DE452098C - Duengerstreumaschine fuer Kopfduengung mit absatzweise erfolgender Duengerabgabe - Google Patents
Duengerstreumaschine fuer Kopfduengung mit absatzweise erfolgender DuengerabgabeInfo
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- DE452098C DE452098C DESCH76717D DESC076717D DE452098C DE 452098 C DE452098 C DE 452098C DE SCH76717 D DESCH76717 D DE SCH76717D DE SC076717 D DESC076717 D DE SC076717D DE 452098 C DE452098 C DE 452098C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Düngerstreumaschine für Kopfdüngung, die bei weitgezogenen
Pflanzenarten, z. B, bei Rüben, besonders Rübensamen und Stecklingen aller
Rübenarten, ein unnötiges Streuen in den Zwischenräumen zwischen zwei Pflanzen vermeidet
und nur unmittelbar neben den Pflanzen den Dünger fallen läßt. Hierbei sind die Pflanzen selbst, Stengel, Blätter usw.,
vor Düngerbefall geschützt.
Eine zur Ausführung der Neuerung dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung
in einem praktischen Beispiel dargestellt, in welchem Abb. 1 einen teilweisen senkrechten
Schnitt durch die Maschine zeigt, wozu Abb. 2 eine Seitenansicht ist. Die Abb. 3
und 4 zeigen als Einzelheiten die Anordnung der Verteilungstrommel sowie diese selbst.
Der Kasten α dient zur Aufnahme des auszustreuenden Düngers, wofür in folgendem
Kunstdünger angenommen werden soll. An den beiden unteren schrägen Seitenwänden sind Einschnitte b für den Düngeraustritt
vorgesehen, vor welchen außen eine Schließvorrichtung c angebracht ist, die zu bestimmten
wählbar einzustellenden Augenblicken die Öffnungen freigibt und Dünger durchfallen
läßt.
Die Schließvorrichtung c besteht aus einer um das Gelenk d schwingenden Klappe mit
seitlich schräg angesetzten Stiften /, deren Wirkungsweise noch beschrieben wird. Der
Kasten α ruht selbst auf den Stützen g- des
Fahrgestelles und diese wiederum auf der Achse h, auf welcher auch der an sich bekannte
Antrieb für die obere Welle i angebracht ist.
Das Getriebe wird in an sich bekannter Weise von der Achse h aus bewegt und setzt
mit den Kammrädern k über die Kegelräder m die Welle η in .Drehung, deren Tourenzahl
ίο durch Wahl der Übersetzungsverhältnisse je nach dem Abstand der zu düngenden Pflanzen
einstellbar ist.
Auf der Welle i sind ferner zwei Exzenter oder Nockenscheiben e angebracht, die zu
wählbarer Zeit gegen die Stifte / der Klappen c stoßen und die Durchfallöffnung -b für
den Kunstdünger freigeben. In Abb. 2 ist die angehobene Stellung der Klappen c, bei
welcher die öffnung b für den Durchtritt des Düngers geöffnet ist, dargestellt.
Durch das Zahnrädergetriebe k, m wird die
Achse η und die auf ihr sitzende Walze 0 in Drehung versetzt, so daß die Achse η auch
als Rührwelle zu bezeichnen ist. Auf der Walze ο sind Flügelleisten in entsprechender
Zahl und Anordnung vorgesehen, die in Abb. i, den Durchtrittsöffnungen b gegenüberliegend,
gezeigt sind. Wenn nun durch die Exzenter e die beiderseitig liegenden Öffnungen
b freigegeben werden, drücken die Flügelleisten der Walze 0 eine bestimmte
Menge Kunstdünger durch die Öffnung hinaus, welche in den trichterförmig ausgebildeten
Pflanzenschutz p hinunterfällt und in der in Abb. 1 gezeichneten Weise an die zu
düngende Pflanze gelangt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Welle h bewegt die Getriebewelle i und diese
in der beschriebenen Weise die Ruhrquelle n. Der im Kasten α befindliche Kunstdünger
wird durch die Flügelleisten der Walze ο bei jeder Umdrehung der Walze gegen die Wand
des Kastens gepreßt. In entsprechenden Abständen werden die Klappen c durch die Exzenter
e geöffnet, worauf eine entsprechende Menge Dünger durch die Schlitze b hindurchfällt
und durch die seitlichen Trichter zur Pflanze gelangt. Nach dem Vorübergleiten der Exzenter e schließen sich die Klappen c
durch ihr Eigengewicht wieder, wozu ein Anschlag vorgesehen sein kann, damit die Klappen
c beim Herunterfallen die Schließlage nicht überschreiten.
Durch die Pflanzenschutzvorrichtung p wird die Pflanze vor dem Auftreffen des oft
ätzenden Kunstdüngers geschützt; um Unregelmäßigkeiten in der Reihenweite folgen
zu können, ist die Pflanzenschutzvorrichtung p seitlich verschiebbar.
Während bisher bei weitgepflanzten Ge- \ wachsen die Düngung durch Säen mit der
j Hand oder Umstreuen der einzelnen Pflanzen j erfolgen mußte, gestattet die Maschine gemäß
der Neuerung ein schnelles und den Dünger voll ausnutzendes Streuen immer nur an den- 6g
jenigen Stellen, an denen der Dünger notwendig ist. Es können mehrere Kästen, ungefähr
5 bis 6, nebeneinander auf ein Fahrgestell gesetzt werden, um gleichzeitig mehrere Pflanzenreihen düngen zu können.
Man spart dadurch Arbeitskräfte, d. h. Lohn und Zeit und kann selbst Feuchtigkeit
anziehende Düngerarten verwenden, da selbst zusammenbackender Dünger durch die Flügelleisten
herausgedrückt wird. Durch den Pflanzenschutz mit Außentrichter wird der Kunstdünger absatzweise an die nur zu düngenden
Stellen geleitet, während alle anderen dazwischen liegenden Stellen ungedüngt bleiben.
Um ein Verfluchten des Stickstoffdüngers zu verhindern, müssen die gedüngten Pflanzen
sofort nach dem Düngevorgang leicht angehäufelt werden, so daß sie mit etwas Erde
zugedeckt bleiben. Hierzu werden die bekannten Häufelpflüge verwendet, die einen besonderen
Arbeitsvorgang bedingen. Um ein doppeltes Befahren zum Düngen und Häufeln zu vermeiden, kann in weiterer Ausbildung
der Erfindung hinter dem Pflanzenschutz p eine Art Häufelpflug angeschlossen sein,
z. B. eine nach hinten verlaufende Eisenstange, an welcher ein Gänsefuß sitzt. Die
Vorrichtung ist so ausgebildet, daß sie bei der Arbeit nicht zur Seite gedruckt werden kann,
auch ist sie gegenüber dem Kastenboden in der Höhenlage einstellbar versteift.
Claims (1)
- Patentanspruch:Düngerstreumaschine für Kopfdüngung mit absatzweise erfolgender Düngerab^" gäbe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitige Düngerabgabe für bereits • aus der Erde in Abständen gewachsene Pflanzen dadurch bezüglich der Streupunkte einstellbar gemacht ist, daß die Düngerdurchtrittsöffnungen (6) im Kasten (α) ' durch schwingende Verschlußorgane; (c) geschlossen und durch auf der Antriebswelle (i) sitzende umkeilbare bzw. auswechselbare Exzenter (e) oder entsprechende Übersetzungen dem unter sich gleichbleibenden Pflanzenabstand entsprechend gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76717D DE452098C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Duengerstreumaschine fuer Kopfduengung mit absatzweise erfolgender Duengerabgabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76717D DE452098C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Duengerstreumaschine fuer Kopfduengung mit absatzweise erfolgender Duengerabgabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452098C true DE452098C (de) | 1927-11-05 |
Family
ID=7441457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH76717D Expired DE452098C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Duengerstreumaschine fuer Kopfduengung mit absatzweise erfolgender Duengerabgabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452098C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2678216A (en) * | 1952-06-12 | 1954-05-11 | Ebenhard S Gandrud | Side dressing attachment for fertilizer spreaders, seeders, and the like |
-
1926
- 1926-01-22 DE DESCH76717D patent/DE452098C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2678216A (en) * | 1952-06-12 | 1954-05-11 | Ebenhard S Gandrud | Side dressing attachment for fertilizer spreaders, seeders, and the like |
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