DE470203C - Trockenbeizmaschine mit Beiztrommel und ausziehbarem, das Beizgut unter staendigem Hin- und Herwerfen allmaehlich austragendem Mischeinsatz - Google Patents
Trockenbeizmaschine mit Beiztrommel und ausziehbarem, das Beizgut unter staendigem Hin- und Herwerfen allmaehlich austragendem MischeinsatzInfo
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- DE470203C DE470203C DES79109D DES0079109D DE470203C DE 470203 C DE470203 C DE 470203C DE S79109 D DES79109 D DE S79109D DE S0079109 D DES0079109 D DE S0079109D DE 470203 C DE470203 C DE 470203C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C1/00—Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
- A01C1/08—Immunising seed
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Trockenbeizmaschine für Getreide und anderes Saatgut,
das in ununtarbroclienem Lauf durch die
Beiztrommel der Maschine hin durchwandern S soll. Zum Zwecke .einer leichten Reinigung
enthält die Beiztrommel einen ausziehbaren Mischeinsatz, und um in der verhältnismäßig
kurzen Zeit des Aufenthaltes des Beizgutes innerhalb der Trommel eine ausreichende
ίο Wirkung zu erhalten, wird von dem bei Fördervorrichtungen
bekannten Mittel Gebrauch gemacht, durch verschiedene Winkelstellung der das Mischen und axiale Verschieben des
Arbeitsgutes bewirkenden Fläche zur Trommelachse ein ständiges Hin- und Herwerfen des
Beizgutes nach Art einer Piligerschrittbeweafung
vorzunehmen.
Nach der Erfindung besteht der Mischein- ^atz der Trommel aus in deren Längsrichtung
verlaufenden Mischrippen, die gerade oder auch gewunden verlaufen können und die
durch Querleisten untereinander verbunden sind, welche verschiedene Neigung zur Trom-"melachse
aufweisen und welche mit den Längsrippen zweckmäßig einen Dreieokverbaud
bilden. Ein solcher Mischeinsatz läßt sich mit einfachen Mitteln an der Trommel
befestigen, und er läßt sich ebenso ausziehen und wiedereinsetzen. Die gründliche Reinigung
des Mischeinsatzes und des Trommelinnern ist dabei ohne Schwierigkeit vorzunehmen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt,
Abb. 2 eine innere Stirnansicht der Trommel an der s Einlauf seite; die
Abb. 3 und 4 zeigen in zwei schematischen Darstellungen in Abwicklungen mit vergrößertem
Maßstabe Auebildungsarten des Trommelein
satzes.
Die Trommel α ist an der Einlauf seite in
einer Scheibe c befestigt, die sie mit einem Flansch c1 umfaßt, welch letzterer zweckmäßig
zugleich Träger der Antriebsverzahnung c2 für die Trommel ist. In einem Mittelstutzen
c3 ist das abgebogene Ende des Zulaufes d hineingeführt und staubdicht gelagert.
Dabei kann der Einlauft gleichzeitig als Stirnzapfen die Trammel# tragen. Am Auslaufende
greift die Trommel α in ein Abführungsgehäuse
& hinein; auch hier kann die Trommel in dem bei b1 angedeuteten kurzen
Ringstutzen gelagert sein, und es ist natürlich auch hier für Staub dichtigkeit zu sorgen.
Die Mischvorrichtung besteht zunächst aus einer Anzahl von Längsrippen e, welche als
solche lose in der Trommel liegen, aber an der Einlaufseite von aus der Scheibe c vorspringenden
Winkelrippen/ bajoinettartig ge- β0
halten werden, während sie am Einlaufende der Trommel durch eine oder einige von
außen zugängliche Flügelschrauben/ gehalten werden, die in an den Rippen e befestigte
Winkelstücke g hineingreifen. Die Sichraubenlöcher
in dem Trommelmantel werden durch zwischengelegte Formstücke g1 staubdicht verschlossen.
Eine oder einige Schrauben / genügen, weil die Rippen unter sich so verbunden
sind, daß sie ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Nach Abb. 3 sind die benachbarten
Längsrippen e, die gegebenenfalls auch schraubenförmig verlaufen können, zunächst
durch Querrippen k verbunden, die derart schräg oder schraubenförmig verlaufen, daß
sie bei .einer Drehung· der Trommel im Sinne des Pfeiles I .das Arbeitsgut nach dem Trommelauslaufende
hinschieben. Weitere Querverbindungen/ sind zwischen den benachbarten
Längsrippen e vorgesehen, die zwar auch schräg, aber im entgegengesetzten Sinne wie
die Querverbindungen k, dagegen aber weniger steil als diese verlaufen. Die Unterschiadlichkeit
wird verdeutlicht durch die eingezeichneten Steigungshöhen h1 und A2 für die
Querverbindungen k und I.
Während die Bleche k das Arbeitsgut vorschieben,
wird es von den Blechen I wieder zurückgeschoben. Da aber infolge dear größeren
Steigung der Bleche k deren Wirkung überwiegt, so ergibt sich eine sehr innige
Durchmischung ' des Arbeitsgutes bei ständigem Vorschub. Durch die Verschiedenheit
der Steigungen sowie durch verschiedene Formen, beispielsweise verschiedene radiale Höhe
der Querrippen oder Blechet und/, hat man
es ganz in der Hand, das Arbeitsgut kürzere oder längere Zeit in der Trommel festzuhajten.
Eine der zahlreichen möglichen Abänderungen gegenüber der Anordnung nach Abb. 3 ist in Abb. 4, die keiner näheren Erläuterung
bedarf, zur Darlegung gebracht« Die Querrippen oder Verbindungsbleche k
und/ können sämtlich oder auch einzelm noch
mit sogenannten Überfallkanten bzw. verschiedenen Höhen untereinander und gegenüber
den Längsrippene sowie auch über ihre
eigene Länge hin mit wechselnder Höhe ausgeführt werden.
Durch die Verbindung der Längsrippen e durch 'die Querripp en k un'd / wird, zumal wenn
sie einen reinen Dreieckverband gemäß Abb. 3 bilden, ein starres Ganzes von verhältnismäßig·
großer Festigkeit geschaffen, die jedenfalls ausreicht, um mach Lösung der
Schraube/ (Abb. 1) den zusammienhängendien
Einsatz aus der Trommel herauszuziehen. Um das zu ermöglichen, ist in dem Abführungsgehäuse & gegenüber -der Trommel eine Öff-
nuing vorgesehen, die durch einen Deckelm während des Beitriebies staubdicht zu verschließen
äst.
Die Einzelheiten der erläuterten Einrichtung lassen sich je nach den Verhältnissen
des einzelnen AnwendungsfaUies gegenüber
der Darstellung auch in abgeänderter Form ausführen, sofern nur Rücksicht darauf genommen
wird, daß keine für die Reinigung schwer zugängliche Stelle verbleibt.' Aus diesem
Grunde sind beispielsweise die einfachen winkelförmigen Ansätze / an der Trommelstirnwand
c in Abb. 2 gezeichnet. Wird Wert darauf gelegt, eine gewisse Eüemmwirlcung an
den Vorsprüngen/ auf die Rippen & auszuüben, dann können 'die letzteren an ihren nach
links Mn gerichteten Enden keilförmig ausgebildet werden, so daß sie mit gewisser Spannung
unter die .dann zweckmäßig rechtwinklig ausgebildeten Haltestücke/ geschoben werden
können. -
Claims (1)
- Patentanspruch:TiOickenbeizmasichinie mit Beäiztrommel und ausziehbarem, .das Beizgut unter ständigem Hin- und Herwerfen nach Art der Pilgerschrittbewegung allmählich austragendem Mischeinsatz, !dadurch gekennzeichnet, daß der Miecheinsatz aus in Längsrichtung der Trommel verlaufenden, geraden oder gewundenen Mischrippen besteht, die durch zweckmäßigerweise einen Dreieckverband bildenden, mit verschiedenen Neigungen zur Trommeilachse gestellten Querleisten untereinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79109D DE470203C (de) | 1927-04-03 | 1927-04-03 | Trockenbeizmaschine mit Beiztrommel und ausziehbarem, das Beizgut unter staendigem Hin- und Herwerfen allmaehlich austragendem Mischeinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79109D DE470203C (de) | 1927-04-03 | 1927-04-03 | Trockenbeizmaschine mit Beiztrommel und ausziehbarem, das Beizgut unter staendigem Hin- und Herwerfen allmaehlich austragendem Mischeinsatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE470203C true DE470203C (de) | 1929-01-12 |
Family
ID=7507954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79109D Expired DE470203C (de) | 1927-04-03 | 1927-04-03 | Trockenbeizmaschine mit Beiztrommel und ausziehbarem, das Beizgut unter staendigem Hin- und Herwerfen allmaehlich austragendem Mischeinsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE470203C (de) |
-
1927
- 1927-04-03 DE DES79109D patent/DE470203C/de not_active Expired
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