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DE458891C - Hydraulische Vorrichtung zum Steuern der Ventile, Schieber, Haehne o. dgl. von Kolbenmaschinen - Google Patents

Hydraulische Vorrichtung zum Steuern der Ventile, Schieber, Haehne o. dgl. von Kolbenmaschinen

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Publication number
DE458891C
DE458891C DEM86962D DEM0086962D DE458891C DE 458891 C DE458891 C DE 458891C DE M86962 D DEM86962 D DE M86962D DE M0086962 D DEM0086962 D DE M0086962D DE 458891 C DE458891 C DE 458891C
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DE
Germany
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piston
driving
cylinder
driven
driving piston
Prior art date
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Expired
Application number
DEM86962D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H M MEIER MATTERN JR
Original Assignee
H M MEIER MATTERN JR
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Filing date
Publication date
Application filed by H M MEIER MATTERN JR filed Critical H M MEIER MATTERN JR
Application granted granted Critical
Publication of DE458891C publication Critical patent/DE458891C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
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    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D13/00Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
    • F02D13/02Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
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Description

  • Hydraulische Vorrichtung zum Steuern der Ventile, Schieber, Hähne o. dgl. von Kolbenmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Vorrichtungen zum Steuern der Ventile, Schieber, Hähne o. dgl. von Kolbenmaschinen und betrifft insbesondere eine solche Vorrichtung mit einem von der Steuerwelle bewegten hohlen, an der Druckseite offenen und in seiner Wandung eine oder mehrere periodisch eine Verbindung zwischen seinem Druckraum und einem Ausgleichbehälter herstellende Öffnung aufweisenden treibenden Kolben und hiermit zusammenarbeitenden, den zu steuernden Teil beeinflussenden getriebenen Kolben.
  • Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art bezweckt die Erfindung die Schaffung einer hydraulischen Steuervorrichtung, bei welcher mit Sicherheit etwa während des Betriebes in die Flüssigkeit hineingelangende Luft selbsttätig ausgetrieben wird- Die neue Steuervorrichtung eignet sich infolge ihrer Bauart insbesondere zur Bedienung von Ventilen großer Abmessung, die bisher nur auf mechanischem Wege beeinflußt werden konnten, und zwar ist die Bedienung mit der neuen Vorrichtung außerordentlich leicht und vor allen Dingen sehr genau, so daß schnelles Öffnen und Schließen der Ventile o. dgl. unter allen Umständen erreicht wird. Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß der treibende Kolben während eines Teiles seines Arbeitshubes und von einem regelbaren Zeitpunkt ab durch Flüssigkeitsdruck den das Steuerorgan beeinflussenden getriebenen Kolben in die Steuerstellung bringt und daß während der Abwärtsbewegung des getriebenen Kolbens sowie während seines Stillstandes in der das Steuerorgan schließenden Lage beim Druckhub des treibenden Kolbens Flüssigkeit durch eine Leitung in einen Ausgleichbehälter gepreßt wird, während beim Abwärtshub des treibenden Kolbens eine der zum Öffnen des Steuerorganes erforderliche Menge Flüssigkeit entsprechende Menge Flüssigkeit aus dem Ausgleichbehälter über ein Rückschlagventil, den Druckraum des den getriebenen Kolben aufnehmenden Zylinders und eine weitere Leitung in den Druckraum des den treibenden Kolben aufnehmenden Zylinders gesaugt wird.
  • Weiter besteht die Erfindung noch in einer Vorrichtung, bei welcher innerhalb der hydraulischen Einrichtung keinerlei mechanische Teile zur Bewegung der Ventile erforderlich sind. Zu diesem Zweck wird der getriebene Kolben in die Ruhelage, d. h. in die das Steuerorgan schließende Lage, hydraulisch unter dem Einfluß eines zweiten treibenden Kolbens zurückbewegt, wobei die beiden treibenden Kolben miteinander gekuppelt sind oder einen einzigen in einem entsprechend gestalteten Zylinder arbeitenden Stufenkolben bilden und 'der Druckraum eines dieser Zylinder mit dem Raum unterhalb sowie der des anderen Zylinders mit dem Raum oberhalb des getriebenen Kolbens in Verbindung steht, während beide Druckräume des treibenden Kolbens periodisch mit dem Ausgleichbehälter verbunden sind.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist darin zu erblicken, den Zeitpunkt der Öffnung und des Schließens des Ventils zu ändern, und zwar wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Oberkante und Öffnungen des treibenden Kolbens mit durch gekrümmte Linien seitlich begrenzten Aussparungen versehen sind.
  • Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen: Abb. i eine schematische Ansicht einer Steuervorrichtung gemäß der Erfindung mit drehbarem und hin und her gehendem treibenden Kolben, Abh. 2 eine Ansicht der neuen Steuervorrichtung, bei welcher der getriebene Kolben hydraulisch in seine Ausgangsstellung gebracht wird, Abb. 3 und 4 schematische Ansichten des treibenden Kolbens nach Abb. i in verschiedenen Stellungen und Abb. 5 und 6- schematische Ansichten des treibenden Kolbens nach Abb. 2, ebenfalls in verschiedenen Stellungen.
  • Bei dem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel der neuen Steuerung ist das Ventil i durch eine Stange 2 mit.dem in dem Zylinder 4 arbeitenden getriebenen Kolben 3 verbunden. Der Raum 5 unterhalb des Kolbens 3 steht durch einen Kanal 6 mit dem Druckraum 7 des zur Aufnahme des treibenden Kolbens 9 dienenden Zylinders 8 in Verbindung. Außer dem in den oberen Teil des Zylinders 8 mündenden Druckkanal 6 ist der Zylinder 8 noch mit einem den Zylinder 4 umgebenden Ausgleichkessel i i durch einen Kanal io verbunden, der bei 18 in den Zylinder 8 etwa in der Mitte seiner Länge mündet. Der Ausgleichkessel i i, die Kammern 5 und 7 und die Kanäle 6 und io sind mit einer Flüssigkeit, zweckmäßig Öl, angefüllt. Der treibende Kolben 9 ist als hohler, unten geschlossener und oben offener Zylinder ausgebildet, dessen offenes -Ende dem Teil des Zylinders 8 zugekehrt ist, in welchem der Kanal 6 mündet.
  • Der treibende Kolben 9 wird in seiner Längsrichtung durch eine Stange 34 verschoben, und zwar wird diese Bewegung von der Steuerwelle der Maschine hergeleitet. Der Kolben 9 kann jedoch auch in irgend geeigneter Weise um seine Achse gedreht werden, und zwar kann zu diesem Zweck die Kolbenstange 12 mit einem Vierkant 13 ausgerüstet werden, der in eine entsprechende Vierkantöffnung 15 eines Hebels 16 eingreifen kann. Der Kolben 9 ist mit Öffnungen 17 ausgerüstet, die in bestimmter Lage mit der Mündung i8 des nach dem Ausgleichkessel ii führenden Kanalei io zusammenfallen. Sobald beim Aufwärtshub durch den treibenden Kolben g die Offnung i8 verschlossen wird, wird die Flüssigkeit durch den Kanal 6 hindurch in die Kammer 5 unterhalb des getriebenen Kolbens 3 gedrückt, wodurch dieser entgegen der Wirkung der Feder i9 gehoben wird. Sobald der treibende Kolben 9 diejenige Lage erreicht, in welcher die Öffnungen 17 seiner Wandung abermals mit der Mündung 18 des Kanalei io - zusammenfallen, wird durch die Feder i9 der getriebene Kolben 3 wieder abwärts gedrückt, und hierdurch wird das Öl aus der Kammer 5 durch den Kanal 6, den Zylinder 8, die Öffnungen 17, die Mündung 18 und den Kanal io in den Ausgleichkessel ii hineingepreßt, so daß das Ventil i geschlossen wird. Der Stoß beim Schließen des Ventils wird durch eine Colman-Ölbremse 2o oder durch irgendeine andere geeignete Vorrichtung abgeschwächt. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des treibenden Kolbens 9 wird die Verbindung zwischen dem Kanal i o und dem Zylinderraum durch die Öffnungen 17 und die Mündung i8 hindurch aufrechterhalten. Während der Abwärtsbewegung nimmt der treibende Kolben 9 für einen Augenblick eine Lage ein, in welcher die Verbindung zwischen der Kammer 7 und dem Kanal io unterbrochen ist. Die Unterbrechung erfolgt dadurch, daß die Oberkante des treibenden Kolbens noch nicht die Oberkante der Mündung 18 überschritten hat. Solange letzteres nicht der Fall ist, wird Flüssigkeit aus dem Ausgleichkessel i i von dem Kolben 9 durch den Kanal 6, die Kammer 5, das Rückschlagventil 21 und den Kanal 22 hindurch angesaugt. In dieser Weise wird eine vollkommene Auffüllung der verschiedenen Ölkammern und Kanäle stets gewährleistet und die Möglichkeit der Bildung von Luftkissen in diesen Räumen auf ein Mindestmaß verringert.
  • Wird durch den Hebel 15, 16 der treibende Kolben 9 um seine Achse gedreht, so kann die Verbindung zwischen dem Zylinderraum 7 und dem Kanal io nach Wunsch früher oder später beim Aufwärtshub des Kolbens 9 hergestellt werden, und in dieser Weise ist eine genaue Regelung der Maschine möglich. Die Einstellung des Kolbens 9 durch den Hebel 15, 16 erfolgt durch die Steuervorrichtung oder in irgend anderer geeigneter Weise. Um die gewünschte Einstellung des Kolbens 9 durch eine Drehbewegung um seine Achse zu erzielen, haben sowohl die Öffnungen 17 -als auch die Mündung 18 besondere Gestalt. Weiter ist der obere Teil des zylindrischen Kolbens so ausgebildet, daß bei seiner Umdrehung der Augenblick, in welchem das Durchdrücken der Flüssigkeit beginnt, nach Wunsch geändert werden kann. In dieser Weise kann das Öffnen und Schließen des Ventils i in der jeweils gewünschten Weise bestimmt und geregelt werden.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen schematische Ansichten des in Abb. i dargestellten treibenden Kolbens und des zugehörigen Zylinders. Die in der Zylinderwandung vorgesehenen Öffnungen 18 sind an ihren Begrenzungskanten schraffiert. Die verschiedenen Lagen des Kolbens 9 in der Totpunktstellung 17, bei Beginn des Aufwärtshubes 17a des Ventils, bei Beginn der Schließbewegung 17v des Ventils (Abb. 4.) und in der Totpunktstellung 17d auf der anderen Seite sind ;in ausgezogenen, punktierten, strichpunktierten und strich-und doppeltpunktierten Linien dargestellt.
  • In Abb. d. ist der Kolben in den gleichen Lagen nach einer Drehung um einen gewissen Winkel dargestellt worden. Es ist ersichtlich, daß bei der Stellung in Abb. 3 das Ventil nicht angehoben wird (weil in dieser Lage des Kolbens 9 bei seiner Aufwärtsbewegung die Mündung 18 nicht geschlossen wird, so daß Flüssigkeit durch diese Mündung hindurch in den Kanal io gedrückt wird), vielmehr das Ventil in der in Abb. 4. veranschaulichten Lage des Kolbens angehoben wird.
  • Bei der in Abb.2 dargestellten Ausführungsform der Steuervorrichtung wird das Ventil nicht unter Wirkung einer Feder geschlossen, sondern in der gleichen Weise wie beim Anheben durch hydraulischen Druck verstellt. Zu diesem Zwecke ist der treibende Kolben als Stufenkolben ausgelaildet. Die beiden Teile 23 und 24 des Stufenkolbens arbeiten in einem entsprechend stufenförmig ausgebildeten Zylinder 25, 26. Der untere Teil 2-3 des Kolbens wirkt in der gleichen Weise wie der treibende Kolben 9 gemäß Abb. i. Der getriebene Kolben 3 wird anstatt durch eine Feder durch von oben wirkenden Flüssigkeitsdruck in die Ausgangslage zurückgebracht, und zwar wird die hierfür erforderliche Flüssigkeit durch den Kolben 2-. in den Zylinder 26 hineingedrückt, nachdem dieser Kolben die Mündung 27 des nach dem Ausgleichkessel i i führenden Kanales io geschlossen hat. Sobald die Mündung 27 durch den Kolben 2¢ abgeschlossen worden ist, wird die Flüssigkeit aus dem Zylinder 26 durch den Kanal 28 in den Raum 29 oberhalb des getriebenen Kolbens 3 gepreßt, so daß der getriebene Kolben 3 abwärts bewegt wird und die unter ihm befindliche Flüssigkeit durch den Kanal 6 in den Zylinder 25 und durch die Mündung i 8 in den Kanal i o und zurück in den Ausgleichkessel i i hineingedrückt wird. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Stufenkolbens fallen die Öffnungen 30 und 27- in einem vorher bestimmten Augenblick zusammen, wodurch jedes weitere Durchströmen der Flüssigkeit nach dem Raum 29 unterbunden wird. Durch die Colman-Ölbremse wird der Stoß bei der Schließbewegung des Ventils i abgeschwächt. Der Raum 29 oberhalb des getriebenen Kolbens 3 steht ebenfalls durch ein Rückschlagventil31 mit dem den Zylinder des getriebenen Kolbens umgebenden Ausgleichkessel i i in Verbindung.
  • Um den Augenblick, in welchem das Hineindrücken der Flüssigkeit in den Raum 26 beginnt, durch Drehen des treibenden Kolbens um seine Achse ändern zu können, ist die Oberkante des oberen Kolbens 2.4 mit Aussparungen oder Nuten 32 versehen, deren kurvenförmige Begrenzungskanten die gewünschte Regelung bestimmen.
  • Bei Anwendung der neuen Steuerung können die öffnungs- und Schließzeitpunkte der Ventile so geändert werden, daß ein wirtschaftliches Arbeiten der Maschine erzielt wird. So kann beispielsweise bei Dieselmaschinen der Vorauslaß kleiner gewählt werden, wenn die Brennstoffeinspritzung nur kürzere Zeit dauert, um am Ende des Hubes einen vollständigen Druckausgleich zu erzielen und die Expansion für verschiedene Belastungen vollkommen ausnutzen zu können. Bei Schiffsmaschinen ist bei einer höheren Geschwindigkeit mehr Vorauslaß erwünscht. Bei Schiffsmotoren mit veränderlicher Geschwindigkeit kann der Augenblick des Schließens des Auspuffventils leicht mit Bezug auf die Geschwindigkeit der Maschine geregelt werden..
  • Bei Mehrzylindermaschinen kann eine große Anzahl von mit den getriebenen Kolben verbundenen Ventilen mit Hilfe eines einzigen treibenden Kolbens gesteuert werden, beispielsweise bei vier Zylindermotoren, deren Kurbeln um i8o° versetzt sind. Die Erfindung kann im Verein mit V iertaktmaschinen sowohl als auch mit Zweitaktmaschinen verwendet werden.
  • In den Abb. 5 und 6 sind der Vollständigl:eit halber die Kolben 23, 24 und Zylinder 25, 26 gemäß Abb. 2 in verschiedenen Stellungen mit Bezug aufeinander veranschaulicht. Wie bei den Abb. 3 und q. sind auch hier die wichtigen Stellungen, die der Stufenkolben nacheinander einnimmt, nämlich die Totpunktlage, der Beginn der Hubbewegung 1711, der Beginn der Schließbewegung 17 b, das Ende der Schließbewegung 17c und die Totpunktlage i-d am anderen Hubende angedeutet worden. In Abb. 6 ist der Kolben mit Bezug auf den Zylinder gedreht worden. Es erhellt, daß bei der Stellung in Abb. 5 das Ventil aus dem gleichen Grunde, wie dies mit Bezug auf Abb. 3 bereits angegeben worden ist, nicht angehoben werden kann, wohingegen bei der in Abb. 6 dargestellten Lage das Ventil angehoben wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Vorrichtung zum Steuern der Ventile, Schieber, Hähne o. dgl. von Kolbenmaschinen mit einem von der Steuerwelle bewegten hohlen, an der Druckseite offenen und in seiner Wandung ein oder mehrere periodisch eine Verbindung zwischen seinem Druckraum und einem Ausgleichbehälter herstellende Öffnungen aufweisenden treibenden Kolben und hiermit zusammenarbeitenden, die zu steuernden Organe beeinflussenden getriebenen Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Kolben (9) während eines Teiles seines Arbeitshubes und von einem regelbaren Zeitpunkt ab durch Flüssigkeitsdruck den das Steuerorgan (i) beeinflussenden getriebenen Kolben (3) in die Steuerstellung bringt und daß während der Abwärtsbewegung des Kolbens (3) sowie während seines Stillstandes in der das Steuerorgan @(i) schließenden Lage beim Druckhub des Kolbens (9) Flüssigkeit durch eine Leitung (io) in einen Ausgleichbehälter (i i) gepreßt wird, während beim Abwärtshub des Kolbens (9) eine der zum Öffnen des Steuerorganes (i) erforderliche Menge Flüssigkeit entsprechende Menge Flüssigkeit aus dem Behälter (i i) über ein Rückschlagventil (2i), den Druckraum (5) des getriebenen Kolbens (3) und Leitung (6) in den Druckraum (7) des treibenden Kolbens (9) gesaugt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Kolben (3) in die Ruhelage (die das Steuerorgan i schließende Lage) hydraulisch unter dem Einfluß eines zweiten treibenden Kolbens (2q.) zurückbewegt wird und die beiden treibenden Kolben (23, 2q.) gekuppelt sind oder einen einzigen in einem entsprechend gestalteten Zylinder (25, 26) arbeitenden Stufenkolben bilden und der Druckraum eines (25) dieser Zylinder mit dem Raum (5) unterhalb sowie der des anderen Zylinders (26) mit dem Raum (29) oberhalb des getriebenen Kolbens (3) in Verbindung steht, während beide Druckräume des treibenden Kolbens (23, 2q.) periodisch mit dem Ausgleichbehälter (i i) verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, bei welcher der treibende Kolben unabhängig von seinen Hubbewegungen Drehbewegungen um seine Achse ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des treibenden Kolbens und Öffnungen (i7, 30) in der Wand des treibenden Kolbens (9, 23, 2q.) seitlich durch gekrümmte steuernde Kanten begrenzt werden, um durch eine Drehbewegung des Kolbens und Zylinders mit Bezug aufeinander den Zeitpunkt, in welchem die Öffnung oder Öffnungen (i8, 27) in der zugehörigen Zylinderwand abgeschlossen und freigelegt werden, zu regeln.
DEM86962D 1923-11-13 1924-11-01 Hydraulische Vorrichtung zum Steuern der Ventile, Schieber, Haehne o. dgl. von Kolbenmaschinen Expired DE458891C (de)

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