DE475451C - Spritzvergaser - Google Patents
SpritzvergaserInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M17/00—Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
- F02M17/02—Floatless carburettors
- F02M17/06—Floatless carburettors having overflow chamber determining constant fuel level
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M7/10—Other installations, without moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. electrical means
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Description
- Spritzvergaser Zur Lösung der Aufgabe, die Brennstoffdüse in ihrer Höhenlage gegenüber dem gleichgehaltenen Brennstoffspiegel verschiebbar einzurichten, sind für Vergaser mit Schwimmerbehälter verschiedene Wege vorgeschlagen, die teils in einer Lagenänderung der Düse gegenüber dem Brennstoffspiegel im Schwimmerbehälter, teils in einer Veränderung der Höhenlage des Brennstoffspiegels durch Änderung der Tauchtiefe und Verdrängung des Schwimmers bestehen.
- Die Erfindung beschäftigt sich demgegenüber mit an sich bekannten Spritzvergasern, bei denen statt durch einen Schwimmer der gleichbleibende Brennstoffspiegel mittels eines Überlaufrohres geschaffen wird. Bei dieser Vergaserart ist die Lösung der oben angegebenen Aufgabe noch nicht versucht worden. Gemäß der Erfindung wird die Schaffung eines Brennstoffüberdruckes zwischen dem Spiegel und der Spritzdüsenmündung dadurch ermöglicht, daß die wirksame Höhe des Überlaüfrohres nach Belieben verlängerbar ist. Sehr zweckmäßig und einfach wird diese Ausführung dann, wenn das Überlauirohr absatzweise, etwa durch Übereinandersetzen einer Anzahl Rohrstücke, verlängert wird, die nacheinander, und zwar zweckmäßig unter Zwischenschaltung jeweils stärkerer Federn, durch Betätigung des Drosselorgans zur Einschaltung kommen. Eine der zahlreichen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ist als Beispiel schematisch im lotrechten Schnitt veranschaulicht.
- Der Brennstoff tritt durch eine Rohrleitung j zu, die nach oben in das Innere eines Behälters d°, und zwar mittels eines lotrechten Rohres j1, führt, dessen oberer Rand in derjenigen Höhe liegt, in welcher sich normalerweise der Brennstoffspiegel befinden soll, derart, daß der durch das Rohr j1 zuströmende Brennstoff über den oberen Rand dieses Rohres in den Behälter d° abfließt und von hier durch eine Leitung k in den Vorratsbehälter zurückläuft. Das Rohr il bildet auf diese Weise eine Art Brennstoffbehälter mit gleichbleibender Spiegelhöhe.
- Von der Leitung j zwischen dem Rohr f und einem Absperrorgan, beispielsweise einer Nadelt, die beim Stillstand den Zutritt des Brennstoffs aus dem Vorratsbehälter in die Leitung j absperrt, sind Rohrleitungen d°° abgezweigt, die zu der oder den Spritzdüsen (beispielsweise der Hauptspritzdüse d und der Leerlaufdüse m) führen.
- Um nun einen Überdruck zwischen dem Brennstoffspiegel und der Spritzdüsenöffnung zu schaffen und ihn nach Belieben zu ändern, verbindet man mit dem Rohr j1 eine Anzahl Rohrstücke (in dem dargestellten Beispiel sind es die beiden Rohrenden d' und d'), so daß es möglich wird, zu den gewünschten Zeitpunkten das Rohrstück dz auf das Rohr j1 und dann das Rohrstück d3 auf das Rohr d2 zu setzen usf. Auf diese Weise erhöht man nacheinander den Brennstoffspiegel im Vergaser. Zweckmäßig werden diese Rohrstücke d2, d3 usf. von der Drossel selbst bewegt, z. B. dadurch, daß auf der Achse dieser Drossel ein Nocken cl sitzt, der einen Hebel n bewegt. Dieser Hebel wirkt auf die Rohre unter Zwischenschaltung von Federn o, p und q, von denen die erste Feder o zwischen dem Hebel n und einem Ansatz des Rohrstückes d3, die zweite Feder p zwischen diesem Ansatz des Rohres d3 und einem Ansatz des Rohrstückes d2 liegt, während die dritte Feder q zwischen den Ansatz des Rohres d2 und den Boden des Behälters d° geschaltet ist. Diese Federn sind je derart berechnet, daß sich bei einer bestimmten mittleren öffnungsstellung der Drossel c das Rohrstück d2 auf das Rohr j1 aufsetzt und es verlängert, während bei einer Drosselstellung in der Höhe der größten Eröffnung sich das Rohrstück d3 auf das Rohr d2 setzt und somit eine neue Erhöhung des Brennstoffspiegels herbeiführt.
- Zweckmäßig werden an einem solchen Vergaser noch Mittel angebracht, die selbsttätig das Öffnen und Schließen des vorher genannten Absperrorgans L herbeiführen. Hierzu kann vorteilhaft ein Kolben r dienen, der in einer Kammer d°°° verschiebbar ist, die einerseits mit der Außenluft und anderseits mit der Saugleitung oberhalb der Drossel in Verbindung steht. Dieser Kolben r wird mit der Absperrnadel L derart verbunden, daß beim Anlaufen oder Langsamlaufen mit geschlossener Drosselklappe die Saugwirkung auf die obere, mit der Saugrohrleitung vor der Drossel in Verbindung stehende Fläche des Kolbens die Nadel l anhebt und damit diese Absperrung des Brennstoffs beseitigt. Diese öffnungsstellung der Nadel L bleibt im normalen Betriebe, beispielsweise durch die Wirkung des Hebels za auf den Kolben r, zweckmäßig unter Zwischenschaltung einer Feder s bestehen.
- Der Vergaser kann nun entweder in der vorstehend beschriebenen Weise verwendet werden oder zweckmäßiger noch durch eine oder beliebig viele der folgenden Anordnungen vervollkommnet werden.
- Handelt es sich um Mehrdüsenvergaser, so finden zweckmäßig Einrichtungen Verwendung, mittels deren die Düsenmündungshöhe gegenüber der normalen Spiegelhöhe im Brennstoffbehälter verändert werden kann, wodurch es beispielsweise, wenn es sich um einen Vergaser mit Haupt- und Leerlaufspritzdüse handelt, möglich wird, den übergangspunkt zu regeln. Diese Einrichtungen können darin bestehen, daß die Spritzdüse eine Kappe besitzt, die auf ihr oberes Ende geschraubt ist und in ihrer Höhe im Verhältnis zum Brennstoffspiegel geregelt werden kann.
- Mit der oder den oder auch mit einer beliebigen Anzahl von mehreren Spritzdüsen kann eine Schale t verbunden sein, in der sich der Brennstoff sammeln kann, der gegebenenfalls aus der Spritzdüse ausfließt. Der Boden dieser Schale wird zweckmäßig mit der Saugrohrleitung oberhalb der Drosselklappe durch einen Kanal u verbunden. Es genügt somit, zum Ingangsetzen des kalten Motors von Hand eine vorübergehende Erhöhung des Brennstoffspiegels hervorzurufen, beispielsweise durch Betätigung der Drossel oder auf beliebigem anderen Wege, etwa, wie dies die Abbildung zeigt, durch Niederlassen des Rohrstückes d2 mittels eines besonderen Hebels v, um den zum Anlassen im kalten Zustand erforderlichen Brennstoffüberschuß zu erhalten.
- Selbstverständlich und wie dies auch schon im vorstehenden dargelegt worden ist, beschränkt sich die Erfindung in keiner Weise auf diejenigen Ausführungsfermen ihrer Einzelteile, die im vorstehenden ausführlicher beschrieben worden sind, sondern umfaßt auch Abänderungen derselben aller Art.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzvergaser mit im Brennstoffspiegel mündendem Überlaufrohr, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Schaffung eines Brennstoffüberdruckes zwischen Spiegel und Spritzdüsenöffnung die wirksame Höhe des Überlaufrohres nach belieben verlängerbar ist. z. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des Oberlaufrohres (j1) absatzweise mittels einer Anzahl nacheinander . und übereinander auf die Rohrmündung aufgesetzter Rohrstückchen (d2, d3) erfolgt. 3. Vergaser nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Drosselorgans die Verlängerungsrohrstückchen nacheinander bewegt. q.. Vergaser nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Rohrstück und seinem Sitzteil eine Feder geschaltet ist, die um so stärker gewählt sind, je mehr das von ihr beeinflußte Rohrstück die Überlaufmündung überhöht, so daß zwischen dem ersten Verlängerungsrohrstück (d2) und dem L1betlaufrohr die schwächste Feder liegt, während das zuletzt zum Aufsetzen kommende Rohrstück von der stärksten Feder getragen wird. 5. Vergaser nach Anspruch z oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zur Erhöhung des Brennstoffspiegels zugleich gegen das die Brennstoffzuleitung sperrende Organ (r) wirkt und es bei größerer Eröffnung der Drossel (c) offen hält, während es beim Leerlauf und geringer Belastung durch die Saugwirkung des Motors selbst offen gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE475451X | 1925-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE475451C true DE475451C (de) | 1929-04-25 |
Family
ID=3870232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES74383D Expired DE475451C (de) | 1925-06-06 | 1926-04-29 | Spritzvergaser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE475451C (de) |
-
1926
- 1926-04-29 DE DES74383D patent/DE475451C/de not_active Expired
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