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DE69824813T2 - D-limonen enthaltendes ameisenspray und verfahren zu seiner herstellung und verwendung - Google Patents

D-limonen enthaltendes ameisenspray und verfahren zu seiner herstellung und verwendung Download PDF

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DE69824813T2
DE69824813T2 DE69824813T DE69824813T DE69824813T2 DE 69824813 T2 DE69824813 T2 DE 69824813T2 DE 69824813 T DE69824813 T DE 69824813T DE 69824813 T DE69824813 T DE 69824813T DE 69824813 T2 DE69824813 T2 DE 69824813T2
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toxic
limonene
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emulsifying agent
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McPartland Tor Carmel Valley
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N27/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing hydrocarbons

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Insektizidzusammensetzung, die bei der Kontrolle von Insekten wirksam ist, die Ameisen, Blattläuse, Mehlwanzen, Weißfliegen, Spinnenmilben, Blatthüpfer, Kohlspannerraupen, Blätter essende Käfer und Raupen, Küchenschaben, Fliegen, Wespen, Körper- und Kopfläuse einschließen, und betrifft insbesondere eine Insektizidzusammensetzung, die D-Limonen, ein nicht-toxisches hydrophiles Lösungsmittel, ein nicht-toxisches emulgierendes Agens und ein Konservierungsmittel umfasst, die wirksam ist beim Abwehren und Töten von Insekten, jedoch gegenüber Menschen und Haustieren nicht toxisch ist und gegenüber der Landschaft nicht schädlich ist, insbesondere gegenüber Rosensträuchern und Zierpflanzen, Zimmerpflanzen oder der Umwelt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Zahlreiche Pestizid- und Insektizidprodukte sind auf dem Markt zum Töten von Insekten, wie Ameisen, erhältlich. Jedoch sind diese Produkte im allgemeinen gegenüber Menschen und Haustieren toxisch und gegenüber Pflanzen und der Umwelt schädlich. Daher müssen sie mit äußerster Vorsicht verabreicht werden. Dies ist insbesondere ein Problem bei der Beseitigung von Ameisen, Küchenschaben und dergleichen, da sie normalerweise in der Nähe von Lebensmitteln auftreten, wo eine sorglose Verwendung der Insektizide eine versehentliche Vergiftung von Menschen und Haustieren bewirken kann.
  • Andere Insektizidprodukte, die D-Limonen enthalten, verteilen das D-Limonen in Mineralölerdöldestillaten, welche schädlich sein können, wenn sie versehentlich aufgenommen werden, und können eine Beschädigung von Pflanzen bewirken. Im Gegensatz zu den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung wird kein Emulgator verwendet, da das D-Limonen in Öl und nicht in Wasser dispergiert wird.
  • Ein Läusebefall von Menschen, insbesondere von Kindern, wird noch mit Zusammensetzungen behandelt, die das Pestizid Lindan enthalten. Lindan kann karzinogen sein. Daher existiert eine Notwendigkeit für eine Zusammensetzung, welche Körper- und Kopfläuse behandeln kann, welche jedoch sicher zu verwenden ist, insbesondere bei Kindern.
  • US 4,379,168 an Dotolo offenbart Pestizide, die D-Limonen als einen Insekten tötenden Bestandteil zusammen mit wasserlöslichen oberflächenaktiven Mitteln oder Emulgatoren und Wasser enthalten. Die Pestizidzusammensetzungen sind hauptsächlich zur Verwendung als ein Tauchbad entworfen, um kleine Tiere von Flöhen und Zecken zu befreien, und als ein Spray, um Flöhe und Zecken auf kleinen Tieren zu töten. Keine der Zusammensetzungen, die von Dotolo gelehrt werden, enthält geeignete Mengen eines emulgierenden Agens und D-Limonen für die Zwecke der vorliegenden Erfindung. Keine der Zusammensetzungen, die von Dotolo gelehrt werden, enthält irgendwelche oberflächenaktiven Mittel oder emulgierende Agentien, die aufgrund ihrer Sicherheit ausgewählt wurden. Beispielsweise bezeichnet der Kodak Laboratory Chemical Catalog Nr. 51, daß Triton X-100, welches als ein annehmbarer Emulgator bei Dotolo offenbart wird, für die Haut und die Augen irritierend ist.
  • US 3,023,144 von Greathouse et al. offenbart Germizide und Fungizide, die etwa 25 Gew.-% D-Limonen, etwa 1 Gew.-% p-Methylacetophenon, und andere ungesättigte Kohlenwasserstoffspaltprodukte von D-Limonen, bis zu etwa 7 Gew.-% konzentrierten Zitrusölsatz und von 0,25% bis zu etwa 10 Gew.-% Salicylsäure enthalten. Die Zusammensetzungen werden zur topischen Anwendung bei Menschen und Tieren verwendet, um Infektionen der Haut und äußerer Organe zu kontrollieren, die aus Wunden oder aus einem Befall durch Pilze, Bakterien und Larven entstehen. Greathouse offenbart, daß der aktive Bestandteil für die biozide Aktivität der offenbarten Zusammensetzungen nicht D-Limonen ist, sondern vielmehr Verbindungen wie p-Methylacetophenon und andere ungesättigte Kohlenwasserstoffspaltprodukte von D-Limonen.
  • CA-A-2060594 offenbart eine lizidale Zubereitung unter Verwendung von D-Limonen als einen aktiven Bestandteil in pharmazeutischen Zubereitungen für die Vernichtung und/oder Vermeidung von Läusen. Ferner wird ein oberflächenaktives Mittel oder ein Emulgator in der Shampoozubereitung ebenso wie Wasser als das hydrophile Lösungsmittel verwendet. Ein Konservierungsmittel ist ebenfalls eingeschlossen.
  • GB-A-1603047 offenbart eine Reinigungslösung, die auf 10 bis 50% D-Limonen, 3 bis 18% Emulgator und als Rest Wasser basiert ist.
  • US-A-5474712 beschreibt ein Konditioniershampoo für Vieh, das aus Natriumlaurylsulfat, Polyoxyethylen(20)-Sorbitanmonolaurat, D-Limonen, Polyacrylsäure, Acrylcopolymer-Emulgator, butyliertem Hydroxytoluol, Triethanolamin, Polyalkylenoxid-modifiziertem Polydimethylsiloxan, Dinatrium-EDTA und Wasser besteht.
  • US-A-4379168 beschreibt eine Insektizidzusammensetzung, die 2 bis 10% D-Limonen, 1-7% Emulgator und als Rest Wasser enthält. Es wird effektiv zum Abtöten von Flöhen und Zecken eingesetzt und kann auf Oberflächen aufgetragen werden, um Küchenschaben zu töten.
  • US-A-5653991 beschreibt eine Zusammensetzung, die auf lebensmitteltauglichen Verbindungen, wie D-Limonen, basiert ist, die verwendet wird, um Insekten auf Pflanzen, einschließlich Zierpflanzen, abzuwehren und zu töten. Das Terpen wird mit einem nicht-toxischen, weißen Mineralöl zubereitet, mit dem es wirkt, um die schützende Wachsbeschichtung der Insektenhülle zu zerstören. Oberflächenaktive Mittel werden ebenfalls verwendet.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die verschiedenen Nachteile zu überwinden, die mit der Verwendung der Pestizidzusammensetzungen aus dem Stand der Technik verbunden sind.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Insektizidzusammensetzung bereitzustellen, die Insekten, wie Ameisen, Blattsäure, Mehlwanzen, Weißfliegen, Spinnenmilben, Blatthüpfer, Kohlspannerraupen, Blätter essende Käfer und Raupen, Küchenschaben, Fliegen, Wespen, Körper- und Kopfläuse durch Abwehr derselben kontrolliert, und welche gegenüber Menschen, Haustieren und Hauspflanzen nicht toxisch ist.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Insektizidzusammensetzung bereitzustellen, die beim Kontrollieren von Insekten, wie Ameisen, Blattläusen, Mehlwanzen, Weißfliegen, Spinnenmilben, Blatthüpfern, Kohlspannerraupen, Blätter essenden Käfern und Raupen, Küchenschaben, Fliegen, Wespen, Körper- und Blattläusen durch Töten derselben wirksam ist, und welche gegenüber Menschen, Haustieren und Hauspflanzen nicht toxisch ist.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine sichere und wirksame Behandlung eines Lausbefalls bei einem Menschen bereitzustellen.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegende Erfindung, eine Insektizidzusammensetzung bereitzustellen, die ein Insektizid enthält, das aus einer natürlichen Substanz hergestellt wird, welche Teil und daher nicht schädlich für die Landschaft ist, insbesondere für Rosensträucher und Zierpflanzen, Zimmerpflanzen oder die Umwelt.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Insektizidzusammensetzung bereitzustellen, die D-Limonen, ein nicht toxisches emulgierendes Agens, ein Konservierungsmittel und ein nicht toxisches hydrophiles Lösungsmittel enthält.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Insektizidzusammensetzung bereitzustellen, die D-Limonen, ein nicht toxisches emulgierendes Agens, ein Konservierungsmittel und Wasser enthält, und die zur Auftragung als ein Spray geeignet ist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Insektizidzusammensetzungen und Herstellungsverfahren und die Verwendung solcher Zusammensetzungen offenbart.
  • Eine neue Insektizidzusammensetzung kann hergestellt werden durch Verwendung der natürlich auftretenden Substanz D-Limonen als einen Hauptbestandteil des Insektizids. D-Limonen kann aus einer Dampfextraktion von Zitrusschalen von Orange, Zitrone, Limone, Grapefruit und Bergamotte erhalten werden, wobei einige der Extraktionen 90% D-Limonen enthalten können. Das Verfahren stellt daher eine wertvolle Verwendung von demjenigen bereit, was ansonsten ein Abfallprodukt wäre. Eine Destillation der Öle liefert technische Qualitäten von D-Limonen hoher Reinheit, d.h. von etwa 95% bis etwa 96%. D-Limonen weist einen angenehmen Zitrusduft auf. Es kann geeigneter Weise in jeder Lebensumwelt verwendet werden.
  • Eine Insektizidzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung wird in Anspruch 1 offenbart. Ein Verfahren zum Herstellen einer Insektizidzusammensetzung gemäß der Erfindung wird in Anspruch 9 offenbart. Ein Verfahren zum Kontrollieren von Insekten gemäß der Erfindung wird in Anspruch 13 offenbart.
  • Eine Insektizidzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung kann zubereitet werden durch Verwendung von zwischen 1 bis 20 Gew.-% D-Limonen, zwischen 1 bis 25 Gew.-% eines nicht toxischen emulgierenden Agens, wie Alkamuls EL620, zwischen 0,01 bis 5 Gew.% eines Konservierungsmittels, wobei der Rest ein nicht toxisches hydrophiles Lösungsmittel ist.
  • Ein bevorzugter Konzentrationsbereich liegt zwischen 1 bis 10 Gew.-% D-Limonen, zwischen 5 bis 15 Gew.-% eines nicht toxischen emulgierenden Agens, wie Alkamuls EL620, zwischen 0,01 bis 1 Gew.-% eines Konservierungsmittels, wobei der Rest Wasser ist.
  • Die vorliegende Erfindung lehrt ferner ein Verfahren zur Verwendung einer Insektizidzusammensetzung durch Beaufschlagung einer solchen Zusammensetzung beispielsweise durch entweder ein unmittelbares Besprühen auf Insekten, wie Ameisen, oder auf Bereiche, wo Insekten, wie Ameisen, häufig auftreten. Die nicht toxische Insektizidzusammensetzung weist einen angenehmen Zitrusduft auf und ist zur Verwendung in jeder Lebensumwelt geeignet. Es wurde ferner entdeckt, daß, wenn die vorliegende Erfindung auf feste Oberflächen aufgetragen und dort belassen wird, der Rückstandseffekt der Insektizidzusammensetzung für eine Zeitdauer reichen wird, die effektiv ist, um Insekten, wie Ameisen, von dem behandelten Bereich abzuhalten.
  • Die vorliegende Erfindung lehrt ebenfalls ein Verfahren zum Auftragen der vorliegenden Insektizidzusammensetzung auf einen Rosenstrauch oder eine andere Zierpflanze, um Insekten zu kontrollieren.
  • Die vorliegende Erfindung lehrt ebenfalls ein Verfahren zur Verwendung einer Insektizidzusammensetzung, um Menschen, insbesondere Kinder, die mit Läusen infiziert sind, insbesondere mit Kopfläusen, zu behandeln.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsgsform
  • Die vorliegende Erfindung kann zubereitet werden durch Einsetzen der natürlich auftretenden Substanz D-Limonen. D-Limonen, das ansonsten als Orangenlimonen oder 1-Methyl-4-(1-methylethenyl)cyclohexen oder 4-Isopropenyl-1-methylcyclohexen bekannt ist, weist eine chemische Formel von C10H16, ein Molekulargewicht von 136,2, auf und enthält 88,1 Gew.-% C und 11,8 Gew.-% H. Es erscheint in verschiedenen ätherischen Ölen, insbesondere in Ölen von Zitrone, Orange, Limone, Grapefruit und Bergamotte. Die D-Form von Limonen ist eine Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 175,5-176°C. Es kann kommerziell von Lykes Pasco Packing Company (Dade City, Florida) oder Florida Chemical Company (Lake Alfred, Florida) erhalten werden.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ermöglichen es einem Verwender, eine Insektenkontrolle in Innen- und Außenumgebungen bereitzustellen. Eine Insektenkontrolle kann das Abwehren und/oder Töten von Insekten einschließen, so daß weniger Insekten in einem gegebenen Bereich leben oder vorhanden sind, als wenn die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung nicht auf den Bereich aufgetragen worden wäre.
  • Während die Erfindung nicht durch irgendeine besondere Theorie begrenzt werden soll, wird angenommen, daß das D-Limonen agiert, um die wachsartige Beschichtung auf dem Exoskelett der Insekten zu erweichen und dadurch den erweichten Überzug veranlaßt, die äußeren Insektenatmungsorgane, die als Spirakel bekannt sind, zu blockieren. Die verstopften Spirakel wechselwirken mit der Fähigkeit des Insekts, adäquate Sauerstoffmengen zu erhalten, was schließlich im Tod des Insekts resultiert. Diese Erfindung ist daher ebenfalls gegenüber anderen Schädlingen, neben Insekten, geeignet, die für die äußeren Wirkungen, die oben dargelegt wurden, empfänglich sind.
  • Ein emulgierendes Agens ist notwendig, um das D-Limonen gleichmäßig in einem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel, wie Wasser, zu verteilen. Andere nicht toxische hydrophile Lösungsmittel, beispielsweise Ethanol, verdünnte Essigsäurelösungen und dergleichen, können geeigneterweise verwendet werden. Es wurde erkannt, daß ein geeignetes emulgierendes Agens eine nicht toxische Sorte sein sollte, wie ein polyethoxyliertes Kastoröl. Ein solches emulgierendes Agens ist kommerziell unter dem Handelsnamen Alkamuls EL620 von Rhone Poulenc Co. erhältlich. Es ist gegenüber Menschen, Haustieren und Hauspflanzen und der Landschaft nicht toxisch und wird keine Haut- oder Augenirritation bewirken. Andere kommerziell erhältliche emulgierende Agentien, die nicht toxisch sind, wie Polyoxyethylen-Sorbitane, geliefert ICI Americas oder Sigma Chemical Company, können ebenfalls geeigneter Weise für die vorliegende Erfindung verwendet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Polyoxyethylensorbitan-Monooleat, wie Tween 80, verwendet werden.
  • Im allgemeinen sollte das emulgierende Agens in einer Menge vorhanden sein, die ausreichend ist, um das D-Limonen in dem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel löslich zu machen. Wenn ein polyethoxyliertes Kastoröl verwendet wird, sollte es ausreichend Polyethoxylierung enthalten, um das D-Limonen in einem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel löslich zu machen, wenn das emulgierende Agens in einer Menge, wie es hierin offenbart wird, verwendet wird.
  • Um eine vernünftige Lagerdauer der Insektizidzusammensetzungen bereitzustellen, ist es bevorzugt, daß ein Konservierungsmittel zu der Zusammensetzung zugefügt wird. Ein solches geeignetes Konservierungsmittel ist Natriumbenzoat, das von Pfizer, Inc. kommerziell geliefert wird. Andere kommerziell erhältliche Konservierungsmittel, die zur Konservierung von Lebensmitteln verwendet werden, wie Fachleuten auf dem Gebiet bekannt ist, können ebenfalls geeigneter Weise verwendet werden.
  • Eine neue Insektizidzusammensetzung, welche zur Anwendung als ein Spray geeignet sein kann, kann zubereitet werden mit zwischen 1 bis 20 Gew.-% D-Limonen, zwischen 1 bis 25 Gew.-% Alkamuls EL620 (ein nicht toxisches emulgierendes Agens), zwischen 0,01 bis 5 Gew.-% eines Konservierumgsmittel, und wobei der Rest Wasser ist. Eine bevorzugtere Zusammensetzung enthält zwischen 1 bis 10 Gew.-% D-Limonen, zwischen 5 bis 15 Gew.-% Alkamuls EL620, zwischen 0,01 bis 1,0 Gew.-% eines Konservierungsmittels, wobei der Rest Wasser ist.
  • Ein spezifisches Beispiel der vorliegenden Erfindung wird hergestellt aus 5,8 Gew.-% D-Limonen, 10 Gew.-% Alkamuls EL620 (polyethoxyliertes Kastoröl), 0,1 Gew.-% Natriumbenzoat, und wobei der Rest Wasser ist.
  • Die Insektizidzusammensetzung, die durch die obige spezifische Zubereitung hergestellt wird, weist eine weiße, opaleszierende Farbe auf. Ihr physikalischer Zustand ist bei 25°C eine Flüssigkeit und sie weist einen zitrusartigen Geruch auf. Sie weist einen Siedepunkt zwischen 99-100°C und eine spezifische Dichte von 0,9753 gm/ml auf. Sie ist in Wasser löslich und weist einen pH-Wert von 6,1 auf. Der Flammpunkt der Insektizidzusammensetzung ist größer als 60°C. Sie weist eine Viskosität von 1,97 Centipoise bei 37,8°C auf.
  • Die Insektizidzusammensetzung, die gemäß der vorliegenden Erfindung zubereitet wird, ist gegenüber Menschen und Haustieren, wie Hunden, Katzen, Kaninchen, etc., nicht toxisch. Sie kann in der Nähe von Lebensmitteln ohne irgendeine Gefahr der Kontamination oder der versehentlichen Vergiftung verwendet werden. Sie wird Landschaftslaubwerk oder Zimmerpflanzen nicht schädigen. Sie belässt einen angenehmen zitrusartigen Geruch, welcher für die meisten Leute nicht störend ist. Da sie hauptsächlich aus natürlich auftretendem Material hergestellt wird, ist sie gegenüber der Umwelt nicht schädlich und bewirkt keine nicht gewünschte Verschmutzung. Sie ist ebenfalls vollständig biologisch abbaubar.
  • Wenn die neue Insektizidzusammensetzung in Innenräumen als ein Spray verwendet wird, sollte sie bevorzugt etwa 6 bis etwa 8 Inch weg von und direkt auf Insekten, wie Ameisen, gesprüht werden, oder auf Insektenstraßen, wie Ameisenstraßen, auf die Quelle der Insekten, wie Ameisen, und sollte gesprüht werden, bis sie sichtbar feucht ist. Insekten werden typischerweise innerhalb von Minuten des Kontakts mit den neuen Insektizidzusammensetzungen getötet.
  • Die Insektizidzusammensetzung kann auf den inneren Flächen in einem Gebäude, wie Ladentheken, und in Lebensmittelzubereitungsbereichen verwendet werden. Zur Außenbereichverwendung sollte die Insektizidzusammensetzung der vorliegenden Erfindung auf den Umkreis eines Gebäudes, wie eines Hauses, auf Insektenstraßen, wie Ameisenstraßen, auf Insektennester, wie Ameisennester, und auf Türen, Risse und Fensterrahmen aufgetragen werden, wo Insekten, wie Ameisen, das Gebäude betreten können. Sie sollte aufgetragen werden, bis sie sichtbar feucht ist. Sie wird lang anhaltende Abwehrqualitäten bereitstellen.
  • Eine Auftragung der vorliegenden Insektizidzusammensetzungen wird bevorzugt durch Aufsprühen der Insektizidzusammensetzungen durch herkömmliche Sprühvorrichtung, wie Aerosolbehälter, Ungeziefersprüher und dergleichen, bewirkt. Jedoch kann eine Auftragung ebenfalls durch irgendwelche Mittel zur Kontaktierung von zu behandelnden Oberflächen bewirkt werden, beispielsweise mit einer Bürste, welche in die Insektizidzusammensetzungen eingetaucht worden ist.
  • Da die neuen Insektizidzusammensetzungen nicht toxisch sind, können sie ebenfalls mit einer menschlichen Hand aufgetragen werden.
  • Wenn die neue Insektizidzusammensetzung verwendet wird, um Menschen zu behandeln, die mit Läusen befallen sind, sollte sie auf den befallenen Bereich, wie die Kopfhaut, aufgetragen werden und darauf für etwa 5 Minuten belassen werden, woraufhin sie abgespült und bevorzugt abshampooniert werden kann.
  • Die Ausführungsformen der Erfindung, in denen ein exklusives Eigentum oder Privilegien beansprucht werden, sind wie folgt definiert:

Claims (15)

  1. Lebensmitteltaugliche Insektizidzusammensetzung, welche eine Menge an D-Limonen, die ausreichend ist, um eine Insektenkontrolle bereitzustellen, ein nicht toxisches hydrophiles Lösungsmittel, eine Menge eines nicht toxischen emulgierenden Agens, die ausreichend ist, um D-Limonen in dem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel löslich zu machen, umfasst, wobei das nicht toxische emulgierende Agens polyethoxyliertes Kastoröl oder Polyoxyethylen-Sorbitan ist.
  2. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1, welche 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% D-Limonen, 1 Gew.-% bis 25 Gew.-% des nicht toxischen emulgierenden Agens und 98 Gew.-% bis 55 Gew.-% des nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittels umfasst.
  3. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1, welche weiter ein lebensmitteltaugliches Konservierungsmittel umfasst.
  4. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 3, welche 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-% des Konservierungsmittels umfasst.
  5. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht toxische hydrophile Lösungsmittel Wasser ist.
  6. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Konservierungsmittel ein Lebensmittelkonservierungsmittel ist.
  7. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1, welche wenigstens ein Insekt kontrolliert, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Ameisen, Blattläusen, Mehlwanzen, Weißfliegen, Spinnenmilben, Blatthüpfer, Kohlspannerraupen, blätteressenden Käfern und Raupen, Küchenschaben, Fliegen, Wespen, Körperläusen und Kopfläusen.
  8. Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1, welche 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% D-Limonen, 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% eines nicht toxischen emulgierenden Agens und 94 Gew.-% bis 75 Gew.-% eines nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittels umfasst.
  9. Verfahren zum Herstellen einer Insektizidzusammensetzung, umfassend den Schritt eines Kombinierens einer Menge an D-Limonen, die ausreichend ist, um eine Insektenkontrolle bereitzustellen, mit einem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel und einer Menge eines nicht toxischen emulgierenden Agens, die ausreichend ist, um D-Limonen in dem nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittel löslich zu machen, wobei alle Bestandteile lebensmitteltauglich sind, wobei das nicht toxische emulgierende Agens polyethoxyliertes Kastoröl oder Polyoxyethylen-Sorbitan ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, umfassend den Schritt eines Kombinierens von 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% D-Limonen, 1 Gew.-% bis 25 Gew.-% des nicht toxischen emulgierenden Agens und 97,99 Gew.-% bis 50 Gew.-% des nicht toxischen hydrophilen Lösungsmittels.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel Wasser ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Inhaltsstoffe mit 0,01 Gew.-% bis 5 Gew.-% eines Konservierungsmittels kombiniert werden.
  13. Verfahren zum Kontrollieren von Insekten, umfassend den Schritt eines Auftragens der Insektizidzusammensetzung nach Anspruch 1 auf eines ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Insekt, einem Insektenschwanz, einem Insektennest, einer Gebäudeoberfläche, eines Gebäudeumkreis und einer Pflanze.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zu kontrollierenden Insekten auf Pflanzen sind.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflanzen ausgewählt werden aus der Gruppe bestehend aus Rosensträuchern und Zierpflanzen.
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