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DE497121C - Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber - Google Patents

Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber

Info

Publication number
DE497121C
DE497121C DES85487D DES0085487D DE497121C DE 497121 C DE497121 C DE 497121C DE S85487 D DES85487 D DE S85487D DE S0085487 D DES0085487 D DE S0085487D DE 497121 C DE497121 C DE 497121C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
contactor
channel
hollow body
conductive liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES85487D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Staeglin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES85487D priority Critical patent/DE497121C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE497121C publication Critical patent/DE497121C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container
    • H01H29/22Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container wherein contact is made and broken between liquid and solid

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Kontaktgeber mit leitender Flüssigkeit, wie z. B. Quecksilber Gegenstand der Erfindung ist ein Kontaktgeber mit im Innern eines gesch@ossenen@ohlhörpers enthaltener leitender Flüssigkeit, wie z. B. Ouecksilber, und von dieser zu verbindenrlen Kontaktstellen. Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise im Zusammenhang mit Wassermessern. zur elektrischen Fernübertragung,des Meßergebnisses bekannt. Dabei wird angestrebt, die durch ;den Ouecksilbertropf.en bewirkte Kontaktschließung immer mir für einen sehr kurzen Zeitraum stattfinden zu lasen. Aus diesem Grunde muß der Antrieb des gewöhnlich eine Kipp-oder Schwenkbewegung ausführenden Hohli<örpers so eingerichtet werden, daß der den Kontaktschluß herbeiführende Teil der Bewogung in jedem Fall schnell und der übrige Teil der Bewegung in Übereinstimmung mit der Bewegung des Antriebsvorganges ausgefülirt wird. Die Durchführung dieser ungleicliförniigen Bewegung des das Ouecksilber entliältenden Hohlkörpers bereitet erhebliche technische Schwierigkeiten und gibt häufig Anlaß zu Störungen oder Fehlanzeigen.
  • In den Abbildungen der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in Verbindung mit einem Wassermesserdargestellt; es zeigen Abb. i und z eine Ausführungsform des Hohlkörpers im Zusammenhang mit einem Flügelradmesser in Vorderansicht und Draufsicht. a ist .der Antriebsapparat (z. B. Wassermesser mit unilaufendem Meßorgan) für den Kontaktgeber, der im wesentlichen aus einem in sich geschlossenen Glasrohr b mit den Kontaktstellen g, Ir, o, p und dem Quecksilbertropfen fbestelit. Das Glasrohr b setzt sich aus vier im wesentlichengeradenRolirteilenq,r,s,t zusammen, von denen in bez;ug auf .eine bestimmte Horizontalebene die in:it r und t bezeichneten Rohrteile ansteigenden und die mit d und s bezeichneten Rohrteile abfallenden Verlauf für das in einer Richtung umlaufende Quecksilber aufweisen. Das Glasrohr b wird etwa in der Mitte der Rohrteile r, t von einer Brücke tc getragen, die in den Ständern x drehbeweglich gelagert ist. Der Antrieb des Kontaktgebers erfolgt beispielsweise über zwei an ,der Brücke angebrachte kurvenförmige I aufbahnen 1, m durch eine mit dem Arm v ,der Meßr adwelle 7e, des Antriebsapparates a im Kreise herumbewegte Rollen. Die Laufbahnen 1, in sind so angeordnet, daß die Rolle n auf ihrer kreisförmigen Bahn abwechselnd den Rohrteil q und den Rohrteil s des Rohres b anhebt. Der Antrieb des Kontaktgebers kann aber auch in beliebiger anderer Weise erfolgen.
  • Die Arbeitsweise des neuen Kontaktgebers ist wie folgt: Je zwei Kontaktstellen g, lz oder o, p bilden einen Steuerkontakt für irgendein elektrisches Anzeigegerät, welches durch Leitungen mit seinen Kontaktstellen in Verbindung steht. Infolge des abfallenden Verlaufs der Rohrteile q, s bewegt sich der Quecksilbertropfen f bei seinem Durchgang durch diese Rohrteile q, s sofort nach deren tiefsten Stelle. Wenn also beispielsweise der Rohrteil q durch Vermittlung der Laufbahn l von der Rolle n auf deren kreisförmigem Wege angehoben wind, so bewegt sich der Quecksilbertropfen f :durch den Rohrteilr über die Kontaktstellen o, p hinweg nach der tiefsten Stelle des Rohrteiles s. Dabei werden die Kontaktstellen o, p für einen Augenblick durch ,den Quecksilbertropfen f miteinander leitend verbunden. Der Quecksilbertropfen f verbleibt so lange an der tiefsten Stelle des Rohrteiles s, bis :die Rollen n auf ihrem Wege durch Vermittlung der Laufbahn m den Rohrteils anhebt. Sobald der Rohrteil t die horizontale Lage erreicht hat und :.darüber hinaus gedreht wird, bewegt sich der Quecksilbertropfen f durch diesen Rohrteil t hindurch nach der tiefsten Stelle des Rohrteiles q. Dabei werden wieder vorübergehend die K :ontaktstellen g, h durch den Quecksilbertropfen f leitend miteinander verbunden. Dieses Spiel wiederholt sich nun bei jeder Umdrehung der Antriebswelle w, so daß bei jeder Umdrehung der Meßradwelle w eine zweimalige Kontaktgabe nach .einem entfernten elektrischen Anzeigegerät erfolgt. Durch die eigenartige Anordnung der einzelnen Rohrteile q, x, s, t wird es vermieden, d,aß der Quecksilbertropfen f selbst bei langsamer Drehbew%gung oder beim Stillstand der Meßradwelle w längere Zeit eine leitende Verbindung zwischen den Kontaktstellen g; h oder o, p herstellt und damit eine unnötige Belastung der Stromquelle für den Antrieb der Anzeigeinstrumente herbeiführt. Anstatt vier Kontaktstellen g, h, o, p können auch nur zwei Kontaktsteilen in einem der Rohrteile q, s angeordnet werden. In diesem Falle erfolgt bei jedesmaliger Umdrehung der Meßradwelle w nur eine einmalige Kontaktgabe.
  • Der Kontaktgeber kann mit gleichem Erfolg sowohl zur Fernübertragung von Meßergebnissen in Verbindung mit Meßinstrumenten als auch zur Fernanzeige der Geschwindigkeit oder Leistungen von Kraftmaschinen oder der Drehzahl umlaufender Wellen verwendet wenden. Soweit eine ständig umlaufende Meßorganwelle oder eine Übertragungswelle von einer Kraftmaschine vorhanden ist, kann der Kontaktgeber in einfachster Weise wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel mit der antreibenden Welle verbunden werden.
  • Ein weiteres Anwendungsgebiet für den neuen Kontaktgeber sind die Lichtreklameanlagen, bei denen erin von einem Uhrwerk oder Motor angetriebener Kontaktgeber in bestimmten Zeitintervallen für einen Augenblick einen Stromkreis schließt. Außerdem kann der Kontaktgeber überall da verwendet werden, wo es sich,darum handelt, :durch eine kontinuierliche Bewegung eine Momentankontaktgabe zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktgeber mit leitender Flüssigkeit, wie z. B. Quecksilber, das in einem um eine Achse schwenkbar gelagerten Höhlkörper mit mehreren annähernd geraden, miteinander zu einem Kreislauf verbundenen Kanalstücken eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, :daß immer abwechselnd ein Kanalstück (q oder s) in bezug ,auf .eine horizontale Grundebene abfallenden ,und das nächstfolgende Kanalstück (r, t) ansteigenden Verlauf für das stets in einer Richtung utnlaufendeQuecksilber aufweist. a. Kontaktgeber nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, :daß die ansteigenden Kanalstücke: (y, t) des Hohlkörpers (b) quer und die anderen Kanalstücke (q, s) annähernd parallel .einer durch die Schwenkachse (u) des Hohlkörpers (b) gehenden vertikalen Ebene verlaufen. 3. Kontaktgeber nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die .durch das Quecksilber (f) zu verbindenden Kontakte (g, h, o, p) jeweils zu Beginn der einzelnen Kanalstrecken (q, s) mit abfallendem Verlauf angeordnet sind.
DES85487D 1928-05-05 1928-05-05 Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber Expired DE497121C (de)

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DES85487D DE497121C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber

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DES85487D DE497121C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE497121C true DE497121C (de) 1930-05-02

Family

ID=7512388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES85487D Expired DE497121C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Kontaktgeber mit leitender Fluessigkeit, wie z. B. Quecksilber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE497121C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2792478A (en) * 1954-04-12 1957-05-14 Jerome B Ackerman Mercury switch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2792478A (en) * 1954-04-12 1957-05-14 Jerome B Ackerman Mercury switch

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