[go: up one dir, main page]

DE2001062A1 - Drillmaschine - Google Patents

Drillmaschine

Info

Publication number
DE2001062A1
DE2001062A1 DE19702001062 DE2001062A DE2001062A1 DE 2001062 A1 DE2001062 A1 DE 2001062A1 DE 19702001062 DE19702001062 DE 19702001062 DE 2001062 A DE2001062 A DE 2001062A DE 2001062 A1 DE2001062 A1 DE 2001062A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seed
seed drill
drill according
roller
opposite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702001062
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Boehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EICHER TRAKTOR LANDMASCH
Original Assignee
EICHER TRAKTOR LANDMASCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EICHER TRAKTOR LANDMASCH filed Critical EICHER TRAKTOR LANDMASCH
Priority to DE19702001062 priority Critical patent/DE2001062A1/de
Publication of DE2001062A1 publication Critical patent/DE2001062A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/066Devices for covering drills or furrows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

  • Drillmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Drillmaschine mit einem von einem Rahmen getragenen, oberhalb einer Drilleinrichtung angeordneten Saatkasten, einer an diesen angeschlossenen Einrichtung zum gleichmäßig dosierten Austragen des Saatgutes aus dem Saatkasten, im wesentlichen bestehend aus einer über ein vorgeachaltetes Stufengetriebe angetriebenen Säwelle, in Sägehäusen angeordneten Särädern und Bodenklappen, sowie Saatleitungen zum Ablegen des Saatgutes in Reihen.
  • Die Erfindung bezweckt das Ausbringen der Aussaat mit einer der Breitsaat vergleichbaren Flächenverteilung unter Einhaltung einer der Drillsaat vergleichbaren, geringen Saattiefenstreuung.
  • Für einen möglichst hohen prozentualen Feldaufgang des Saatgutes iet einmal dessen Flächenverteilung und ferner die Einhaltung einer bestimmten Saattiefe wesentlich. Zur Erzielung einer Flächenverteilung des Saatgutes sind grundsätzlich zwei Verfahren üblich, deren eines in der Breit saat und deren anderes in der Drillsaat besteht. Zur Durchführung Jedes der beiden Säverfahren ist eine Vielzahl von Maschinen bekannt, die sich hinsichtlich der Einzelheiten ihrer Bauart mehr oder weniger voneinander unterscheiden, und wobei die Maschinen zur Durchführung der Breitsaat im wesentlichen aus einer an einen Vorratsbehälter angeschlossenen Streueinrichtung und einer Vorrichtung zum Einarbeiten bzw. Einrühren des Saatgutes in den Ackerboden bestehen, während die Maschinen zur Durchführung der Drillsaat neben einer an einen Vorratsbehälter angeschlossenen Austrag-und Dosiereinrichtung mit Saatleitungen und in den Boden einschneidenden Drillacharen versehen sind. Dieser grundsätzliche Aufbau der Sämaschinen ergibt sich daraus, daß bei der Breitsaat das Saatgut im allgemeinen auf den mehr oder weniger vorbereiteten Ackerboden ausgeworfen und nachträglich mittels einer Netzegge oder einer Fräse in den Boden eingearbeitet oder eingerührt wird, während bei der Drillsaat das Saatgut in Furchen abgelegt wird, welche sich teils selbst schließen und teils durch eine nachgeschaltete Bodenbearbeitung geschlossen werden.
  • Gegenüber der Drillsaat mit den bisher üblichen Drillmaschinen mit großen Reihenabständen hat die Breit saat den Vorteil einer günstigeren Flächenverteilung des Saatgutes, während umgekehrt die Drillsaat gegenüber der Breitsaat den wesentlichen Vorteil einer gleichmäßigen Saattiefe aufzuweisen hat, welche insbesondere einen gleichmäßigen und vollständigen Feldaufgang gewährleistet. In neuerer Zeit ist ein weiteres, der Breitsaat zuzurechnendes Säverfahren bekannt geworden, bei dem das Saatgut unter einer angehobenen Bodenschicht verteilt wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens werden Sämaschinen mit Gänsefußscharen oder Flachfräsen mit Breitstreurohr verwendet. Dieee Maschinen sind zwar sehr aufwendig und bedürfen zu ihrem Betrieb einer sehr großen Antriebs- bzw. Zugleistung, ermöglichen absr eine beträchtliche Verringerung der ansonsten bei Breitsäverfahren unvermeidlichen, großen Saattiefenstreuung. Zur Erläuterung sei erwähnt, daß die Saattiefenstreuung bei der Drilleaat unter 90k und bei der Breitsaat mit nachträglichem Einrthren-oder einfräsen des Saatgutes in den Ackerboden über 50% liegt.
  • Der prozentuale Feldaufgang des Saatgutes sinkt mit zunehmender Überschreitung der richtigen Saattiefe rapide ab, sodaß eine einigermaqen wirtschaftliche Breit saat nur durch Einbringen des Saatgutes unter eine voritbergehend angehobene Bodenschicht möglich ist. Neben dem prozentualen Feldaufgang an sich ist mit Rücksicht auf die heute üblicherweise mechanisierte Ernte auch ein gleichmäßiges Wachstum und Reifen, insbesondere von Getreide, wesentlich was praktisch nur durch die bei der Drillsaat mögliche Einhaltung einer geringen Saattiefenstreuung erreicht werden kann.
  • Ausgehend von diesen bekannten Tatsachen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Drillmaschine zu schaffen, welche bei geringstmöglichem maschinellen Aufwand eine Saatgutausbringung unter Einhaltung einer innerhalb engster Grenzen gleichbleibenden Saattiefe und gleichzeitig eine optimale Flächenverteilung des Saatgutes ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Saatkasten und bei Drillmaschinen herkömmlicher Bauart üblichen Saatgutaustrag-und Dosiereinrichtungen sowie Saatgutleiteinrichtungen dadurch gelöst, daß oberhalb der Bodenoberfläche endenden Saatleitungen gegenüber vorlaufend eine Ringelwalze angeordnet ist, zu deren Profil die Saatleitungen auf Spitze stehend angeordnet sind. Dabei ersetzt die Ringelwalze insofern die Drillschare als sie Dämme und Furchen bildet und das Saatgut aus den Saatleitungen in den Furchen abgelegt wird. Durch die Anwendung einer Ringelwalze wird ein praktisch beliebig geringer Reihenabstand der Furchen ermöglicht und kann ferner das Saatgut bei einem entsprechend langsamen Antrieb der Austrag- und Dosiereinrichtung in beliebig großen Abständen abgelegt werden, sodaß eine für einen optimalen Flächenertrag günstige Flächenverteilung des Saatgutes erreicht wird, aber trotzdem eine völlig gleichmässige Saattiefe, wie sie für einen hohen prozentualen Feldaufgang und vor allem für ein gleichmäßiges Wachstum erfoderlich pst eingehalten wird. Zwar werden die geringstmöglichen Reihenabstände in der Praxis durch die Beschaffenheit des Ackerbodens bestimmt werden, jedoch können engere Reihenabstände als mit den bekannten Drillmaschinen erzielt werden. In Jedem Falle ist der Ringelwalze eine Zustreichereinrichtung, die die von der Ringelwalse im Ackerboden erzeugten Furchen und Dämme einebnet, nachzuschalten.
  • Im Einzelnen kann die eri'indungsgemäße Drillmaschine auf verschiedene Weisen verwirklicht und mit verschiedenen Zusatzgeräten versehen werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Verwirklichungsform der Erfindung ist in einem Rahmen oberhalb einer Ringelwalze ein Saatkasten samt angeschlossener Einrichtung zum Austragen und Dosieren des Saatgutes sowie dieser Einrichtung nachgeschalteten Saatleitungen angeordnet. Die an den Saatkasten angeschlossene Austrag- und Dosiereinrichtung besteht dabei im wesentlichen aus einer dureh ein vorgeschaltetes Stufengetriebe mit verschiedenen Geschwindigkeiten antreibbaren Säwelle, an den Saatkasten angeschlossenen Sägehäusen, in welchen Säräder und Bodenklappen angeordnet sind und die mit dem Saatkasten über mittels Absperrschieber verschließbare Auslaßöffnungen verbunden sind, und schließlich an die Sägehäuse über Saattrichter angeschlossenen und oberhalb des Bodens endenden Saatleitungen. Die Saatleitungen weisen einen glatten Auslauf auf und enden unterhalb der Achse der Ringelwalze. Der Ringelwalze gegenüber nachlaufend ist eine Zustreichereinrichtung, welche durch einen Zustreicherbalken bzw. einen Hobel gebildet wird, angeordnet. Anstelle eines Zustreicherbalkens können auch andere bekannte und ge-$ eignete Mittel, wie Zustreicherrollen, welche zu dem Profilkämmen der Ringelwalze auf Lücke stehend angeordnet sind, angewandt werden. Zur besseren Bodenvorbereitung kann der Ringelwalze ein Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere sog. Aufreißerzinken, vorgeschaltet sein.
  • Die Ringelwalze ist in an sich bekannter Weise aus einzelnen Scheiben mit dachförmigem Umfangsprofil gebildet. die in ebenfalls an sich bekannter Weise als Gußteile hergestellt sind.
  • Die Ringelwalze dient der Drillmaschine gleichzeitig als Transportfahrwerk, sodaß auf die Anbringung besonderer Laufräder verzichtet werden kann. Gegebenenfalls ist die Ringelwalze zu diesem Zweck mit abnehmbaren Laufschuhen aus Hartgummi oder einem ähnlichen Material versehen, wobei die Laufschuhe wenigketens an swei möglichst weit außenliegenden Scheiben der Ringeiwalze angeordnet sind. Ein wegabhängiger Antrieb der Einrichtung zum Austragen und Dosieren des Saatgutes erfolgt bei Laufradlosen Drillmaschinen der erfindungsgemäßen Art von der Ringelwalze aus über einen an sich bekannten Kettentrieb. Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung ist Jedoch der Antrieb der Austrag- und Dosiereinrichtung abschaltbar, wozu zweckmäßigerweise einer der Kettensterne mit dem An- oder Abtriebselement über eine an sich bekannte Klauenkupplung kuppelbar ist. In weiterer Ausgestaltung dieser Verwirklichungsform der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß an den Rahmen der Drillmaschine ein Dreipunktbock zum Anschluß der Maschine an eine Schlepperhydraulik angeschlossen ist, welcher mit üblicherweise als Pendelausgleich bezeichneten Mitteln versehen ist, welche derart ausgelegt sind, daß die, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Lenkern und Hilfsrahmen aushebbar am Maschinenrahmen aufgehängten, der Ringelwalze gegenüber vor-oder nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte durch die Schlepperhydraulik ausgehoben werden können. Die Aushebung der Bodenbearbeitungsgeräte kann zweckmäßig durch einen dem Aufzug der Bodenbearbeitungageräte gegenüber begrenzt schwenkbaren und über ein Stellsegment am Maschinenrahmen festlegbaren Handhebel übersteuert werden, so daß die Bodenbearbeitungsgeräte auch ohne die Schlepperhydraulik ausgehoben und in dieser Stellung festgelegt werden können.
  • Insbesondere bei Drillmaschinen größerer Arbeitsbreite ist gemäß einer weiteren Verwirklichungsform der Erfindung vorgesehen, daß die Ringelwalze in mehrere kurze Abschnitte unterteilt und Jeder dieser Abschnitte über ein Lenkerpaar um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar am Maschinenrahmen aufgehängt ist. Die einzelnen Abschnitte der Ringelwalze sind dabei erfindungsgemäß wenigstens innerhalb gewisser Grenzen unabhängig voneinander schwenkbar am Rahmen der Maschine aufgehängt sind. Ferner kann es in manchen Fällen zweckmäßig sein, die Abschnitte der Ringelwalze mit der Kraft von Druckfedern zu beaufschlagen, welche an den die Abschnitte mit dem Maschinenrahmen verbindenden Lenkern angreifen und sich andererseite gegen den Maschinenrahmen oder eine an diesem vorgeßehene, verstellbare Einrichtung, beispielsweise einen Widerlagerbalken, abstützen. In sinngemäßer Ausgestaltung dieser Verwirklichungsform der Erfindung können ferner die der Ringelwalze gegenüber vor- und/oder nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte über die Maschinenbreite hin in Abschnitte unterteilt sein, welche dann entsprechend innerhalb gewisser Grenzen unabhängig voneinander in Höhenrichtung beweglich sinds Eine weitere Verwirklichungsform der Erfindung sieht vor, daß neben einem Saatkasten ein Vorratsbehälter für streufähige DUngemittel vorgesehen ist, dessen Austrageinrichtung ebenfalls wegabhängig von der Ringelwalze angetrieben wird, wobei der Antrieb ebenfalls abschaltbar ausgebildet ist. Die Austrageinrichtung des Düngerstreuers kann als Flächen-oder Reihenstreuer ausgebildet sein, ist jedoch gemäß einer bevorzugten Einzelausgestaltung als Reihenstreuer ausgebildet und mit Ablegeleitungen versehen, welche der Ringelwalze gegenüber vorlaufend enden, wobei sie die Saatleitungen kreuzen und zu den Profilkämmen der Ringelwalze auf Lücke stehend angeordnet sind.
  • Gemäß einer einfacheren Ausgestaltung einer kombinierten Düngerstreu-und Drillmaschine ist ein mit einer Breltstreuelnrichtung versehener Vorratskasten den BodenbearbeitungogerAten gegenübernachlaufend, der Ringelwalse gegenüber Jedooh vorlauf end angeordnet.
  • In weiterer Einzelausgestaltung einer erfindungsgemäßen Drillmaschine wird ferner vorgeschlagen, daß die Profilform des dachförmigen Umfangsprofils der die Ringelwalze bildenden Scheiben der gewünschten Reihenzahl enteprechend stumpf-oder spitzwinkelig ausgebildet ist, wobei allerdings zu berücksichtigen sein wird, daß in leichten, lockeren Böden eine stumpfwinkelige Profilform vorzuziehen ist, um ein vorzeitiges Einbrechen der von der Ringelwalze geformten Dämme zu verhindern, während in schweren Böden auch spitzwinkelige Profilformen angewandt werden können, ohne daß eine Beeinträchtigung der Saattiefe zu befürchten ist. Bei Aussaaten, die einen größeren Reihenabstand erfordern kann anstelle einer reinen Ringelwalze auch eine sog. Cambridge-Walze (Stern-Ringelwalxe) Anwendung finden, bei welcher Jeweils abwechselnd Glattflächige und sternförmige Scheiben angeordnet sind und mit deren Hilfe gleichzeitig mit der Aussaat eine Auflockerung des Bodens zwischen den Saatreihen möglich ist.
  • Außer durch ihr Gewicht und durch die Art ihrer Profilierung wird ein sauberes Arbeiten der Ringelwalze ferner dadurch gewährleistet, daß das Anbacken von Erdreich verhindernde Mittel vorgesehen sind, welche erfindungsgemäß im Einzelnen entweder durch einen der Ringelwalze zugeordneten Abstreifer oder durch eine das Anbacken von Erdreich verhindernde Beschichtung der Umfangsflächen der Ringelwalze gebildet werden können. Die Beschichtung kann dabei in an sich bekannter Weise aus Emaille, Gummi oder Kunststoff bestehen.
  • Das der Ringelwalze gegenüber vorlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät besteht zweckmäßigerweise aus einer Bodenlockerungseinrichtung- oder Maschine und kann im einfachsten Fall durch einen Satz Aufreißerzinken gebildet werden. Das der Ringelwalze gegenüber nachlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät dient dem Einebnen der von der Ringelwalze im Boden geformten Dämme und Furchen und kann wahlweise durch Einebnungswalzen-oder Rollen, einen einfachen Zustreicherbalken, einen Bodenhobel, eine Zustreicherkette oder Einebnungszinken gebildet werden, wobei den Boden schneidend oder reißend bearbeitende Einrichtungen Jeweils zwangsweise zu den Profilkämmen der Ringelwalze auf Bücke stehend geführt sind.
  • Schließlich besteht noch ein Merkmal der Erfindung darin, daß sowohl die der Ringelwalze gegenüber vorlaufend als auch die der Ringelwalze gegenüber nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte von besonderen Hilfsrahmen getragen oder unterstützt werden, wobei die Hilfarahmen über Lenker in Höhenrichtung beweglich am Maschlnenrahmen aufgehängt sind.
  • Bedingt durch ihr Eigengewicht bzw. das Gewicht der Drillmaschine inagesamt oder durch den auf sie ausgeübten Federdruck erzeugt die Ringelwalse im Ackerboden Dämme und Furchen gleichmlßiger Böhe bzw. Tiefe, wobei durch die auf dem Boden abrollende Bewegung einer Walze Jegliche Verstopfungsgefahr und Unregelmäßigkeiten in der Profiltiefe der Furchen vermieden werden. Gleichzeitig wird durch die Anwendung verhältnismäßig schwerer Walzen ein künstlicher Bodenschluß erreicht, welcher eine raschere Bearbeitungsfolges eines Ackers dadurch zulässt, daß nicht mehr wie bisher nach der in Pflügen und Eggenbestehenden Feldvorbereitung das Setzen des Bodens abgewartet werden muß, bevor die Aussaat eingebracht werden kann. Andererseits werden durch die Bearbeitung des Bodens mit einer schweren Walze, dessen Oberflächenbereiche verdichtet, wodurch im Grunde der Furchen Spalte entstehen, welche eine spätere Feuchtigkeitsversorgung des im Grunde der Furchen abgelegten Saatgutes sicherstellen und damit eine Vorraussetzung für einen guten Feldaufgang bilden. Neben der Einhaltung einer gleichmäßigen Saattiefe bringt die nicht an bestimmte Mindestabstände gebundene Ringelwalze hinsichtlich der Flächenverteilung des Saatgutes den Vorteil einer gleichmäßigen Flächenverteilung des Saatgutes mit sich. In Verbindung mit einem entsprechend langsamen Antrieb der Säwelle, welcher praktisch eine Einzelkornablage ermöglicht, kann das Saatgut mittels der erfindungsgemäßen Drillmaschine so in den Boden eingebracht werden, daß die einzelnen Saatkörner voneinander allseitig einen gleichen, optimalen Abstand haben. Während die Einhaltung einer gleichmäßigen Saattiefe einen guten Feldaufgang und ein gleichmäßiges Wachstum gewährleistet, sichert die optimale F1ächenverteilung den bestmöglichen Flächenertrag.
  • Hinsichtlich des maschinellen Aufwandes gestattet die erfindungsgemäße Drillmaschine insofern eine wesentliche Vereinfachung als die aufwendigen, an langen Schareisen aufgehängten Drillschare entfallen können. Gleichzeitig wird eine geringere Baulänge der Drillmaschine insgesamt erreicht. Als weiterer Vorzug der erfindungsgemäßen Drillmaschine wäre ferner noch hervorzuheben, daß auf die Anbringung eines Fahrwerkes völlig verzichtet werden kann, da die Ringelwalze als Transportlaufwerk für gezogene Maschinen durchaus gut geeignet ist. Auch brauchen Drillmaschinen der erfindungsgemäßen Art nicht mehr aufgesattelt zu werden.
  • In der nachfolgenden Beispielsbeschreibung ist die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine abschnittweise, schaubildliche Darstellung einer einfachen Verwirklichungsform einer erfindungsgemäßen Drillmaschine; Figur 2 einen Schnitt durch Figur 1 entlang der Linie II-II; Figur 3 eine abschnittweise, schaubildliche Darstellung einer anderen Verwirklichungsform der erfindungsgemäßen Drillmaschine; Figur 4 einen Schnitt durch Figur 3 entlang der Linie IY-IV; Figur 5 einen Schnitt durch Figur 3 entlang der Linie V-V; Figur 6 einen Schnitt durch die Bodenoberfläche während der Aussaat.
  • Bei der in Figur 1 und 2 dargestellten Verwirklichungsform einer erfindungsgemäßen Drillmaschine ist auf einem starren Rahmen 1, welcher vorzugsweise aus Rohren gebildet ist, ein als Großraumbehälter auagebildeter, mit einem Deckel3versehener Saatkasten 2 angeordnet. An der Rückseite des Saatkaetens 2 ist eine Austrag- und Dosiereinrichtung angeordnet, welche durch in Sägehäusen 5 angeordnete und von einer Säwelle 11 angetriebenenSäräder 6 in Verbindung mit Bodenklappen 7 gebildet wird.
  • Mit dem Inneren des Saatkastens 2 sind die Sägehäuse 5 durch Auslassöffnungen 4 verbunden. An die Sägehäuee 5 sind über Saattrichter 8 Saatleitungen 9 angeschlossen. Der Antrieb der Säwelle 11 erfolgt unter Zwischenschaltung eines Stufengetriebes 10. Unterhalb des Saatkastens 2 ist im Rahmen 1 der Drillmaschine eine ungeteilte, aus einzelnen Scheiben 14 gebildete Ringelwalze 12 um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse rotierend angeordnet. Die Saatleitungen 9 sind mit den Profilkämmen 13 der Scheiben 14 in Reihe liegend angeordnet.und weisen einen glatten Auslauf 15 auf, welcher sich unterhalb der Achse der Ringelwalze 12 und oberhalb der Bodenoberfläche befindet. Bei der in Figur 1 und 2 dargestellten Verwirklichungsform der Erfindung ist der Ringelwalze 12 ein als einfacher Balken 16 ausgebildeter Zustreicher nachgeschaltet, welcher über Lenker 17 um eine zur Rotationsachse der Ringelwalze 12 parallele Achse schwenkbar am Rahmen 1 der Drillmaschine angeschlossen ist. Der Antrieb des Sägetriebes 10 erfolgt über einen aus einem ersten, der Ringelwalze 12 zugeordneten Kettenstern 18 und einen zweiten Kettenstern 20 sowie einer Kette 19 bestehenden Antriebszug, wobei mit dem Kettenstern 20 mittels einer an sich bekannten, in der Zeichnung nicht näher dargestellten Klauenkupplung ein Zahnrad 22 verbindbar ist, von dem aus das Antriebsdrehmoment über ein Zwischenrad 21 auf das Stufengetriebe 10 übertragen wird. Zur Vorbereitung des Acerbodens kann der Ringelwalze 12 ein Bodenbearbeitungsgerät vorgeschaltet sein, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen Satz Aufreißerzinken gebildet wird. Die Aufreißerzinken 23 sind an quer zur Fahrtrichtung ausgerichteten Balken 24, die zusammen mit den sie tragenden Lenkern 25 einen Hilfsrahmen bilden, welcher um eine der Achse der Ringelwalze 12 parallele Achse schwingbar am Rahmen 1 der Drillmaschine gelagert ist, befestigt. Am Rahmen 1 der Drillmaschine ist ferner ein Dreipunktbock 26 angeschlossen, der eine Aufnahme 27 für den oberen Lenker der Schlepperhydraulik aufweist und der ferner mit einer in Schlitzführungen 29 in vertikaler Richtung begrenzt beweglichen Anschlußwelle 30 für die Hubarme 31 der Schlepperhydraulik versehen ist. Der Welle 30 ist ein Mitnehmer sugeordnet, welcher auf eine an sich bekannte Aufzugseinrichtung, die ihrerseits sowohl auf den die Lenker 25 und die Balken 24 gebildeten Hilfsrahmen des vorlaufenden Bodenbearbeitungsgerätes ale auch auf die Lenker 17 des nachlaufenden Bodenbearbeitungsgerätes 16 wirkt. Mit der Aufzugseinrichtung für die Bodenbearbeitungageräte wirkt ferner ein Handhebel 32 zusammen, welcher andererseits über ein Stellsegment 33 am Rahmen 1 der Drillmaschine festlegbar ist, so daß die der Ringelwalze 12 gegenüber vor-und/oder nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte unabhängig von der Schlepperhydraulik ausgehoben und in der ausgehobenen Stellung mittels des Stellsegmentes 33 festgelegt werden können.
  • Die Darstellungen der Figuren 3 bis 5 zeigen- eine weitere Verwirklichungsform der Erfindung. Hierbei ist auf einem starren, vorzugsweise aus Rohren gebildeten Rahmen 1 ein Saatkasten 2 befestigt, welchem Austrag-und Dosiereinrichtungen 4 bis 15 in gleicher Weise nachgeschaltet sind, wie dem im Vorausgehenden beschriebenen. Der Antrieb der Austrag-und Dosiereinrichtungen 4 bis 15 erfolgt ebenfalls von der Ringelwalze aus über einen aus einem Kettentrieb 18 bis 22 mit nachgeschalteten Zwischenrädern 21,22 bestehenden Antriebszug und ein Stufengetriebe 10. Der Antriebszug 18 bis 22 ist ebenfalls mittels einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten, an sich bekannten Klauenkupplung abschaltbar. Im Gegensatz zu der oben beschriebenen, hauptsächlich für kurze Arbeitsbreiten bestimmten Maschine ist bei der hier gezeigten, für größere Arbeitsbreiten bestimmten Maschine,die Ringelwalze in mehrere kurze Abschnitte 34,35,36 unterteilt, die Jeweils über ein Lenkerpaar 37 um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar an den Maschinenrahmen 1 angeschlossen sind. Die Unterteilung der Ringelwalze in mehrere Abschnitte ermöglicht dieser eine gute Anpassung an Geländeunebenheiten. Das der Ringelwalze gegenüber nachlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät aus Druckrollen 38, die auf einer Achse 39 angeordnet sind, wobei die Achse 39 über Lenker 40 schwenkbar an den Rahmen 1 der Drillmaschine angeschlossen ist. Entsprechend der Unterteilung der Ringelwalze in Abschnitte 34 bis 36 ist auch die Welle 39 in wenigstens zwei Abschnitte unterteilt, deren Jeder über Lenkerpaare 40 um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar an den Rahmen 1 angeschlossen ist.
  • Das der Ringelwalze gegenüber vorlaufend angeordnete Bodenbe-.
  • arbeitungsgerät ist hier beispielhaft als Sternwalze 41 auseebildet und über Lenker.43 um eine zur Rotationsachae der Ringelwalze parallele Achse schwenkbar an den Rahmen 1 der Drillmaschine angeschlossen. Die Sternwalze 41 kann aus den gleichen Gründen wie die Ringelwalze kann auch die Sternwalze 41 in mindestens zwei Abschnitte unterteilt sein, deren jeder dann über ein Lenkerpaar 43 am Rahmen 1 schwenkbar aufgehängt ist. An die Schlepperhydraulik ist die Drillmaschine über einen an sich bekannten und in der Zeichnung nur andeutungsweise dargestellten Dreipunktbock 44 anschließbar. Der Dreipunktbock 44 weist oberendig eine Aufnahme für den oberen Lenker 45 und unterendig üblicherweise als Pendelausgleich bezeichnete Mittel 47 zum Anschluß der Hubarme 46 der Schlepperhydraulik auf.
  • In Verbindung mit dem Pendelausglefch sind Mittel vorgesehen, um die der Ringelwalze gegenüber vor-und nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte mittels der Schlepperhydraulik oder wahlweise auch von Hand auQieben zu können.
  • Die Arbeitsweise einer erfindungagemäßen Drillmaschine ist folgende: In der Darstellung der Figur 6 ist gezeigt, wie der Ackerboden zunächst durch das der Ringelwalze 12 gegenüber vorlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät aufgelockert wird. Durch die nachfolgende Ringelwalze werden in dem vorbereiteten Ackerboden dann kontinuierlich fortlaufende Dämme und Furchen geformt wobei gleichzeitig der Oberflächenbereich des Ackerbodens verdichtet wodurch im Grnde der Furchen 49 Spalten 51 entstehen, die eine spätere Feuchtigkeitsversorgung der in die Furchen 49 abgelegten Saatkörner 50 sichern. Durch das der Ringelwalze gegenüber nachlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät werden dann die Kämme der Dämme 48 umgebrochen und als loses Erdreich auf die in den Furchen 49 abgelegten Saatkörner 50 geschüttet. Durch die engreihige Anordnung der Furchen 49 in Verbindung mit einer entsprechend gezielten Ablage der Saatkörner 50 in den Furchen 49 wird eine gleichmäßige Flächenverteilung des Saatgutes in der Weise erreicht, daß praktisch Jedes Saatkorn 50 allseitig einen gleichgroßen Abstand zum nächsten Saatkorn 50 besitzt, die Abstände Jedoch so bemessen sind, daß ein optimaler Flächenertrag gewährleistet ist. Infolge ihres Gewichtes und ihrer Unempfindlichkeit gegenüber pflanzlichen Rückständen im Boden erzeugt die Ringelwalze gleichmäßig tiefe Fuchen 49, wodurch die Einhaltung einer gleichmäßigen Saattiefe gewährleistet ist. Der Ringelwalee kommen dabei neben ihrer Profilierung insbesondere die Maßnahmen sum Verhindern des Anbackens von Erdreich su glatten.

Claims (26)

P A T E N T A M S P R tt C F E:
1. Drillmaschine mit einem von einem Rahmen getragenen, oberhalb einer Drilleinrichtung angeordneten Saatkasten, einer an diesen angeschlossenen Einrichtung zum gleichmäßig dosierten Austragen des Saatgutes aus dem Saatkasten, im wesentlichen bestehend aus einer über ein vorgeschaltetes Stufengetriebe angetriebenen Säwelle, in Sägehäusen angeordneten Särädern und Bodenklappen, sowie Saatleitungen zum Ablegen des Saatgutes in Reihen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bodenoberfläche endenden Saatleitungen (9) gegenüber vorlaufend eine Ringelwalze (12 bzw. 34 bis 36) und die Saatleitungen (9) zu deren Profilkämmen (13) in Reihe liegend angeordnet sind.
2. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12 bzw. 34 bis 56) gegenüber nachlaufend ein Einebnungsgerät (16,38) angeordnet ist.
3. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelwalze (12 bzw, 34 bis 36) -aus einzelnen im Umfangsbereich dachförmig profilierten Scheiben (14) gebildet ist.
4. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine ungeteilte Ringelwalze (12) um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse drehbar im Rahmen t) gelagert ist.
5. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Scheiben (14) einer Ringelwalze (12) mit abnehmbaren Lauf schuhen versehen sind4
6. Drillmaschine nach Anspruch 1 b-s 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der dem Saatkasten (2) zugeordneten Austrag-und Dosiereinrichtungen (4 bis 15) für das Saatgut über einen von der Ringelwalze aus an sich bekannten Antriebzug (18 bis 22) erfolg und der Antrieb über eine in den Antriebszug eingeschaltete Klauenkupplung abschaltbar ist.
7. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelwalze in mehrere Abschnitte (34 bis 36) unterteilt und Jeder dieser Abschnitte über ein Lenkerpaar (37) um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar an den Rahmen 1 der Drillmaschine angeschlossen ist.
8. Drillmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Ringelwalze durch die Kraft andererseits über einstellbare Widerlager gegen Rahmen 1 abgestützter Druckfedern beaufschlagt sind.
9. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber vorlaufend ein Bodenbearbeitungsgerät (23,41) an den Rahmen (1) der Drillmaschine angeschlossen ist.
10. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber vorlaufend als auch das dieser gegenüber nachlaufend angeordnete Bodenbearbeitungsgerät über Lenker (17,25,40,43) um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar am Rahmen (1) der Drillmaschine aufgehängt sind.
11. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rahmen (1) der Drillmaschine ein Dreipunktbock (26, 44) für den Anschluß der Drillmaschine an eine Schlepperhydraulik angeschlossen ist.
12. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreipunktbock (26,44) mit einem an sich bekannten Pendelausgleich (30,47) versehen ist und ebenfalls an sich bekannte Mittel, wie einem mit der Anschlußwelle (30) für die Hubarme der Schlepperhydraulik zusammenwirkender Mitnehmer, welche das Ausheben der Bödenbearbeitungsgeräte (23,41) durch die Schlepperhydraulik ermöglichen, aufweist.
13. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das der Ringelwalze (34 bis 36) gegenüber vor- und/oder das dieser gegenüber nachlaufende Bodenbearbeitungsgerät (16, 23, 38,41) über die Maschinenbreite hin in wenigstens zwei unabhängig voneinander über Lenkerpaare am Rahmen (1) der Drillmaschine aufgehängte Abschnitte unterteilt sind.
14. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle einer reinen Ringelwalze eine sog. Cambridge-walze Anwendung findet.
15. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber vor-und/oder nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräte (16,23,38,41) über Hilfsrahmen an die Lenkerpaare (17,25,40,43) angeschlossen sind.
16. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß den der Ringelwalze (12, bzw, 34 bis 36) gegenüber vor-und/oder nachlaufend angeordneten Bodenbearbeitungsgeräten (16,23,38,41) ein über ein am Rahmen (1) befestigtes Stellsegment (33) festlegbarer Handaushebehebel (32) zugeordnet ist.
17. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ringelwalze (12, bzw, 34 bis 36) bildenden Scheiben (ion) an ihren Umfangsflächen mit einer das Anbacken von Erde verhindernden Beschichtung, insbesondere Emaille, Gummi oder Kunststoff, versehen sind.
18. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) ein das Anbacken von Erdreich verhindernder Abstreifer zugeordnet ist.
19. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber vorlaufend ein Satz Aufreißerzinken (23) angeordnet ist.
20. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber vorlaufend eine Sternwalze (41) angeordnet ist.
21. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber nachlaufend den Boden schleifend bearbeitende Geräte, wie Zustreicherbalken, Bodenhobel oder Zustreicherkette, angeordnet sind.
22, Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw, 34 bis 36) gegenüber nachlaufend auf dem Boden abrollende Geräte, wie Einebnungewalzen-oder rollen, angeordnet sind.
23. Drillmaschine nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) gegenüber nachlaufend Einebnungszinken bzw. eine Egge angeordnet ist.
24. Drillmaschine nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringelwalze (12, bzw. 34 bis 36) nach geordnete, den Boden schneidend oder reißend bearbeitende Geräte zu den Profilkämmen (13) der Ringelwalze auf Lücke stehend angeordnet sind.
25. Drillmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben einem Saatkasten (2) ein Vorratsbehälter für streufähige Düngemittel angeordnet ist, dessen Ausgabeeinrichtung als Breit- oder Reihenstreuer ausgebildet und von der Ringelwalze aus über einen abechaltbaren Antrieb angetrieben wird.
26. Drillmaschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß an einen ale Reihenstreuer ausgebildeten Düngerstreuer Ablageleitungen angeschlossen sind, die der Ringelwalze gegenüber vorlaufend enden und zu den Profilkämmen der Ringeiwalse auf Ltlck. stehend angeordnet sind.
DE19702001062 1970-01-12 1970-01-12 Drillmaschine Pending DE2001062A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702001062 DE2001062A1 (de) 1970-01-12 1970-01-12 Drillmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702001062 DE2001062A1 (de) 1970-01-12 1970-01-12 Drillmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2001062A1 true DE2001062A1 (de) 1971-07-22

Family

ID=5759405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702001062 Pending DE2001062A1 (de) 1970-01-12 1970-01-12 Drillmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2001062A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2505130A1 (fr) * 1981-05-06 1982-11-12 Amazonen Werke Dreyer H Semoir mecanique avec dispositif d'attelage
DE3231954A1 (de) * 1981-09-04 1983-03-17 Suomen Sokeri Oy, 02100 Espoo Schar fuer saemaschinen
DE3343847A1 (de) * 1982-12-06 1984-06-07 C. Van Der Lely N.V., Maasland Bodenbearbeitungswalze
EP0223133A1 (de) * 1985-11-09 1987-05-27 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sämaschine
EP0245648A1 (de) * 1986-05-13 1987-11-19 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Bodenwalze
EP0264621A1 (de) * 1986-10-02 1988-04-27 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Landwirtschaftliche Gerätekombination
EP0256225A3 (de) * 1986-05-30 1988-12-28 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sämaschine
EP0381014A3 (de) * 1989-01-31 1991-05-29 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sägerät und Bodenwalze

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2505130A1 (fr) * 1981-05-06 1982-11-12 Amazonen Werke Dreyer H Semoir mecanique avec dispositif d'attelage
DE3231954A1 (de) * 1981-09-04 1983-03-17 Suomen Sokeri Oy, 02100 Espoo Schar fuer saemaschinen
DE3343847A1 (de) * 1982-12-06 1984-06-07 C. Van Der Lely N.V., Maasland Bodenbearbeitungswalze
FR2536948A1 (fr) * 1982-12-06 1984-06-08 Lely Nv C Van Der Rouleau combine a un semoir
EP0223133A1 (de) * 1985-11-09 1987-05-27 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sämaschine
EP0245648A1 (de) * 1986-05-13 1987-11-19 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Bodenwalze
EP0256225A3 (de) * 1986-05-30 1988-12-28 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sämaschine
EP0264621A1 (de) * 1986-10-02 1988-04-27 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Landwirtschaftliche Gerätekombination
EP0381014A3 (de) * 1989-01-31 1991-05-29 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Sägerät und Bodenwalze

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0109571B1 (de) Vorrichtung zur Erneuerung von Grünland- und Rasenflächen
CH629648A5 (de) Bodenbearbeitungsgeraet.
EP0049330A1 (de) Verfahren zum Ausbringen von Saatgut, Herrichten eines Saatbettes und Gerätekombination zur Verfahrensdurchführung
DE2552810B2 (de) Maschine zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln
DE3128709A1 (de) Schichtengrubber mit den arbeitswerkzeugen zugeordneter anpresswalze
DE2259545C2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE2605017A1 (de) Maschine zum einbringen von saatgut und duenger in den boden
DE3043696A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regeneration geschaedigter rasenflaechen
DE2819990C2 (de)
EP0047852B1 (de) Verfahren und Gerätekombination zur Bodenlockerung, zur Verbesserung der Krümelstruktur und zur Unkrautbekämpfung
DE2001062A1 (de) Drillmaschine
EP0172358A2 (de) Gerätekombination zur Bodenlockerung und Saatbettherrichtung
DE3036126A1 (de) Landwirtschaftliche bodenverbesserungsvorrichtung sowie eine solche vorrichtung aufweisenden saemaschine
DE3424250A1 (de) Arbeitsverfahren und geraetekombination zur bodenlockerung, saatbettherrichtung usw.
EP0598311A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Verfestigen des Bodens für landwirtschaftliche Bodenbearbeitungs- und -sävorgänge
DE3827770A1 (de) Saeschare zur aussaat und einbettung in landwirtschaftlich genutzte boeden von koernigem gut aus einer saemaschine, angeordnet nebeneinander, jeweils im abstand zueinander in einer reihe quer zur fahrtrichtung oder in mehreren reihen hintereinandergestaffelt, in wirkverbindung mit einer entsprechend ausgestalteten bodenwalze
DE1936296A1 (de) Bodenbearbeitungsgeraet mit Saevorrichtung
EP0741959A2 (de) Bodenwalze mit einem Tragrohr
DE68914260T2 (de) Landwirtschaftliche Säeinrichtung.
DE69826145T2 (de) Landwirtschaftliche maschine
DE3711921A1 (de) Einrichtung zur landwirtschaftlichen bearbeitung von boeden
DE2537650A1 (de) Verfahren zum gleichzeitigen einbringen von saatgut und duenger in den boden
DE3431796A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
EP0157840B1 (de) Vorrichtung zur herstellung parallelwandiger rillen in grünland und rasenflächen
DE4138633A1 (de) Verstopfungs-ausraeumer zwischen den saescharen, vornehmlich stiefelsaescharen, von drillmaschinen bekannter bauarten