DE464436C - Lagerschale - Google Patents
LagerschaleInfo
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- DE464436C DE464436C DEP55838D DEP0055838D DE464436C DE 464436 C DE464436 C DE 464436C DE P55838 D DEP55838 D DE P55838D DE P0055838 D DEP0055838 D DE P0055838D DE 464436 C DE464436 C DE 464436C
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- bearing shell
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- bearing
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
- F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
- F16C33/06—Sliding surface mainly made of metal
- F16C33/08—Attachment of brasses, bushes or linings to the bearing housing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
- Lagerschale In neuerer Zeit finden die zinnarmen Lagermetalle immer weitere Verwendung. Die Befestigung dieser meist hoch bleihaltigen Metalle, die keine chemische Verbindung mit der Lagerschale eingehen, hat bis jetzt noch zu keiner befriedigenden Lösung geführt. Selbst die üblichen Lagerschalen mit -schwalbenschwanzförmigen Nuten weisen den großen Nachteil auf, daß sich der gesamte .LagereinguB nach wenigem Gebrauch in diesen parallel laufenden Nuten in der Umfangsrichtung lockert, wodurch der Lagereinguß in kürzester Zeit zerstört wird.
- Die Erfindung vermeidet die vorerwähnten Nachteile dadurch, daß die Nuten in besonderer Weise ausgeführt und in bezug auf die Lagerschale gestaltet sind, und zwar derart, daß das Eingußmetall durch Klemmung oder Reibung gegen - Verschiebung innerhalb der Nuten infolge des Kraftangriffes der umlaufenden Welle gesichert ist. Es läßt sich das dadurch erreichen, daß die Nuten schiefwinklig zur Achse der Lagerschale gelegt werden; des weiteren dadurch, daß die Nuten so geführt werden, daß sie sich kreuzen. Ein weiteres Mittel besteht darin, die Nuten in sich so auszugestalten, daß sie sich von den Nutenenden her nach der Mitte zu verjüngen. Besonders wirksam ist eine Ausbildung, bei der die sich nach der Mitte zu verjüngenden Nuten sich kreuzen. Zweckmäßig wird in diesen Fällen die Kreuzungsstelle in Richtung der Längsachse der Lagerschale auseinandergezogen und die Kreuzungsstelle zum Teil mit der Sicherheitsleiste der Lagerschale so ausgefüllt, daß eine Verbindung zwischen den einzelnen Schenkeln erhalten bleibt. Diese Ausbildung ist vorteilhaft für das Eingießen des Lagermetalls.
- In allen Fällen hält sich das Eingußmetall in der Lagerschale im wesentlichen durch Reibung .oder Klemmung. Ein Lockern des Eingußmetalls während des Betriebes ist so gut wie unmöglich gemacht.
- Die Lebensdauer des Lagereingusses wird wesentlich verlängert. Hierin liegt der bedeutende wirtschaftliche Vorteil der Erfindung, da das Auswechseln der Lager schwierig und die Erneuerung mit großen Kosten verbunden ist.
- Eine weitere Verbesserung der Lagerausbildung gemäß der Erfindung gegenüber den bestehenden liegt darin, daß die genannten schwalbenschwanzförmigen Nuten sich durch die Stoßflächenverstärkungen des Lagers (Brückenstege) fortsetzen. Diese vergrößerten, nach allen Seiten kegeligen Durchbrüche haben etwa den doppelten Querschnitt der Nuten, wodurch sich das Eingußmetall einmal lange warm hält und die Nutenschwin.dungg nachfüllt; außerdem halten aber auch die so entstehenden Eingußschuhe nochmals den gesamten Lagereinguß gegen die durch Lagerreibung auftretende Umfangskraft fest.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. r zeigt in der linken Hälfte das Lager im- Schnitt durch seine Mitte, während die rechte Hälfte sowie die Abb.2 die Ansicht bzw. Draufsicht darstellen.
- Hierin bedeutet a die Lagerschale, b die zur Befestigung des aufzunehmenden Lagermetalls schwalbenschwanzförmigenNuten, die sich von den Enden her nach der Mitte zu verjüngen. Diese Nuten sind zueinander nicht parallel, sondern sie kreuzen sich, wobei die Kreuzungsstelle in Richtung der Längsachse der Lagerschale auseinandergezogen ist. Die Sicherheitsleiste d des Lagers füllt die Kreuzungsstelle zum Teil aus, und zwar derart, da.ß eine Aussparung e entsteht, die eine Verbindung zwischen allen Nutenschenkeln herstellt und zur Luftabführung beim Ausgießen des Lagers dient. Die teilweise Ausfüllung der Kreuzungsstelle läßt sich auch so vornehmen, daß ein mittleres Leistenstück stehenbleibt und die Verbindung der Schenkel untereinander gleichsam durch einen Umschlußka.nal gesichert ist. Die Nuten b sind durch die Brückenstege c des Lagers hindurchgeführt. Sie stellen hier gleichsam. kegelige Eingußschuhe dar. Bemerkt sein, daß die Sicherheitsleiste nicht unbedingt notwendig ist; die Lagerschale kann auch aus einem ovalen Baustoffblock bestehen.
- Die vorteilhafte Wirkungsweise ergibt sich aus folgendem: Wird diese Lagerschale wie üblich in, der Kokille stehend ausgegossen, so steigt -das Eingußmetall zwischen Lager- und Kokillenwandung in die Höhe. In den Schwalbenschwanznuten würde sich an verschiedenen Stellen des Lagers die Luft durch den steigenden Eingußmetallspiegel einsperren. Die Ausspaxunge sorgt jedoch dafür, daß sie abgeführt wird. Das so eingegossene Lagermetall schwindet bei Erstarrung beträchtlich nach allen Richtungen. Es wird sich also auch hier von der Scheitellinie C-D aus in beiden Richtungen zusammenziehen und in den nach der Mitte zu sich verjüngenden iNsuten festklemmen. Die Kreuzung der Nuten bringt durch die Schwindung des Metalls abermals eine keilartige Befestigung hervor. Zur weiteren Sicherung der Verschiebung des .Eingußmetalls gegen die Lagerschale dienen die verstärkten Eingußschuhe in den Brükkenstegen e, die eine Fortsetzung der Nuten b sind.
- Wie eingangs erwähnt worden ist, läßt sich die Erfindung in anderer Weise ausführen, beispielsweise dadurch, daß parallele, zur Längsachse des Lagers schiefwinklig oder sich kreuzende Nuten von gleichbleibendem Quer= schnitt vorgesehen werden, oder daß nach der Mitte zu sich verjüngende Nuten, die sogar senkrecht zur Längsachse des Lagers geführt sein können, ausgeführt werden. Es kommt für die Erfindung eben nur darauf an, daß die Lage oder die Ausbildung der Nuten so getroffen wird, daß Klemmung oder Reibung zwischen dem Eingußmetall und den Nuten entsteht, - wenn das Eingußmetall dem Reibungskraftangriff der umlaufenden Welle ausgesetzt wird.
Claims (3)
- PATEN TANSPR'ÜcHr: i. Lagerschale mit schiefwinklig zur Lagerachse verlaufenden Schwalbenschwanznuten zur Aufnahme des Eingußmetalls, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten sich vori den-Enden, 'her nach der Mitte zu verjüngen.
- 2. Lagerschale nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten sich kreuzen und daß, die Kreuzungsstelle in. Richtung der Längsachse der Lagerschale auseinandergezogen ist, wobei die Kreuzungsstelle durch die Sicherheitsleiste zum Teil derart ausgefüllt wird, daßeine Verbindung zwischen allen Nutenschenkeln erhalten bleibt.
- 3. Lagerschale nach dem. Anspruch'i ,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten in den Brückenstegen in Eingußschuhe ausmünden. q:. Lagerschale nach Anspruch r, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß, die Eingußschuhe nach der Nut zü sich verjüngen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55838D DE464436C (de) | 1927-08-14 | 1927-08-14 | Lagerschale |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55838D DE464436C (de) | 1927-08-14 | 1927-08-14 | Lagerschale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464436C true DE464436C (de) | 1928-09-15 |
Family
ID=7388038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP55838D Expired DE464436C (de) | 1927-08-14 | 1927-08-14 | Lagerschale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464436C (de) |
-
1927
- 1927-08-14 DE DEP55838D patent/DE464436C/de not_active Expired
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