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DE479534C - Zaehlvorrichtung fuer statistische Karten - Google Patents

Zaehlvorrichtung fuer statistische Karten

Info

Publication number
DE479534C
DE479534C DEB133023D DEB0133023D DE479534C DE 479534 C DE479534 C DE 479534C DE B133023 D DEB133023 D DE B133023D DE B0133023 D DEB0133023 D DE B0133023D DE 479534 C DE479534 C DE 479534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
locking
cards
counter
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB133023D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN GUSTAV BANTEL
Original Assignee
HERMANN GUSTAV BANTEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN GUSTAV BANTEL filed Critical HERMANN GUSTAV BANTEL
Priority to DEB133023D priority Critical patent/DE479534C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479534C publication Critical patent/DE479534C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/02Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed mechanically, e.g. by needle

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Zählvorrichtung für statistische Karten Zusatz zum Patent 474 2o3 Die Erfindung betrifft eine Zählvorrichtung für statistische Karten, besonders zum Registrieren von Abstimmungsergebnissen, entsprechend Patent 474 203, bei der der Kartenreihe ein Bügel zugeordnet ist, der so mit einem Zählwerk in Verbindung steht, daß er dieses bei der Bewegung der Karten in die ihr nach der Erledigung zukommende Stellung fortschaltet, und zwar betrifft die Erfindung eine Verbesserung an solchen Registriervorrichtungen, die darin besteht, daß der Kartenreihe noch ein besonderer Sicherungsbügel zugeordnet ist, der in seiner Ruhelage das Herausziehen der Karten unmöglich macht. Dieser Bügel muß zunächst in eine solche Stellung bewegt werden, die einer Freigabe der Karten entspricht, d. h. deren Herausziehen ermöglicht.
  • Er wird zu diesem Zweck z. B. seitlich über die Kartenreihe hinausgeschwenkt. Dabei ist dieser Sicherungsbügel mit einer Verriegelungseinrichtung versehen, die bei der Bewegung des das Zählwerk betätigenden Bügels ausgelöst wird, so daß der Sicherungsbügel dann unter Wirkung der Feder in seine Ruhelage zurückkehrt, während der das Zählwerk betätigende Bügel in seiner ausgeschwenkten Endstellung verriegelt gehalten bleibt, so lange bis der Sicherungsbügel wieder in diejenige Stellung übergeführt wird, in der die Karten zum Herausziehen und Anbringen des Erledigungsvermerkes freigegeben sind. Durch diese wechselseitige Verriegelung ist eine große Sicherheit dafür geschaffen worden, daß die die Zählvorrichtung bedienende Person immer nur die erledigte Karte umlegen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i im Grundriß in schematischer Darstellung einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kasten für statistische Karten mit Zählvorrichtung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach A-A der Abb. i. Abb. 3 entspricht Abb. 2, zeigt jedoch eine andere Stellung, Abb. q. dgl. eine weitere Stellung.
  • Die einzelnen Karten a sitzen auf einer Stange b, die in dem Kasten c gelagert und in geeigneter Weise gegen Herausnehmen gesichert ist.
  • Der Kartenreihe ist ein Bügelhebel d zugeordnet, der in den schmalen Seitenwänden auf Schwingbolzen gelagert ist, z. B. in der in Abb. i rechts befindlichen Seitenwand cl, wie in Abb. 2 ersichtlich ist auf einem Bolzen dl. Der Bügelhebel d ist beiderseits, d. h. sowohl beim Zählwerk e als auch an seinem andern Ende als Doppelhebel ausgebildet. Er wirkt mit seinem einen Hebelende in nicht näher zu erläuternder Weise auf das Zählwerk e ein, während er auf seiner andern Seite an seinem freien Hebelende d2 durch einen Bolzen f mit einer Riegelstange g verbunden ist. Dieser Riegelstange ist eine Feder p zugeordnet, die die Riegelstange g nach oben hält, so daß sie mit ihrer Ausnehmung g1 über einen Verriegelungsstift q übergreifen kann. Diese Riegelstange g besitzt an ihrem freien Ende einen abgebogenen Lappen g2, dem eine entsprechende Ausnehmung hl und eine Schulterfläche h2 eines Verriegelungshebels h zugeordnet ist, der an dem freien unteren Hebelende il des als doppelarmiger Hebel ausgebildeten Sicherungsbügels i angelenkt ist.
  • Dieser Sicherungsbügel i ist um einen Bolzen i2, der in der Seitenwand cl gelagert ist, schwenkbar.
  • In der in Abb. 2 dargestellten Ruhestellung verhindert er das Herausziehen der gestrichelt angedeuteten Karte a. Sobald aber nun dieser Sicherungsbügel aus der in Abb. 2 gezeigten Darstellung nach links geschwenkt wird, gibt er die Bahn für das Herausziehen der Karte a frei (Abb. 3). In der der Schwenkbewegung entsprechenden Endstellung ist die Schulterfläche lt, über den Verriegelungsstift q hinweggelangt, und der Sicherungsbügel i wird hierdurch unter Spannung der Feder k, die ihn mit dem Bügelhebel d verbindet, in der in Abb. 3 dargestellten Stellung gehalten. Nunmehr kann, wie aus Abb. 3 ersichtlich, die Karte a herausgezogen und dann nach Anbringen des Erledigungsvermerkes in die in Abb. q. dargestellte Stellung ausgeschwenkt werden. Dabei wird der Bügelhebel d, der das Zählwerk in Tätigkeit setzt, mitgenommen. Nun ist der Bügelhebel d an seinem unteren Teil mit einer Ausnehmung und einer Steuerkurve d3 versehen, die auf einem am freien Ende des Verriegelungshebels h abgebogenen Lappen h3 einzuwirken vermag, und zwar in dem Sinne, daß ein Anheben des Hebels lt insoweit stattfindet, daß dieser mit seiner Schulterfläche h3 über den Stift q hinübergehoben wird. Dadurch wird nun der Sicherungsbügel i freigegeben und kann unter Wirkung der Feder k -in die in Abb. q. dargestellte Ruhestellung zurückkehren. Damit ist nun die Kartenreihe wiederum gegen Herausnehmen einer Karte gesichert, und wenn ein weiteres Abstimmungsergebnis zu registrieren ist, so muß zunächst der Sicherungsbügel i wiederum in die Freigabestellung ausgeschwenkt werden. Bei dem Überführen in die Freigabestellung wird aber wiederum der Bügelhebel d aus seiner ausgeschwenkten Zählstellung in seine Ruhestellung übergeführt.
  • Es ist nun noch ein Hilfshebel m vorgesehen, der gestattet, den Verriegelungshebel h anzuheben, so daß der Sicherungsbügel i, der, wie aus Abb. 2 ersichtlich, durch die Schulterfläche h2 des Verriegelungshebels lt mit dem Lappen g2 des Hebels g eingeklinkt ist, ausgehoben werden kann. Damit kehren sowohl dann Sicherungsbügel i als auch Bügelhebel d' in ihre innerste Lage zurück, so daß der Kasten verschlossen werden kann. Dem Verriegelungshebel h ist noch ein seine Bewegung nach oben begrenzender Stift n zugeordnet.
  • Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist nun folgende: Sobald die Abstimmung des ersten Wählers registriert werden soll, wird der Sicherungsbügel i aus der in Abb. q. ersichtlichen Ruhestellung in die in Abb. 3 angegebene Stellung ausgeschwenkt, wodurch die betreffende Wahlkarte a nach oben ausgezogen werden kann. Nach Anbringen des Abstimmungsvermerks wird sodann die Karte in die in Abb. q. strichpunktiert wiedergegebene Schrägstellung übergeführt, wobei der Bügelhebel d das Zählwerk um eine Nummer weiterschaltet. In seiner Endstellung wird er dadurch festgehalten, daß der Verriegelungshebel g mit seiner Ausnehmung g1 hinter den Verriegelungsstift q gelegt wird. Dies ist die Stellung, die in Abb. q. wiedergegeben ist. Nunmehr kann die Karte a in ihre der Erledigung entsprechende wagerechte Lage, die in Abb. q. strichpunktiert angegeben ist, übergeführt werden. Sie ist damit erledigt.
  • Bei der Registrierung einer weiteren -Abstimmung ist nunmehr, damit die entsprechende Wahlkarte hochgesogen werden kann, wiederum der Sicherungsbügel i auszuschwenken, d. h. in die in Abb. 3 dargestellte Stellung überzuführen. Beim Überführen in diese Stellung wird aber durch die Steuerkurve h4 des Verriegelungshebels h der Lappen 92 des Verriegelungshebels g entgegen der Wirkung der Feder h nach unten gedrückt, so daß damit der Bügel d freigegeben wird und unter Wirkung. der Feder k in die in Abb. 2 bzw. 3 dargestellte Ruhestellung übergeführt werden kann.
  • Bei Schluß der Wahl ist dann noch der Hilfshebel m hochzuziehen, wodurch der Sicherungsbügel i und der Bügel d unter Wirkung der Feder k in ihre innersten Lagen gelangen, so daß der Kasten dann geschlossen werden kann, nachdem das Zählwerk abgelesen und die Karten wieder in die senkrechte Lage übergeführt wurden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zählvorrichtung für statistische Karten, besonders zum Registrieren von Abstimmungsergebnissen, nach Patent 47q.203, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenreihe ein in seiner Ruhestellung das Herausziehen der Karten verhindernder Sicherungsbügel (i) zugeordnet ist, der mit dem das Zählwerk (e) fortschaltenden Bügel (d) in wechselseitiger Verriegelung steht, derart, daß dieser Sicherungsbügel (i) entgegen Federwirkung (k) in eine der Freigabe der Karten entsprechende Stellung bewegt werden kann und in dieser Stellung durch eine Verriegelung (q, h.2) gehalten wird, jedoch bei der Bewegung des das Zählwerk (e) fortschaltenden Bügels (d) ausgelöst wird und in seine Ruhestellung zurückkehrt, daß ferner der das Zählwerk (e) fortschaltende, unter Wirkung einer Rückholfeder (k) stehende Bügel (d) in seiner Endstellung verriegelt wird und so lange verriegelt bleibt, bis der Sicherungsbügel (i) wieder aus seiner Ruhelage in die der Freigabe der Karten entsprechende Stellung übergeführt und dabei die Verriegelung des Bügels (d) ausgelöst wird.
  2. 2. Zählvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an den Sicherungsbügel ein Verriegelungshebel (h) angelenkt ist, der einen nasenartigen, mit einer Schulterfläche versehenen Vorsprung (h2) aufweist, dem ein Riegelstift (q) zugeordnet ist, ferner daß dieser Verriegelungshebel (h) eine Steuerfläche (h,) aufweist, mit der er auf eine an dein das Zählwerk fortschaltenden Bügel (d) angelenkte Riegelstange (g) einzuwirken vermag, derart, daß bei Bewegung des Sicherungsbügels (i) eine rastenartige Ausriehmung (gi) der am Zählwerksbügel (d) angelenkten Riegelstange (g) entgegen Federwirkung (p) aus dem Bereich eines ihr zugeordneten Riegelstiftes (q) kommt, während bei Bewegung des Zählwerksbügels durch eine an diesem vorgesehene Steuerfläche (d3) der am Sicherungsbügel (i) angelenkte Verriegelungshebel (h) so weit angehoben wird, daß er mit seiner Schulterfläche (h2) von dem Riegelstift (q) freikommt.
  3. 3. Zählvorrichtung nach Anspruch r oder-, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Hilfshebel (m) zum Anheben des Verriegelungshebels (h) vorgesehen ist. q.. Zählvorrichtung nach Anspruch = oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß Sicherungs- und Zählwerksbügel (i und d) durch eine Zugfeder (k) verbunden sind.
DEB133023D 1927-08-25 1927-08-25 Zaehlvorrichtung fuer statistische Karten Expired DE479534C (de)

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