DE495827C - Mundstueck fuer Saugluft-Insektenfaenger - Google Patents
Mundstueck fuer Saugluft-InsektenfaengerInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/02—Stationary means for catching or killing insects with devices or substances, e.g. food, pheronones attracting the insects
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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- A01M1/06—Catching insects by using a suction effect
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Description
Es sind Saugluft-Insektenfänger bekannt, bei denen ein an seinem freien Ende trichterförmig
nach oben erweitertes durchsichtiges Saugrohr als Saugmundstück dient, vor dem ein Licht zum Anlocken der Insekten angebracht
ist. Das sind ortsfeste Insektenfänger insbesondere für öffentliche Plätze und Straßen zum Einfangen von bei Nacht fliegenden
Insekten.
ίο Die Erfindung bezieht sich auf ein Mundstück
für Saugluft-Insektenfänger mit Glassaugrohr und dient insbesondere zum Einfangen
von bei Tage fliegenden Insekten, wie Krankheitserreger tragende Fliegen, Mücken,
Dünger-und StaUfliegen usw. Die Vorrichtung
besteht aus einem nach oben verjüngtendurchsichtigen Trichter, dessen nach innen umgestülptes
verjüngtes Ende zum Einstecken in das Saugrohr des Insektenfängers dient, während
ein in diese Umstülpung mittels seiner Hakenenden eingestecktes Drahtgestell eine
Köderhaube vor der Saugrohrmündung außerhalb des Saugbereiches trägt.
Die Innenfläche des unten durch ein Sieb geschlossenen Trichters ist mit einem Lockmittel,
wie Honig o. dgl., bestrichen;» und die Haube ist mit einem Lockmittel ausgefüllt.
Die durch den Duft des Lockmittels angezogenen Insekten nehmen suchend den Weg von dem Trichter zu der Köderhaube, und
umgekehrt, wobei die Tiere in den Saugbereich der Saugvorrichtung gelangen und durch letztere eingefangen wenden.
Eine Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 2 und
Abb. 2 die Draufsicht auf die Vorrichtung. In die obere Mündung des an eine Luftsaugvorrichtung
angeschlossenen Rohres 1 ist der Trichter 2 mit seinem nach innen umgestülpten
verjüngten Ende 6 eingeschoben. Das Rohr 1 sowie der Trichter 2 bestehen
aus durchsichtigem Baustoff, wie Glas o. dgl, das die Insekten nicht sehen können. Auf den
oberen Rand des Trichters 2 sind die Hakenenden eines Drahtgestelles 3 geschoben, welches
über die obere Mündung des Rohres 1 so weit hinausragt, daß die über das obere
Ende des Drahtgestelles 3 gestülpte, aus Glas o. dgl. bestehende Köderhaube 4 sich außerhalb
des Saugbereiches befindet, wie zeichnerisch dargestellt. Die Anordnung hat demnach
den Zweck, daß der Duft des in die Haube 4 eingebrachten Lockmittels 5 von der Saugluft nicht eingesogen wird, sondern sich
zum Anlocken der Insekten verbreiten kann. Die Innenfläche des Trichters 2 ist mit einem
Lockmittelaufstrich 5 versehen. Um den Zutritt zu letzterem abzusperren, ist der Trichter
2 unten durch ein Sieb oder ein engmaschiges Drahtnetz 7 geschlossen.
Die durch das Lockmittel angezogenen Insekten laufen suchend über die Außenfläche 6g
des Trichters 2, nehmen von da aus ihren Weg zu der mit Lockmittel gefüllten Haube 4
sowie umgekehrt zu dem Trichter 2; dabei gelangen sie in den Saugbereich der Saugvorrichtung,
wodurch sie eingefangen werden.
Die Verwendung dieser Vorrichtung dm Zusammenhang mit einer Luftsaugvorrichtung
in mit Back-, Wurstwaren oder Delikatessen usw. gefüllten Schaukästen u. dgl. ist ganz
besonders vorteilhaft. Die Vorrichtung dient hierbei außer in ihrer Eigenschaft als Insektenfänger
auch dazu, die verbrauchte angewärmte Luft einzusaugen bei anhaltender Ansaugung von Frischluft für die ausgestellten
Waren.
Das Saugrohr 1 der Vorrichtung kann nach Entfernung des Trichters 2 und des Drahtgestelles
3 mit der Haube 4 auch zum örtlichen Einfangen der Insekten Verwendung finden, wobei das durchsichtige Saugrohr dicht an
die Insekten herangebracht werden kann, ohne von diesen gesehen zu werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Mundstück für Saugluft-Insektenfänger mit Glassaugrohr und -trichter und darüber angeordneter durchsichtiger Köderhaube, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (2) nach oben sich verjüngt und sein verjüngtes Ende zum Einstecken in das Saugrohr ende (6) nach innen umgestülpt ist, während die Köderhaube (4) auf einem Drahtgestell (3) sitzt, das mit Hakenenden in die Umstülpung eingesteckt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85751D DE495827C (de) | Mundstueck fuer Saugluft-Insektenfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85751D DE495827C (de) | Mundstueck fuer Saugluft-Insektenfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495827C true DE495827C (de) | 1930-04-11 |
Family
ID=7512553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85751D Expired DE495827C (de) | Mundstueck fuer Saugluft-Insektenfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495827C (de) |
-
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- DE DES85751D patent/DE495827C/de not_active Expired
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