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DE459151C - Verfahren zur gleichzeitigen UEbermittlung von zwei Signalen, die sich voneinander unterscheiden, aber aus derselben Quelle hergeleitet sind - Google Patents

Verfahren zur gleichzeitigen UEbermittlung von zwei Signalen, die sich voneinander unterscheiden, aber aus derselben Quelle hergeleitet sind

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Publication number
DE459151C
DE459151C DEJ27392D DEJ0027392D DE459151C DE 459151 C DE459151 C DE 459151C DE J27392 D DEJ27392 D DE J27392D DE J0027392 D DEJ0027392 D DE J0027392D DE 459151 C DE459151 C DE 459151C
Authority
DE
Germany
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frequency
signals
carrier
circuit
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ27392D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Priority to DEJ27392D priority Critical patent/DE459151C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE459151C publication Critical patent/DE459151C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/86Arrangements characterised by the broadcast information itself
    • H04H20/88Stereophonic broadcast systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)
  • Transceivers (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verfahren zur gleichzeitigen Übermittlung von zwei Signalen, die sich voneinander unterscheiden, aber aus derselben Quelle hergeleitet sind. Die Erfindung betrifft Übermittlungsanlagen, in welchen eine Trägerwelle zur Übermittlung von Signalen von Frequenzen innerhalb des Hörbereiches benutzt wird, und bezieht sich insbesondere auf Einrichtungen, bei denen zwei oder mehr Signale ähnlicher Frequenzen, die sich aber in Phase oder Intensität unterscheiden, gleichzeitig übermittelt und ihren ursprünglichen Gleichheiten und Unterschieden getreu wiedergegeben werden.
  • Einrichtungen dieser Art sind bisher zum Zwecke der Festlegung von Tönen gegenüber festen und bekannten Punkten, beispielsweise bei Unterseelotungen, Richtungs- und Bereichfeststellungen, verwendet worden. Man hat sie auch benutzt, um an der empfangenden Station die gegenseitige Aufstellung verschiedener Schallquellen zueinander und gegenüber der Sendestation durchzuführen, wie z. B. bei der binauralen Übermittlung (am Draht oder drahtlos) musikalischer Darbietungen und von Gesprächen.
  • Derartige Einrichtungen wiesen bisher einen gewichtigen Nachteil dadurch auf, daß sie einen besonderen Verkehrsweg bzw. besondere Trägerfrequenzen für jede verschiedene Klangfarbe desselben Schalles benötigten. Wichtig ist die Erfindung für den Rundfunk und die Übermittlung von Orchesterprogrammen u. dgl., wo die räumliche Aufstellung der verschiedenen Instrumente wesentlich, wie sich herausgestellt hat, zur Wertschätzung des Programms durch den Rundfunkteilnehmer beiträgt.
  • Ein Nachteil bekannter Einrichtungen bei ihrer Anwendung auf drahtlose Anlagen beruht darauf, daß es bisher nötig war, für jeden übermittelnden Verkehrsweg eine Antenne mit ihren zugehörigen Kraftanlagen zu benutzen, so daß sich eine Verdopplung der Gestehungskosten und eine Verdopplung der Kraft nötig machte, die zur Übermittlung der Signale auf eine gegebene Entfernung notwendig war. Außerdem ist der Fadingeffekt der verschiedenen Trägerwellen in verschiedenem Grade bestrebt, eine offenbar falsche Stellungsverschiebung der ursprünglichen Schallquellen zu verursachen.
  • Nach der Erfindung werden die Niederfrequenzsignale aus zwei Schallumsetzungsvorrichtungen als Komponenten einer einzigen Trägerwelle übermittelt, und zwar wird die Trägerwelle durch Signale aus einer Vorrichtung moduliert, und das obere Randband der sich ergebenden Welle wird ausgesiebt und dein LTberinittlun-sstromkreis aufgedrückt; die gleiche Trägerwelle wird durch Signale aus der anderen Vorrichtung gesondert moduliert, und das untere Randband der sich ergebenden Welle wird ausgesiebt und dem gleichen Übermittlungsstromkreis aufgedrückt. Um die Eigenart der Erfindung, ihre Wirkungsweise und Betriebsverfahren näher auszuführen, soll die Erfindung im folgenden in ihrer Anwendung auf eine drahtlose Rundfunkanlage zur Erzeugung binauraler Wirkungen beschrieben werden. Natürlich ist die Erfindung nicht auf diese Anwendung beschränkt, da sie leicht in verschiedenen anderen Einrichtungen zur Schallübertragung oder auch zur Übermittlung von Licht- oder anderen physikalischen Veränderungen zur*Anwendung kommen kann.
  • Auf der Zeichnung stellen Abb. i und z schematisch als Ausführungsbeispiel eine Schaltungsanordnung eines Sende- bzw. Empfangsgerätes dar.
  • Abb. i zeigt zwei Aufnahme- oder Schallenergie-Umsetzungsvorrichtungen io und ii, welche Mikrophone o. dgl. für Rundfunkzwecke geeignete Einrichtungen sein können. Diese Vorrichtungen sind innerhalb des Feldes musikalischen Schalles aufgestellt, der beispielsweise durch ein Orchester erzeugt wird. Sie sind in einer Weise voneinander entfernt, die sich zur binauralen Wiedergabe als ein besten geeignet erwiesen hat. Die beiden Vorrichtungen io und ii nehmen auf diese Weise die gleichen Töne von den Instrumenten auf, aber die Phasenbeziehung und die Intensität der von den einzelnen Instrumenten aufgefangenen Schallwellen hängt von der Stellung dieser Instrumente gegenüber den Mikrophonen io und ii ab.
  • Die Niederfrequenzströme, die durch die Aufnahmevorrichtung io erzeugt werden und eine Klangfarbe der musikalischen Töne darstellen, verlaufen durch eine Bandsiebkette 12 und werden einem Verstärkerstromkreis 13 aufgedrückt.
  • Die durch die Aufnahmevorrichtung ii erzeugten Ströme, welche eine andere Klangfarbe der musikalischen Töne bedeuten, gehen durch eine Bandsiebkette 1q. und. werden einem Verstärkerstromkreis 15 zugeführt.
  • Die Verstärker 13 und 1.5 sind als Ausführungsformen mit Dreielektrodenröhren 16 bzw. 17 dargestellt, deren Ausgangsstromkreise an die entsprechenden Ausgangsstromkreise zweier -Cbertragungs- und Modulierungsröhren 18 und ig, die auch Dreielektrodenröhren sind, angeschlossen sind. Eine Niederfrequenzdrosselspule 2o ist in die gemeinsame Batterieleitung für die Ausgangsstromkreise der Röhren 16 und i8 und eine Niederfrequenzdrosselspule 21 in ähnlicher Weise in die Batterieleitung für die Röhren 17 und ig eingeschaltet.
  • Ein Hochfrequenzschwingungserzeuger 22 ist an die Eingangsstromkreise der Modulatoren i8 und ig angeschlossen, um ihnen eine Trägerwelle zu liefern. Bei der dargestellten Schaltung wird die dem Modulator i8 gelieferte Trägerwelle verstärkt und gleichzeitig entsprechend den Niederfrequenzströmen moduliert, welche im Ausgangsstromkreis des Verstärkers 13 vorhanden sind.
  • Die dem Modulator ig aufgedrückte Trägerwelle wird in ähnlicher Weise verstärkt und entsprechend dem im Ausgangsstromkreis des Verstärkers i5 vorhandenen Niederfrequenzstrorn moduliert.
  • Bekanntlich setzen sich die aus der Zusammenwirkung zwischen Trägerwelle und der Sprachfrequenzwelle im Modulator 18 sich ergebenden Hochfrequenzwellen aus Komponenten der Frequenz C der Trägerwelle und den Summen- und Differenzfrequenzen C + S, und C - Si zusammen, wobei S, die Sprachfrequenz in diesem Zweige der Einrichtung bedeutet.
  • Die im Ausgangsstromkreis des Mociulators i g vorhandene Hochfrequenzwelle ist, wie sich zeigt, in ähnlicher Weise aus den F requenzen C, C + S2 und C - S= zusainniengesetzt, wobei SZ die Sprachfrequenz in diesem Zweige des Stromkreises bedeutet.
  • Da S, und S; von der gleichen Größenordnung von Frequenzen sind, sind die durch ihre Vereinigung mit C erzeugten Randbänder von der gleichen Breite.
  • Diese beiden Wellen werden nun den Band-Siebketten 23 bzw. -24. aufgedrückt, von denen eine so bemessen ist, daß sie ein dem oberen Randbande entsprechendes Frequenzband oder die Summenfrequenz als Komponente der gegenwärtigen Trägerwelle hindurchläßt; die andere Siebkette ist derart bemessen, daß sie ein dem unteren Randband entsprechendes Band oder die Difterenzfrequenzkomponente der Trägerwelle hindurchgehen läßt.
  • Da die Siebkette 23 nur ein oberes Randband der modulierten Welle und Siebkette 24. nur ein unteres Randband hindurchlassen, sind in dein gemeinsamen Ausgangsstromkreis 25 dieser Siebketten die kandbänder C + S, und C - Si vorhanden, und infolge der etwas gerundeten Kennlinie an den Abreißstellen beider Schaltungen sind die -von ihnen durchgelassenen Bänder weit genug, um die Trägerfrequenz zu überlappen, so daß genügend Energie des Trägers C ebenfalls .in dem Stromkreis 25 vorhanden ist. Auf diese Weise enthält die sich ergebende Ausgangswelle die obener wähnten Randbänder und eine unmodulierte Komponente der Trägerfrequenz, die zu Detektierzwecken an der Empfangsstation dient.
  • Der Zweck der Bandsiebketten 12 und 1q. in den Niederfrequenz- oder Aufnahmestromkreisen dieser Ausführungsform der Erfindung ist der, ein übermäßiges Übersprechen in der Empfangseinrichtung, <las von diesem C'berlappen der durch die Siebschaltungen 23 und 24 durchgelassenen-Bändcr Herrührt, zu verhindern. Die NTiederfreqtieii7sieblcetten 12 und 1:f können so viel von clcr. \ iederfrequenz der musikalischen Töne oder Stimme, die durch die Aufnahmevorrichtungen io bzw. z i aufgenommen werden, abtrennen, wie sich mit der erwünschten Wiedergabe und deren guter Beschaffenheit verträgt, und können deshalb darauf bemessen sein, Frequenzen zwischen -2oo und 5ooo Perioden hindurchzulassen.
  • Die den Siebketten 23 und 24 aufgedrückteil Randbänder haben also benachbarte Frequenzgrenzen von annähernd C -'- Zoo und C - 200 Perioden, was ein Überlappen auf der Trägerfrequenz C zuläßt und noch zur Ausscheidung des Übersprechens in den Empfangsstromkreisen wirksam ist.
  • Es erscheint wünschenswert in einer Einrichtung. der oben beschriebenen Art Vorkehrungen zu treffen, um ein Übersprechen zu verringern, und zwar infolge der allgemein beim gegenwärtigen Rundfunk für die Trägerwelle benutzten Hochfrequenz und dein daraus folgenden Mangel an Schärfe an den Abreißstellen, der sich in Bandsiebketten, wie beispielsweise 23 und 2d., zeigen würde. Infolge der Ähnlichkeit der beiden übermittelteil Signale jedoch kann ein gewisser Betrag von Übersprechen sehr wohl zulässig sein. In Trägeranlagen am Draht, wo die Trägerfrequenz verhältnismäßig niedrig ist, können die Bandsiebketten, welche 23 und 2.I auf der Zeichnung entsprechen, derart bemessen werden, daß sie an ihren Grenzfrequenzen sehr scharf abschneiden, so daß die in einer ähnlichen Weise, wie oben beschrieben, gebildeten Randbänder sich nicht in gleicher Weise überlappen. Die Niederfrequenzsiebketten, die 12 und 14 oben entsprechen, lassen sich deshalb bei derartigen Anlagen ganz ersparen, ohne daß auf der Empfangsstation ein störendes Übersprechen entsteht. Energie der unmodulierten Trägerfrequenz kann in diesem Falle unmittelbar all den dem Kreise 25 auf der Zeichnung entsprechenden Ausgangsstromkreis angelegt werden.
  • -Nach der an Hand der Zeichnung beschriebenen Anlage ist der Ausgangsstromkreis 25 über eine Verstärkungseinrichtung 26 all den Überlnittlungs- oder Antennenstromkreis 27, -28 angeschlossen.
  • Die durch die Antenne 27 ausgesendete Welle bestellt aus einem oberen Randbande. einem unteren Randbande und einer Trägerkomponente. Die Welle belegt die gleiche Breite wie ein einzelner Rundfunkverkehrsweg, enthält aber die beiden Klangfarben des ursprünglichen Schalles. Eine Wirtschaftlichkeit in der Ausnutzung des Rundfunkspektrums läßt sich auf diese Weise erzielen.
  • Es ist leicht zu ersehen, daß diese Anlage nur eine einzige Verstärkereinrichtung mit ihrer Kraftzuführung erfordert und ebenso nur eine einzige Antenne zum Aussenden zweier Signale. Infolgedessen sind die ersten Anlagekosten der Einrichtung und die Kosten der Unterhaltung im wesentlichen gering.
  • An der Empfangsstation wird die gesendete Welle durch die Empfangsantenne 3o der Abb. 2 aufgenommen und zwei Bandsiebketten 31 und 32 aufgedrückt, welche den Siebketten 23 bzw. 2q. gleich sind. Siebkette 31 läßt das Randband C -f- S1 und einen Teil der Energie der Trägerfrequenz C hindurch, während Siebkette 32 das Randband C - S, und etwas Energie von der Trägerfrequenz C hindurchgehen läßt. Mit Hilfe der Detektorsätze 33 bzw. 34 beliebiger Art werden die modulierten und unmodulierten Komponenten vereinigt, um die ursprünglichen Niederfrequenzwellen S, und S.; entstehen zu lassen, die entsprechend den beiden besonderen Empfangsgliedern 35 und 36 aufgedrückt werden, die beispielsweise zwei Telephone eines Kopffernhörers 37 sein können.
  • Da die Phasenunterschiede und die gegenseitigen Intensitäten der ursprünglichen Signale durchweg erhalten geblieben sind, und zwar infolge der Gleichheit des Gerätes in den beiden Zweigen der Anlage, wird ein genaues Abbild der räumlichen Verteilung der verschiedenen Schallquellen auf der Sendestation dem Hörer durch seinen binauralen Sinn zugetragen.
  • Natürlich lassen sich viele andere Anordnuligen zur Verbreitung binauraler Programme treffen, auf welche sich die Erfindung anwenden läßt. Das besondere, auf der Zeichnung angedeutete Modulierungsverfahren jedoch hat den Vorteil, daß die Modulierung, die in dem Anodenstromkreis einer Röhre, z. B. 18, stattfindet, einen vernachlässigbaren Einfluß auf den Gitterstromkreis dieser Röhre ausübt und deshalb den Eingangsstroinkreis der anderen Röhre ig nicht beeinflußt. Und umgekehrt zieht die in der Röhre icg bewirkte Modulierung den Eingangsstromkreis der Röhre 18 nicht nennenswert in Mitleidenschaft. Die Anordnung zweier getrennter Stromkreise zum Anschluß des Schwingungserzeugers 22 an die betreffenden Eingangsstromkreise der Röhren 18 und i9 unterstützt ferner die erfolgreiche Trennung der Signale S, und S.-Die Erfindung läßt sich auch durch Modulierung zweier Quellen von verhältnismäßig niedrigen, aber jenseits der Hörbarkeit liegenden Frequenzen, z. B. 5o ooo und ioo ooo, durch die beiden betreffenden Quellen durchführen, wobei die gleiche Innenwelle dann gleichzeitig durch die beiden getrennt modulierten, jenseits des Hörbereiches liegenden Frequenzen moduliert und das einzige so. gebildete Band ausgesendet wird. Die aufgenommenen Wellen werden mit einer örtlichen Quelle der gleichen Frequenz wie die Innenfrequenz vereinigt, und die beiden jenseits des Hörbereiches liegenden Frequenzen werden durch Siebkettenstromkreise geschieden und zu gesonderten Empfangsvorrichtungen geführt.
  • Besonders wenn eine Sendeanlage nach der Erfindung mit Empfangsgeräten vereinigt wird, bei denen die verschiedenen Komponenten nicht gesondert empfangen und zu verschiedenen Abhörvorrichtungen gelenkt werden, wird eine gewisse Verbesserung des Empfangs des gewöhnlichen Rundfunks offenbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur gleichzeitigen übermittlung von zwei Signalen, die sich voneinander unterscheiden, aber aus derselben Quelle hergeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Signale dieselbe Trägerfrequenz modulieren und von den hierdurch entstandenen Frequenzen ein dem einen Signal entsprechendes unteres Seitenband und ein dem anderen Signal entsprechendes oberes Seitenband ausgewählt und gleichzeitig übermittelt werden.
  2. 2. System zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, in welchem jedes der erwähnten Signale ein gemeinsames Frequenzband, z. B. das Stimmfrequenzband, besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Signal durch ein elektrisches Frequenzsieb gesandt wird, welches dem Signal zugeordnet -ist und Frequenzen unterhalb einer bestimmten unteren Grenze unterdrückt, worauf " jedes auf diese Weise eingelegte Frequenzband auf einen besonderen Modulator aufgedrückt wird, zwischen dessen Ausgangsstromkreis und der Antenne oder dem Belastungsstromkreis ein anderer selektiver Stromkreis oder ein Sieb angeordnet ist, durch dessen Vermittlung ein resultierendes Seitenband mit dem Träger ausgesandt und das andere resultierende Seitenband unterdrückt wird.
  3. 3. Verfahren zur übermittlung von Signalen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Trägerfrequenz, welche gleichzeitig den beiden gesonderten Modulatoren aufgedrückt wird, jedem von diesen mit i8o° Phasenverschiebung abgegeben wird. q.. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Empfangsstelle ein selektiver Stromkreis dazu vorgesehen ist, das eine Seitenband und den Träger auszuwählen, während ein anderer selektiver Stromkreis dazu vorgesehen ist, das andere Seitenband mit demselben Träger auszuwählen, und die nach Detektierung der Hochfrequenz gewonnenen beiden Niederfrequenzbänder getrennt je einem der Telephone eines Kopfhörers zugeführt werden.
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