DE479102C - Vorrichtung zum Nassbehandeln von Straehngarn - Google Patents
Vorrichtung zum Nassbehandeln von StraehngarnInfo
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- DE479102C DE479102C DEB127404D DEB0127404D DE479102C DE 479102 C DE479102 C DE 479102C DE B127404 D DEB127404 D DE B127404D DE B0127404 D DEB0127404 D DE B0127404D DE 479102 C DE479102 C DE 479102C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
- D06B3/08—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
- D06B5/16—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments
- D06B5/20—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments through hanks
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Naßbehandeln von Strähngarn
auf Trägern, welche von ortsfest umlaufenden Rollen zum Umziehen des Garnes gedreht, umgesetzt und dabei von oben bespritzt
werden.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Umsetzen der Stäbe selbsttätig mit möglichst
geringem Kraftaufwand zu bewirken.
ίο Erreicht wird dieser Zweck im wesentlichen
dadurch, daß zum Umsetzen die Enden der Garnstöcke durch Klinken an einer hin und
her bewegten Schaltschiene über den Umfang der die Stäbe in Drehung setzenden ortsfesten
umlaufenden Rollen herüber gestoßen werden, wobei die umlaufenden Antriebsrollen, ganz
gleich in welchem Drehungssinne sie sich drehen, diese Stoßbewegung unterstützen.
Bei einer Ausführungsform sitzen an der verschiebbaren Schiene lose schwingbare Stoßklinken,
die durch ihr Eigengewicht das Bestreben haben, eine bestimmte Lage einzunehmen und gegen Anschläge der Schiene
anliegen, derart, daß die Klinken nur bei der Zurückführung der Schiene in ihre Ruhelage
ihrerseits in ihre normale Stellung durch ihr Eigengewicht zurückgelangen können.
Dreht sich die Rolle in der Bewegungsrichtung der Stöcke, dann hilft dieselbe in beträchtlichem
Maße. Dreht sich die Rolle dagegen in
entgegengesetzter Richtung zu der Stoßbewegung, die die Stöcke erfahren, dann wird,
sobald der Stock gegen seine Rolle stößt, die Drehung der letzteren durch eine Reibung
verursachte Drehung des Stockes hervorgerufen, so daß die umlaufenden Antriebsrollen in jedem
Drehungssinne die Stoßbewegung unterstützen.
Die Vorrichtung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung
mit Rollen sowie Antrieb und Steuerung.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung.
Abb. 3 ist ein Teilschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 3a läßt die Stoßbewegung der Rollen erkennen.
Abb. 4 ist eine Teilansicht nach Abb. 3.
Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4.
Nach Abb. 1 und 2 sind die zu behandelnden Fasern in Form von Garnsträhnen 10 dargestellt,
und die Flüssigkeit, mit der die Strähnen behandelt werden, fällt als Sprühregen 12
aus gelochten Röhren 14, welche unmittelbar über einer Anzahl Stangen 16 angebracht sind,
herab. Je nach der Zahl der Stangen richtet sich auch die erforderliche Anzahl Spritzrohre.
Die Stangen 16, von denen eine beliebige günstige Anzahl vorgesehen werden kann, werden mit
den Fasersträhnen behängt, und zwar zwischen
47910a
den beiden Ringen 18. An jedem Ende der Stangen sind Friktionsscheiben 20 vorgesehen,
die irgendwie angetrieben werden können und die ihre Drehbewegung durch Reibung auf die
Stangen 16 übertragen. Im vorliegenden Falle findet der Antrieb durch Schneckenantrieb statt,
und zwar treibt die Schnecke 26 auf Welle 30 das Schneckenrad 24 der Welle 22, die die
Friktionsscheibe trägt. Die Antriebsräder 24 ίο und 26 sind längs der beiden Wellen 30 verteilt
und erzeugen eine gleichmäßige Drehbewegung. Der Antrieb auf der rechten Seite ist mit dem
gegenüberliegenden Antrieb durch die Getriebe 32 und Welle 32 verbunden (Abb. 1, 2). Die
Getriebe 32 können sowohl aus hyperbolisch verzahnten Winkelrädern als auch aus Kegelrädern
bestehen. Um dieselben anzutreiben, sind entgegengesetzt laufende Riemenscheiben
32 und 36 vorgesehen, die lose auf der einen Welle angebracht sind und sich durch die
Kupplung 38 verschieben lassen. Eine Nabe der Scheibe 34 ist durch das Triebwerk 40
mit einer Schneckenwelle 42 verbunden, die ihrerseits ein Schneckenrad 44 antreibt, das
as auf die Welle 46 aufgekeilt ist, welche sich nahe
am Boden befindet und durch die Maschine hindurchgeht. Die Welle trägt zwei übereinstimmende
Scheiben 48 auf jeder Seite der Maschine und außerdem die Exzenterscheibe 50,
welche durch die Berührung mit der Gleitrolle 52 eine Verbindung mit der Kupplung 38 herstellt.
Der Hebel 54 bewegt die Kupplung so, daß sie die lose Scheibe 34 oder 36 mit der Welle 30
verbindet und sie für einen kurzen Angenblick von beiden loskuppelt. Durch die Drehung
der Exzenterscheibe der Welle 46 werden die Friktionsscheiben daher für eine bestimmte
Zeit während einer Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 46 in entgegengesetzten Richtungen
gedreht, mit einer Umsteuerungspause, die zu dem Zeitpunkt erfolgt, wenn die Kupplung
frei ist. Die Triebräder 40 können ausgewechselt werden, so daß die Zahl der Umdrehungen
jeder Stange i6, bevor die Umsteuerung der Drehungsrichtung stattfindet, innerhalb der
Änderungsgrenzen beliebig geregelt werden kann. Die Wirkungsweise der Armscheibe 48 ist
folgende:
Durch die Drehung der Welle 46 wird die Scheibe in Berührung mit der Gegenfriktionsrolle
49 am Hebel 56 gebracht, wodurch der Stoßriegel 58 durch eine Gabel und Zapfen, wie Abb. 1 zeigt, bewegt wird. Dieser Stoßriegel
ist an jedem Ende der Maschine angebracht, und eine Bewegung findet in seiner Längsrichtung
statt, wodurch auch ein gleichzeitiges Vorwärtsriicken jeder Garnstange 16 verursacht
wird. Wenn die Scheibe 48 aufhört, den Hebel zu beeinflussen, so wird dieser durch eine
Feder 57 in seine alte Lage zurückgebracht. Der Stoßriegel, welcher vorzugsweise auf Rollen
60 gelagert ist, besitzt eine Gruppe von Schwenkzapfen 62, und zwar für jede Garnstange einen.
Auf diesen Schwenkzapfen sind Schaltklinken beweglich angebracht, die mit.einem Finger 64
und einem Schwanzstück 66 versehen sind. Letzteres dient als Gegengewicht, um den Finger
in seiner normalen senkrechten Lage zu halten. Am Stoßriegel 58 sind für jede Schaltklinke·
Anschlagstücke 68 angebracht, welche eine Drehung der Klinke um ihren Drehpunkt 62
nach rückwärts verhindern sollen. Wie Abb. 5 zeigt, besteht der Stoßriegel aus zwei Flacheisen,
die durch die Schwenkzapfen 62 und durch die Anschlagstücke 68 zusammengehalten werden.
Die Schaltklinken liegen also im Stoßriegel eingebettet. Die Garnstangen 16 können in
ihrer Länge bis dicht an den Maschinenrahmen 70 heranreichen; sie müssen jedenfalls die
Antriebsscheiben 20 überragen und ihre Absteckungsgrenze innerhalb ihrer Bewegungsrichtung
einhalten.
Die Schaltklinken werden durch die Bewegung des Stoßriegels mitgenommen. In ihrer
normalen Lage nimmt die Klinke die mit A bezeichnete Stellung der Abb. 3 ein. Durch die
Bewegung des Stoßriegels wird sie aber nach B geführt und berührt somit die Garnstange,
deren augenblickliche Stellung durch a-b gekennzeichnet ist. Die Stange liegt auf zwei Früktionsscheiben
20 auf und wird im Uhrzeigersinne von diesen gedreht. Wenn nun der Stoßriegel sich
in derselben Weise weitefbewegt, so wird die Garnstange erst in die Lage c und dann in die
Lage cL-& gebracht. Die entsprechenden Stelhingen
der Schaltklinke sind mit A, B, C, D bezeichnet. Sobald die Stange um einen Schritt
in der Maschine weitergelangt ist, kehrt der Stoßriegel seine Bewegungsrichtung, die durch
die Umschaltung der Kupplung 38 verursacht wird,. um und gelangt wieder in seine ursprüngliche
Lage A. Die Schaltklinke, die nach einer Seite hin frei ausschwingen kann,
dreht sich dabei um den Schwenkzapfen 62, wie dies durch die mit E bezeichnete Stellung
kenntlich gemacht ist. Die Vorderkanten der Finger 64 sind gewöhnlich abgeschrägt und
können nach Bedarf geschmiert werden, um ein besseres Gleiten auf den Garnstangen zu
ermöglichen und eine Hemmung derselben zu no verhindern, wenn sie aus ihrer letzten Lage in
erne neue gebracht werden. Man setzt die Stangen gewöhnlich von Hand zwischen das
erste Rollenpaar, worauf dann eine selbsttätige Weiterbeförderung stattfindet.
Die Vorrichtung kann in jeder beliebigen Länge gebaut werden; auch kann jede günstige
Anzahl von Garnstangen vorgesehen sein. Die Spritzrohre 14 lassen sich zum Beispiel durch
andere Bewässerungsvorrichtungen ersetzen. Ferner kann die flüssige Behandlung anstatt
der Berieselung dadurch ersetzt werden, daß
man den Bottich 72, welcher zum Auffangen der Flüssigkeit dient, höher macht, so daß das
zu behandelnde Material ganz in die Flüssigkeit eintaucht und durch dieselbe durchgezogen
wird. Die Vorrichtung ist sehr geeignet zum Waschen und sonstiger Naßbehandlung von
Kunstseide und anderer Textilerzeugnisse. Anstatt der Strähnen können andere Garnpackungen
auf die Stangen 16 gehängt werden, oder das Garn kann auch auf die Stangen aufgerollt
werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Naßbehandeln von Strähngarn auf Trägern, welche von ortsfest umlaufenden Rollen zum Umziehen des Garns gedreht, umgesetzt und dabei von oben bespritzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umsetzen die Enden der Garnstöcke (16) durch Klinken (64) an einer hin und her bewegten Schaltschiene (58) über den Umfang der die Stäbe in Drehung setzenden ortsfesten umlaufenden Rollen (20) herübergestoßen werden, wobei die umlaufenden Antriebsrollen in jedem Drehungssinne diese Stoßbewegung unterstützen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der abwechselnden Umkehrung des Drehsinnes der Antriebsrollen (20) die Klinken (64) jeweilig von der umgekehrten Seite gegen die Tragstöcke (16) eine Stoßwirkung ausüben und das Wandern der Garnstöcke (16) von einem Rollenpaar zum anderen im Sinne der Drehrichtung oder im umgekehrten Sinne dieser Drehrichtung erfolgt und dadurch unterstützt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US57506A US1572637A (en) | 1925-09-21 | 1925-09-21 | Apparatus for the continuous treatment of textile fibers in skein form |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE479102C true DE479102C (de) | 1929-07-15 |
Family
ID=22010979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB127404D Expired DE479102C (de) | 1925-09-21 | 1926-09-17 | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Straehngarn |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| US (1) | US1572637A (de) |
| DE (1) | DE479102C (de) |
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| GB (1) | GB258544A (de) |
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| TWI521114B (zh) * | 2012-12-11 | 2016-02-11 | 財團法人紡織產業綜合研究所 | 液流式絞紗染色機 |
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1926
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- 1926-09-17 DE DEB127404D patent/DE479102C/de not_active Expired
- 1926-09-20 FR FR622152D patent/FR622152A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1572637A (en) | 1926-02-09 |
| FR622152A (fr) | 1927-05-24 |
| GB258544A (en) | 1927-06-17 |
| NL20475C (de) |
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