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DE489208C - Elektromagnetisches Steuerrelais mit Ansprech- und Haltespule - Google Patents

Elektromagnetisches Steuerrelais mit Ansprech- und Haltespule

Info

Publication number
DE489208C
DE489208C DEA55286D DEA0055286D DE489208C DE 489208 C DE489208 C DE 489208C DE A55286 D DEA55286 D DE A55286D DE A0055286 D DEA0055286 D DE A0055286D DE 489208 C DE489208 C DE 489208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
coil
armature
response
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA55286D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEA55286D priority Critical patent/DE489208C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE489208C publication Critical patent/DE489208C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Steuerrelais mit Ansprech- und Haltespule Vorliegende Erfindung bezieht such auf elektrisch angetriebene Leistungsschalter mit Selbstauslösung, vorzugsweise überstromäuslcsung, und Freiauslösung, bei welchen die Arbeitsstromkreise der Antriebsvorrichtung nach beendetem Schaltweg selbsttätig unterbrochen werden. Werden deraxtige Schalter auf bestehenden Kurzschluß geschaltet und bleibt der Steuerstromkreis durch Festhalten des Steuerschalters über eine gewisse Mindestzeit hinaus geschlossen, so tritt ein wiederholtes, ungewolltes Ein- und Ausschalten, sogenanntes Pumpen, des Leistungsschalters ein, wodurch der Schalter und die angeschlossenen elektrischen Einrichtungen gefährdet werden.
  • Zur Verhütung dieses Vorganges- sind bereits verschiedene Einrichtungen bekannt geworden. Es wird beispielsweise bei unmittelbarer elektrischer Steuerung ein besonders durchgebildeter Steuerschalter mit einer Kupplungsvorrichtung versehen, welche nach erfolgter Kontaktgabe durch Weiterdrehen bis zu einem Anschlag den Schaltergriff von den Kontaktteilen entkuppelt. Eine Haltespule hält den Kontaktteil geschlossen bis zur Beendigung des Schaltweges itn Leistungsschalter. Das ungewollte Wiedereinschalten durch Festhalten des Steuerschaltergriffes ist also bei, ordnungsgemäßer Bedienung ausgeschlossen. Wird jedoch der Steuerschalter versehentlich nicht bis zu seinem. Anschlag durchgeschaltet, so tritt die Entkupplung nicht ein, und der Steuerschalter bleibt bis zum Loslassen des Griffes eingeschaltet; somit ist in diesem Falle ein Pumpen des Leistungsschalters beim Einschalten auf einen bestehenden Kurzschluß nicht verhütet.
  • Bei mittelbarer ,elektrischer Steuerung, welche vorzugsweise bei größeren Entfernungen zwischen Leistungsschalter und Steuerschalter Verwendung findet, ist es üblich, mittels eines druckknöpfartig wirkenden Steuerschalters ein Hilfsrelais (Steuerrelais) zu steuern, dessen Schaltstücke den Arbeitsstrom des elektrischen Schalterantriebes schließen. Dieses Steuerrelais besitzt außer seiner Ansprechwicklung noch eine Haltewicklung, welche die Relaisschaltstücke so lange geschlossen hält, bis der Schaltweg des Leitungsschalters beendet ist. In diesem Falle müssen zur Verhütung des Pumpens besondere Sperrelais eingebaut werden, die eine unerwünschte Verteuerung der Anlage und Vermehrung der Hilfsapparate darstellen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile durch besondere Ausbildung des Steuerrelais vermieden. Das wesentliche Merkmal dieses Relais besteht in einem besonderen Haltemagneten, der seine eigene Spule und seinen eigenen Anker besitzt. Bei unerregten Steuerrelais sind beide Anker gekuppelt. Durch Erregen der Ansprechspule nimmt der Anker dieser Spule mit Hilfe der Kupplung den Anker der Haltespule bis zum Kontaktschluß an den Relaisschaltstückenmit. Etwa an diesem Wegpunkt wird die Kupplung durch einen Anschlag gelöst und dadurch die Wirkung der Ansprechspule auf den Anker der Haltespule aufgehoben, d. h. der die Reläisschaltstüake tragende Anker der Haltespule kann nach Aufhören ihrer Erregung frei abfallen. Erst nach Aufhören der Erregung der Ansprechspule fällt deren Anker ebenfalls ab und kuppelt sich selbsttätig mit dem abgefallenen Anker der Haltespule. Es wird also auf diese Weise das ungewollte WiederelnSChalten zuverlässig vermieden ohne Verwendung eines besonderen Sperrelais.
  • Die Abb. i und a zeigen ein. AusfÜhrungsbeispiel eines nach der Erfindung ausgeführten Steuerrelais. Die Abb. 3 veranschaulicht ein Anwendungsbeispiel.
  • Durch Betätigen des Steuerschalters P wird die Ansprechspule A des Steuerrelais .erregt. Da die Kupplung K zwischen dem Anker B der Ansprechspule und denn Anker D der Haltespule C geschlossen ist, werden beide Anker gleichzeitig angezogen und die Relaisschaltstücke E geschlossen. Kurz vor Beendigung des Ankerhubes wird der die Kupplung vermittelnde Winkelhebel F durch einen einstellbaren Anschlag G außer Eingriff gebracht (s. Abb. a). Durch das Schließen der Relaisschaltstücke E wird der Arbeitsstromkreis der Antriebsvorrichtung H des Schalters S geschlossen und dadurch die Haltespule C erregt. Die Erregung der Haltespule dauert so lange, bis die ElntriebsvorrichtungI-I kurz vor beendigter Schaltbewegung ihren Kontakt f unterbricht. Dadurch fällt der Anker D ab und öffnet die Relaisschaltstücke L, auch dann, wenn in diesem Zeitpunkt die Ansprechspule A noch erregt ist. Nach Abschalten der Erregung der Ansprechspule A fällt ihr Anker B ab und kuppelt sich durch Verklinken des Winkelhebels F mit dem Anker Di. Eine Wiedereinschaltung ist demnach nur möglich nach vorangegangener Zurücknahme des Steuerschalters P in seine Nullstellung.

Claims (1)

  1. PAT£N').`ANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Steuerrelais mit Ansprech- und Haltespule, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spule ihren besonderen Anker hat und die Anker durch eine Kupplung miteinander verbunden sind, die am Hubende des Relais selbsttätig gelöst wird. ?. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis seiner Haltespule durch Kontakte unterbrochen wird, die von dem durch das Relais betätigten Apparat gesteuert werden. 3. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der koaxial und übereinander angeordneten Relaisanker durch Anschlag am Hubende gelöst wird. q.. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Spule die Haltespule ist und ihr Anker die R$laisschaltstücke trägt. 5. Relais nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Anker der Haltespule nach Lösen der Kupplung durch Eigengewicht abfällt und dabei den Relaiskontakt öffnet.
DEA55286D 1928-09-08 1928-09-08 Elektromagnetisches Steuerrelais mit Ansprech- und Haltespule Expired DE489208C (de)

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Publications (1)

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DE489208C true DE489208C (de) 1930-01-16

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ID=6939920

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