DE222822C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/10—Catching insects by using Traps
- A01M1/106—Catching insects by using Traps for flying insects
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01M2200/00—Kind of animal
- A01M2200/01—Insects
- A01M2200/012—Flying insects
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222822 KLASSE 45 #. GRUPPE
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein im wesentlichen kapseiförmige Gestalt
besitzender, aus Metallblech oder anderem, das Licht nicht durchlassendem Stoff bestehender
Insektenfänger, welcher derart eingerichtet ist, daß die durch seitliche Öffnungen hineingelangenden
Insekten einen erleuchteten Innenraum vorfinden, während sie an dem Hinauskriechen
durch diese Öffnungen überdeckende äußere Ansätze gehindert werden, an welchen sich das
etwa herauskriechende oder herausfliegende Insekt stößt, und die außerdem das Licht derart
abblenden, daß dem Insekt der Innenraum heller erscheint, so daß es, seiner natürlichen
Abneigung gegen das Betreten dunkler Räume folgend, keine Neigung zeigt, aus dem erleuchteten
Innenraum des Fängers nach außen zu gelangen. Dabei ist die Einrichtung derart getroffen, daß schädliche Schattenwirkungen
durch möglichst nahe Aneinanderlagerung der äußeren Eintrittsöffnungen verhindert werden
und die diese Öffnungen überragenden bzw. überdeckenden Ansätze oder Klappen zum Teil
gleichzeitig zur Erleichterung" des Eintrittes des Insekts in die über der Klappe belegenen
Öffnungen dienen können. Um den Innenraum möglichst hell zu machen, ist an einem oder
beiden Enden der Vorrichtung ein Lichtschacht angebracht, welcher mit einem Drahtnetz oder
anderem lichtdurchlässigen Material in ähnlicher Weise geschlossen sein kann, wie dies
bei nicht als Lichtschächte, sondern teils zum Eintritt der Insekten, teils zur Erleichterung
des Abziehens der innen befindlichen Gase, teils zur Beobachtung des Inhaltes vorgesehenen
Öffnungen früherer Insektenfänger üblich war.
Die Einrichtung ist dabei derart getroffen, daß der Apparat sowohl zum Fangen von
fliegenden als auch von kriechenden Insekten benutzt werden kann und die betäubten bzw.
getöteten Insekten von den hineinkriechenden nicht gesehen werden können, so daß diese
nicht abgeschreckt werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
zur Darstellung gebracht.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, dessen einer Teil mit den
üblichen seitlichen Eintrittsöffnungen für die Insekten versehen ist, welche hier mit α bezeichnet
sind. Das Gehäuse zerfällt demnach in einen durchlochten und einen nicht durchlochten
Teil, welche sowohl getrennt als nicht getrennt ausgeführt werden können. Im
ersteren Fall sind die beiden Teile in beliebiger Weise, beispielsweise durch Bajonettverschluß,
durch einen übergreifenden Rand oder in sonstiger Weise möglichst gut schließend miteinander
verbunden. Doch kann das Gehäuse auch nur aus einem einzigen Teil bestehen. Die seitlichen Eintrittsöffnungen α sind zonenartig
um den Mantel des Gehäuses herum, und zwar zweckmäßigerweise möglichst dicht beieinander
angeordnet, damit die Erleuchtung des Innenraumes nicht durch große, zwischen den
Öffnungen stehen bleibende Flächen beeinträchtigt wird. Am zweckmäßigsten kann man
den mit den Öffnungen versehenen Teil der Vorrichtung schräg oder gewölbt ausbilden,
wodurch das Herunterfallen der auf die Innenseite gelangenden Insekten befördert wird. An
einem oder beiden Enden des Gehäuses oberhalb bzw. unterhalb der zonenartig angeordneten
seitlichen Eintrittsöffnungen σ befindet
ίο sich ein Lichtschacht d, der im vorliegenden
Ausführungsbeispiel durch ein Drahtnetz c geschlossen ist, welches jedoch auch durch anderen
lichtdurchlässigen Stoff ersetzt werden kann. Die Anordnung der seitlichen Öffnungen
und des oder der Lichtschächte d kann derart sein, daß man die Vorrichtung sowohl in
der auf der Zeichnung dargestellten Lage als auch in aufrechter Lage, in welcher die die
Öffnungen enthaltende Zone sich unten befindet, benutzen kann, um sie für kriechende Insekten
anzuwenden. In letzterem Fall kann man die Vorrichtung in einen mit dem
Tötungs- oder Betäubungsmittel gefüllten Behälter, eine Untertasse o. dgl., einsetzen und
kann dann auch den Einsatz c herausnehmen. Es ist alsdann kein besonderes Reinigen der
Vorrichtung von getöteten oder betäubten Insekten notwendig, da diese nach dem Herausheben
der Vorrichtung" aus dem betreffenden Behälter zurückbleiben. Bei Anwendung zweier
Lichtschächte kann der eine durch einen Schieber, eine Kappe o. dgl. verschlossen werden,
um, wenn die Vorrichtung in der der Zeichnung entsprechenden Lage benutzt wird, das
Tötungs- oder Betäubungsmittel in den Innenraum eindringen lassen zu können.
Auf der Oberseite der Öffnungen α befinden sich auf der Außenseite des Behälters klappen-
oder schirmförmige Ansätze oder Vor-Sprünge b, welche beliebig gegen die Öffnungen
geneigt sein können. Sie können in einfachster Weise aus den beim Ausstanzen der
Öffnungen α erhaltenen Lappen gebildet werden und können sowohl schräg als auch gerade
gerichtet sein. In jedem Fall ist der Winkel, welchen sie mit der Wandung der Vorrichtung
bilden, so zu wählen, daß das Eindringen des Lichtes nicht behindert wird. Dies wird in einfachster
Weise dadurch erreicht, daß man die Öffnungen, wie schon bemerkt, sehr dicht aneinander
anordnet. In diesem Fall kann auch der Ansatz der unteren Reihe als Plattform oder Stütze für das in die darüber liegende
Öffnung kriechende Insekt dienen. Es wird durch diese Klappen ferner bewirkt, daß die
von innen her an die Öffnungen gelangenden Insekten sich an diesen Klappen stoßen und
den Rückweg antreten bzw. herunterfallen. | Außerdem wird hierdurch das Licht derart abgeblendet,
daß der Innenraum für die innen befindlichen Insekten heller als der Außenraum erscheint. Wird die Vorrichtung in umgekehrter
Lage benutzt, so erleichtern die schirm- oder klappenförmigen Ansätze b das Hereinkriechen
der kriechenden Insekten, welche an den schrägen Flächen ohne weiteres nach innen
gleiten.
Das Eindringen von Lichtstrahlen kann dadurch befördert werden, daß man die Vorrichtung,
wie beispielsweise bei vorliegender Ausführungsform, mittels eines Hakens e an einer
Lampe o. dgl. anhängt, wobei der Innenraum noch dadurch eine weitere Lichtmenge erhalten
kann, daß man seine Wandungen möglichst blank hält, so daß er auch von zurückgeworfenen
Strahlen erleuchtet wird. Durch die Anbringung des Lichtschachtes und durch die
Abdeckung der Öffnungen durch außen angebrachte Schirme kann man daher den Innenraum
so vollständig durchleuchten, daß selbst im hellen Zimmer dieser Innenraum den Insekten
heller erscheint als der äußere Raum, so daß sie, ihrem natürlichen Drange zum Licht
folgend, leicht in den Innenraum eintreten und nicht das Bestreben haben, aus ihm wieder herauszugelangen.
Die Vorrichtung läßt sich zum Fangen bzw. Töten von Insekten jeglicher Art, von Fliegen,
Schwaben, Nachtfaltern u. dgl. verwenden, und infolge der Überdachung der Eintrittsöffnungen
wird den außen befindlichen Insekten der Anblick der innen befindlichen bzw. getöteten
Insekten entzogen.
Claims (2)
1. Insektenfänger mit durch lichtdurchlässiges Material, wie Drahtnetz o. dgl.,
verschlossenem Lichtschacht und seitlichen Einschlüpföffnungen, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Öffnungen in mehreren Reihen auf der Außenseite des Fängers angeordnet
sind und von das Licht abblendenden, gegen die Öffnung geneigten Platten derart überdeckt werden, daß die
Klappen der unteren Reihen als Stützflächen beim Einschlüpfen in die oberen Öffnungen dienen.
2. Eine Ausführungsform des Fängers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl im oberen Teil des Deckels als auch am Boden Lichtschächte vorgesehen
sind, die beliebig verschlossen werden können, um den Insektenfänger sowohl für kriechende als für fliegende Insekten zu benutzen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222822C true DE222822C (de) |
Family
ID=483684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222822D Active DE222822C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222822C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4441272A (en) * | 1979-05-10 | 1984-04-10 | Gisela Bartz | Method and apparatus for attracting useful insects |
-
0
- DE DENDAT222822D patent/DE222822C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4441272A (en) * | 1979-05-10 | 1984-04-10 | Gisela Bartz | Method and apparatus for attracting useful insects |
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