DE492276C - Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennoelen von Wasser - Google Patents
Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennoelen von WasserInfo
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D17/00—Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
- B01D17/02—Separation of non-miscible liquids
- B01D17/0208—Separation of non-miscible liquids by sedimentation
-
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennölen von
Wasser, die sich von den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art dadurch wesentlich und vorteilhaft
unterscheidet, daß die Trennung leichter, zuverlässiger und schneller bewirkt werden
kann, als dies bisher möglich war.
Apparate dieser Art werden dazu verwendet, um in den Brennstoffbehältern der Schiffe das
sich in diesen bildende Ballastwasser vom Brennstoff zu scheiden. Die Erfindung ist daher so
durchgebildet, daß derartige Apparate trotz der Schlingerbewegung des Schiffes einwandfrei
arbeiten können. Auch ist Sorge dafür getragen, daß bei verschieden starkem Zufluß des zu
trennenden Stoffes und bei verschiedener Anreicherung desselben die Trennung stets sicher
und zuverlässig vor sich gehen kann.
Man hat bereits Apparate gebaut, bei denen in einen größeren Behälter ein Einsatzkasten eingebaut ist, der einen besonderen Abfluß besitzt und in seiner Höhe so gegenüber dem im äußeren Behälter befindlichen Flüssigkeitsniveau eingestellt werden kann, daß das sich infolge seines geringeren spezifischen Gewichtes an der Oberfläche ansammelnde Öl über die Oberkante dieses Kastens in denselben überströmen und von hier aus weitergeleitet werden kann. Die Zuführung des Gemisches in derartige Behälter erfolgt gewöhnlich unterhalb der Oberfläche des Flüssigkeitsniveaus, was den Nachteil hat, daß der leichtere Brennstoff nach oben steigen muß und hierbei Flüssigkeitsteilchen mitreißt. Auch wirkt die durch den Zufluß eintretende Beunruhigung der möglichst in Ruhe zu lassenden Flüssigkeit auf die Trennung schädlich ein.
Man hat bereits Apparate gebaut, bei denen in einen größeren Behälter ein Einsatzkasten eingebaut ist, der einen besonderen Abfluß besitzt und in seiner Höhe so gegenüber dem im äußeren Behälter befindlichen Flüssigkeitsniveau eingestellt werden kann, daß das sich infolge seines geringeren spezifischen Gewichtes an der Oberfläche ansammelnde Öl über die Oberkante dieses Kastens in denselben überströmen und von hier aus weitergeleitet werden kann. Die Zuführung des Gemisches in derartige Behälter erfolgt gewöhnlich unterhalb der Oberfläche des Flüssigkeitsniveaus, was den Nachteil hat, daß der leichtere Brennstoff nach oben steigen muß und hierbei Flüssigkeitsteilchen mitreißt. Auch wirkt die durch den Zufluß eintretende Beunruhigung der möglichst in Ruhe zu lassenden Flüssigkeit auf die Trennung schädlich ein.
Um diese Apparate auch auf Schiffen verwenden zu können, hat man die Behälter nach oben
in einen verhältnismäßig kleinen Aufbau enden lassen, so daß das Flüssigkeitsniveau von mögliehst
geringem Umfange ist, um den Wasserspiegel bei den Schlingerbewegungen des Schiffes
in Ruhe zu halten. Der Einsatzkasten ist in diesem Falle einfach in diesen Aufbau eingehängt
und wird in horizontaler Lage durch ein Gewicht erhalten. Der Abfluß aus diesem Kasten
erfolgt durch ein biegsames Rohr. Obwohl der Flüssigkeitsspiegel verhältnismäßig klein ist,
wird er bei diesen Apparaten immer noch groß genug sein, ernste Niveaudifferenzen beim
Schlingern zu zeigen. Auch ist die Anordnung des frei hängenden Kastens und die Verbindung
des Gegengewichtes zur Erhaltung seiner vertikalen Lage keine einwandfreie Lösung des
Problems, da bei heftigen Schwankungen des Schiffes häufig ein Hinundherpendeln des
Einsatzkastens eintreten wird, weil die Masse des Gewichts nicht so rasch zur Ruhe kommen
kann. Der Abfluß des Wassers erfolgt in diesem Falle meist durch ein gewöhnliches, unter dem
Wasserspiegel endendes Abflußrohr, das aber mit dem Einsatzkasten in keinerlei Verbindung
steht und für sich gewöhnlich nicht in seiner Höhe einstellbar ist. Infolgedessen ist die durch
das Ablaufrohr bedingte Höhe des Flüssigkeitsspiegels des Wassers konstant, was den Nachteil
hat, daß bei stärkerem Zulauf von Flüssigkeit dann ein Ansteigen dieses Flüssigkeitsspiegels
eintreten wird, wenn das Ablaufrohr weniger ίο Flüssigkeit abführt als durch das Zulaufrohr
zugeführt wird. Ist aber der vom Ablaufrohr abhängige Flüssigkeitsspiegel nicht stets in
derselben Niveaudifferenz gegenüber der Gesamthöhe der Flüssigkeit im Behälter, so tritt
der Nachteil ein, daß zusammen mit dem Öl auch Wasser in den Ablaufkasten eingeführt
wird, wenn dieser nicht nach' oben verstellt wird; mit anderen Worten, diese Apparate
müssen ständig unter Aufsicht stehen, wenn sie auch nur einigermaßen befriedigend arbeiten
sollen.
Diese Nachteile sind bei dem Apparat gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß er einmal
die zu trennende Flüssigkeit an der Oberfläche des Flüssigkeitsspiegels dem Behälter
zuführt, und zwar in Kästen, deren Boden mit Löchern versehen ist, so daß das schwerere
Wasser ungehindert nach unten sinken kann. Die Strömungsenergie der zulaufenden Flüssigkeit
kann sich auf die Gesamtmenge der im Behälter befindlichen Flüssigkeit nicht übertragen,
so daß diese in Ruhe bleibt. Um die Schlingerbewegungen des Schiffes unschädlich zu
machen, ist der Einsatzkasten in der Mitte des Hauptbehälters verstellbar angebracht und sehr
schmal gebaut, so daß nur in der Mitte des Flüssigkeitsspiegels, wo sich dieser also am wenigsten
in seiner Höhenlage bei den Schlingerbewegungen , ändert, die Trennung vorgenommen werden
kann. Für den. Ablauf beider Flüssigkeiten sind verschiedene Überfallwehre vorgesehen, die sich
in der Längsrichtung des Schiffes über die ganze Länge des Behälters erstrecken. Dieser große
Überfallquerschnitt macht den Apparat gegen verschiedene Zufiußmengen von zu trennendem
Gemisch unempfindlich, da immer weit mehr Flüssigkeit abgeführt werden kann als zufließt.
Der Einsatzkasten ist um eine Achse quer zur Schiffsachse schwenkbar eingerichtet, so daß
eine sehr genaue Einstellung auf das Flüssigkeitsniveau möglich ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Apparat nach Linie 1-1 der Abb. 4,
Abb. 2 eine Draufsicht auf den Apparat mit zum Teil abgebrochenen Einlaufkästen,
Abb. 3 eine Stirnansicht des in Abb. 1 und 2 dargestellten Apparates, gesehen in Richtung
des Pfeiles 3,
Abb. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Abb. i.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der Apparat aus einem Behälter 1, in dessen oberen
Teil 2 sich nebeneinander befindende Kanäle 5 über die ganze Länge desselben erstrecken.
Diese Kanäle 5 sind an Boden- und Seitenflächen mit Löchern 12 versehen und dienen zur
Zuführung der Flüssigkeit durch die Seitenkammer 6, die an der Stirnseite des Behälters
angebracht ist und durch das Absperrventil 17 mit der Zuleitung in Verbindung steht. In der
Mitte des Behälters 1 ist ein Wehraufbau 7 eingebaut, der um die quer zur Hauptbehälterachse
liegende Achse 8 schwenkbar ist und biegsame Ableitungsrohre 9 und 10 für Wasser und Öl
trägt. Am oberen Rande des Behälters 1 ist eine Schraubenvorrichtung mit Handrad vorgesehen,
um den Einsatzkasten 7 bezüglich der Achse 8 genau einstellen zu können. Die Kanäle
5 geben ihren Inhalt bei normalem Betriebe durch die am Boden befindlichen Löcher
in den Hauptbehälter ab. Die an den Seitenwänden befindlichen Löcher treten dann in
Wirksamkeit, wenn der Apparat mit einem zähflüssigen Öl leicht überlastet ist oder in der
Querrichtung gekippt wird. Bei übermäßiger Belastung fließt der an der Oberfläche sich ansammelnde
Betriebsstoff über die Oberkante der Seitenwände ab.
Der Wehraufbau 7 besteht aus zwei Platten ig, 20, die an ihren oberen Enden miteinander
verbunden und durch die Bolzen 22 in entsprechendem Abstande voneinander gehalten werden.
Die unteren Kanten dieser Platten befinden sich in größerem Abstande voneinander als die oberen
Kanten derselben. Der obere Rand 21 der Platte 20 befindet sich etwas unterhalb des oberen
Randes der Platte 19. An der Platte 20 ist eine Platte 23 befestigt, die indessen nicht so weit
abwärts reicht wie die Platte 20, mit der sie an den Seiten und am unteren Rande flüssigkeitsdicht
verbunden ist. Der obere Rand der Platte 23 Hegt in Ebene mit dem oberen Rande der
Platte 19. Auch die Platte 23 wird gegenüber der Platte 20 durch die Streben 22 in festem Abstande
gehalten. Die Platten 19, 20 und 23 werden von einer oben offenen Kammer 24umgeben,
durch deren Boden sie sich nach unten hin erstrecken. Die Kammer 24 ist von größerer
Länge als die Platten 19, 20 und 23, so daß der Teil 25 der Kammer 24 mit dem übrigen Teil
in Verbindung bleibt.
In die Wandung 26 der Kammer 24 sowie in die Platte 23 sind Rohrkrümmer 33 und 34 angeschlossen,
die an ihren freien Enden durch Streben 35 unterstützt werden. Die freien Enden der Rohrkrümmer sind mittels biegsamer
Rohre 9 und 10 an die Wandung des Behälters angeschlossen. Um die durch die Rohre 9 und 10
sich vollziehende Strömung zu regeln, sind Ven-
tile 37 vorgesehen. Um erforderlichenfalls die sich bildende ölschicht abzuführen, ist ein Regelungsventil
vorgesehen, durch das dem Raum zwischen den Platten 19 und 20 Wasser zugeführt
werden kann. Um den Behälter 1 teilweise entleeren zu können, ist ein Abzapfhahn 39
angeordnet. Wenn an gewissen Stellen die Benutzung von biegsamen Rohren, wie 9 und 10,
unzweckmäßig erscheint, so können auch Stehrohre mit biegsamen Anschlüssen verwendet
werden oder die Rohrkrümmer 33 und 34 auch mit dem Lagerzapfen in Verbindung gebracht
sein, der in diesem Falle hohl hergestellt und durch eine Trennungswand unterteilt ist, um
als Abführungsrohr zu dienen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Das zu trennende Ballastwasser aus Brennstoffölbehältem
wird der Verteilungsvorriehtung 6 durch das Ventil 17 zugeführt. Von hier
aus strömt die Flüssigkeit in die Rinnen 5, 5. Sobald sich der Behälter 1 mit Wasser oder
einer anderen Flüssigkeit füllt, tritt eine Schichtenbildung zwischen den beiden zu trennenden
Flüssigkeiten ein, so daß das schwerere Wasser nach unten sinkt, während sich das leichtere Öl
an der Oberfläche ansammelt. Bei normalem Betriebe fließt also das Wasser durch die im
Boden der Kanäle befindlichen Löcher ab, während das leichtere Öl durch die in den Seitenwandungen
befindlichen Löcher nach der Außenseite strömt und eine obere Ölschicht im Behälter
ι bildet. Wenn die Ventile 36 und 37 geöffnet sind, fließt das Wasser zwischen den
Platten 19 und 20 nach oben, läuft über den Rand 21 der Platte 20 in den Raum zwischen
den Platten 20 und 23 und aus diesen durch den Rohrkrümmer 33, das biegsame Rohr 2 und das
Ventil 37 nach der Außenseite des Behälters.
Die oberste ölschicht 13 fließt über den oberen
Rand 32 der Kammer 24 in diese und von da aus durch den Rohrkrümmer 34, das biegsame
Rohr und das Ventil 36 ab.
Ist die Gesamtmenge der voneinander zu trennenden Flüssigkeiten in den Behälter eingeströmt
und soll das leichtere Öl von dem im Behälter befindlichen Flüssigkeitsrest vollständig
abgezogen werden, so wird das Ventil 37 geschlossen und Wasser in den Raum zwischen
den Platten 19 und 20 unter Öffnung des Ventils 38 zugeführt, bis die gesamte Ölschicht
über den Rand 32 der Kammer 24 übergeströmt ist.
Es ist ersichtlich, daß der obere Rand 21 der Platte 20 sich etwas unterhalb des Randes 22
der Kammer 24 befindet, um den erforderlichen Unterschied in der wirksamen Flüssigkeitshöhe
für das Öl und das Wasser entsprechend dem verschiedenen spezifischen Gewichte derselben
und dem Mischungsverhältnis beider Flüssigkeiten zu erhalten.
Wenn der Apparat an Bord eines Schiffes zur Aufstellung gelangt, so wird der Behälter 1 derartig
angeordnet, daß er sich mit seiner Längsausdehnung möglichst parallel zum Kiel des
Schiffes erstreckt. Durch die erwähnte Verstellungseinrichtung an der Oberseite des Behälters
kann dann infolge der Schwenkbarkeit des Einsatzes um die Achse 8 der Wehraufbau
dem Niveau der Flüssigkeit genau angepaßt werden. Da die beiden zum Überströmen des
Öls und Wassers dienenden Wehre in der Querrichtung des Apparates gemessen sehr eng beisammenliegen,
werden die seitlichen Schlingerbewegungen dem einwandfreien Arbeiten des Apparates nicht hinderlich sein.
Selbstverständlich können auch Vorrichtungen angebracht werden, die es ermöglichen, den Einsatzkasten
auch quer zur Schiffsrichtung genau auf das Flüssigkeitsniveau einzustellen. Ferner
kann der Apparat mit allen sonstigen notwendigen Einrichtungen, wie Mannlöcher zur Reinigung
usw., versehen sein.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennölen von Wasser unter Abfließenlassen
der oberen Ölschicht über einen wehrartigen Überfall, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem oberen Teile eines Behälters Kanäle oder Rinnen (5) mit durchlochten Wandungen
vorgesehen sind, welche zur Zuführung des zu trennenden Öl-Wasser-Gemisches dienen
und in welchen die Trennung des Öls vom Wasser durch Schichtenbildung so vor sich
geht, daß das schwerere Wasser durch die im Boden angebrachten Löcher nach unten
sinkt, während das leichtere öl durch die in der Seitenwand angebrachten Löcher nach iod
der Oberfläche der Flüssigkeit im Behälter fließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter ein kastenartiger,
mit Zwischenwänden versehener Einsatz angeordnet ist, welcher zur gleichzeitigen
getrennten Aufnahme und Abführung des Öls und des Wassers dient und zu diesem Zwecke mit Überfallwehren (21 und 32), geeigneten
Zwischenwandungen (19,20,26) und no
Abflußvorrichtungen ausgestattet ist, so daß das Öl von oben über den Überfall (32) in
den Kasten (24) eintreten und von dort durch das Abflußrohr (34) abfließen, das Wasser dagegen von unten her zwischen den
Wandungen (19 und 20) hochsteigen und nach Passieren des Überfallwehres (21) durch
das Abflußrohr (33) abfließen kann, wobei die Höhendifferenz der Wehre (21 und 32)
entsprechend dem Mengenverhältnis der in der Mischung enthaltenen zu trennenden Flüssigkeiten bemessen ist.'
3- Vorrichtung nach Anspruch ι und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der kastenartige Einsatz durch eine am oberen Rand des Behälters angebrachte Stellvorrichtung
(27 bis 31) um eine am Boden des Behälters befindliche Achse (8) gekippt und entsprechend
dem Niveau der im. Behälter befindlichen Flüssigkeit genau eingestellt und in
seiner Lage fixiert werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine besondereZuführung (38) und eine besondere Abführung (39) für das Wasser derart angeordnet ist,
daß unabhängig von der Zuflußmenge das Flüssigkeitsgemisch in dem Behälter jeweils
nach Bedarf die Abflußmenge des Wassers über den Überfall (21) entweder durch Zusatz
vonFrischflüssigkeitvermehrt oder durch Abfluß der im Behälter befindlichen Flüssigkeit
verringert und somit eine Erhöhung bzw, Erniedrigung des Flüssigkeitsniveaus zwischen den Wandungen (19 und 20) erreicht
werden kann, wodurch nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren auch das Flüssigkeitsniveau im Behälter selbst und
damit die Abflußmenge des Öls über den Überfall (32) entsprechend beeinflußt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für Schiffszwecke
der kastenartige Einbau in der Mitte des Behälters angebracht und so schmal gehalten
ist, daß der Zwischenraum zwischen den Überfallwehren (21 und 32) ein möglichst
geringer ist, wodurch erreicht wird, daß bei seitlichem Schlingern des Schiffes sich die
Höhenlage der Niveauflächen unmittelbar an den beiden Überfallwehren nur sehr wenig
ändert, wodurch ein zuverlässiges Arbeiten der Vorrichtung gewährleistet ist.
Hierzu l Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB20170/24A GB243433A (en) | 1924-08-26 | 1924-08-26 | Improvements in and relating to apparatus for separating fuel and other oils from water contaminated therewith |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE492276C true DE492276C (de) | 1930-02-28 |
Family
ID=10141533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG65136D Expired DE492276C (de) | 1924-08-26 | 1925-08-22 | Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennoelen von Wasser |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1636815A (de) |
| DE (1) | DE492276C (de) |
| FR (1) | FR602330A (de) |
| GB (1) | GB243433A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL89404C (de) * | 1951-07-06 | |||
| GB735130A (en) * | 1953-01-08 | 1955-08-17 | Henry Arthur John Silley | Improvements in and relating to apparatus for separating oil and water |
| FR2481608A1 (fr) * | 1980-04-30 | 1981-11-06 | Tavernier Rene | Dispositif pour separer deux liquides de densites differentes |
-
0
- US US1636815D patent/US1636815A/en not_active Expired - Lifetime
-
1924
- 1924-08-26 GB GB20170/24A patent/GB243433A/en not_active Expired
-
1925
- 1925-08-21 FR FR602330D patent/FR602330A/fr not_active Expired
- 1925-08-22 DE DEG65136D patent/DE492276C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR602330A (fr) | 1926-03-17 |
| US1636815A (en) | 1927-07-26 |
| GB243433A (en) | 1925-11-26 |
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