[go: up one dir, main page]

DE222822C - - Google Patents

Info

Publication number
DE222822C
DE222822C DENDAT222822D DE222822DA DE222822C DE 222822 C DE222822 C DE 222822C DE NDAT222822 D DENDAT222822 D DE NDAT222822D DE 222822D A DE222822D A DE 222822DA DE 222822 C DE222822 C DE 222822C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
light
insects
catcher
insect
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT222822D
Other languages
English (en)
Publication of DE222822C publication Critical patent/DE222822C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/10Catching insects by using Traps
    • A01M1/106Catching insects by using Traps for flying insects
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/10Catching insects by using Traps
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M2200/00Kind of animal
    • A01M2200/01Insects
    • A01M2200/012Flying insects

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222822 KLASSE 45 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1908 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein im wesentlichen kapseiförmige Gestalt besitzender, aus Metallblech oder anderem, das Licht nicht durchlassendem Stoff bestehender Insektenfänger, welcher derart eingerichtet ist, daß die durch seitliche Öffnungen hineingelangenden Insekten einen erleuchteten Innenraum vorfinden, während sie an dem Hinauskriechen durch diese Öffnungen überdeckende äußere Ansätze gehindert werden, an welchen sich das etwa herauskriechende oder herausfliegende Insekt stößt, und die außerdem das Licht derart abblenden, daß dem Insekt der Innenraum heller erscheint, so daß es, seiner natürlichen Abneigung gegen das Betreten dunkler Räume folgend, keine Neigung zeigt, aus dem erleuchteten Innenraum des Fängers nach außen zu gelangen. Dabei ist die Einrichtung derart getroffen, daß schädliche Schattenwirkungen durch möglichst nahe Aneinanderlagerung der äußeren Eintrittsöffnungen verhindert werden und die diese Öffnungen überragenden bzw. überdeckenden Ansätze oder Klappen zum Teil gleichzeitig zur Erleichterung" des Eintrittes des Insekts in die über der Klappe belegenen Öffnungen dienen können. Um den Innenraum möglichst hell zu machen, ist an einem oder beiden Enden der Vorrichtung ein Lichtschacht angebracht, welcher mit einem Drahtnetz oder anderem lichtdurchlässigen Material in ähnlicher Weise geschlossen sein kann, wie dies bei nicht als Lichtschächte, sondern teils zum Eintritt der Insekten, teils zur Erleichterung des Abziehens der innen befindlichen Gase, teils zur Beobachtung des Inhaltes vorgesehenen Öffnungen früherer Insektenfänger üblich war.
Die Einrichtung ist dabei derart getroffen, daß der Apparat sowohl zum Fangen von fliegenden als auch von kriechenden Insekten benutzt werden kann und die betäubten bzw. getöteten Insekten von den hineinkriechenden nicht gesehen werden können, so daß diese nicht abgeschreckt werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, dessen einer Teil mit den üblichen seitlichen Eintrittsöffnungen für die Insekten versehen ist, welche hier mit α bezeichnet sind. Das Gehäuse zerfällt demnach in einen durchlochten und einen nicht durchlochten Teil, welche sowohl getrennt als nicht getrennt ausgeführt werden können. Im ersteren Fall sind die beiden Teile in beliebiger Weise, beispielsweise durch Bajonettverschluß, durch einen übergreifenden Rand oder in sonstiger Weise möglichst gut schließend miteinander verbunden. Doch kann das Gehäuse auch nur aus einem einzigen Teil bestehen. Die seitlichen Eintrittsöffnungen α sind zonenartig um den Mantel des Gehäuses herum, und zwar zweckmäßigerweise möglichst dicht beieinander angeordnet, damit die Erleuchtung des Innenraumes nicht durch große, zwischen den
Öffnungen stehen bleibende Flächen beeinträchtigt wird. Am zweckmäßigsten kann man den mit den Öffnungen versehenen Teil der Vorrichtung schräg oder gewölbt ausbilden, wodurch das Herunterfallen der auf die Innenseite gelangenden Insekten befördert wird. An einem oder beiden Enden des Gehäuses oberhalb bzw. unterhalb der zonenartig angeordneten seitlichen Eintrittsöffnungen σ befindet
ίο sich ein Lichtschacht d, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch ein Drahtnetz c geschlossen ist, welches jedoch auch durch anderen lichtdurchlässigen Stoff ersetzt werden kann. Die Anordnung der seitlichen Öffnungen und des oder der Lichtschächte d kann derart sein, daß man die Vorrichtung sowohl in der auf der Zeichnung dargestellten Lage als auch in aufrechter Lage, in welcher die die Öffnungen enthaltende Zone sich unten befindet, benutzen kann, um sie für kriechende Insekten anzuwenden. In letzterem Fall kann man die Vorrichtung in einen mit dem Tötungs- oder Betäubungsmittel gefüllten Behälter, eine Untertasse o. dgl., einsetzen und kann dann auch den Einsatz c herausnehmen. Es ist alsdann kein besonderes Reinigen der Vorrichtung von getöteten oder betäubten Insekten notwendig, da diese nach dem Herausheben der Vorrichtung" aus dem betreffenden Behälter zurückbleiben. Bei Anwendung zweier Lichtschächte kann der eine durch einen Schieber, eine Kappe o. dgl. verschlossen werden, um, wenn die Vorrichtung in der der Zeichnung entsprechenden Lage benutzt wird, das Tötungs- oder Betäubungsmittel in den Innenraum eindringen lassen zu können.
Auf der Oberseite der Öffnungen α befinden sich auf der Außenseite des Behälters klappen- oder schirmförmige Ansätze oder Vor-Sprünge b, welche beliebig gegen die Öffnungen geneigt sein können. Sie können in einfachster Weise aus den beim Ausstanzen der Öffnungen α erhaltenen Lappen gebildet werden und können sowohl schräg als auch gerade gerichtet sein. In jedem Fall ist der Winkel, welchen sie mit der Wandung der Vorrichtung bilden, so zu wählen, daß das Eindringen des Lichtes nicht behindert wird. Dies wird in einfachster Weise dadurch erreicht, daß man die Öffnungen, wie schon bemerkt, sehr dicht aneinander anordnet. In diesem Fall kann auch der Ansatz der unteren Reihe als Plattform oder Stütze für das in die darüber liegende Öffnung kriechende Insekt dienen. Es wird durch diese Klappen ferner bewirkt, daß die von innen her an die Öffnungen gelangenden Insekten sich an diesen Klappen stoßen und den Rückweg antreten bzw. herunterfallen. | Außerdem wird hierdurch das Licht derart abgeblendet, daß der Innenraum für die innen befindlichen Insekten heller als der Außenraum erscheint. Wird die Vorrichtung in umgekehrter Lage benutzt, so erleichtern die schirm- oder klappenförmigen Ansätze b das Hereinkriechen der kriechenden Insekten, welche an den schrägen Flächen ohne weiteres nach innen gleiten.
Das Eindringen von Lichtstrahlen kann dadurch befördert werden, daß man die Vorrichtung, wie beispielsweise bei vorliegender Ausführungsform, mittels eines Hakens e an einer Lampe o. dgl. anhängt, wobei der Innenraum noch dadurch eine weitere Lichtmenge erhalten kann, daß man seine Wandungen möglichst blank hält, so daß er auch von zurückgeworfenen Strahlen erleuchtet wird. Durch die Anbringung des Lichtschachtes und durch die Abdeckung der Öffnungen durch außen angebrachte Schirme kann man daher den Innenraum so vollständig durchleuchten, daß selbst im hellen Zimmer dieser Innenraum den Insekten heller erscheint als der äußere Raum, so daß sie, ihrem natürlichen Drange zum Licht folgend, leicht in den Innenraum eintreten und nicht das Bestreben haben, aus ihm wieder herauszugelangen.
Die Vorrichtung läßt sich zum Fangen bzw. Töten von Insekten jeglicher Art, von Fliegen, Schwaben, Nachtfaltern u. dgl. verwenden, und infolge der Überdachung der Eintrittsöffnungen wird den außen befindlichen Insekten der Anblick der innen befindlichen bzw. getöteten Insekten entzogen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Insektenfänger mit durch lichtdurchlässiges Material, wie Drahtnetz o. dgl., verschlossenem Lichtschacht und seitlichen Einschlüpföffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Öffnungen in mehreren Reihen auf der Außenseite des Fängers angeordnet sind und von das Licht abblendenden, gegen die Öffnung geneigten Platten derart überdeckt werden, daß die Klappen der unteren Reihen als Stützflächen beim Einschlüpfen in die oberen Öffnungen dienen.
2. Eine Ausführungsform des Fängers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im oberen Teil des Deckels als auch am Boden Lichtschächte vorgesehen sind, die beliebig verschlossen werden können, um den Insektenfänger sowohl für kriechende als für fliegende Insekten zu benutzen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT222822D Active DE222822C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE222822C true DE222822C (de)

Family

ID=483684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT222822D Active DE222822C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE222822C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4441272A (en) * 1979-05-10 1984-04-10 Gisela Bartz Method and apparatus for attracting useful insects

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4441272A (en) * 1979-05-10 1984-04-10 Gisela Bartz Method and apparatus for attracting useful insects

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69513539T2 (de) Insektenfalle
DE202020002111U1 (de) Lebendfalle zum lebendigen Fangen von lnsekten
DE2134310C3 (de) Krabbenbrutvorrichtung
DE222822C (de)
DE2641729C2 (de) Vorrichtung zur Lokalisierung und Bekämpfung von flugfähigen Lagerraum-Schadinsekten
DE3141865A1 (de) "vorrichtung zum einfangen von kiefernborkenkaefern"
DE102015110500A1 (de) Insektenfalle
DE2901832A1 (de) Rattenfalle
DE2161297A1 (de) Vorrichtung zum schutz von pflanzen gegen maeuse
DE247703C (de)
DE3627150C2 (de) Vorrichtung zur Ausbringung von rodentizidem Streupulver gegen Mäuse
DE697238C (de) Hegekasten fuer Voegel
DE914797C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung von Schaelschaeden durch Wild bei Nadelhoelzern
DE124600C (de)
DE212403C (de)
DE886539C (de) Raucherzeuger zur Bekaempfung von Schaedlingen
DE2605076A1 (de) Vorrichtung zum schutz von pflanzen gegen schaedlinge
DE262132C (de)
DE115951C (de)
DE3337081A1 (de) Vorrichtung zum fang von fliegenden forstschaedlingen, insbesondere von borkenkaefern
DE408464C (de) Vorrichtung zum Abwehren von Insekten
DE176975C (de)
DE265554C (de)
DE9319266U1 (de) Lebendfangeinrichtung für Raubtiere
DE1210238B (de) Kombinierter Vogel- und Fledermaus-Nistkasten