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DE479287C - Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen - Google Patents

Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen

Info

Publication number
DE479287C
DE479287C DES74482D DES0074482D DE479287C DE 479287 C DE479287 C DE 479287C DE S74482 D DES74482 D DE S74482D DE S0074482 D DES0074482 D DE S0074482D DE 479287 C DE479287 C DE 479287C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stopper
bottle
compressed gas
bottle neck
plug
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES74482D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPARKLETS Ltd
Original Assignee
SPARKLETS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPARKLETS Ltd filed Critical SPARKLETS Ltd
Priority to DES74482D priority Critical patent/DE479287C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479287C publication Critical patent/DE479287C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C13/00Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
    • F17C13/06Closures, e.g. cap, breakable member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C2205/00Vessel construction, in particular mounting arrangements, attachments or identifications means
    • F17C2205/03Fluid connections, filters, valves, closure means or other attachments
    • F17C2205/0302Fittings, valves, filters, or components in connection with the gas storage device
    • F17C2205/0311Closure means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Siöpselverschluß für Preßgasflaschen Die Erfindung hat Bezug auf die bekannten-Preßgasflaschen in Gestalt eiförmiger Patronen, die zur Verwendung in Siphons (Zapfflaschen für kohlensäurehaltige Getränke) bestimmt sind. Während die ersten Preßgasflaschen dieser Art nach dem mittels Durchstechens eines Siegelverschlusses bewirkten öffnen und Entleeren wertlos geworden waren und fortgeworfen wurden, werden jetzt wiederverwendungsfähige Preßgasflaschen benutzt. Um sie wiederverwendungsfähig zu machen, wird der Siegelverschluß durch seine peripherale Ausdehnung in eine umlaufende Rille im Flaschenhals gepreßt. Solche Siegelverschlüsse können nach dem Gebrauch der Preßgasflaschen nur in umständlicher Weise wieder aus der Rille im Flaschenhals entfernt werden, wenn die Flasche erneut Verwendung finden soll. Eine weitere Ausgestaltung der Siegelverschlüsse sieht die Verwendung eines hohlen Stöpsels vor, vermittels dessen der Siegelverschluß in seiner Lage dadurch gesichert wird, daß der hohle Stöpsel eine peripherale Aufweitung erfährt, die ihn in Muttergewinde im Flaschenhals treibt. Gleichzeitig mit dem Aufweiten des hohlen Stöpsels soll dieser-mit Nuten oder Einschnitten versehen werden, die zum Ansetzen eines Werkzeugs für das Herausschrauben des hohlen Stöpsels aus dem Flaschenhals dienen. Die vorliegende Erfindung stellt eine Kombination der erwähnten bekannten Anordnungen dar, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein einteiliger, mit einem durchstechbaren Boden versehener hohler Stöpsel aus aufweitbarem Stoff Verwendung findet, der in ein Muttergewinde im Flaschenhals über einer im letzteren vorgesehenen Schulter einzutreiben. ist, so daß er nach dem Gebrauch der Flasche als Ganzes herausgeschraubt und durch einen frischen Stöpselverschluß ersetzt werden kann. Während nach der bekannten Anordnung, die die Verwendung eines zweiteiligen Verschlusses vorsieht, der sich aus einer durchstechbaren Scheibe und einem über dieser Scheibe einzusetzenden hohlen Stöpsel zusammensetzt, beim Herausschrauben des hohlen Stöpsels die Verschlußscheibe in ihrer Lage sitzen bleibt und oft nur in umständlicher, zeitraubender Weise aus dem Flaschenhals entfernt werden kann, wird durch die die vorliegende Erfindung kennzeichnende Anordnung der Vorteil erreicht, daß nach dem Entleeren der Flaschen der Verschluß »als Ganzes« leicht herausgeschraubt werden kann.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der einteilige, mit einem durcl7stechbaren Boden versehene hohle Stöpsel aus aufweitbarem Stoff an seiner Unterseite einen den unaufgeweiteten Stöpsel im Flaschenhals zentrierenden Ringkranz hat, der beim Aufweiten des Stöpsels eine ringsherum übereinstimmende gleichmäßige Verbindung mit dem Muttergewinde im Flaschenhals erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen zur Darstellung gebracht worden.
  • Abb. i zeigt im senkrechten Schnitt den neuartigen Stöpselverschluß im Hals der Preßgasilasche vor dem Verschluß der letzteren, Abb.2 während des Verschlusses in Verbindung mit den den Verschluß bewirkenden Hilfsmitteln.
  • Abb.3 zeigt im senkrechten Schnitt den Hals der Preßgasflasche gemäß Abb. i mit einer abgeänderten Ausführungsform des Stöpselverschlusses.
  • Abb.4 zeigt im senkrechten Schnitt den Hals der Preßgasflasche nach Abb. 3 während des Verschlusses in Verbindung mit den den Verschluß bewirkenden Hilfsmitteln.
  • Die aus widerstandsfähigem Stoff verfertigte Preßgasflasche i ist in dem Hals 2 zur Sicherung des Verschlusses 3 mit Innengewinde versehen, das über einer Schulter 4 endigt, die dem Dichtungsring 5 des Verschlusses 3 ein Widerlager bietet. Der Verschluß 3, der aus einer plastischen Masse, zweckmäßig weichem Metall, verfertigt wird, besteht aus einem mit dem Boden 9 versehenen hohlen Stöpsel, dessen Mantel 6 kleineren Durchmesser als der Flaschenhals 2 hat, so daß er ungehindert in diesen eingesetzt und nach dem Aufpressen des Dichtungsringes 5 auf die Schulter 4 aufgeweitet werden kann, um durch Eindringen in das Muttergewinde des Flaschenhalses 2 den dichten Verschluß zu sichern.
  • An der Unterseite des Stöpsels 3 ist ein Ringkranz 7 vorgesehen, der beim Verschluß der Flasche i an der die Schulter 4 innen begrenzenden Mündung 8 in den Flaschenhals 2 dichtpassend eindringt und dem Stöpsel einen Halt gibt, der das gleichmäßige Aufweiten des Mantels 6 für die Sicherung des dichten Verschlusses gewährleistet.
  • Der Boden 9 des hohlen Stöpsels 3 bildet ein Diaphragma, das leicht durchstoßen werden kann, wenn der Inhalt der Flasche i ausströmen soll.
  • Am Mantel 6 des hohlen Stöpsels 3 sind seitliche Ansätze io vorgesehen, die den Stöpsel beim Füllen der Flasche i in der aus Abb. i ersichtlichen Stellung am oberen Rande des Flaschenhalses :2 halten, so daß genügend Zwischenraum zwischen dem Mantel 6 und dem mit Innengewinde versehenen Flaschenhals 2 für den Durchtritt des als Füllung in Betracht kommenden Gases o. dgl. verbleibt. Nach der Füllung der Flasche i auf den verlangten Druck wird der in an sich bekannter Weise für den Durchschnitt des Füllmittels mit einer zentralen Bohrung 14 versehene und in einem den Flaschenhals 2 umschließenden Kopfstück 15 geradlinig geführte Stempel i i vorgetrieben, so daß er, wie aus Abb. 2 hervorgeht, in dem hohlen Stöpsel 3 eindringt, diesen unter Beseitigung der seitlichen Ansätze io mit dem Dichtungsring 5 gegen die Schulter 4 drängt und darauf infolge der konischen Gestaltung des Zapfens 16 an seinem unteren Ende den Mantel 6 aufweitet. Beim Aufweiten dringt der aus plastischer Masse, zweckmäßig weichem Metall, hergestellte Mantel 6 in das Muttergewinde des Flaschenhalses :2 und sichert den dichten Verschluß der Flasche i.
  • Der konisch gestaltete Zapfen 16 am unteren Ende des Stempels i i ist an seiner Umfläche, an zwei oder mehr im Kreise gleichmäßig verteilten Stellen, mit vorspringenden Rippen besetzt, die beim Eindringen des Zapfens 16 in den hohlen Stöpsel 3 den Mantel 6 während des Aufweitens desselben mit Nuten versehen, welche das Einsetzen eines Schlüssels zum Herausschrauben des Stöpsels 3 gestatten, sobald die durch Durchstoßen des Diaphragmas 9 entleerte Flasche i erneut gefüllt und wieder verschlossen werden soll.
  • Der den Verschluß der Flasche i bildende hohle Stöpsel 3 nach Abb. 3 und 4 unterscheidet sich von dem Stöpsel nach Abb. i und 2 dadurch, daß von dem Mantel 6 ein hohler Gewindezapfen i2 aufsteigt, der kleineren Durchmesser als der Mantel 6 hat, und daß der wie ein Diaphragma durchstoßbare Boden 9 nicht am unteren Ende des Mantels 6, sondern oberhalb desselben in dem hohlen Gewindezapfen i2 belegen ist.
  • Wie bei dem hohlen Stöpsel nach Abb. i und 2 sind am Mantel 6 des hohlen Stöpsels 3 nach Abb. 3 und 4 seitliche Ansätze io vorgesehen, die den Stöpsel beim Füllen der Flasche i in der aus Abb. 3 ersichtlichen Stellung am oberen Rande des Flaschenhalses 2 halten, so daß genügend Zwischenraum zwischen dem Mantel 6 und dem mit Innengewinde versehenen Flaschenhals 2 für den Durchtritt des als Füllung in Betracht kommenden Gases o. dgl. verbleibt.
  • Nach der Füllung der Flasche i auf den verlangten Druck wird der in an sich bekannter Weise für den Durchtritt des Füllmittels mit einer zentralen Bohrung 14 versehene und in einem den Flaschenhals 2 umschließenden Kopfstück 15 geradlinig geführte Stempel i i vorgetrieben, so daß er, wie aus Abb. 4 hervorgeht, mit seinem entsprechend weit ausgebohrten unteren Ende 13 den Gewindezapfen 12 des hohlen Stöpsels 3 übergreift und mit seinem geschärften unteren Rande 17 in die den Gewindezapfen i2 umschließende Kopffläche 18 des Mantels 6 eindringt. Der geschärfte untere Rand 17 des Stempels i i preßt den hohlen Stöpsel 3 mit dem Dichtungsring 5 gegen die Schulter q. des Flaschenhalses -- und drängt darauf den aus plastischer Masse, zweckmäßig Weichmetall, hergestellten Mantel 6 nach außen, so daß er in das Muttergewinde des Flaschenhalses :2 eindringt und den dichten Verschluß der Flasche i sichert.
  • -Der mit dem hohlen Gewindezapfen 12 versehene Stöpsel 3 kommt für solche Preßgasflaschen in Betracht, die durch Verschraubung die Arbeitsbereitschaftstellung einnehmen und die durch Durchstoßen des als Diaphragma dienenden Bodens 9 für die verlangte Gasentwicklung entleert werden.
  • Die Entleerung solcher Preßgasflaschen kann außer durch Durchstoßen des als Diaphragma dienenden Bodens 9 auch durch Abbrechen des hohlen Gewindezapfens 12 herbeigeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: i. Stöpselverschluß für Preßgasflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einteiliger, mit einem durchstechbaren Boden (9) versehener hohler Stöpsel (3) aus aufweitbarem Stoff Verwendung findet, der in ein Muttergewinde im Flaschenhals (2) über einer -im letzteren vorgesehenen Schulter (q.) einzutreiben ist, so daß er nach dem Gebrauch der Flasche als Ganzes herausgeschraubt und durch einen frischen Stöpselverschluß ersetzt werden kann.
  2. 2. Stöpselverschluß für Preßgasflaschen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der einteilige, mit einem durchstechbaren Boden versehene hohle Stöpsel aus aufweitbarem Stoff an seiner Unterseite einen den unaufgeweiteten Stöpsel im Flaschenhals zentrierenden Ringkranz, (7) hat, der beim Aufweiten des Stöpsels eine ringsherum übereinstimmende gleichmäßige Verbindung mit dem Muttergewinde im Flaschenhals erzielt.
DES74482D 1926-05-13 1926-05-13 Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen Expired DE479287C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES74482D DE479287C (de) 1926-05-13 1926-05-13 Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES74482D DE479287C (de) 1926-05-13 1926-05-13 Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479287C true DE479287C (de) 1929-07-13

Family

ID=7504679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES74482D Expired DE479287C (de) 1926-05-13 1926-05-13 Stoepselverschluss fuer Pressgasflaschen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE479287C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2457501A1 (de) * 1974-12-05 1976-06-10 Hydraulik Zubehoer Ges Fuer Verfahren und vorrichtung zum fuellen einer druckkammer, insbesondere eines hydropneumatischen speichers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2457501A1 (de) * 1974-12-05 1976-06-10 Hydraulik Zubehoer Ges Fuer Verfahren und vorrichtung zum fuellen einer druckkammer, insbesondere eines hydropneumatischen speichers

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