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DE497574C - Sicherheitsvorrichtung, die bei betriebswidriger Freigabe eines vom Fuehrer zu betaetigen-den Schaltorgans nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr abstellt und gegebenenfalls die Bremsen anstellt - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung, die bei betriebswidriger Freigabe eines vom Fuehrer zu betaetigen-den Schaltorgans nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr abstellt und gegebenenfalls die Bremsen anstellt

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Publication number
DE497574C
DE497574C DEH115775D DEH0115775D DE497574C DE 497574 C DE497574 C DE 497574C DE H115775 D DEH115775 D DE H115775D DE H0115775 D DEH0115775 D DE H0115775D DE 497574 C DE497574 C DE 497574C
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DE
Germany
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safety
relay
contacts
safety device
contact
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Expired
Application number
DEH115775D
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEH115775D priority Critical patent/DE497574C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE497574C publication Critical patent/DE497574C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/02Dead-man's devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung, dig bei betriebswidriger Freigabe eines vom ._ Führer zu betätigenden Schaltorgans nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr abstellt und gegebenenfalls die Bremsen anstellt Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsverfahren und eine Sicherheitsvorrichtung bei Einmannbedienung, wie in dem Hauptpatent .162 661 angegeben ist, und bezweckt eine Vervollständigung dnes;es Verfahrens und der -zugehörigen Vorrichtungen. Sie kann aber auch in Verbindung mit anderen bekannten Sicherheitsvorrichtungen, als Vervollständigung dieser, Anwendung finden. Die Ven-ollständigung bezieht sich auf eine Steigerung der Sicherheit, auf Erleichterungen in der Handhabung der Vorrichtungen und auf Mittel zum Unschädlichmachen technischer Fehler.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art gründen sich auf eine Kontaktvorrichtung, den sog enannten : Totina.nillcnopf:;, der vom Führer während der Fahrt betätigt wird, und dessen Freigabe nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr absperrt und gegebenenfalls die Bremsen betätigt, so daLi das Fahrzeug zum Anhalten gebracht wird.
  • Bei den bekannten Sicherheitsvorrichtungen benutzt man häufig Schaltungen, durch die dic Wirkung; auf Triebkraft und Bremsen beim Loslassen des Totmannknopfes nicht augenblicklich, sondern erst nach einiger Zeit eintritt. Diese Verzögerung in der Wirkung wird gewöhnlich dadurch erzielt, d@afx beim Loslassen des Totmannknopfes eine besondere Vorrichtung, der sogenaunte Sicherheitsautomat, in Wirkung tritt, der erst nach Ablauf einer eingestellten Zeitspanne oder nach dem Durchfahren einer bestimmten Wegstrecke das Anhalten bewirkt. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine :ähnlich verzögerte Wirkung auf Triebkraft und Bremsen, die aber mit anderen Mitteln erzielt ist.
  • Man hat ferner Einrichtungen vorgeschlagen, durch die die Sicherheitsvorrichtung bei niedrigen Geschwindigkeiten des Fahrzeuges auf ',er Tätigkeit gesetzt wird, z. B. durch Eingrifi* eines Zentrifugalregulatars. Die vorliegende Erfindung bringt diemgebenüber eine für den Eisenbahnbetrieb z, .e:ckmäfsige Anordnung, die einen unbehinderten Verschiebedienst gestattet, wobei die Wirkung von der Geschwindigkeit unabhängig ist.
  • Schlief;lich ist durch die vorliegende Erfindung ein neues Verfahren zur Erleichterung in der Bedienung des Fahrzeuges angegeben, das die Handhabung des Totmannknopfes während einer begrenzten Zeit IWegstreck°i überflüssig macht, nachdem der Führer einen beliebigen Schalthebel auf der Lokomotive betätigt hat, Lind dadurch gezeigt hat, daß er arbeitsunfähig ist. Als eine Hauptforderung gilt, daß die Sicherheitsvorrichtung während der Fahrt zu jeder Zeit in Tätigkeit treten kann, und zwar in demselben Augenblick, in dem der Führet seine Pflicht verabsäumt. Diese Forderung kann nur dann erfüllt werden, wenn die Vorrichtung ununterbrochen bedient werden mu@ß. Die Bedienung muß ferner mit dien übrigen Aufgaben des Führers vereinigt werden können und darf ihn nicht ermüden. Demgemäß muß der gewöhnliche Totmannknopf den Hauptteil der Sicherheitsvorrichtung bilden; die unten beschriebenen Ausführungsformen gründen sich daher alle auf einen Totmannknopf in Kombination mit einem Sicherheitsautomaten mit oder ohne Zeiteinstellung, und zwar m>sß dadurch den folgenden Anforderungen genügt werden: i. Die Vorrichtung muß durch irgendwelche Führungsarbeit außer Tätigkeit b setzt werd°n. 2. Die Wirkung der Vorrichtung auf die Treibkraft und die Bremsen soll erst nach Ablauf einer kurzen, einstellbaren Zeiterfolgen, so daß der Führer die ihm notwendige Bewegungsfreiheit hat.
  • 3. Die Bedienung der Vorrichtung darf dem Führer nicht lästig sein, daß er während der Fahrt ermüdet oder an seiner übrigen Arbeit gehindert wird.
  • q.. Die Vorrichtung muß derart angeordnet sein, daß sie nicht durch irgendeinen technischen Fehler, der in ihren. Teilen :entstehen kann, außer Tätigkeit gesetzt wird.
  • 5. Die Vorrichtung soll beim Rangieren vorzugsweise selbstwirkend außer Tätigkeit gesetzt werden und bei Fahrt wieder selbstwirkend in Tätigkeit treten.
  • Diese fünf Anforderungen können in verschiedener Weise berücksichtigt werden; chic Erfindung ist nicht an bestimmte Konstruktionen gebunden und auch nicht auf die Verwendung bei elektrischen Lokomotiven oder überhaupt auf elektrische Mittei. bdsrhränkt; es können vielmehr auch andere Mittel, wie z. B. Druckluft und mechanische Vorrichtungen, verwendet werden. Beim elektrischen Eisenbahnbetrieb kommen jedoch in erster Linie elektrische Mittel und Vorrichtungen in Betracht.
  • Als Beispiel sind daher in der folgenden Darstellung elektrische Vorrichtungen gewählt. Wenn nichts anderes angegeben ist, sind Vorrichtungen, die nach dem Ruhe stromprinzip wirken, vorausgesetzt; es kann aber die Wir, kung prinzipiell auch durch Arbeitsstrom oder durch eine Kombination der beiden Prinzipe erreicht werden. Als Mittel zur Erzielung der Wirkung können Kurzschluß statt Stromunterbrechung, Reihenschaltung .statt Parallelschaltung u. dgl. in Betracht kommen.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen Abb. i bis i i in einigen Ausführungsformen schematisch veranschaulicht.
  • Eine Vorrichtung, die das Außertätigsetzen der ganzen Sicherheitsvorrl:chtung verhisnd'iert, ist Gegenstand des Hauptpatentes. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verzögerung der Wirkung auf Treibkraft und Bremsen und ist in Abb. i schematisch darg estellt.
  • Gemäß dieser Abbildung sind Sonderkontakte 19 und 2o vorgesehen, über die -eine besondere Speiseleitung von einem mechanischen Unterbrecher M geführt ist. Es ist ferner ein elektromagnetischerUnterbrecherT vorgesehen.
  • Diese Vorrichtung wirkt in der folgenden Weise Wenn der Totmannknopf eingedrückt ist, besteht, :wie diese Abbildung zeigt, normaler Fahrzustand. Die Vorrichtung T wird hierbei mit Ruhestrom durch zwei Parallele Stromführungen gespeist, von welchen die Zwegleitung 21 durch den Totmannknopf und die zweite, 22, durch die mechanische Vorrichtung M geht. Der Sicherheitsautomat S wird auch durch zwei parallele Zweige gespeist; der eine, 2q., führt durch die ,elektromagnetische Vorrichtung T und der andere, 25, durch die mechanische Vorrichtung M. Wenn der Totmannknopf losgelassen wird; wird d'er Strom in der Leitung 21 unterbrochen.
  • Die Stromzufuhr nach T durch M wird unterbro-chei, wenn das Unterbrechungsfeld 7 die Kontaktstelle 8 passiert. Dann wird der Elektromagnet T stromlos., und die Anker werden durch Federwirkung von ihm .entfernt. Hierdurch wird der Strom in der Leitung 24. unterbrochen, während der Strom im Leiter 25 erst später unterbrochen wird, und zwar nach dem Ablauf einer einstellbaren Zeit, die dadurch gegeben ist, dä:ß: düs Feld 7 die Kontaktstelle 18 passiert, die der Kontaktstelle 8 diametral gegenüber angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine zweckmäßig bemessene Zeit verstreichen. Gemäß Abb.2 wird das Prinzip benutzt, um eine verzögerte Wirkung nach einer automatischen Unterbrechung zu bewirken. Die Wirkung wird dadurch erreicht, daß von einem der Differentialräder M an einer Kontaktstelle 18, der Kontaktstelle 8 diametral gegenüber, eine Parallelleitung direkt über die Kontakte ig und 2o mit dem Elektromagneten S verbunden, ist, welcher den Strom sowohl durch diese Leitung als auch durch die Leitung über den Totmannknopf (Abb.3) erhält. Wenn der Elektromagnet Z durch die mechanisch hervorgerufene Unterbrechung stromlos wird; wird die Stromzufuhr an den Elektromagneten S während einerhalben Umdrehung des Rades M, die z. B. etwa 5o m. Fahrstrecke .entspricht, aufrechterhalten, wonach Stromunterbrechung im Magneten S eintritt, wenn der Elektromagnet Z im Laufe dieser Zeit nicht dadurch stromführend gemacht wird, daß der Totmannknopf bewegt worden ist. In Verbindung mit den zeiteinstellbaren Sicherheitsautomaten wird durch diese Anordnung der Vorteil erreicht, daß der Sich erb:eitsautomat keine Abnutzung erleidet. Die Leitung wird durch die Kontakte 12 und 1 ; über die Kontakte 2 1 und 22 (Abb. 4) zur Erde geführt, und die Elektromagnete Z und S wirken unabhängig voneinander.
  • Abb. 3 veranschaulicht .eine Kombination der Ausführungsformen nach den Abb. r und 2, indem hier der Elektromagnet P durch T ersetzt ist. Diese Vorrichtung besitzt alle diejenigen Eigenschaften, die für den beweglichen Totmannknopf vorgeschrieben sind, und bewirkt ferner eine verzögerte Wirkung auf Treibkraft und Bremsen, und zwar nach einer mechanisch hervorgerufenen Unterbrechung sowie nach Unterbrechung durch Loslassen des Totmannknopfes.
  • Von dem Augenblick ab, in welchem der Totmannknopf losgelassen wird, bis, zu dem Augenblick, in welchem die Wirkung an Treibkraft und Bremsen erfolgt, verläuft erstens eine gewisse Zeit, abhängig von der Lage des Unterbrechungsfeldes im Anfangsaugenblick, bis das Unterbrechungsfeld die Kontaktstelle 8 passiert, und dann eine gewisse Zeit (Fahrlänge), bis das Feld die Isantaktstelle 18 passiert. Wird die durchschnittliche Gesamtzeit für eine Fahrt von etwa ioo m gewählt, so wird die Zeit zwischen den Grenzen 5o m und 150 m variieren, was gewöhnlich genügen wird. Durch Verwendung zweier odier mehrerer Elektromagnete T können die Va.ria.-tionen nach Wunsch gewählt werden. Wenn der Totmannknopf eingedrückt wird, wird normaler Fahrzustand sofort wieder hergestellt.
  • Eine Vorrichtung zum Erleichtern der Bedienung ist in Abb..l veranschaulicht. Das Erleichtern besteht darin, daß die Bedienung des Totrnännknopfes unter gewissen Umständen und für eine kurze Zeit überflüssig gemacht wird, wenn irgendwelche der Regulierhandgriffe der Lokomotive bedient werden. Die Anordnung kann teils so getroffen sein, daß der Totmannknopf nicht etwa die ersten 50 m nach einer Bewegung des Handgriffes eingedrückt werden braucht. Dies hat eine besondere Bedeutung während der Inbetrieb -setzung.
  • Die Anordnung kann teils auch so getroffen sein, daß ein eingedrückt°r Totmannknopf nicht losgelassen zu werden braucht, wenn eine Bewegung eines Handriffes auf den letzten 5oo m stattgefunden hat, bevor das Loslassen hätte stattfinden sollen.
  • Gemäß Abb. 4. sind,ein Treuer, zentral angeordneter elektromagnetischer Stromunterbrecher H und eine Konttaktvorrichtung I( vorgesehen, die mit irgendeinem der gewöhnlichen Handgriffe :der Lokomotive verbuxnd,en ist. Die Anordnung ist nach der Abbildung für Arbeitsstrom eingerichtet, sie könnte aber ebensogut für Ruhestrom eingerichtet sein.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: In der in der Zeichnung dargestellten Lage sind die Kontakte 26, 27 am Elektromagneten H offen, der Handgriff I( ist in Normallage, und durch I< und :die Korntakte 28, 29 fließt Strom nach Punkt 3o. Diese Stelle 3o kann mit dem Elektromagneten Z gemäß einer der Abb. i und 3 verbunden sein, so daß der Elektromagnet eine besondere Stromzufuhr empfängt und das Passieren des Unterbrechungsfeldes 7 der Kontaktstelle 8 wirkuingslos für den Elektromagneten Z wird und somit ein Heben des Totmannknopfes nicht notwendig wird, um die Fahrt aufrechtzuerhalten. Die Stelle 3o kann mit dem Sicherheitsautomaten S derart verbunden sein, dar der Totmannknopf kurzgeschlossen ist, solange dieser Strom fließt. Wenn das Kontaktfeld 31 die Kontaktstelle 32 passiert, wird jedoch diese Verbindung dauernd unterbrochen, weil der Elektromagnet H dadurch, daß ein Stromstoß durch die Leitung 33 fließt, erregt wird, so daß der Anker die Kontakte 26, 27 kurzschließt und die Leitung über 28, H, 34. so lange geschlossen bleibt, wie sich die Vorrichtung I( in 'Normallage befindet. Die übrige, früher beschriebene Sicherungsvorrichtung hat keine Verbindung mit dieser Vorrichtung und muß in gewöhnlicher Weise bedient werden; wenn jedoch in der Zeit von der Bewegung des Kontaktfeldes 3 i von :der Kontaktstelle 32 bis das Feld 7 die Kontaktstelle 8 passiert (.etwa eine halbe Umdrehung), eine Bewegung des Handgriffes I( stattgefunden hat, wird der Strom über die Kontakte 35, 36 zum Elektromagneten H wieder unterbrochen und der Elektromagnet H stromlos; wird der Handgriff H von dieser abnormalen Lage weiter vor- .oder rückwärts in die normale Lage bewegt,-so ist der in Schema gezeigte Zustand wiederhergestellt, und wenn das Feld 7 die Kontaktstelle 8 wiederhergestellt-, 2) das erstemal passiert, wird er wieder für die Sicherheitsvorrichtung wirkungslos sein.
  • Eine Bewegung des Handgriffes K ist, während sich das Kontaktfeld 31 von der Kontaktstelle ;; an die Kontaktstelle 32 bewegt, ohne Einfluf.
  • Die Kontaktstellen 8 und 32 sind diametral entgegengesetzt, so daß die Wahrscheinlichkeit für Wirkung und' Nichtwirkung' dieselbe ist.
  • Gemäß. Abb. 5 sind mehrere Handgriffe in Normallage in, Reihe geschaltet. Die Wirkung wird erreicht, wenn einer der Handgriffe außer Normallage gebracht wird. Außer dem Anschluß 30 ist ein entsprechender Anschluß 38 in Verbindung mit Kontakten 39, 40 angeordnet, so daß die Vorrichtung gleichzeitig mit gehobenem und angedi ücktem Totmannknopf mit dein Punkte 41 verbunden wird, wodurch das Differentialrad 42 kurzgeschlossen wird (vgl. gestrichelte Linie, Abb. ,3). Der Elektromagnet H tritt dann nach i oo m außer -Tätigkeit. Bleibt der Totmannknopf eingedrückt, so wirkt das Differential 43, wodurch der Elektromagnet H erst nach i oo m außer Tätigkeit gelangt, entsprechend ,einer Vermeidung des Loslassens des. Totmannknopfes über diese Strecke.
  • Der Handgriff K kann auch während des Inbetriebsetzens in jenem seltenen Falle benutzt werden, daß die Lokomotive durch die Sicherheitsvorrichtung mit abgelaufenem Sicherheitsautomaten genau in, der Unterbrechungslage des mechanischen Schalters M zum Anhalten gebracht worden sein sollte.
  • Eine Anordnung, die technische Fehler unschädlich macht, ist in Abb. 6 dargestellt. Zwei Elektromagneten S werden bei angedrücktem Totmannknopf D unabhängig voneinander abwechselnd durch die Kontakttrommel M, M mit Ruhestrom und Arbeitsstrom gespeist. Die Trommeln M, M' laufen synchron und werden unabhängig voneinander, z. B. durch Übersetzung von ! zwei verschiedenen Lokomotivrädern, so getrieben, daß der Kontakt 44 die leitende Hälfte der Kontakttrommel berührt, wenn der Kontakt 45 die isolierte Hälfte berührt und umgekehrt. Der durch den Kontakt 44 fliehende Strom wird in demselben Augenblick unterbrochen, in welchem der Strom durch den Kontakt -45 geschlossen wird und um,-",ekehrt. Auf diese Weise wird der Anker 46 des einen Elektromagneten angezogen sein, wenn der Anker 47 vom anderen Magneten entfernt ist. Die Anker sind mit den Gestängen 48 und 49 verbunden, welche je e inen unabhängigen Teil eines Scheibenventiles 5o und einen Drehkontakt 51 bewegen, welcher den Einstellstrom schließt. In der hier dargestellten Lage ist das Ventil geschlossen und der Kontakt für Stromdurchla uf eingestellt. Dieser normale Fahrzustand .dauert, solange die Elektromagneten abwechselnd bewegt werden. Werden die beiden Elektromagneten gleichzeitig stromführend oder stromlos, z. B. dadurch, daß der eine durch einen Fehler zu unrechter Zeit Strom erhält oder der Strom zu unrecht unterbrochen wird oder dadurch, daß der Totmannknopf abgehoben wird und die Magnete somit parallel geschaltet sind, werden sich das Bremsventil 50 und der Drehkontakt 51 öffnen, indem ihre beweglichen Teile :eine derartige gegenseitige Lage einnehmen, daß die Öffnungen 52 und 53 einander decken; gleichzeitig damit werden die Kontakte 5 4. und 5 5 außer Berührung gelangen. Elektrische Fehler in der Vorrichtung müssen somit ein Anhalten bewirken. Mechanische Fehler, welche die rechtzeitige Bewegung des einen oder des anderen Teiles hindern, bewirken :ein Anhalten, weil die- richtige gegenseitige Lage der Teile verloren geht.
  • Gemäß Abb. 7 ist dasselbe Prinzip in einer anderen Ausführungsform gezeigt, indem die Kontakttrommeln M, M' rillt einem leitenden Kontaktring 56 mit Unterbrechungsfeld und einem Isolierring 57 mit Kontaktfeld versehen sind. Mittels der Kontakte 58 und 59 werden die Elektromagneten in derselben Weise gesteuert.
  • Die Vorrichtungen, die in Abb. 6 und 7 dargestellt sind, arbeiten, wie ersichtlich, in Verbindung mit einem gewöhnlichen, innen festzuhaltenden Totmannknopf. Die Vereinigung mit einem zeitweilig zu bedienenden Totmannk nopf gemäß dem- Hauptpatent ist in den Abb. 8, 9 und i o veranschaulicht.
  • Abb. 8 zeigt das Prinzip für den beweglichen Totmannknopf mit verzögerter Wirkung nach Unterbrechung. Die Vorrichtung entspricht Abb.2; sie enthält aber nur diejenigen Teile, die notwendig sind, um das Prinzip zu veranschäulichen. Die mechanisch bewirkte Unterbrechung wird gemäß Abb.8 durch die Elektromagneten selbst bewirkt. Der Elektromagnet S' gestattet immer eine ungehinderte Bewegung, während für dien Elektromagneten S nach jeder Bewegung eine Umstellung des Umschalters Z erfolgen ruß. Die Verbindungen der Kontakttrommel .31, welche zwei Räderpaare 6o, 61 und 62, 63 besitzen, die mit verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten n und n -- i laufen, sind derart angeordnet, daß das eine Differential an dem Umschalter Z ,angeschlossen sein ruß, welcher in der oberen Lage die Kaptakte 64, 65 schließt und demgemäß das Differential 62 einschaltet, was für diejenige Periode, etwa i km, notwendig ist, in welcher der Elektromagnet S Ruhestrom führt. Während der anderen Periode wird das Differential 63 eingeschaltet, was notwendig ist, wenn S mit Arbeitsstrom getrieben wird. Sollte der Umschalter Z nicht spätestens eine halbe Umdrehung nach Umschalten eingestellt sein, wird S etwa nach so in in die frühere Lage zurückgehen und somit in derselben Lage wie S' seile, welche Lage nun-. mehr etwa ggo m aufrechterhalten wird, indem das fehlerhafte Differentialrad eingeschaltet ist. Der Zug wird demgemäß anhalten. Der Umschalter ist der Einfachheit halber als eine von Hand zu betätigende Vorrichtung dargestellt.
  • Gemäß Abb. g wird der Umschalter Z von einem Elektromagneten bewegt, dessen Anker 68 die Verbindung mit den Kontaktpunkten 6.1, 65 oder 66, 67 herstellt.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender %Veie: Ein Umschalten der Elektromagnete S und S' findet zu derselben Zeit statt, in welcher die Kontakttrommel 7 6 und 7 8 von leitender in isolierende Lage in bezug auf die Kontakte 77 und 79 oder 8o oder umgekehrt gelangen. In diesem Augenblick befindet sich das Unterbrechungsfeld 7 3 entgegengesetzt zur Kontaktstelle 7,1. Solange der Totmannknopf eingedrückt erhalten wird, hat das Umtauschen keine Wirkung auf die Elektromagnete Z und T. Um Z_ umzustellen, muß D losgelassen werden. T wird dann stromlos, indem die Trommel 78 isolierend gegen den Kontakt 79 anliegt, welcher durch die Kontakte 82 und 83 des Umschalters mit T verbunden ist. Wenn T stromlos, wird, werden die Kontakte 71 und 72 unterbrochen, welche T direkt mit Erde verbinden, und anstatt dessen werden Kontakte 69 und 70 verbunden, welche T mit der Kontakttrommel76 verbinden. Wenn der Totmannknopf wieder eingedrückt wird, wird T wieder stromführend. Die Kontakte 71, 72 werden geschlossen, und Z wird in seiner neuen Lage festgeriegelt. Gleichzeitig mit dem Umstellen des Elektromagneten Z wird der Umschalter 8 i umgestellt, so daß dieser während der nächsten Periode die Kontakte 8.1, 85 verbindet, welche den Anschlugß an die entgegengesetzte Seite der Tromm°i 7 8 bewirken. T erhält somit nach jeder Umstellung des Elektromagneten Z immer Verbindung mit der leitenden Hälfte der Trommel 78. Dieselbe Wirkung wird beim nächsten Umstellen erreicht.
  • Wenn der Totmannknopf D zu unrichtiger Zeit losgelassen wird, wird T nicht stromlos, bevor das Unterbrechungsfeld 7 ; die Kontaktstelle 7 4. passiert, was eine halbe Umdrehung, bevor dasselbe Unterbrechungsfeld Unterbrechungen in S bewirkt, erfolgt. Eine verzögerte Wirkung auf Treibkraft und Bremsen wird somit auch in diesem Falle erzielt.
  • Abb. io zeigt eine Kombination der Vorrichtungen gemäß den Abb. 7, 8 und 9 und veranschaulicht eine vollständige Vorrichtung mit denselben Eigenschaften wie die nach Abb. ;. Es sei bemerkt, daß die verschiedenen Kontakträder, welche in der Ausbildung als Trommeln 76 und 78 gezeigt sind, verschiedenen Querschnitten einer Kontakttrommel entsprechen, welche sich mit n Umdrehungen bewegt und einer Differentialtrommel, welche sich mit n -== Umdrehungen bewegt.
  • Eine Anordnung, um die Sicherheitsvorrichtung während des Rangierens außer Tätigkeit zu setzen, geht aus Abb. i i hervor, gemäß welcher der Einfachheit halber die Vorrichtung in Verbindung mit .einer Sicherheitsvorrichtung gezeigt ist. Sie kann jedoch in Verbindung mit irgendeiner beliebigen Sicherheitsvorrichtung benutzt werden.
  • Die Vorrichtung umfaßt ein Kontaktrad R, das unter gewissen Umständen den Totmannknopf D kurzschließt und den Sicherheitsautomaten- direkt erdet. 88 bezeichnet einen Kontaktring.. welcher mit der Spindel 92 fest verbunden ist, die sich z. B. durch Obersetzung von der Lokomotive einmal auf i km Strecke dreht. Wenn der Vorsprung go gegen den Anschlag 9i liegt, wird der lose Kontaktring 89 mitgenommen bei Umdrehung in der Richtung des Pfeiles. Die Kontaktvorrichtung ist somit außer Tätigkeit. Bei Bewegung in entgegengesetzter Richtung wird der lose Ring 89 nicht mitgenommen, bevor eine volle Umdrehung gemacht ist. Während dieser Umdrehung besteht Kontakt zwischen dem Vorsprung go und denn unbeweglichen Ring 89. Nur in den beiden Endlagen wird diese Verbindung mittels -des isolierenden Anschlages gi unterbrochen.
  • Für Arbeitsstrom kann statt Kontakträdern in Parallelverbindung ein isolierendes Rad mit Kontaktanschlag in Reihe mit dem Sicherheitsautomaten angeordnet sein. Für Vorrichtungen mit abwechselndem Arbeitsstrom und Ruhestrom können beide Arten Räder mit synchroner Wirkung benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRCCHL: i. Sicherheitsvorrichtung, die bei betriebswidriger Freigabe .eines vom Führer zu betätigenden Schaltorgans nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr abstellt und gegebenenfalls die Bremsen anstellt, insbesondere für einmännig bediente Gleisfahrzeuge, nach Patent .162 661, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzufuhr des Sicherheitsautomaten (S) über zwei parallele Rückleitungen (24, 25) geschlossen wird, von denen die eine (2.1) über Kontakte eines Relais (T), die andere (25) über den Störungsschalter (M) geführt ist, während das Relais (T) selbst sowohl über den Totmannknopf (D) als auch über -zwei Selbstschaltkontakte und über den Störungsschalter (M) durch einen besonderen Kontakt (8) zum Ansprechen ,gebracht wird (Abb. i). Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mit verschiedener Geschwindigkeit getriebene Störungsschalter (M, M bzw. M, M1) vorgesehen sind, um eine verlängerte Verzögerung der Wirkung zu erzielen (Abb.2 und 3). 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Rückleitung des Sicherheitsautomaten (S) über Kontakte (i2, 13) eines Zwischenrelais (P) zu den Kontakten des Relais (Z) geführt ist, und daß .das Zwischenrelais (P) über parallele Totmannknöpfe (Di, D2, D3) erregt wird, so daß die Störungswirkung des Relais ,(P, Z) durch Störungsschalter (M, M) verzögert wird, und zwar durch die andere Rückleitung des Sicherheitsautomaten, die über einen besonderen Kontakt im Störungsschalter (M) geführt ist (Abb.2). 4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß noch weitere Rückleitungen des Sicherheitsautomaten (S) und des steuernden Relais (Z) in Reihenschaltung sowohl. über Ruhekontakte eines Zusatzrelais (H) und einen oder mehrere Schalthebel (KI, R@, I(3) geführt sind, wobei das Zusatzrelais durch Störungsschalter .(43, 42) gesteuert wird, die mit den übrigen Störungsschaltern (M) gleichlaufen und, falls Arbeitsstrom gewählt wird, dort. Beläge tragen, wo sich auf den übrigem Störungsschaltern Unterbrechungen befinden (Abb. 4 und 5). 5. Sicherheitsvorrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekehuzeichnet, däß ihre Betätigung zurr, Teil durch Ruhestrom, zum Teil durch Arbeitsstrom irr zeitweilig umkehrender Reihenfolge erfolgt zu dein-Zwecke, bei technischen Feblern das Fahrzeug zum- Anhalten zu bringen (Abb. 6). 6. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitsautomat mit einem mechanisch vom Fahrzeug getriebenen. Schalter derart verbunden ist, daß letzterer ihn bei einer beschränkten Hin.- und Herfahrt des Fahrzeuges außer Tätigkeit setzt, um ungehinderten Verschiebiedienst zu gestatten, während der- Sicherheitsautomat bei Fahrt außerhalb einer bestimmten Wegstrecke selbsttätig wieder eingeschaltet wird (Abb. i i).
DEH115775D 1928-03-20 1928-03-20 Sicherheitsvorrichtung, die bei betriebswidriger Freigabe eines vom Fuehrer zu betaetigen-den Schaltorgans nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne die Kraftzufuhr abstellt und gegebenenfalls die Bremsen anstellt Expired DE497574C (de)

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