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DE473576C - Durch Mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet - Google Patents

Durch Mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet

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Publication number
DE473576C
DE473576C DES79638D DES0079638D DE473576C DE 473576 C DE473576 C DE 473576C DE S79638 D DES79638 D DE S79638D DE S0079638 D DES0079638 D DE S0079638D DE 473576 C DE473576 C DE 473576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coils
phases
phase
electromagnet
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES79638D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE473576C publication Critical patent/DE473576C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/16Rectilinearly-movable armatures
    • H01F7/1638Armatures not entering the winding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/10Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

  • Durch mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet Es ist bekannt, Elektromagnete in der Weise durch Mehrphasenstrom zu erregen, daß die von den einzelnen Phasen gespeisten Spulen je zur Erregung eines besonderen Kernes dienen, wobei diese Kerne auch magnetisch miteinander verbunden sein können. Die hierdurch erzeugten magnetischen Felder sind im Wesen voneinander unabhängig, und die Folge davon ist, daß die elektromagnetische Kraft, die von der Vereinigung dieser einphasigen Magnete ausgeht, pulsierend wirkt, weshalb derartige ;Magnete für viele Zwecke gänzlich unbrauchbar sind.
  • Es wurde auch bereits eine Bauart für einen Mehrphasenelektromagneten mit einem hohlkonischen Kern vorgeschlagen, welcher mit Mehrphasenspulen derart bewickelt ist, daß die magnetischen Flüsse, die durch die einzelnen Spulen hervorgerufen werden, sich zu einem magnetischen Drehfeld zusammensetzen. Dabei liegen. die wirksamen Stromleiter in der Richtung der Erzeugenden des Hohlkegels, und die Bewicklung und der Effekt eines solchen Elektromagneten ist ,ähnlich wie frei dem Stator:eines Asynchronmotors. Der in dem konischen Hohlraum des Magnetkernes hineinzuziehende Anker wird daher nicht bloß in axialer Richtung angezogen, sondern-- auch durch die auf ihn wirkenden Kräftepaare drehend beeinflußt, wodurch auch ,ein solcher Magnet für verschiedene Zwecke unbrauchbar ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind nun bei einem Mehrphasenelektromagnetendie an die einzelnen Phasen angeschlossenen, in einer Ebene einander umschließenden oder in verschiedenen parallelen Ebenen auf der Mantelfläche :eines Zylinders, Prismas, Kegels:, einer Pyramide o. dgl. liegenden Stromleiter oder Spulen an das Mehrphasennetz so angeschlosäen, daß j e ein. zu einer Phase gehöriger Stromleiter bzw. je, eine Spule im :entgegengesetzten Sinne an die Phase angeschlossen bzw. gewickelt ist wie die beiden benachbarten; zu anderen Phasen gehörigen Stromleiter oder Spulen.
  • Daß man auf diese Weise :einen Mehrphasenelektromagneten von ganz anderen Eigenschaften erhält, als sie den bisher bekannt gewordenen Mehrphasenlektromagneten zukommen, wird nach Schilderung der in. der Zeichnung dargestellten 'beiden Ausführungsformen klar werden.
  • Die Zeichnung zeigt in den Abb. i und a die eine Ausführungsform eines solchen Dreiphasenelektromagneten in Ansicht und Axialschnitt, und Abb.3 zeigt die Art und Weise der Schaltung. Die Abb. ¢ und -5 zeigen die zweite Ausführungsform des Magneten in Ansicht bzw. Schnitt und in Stirnansicht, wobei die Abb. q auch gleichzeitig das Schaltungsschema zeigt.
  • Die Abb. 5 bis i i zeigen die resultierenden magnetischen Flüsse bei verschiedenen Stellungen des Vektordiagramms des bei der Ausführungsform nach den Abb. i und z verwendeten Dreiphasenstromes.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i und a ist der Kerne scheibenförmig ausgebildet; er weist drei. konzentrische Nuten b, c und d auf, in welche .die drei Spulen e, f und g eingelegt sind.
  • Die Art der Schaltung dieser drei Spulen ist aus Abb. 3 zu ersehen. Die Spule e ist an die Phase I, die Spuleg an die Phase ff und die Spule/ an die Phase III angeschlossen, wobei aber die Spule f an die Phase III in entgegengesetzter Richtung ,angeschlossen oder umgekehrt gewickelt ist wie die Spulen e und g an die Phasen I und II. Die Enden der Spulen sind mit dem Sternpunkt h verbunden, so daß also die drei Spulen in Sternschaltung miteinander vereinigt sind. Während also die Spulen e und; g an die Netzphasen I und II so angeschlossen. sind, daß die Stromwege von den Netzphasen zu dem Sternpunkt lt im Sinne des Uhrzeigers verlaufen, ist die Spule/ an die Netzphase III so angeschlossen, daß der Stromweg zu dem Sternpunkt dem Drehungssinne des Uhrzeigers entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Daraus ergibt sich ein resultierendes magnetisches Feld, welches über die drei Spulen,0" f, ;g an allen Stellen je mach der Phasenfolge radial einwärts oder auswärts wandert, und zwar immer in der gleichen Richtung.
  • Dies soll nun an Hand der Abb. 6 bis i i näher erläutert werden. In Abb. 6 bedeuten die drei kleinen Kreise die Querschnitte .der drei Leiter e, f, g etwa an der Stelle x-x der Abb. 3. Darüber ist das Vektordiagramm des Dreiphasenstromes gezeigt, wobei die drei Phasen nicht, wie sonst üblich, voneinander um iao° abstehen, sondern nur um je 6o°. Die Phasen I und II stehen zwar voneinander um i20° ;ab; die Phase III aber, die sonst von den beidem. anderen. Phasen um izo° abstehen würde, ist um i 8o° verschoben, weil., wie oben erwähnt worden ist, die Spule/ an die Netzphase gegenüber den anderen beiden Phasen verkehrt angeschlossen ist. Im Vektordiagramm ist daher die Phase III zwischen den beiden Phasen I und II gezeichnet und nicht, wie es gestrichelt angedeutet ist, bei IIP. Infolge dieser Verkehrung der Phase III werden nun die drei Ströme, bei. der in Abb. 6 dargestellten Lage, des Vektordiagramms etwa alle im Sinne der Abb. 6 von hinten nach vom fließen. Daß alle drei Ströme in diesem Zeitpunkte gleichgerichtet sind, ergibt sich aus dem darüber gezeichneten Vektordiagranim. Die drei gleichgerichteten Ströme ergeben ein magnetisches Feld, das alle drei Spulen umhüllt und im Sinne der angedeuteten Pfeile gerichtet ist.
  • Abb.7 zeigt das Vektordiagramm tun 6o° gegenüber dem nach Abb.6 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht. Jetzt fließen die Ströme in den Leitern e. und f von hinten nach .vorn, während der Strom im Leiter g entgegengesetzt gerichtet fließt. Das magnetische Feld, welches früher alle drei Leitereingehüllt hat, hüllt jetzt nur Mehr den Leiterg edn, der ein entgegengesetzt gerichtetes magnetisches Feld .erzeugt.
  • Abb. 8 zeigt das Vektordiagramm nach einer weiteren Drehung tun 6o°, wobei sich zeigt, daß jetzt nur noch der durch den Leiber e fließende Strom seine frühere Richtung beibehalten hat, während durch die Leiter f und g der Strom von vorn nach hinten fließt. Um die Leiterfund g herum entsteht :ein magnetisches Feld, das dein 'um den Leiter e herum erzeugten entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Bei der Stellung des Vektordiagramms nach Abb.9 hat sich nun auch im Leiter-, die Stromrichtung umgekehrt, und es fließen nunmehr alle drei Ströme von vorn nach hinten. Es wird wieder ein alle drei Leiter umhüllendes magnetisches Feld erzeugt, welches aber dem in Abb.6 dargestellten entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Bei der Stellung des Vektordiagramms nach Abb. io dreht sich die Stromrichtung im Leiter g wieder um, während sie in dien Leitern ,e und /;noch unverändert bleibt, und es kommt wieder eine. Zweiteilung ödes Magnetischen Feldes zustande, wobei das um den Leiterg herum :erzeugte Feld dem in Abb. 9 entgegengesetzt gerichtet ist, während das Feld um die Leitere und f herum noch dieselbe Richtung hat .wie in Abb. 9.
  • Bei der Stellung des Vektordagramms nach Abb, i i hat sich auch die Stromrichtung im Leiter g verkehrt, so daß jetzt die Ströme in g und f gleichgerichtet sind, nämlich von hinten nach vorn fließen; während die Stromrichtung im Leiber-, noch unverändert, wie gemäß Abb. i o, geblieben ist. Dementsprechend hat sich auch das magnetische Feld geändert und, wenn nun dies Vektordiagramm eine weitere Teildrehung um 6o° macht, so ergibt sich wieder die Stellung nach Abb. 6, wobei auch die Stromrichtung im Leiter e verkehrt wird und ,d'ann wieder alle drei. Ströme von hinten nach vorn fließen und alle drei Leiter von einem einheitlichen magnetischen Feld umhüllt werden.
  • Verfolgt Man nun die Darstellungen der magnetischen Felder in den Abb. 6 bis i i der Reihe nach, so findet man, daß sich in -der Stellungen nach den Abb. 7 und 8 oben ein Südpol und unten ein Nordpol ausbildet, und zwar nach Abb. 7 zwischen den Leitern g und/ und nach Abb. 8 zwischen den Leitern f und @e, so daß also eine Bewegung des Südpoles von links nach rechts zu bemerken ist. In der Stellung nach Abb. i o erscheint nun zwischen den Leiterrag und f ein Nordpol, der in der Stellung nach Abb. i i auch nach rechts gewandert ist und bei der nächsten Teildrehung, die wieder zu der Stellung nach Abb. 6 führt, nach rechts verschwunden ist. Man sieht also, daß das magnetische Feld- ständig von links nach rechts, also im Sinne der Abb.3,= radial auswärts wandert, wobei sich zuerst innen ein Südpol ausbildet, der von links nach rechts wandert, worauf sich innen ein Nordpol ausbildet, der auch von links nach rechts wandert, worauf sich das ganze periodisch wiederholt. Da diese Wanderung in allen Radien der konzentrischen Kreise nach Abb.3 stattfindet, so herrscht in dem ganzen Magnet vollkommene Symmetrie. Ein die Scheiben bedeckender Anker wird also durch die senkrecht zu der Bewegung des Wanderfeldes gerichtete magnetische Anziehungskraft nicht verschoben, sondern genau so angezogen wie von einem Gleichstromelektromagneten. Die Stärke des resultierenden magnetischen Feldes und dier resultierenden magnetischen Anziehungskraft ist auch, praktisch genommen, konstant, so daB .ein solcher Mehrphasenelektromagnet in ganz gleicher Weise verwendet werden kann wie .ein Gleichstromelektromagnet. Pulsationen oder Vibrationen treten nur dann ein, wenn eine der Phasen ausbleibt.
  • Wesentlich ist also, daß die den einzelnen Phasen zugehörigen Stromleiter oder Spulen in einer Ebene liegen und einander nicht kreuzen und däß der zu einer :der drei Phasen gehörige Leiter an die Netzphase umgekehrt angeschlossen ist als die zu beiden Seiten von ihm liegenden Leiter; unwesentlich ist die Gestalt der Leiter oder Spulen, und es ist klar, daß anstatt der Anordhung in konzentrischen Kreisen auch irgendwelche unrunde Gestaltungen der Spulen, z. B. polygonale Wicklungen, angewendet werden könnten.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb..l und 5 sind die Stromleiter oder Spulen in Nuten i eines zylindrischen Kernes k eingelegt, welche nach Parallelkreisen angeordnet sind. Es sind hier sechs Spulen 1, m, n, , p, g dargestellt, von denen .die Spulen 1 und o, m und p und schließlich it und g hintereinandergeschaltet sind. Die Spulen 1, n und p sind mit den drei Phasen I, II und III verbunden, und die anderen Spulen m, o und d sind mit dem Punkt r verbunden, wodurch auch hier wieder die Sternschaltung hergestellt ist. Die Spulen p und nz sind auch hier wieder an die Phase III in verkehrtem Sinne angeschlossen wie die anderen Spulen an die Phasen I und II, und hierdurch ergeben sich in der Richtung der Erzeugenden des Zylinders k genau die gleichen Verhältnisse wie entlang der Radien bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3. Es entsteht also ein Wanderfeld in axialer Richtung, und die senkrecht zur Bewegungsrichtung dieses Wanderfeldes gerichtete magnetische Anziehungskraft ist, ebenso wie bei der oben jeschilderten Ausführungsform, praktisch genommen, konstant. Ein hohler, den zylindrischen Kern,des Magneten umgebender Anker wird natürlich, wenn er aus der Ruhelage gebracht wird, in axialer Richtung angezogen.
  • Auch hier sind die Spulen parallel oder gleichlaufend, ohne einander zu kreuzen, angeordnet, jedoch im Gegensatz zu der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 in verschiedenen Ebenen. Natürlich ist es auch hier wieder unwesentlich, wie der Querschnitt des Kernes gestaltet ist, und es könnten die Spulen ohne weiteres von der Kreisform abweichen. Es müssen aber auch die Spulengrößen nicht @durchaus gleich ;sein, sondern die Spulen könnten etwa auch auf einem kegel-oder pyramidenförmigen Kern in Quernuten angeordnet sein, und sie könnten auch in Nuten der Innenwandung von hohlen Zylindern, Prismen, Kegeln oder Pyramiden liegen, wie denn überhaupt in baulicher Beziehung die mannigfachsten Änderungen möglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Durch Mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet, dadurch gekennzeichnet, daß die an die einzelnen Phasen angeschlossenen, in einer Ebene einander umschließenden oder in verschiedenen parallelen Ebenen auf der Mantelfläche eines Zylinders, Prismas, Kegels, einer Pyramide o. dgl. liegendien Stromleiter oder Spulen an das Mehrphasennetz so angeschlossen sind, daß je ein zu einer Phase gehöriger Stromleiter bzw. je eine Spule in entgegengesetztem Sinne an die Phase angeschlossen bzw. gewickelt ist wie die beiden benachbarten, zu anderen Phasen gehörigen Stromleiter oder Spulen.
DES79638D 1926-10-05 1927-07-05 Durch Mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet Expired DE473576C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR473576X 1926-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE473576C true DE473576C (de) 1929-03-19

Family

ID=8902789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES79638D Expired DE473576C (de) 1926-10-05 1927-07-05 Durch Mehrphasenstrom zu erregender Elektromagnet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE473576C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877075C (de) * 1949-12-02 1953-05-21 Magnet Schultz G M B H Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung
DE1075740B (de) * 1960-02-18
DE1130521B (de) * 1958-07-04 1962-05-30 Siemens Ag Bremslueftmagnet mit Wechselstromerregung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075740B (de) * 1960-02-18
DE877075C (de) * 1949-12-02 1953-05-21 Magnet Schultz G M B H Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung
DE1130521B (de) * 1958-07-04 1962-05-30 Siemens Ag Bremslueftmagnet mit Wechselstromerregung

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