DE486019C - Verfahren zum automatischen Pruefen und Sortieren von Kondensatoren - Google Patents
Verfahren zum automatischen Pruefen und Sortieren von KondensatorenInfo
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Classifications
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- B07C5/00—Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
- B07C5/34—Sorting according to other particular properties
- B07C5/344—Sorting according to other particular properties according to electric or electromagnetic properties
-
- G—PHYSICS
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Description
- Verfahren zum automatischen Prüfen und Sortieren von Kondensatoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum automatischen Prüfen und Sortieren von Kondensätoren.
- Erfindungsgemäß wird jeder Kondensator selbsttätig an die Kontakte eines Stromkreises, welcher eine Verteilungsklappe in Abhängigkeit von der in ihn eingeschalteten Kapazitäts- bzw. Widerstandsgröße steuert, angeschlossen und darauf je nach der Abweichung vom Sollwert seiner Kapazität bzw. seines Wnderstandes durch die Verteilungsklappe einem entsprechenden Führungsweg bzw. Behälter zugeführt. Diese Art der Prüfung und Sortierung zeigt sich besonders vorteilhaft für die Verwendung in großen Fabriken mit bis in mehrere Tausende gehender Massenproduktion von Kondensatoren.
- Im nachstehenden ist eine Einrichtung zur Ausübung, des Verfahrens nach der Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestzllten-Ausführungsbeispieles näher erklärt.
- Fig. i ist eine vertikale Seitenansicht teilweise im Schnitt einer Einrichtung nach der Erfindung.
- Fig. 2 ist das Schaltungsschema des elektrischen Antriebes für diese Einrichtung. Die Kondensatoren werden in die Gleitbahn 2 des in Fig. i dargestellten Verteilungsapparätes durch dessen Eingangsöffnung i entweder mit der Hand oder automatisch durch irgendeine Zubringevorrichtung, z. B. ein Transporthand o. dgl., nacheinander eingeführt. Der kürzere obere Teil der Gleitbahn von i bis 5 besteht aus einem Isoliermaterial, wie Hartgummi oder Bakelit. Durch diese Isolierwände sind zwei Stromzuführungen mit Kontakten 4 für .die Pole d.' des vorübergehenden Kondensators C durchgeführt. Auf der Höhe 5, gerade unter dem Punkt, wo der langsam abgleitende Kondensator die Kontakte q. schließt, befindet sich eine Verteilungsklappe 6, deren Gelenkachse 7 an der Kreuzungskante der beiden Führungswege 12 und 12' befestigt ist. Unter der Wirkung einer auf dem Support io' angeordneten Druckfeder 8 hält die Verteilungsklappe 6 in ihrer normalen Lage den Eingang zum Führungsweg 12 geschlossen. Bei dieser in Fig. i durch voll ausgezogene Linien angedeuteten normalen Stellung bewegen sich die Kondensatoren durch den Führungsweg i2'. Zur Öffnung der Klappe 6 dient eine mit ihr durch irgendein Kupplungsmittel 6' verbundene, durch den Kern io eines Elektromagneten i i gesteuerte Lenkstange g. Wenn der zwischen die Kontakte q., q. gelangende Kondensator nicht dem jeweiligen Sollwert der Kapazität bzw. des Widerstandes entspricht, z. B. in seiner Kapazität mehr als um io °1o oder um 2o'/" nach oben oder nach unten von dem erforderlichen Sollwert abweicht, so wird dadurch die später unten beschriebene elektrische Antriebsvorrichtung derart beeinflußt, daß sie den Elektromagneten i i genügend stark erregt, um gegen die Kraft der Feder 8 die Verteilungklappe 6 zu verstellen, so daß sie jetzt den Führungsweg i2' schließt und den anderen Führungsweg 12 öffnet; durch diesen letzteren gelangt dann der betreffende, vom Sollwert abweichende Kondensator in den Abfallbehälter 13.
- Die Kontakte q. sind durch. Zuleitungen 1.4 mit den Klemmen x1, x. eines zur Prüfung der Kapazität bzw. des Widerstandes dienenden Brückenmeßapparates C, B verbunden. Innerhalb desselben Brückenmeßapparates oder - wie dies in Fig. i dargestellt ist -innerhalb eines separaten, nebenstehenden und mit dem ersteren elektrisch verbundenen Gehäuses 16 befinden sich ein oder mehrere geeignete elektromagnetische Relais. Die bewegliche Armatur der elektromagnetischen Relais wird durch den Strom in den Diagonalzweig der Brückenschaltung gesteuert, wo sich gewöhnlich das Galvanometer befindet. Die durch ein von diesen Relais gesteuerten Kontakte sind durch Zuleitungen 17 mit der Erregerspule des Elektromagneten i i verbunden.
- Das Schaltschema der an sich bekannten Brückenschaltung ist in Fig. 2 gegeben. Hier ist das sonst gebrauchte Galvanometer durch eine Triodenv akuumröhre T ersetzt, deren Gitterspannung durch die Potentialdifferenz zwischen den Enden der Brückendiagonale Ts, T,, gegeben ist. Die Kondensatoren Cl und C_ sind genau justierbar und müssen sorgfältig auf bestimmte konstante Werte eingestellt werden. C" stellt eine Gruppe von verschiedenen großen Kapazitäten dar, die je nach der Größe der zu prüfenden bzw. zu sortierenden Kondensatoren C, in den Zweig T., T, geschaltet werden. Zur Speisung des Glühfadens und des Anodenstromes dienen Batterien A und B. Eine Wechselstromquelle A, ist mittels Zuführungen 15' an die Ecken T1 und T, des Leitungsvierecks der Meßbrücke angeschlossen.
- Die für das richtige Arbeiten des elektrischen Antriebes wesentliche Schaltung des Gitterspannungskreises in den Diagonalzweig der Brücke sowie das Leitungsviereck der Brücke mit seiner Quelle A, und der Stromkreis des Elektromagneten i i sind in der Fig.2 durch stärkere Linien angedeutet, die Zwischenelemente, die die Beeinflussung des Elektromagneten i i durch die Gitterspannung vermitteln, durch schwächere Linien. Die Anordnung der Brückenschaltung `bildet für sich nicht den Gegenstand der Erfindung und ist im nachstehenden nur der Vollständigkeit halber näher erklärt.
- Bei der in der Zeichnung angedeuteten Stellung des doppelpoligen Schalters S= ist die Spannung an den Endklemmen des Zweiges der Kompensationsbatterie C, B mittels eines variablen Widerstandes r so eingestellt, daß sie in bezug auf die Erregerspule eines empfindlichen polarisierten Relais P, R1 der Spannung der Batterie B entgegenwirkt. Besitzt der zu prüfende Kondensator Cx den gewünschten Sollwert der Kapazität, und ist der Zweig C3 auf geeigneten Betrag eingestellt, so befindet sich die Brücke im Gleichgewicht, und es fließt kein Strom durch die Batterie B über die Spule des Relais P,-Rl, das Galvanometer G schlägt also nicht aus.
- Wenn nun die Kapazität bzw. der Widerstand des zu prüfenden Kondensators von dem gewünschten Sollwert über die zulässigen Grenzen hinaus abweicht, so wird das Gleichgewicht der Brücke gestört. Das Gitterpotential ändert sich. Das Gleichgewicht zwischen den Batterien B und C, B wird gleichfalls gestört. Die Spule des polarisierten Relais P, R1 erhält einen Strom. Die Kontakte dieses Relais werden geschlossen und schalten die Batterie A in den Stromkreis der Erregerspule eines anderen Relais P, R2 ein, das wiederum seine Kontakte betätigt und den Stromkreis des bereits erwähnten, zur Steuerung der Verteilungsklappe dienenden Elektromagneten i i schließt. Die ganze Meßbrücken- und Relaisanordnung muß so ausgeführt sein, daß das Relais P, R, nur auf solche Unterschiede des Wertes des Kondensators C, gegenüber dem Sollwert reagiert, die außerhalb der zulässigen Grenzen liegen.
- Somit verbleibt die Verteilungsklappe 6 bei einer zulässigen Abweichung des zu prüfenden Kondensators vom Sollwert geschlossen, und der Kondensator gleitet weiter auf den Führungsweg 12' in den Behälter für gute Kondensatoren. Hat aber der zu prüfende Kondensator eine unzulässige Abweichung, so ist die Gleichgewichtsstörung der Meßbrücke so groß, daß die Relais sich betätigen, der Elektromagnet ii zur Wirkung kommt und die Verteilungsklappe umsteuert. Der betreffende Kondensator fällt dann durch den Führungsweg 12 in den Abfallbehälter 13.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜcIiE: i. Verfahren zum automatischen Prüfen und Sortieren von Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kondensator selbsttätig an die Kontakte eines Stromkreises, welcher eine Verteilungsklappe in Abhängigkeit von der in ihn eingeschalteten Kapazitäts- bzw. Widerstandsgröße steuert, angeschlossen und darauf je nach der Abweichung vom Sollwert seiner Kapazität bzw. seines Widerstandes durch die Verteilungsklappe einem entsprechenden Führungsweg bzw. Behälter zugeführt wird.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Verteilungsklappe und eine sie steuernde elektrische Antriebsvorrichtung, die ihrerseits durch eine Kontaktanordnung betätigt wird, an welche sich die vor die Verteilungsklappe gelangenden Kondensatoren derart einschalten, daß je nachdem, ob die Kondensatoren von dem Sollwert der Kapazität bzw. des Ohmsehen Widerstandes abweichen oder nicht, die Verteilungsklappe auf den einen oder den anderen Führungsweg umgelegt wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kontaktanordnung enthaltende Stromkreis den Seitenzweig einer Brückenschaltung bildet, deren Diagonalzweig die Steuervorrichtung der Verteilungsklappe direkt oder mittels Relais beeinflußt. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Diagonalzw eig die Gitterspannung einer Vakuumröhre gesteuert wird, deren Anodenstrom den Antrieb der Verteilungsklappe direkt oder mittels Relaisvorrichtungen beeinflußt.
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