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DE495800C - Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen des Leclanche-Types - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen des Leclanche-Types

Info

Publication number
DE495800C
DE495800C DEF64163D DEF0064163D DE495800C DE 495800 C DE495800 C DE 495800C DE F64163 D DEF64163 D DE F64163D DE F0064163 D DEF0064163 D DE F0064163D DE 495800 C DE495800 C DE 495800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
cells
discharge
dry cells
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF64163D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORGE CHOATE FURNESS
Original Assignee
GEORGE CHOATE FURNESS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORGE CHOATE FURNESS filed Critical GEORGE CHOATE FURNESS
Application granted granted Critical
Publication of DE495800C publication Critical patent/DE495800C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/44Methods for charging or discharging
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Secondary Cells (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen des Leclanche-Types Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trokkenzellen des Leclanche-Types unter Verwendung von dem Nutzstrom entgegengesetzt fließenden Strömen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, verbrauchte Zellen des Leclanche-Types dadurch zu regenerieren, daß- man durch diese praktisch völlig erschöpften Zellen einen Ladestrom hindurrhschickt bei Ladespannungen, welche höher sind als die eigene Spannung des Elements, und mithin bei vergleichsweise großen Ladestromstärken. Hierbei findet zwar eine teilweise Depolarisierung der Zelle statt sowie auch eine Erhöhung ihrer Spannung auf einen brauchbaren Wert. Diese Verbesserung hält jedoch nur für eine kurze Zeit vor, wenn die Zelle wieder in normaler Weise entladen wird. Die nutzbare Lebensdauer einer Zelle kann auf diese Art nur um einen geringen Grad erhöht werden.
  • Es wurde nun gefunden, .daß. die Lebensdauen von Trockenzellen des Leclan.che-Typ.es dann durch Wiederaufladen erheblich gesteigert werden kann, und zwar in vielen Fällen -um, einige hundert Prozent, wenn man erfindungsgemäß den in umgekehrter Richtung fließenden Strom in dien Ruhepausen, und zwar bereits nach Abgabe eines nur geringen Bruchteiles der verfügbaren Nutzleistung, in solcher Stärke durch die Zelle hindurchsehickt, daß die Zellenspannung innerhalb enger Grenzen aufrechterhalten bleibt.
  • Das neue Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Verfahren in zwei Punkten wesentlich. Einmal wird der Ladestrom bereits dann durch die Zelle geschickt, wenn diese nur einen geringen Bruchteil ihrer nutzbaren Energie abgegeben hat. Ferner wird Bier Ladestrom so schwach gewählt, und zwar sowohl hinsichtlich seiner Momnentanstärke als auch hinsichtlich der Gesamtenergie (gemessen in Ampere-Stunden), daß der Elektrolyt nicht aus -,der Zelle herausgetrieben oder die Zelle auf andere Weisiu zerstört wird.
  • Da erfindungsgemäß die Zelle nicht erst aufgeladen wird, wenn sie, nahezu erschöpft ist, findet vorliegendes Verfahren besonders bei solchen Zellen Anwendung, welche für eine intermittierende Stroma bgab2 bestimmt sind, was übrigens wohl für die meisten im Gebrauch befindlichen galvanischen Trokkenzell,en der Fall sein dürfte. Das neuie Verfahren ist aber nicht ,auf solche Zellen allein 'beschränkt.
  • Der Ladestrom kann nach der :ersten Entladungsperiode durch die Zelle geschickt werden, oder man kann damit warten, bis eine größere Anzahl von stattgefunden hat; wesentlich ist nur, daß man darauf achtet, daß die bis zum, Zeitpunkt der Ladung abgegeben-- G,esarntenergiem@engc nur ein geringer Bruchteil jener Energiemenge ist, welche die Zelle insgesamt bei normaler Entladung bis zu ihrer Erschöpfung liefern kann.
  • Die Klemmspannung einer frischen Trokkenzelle bei Entladung über einen großen Widerstand beträgt gewöhnlich 1,5 Volt, und die Zelle wird so lange für brauchbar angesehen, als die Spannung bei einer solchen Entladung nicht unter einen Wert zwischen o,9 und i ,i Volt gesunken äst, je nach der Art der Verwendung. Die Wiedcraufladung der Zelle durch entgegengesetzt gerichteten Strom kann hinausgeschoben werden,_bis die Spannung auf etwa 1,25 Volt gesunken ist; in vielen Fällen ist es jedoch vorzuziehen, die Ladung der Zelle vorzunehmen, wenn ihre Spannung nicht wesentlich unter den Anfangswert gesunken ist.
  • Die höchst zulässige Ladestromstärke hängt von der Größe der Zelle ab: und, ist erheblich geringer als die höchst zulässige Entladestromstärke für dieselbe Zelle. Eine zylindrische Zelle von :etwa 6,4 cm, Höhe und 3,2 cm Durchmesser, wie säe oft für Blinklichter und Radiozwecke benutzt wird, kann. im ersteren. Falle intermittienend bis zu r/". Ampere entladen werden, wobei die bei eigner derartigen Betriebsweisse gelieferten Amperestunden geringer sind, .als wenn die einzelnen Entladungsstromstärken niedriger wären. Ein Ladestrom von 1/_i Ampere würde zerstörend wirken, wenn man damit solche Zellen während einer längeren Zeit laden wollte, und selbst eine Ladestromstärke: von 5oo Miniampere verursacht oft ,ein Heraustreiben des Elektrolyten infolge der zu raschem Gasentwicklung im Innern der Zelle. Der Ladestrom sollte vielmehr bei Zellen obiger Größe vorzugsweise io MilIiampere nicht übersteägen, wenn auch etwas stärkere Ladeströme verwendet werden könnten, besonders, wenn die Zeitdauer ihrer Einwirkung nicht zu lang gewählt wird. , Die Ladestrommenge (Ampere-Stunden) sollte in richtigem Verhältnis zur Entladestrommenge stehen, welche vorher abgegeben worden ist. Ein mäßiger überschuß der LadP-strommenge, z. B. io bis iooo/Q, ist vorzuziehen, wenn der Ladestrom augenscheinlich keine wirksame Erhöhung der Zellenkapazität verursacht. Eine starke Erhöhung des Nutzeffektes kann jedoch erzielt werden, wenn die Ladestrommenge geringer ist als di.° vorangegangene Entlad:estrommenge. Ein zu gro-Per überschuß der Ladestrommenge verursacht eine Wasserzersetzung in der Zelle und in extremen Fällen ein Herausschleudern des Elektrolyten.
  • Bei größeren Zellen, wie z. B. bei gewöhn-, lichen 15 cm hohen Zündbatteriezellen, kann der Ladestrom entsprechend erhöht werden, wenn auch die geringsten angegebienen Beträge auch in diesem Falle vorgezogen werden. Mit Erfolg .wurde bei solchen Zellen eine Ladestromstärke von 125 Milliampere verwendet. Die Entlade- bzw. Ladestroimmengen können etwa in demselben Verhältnis stehen, wie es für die kleineren Zellen angegeben wurde. Dieses Verhältnis zwischen Ladestrommenge und Entladungss@trommenge soll nach den bisherigen Erfahrungen bei sehr geringer Entladung (wie es z. B. bei Radiobatterien der Fall ist) größer gewählt werden, als wenn die Entladung stärker ist.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind Kurven dargestellt, aus welchen die Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Trockenbatterien ersichtlich ist, die gemäß dem vorliegenden Verfahren behandelt wurden..
  • Abb. i entspricht dem Durchschnitt der Versuchsergebnisse von 3o Zellen. Auf d--r Ordinate ist die Klemmspannung in Volt (also bei geschlossener Batterie) und auf der Abszisse die gesamte Entladungsdauer in Stunden aufgetragen. Die Kontrollbatterien wurden über einen Widerstand von 1666 Ohm täglich vier Stunden lang entladen, so daß sie sich während der übrigen 2o Stunden erholen konnten; die tiefer liegende Kurve gibt die Klemmspannungen bei geschlossenem Stromkreis zu Ende einer jeden Entladungsperiode an. Die Batterien erreichten eine mittlere Endspannung von 34 Volt nach etwa 275 Stunden einer derartigen int,.rmittierenden Entladung. Die ü:bere Kurve von Abb. i bezieht sich auf ,ähnliche Batterien, die in gleicher Weise entladen, ,aber stets in den Zwischenpausen mit einer Stromstärke von 8,8 Milliampere wieder aufgeladen wurden. Nach mehr als goo Stunden Entladungszeit zeigten die Batterien eine mittlere Spannung von nahezu 38 Volt.
  • In Ab:b. 2 sind jähnliche Kurven für 15 cm hohe Zündbatteriezellen dargestellt. Diese Zellen wurden zeit konstanter Stromstärke von o,25 Ampere während sieben Stunden täglich entladen. Die nach vorliegender Erfindung behandelten Zellen wurden während der Zwischenpausen von 17 Stunden täglich einer Ladung mit o, I 2 Ampere Stromstärke unterworfen; die Vergleichszellen dagegen blieben während dieser 17 Stunden im offenen Zustande. Letztere erreichten eine mittlere Endspannung von o, g Volt nach etwa 75 Stunden Entladungsdauer, während erstere diesen Wert erst nach mehr als 1250 Stunden im Mittel erreichten. Es sei biem,rkt, daß unter den besonderen Versuchsbedingungen die nach der Erfindung behandelten Zellen während der ersten Behandlungszeit einc etwas größere Spannung zeigten, als sie ursprünglich aufwiesen.
  • In vielen Fällen ist es vorzuziehen, die Ladung der Zellen während der ganzen Zeitdauer zwischen den Entladungen vorzun@hmen, wie es in obigem Beispiel geschehen ist. Dies geschieht gewöhnlich von Hand oder vermittels automatischer Schalter, durch welche gleichzeitig die Zell, n von dem Nutzstromkreis abgeschaltet und mit der Ladestromquelle verbunden werden und umgekehrt. Die Erfindung ist aber nicht auf ein derartiges Verfahren beschränkt. Das gewünschte Ergebnis kann oft auch dadurch erzielt werden, daß man die Ladung nur in einem kleinen Bruchteil jener Zeit vornimmt, während welcher die Zellen nicht entladen werden: Die Erfindung ist besonders anwendbar auf Heiz- oder Gitterbatterien für Radio-Vakuumröhren. Wird bei dies=en keine Batterie verwendet, sondern die Rühre direkt an die Netzspannung gele=gt, so braucht man notwendigerweise Filter- und Spannungsreguliervorrichtungen, auch d=ann, wenn die Netzspannung Gleichstrom liefert. Im Falle von Wechselstrom sind noch viel kompliziertere und teurere Apparate notwendig. Bei Verwendung der vorliegeRden Erfindung dagegen kann der Ladestrom Gleichstrom oder gleichgerichteter Wechselstrom sein, ohne d'aß Filter oder besondere Spannu!ngs-Reguliervorrichtungen notwend=ig wären. Geg=enüber d.-r Verwendung von Akkumulatoren mit ihren Ladevorrichtungen bietet vorliegende Erfindung die Vorteile der Tro=ckenbatterie, bei welcher weder eine besondere Wartung notwendig noch der Austritt .ätzender Flüssigkeiten zu befürchten ist und welche ein verbältnism.äßig geringes Gewicht aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen dies Leclanche-Types unter Verwendung von dem Nutzstrom entgegengesetzt fließenden Strömen, dadurch gekennzeichnet, daß der in umgekehrter Richtung fließende Strom in den Ruhepausen, und zwar bereits nach. Abgabe eines nur geringen Bruchteiles der verfügbaren Nutzleistung, in solcher Stärke durch die Zelle geschickt wird, dlaß die Zellenspannung innerhalb enger Grenzen aufrechterhalten bleibt.
DEF64163D 1926-07-23 1927-07-23 Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen des Leclanche-Types Expired DE495800C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US495800XA 1926-07-23 1926-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE495800C true DE495800C (de) 1930-04-11

Family

ID=21960583

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF64163D Expired DE495800C (de) 1926-07-23 1927-07-23 Verfahren zum Betriebe von intermittierend belasteten Trockenzellen des Leclanche-Types

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE495800C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005141B (de) * 1953-10-30 1957-03-28 Grundig Max Stromquelle fuer elektrische Geraete, insbesondere fuer tragbare Rundfunkempfaenger, Blitzlichtgeraete mit Gasentladungslampen u. dgl.
DE976567C (de) * 1949-08-30 1963-11-21 Cie Ind Des Piles Electr C I P Verfahren zur Behandlung von Primaerelementen
DE1166848B (de) * 1957-06-06 1964-04-02 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zum Regenerieren der Anodenbatterie fuer Empfaenger oder Verstaerker
DE1190524B (de) * 1956-05-30 1965-04-08 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zum Regenerieren der Anodenbatterie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1005141B (de) * 1953-10-30 1957-03-28 Grundig Max Stromquelle fuer elektrische Geraete, insbesondere fuer tragbare Rundfunkempfaenger, Blitzlichtgeraete mit Gasentladungslampen u. dgl.
DE1190524B (de) * 1956-05-30 1965-04-08 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zum Regenerieren der Anodenbatterie
DE1166848B (de) * 1957-06-06 1964-04-02 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zum Regenerieren der Anodenbatterie fuer Empfaenger oder Verstaerker

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