DE459908C - Vorrichtung an Eisenbahnzuegen mit durchgehender Zugbremse - Google Patents
Vorrichtung an Eisenbahnzuegen mit durchgehender ZugbremseInfo
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- DE459908C DE459908C DEB126395D DEB0126395D DE459908C DE 459908 C DE459908 C DE 459908C DE B126395 D DEB126395 D DE B126395D DE B0126395 D DEB0126395 D DE B0126395D DE 459908 C DE459908 C DE 459908C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/14—Combinations of different types of brakes, e.g. brake blocks acting on wheel-rim combined with disc brakes
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Description
Die Erfindung· bezieht sich auf Schienenbahnbetriebe
mit durchgehender Zugbremse, die sowohl als Rad- als auch als Schienen-. bremse wirkt.
Die Neuerung liegt darin, daß die durchgehende Zugbremse im drehbar gelagerten
Radgestell mit der Bremskupplung und auch der Wagenkupplung beim Ein- und Auskuppeln
der letzteren zusammenwirkt, sowohl als Rad- als auch als Schienenbremse dient, welche Bremsen durch an sich bekannte Gleisanschläge,
beeinflußt von der Signaleinrichtung, beim Überfahren der Haltsignale in Tätigkeit treten, aber auch durch Zugeinrichfang·
der einzelnen Wagenabteile, wirkend auf eine Zahnstangenkupplung der Radachse, in
Tätigkeit gebracht werden können, um als Notbremse zu dienen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Kupplungseinrichtung mit dem drehbaren Radgestell;
Abb. 2 zeigt dasselbe in Vorderansicht;
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht;
Abb. 4 bis 6 zeigen die Puffereinrichtungen;
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht;
Abb. 4 bis 6 zeigen die Puffereinrichtungen;
Abb. 7 zeigt einen Waggon in Ansicht;
Abb. 8 bis 10 stellen die Verbindungen der Bremseinrichtung mit der Radachse dar;
Abb. 11 zeigt die Anordnung der Rad- und Schienenbremse.
Abb. 8 bis 10 stellen die Verbindungen der Bremseinrichtung mit der Radachse dar;
Abb. 11 zeigt die Anordnung der Rad- und Schienenbremse.
Die Kuppelhaken 3 für die Lokomotive und Wagen sitzen an der durchgebend federnden
Stange 2. Sie kuppeln sich an der schrägen Gleitfläche 4 in bekannter Weise ein und können
durch seitliche Handhebel 5 o. dgl. bedient werden, ohne daß man zwischen die Wagen zu treten hat. Damit nun beim Entkuppeln
die federnden Haken gelüftet werden, zieht der Einpuffer 6! an der Steuerung 7 den
Haken 3 nach vorn, und er kann somit leicht aus der schrägen Gleitfläche 4 herausgehoben
werden. Die gelenkig ausgebildeten Puffer und die Kupplungseinrichtung haben den Vorteil,
daß die im Betriebe befindlichen Wagen mit dieser verkuppelt werden, zu welchem Zwecke der Bügel der alten Kupplung in den
Kuppelhaken 47 gehängt wird und nach und nach ohne Beschwerden in den Betrieb eingestellt
werden können.
Zwangläufig mit diesen Kuppelhaken ist durch das Glied 19 die Hakenkupplung 18 mit
Öse 20 der durchgehenden Bremse verbunden, so daß, wenn die Wagenkupplung 3 gelöst
wird, auch gleichzeitig die Bremseinrichtung (Kupplung) 18,20 sich löst.
Diese Bremskupplung 18, 20 verbindet ein unter dem Wagen und der Lokomotive durchgeführtes
Gestänge 8,9 und 45. Dieses Gestänge bedient sowohl die Radbremse 23 als
auch die Schienenbremse 24 wie folgt:
Das Radgestell 29 sitzt nicht fest am Wagenoberbau, sondern drehbar um Zapfen 28
auf den Rollen 30. Es kann sich somit dieses Radgestell zwangläufig nach jeder Kurve einstellen
und ermöglicht es, die Wagen möglichst lang auszubauen. Die Führungsbügel 46 dienen dazu, bei einem etwaigen Bruch der
Drehbolzen 28 das Drehgestell immer noch zwangläufig in den Führungsschlitzen 48 zu führen.
Die Bremskupplungen 18, 20, 27 verbinden das Gestänge 8 durchgehend, und es ist
dieses über den Radachsen als Zahnstange 11 ausgebildet, das mit einem Zahnrad ι ο in Eingriff
steht (Abb. 8 bis 10). Dieses Zahnrad sitzt lose auf der Radachse 12 und wird von
der gegabelten Stange 9, unter Überwindung
ίο der Feder 14, außer Eingriff mit dem Zahnbolzen
13 gehalten. Die Stange 45 ist durch Handhebel o. dgl. nach dem Führerstand der
Lokomotive geleitet, und es kann hier ein Laufgewicht die Zugwirkung an der Stange
45 unterstützen, wenn der Führer die Bremse betätigen will. In diesem Falle wird die
Welle 2 5 etwas gedreht, so daß die beiden auf derselben sitzenden Exzenter 26 (Abb. 11)
die Schienenbremsschuhe 24 abwärts auf die Schienen pressen, gleichzeitig aber auch die
Bremsklötzer 23 an die Laufräder bringen. Der Zug ist auf schnellste Weise zum Stillstand
gebracht. Hierbei kann der Führer von der Lokomotive die Bremsung gefühlsmäßig erfolgen lassen. Im Falle der Not können
die Fahrgäste bei Ziehen an den plombierten Griffen 17 die Bremse dadurch in Wirkung
bringen, daß die Arretierhebel 15 die um Zapfen 14 schwenkbare Stange 9 freigeben. Es
kann nun unter Wirkung der Feder 14 das Kammrad 10 seitlich in den Zahnbolzen 13
einschnappen, so daß das Kammrad sich mit der Achse dreht, die Zahnstangen 11 verschiebt
und die Welle 2 5 etwas dreht. Nach Abb. 11 werden dann die Exzenter 26 wiederum
den Bremsschuh 24 auf die Schiene pressen und die Bremsbacken 23 auf die Räder wirken
lassen. Durch seitlichen Zug wird die Gabel 9 und das Kammrad ι ο wieder in die
alte Lage versetzt und somit die Bremse außer Tätigkeit gebracht.
Damit nun beim Überfahren eines Haltsignals der Zug gleichfalls gebremst wird,
ist mit der Zugeinrichtung 32 für das Signal eine Gleitfläche 31 verbunden, die bei gezogenem
Signal in den Gleisen derart hochstellt, daß ein von der Lokomotive oder einem Wagen nach unten vorstehender Anschlag 33
durch die Gleitfläche 31 zum Ausschlagen gebracht wird. Da nun dieser Anschlag 33
gleichfalls auf der Bremswelle 2 5 sitzt, wird wiederum nach Abb. 11 sowohl die Schienenbremse
24 als auch die Backenbremse des Rades betätigt. Der Zug muß zum Halten kommen.
Die Wagenpuffer 34 sind gelenkig ausgebildet und können auch mit der bisherigen
Puffereinrichtung zusammenwirken und nach und nach die jetzigen Puffer in Wegfall kommen.
Claims (2)
- PATENTAN SPRÜCHE:i. Vorrichtung an Eisenbahnzügen mit durchgehender Zugbremse, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Zugbremse im drehbar gelagerten Radgestell durch Gestänge (8, 9 und 45) mit der Bremskupplung'(18, 20 und 27) und der Wagenkupplung (3 und 4) zusammenwirkt und hierbei die Bremseinrichtung als Radbremse (23) und Schienenbremse (24) so ausgebildet ist, daß beide Bremsen beim Überfahren von Haltsignalen in Wirksamkeit treten, wenn an sich bekannte Anschläge (33) in der Mitte der Gleisbahn von hochstehenden, durch die Signaleinrichtung in bekannter Weise hoch und tief zu stellenden Gleitflächen (31) umgelegt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 'eine Zugeinrichtung von jedem Wagenabteil nach dem Bi'emsgestänge (9) geführt ist und bei Betätigung ein Zahnrad mit der Wagenachse kuppelt, das durch Zahnstange (11) das Bremsgestänge (8) betätigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126395D DE459908C (de) | 1926-07-10 | 1926-07-10 | Vorrichtung an Eisenbahnzuegen mit durchgehender Zugbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126395D DE459908C (de) | 1926-07-10 | 1926-07-10 | Vorrichtung an Eisenbahnzuegen mit durchgehender Zugbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459908C true DE459908C (de) | 1928-05-15 |
Family
ID=6996688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB126395D Expired DE459908C (de) | 1926-07-10 | 1926-07-10 | Vorrichtung an Eisenbahnzuegen mit durchgehender Zugbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459908C (de) |
-
1926
- 1926-07-10 DE DEB126395D patent/DE459908C/de not_active Expired
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