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DE476376C - Anker fuer Seeminen - Google Patents

Anker fuer Seeminen

Info

Publication number
DE476376C
DE476376C DES83241D DES0083241D DE476376C DE 476376 C DE476376 C DE 476376C DE S83241 D DES83241 D DE S83241D DE S0083241 D DES0083241 D DE S0083241D DE 476376 C DE476376 C DE 476376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
mine
seal
watertight
sea mines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES83241D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES83241D priority Critical patent/DE476376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE476376C publication Critical patent/DE476376C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)

Description

  • Anker für Seeminen Militärische Gründe machen es zuweilen erforderlich, daß die Mine nicht unmittelbar nach dem Verlegen aufsteigt und den gewünschten Minenstand einninunt, sondern daß sie erst noch eine gewisse Zeit versenkt liegenbleibt. Der Grund hierfür kann z. B. darin liegen., daß man eine Gefährdung der Minenleger vermeiden will, oder daß man eine zu sperrende Straße noch einige Zeit frei halten will, wenn man nicht damit rechnen kann, daß dann, wenn die Sperre wirksam werdet. soll, noch die Möglichkeit zur Verlegung hesteht. Diese Aufgabe wird mit HWe von Zeiteinstellern gelöst.
  • Unter diesen Bedingungen liegt die Minne zusammen mit ihrem Ankereine längere Zeit im Wasser. Für die Mine selbst ist dieser Umstand nicht schädlich, da sie hierfür gebaut ist. Anders liegen jedoch die Verhältnisse beim Anker. Der Anker enthält eine Reihe von beweglichen Teilen, die beim Liegen der Mine auf dem Grund den Einwirkungen des Seewassers ausgesetzt sind. Da man verschiedene Baustoffe für den Anker verwendet, so bilden sich elektrolytische Erscheinungen und außerdem Korrosionserscheinungen heraus, die durch die Einwirkung des Seewassers an sich hervorgerufen werden. Neben diesen Korrosionserscheinungen treten noch andere störende Einflüsse auf. Der Anker -versinkt nämlich infolge seines Gewichts bei längerem Liegen in dem Sand des Meeresbodens. Hierdurch werden steine beweglichen Teile verstopft und stark gebremst. Infolge dieser Möglichkeiten kann nicht mit Sicherheit damit gerechnet werden, daß die Minne nach Ablauf der Liegezeit auch tatsächlich in den gewollten. Minenstand steigt. Dann, ist sie aber wertlos.
  • Die Unsicherheit, mit der man. bei Minen mit längerer Liegezeit bisher rechnen mußte, soll gemäß der Erfindung dadurch ausgeschaltet werden, daß der Anker wasserdicht abgeschlossen wird. Für die Ausbildung des wasserdichten Abschlusses besteht eine ganze Reihe von Ausführungsmöglichkeiten. Am zweckmäßigsten ist @es, wenn man gemäß der Erfindung den Dichtungsdruck durch Verspannen der Mine gegenüber dem Anker @erzeugt. Man kann dann die Ankerglocke durch den Verspannungsdruck gegen Beine Dichtung an der Ankerplatte und gegen eine zweite Dichtung an der Mine unbedingt sicher abdichten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Abdichtung in der eben angedeuteten Art erzielt wird, ist in der Abbildung dargestellt. Es bezeichnet i das Minengefäß, a den Anker und 3 die Ankergrundplatte. An der Ankergründplatte 3 ist mit Hilfe einer Spindel q. die Ankertautrommel 5 befestigt, und zwar äst sie wagerecht angeordnet. Das Ankertau 6 ist über Leitrollen 7, 8, 9 zur Mine i geführt. Sie wird bis zum Aufsteigen mit dem Anker durch ein Zugorgan io verbunden, das an seinem Ende eine Dbppelklaue i i trägt. In, die Klauen greift ein Ring ein, der an einem Spannbolzen 12 sitzt. Durch Verdrehet, der mixt Rechts- und Linksgewinde versehenen Mutter 13 werden Mine und Anker fest gegeneinander verspannt. Die Lösung der Mine vom Anker geschieht dadurch, daß eine Sprengkapsel i q. durch einen elektrischen Strom zur Entzündung gebracht wird, so daß eine der Klauen i i freigegeben wird und die Mine infolge ihres Auftriebs aufsteigt. Die Spannvorrichtung i o bis 13 dient gemäß der Erfindung dazu, um einen wasserdichten Abschluß des Minenankers hervorzurufen. In die Ankerplatte 3 ist ein Dichtungsring 15 eingelegt, gegen den sich die Ankerglocke 2 mit einer Ringleiste 16 legt. Außerdem ist zwischen dem Hals 17 des, Ankers und dem Hals 18 der Mine eine weitere Dichtung i g eingelegt. Wird jetzt die Mutter 13 angezogen, so wird sowohl die Dichtung i9 zwischen die Flächen 17 und 18 wie auch der Dichtungsring 15 gegen die Grundplatte 3 und die Ringleiste 16 gepreßt. Hierdurch ist der Anker allseitig wasserdicht abgeschlossen, so daß eine noch so lange Liegezeit auf dein Meeres,-=d keinerlei Korrosionserscheinungen oder Verschmutzungen hervorrufen kann.
  • Die Mine besitzt außerdem :einen steuernden Teil, der unter der Wirkung des Wasserdruckes-steht, nämlich. den sogenannten Ti:efensteller. Liegt die Mine längere Zeit auf. dem Grunde, so kann ges vorkommen, daß auch der Tiefensteller durch Korrosion oder Verschmutzung leidet. Das würde aber zur Folge haben, daß die Fixierung der Mine nicht in Tätigkeit treten kann. Auch dieser Gefahr kann durch die Erfindung vorgebeugt werden, und zwar dadurch, daß man. den Tiefensteller in dem Teil der Mine anordnet, der wasserdicht abgeschlossen ist. Auch er ist also dann -den Einwirkungen des Seewassers bis zum Aufsteigen der Mine entzogen..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anker für Seeminen, dadurch gekennzeichnet, daß @er wasserdicht abgeschlossen ist.
  2. 2. Anker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsdruck durch Verspannen der Mine gegenüber dem Anker erzeugt wird.
  3. 3. Anker nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerglocke ,durch den Verspannungsdruck gegen eine Dichtung in der Ankergrundplatte und gegeneins zweite Dichtung an der Mine angepreßt wird. q.. Anker mach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß der Tlefeinsteller in dem Teil, .der Mine: angeordnet ist, der wasserdicht .abgeschlossen ist.
DES83241D 1927-12-20 1927-12-20 Anker fuer Seeminen Expired DE476376C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES83241D DE476376C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Anker fuer Seeminen

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DES83241D DE476376C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Anker fuer Seeminen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE476376C true DE476376C (de) 1929-05-18

Family

ID=7510883

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES83241D Expired DE476376C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Anker fuer Seeminen

Country Status (1)

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