DE495832C - Verfahren zur Verstaerkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen - Google Patents
Verfahren zur Verstaerkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den AufliegestellenInfo
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- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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Description
- Verfahren zur Verstärkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verstärkung von Besteckteilen mit an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen angebrachten Verstärkungen.
- Solche auf galvanischem Wege oder durch Plattierung angebrachte Verstärkungen sind bekannt. Andererseits ist schon vorgeschlagen, eine Verfestigung und Härtung des Überzuges durch Pressung zu bewirken.
- Das Härten durch mechanisches Bearbeiten, wie Pressen, Prägen usw., ist in der Metallbearbeitung vielfach vorgeschlagen. Auch hat man schon mit Verstärkungen versehene Brandel nach der Aufbringung der Verstärkungsstellen durch Pressen geformt.
- Demgegenüber ist es nach der vorliegenden Erfindung neu, daß die auf den fertiggeprägten und zur Galvanisierung fertiggestellten Besteckteilen zunächst in bekannter Weise aufgebrachten Verstärkungen, um eine völlig ebenmäßige Oberfläche zu erzielen, vor der Allgemeinversilberung durch Preßdruck gehärtet werden.
- Nach diesem Verfahren wird also nicht nur eine völlig ebenmäßige Oberfläche, sondern auch eine Härtung der Verstärkungsstellen erreicht, und es werden störende Ränder am Umfang der Verstärkungsstellen vermieden.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise herstellen. In der Zeichnung ist das Verfahren in verschiedenen Stadien beispielsweise veranschaulicht.
- In Abb. r und 2 ist in Schnitt und Grundriß gezeigt, daß der fertiggeprägte, zur Galvanisierung vorbereitete Besteckteil a zunächst an den Verstärkungsstellen, beispielsweise an der Unterseite b der Laffe c, an der Stelle d des Stieles e und an der Laffenspitze f, plattierte Verstärkungen aufweist, die beispielsweise durch galvanische Versilberung oder durch aufgewalztes Silber gebildet werden.
- Die so mit galvanischen Silberverstärkungen versehenen Aufliegestellen werden nun in einer Form durch Preßdruck gehärtet, dabei wird nicht nur eine genügend innige Verbindung der Silberverstärkung mit dem Grundmetall erreicht, sondern es wird insbesondere erzielt, daß eine völlig ebenmäßige Oberfläche entsteht und keinerlei Übergangskanten oder störende Ränder am Umfange der Verstärkungsstellen entstehen. Insbesondere wird verhütet, was beim etwaigen Nachprägen des fertigversilberten Bestecks eintritt, daß an den Kanten des Besteckteiles zusammengeschobene Silberteilchen, Phasen oder Preßkanten entstehen, die nachträglich weggeschliffen werden müssen und dann eine Beschädigung der Versilberung zur Folge hätten. Nachdem also die plattierten Silberverstärkungen nachgepreßt sind, wird evtl. der Besteckteil nochmals auf etwaige Preßkanten nachgeprüft und sauber nachgearbeitet, und erst jetzt wird die Allgemeinversilberung auf galvanischem Wege und die Fertigstellung der Besteckteile, insbesondere Polieren usw., in bekannter Weise bewirkt. Das Besteckteil hat dann die in Abb. 3 dargestellte Ausführung. Die galvanischen und gehärteten, unter der Allgemeinversilberung liegenden Silberverstärkungen sind nicht sichtbar.
- Die Dicke der an den Verstärkungsstellen aufgebrachten Plattierungen und die Stärke des Preßdruckes, mit dem diese Plattierungen nachgepreßt werden, sind abhängig von dem beabsichtigten Endeffekt, insbesondere von der gewünschten Lebensdauer.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verstärkung von Besteckteilen mit an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen angebrachten Verstärkungen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den fertiggeprägten und zur Galvanisierung fertiggestellten Besteckteil zunächst in bekannter Weise aufgebrachten Verstärkungen, um eine völlig ebenmäßige Oberfläche zu erzielen, vor der Allgemeinversilberung durch Preßdruck gehärtet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB136325D DE495832C (de) | Verfahren zur Verstaerkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB136325D DE495832C (de) | Verfahren zur Verstaerkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495832C true DE495832C (de) | 1930-04-11 |
Family
ID=6998960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB136325D Expired DE495832C (de) | Verfahren zur Verstaerkung von Besteckteilen an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stellen, insbesondere den Aufliegestellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495832C (de) |
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0
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