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DE487248C - Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehaeuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen - Google Patents

Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehaeuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen

Info

Publication number
DE487248C
DE487248C DEN26712D DEN0026712D DE487248C DE 487248 C DE487248 C DE 487248C DE N26712 D DEN26712 D DE N26712D DE N0026712 D DEN0026712 D DE N0026712D DE 487248 C DE487248 C DE 487248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
machine
liquid
piston
axes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN26712D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Emersleben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neufeldt & Kuhnke GmbH
Original Assignee
Neufeldt & Kuhnke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neufeldt & Kuhnke GmbH filed Critical Neufeldt & Kuhnke GmbH
Priority to DEN26712D priority Critical patent/DE487248C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE487248C publication Critical patent/DE487248C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C3/00Rotary-piston machines or pumps, with non-parallel axes of movement of co-operating members, e.g. of screw type
    • F04C3/06Rotary-piston machines or pumps, with non-parallel axes of movement of co-operating members, e.g. of screw type the axes being arranged otherwise than at an angle of 90 degrees
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2270/00Control; Monitoring or safety arrangements
    • F04C2270/20Flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehäuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Kugeldrehkolbenmaschine, die als Kraftmaschine oder Pumpe Verwendung finden kann und aus einem Kolben mit umlaufenden bzw. schwingenden Teilen besteht, deren Außenflächen auf einer Kugelfläche liegen, sowie aus einem Gehäuse, dessen Innenfläche Teil einer Hohlkugel ist.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen derartiger Kugeldrehkolbenmaschinen ist das Gehäuse, in dem der Kolben lagert, symmetrisch ausgebildet. Man hatte hierbei bisher noch nicht die Eigenschaften der zu fördernden oder als Antriebsmittel dienenden Stoffe (für die im wesentlichen Flüssigkeiten in Betracht kommen) berücksichtigt, man hatte sie vielmehr ausschließlich nach dem Gesichtspunkt gebaut, daß eine genügend gute Dichtung durch die Maschine zwischen dem vor ihr liegenden Teil (Zuflußrohr) und dem hinter ihr liegenden Teil (Abflußrohr) erfolgte. Aus diesem Grunde sind die bekannten Ausführungsformen so ausgebildet, daß sich in einem gürtelähnlichen Kugelgehäuse ein Kolben um zwei Achsen (eine Antriebs- und eine Blindachse) dreht, der gleichzeitig Schwingungen ausführt, wobei eine zum Kolben gehörige schwingungsfähige gelagerte Zwischenscheibe an vier Stellen, die paarweise diametral einander gegenüberliegen, vier starr an ihr befestigte Kugelkalotten trägt, so daß deren Kugelfläche in die Hohlkugel des Gehäuses paßt. Diese Kalotten, die in der einen Ausführungsform als Hohlkalotten (Mützen), in der anderen Ausführungsform als Vollkalotten (Kugelabschnitte) ausgebildet sind, bewirken in Gemeinschaft mit dem Hohlkugelgehäuse eine Abdichtung der beiden Seiten der Maschine (des Zuflußrohres vom Abflußrohr) gegeneinander. In vier bestimmten, im folgenden als »kritischen« bezeichneten Stellungen überdecken sich die Ränder der beiden Kalotten eines der Kalottenpaare mit den Rändern der Hohlkugel auf beiden Seiten längs der ganzen Peripherie. Auf diese Weise wird zwar die gewünschte gute Dichtung erzielt, jedoch ist durch die doppelseitige Dichtung eine Flüssigkeitsmenge im Innern der Maschine zwischen den beiden Kalotten eingeschlossen. Dieser Zustand dauert mit Rücksicht auf die Höhe des Dichtungsrandes an, während der Kolben sich um einen bestimmten kleinen Winkel dreht. Während dieser Drehbewegung des Kolbens verändert sich das Volumen des abgeschlossenen Raumes, und zwar zunächst während der ersten Hälfte des fraglichen Drehwinkels im Sinne einer Volumenverkleinerung. Selbst wenn diese bei manchen bekannten Ausführungsformen, die zwecks Förderung unreiner Flüssigkeiten reichlich toten Raum haben, nur z oder 2 °/o beträgt, würde dies mit Rücksicht auf die sehr geringe Zusammendrückbarkeit der Flüssigkeiten doch bei guter Dichtung die Erzeugung von sehr erheblichen Überdrücken (von einigen hundert Atmosphären), die von der eingesperrten Flüssigkeitsmenge ausgehen, zur Folge haben, vorausgesetzt, daß die Kammer ganz mitFlüssigkeit angefüllt ist. Tatsächlich sind die auftretenden Überdrücke mit Rücksicht auf die Undichtigkeiten wesentlich geringer, doch sind sie immer noch erheblich genug, um eine starke Ungleichmäßigkeit des Ganges, störende Geräusche, heftigeStöße und starkeBeanspruchung der Lager zur Folge zu haben.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden; erfindungsgemäß wird das Gehäuse unsymmetrisch ausgebildet, und zwar erfolgt die unsymmetrische Ausbildung vorteilhaft in der Weise, daß in den kritischen Stellungen die Dichtung gegenüber den Kalotten auf der einen Seite sehr gut ist, während sie auf der anderen Seite weniger gut oder sogar schlecht sein kann. Auch auf diese Weise wird vermieden, daß die Flüssigkeit aus dem einen der beiden durch die Maschine zu trennenden Bereichen (Zufluß- und Abflußbereich) entgegen der Wirksamkeit der Maschine in den anderen übertreten kann, es wird jedoch durch die unsymmetrische Ausbildung erreicht, daß die in der Maschine enthaltene Flüssigkeit im Fall des Zusammendrückens leichter austreten kann, so daß größere Überdrücke dadurch ohne Gefahr für die Wirksamkeit der Maschine vermieden werden. Der Austritt kann dabei nach der Seite erfolgen, auf der die Dichtung schlecht ist. Falls die Dichtung nach der einen Seite ganz fehlt, werden Überdrucke vollkommen vermieden.
  • Als diejenige Seite, nach der die Dichtung vorteilhaft weniger gut gemacht wird, kommt bei Verwendung der Maschine für Pumpen die Austrittsseite der Flüssigkeit (aus der Maschine) in Betracht, damit der an sich durch die Pumpen bezweckte Austritt der Flüssigkeit nach dieser Seite ungehindert erfolgen kann. Für solche Maschinen, die als Kraftmaschinen verwendet werden, kommt als Seite der weniger guten Dichtung dieEintrittsseite derFlüssigkeit inBetracht (damit die Flüssigkeit ungehindert in. die Maschine eintreten kann, um dort die von ihr zu leistende Arbeit zu vollbringen).
  • Bei den bekannten Ausführungsformen war das Gehäuse in zweifacher Hinsicht symmetrisch ausgebildet. Es bestand aus einem Ring, der bis auf die Achsenlager Drehungssymmetrie aufwies und der außerdem in bezug auf die durch beide Achsen gehende Ebene symmetrisch war. Die unsymmetrische Ausbildung kann nun in der Weise geschehen, daß ebenfalls ein drehungssymmetrisches Ringgehäuse verwendet wird, das jedoch nicht mehr symmetrisch zu der durch beide Achsen gehenden Ebene ist. Viehmehr ist es auf der einen Seite (für Pumpen vorteilhaft an der Austrittsseite der Flüssigkeit, für Kraftmaschinen vorteilhaft an der Eintrittsseite) niedriger als auf der anderen.
  • Nach der weiteren Erfindung ist man nicht auf drehungssymmetrische Ausbildung des Gehäuses beschränkt, man kann vorteilhaft denselben Zweck der Verringerung der störenden Drücke dadurch erreichen, daß man nicht nur auf die Symmetrie des Ringgehäuses zu der Achsenebene, sondern auch auf die Drehungssymmetrie verzichtet. Danach ist es nicht erforderlich, die Veränderung der Dichtung dadurch vorzunehmen, daß man das Gehäuse auf der ganzen Innenseite (bei Pumpen auf der Austrittsseite) niedriger macht als auf der anderen. Es genügt vielmehr, wenn das Gehäuse an den Stellen niedriger gemacht wird, die in der kritischen Stellung des Kolbens der abgesperrten Kammer (bei Pumpen an-derjenigen Stelle; die- bis zum endgültigen Abschluß Austrittsöffnung der Flüssigkeit ist) gegenüberstehen, während man an der gegenüberliegenden Seite (bei Pumpen auf der Eintrittsseite) an den entsprechenden Stellen das Gehäuse erhöht.
  • Kugelkraftmaschinen der bekannten Ausführung sind bekanntlich mit einer Vorrichtung versehen, die es gestattet, die Richtung der geförderten Flüssigkeit der etwa als Pumpe arbeitenden Maschine in einfacher Weise umzukehren. Da aber bei einer Umkehr der Förderrichtung auch die Umsymmetrie des Ringgehäuses geändert werden muß, so wird nach dem weiteren Gegenstand der Erfindung die Maschine mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Umsymmetrie des Gehäuses versehen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß. das Gehäuse zunächst symmetrisch als breiter Ring (Gürtel) ausgebildet wird und die Umsymmetrie durch Auflegen von schmalen Ringen auf der Seite, auf der eine Verstärkung erwünscht ist, hervorgerufen wird. Indem man etwa auf beiden Seiten des Gehäuses derartige Ringe zum Auflegen vorsieht, kann man nicht nur die Förderrichtung der als Pumpe wirkenden Maschine umkehren, sondern man kann die Maschine auch als Getriebe bei jeder Richtung des Flüssigkeitsstromes verwenden unter Beibehaltung der Vorteile der unsymmetrischen Ausbildung des Gehäuses.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Benutzung im Zusammenhang mit solchen Kugelpumpen beschränkt, die vier Flüssigkeitskammern und vier einer Hohlkugel innen anliegende Kugelkalotten besitzen und auf die die obigen Bemerkungen zum Zweck der Erläuterung mehrfach Bezug nahmen.
  • Die Abb. z bis g stellen drei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung an einer als Pumpe arbeitenden Kugelmaschine dar. Die Stellung des Kolbens ist dabei so gewählt, daß immer der mit der Blindwelle verbundene Teil des Kolbens sich in der kritischen Stellung befindet. Die Abb. x und 2 zeigen eine Maschine mit einem Gehäuse, dessen Höhe in bezug auf die Ebene der beiden Wellen unsymmetrisch ist, Abb. i im Schnitt von der Seite gesehen, Abb. 2 5 von oben gesehen im Schnitt der Linie A -A, senkrecht zur Ebene der Abb. i. Die Abb. 3 und 4 stellen beispielsweise eine Ausführungsform mit nicht drehungssymmetrischem Gehäuse dar, Abb. 3 im Schnitt von oben gesehen, o Abb. 4. das Gehäuse im abgewickelten Zustand. Abb. 5 zeigt beispielsweise eine Ausführung mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Unsymmetrie des Gehäuses.
  • In den Abbildungen ist i die Antriebswelle, 5 2 die Blindwelle, die um einen Winkel gegen Welle i geneigt ist. Beide Wellen sind mit Stopfbuchsen versehen, von denen nur die an der Blindwelle liegende in den Abbildungen angedeutet ist. Der Kolben 3 der Maschine besteht o aus einer Zwischenscheibe 4, an der zwei Kugelkalottenpaare 5 und 6 starr befestigt sind, von denen auf den Abb. i, 2, 3 und 5 jeweils nur ein Paar sichtbar ist. Zwischen den Kalottenpaaren befinden sich zwei Keile 7 und B. Keil 7 ist mit 5 der Antriebswelle i verbunden und ist um eine Achse g drehbar, Keil 8 ist mit der Blindwelle 2 verbunden und um eine Achse ga drehbar, die senkrecht zur Kante des Keiles 7, also in der Ebene der Abb. i liegt, der Deutlichkeit halber o in Abb. i und 5 aber nicht gezeichnet ist. io ist das Zuflußrohr, ii das Abflußrohr der geförderten Flüssigkeit. Zwischen den Rohren io und ii befindet sich das Gehäuse i2, das auf seiner Innenfläche hohlkugelförmig ausgebildet ist.
  • 5 In den Abb. i und 2 ist die Höhe des Gehäuses von der Achse A-A nach der Seite des Flüssigkeitsaustritts (siehe den Pfeil in Abb. i, der die Richtung der geförderten Flüssigkeit angibt) geringer als nach der Seite des Flüssigkeitso eintritts. An der Austrittsseite der Flüssigkeit schließt die Fläche 13 der Kalotte 6 genau mit der Kante =4 des Gehäuses ab, bei der die Hohlkugelfläche des Gehäuses in das zylindrische Rohr ii übergeht. An der Eintrittsseite der 5 Flüssigkeit greift jedoch der hohlkugelförmige Teil des Gehäuses um die Kalotte etwas herum, so daß die Kante 15 des Gehäuses etwas tiefer liegt als die Fläche i6 der Kalotte. Dieser übergreifende Teil des Gehäuses dichtet in der o gezeichneten kritischen Stellung den Kolben 3 gegen die Eintrittsseite der Flüssigkeit ab, so daß sie nicht entgegen der Wirksamkeit der Pumpe aus der Kammer 17 nach unten fließen kann.
  • 5 Bei einer Drehung der Antriebswelle im Sinne des Pfeiles i8 kommt der mit der Blindwelle 2 verbundene Teil des Kolbens zweimal in eine kritische Stellung. Wenn sich der Kolben der kritischen Stellung nähert, verkleinert sich das o Volumen einer Kammer und außerdem die Öffnung, durch die die Flüssigkeit aus der Kammer nach oben abfließen kann. Um zu verhindern, daß die Austrittsöffnung der Flüssigkeit bereits geschlossen wird, bevor das Volumen der Kammer seinen kleinsten Wert erreicht hat, ist es nicht erforderlich, die Höhe des Gehäuses 12 längs der ganzen Peripherie zu- verkleinern. Es genügt vielmehr, die Höhe nur an den Stellen zu verringern, die bis zur Erreichung der kritischen Stellung Austrittsöffnung der Flüssigkeit ist. Eine derartige Ausführungsform ist in den Abb. 3 und 4 dargestellt. Das Gehäuse 12 ist an den Stellen ig und 2o mit zwei Vertiefungen versehen. Die Aussparung ig liegt der Stelle des Keiles 8 gegenüber, bei der die Fläche 21 des Keiles sich an die Zwischenscheibe 4 anlegt. Ganz entsprechend bestimmt sich die Lage der Aussparung 2o.
  • In Abb. 4 ist das Gehäuse im abgewickelten Zustand dargestellt. Der Aussparung ig entspricht auf der Eintrittsseite der Flüssigkeit eine Erhöhung 22, der Aussparung 2o eine Erhöhung 23. Diese Erhöhungen haben den Zweck, die Abdichtung der Kammer gegenüber dem Zuflußrohr zu verbessern. Um auch die Dichtung der anderen Kammern in den kritischen Stellungen zu verbessern, ist das Gehäuse auf der Eintrittsseite der Flüssigkeit mit einer weiteren Erhöhung 24 versehen.
  • In Abb. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Unsymmetrie des Gehäuses 12. Dieses besteht aus einem Teil i2, der sowohl drehungssymmetrisch als auch symmetrisch in bezug auf die Ebene durch die Achse A -A, senkrecht zur Ebene der Abb. 5, ist. Auf beiden Seiten des Gehäuses ist je ein keilförmig ausgebildeter Ring 25 und 26 vorgesehen. Diese Ringe sind so ausgebildet, daß ihre Flächen 27 und 28 sich genau auf einen Vorsprung des Ringgehäuses auflegen, während ihre Flächen 29 und 3o sich genau an den Kolben 3 anlegen können. Um zu verhindern, daß die Ringe der strömenden Flüssigkeit breite Angriffsflächen bieten, die eine unerwünschte Störung der Flüssigkeitsbewegung hervorrufen würden, sind sie nach der anderen Seite keilförmig abgeschrägt. An den Ringen sind Stifte 31 und 32 befestigt, an denen zwei Hebe133 und 34 angreifen, die um feste Punkte 36 und 37 drehbar sind. Die freien Hebelarme sind durch eine Stange 35 miteinander verbunden, die beispielsweise von Hand in senkrechter Richtung verstellt werden kann. Die festen Punkte 36 und 37 befinden sich in dem Gehäuse i2, das zu diesem Zweck besonders verstärkt ist.
  • In der gezeichneten Stellung ist die Höhe des Ringgehäuses auf der Eintrittsseite der Flüssigkeit um die wirksame Höhe des Ringes 25 vergrößert, während auf der Austrittsseite der Flüssigkeit die Kante des Ringgehäuses mit der Fläche der Kalotte 5 abschließt. Soll nun beispielsweise die Maschine als Kraftmaschine verwendet werden, und zwar so, daß die Richtung der treibenden Flüssigkeit ebenfalls durch die Pfeile dargestellt wird, so ist es notwendig, das Gehäuse auf der Eintrittsseite der Flüssigkeit niedriger zu machen als auf der Austrittsseite. Diese Änderung der Unsymmetrie des Gehäuses kann in einfachster Weise dadurch erreicht werden, daß die Stange 35 in senkrechter Richtung nach oben verstellt wird. Dadurch wird der Ring 25 vom Gehäuse 12 entfernt, während sich der Ring 26 auf der Austrittsseite der Flüssigkeit an das Gehäuse anlegt. Vorteilhaft wird die Stange 35 mit einer Vorrichtung in Verbindung gebracht, die verhindert, daß beide Ringe 25 und 26 gleichzeitig vom Gehäuse 12 abgehoben sind, wodurch das Zuflußrohr vom Abflußrohr nicht genügend abgedichtet sein würde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehäuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse unsymmetrisch zur Ebene der beiden Drehachsen ausgebildet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einstellen der Unsymmetrie des Gehäuses.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch je einen auf der Ein- und Auslaßseite der Maschine vorgesehenen keilförmig ausgebildeten, verstellbaren Ring mit zueinander verschieden großen Abdichtungsflächen gegenüber dem Kolben.
DEN26712D 1926-12-14 1926-12-14 Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehaeuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen Expired DE487248C (de)

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Publication Number Publication Date
DE487248C true DE487248C (de) 1929-12-06

Family

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DEN26712D Expired DE487248C (de) 1926-12-14 1926-12-14 Kugelkraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem und schwingendem Kolben und zwei im Gehaeuse gegeneinander geneigt liegenden Drehachsen

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DE (1) DE487248C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3184154A (en) * 1962-06-20 1965-05-18 Walker Mfg Co Air compressor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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