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DE497402C - Spielzeugpistole - Google Patents

Spielzeugpistole

Info

Publication number
DE497402C
DE497402C DEG66601D DEG0066601D DE497402C DE 497402 C DE497402 C DE 497402C DE G66601 D DEG66601 D DE G66601D DE G0066601 D DEG0066601 D DE G0066601D DE 497402 C DE497402 C DE 497402C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammunition
pistol
striking plate
new
toy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG66601D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV GILLISCHEWSKI FA
Original Assignee
GUSTAV GILLISCHEWSKI FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV GILLISCHEWSKI FA filed Critical GUSTAV GILLISCHEWSKI FA
Priority to DEG66601D priority Critical patent/DE497402C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE497402C publication Critical patent/DE497402C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/06Cap-firing pistols, e.g. toy pistols

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugpistole Die bekannten Spielzeugpistolen der verschiedensten Ausführung werden mit sogenannten Zündplättchen, auch Amorces genannt, betrieben. Entsprechend dem geringen Gehalt an Pulver ist auch der Knall, der bei der Verwendung der Amorces erzielt werden kann, nicht sehr groß, und die Spielzeugpistolen dieser Art können deshalb auch tatsächlich nur für Spielzeugzwecke Verwendung finden.
  • Um eine größere Knallwirkung erzielen und die Pistole nötigenfalls auch für Alarm-und Abwehrzwecke verwenden zu können, hat man Formen geschaffen, die Knallkorken verfeuern können. Diese Knallkorken enthalten wesentlich mehr Munition, .so daß sie für Alarm- und einfache Abwehrzwecke sehr wohl geeignet sind. Die Knallkorkenmunition hat aber den Fehler, daß sie sehr explosiv ist und vielfach auch zur Unzeit explodiert. Ihre Herstellung untersteht dementsprechend einer besonderen sicherheitspolizeilichen Regelung, und auch für den Versand bestehen besondere Vorschriften. Die Verwendung derartiger Knallkorken, insbesondere auch von Kindern, ist nicht unbedenklich.
  • Man ist deshalb in neuester Zeit dazu übergegangen, eine für Alarmzwecke geeignete, besondere Munition zu schaffen, die von den Nachteilen der Knallkorken frei ist und gegenüber den bekannten Amorces eine vielfach gesteigerte Knallwirkung erzielen läßt, so daß sie für Alarmzwecke ohne weiteres geeignet ist. Diese neue Munition besteht aus einer flachen Scheibe mit einer mittleren Aushöhlung für die Aufnahme des Zündsatzes. Der Zündsatz wird maschinell in die Höhlung eingepreßt und die freie Seite dann durch Aufkleben eines Papierblattes verschlossen. Diese neue Munition entspricht einem sehr stark vergrößerten Amorces, ist im Gebrauch bei der Herstellung und Versendung vollkommen gefahrlos und deshalb besonders für Alarmzwecke, aber auch für die Verwendung für Spielzeugpistolen geeignet.
  • Nun sind aber die bekannten Spielzeug-und Alarmpistolen für die , Verfeuerung dieser neuen `Munition nicht geeignet, und zwar einmal deshalb, weil die vorhandene Schlagplatte die neue Munition nicht halten kann und ein andermal aus dem Grunde, weil die Schlagkraft der üblichen Hämmer nicht ausreicht, um den Zündsatz zur Explosion zu bringen.
  • Die für die Verfeuerung 'von Knallkorken bestimmten Pistolen arbeiten mit einer Zündnadel, und der Knallkork wird in ein. am Ende des Laufes angebrachtes Lager eingesetzt, so daß die Zündnadel direkt auf die Zündladung auftrifft und sie zur Explosion bringt. Eine derartige Pistole könnte die neue Munition überhaupt nicht aufnehmen. Aber auch die für die Verfeuerung von Amorces bestimmten Pistolen sind hierfür aus den obenerwähnten Gründenmicht brauchbar.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer neuen -Pistolenart, die für die neue Munition verwendbar ist. Zu -diesem Zweck ist eine Schlagplatte besonderer Art vorgesehen, die der Form i der Munition angepaßt ist und so liegt, daß die sich entwickelnden Pulvergase leicht in die Atmosphäre entweichen können, ohne daß - sie an den eigentlichen Pistolenmechanismus herankommen. Zur Herbeiführung der Explosion !wird eine Zündnadel verwendet. Das Wesen des Erfindungsgegenstandes besteht demnach darin, daß in neuer Weise eine in an sich bekannter Art ausgeführte Zündnadel mit der auf der Schlagplatte liegenden Munition zusammenarbeitet, wobei der Lauf,mit öffnungen für das drucklose Entweichen der Pulvergase versehen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Pistole, Abb. a eine Draufsicht der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i in Richtung des Pfeiles gesehen.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt eine selbstspannende Pistole, auf deren Bauart im einzelnen nicht eingegangen zu werden braucht, da sie nicht den Gegenstand des Schutzes darstellt. Die Pistole ist finit einer vorn Hahn i betätigten Zündnadel 2 ausgestattet, deren Bewegung in an i sich bekannter Weise durch die Federn 3, q. und 5 geregelt wird. Im Lauf 6 der Pistole ist die Schlagplatte 7 untergebracht. Diese Schlagplatte trägt einen vorstehenden Ansatz 8, auf den die Munition g gestellt wird. io ist eine Wand zur Führung des Zündnadelbolzens z, die gleichzeitig einen Abschluß der Explosionskammer gegen den Pistolenmechanismus herbeiführt. Damit die Pulvergäse ohne Beschädigung der Pistole und ohne Erzeugung unzulässiger Spannungen frei entweichen können, ist der Lauf 6 oben ausgeschnitten und der innerhalb der zwischen der Schlagplatte; und der Wand i o gebildeten Kammer liegende Laufteil an beiden Seiten durchlocht.
  • Versuche haben gezeigt, daß die. Munition auf der neuen Schlagplatte 7 sicher festgehalten wird und daß die entstehenden Pulvergase frei entweichen können, ohne daß es zu unerwünschten Überdruckerscheinungen kommen kann.
  • Die neue Pistole ist deshelb wegen ihrer Gefahrlosigkeit als Spielzeugpistole durchaus geeignet, ist aber wegen des sehr erheblichen Knalles, der erzeugt werden kann, auch für Alarmzwecke sehr gut brauchbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Spielzeugpistole, dadurch gekennzeichnet, daß sie sowohl eine Schlagplatte (7) als auch eine normale Zündnadel (a) .enthält, die durch eine als Abschluß der Explosionskammer gegen das Pistolengehäuse dienende Wand (i o) geführt wird, wobei der Lauf (6) in der Nahe der Schlagplatte (7) oben geöffnet und mit seitlichen Durchbohrungen zur Ermöglichung des drucklosen Entweichens der Pulvergase versehen ist.
DEG66601D 1926-02-28 1926-02-28 Spielzeugpistole Expired DE497402C (de)

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DEG66601D DE497402C (de) 1926-02-28 1926-02-28 Spielzeugpistole

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DEG66601D DE497402C (de) 1926-02-28 1926-02-28 Spielzeugpistole

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE497402C true DE497402C (de) 1930-05-07

Family

ID=7133977

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG66601D Expired DE497402C (de) 1926-02-28 1926-02-28 Spielzeugpistole

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