[go: up one dir, main page]

DE504473C - Antrieb fuer selbstaendig gehende Uhren - Google Patents

Antrieb fuer selbstaendig gehende Uhren

Info

Publication number
DE504473C
DE504473C DEA52779D DEA0052779D DE504473C DE 504473 C DE504473 C DE 504473C DE A52779 D DEA52779 D DE A52779D DE A0052779 D DEA0052779 D DE A0052779D DE 504473 C DE504473 C DE 504473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
gear
motor
spring
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA52779D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE504473C publication Critical patent/DE504473C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0054Clocks driven by synchronous motors with power-reserve

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Antrieb :`für selbständig gehende Uhren Die Erfindung betrifft einen Antrieb für selbständig gehende Uhren von solcher Bauform, daß das Zeigerwerk von einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor in Bewegung gesetzt wird, der gleichzeitig die Aufladung eines als Gangreserve dienenden Speichers bewirken kann, von dem das Zeigerwerk angetrieben wird, wenn der Antriebsmotor selbst gestört ist.
  • Der neue Antrieb besitzt ein Umlaufgegetriebe oder ein gleichartig wirkendes Getriebe mit beweglichem Zwischenwellenträger, das an einem Ende von dem dauernd umlaufenden Motor über ein die Bewegung nur in einer Richtung übertragendes Getriebe angetrieben wird, mit dem anderen Ende auf das Zeigertriebwerk wirkt und dessen mittlerer Teil durch die Gegenkraft des Kraftspeichers festgehalten wird, wenn dieser im normal aufgeladenen Zustand ist.
  • Weitere Einzelheiten des neuen Antriebes gehen aus der Zeichnung hervor, die in ebb. i einen Schnitt durch das Getriebe, in Abb. 2 eine Ansicht von vorn und in Abb. ; ein schematisches Schaubild wiedergibt.
  • Das Hilfstriebwerk wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Feder fo gebildet, an deren Stelle auch ein Gewicht treten kann. Das äußere Ende der Feder ist an einem festen Teil des Uhrwerks festgehalten, von dem die Zeichnung nur einen Teil zeigt. Das Innere der Feder ist an der Aufzugswelle i i befestigt. Die aufgezogene Feder sucht die Aufzugswelle i i entgegen dem Sinne des Uhrzeigers zu drehen, wenn die Uhr von vorn betrachtet wird (Abb. s). Dieses Drehmoment wird durch Sperrad 1 und Sperrklinke 1.1 auf das Zahnrad 1 2 übertragen, das mit dem Rade 15 in Eingriff steht.
  • Das beschriebene Federwerk entspricht der normalen Bauart, die hier aber nicht zum dauernden Uhrantrieb, sondern nur als Hilfskraft im Falle einer Motorstörung benutzt wird.
  • Bei normalem Uhrwerk würde das Zahnrad 15 auf der Welle 1 6 sitzen, die das Zeigerwerk i; antreibt, und mit dem Zahnrad 18 in Verbindung stehen, das zur Hemmung ig führt. Erfindungsgemäß steht jedoch das Zahnrad 15 nur über ein Umlaufgetriebe bzw. ein ähnlich wirkendes Getriebe mit beweglichem Zwischenwellenträger mit der Welle 16 in Verbindung, die selbst von einem dauernd umlaufenden Motor angetrieben wird.
  • Der Antriebsmotor ist als kleiner" selbstanlaufender Synchronmotor ausgebildet, doch könnte er durch einen beliebigen anderen Motor, z. B. Wasserkraftmotor, ersetzt werden. Im übrigen läuft der Motor bei dem dargestellten Antrieb mit einer geringeren Umdrehungszahl als der synchronen. Er besteht aus dem Stator 20 und dem Läufer 2 i. Wird der -Windung 22 des Stators Wechselstrom zugeführt, so verursacht das phasenverschobene, induzierte magnetische Feld des Läufers eine Drehung des Läufers, die über die -Welle 23 und das Getriebe 2¢ auf die `Gangwerkswelle 16 übertragen wird. Das Getriebe 2.4 hat eine sehr große übersetzung ins Langsame, um einen sehr kleinen Antriebsmotor von hoher Drehzahl anwenden zu können und am Ende des Getriebes ein Drehmoment zu erhalten, das für die Bewegung der Zeiger und das Aufziehen der Feder i o ausreicht.
  • Der Läufer 2 i des Motors und das Getriebe 2.. sind zweckmäßig in einem gemeinsamen Gehäuse 25 untergebracht, das diesen Teil. von der Außenluft dicht abschließt und die nötigen Schmierölmengen enthält.
  • Der normal umlaufende Motor 21 treibt die Gangwerkswelle 16 mit einer Geschwindigkeit, die durch die Hemmung i9 geregelt wird. Um auch gleichzeitig das Aufziehen der Feder io zu bewirken, sind die Lager des Getriebes 24 derart im Gehäuse 25 oder in einem Gestell exzentrisch angeordnet, daß dieses Getriebe wie ein Umlaufgetriebe wirkt und das Gehäuse 25 entgegen der Wirkung der Feder i o zu drehen sucht. Das Gehäuse 25 ist mit einer hohlen Welle 27 verbunden, die mit der durch sie hindurchgeführten Uhrwerkswelle 16 und der Läuferwelle 23 koaxial ist. Die hohle Welle 27 ist in einer Platine 28 gelagert. Das vom Zahnrad 12 angetriebene Zahnrad 15 ist mit der hohlen Welle 27 und somit mit dem Gehäuse 25 verbunden.
  • Der den Läufer umschließende Gehäuseteil 25 ist im Stator 2o des Motors mit kleinem Spiel beweglich. Das Gehäuse, zumindest der den Läufer umschließende Teil, ist aus unmagnetischem Material hergestellt.
  • Zum besseren Verständnis des wie ein Umlaufgetriebe wirkenden Getriebes 24 ist dieses vereinfacht in Abb.3 schaubildlich dargestellt. Das Gehäuse 25 ist durch den Rahmen 25' ersetzt. Der Motor treibt über die in Richtung der Pfeile 3o umlaufenden Zahnräder 24. die Gangwerkswelle 16 dauernd an. Die Geschwindigkeit der Welle 16 wird durch die Hemmung i9 geregelt. Dem durch die exzentrische Lagerung der Welle 26 im Gehäuse bzw. im Zahnrad 15 erzeugten Drehmoment hält die angespannte Feder i o über das Zahnrad 12 das Gleichgewicht.
  • Wenn der Antriebsmotor aussetzt, treibt die Feder i o das Zahnrad 12 in der Richtung des Pfeiles 31 und dreht den Rahmen 25' im Sinne des Pfeiles 32. Das Getriebe 24 wird beispielsweise durch Anordnung einer sehr großen Übersetzung derart gebaut, daß es nur Bewegungen in einem Sinne übertragen kann und im anderen Sinne selbstsperrend ist. Bei Anordnung einer genügend hohen Übersetzung kann daher das Umlaufen des Rahmens 25' keine Bewegungen des Getriebes 24 bewirken, sondern dieses bleibt in Ruhe und wirkt wie eine Kupplung zwischen dem Rad 15 und der Uhrwerkswelle 16, die demnach samt dem ganzen Gehäuse und Getriebe im Sinne des Pfeiles 32 umläuft. Die Geschwindigkeit wird wieder durch die Hemmung i9 geregelt. In dieser Weise wird das Zeigerwerk bei Stillstand des Motor$ durch die Feder i o oder einen gleichwertigen Kraftspeicher so lange angetrieben, wie die Kraft der Reserve ausreicht.
  • Die Feder i o und das Uhrwerk entsprechen einem normalen 2¢-Stunden-Werk, doch genügt es auch, nur die Kraftreserve von wenigen Stunden zu haben, da Störungen in elektrischen Netzen von mehr als einer Stunde kaum jemals vorkommen.
  • Sobald der Motor 21 wieder anläuft, übernimmt er den Antrieb des Uhrwerks. Er ist so bemessen, daß sein Drehmoment bei der für den Uhrwerksantrieb erforderlichen Geschwindigkeit größer ist als für den Zeigerantrieb erforderlich. Er sucht daher mit höherer Geschwindigkeit zu laufen. Da die Umdrehungszahl der Gangwerkswelle 16 durch die Hemmung 19 geregelt wird, dient das überschüssige Drehmoment dazu, die abgelaufene Feder i o wieder aufzuziehen, indem der Rahmen 25' bzw. das Gehäuse 25 entgegengesetzt dem Sinne des Pfeiles 32 gedreht wird, bis die Kraftreserve so weit wieder hergestellt ist, daß sie dem durch das überschüssige Drehmoment des Motors dem Gehäuse mitgeteilten Drehmoment das Gleichgewicht halten kann. Der Rahmen 25' bzw. das Gehäuse 25 kommen dann zur Ruhe, und der Läufer 21 läuft langsamer mit einer durch die Hemmung i9 festgelegten Geschwindigkeit. Während des Aufziehens der Feder erfiillt das Getriebe 2.1 zwei Aufgaben: erstens die erforderliche Herabsenkung der Drehzahl des Motors auf die Drehzahl der Zeiger und zweitens die Drehung des Gehäuses 25, um die Feder io aufzuziehen.
  • Die Feder io wird durch den Motor nicht so vollständig aufgezogen, wie dies bei Handaufzug üblich ist. Ungleichmäßigkeiten des Drehmomentes des Motors, die durch Spannungs- oder Frequenzschwankungen des Netzes entstehen können, werden durch kleine Umdrehungen des Gehäuses 25 unter der -Wirkung der Feder io ausgeglichen, so daß diese auch eine ausgleichende Wirkung für den Antrieb hat. Aus der ganzen Konstruktion erhellt, daß das dem Zeigerwerk zugeführte Drehmoment jeweilig der Federspannung entspricht. Da diese normal konstant bleibt, ist das Zeigertriebmoment konstant und entspricht somit den Anforderungen, die an eine hohe Genauigkeit des Ganges einer Uhr gestellt werden.
  • Die Federwelle i i kann, wie dargestellt, auch zum Aufziehen von Hand aus eingerichtet sein, um bei längerem Aussetzen des Motors die Uhr wie eine normale Uhr mit Federwerk benutzen zu können.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCIIr: i. Antrieb für selbständig gehende Uhren mit Hilfstriebwerk, das von demselben Antriebsmotor aufgezogen wird, -ekennzeichnet durch ein Umlaufgetriebe oder ein ähnlich wirkendes Getriebe, das an einem Ende über ein Getriebe mit Bewegungsübertragung in nur einer Richtung von dem Antriebsmotor (2o bis 22) dauernd angetrieben wird, mit dem anderen Ende auf das Zeigertriebwerk (i7) wirkt und dessen mittlerer Teil durch die Gegenkraft der Hilfstriebfeder (I o) festgehalten wird.
  2. 2. Antrieb für selbständig gehende Uhren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsmotor (21) einerseits und dem Zeigertriebwerk (17) bzw. der Hilfstriebfeder (i o) andererseits ein umlaufendes Gestell (25') angeordnet ist, in dem die Zwischenräder (2q) drehbar gelagert sind.
  3. 3. Antrieb für selbständig gehende Uhren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der umlaufenden Wellen mit dem Gehäuse (25) des Motors verbunden ist.
DEA52779D 1926-12-21 1927-12-22 Antrieb fuer selbstaendig gehende Uhren Expired DE504473C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US504473XA 1926-12-21 1926-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE504473C true DE504473C (de) 1930-08-05

Family

ID=21965308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA52779D Expired DE504473C (de) 1926-12-21 1927-12-22 Antrieb fuer selbstaendig gehende Uhren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE504473C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69104488T2 (de) Generator.
DE2357244C3 (de) Mechanisches Uhrwerk, dessen Ganggenauigkeit von einer elektronischen Schaltung bestimmt wird
DE2533363C3 (de) Uhr mit zwei Federhäusern
DE112019000114B4 (de) Rotationsspeichervorrichtung, Generator, Fahrrad, Rotationsspeicherapparatur, Windenergieerzeugungssystem, Wellenenergieerzeugungssystem und Wasserenergieerzeugungssystem
DE3903706C2 (de)
DE504473C (de) Antrieb fuer selbstaendig gehende Uhren
DE2604725C2 (de) Uhrantrieb mit Schrittmotor
DE68903034T2 (de) Elektronische uhr.
DE699293C (de) Elektrische Uhr mit Ankerhemmung
DE1613176B2 (de) Drehzahlkonstanter motor als frequenznormal eines zeithaltendenelektrischen geraetes
DE659634C (de) Grossuhr, insbesondere Turmuhr
AT163591B (de) Elektrisch betriebene Uhr
DE2540014B2 (de) Selbstanlaufender Synchronmotor
DE718836C (de) Gewichts- oder Federtriebwerk mit zwei gleichzeitig angetriebenen Hemmreglern
DE1513841A1 (de) Elektromotor,insbesondere zum Antrieb zeithaltender Geraete
DE1045917B (de) Von einer Gleichstromquelle gespeiste elektrische Selbstaufzugsuhr
AT115528B (de) Elektromechanische Vorrichtung zur Festlegung eines beweglichen Organs in einer bestimmten Stellung, insbesondere für die Zeitkorrektur von Uhrwerken.
DE859837C (de) Motorischer Differentialantrieb
DE1138601B (de) Antriebsvorrichtung fuer feinmechanische Geraete
DE580629C (de) Anordnung zur Aufrechterhaltung des Antriebs an Synchronuhren mit nicht selbstanlaufendem Motor bei kurzzeitigen Stromunterbrechungen
DE564666C (de) Uhr mit Hilfstriebfeder
AT88569B (de) Uhrwerk.
DE1613176C (de) Drehzahlkonstanter Motor als Frequenznormal eines zeithaltenden elektrischen Gerätes
DE534620C (de) Elektrische Uhr mit Gangreserve
DE1091495B (de) Elektrisch antreibbare Uhr mit schrittweise fortschaltbarem elektromagnetischem Drehankerlaufwerk