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Füllschlauch für aufblasbare Hohlkörper, insbesondere Ballblasen Die
Erfindung betrifft einen Füllschlauch für aufblasbare Hohlkörper, insbesondere Ballblasen,
der nach dem Füllen in einen in den Innenraum der Blase hineinragenden Hohlkörper
versenkt werden kann.
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Die bekannten -- Anordnungen von Füllschläuchen dieser Art weisen
den Nachteil auf, daß das Versenken des Füllschlauches in den in die Blase hineinragenden,
durchweg zylindrisch oder konisch gestalteten Hohlkörper mit Schwierigkeiten verknüpft
ist, ,da der Füllschlauch beim Hineindrücken in den Hohlkörper sehr oft umknickt.
Das Versenken des Füllschlauches wird dadurch umständlich und zeitraubend, und der
Füllschlauch wird durch das wiederholte Knicken entsprechend stark beansprucht und
ist daher einem verhältnismäßig starken Verschleiß unterworfen. Außerdem liegt bei
den bekannten Anordnungen die Möglichkeit vor, daß der Füllschlauch gelegentlich
zu weit in die Blase hineingeschoben wird, so daß er dann später nur mit Mühe an
seinem oberen Rand erfaßt und wieder aus der Blase ,herausgezogen werden kann. Diese
Nachteile werden durch die Erfindung vermieden.
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Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der nach dem Füllen
der Blase den Füllschlauch aufnehmende Hohlkörper die Form eines ausgebauchten Beutels
besitzt, an dessen Boden der Füllschlauch angesetzt ist. Dieser bauchige Hohlkörper,
der herzförmig, birnenförmig, kugelförmig oder in sonst geeigneter Weise gestaltet
sein kann, hat das Bestreben, seine Form dauernd beizubehalten und daher den Füllschlauch
in seiner versenkten Stellung zu halten. Wird der Füllschlauch aus der zu füllenden
Blase herausgezogen, so wird dadurch der bauchige Hohlkörper entsprechend zusammengefaltet
und in ihm eine wachsende Spannung hervorgerufen, durch welche der Füllschlauch,
wenn er nach erfolgtem Füllen losgelassen wird, in die Blase zurückgezogen, d. h.
selbsttätig versenkt wird. Durch die Beutelform des Hohlkörpers wird ein zu weites
Hineinrutschen des Füllschlauches unmöglich gemacht; da der zusammengefaltete Beutel
.sich ja immer-nur wieder bis zu seiner ursprünglichen Länge ausdehnt und mithin
den Füllschlauch stets in dem gleichen Maße versenkt. .
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Vorteilhaft erhält der Füllschlauch eine solche Länge, daß sein oberer
Rand bei entspanntem Hohlkörper mit dem Rande der Blasenöffnung abschneidet oder
etwas unter ihr liegt. Hierdurch wird die Kugelform der Blase bestens ,gewahrt.
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Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung an einer
Fußballblase im Schnitt durch den Füllschlauch und einen Teil der Blase dargestellt,
und zwar in Abb. t bei herausgezogenem, in Abb. a dagegen bei versenktem Füllschlauch.
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Die Fußballblase r besitzt an ihrer öffnung einen nach innen umgebogenen
Rand, an welchem der zur Aufnahme des FüllschlaucheS z dienende Hohlkörper 3 mittels
zweier beiderseits an seinem oberen Rande biefestigten
Gummiringe
q., 5 angeklebt ist. Der Hohlkörper 3 baucht sich nach der Mitte der Blase zu beiderseits
stark aus und erhält dadurch eine flache Herzform. Der Füllschlauch 2 ist mit seinem
:innen gelegenen Ende fest und dicht an der entsprechenden Bodenöffnung des Hohlkörpers
3 verklebt und weist eine solche Länge auf, daß bei versenktem Zustande sein äußerer
Rand .etwas unterhalb der Öffnung der Blase i liegt. Die äußere Öffnung des Füllschlauches
ist in üblicher Weise mittels eines Stöpsels 6 aus Leichtmetall, Holz oder Gummi
verschlossen, der einen vorstehenden Rand aufweist.
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Soll die Blase gefüllt werden, so bringt man den Füllschlauch 2 durch
Ziehen an dem Rande .seines Verschlußstöpsels 6 aus seiner versenkten Stellung (Abb.
2) entsprechend weit heraus in die Stellung nach Abb. i, wodurch der Beutel 3 zusammengefaltet
und gespannt wird. Man hält dabei den Füllschlauch in seiner herausgezogenen Stellung
fest und bläst nach Herausnahme des Stöpsels aus dem Füllschlauch entsprechend Luft
durch den letzteren in die Blase, worauf man den Füllschlauch wieder mit dem Stöpsel
verschließt. Läßt man jetzt den Füllschlauch los, so schnellt er durch die Wirkung
der dem Beutel 3 erteilten Spannung selbsttätig in d:üe Blase zurück. Der Füllschlauch
tritt dabei so weit in die Blase ein, daß sein äußerer Rand etwas unterhalb des
Randes der Blasenöffnung zu liegen kamrnt und die Außenfläche des Stöpsels mit denn
Außenumfange der Blase abschneidet, so daß die Kugelform der Blase gewahrt bleibt.
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Gegebenenfalls könnte der Hohlkörper 3 mit äußeren oder inneren Längsrippen
versehen sein, um die ihm beim Herausziehen des Füllschlauches aus der Blase erteilte
Spannung noch zu erhöhen.