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DE479928C - Glasblasemaschine - Google Patents

Glasblasemaschine

Info

Publication number
DE479928C
DE479928C DESCH79551D DESC079551D DE479928C DE 479928 C DE479928 C DE 479928C DE SCH79551 D DESCH79551 D DE SCH79551D DE SC079551 D DESC079551 D DE SC079551D DE 479928 C DE479928 C DE 479928C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
parison
blowing machine
finished
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH79551D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GLASFABRIKATIONS AUTOMATEN GES
Original Assignee
GLASFABRIKATIONS AUTOMATEN GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DEA47330D priority Critical patent/DE520962C/de
Application filed by GLASFABRIKATIONS AUTOMATEN GES filed Critical GLASFABRIKATIONS AUTOMATEN GES
Priority to DESCH79551D priority patent/DE479928C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479928C publication Critical patent/DE479928C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
    • C03B9/16Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasblasemaschine Bei der maschinellen Herstellung von Hohlglas unter Verwendung von verkehrt stehenden, d. h. mit dem Kopfende nach unten gerichteten Vorformen und aufrecht stehenden Fertigformen hat man bereits zur Verbesserung des Erzeugnisses die Einrichtung getroffen, die Kopfform mit dem daraufsitzenden Glaskörper sowohl bei der Herstellung des Külbels als auch beim Ausblasen zum fertigen Glasgegenstand zu drehen. Bei Maschinen mit zwei an einem um eine horizontale Achse schwenkbaren Formträger gegenständig sitzenden Kopfformen, bei denen VcW-formen und Fertigformen über und unter der Achse einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind, so daß gleichzeitig ein Külbel in der verkehrt stehenden Vorform vorbereitet und ein anderes Külbel in der aufrecht stehenden Fertigform ausgeblasen werden kann, hat man sich hierbei darauf beschränkt, einen einzigen Antrieb für die Kopfformen vorzusehen, welcher in aufeinanderfolgenden Zeitpunkten für die Drehung der Kopfform der Vorform und derjenigen der Fertigform benutzt wurde. Diese Anördnung setzt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Maschine herab, sondern sie beeinträchtigt auch die Güte des Erzeugnisses, da sie nicht die Möglichkeit bietet, die Drehung, besonders der Kopfform bei der Bildung des Külbels, den wechselnden Verhältnissen, insbesondere der mehr oder minder großen Dünnflüssigkeit des Glases, anzupassen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Nachteilv orbekannterMaschinenkonstruktionen mit umlegbarem Formträger und Drehantrieb für die Kopfformen dadurch beseitigt, daß die Maschine mit unabhängigen Antrieben für beide Kopfformen ausgerüstet wird, welche gestatten, die Drehung der Kopfformen bei der Herstellung des Külbels auf der Oberseite der Drehachse des Formträgers und beim Ausblasen desselben auf der Unterseite der Drehachse völlig unabhängig voneinander zu regeln.
  • Ein wichtiger Punkt hierbei ist die bequeme Regelung des Drehmomentes des Antriebsmechanismus. Um diese zu erzielen, werden gemäß der Erfindung für den Antrieb der Kopfformteile Lufträder benutzt, deren Drehmoment durch Regelung der Beaufschlagung oder der Strahlstärke auf die einfachste Weise geregelt werden kann, und welche im besonderen die Möglichkeit bietet, sie sehr allmählich anlaufen zu lassen, wozu es nur einer den Luftstrom regelnden Hahnverstellung bedarf. Diese Form des Antriebes besitzt für eine Maschine mit umlegbarem Formträger noch den besonderen Vorzug, daß es keiner besonderen Getriebeausbildung bedarf, um die Antriebsvorrichtung unbeeinflußt durch die Umlegung des Formträgers dauernd in Betrieb zu halten, da die die Preßluft zuführenden Luftschläuche ohne Schwierigkeit an der Drehbewegung des Formträgers teilzunehmen vermögen.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i in einem Axialschnitt die zu einer Kopfform gehörigen Teile einer Glasblasemaschine und den den Gegenstand der Erfindung bildenden Drehantrieb für die Formteile.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. z.
  • Abb.3 ist eine Gesamtseitenansicht einer Glasblasemaschine, welche mit der Einrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist.
  • Auf der Zeichnung bezeichnet r das vorgeblasene, frei in der Luft schwebende Külbel. 2 bezeichnet die Kopfform, welche senkrecht durch die Mitte geteilt ist. 3 bezeichnet den Halter der Kopfform, an dem die letztere durch Bolzen q. befestigt ist. 5 und 6 bezeichnen den oberen und unteren Teil eines Lagergehäuses für eine Antriebsschnecke 7, welche in eine Schneckenradverzahnung des Teiles 3 eingreift. Der Teil 3 ist in der gleichen Ebene wie die Halsform 2 geteilt und drehbar auf den Zapfen 8 aufgesetzt, der um die wagerechte Querachse schwenkbar ist. Der Zapfen steht im Eingriff mit dem oberen Teil s des Führungsgehäuses 5, 6, dessen geteilter Unterteil 6 mit jedem seiner beiden Abschnitte mit je einem zum Öffnen der Kopfform dienenden, an dem Formträger befestigten Schieber g verbunden ist, z. B. durch Schrauben, von welchen nur eine bei 1q. für den linksseitigen Abschnitt in Abb. = angedeutet ist. io bezeichnet einen unter Druck einer Feder zz stehenden Kolben, welcher in einem durch eine Kappe =2 verschlossenen Zylinder verschiebbar gelagert ist und dazu dient, den in einem Stück mit dem Zylinder des Kolbens io gebildeten Teil 5 des Lagergehäuses mit dem drehbaren Träger 3 bei einer bestimmten Stellung des letzteren zu kuppeln, um die fest an dem Teil 3 sitzende Halsform 2 in einer bestimmten Stellung zu arretieren, damit die Öffnung erfolgen kann. Der Kolben io mit dem Arretierstift wird gegen den Druck der Feder zz in seiner Ruhestellung durch Druckluft gehalten, die durch den Kanal 13 vor den Kolben io tritt. =5 bezeichnet den bei Glasmaschinen der hier in Rede stehenden Art üblichen Dorn oder Pegel. =6 (Abb. 3) bezeichnet eine Luftturbine, welche auf der Welle der Schnecke 7 sitzt und durch Preßluft in Betrieb gesetzt wird.
  • Gemäß Abb.3 sitzt der Kopfformenmechanismus an einem Tragkörper 17, der vermittels Zapfen 18 in zwei seitlichen Ständern =g gelagert ist. Die Zapfen 18 werden von Luftleitungen 2o zentral durchsetzt, welche zur Zuführung von Betriebsluft dienen, wobei hier nur Luftwege für die Turbinen 16, als allein für die Erfindung in Betracht kommend, angedeutet sind. Mit 21 sind die Vorformhälften bezeichnet, welche vermittels Tragarme in den Ständern ig geführt sind und durch eine Getriebeverbindung von einer im Maschinensockel gelagerten Welle geöffnet und geschlossen werden können. 23 bezeichnet den Boden der Fertigformen und 24 eine fertiggeblasene Flasche. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt Wenn bei senkrecht stehendem Pegel 15 die auf der Zeichnung nicht dargestellte Vorform um die Kopfform 2 geschlossen ist, wird in üblicher Weise Glas eingefüllt und durch Absaugen der Luft am Pegel z5 iiz die Form eingesaugt. Darauf wird der Pegel zurückgezogen und das Külbel zunächst in der Vorform und dann nach Öffnung der letzteren frei stehend vorgeblasen. Während dieser Zeit wird die Luftturbine 16 durch geeignete Beschickung mit Preßluft in Umdrehung erhalten, so daß die Schnecke 7 durch den Teil 3, mit dessen Verzahnung sie in Eingriff steht, die Halsform 2 in Umdrehung versetzt und dadurch auch das Külbel dreht, sofern nicht die Reibung der Glasmasse an der Wandung so groß ist, daß der Luftantrieb der Luftturbine =6 für die Drehung nicht ausreicht. Durch passende Bewegung des Antriebsluftstrahles für die Luftturbine 16 oder Regelung der Strahlstärke hat man es also in der Hand, der Halsform mit dem Külbel nur ein solches Drehmoment zu erteilen, daß keine unerwünschte Deformierung des Külbels durch übermäßigen Druck an der Wandung der feststehenden Vorform eintreten kann. Nach Öffnung der Vorform wird in diesem Falle der Widerstand des Külbels gegen Drehung so stark herabgesetzt, daß die Halsform mit dem Külbel in Drehung versetzt wird, so daß bei frei stehendem Külbel dieses durch die Drehung die wünschenswerte Steifigkeit erhält.
  • Nach erfolgter Öffnung der Vorform wird der schwenkbare Formträger mit dem Külbel um 18o° gedreht, so daß die Fertigform um das Külbel geschlossen werden kann.
  • Es erfolgt dann das Ausblasen, wobei die Preßluftturbine 16 dauernd in Umdrehung ist, so daß das Külbel zum mindesten von dem Zeitpunkt der Öffnung der Vorform an bis zur Schließung der Fertigform und dem Beginnen des Ausblasens in Drehung erhalten bleibt und erst zum Stillstand gelangt, sobald die Reibung zwischen dem ausgeblasenen Külbel und der Wandung der Fertigform so groß ist, daß die Preßluftturbine 16 sie nicht mehr zu überwinden vermag.
  • Selbstverständlich kann man, sofern man es wünscht, die Luftturbine 16 auch während der Zeit der Schließung der Formen abstellen. Nach erfolgtem Fertigblasen wird die Fertigform in üblicher Weise geöffnet. Dann-sperrt man die Preßluft von dem Kanal z3 ab, so daß der Kolben io den drehbaren Teil 3 in der für die Öffnung der Kopfform geeigneten Lage zu sperren vermag, worauf die Öffnung der Kopfform durch entsprechende Bewegung der Schieber g erfolgt, so daß der fertiggeblasene Glasgegenstand entnommen werden kann.
  • Vorzugsweise wird so gearbeitet, daß, während über dem nach oben ; gerichteten Pegel 15 ein Külbel vorbereitet wiild, ein vorgeblasenes Külbel, welches in der nach unten gerichteten Kopfform 2 hängt, in einer Fertigform fertiggeblasen wird, so daß ein ununterbrochener Betrieb zustande kommt.

Claims (2)

  1. PATEN T.1\ SPRL CHE: -i. Glasblasemaschine mit zwei zwecks Überführung des Külbels aus der Vor- in die Fertigform an einem um eine wagerechte Achse schwenkbaren Träger angebrachten gegenständigen Kopfformen und Einrichtung zum Drehen der Kopfformen um ihre Längsachse in jeder Stellung, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Kopfform ein besonderer unabhängiger Antrieb vorgesehen ist.
  2. 2. Glasblasemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen zum Drehen der Kopfformen von Lufträdern gebildet werden, deren Drehmoment durch Regelung des antreibenden Mittels verändert werden kann.
DESCH79551D 1926-03-17 1926-07-23 Glasblasemaschine Expired DE479928C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA47330D DE520962C (de) 1926-03-17 1926-03-17 Selbsttaetige Glasblasemaschine
DESCH79551D DE479928C (de) 1926-07-23 1926-07-23 Glasblasemaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH79551D DE479928C (de) 1926-07-23 1926-07-23 Glasblasemaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479928C true DE479928C (de) 1929-07-24

Family

ID=7441880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH79551D Expired DE479928C (de) 1926-03-17 1926-07-23 Glasblasemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE479928C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744231C (de) * 1939-08-19 1944-01-12 Spessarter Hohlglaswerke G M B Verfahren und Maschine zum Blasen von Hohlglaskoerpern
US2523737A (en) * 1944-05-19 1950-09-26 Tourres Jacques Method and a machine for the production of drinking glasses and similar glass articles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744231C (de) * 1939-08-19 1944-01-12 Spessarter Hohlglaswerke G M B Verfahren und Maschine zum Blasen von Hohlglaskoerpern
US2523737A (en) * 1944-05-19 1950-09-26 Tourres Jacques Method and a machine for the production of drinking glasses and similar glass articles

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