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DE457369C - Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen

Info

Publication number
DE457369C
DE457369C DESCH71108D DESC071108D DE457369C DE 457369 C DE457369 C DE 457369C DE SCH71108 D DESCH71108 D DE SCH71108D DE SC071108 D DESC071108 D DE SC071108D DE 457369 C DE457369 C DE 457369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
parallel
grid
anode
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH71108D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH71108D priority Critical patent/DE457369C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE457369C publication Critical patent/DE457369C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
    • H02J3/40Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen. Zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen benötigt man Einrichtungen, welche anzeigen, ob die beiden Spannungen in Phase und Periode annähernd so gleich sind, daß der Schaltvorgang erfolgen kann, oder welche die Schaltung im geeigneten Zeitpunkt selbsttätig vornehmen. Es sind Einrichtungen unter Verwendung von evakuierten oder mit Gas gefüllten Röhren bekannt, die über Kondensatoren an die Enden der parallel zu schaltenden Leitungen angelegt werden und bei denen dieKondensatorströme Glimmerscheinungen hervorbringen, so daß ein optisches Signal zustande kommt. Auch ist ein Meßverfahren vorgeschlagen worden, bei dem Röhren mit Glühkathode und Steuergitter als sogenannte Phasometer verwendet werden, nämlich zum Messen von Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung eines Wechselstromes gegebener Frequenz.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden Hochvakuumgefäße mit Glühkathoden benutzt, bei denen diejenigen elektrischen Größen, welche den Augenblickswert des Entladestromes bestimmen, von den Spannungen in den beiden parallel zu schaltenden Netzen abhängig gemacht werden. Der Entladestrom dient sodann als Arbeitsstrom zur Betätigung einer Anzeigevorrichtung oder einer selbsttätigen Schaltvorrichtung. Der Augenblickswert der Entladung ist bei solchen Gefäßen abhängig z. B. von Heizung oder Anodenspannung oder Gitterspannung. Macht man also eine dieser Größen abhängig von der Spannung des einen Netzes und eine oder mehrere der anderen Größen abhängig von der Spannung des anderen Netzes, so kann man erreichen, daß durch das Zusammenwirken der Größen die Entladung im zur Parallelschaltung geeigneten Zeitpunkt ein Maximum oder Minimum wird und hiermit eine Anzeigevorrichtung oder ein Zeitrelais oder sonstige Relais betreiben. Derselbe Zweck wird erreicht, wenn man eine der Größen von der geometrischen Summe der beiden Spannungen abhängig und die übrigen Größen konstant macht. Der Einfachheit halber soll im folgenden stets vorausgesetzt sein, daß man mit dem Maximum der Entladung und nicht mit dem Minimum arbeiten will.
  • In Abb. i ist ein Anwendungsbeispiel schematisch dargestellt. Mit E ist ein Entladungsgefäß, in diesem Fall ein solches mit drei Elektroden, bezeichnet. Die Heizung der Glühkathode K soll durch eine besondere Heizquelle H erfolgen. Die Anodenstrecke K-A ist mit der Sekundärwicklung des Spannungswandlers T, verbunden. Die Anodenspannung entspricht also in Phase und Periode der Spannung im Netz N, und die Gitterspannung der Spannung im Netz N2, da die Gitterstrecke K-G mit der Sekundärwicklung des Spannungswandlers T, verbunden ist. Durch den Schalter S sollen die beiden Netze zusammengeschaltet werden. R ist ein Anzeigeinstrument oder ein Zeitrelais oder ein sonstiges Relais, das an den Klemmen einer Drossel Dr oder eines Transfärtnators liegt und auf den durch Dy fließenden Strom anspricht. Schließlich könnte Dr oder R auch den Zweig einer Wheatstoneschen Brücke darstellen.
  • Die Abhängigkeit des Entladestromes -i von der Gitterspannung g bei konstanter Heizung und konstanten Anodenspannungen a ist in Abb. a dargestellt, die Abhängigkeit von Anodenspannung a hei konstanter Heizung und Gitterspannung g in Abb. 3. Die Gitterspannung ä möge nun unter dem Einfluß der Spannung in N2 um den Wert m in Abb. 2 zwischen den Grenzen x und 2 pendeln. Den Wert nz kann man dadurch bestimmen, daß man dem Gitter eine Vorspannung, im vorliegenden Beispiel eine positive, etwa aus einer in 21b. r angedeuteten Batterie Gv, gibt; deren Voltzahl von der Größe 0-»z unterhalb der Amplitude der Sekundärspannung von T2 bleibt, welch letztere j a durch dasÜbersetzungsv erhältnis oder durch Widerstände passend wählbar ist. Der Entladestrom würde dann periodisch die Werte zwischen den Punkten 3 und auf der Kurve in Abb.2 annehmen, wenn die Anodenspannung a einen konstanten Wert hätte. Die Spannung a möge aber ihrerseits nach Abb. 3 unter dem Einfluß der Netzspannung in N, und einer passend gewählten Anodenvorspannung von der Größe 0-n, entnommen etwa aus einer Batterie Av (Abb. i), um den Wert iz in den Grenzen 5 und 6 pendeln, so daß der Entladestrom periodisch die Werte zwischen den Punkten 7 und 8 der Kurve (Abb. 3) annehmen würde, wenn die Gitterspannung g konstant wäre. Man erkennt, daß nur bei zeitlichem Zusammentreffen der Werte g = 2 und a - 6 die Amplitude von i ihr Maximum erreicht. Die Zwischenwerte ergeben sich aus der Kurvenschar der Röhre für verschiedene konstante Anodenspannungen als Parameter, die in Abb. 2 strichpunktiert angedeutet ist, und aus dem augenblicklichen Wert der Gitterspannungen.
  • Die allgemeine Form des Stromverlaufs ist die eines Schwebungsstroms, zusammengesetzt aus einem Gleichstromwertl (Abb. 4) und einem überlagerten Wechselstrom W. Durch richtige Wahl der Polarität bei T1 und T2, ferner der Übersetzung und der Vorpannungen kann man erwirken, daß der Wechselstrom g' nur dann von gleichbleibender und maximaler Amplitude ist, wenn die Spannungen in N, und N, in der Periode gleich und in der Phase gleichgerichtet sind, d. h. wenn die Voraussetzungen für das Parallelschalten gegeben sind. Nur unter diesen Umständen wird daher auch der Wechselstrom an den Klemmen der Drossel Dr oder des Transformators (Abb. z) eine maximale Spannung erzeugen, die von dem Instrument R angezeigt oder zur Ausführung der Schaltung herangezogen wird.
  • Die Gittervorspannungsbatterie Gv in Abb. r kann wegfallen, wenn man die Anodenwechselspannung aus Tl so- wählt, daß aus der Schar der möglichen Kurven (Abb. 27) diejenige herausgegriffen wird, die mit der Mitte 111 ihres geraden Teiles in die Linie für g-o fällt. Der Entladestrom hat dann im allgemeinen immer noch die Form nach Abb. 4.
  • Die Form des Entladestromes ist aber für den Erfindungsgedanken unwesentlich. Man kann daher auch die Wirkung des Gefäßes E mit einer Gleichrichterwirkung verbinden, wenn man durch passende neggtive Gittervorspannung dafür sorgt, daß der Mittelwert zza, um den die Gitterspannung unter dem Einfluß von N2 pendelt, so gelegt wird, daß der Strom i zeitlich etwa die Form nach Abb. 5 annimmt, in der die Gleichstromkomponente I unterdrückt ist und die einen Kappenstrorn darstellt, der im Instrument R ebenfalls nur dann ein Maximum anzeigt, wenn Gleichheit in Frequenz und Phase zwischen N, und N2 herrscht. Es kann dann auch die -Anodenvorspannung Az, wegfallen und die Anodenwechselspannung in Abb.3 um den Wert n - o pendeln.
  • Wie eingangs schon bemerkt, kann die Parallelschaltvorrichtung auch mit dem Minimum des Entladestromes arbeiten. Durch passende Wahl der Polarität der Spannungswandler kann man nämlich erreichen, daß bei völliger Gleichheit zwischen N, und N2 in Frequenz und Phase die Gitter- und Anodenspannung um r8o° verschoben sind und der positive Halbwechsel der Anodenspannung zusammentrifft mit dem negativen Halbwechsel der Gitterspannung und umgekehrt, so daß niemals ein Anodenstrom entstehen kann, außer bei zeitlicher Verschiebung der beiden Halbwechsel. Das Instrument R kann dann direkt in den Anodenkreis gelegt werden und muß die Parallelschaltung veranlassen, wenn sein Ausschlag dauernd oder genügend lange gleich Null geworden ist.
  • Die weiteren Abbildungen zeigen noch eine Reihe von möglichen Anwendungsformen. Nach Abb.6 kann man Gitter- und Anodenspannung konstant lassen und die Heizung von der geometrischen Summe der beiden Netzspannungen beeinflussen. Die Abhängigkeit des Entladestromes i von der Heizung zeigt Abb.7. In gleicher Weise kann man Heizung und Anodenspannung konstant und die Gitterspannung von der geometrischen Summe der Netzspannungen abhängig machen. Nach Abb. 8 geschieht die Beeinflussung durch kapazitive Mittel, etwa durch die Kapazität der Leitungen gegen die Belegungen B von Isolatoren.
  • Man kann auch eine der die Entladung bestimmenden Größen von der geometrischen Summe der Netzspannungen, eine zweite Größe von einer einzelnen Netzspannung abhängig machen. In Abb. 9 ist z. B. die Heizung von der Summenspannung; die Anodenspannung von der Einzelspannung in N1 abhängig. und als Entladungsgefäß ist ein solches ohne Gitter verwendet. Abb. i o zeigt umgekehrt die Anodenspannung abhängig von der Summenspannung, während die Heizung aus einem der beiden Netze erfolgt. Den Fall, daß die Heizung dem einen, die Anodenspannung dem anderen Netze entnommen wird, zeigt Abb. i i.
  • Erfolgt die Beeinflussung durch magnetische Mittel (Spannungswandler), so kann die vorschriftsmäßige Erdung eines Sekundärpols stets durchgeführt werden, wie dies in den Abbildungen angedeutet ist. Die Größe desEntladungsgefäßes richtet sich nach dem Energiebedarf der Anzeige- oder selbsttätigen Schaltvorrichtung. Es ist selbstverständlich, daß man nicht nur für eine, sondern auch für zwei oder drei Phasen j e ein Entladungsgefäß mit den nötigen galvanischen, magnetischen oder kapazitiven Beeinflussungsmitteln vorsehen kann. Bei Verwendung von Kapazitäten empfiehlt sich sodann, nicht mit der Grundfrequenz, sondern mit einer höheren Harmonischen der Netzspannung zu arbeiten, wenn nötig, unter Zwischenschaltung von Abstimmitteln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Parallelschalten von VVechselstrommaschinen, gekennzeichnet durch die Verwendung von einem oder mehreren Hochvakuumgefäßen_ mit Glühkathode, bei welchen die den Arbeitsstrom bedingenden Größen einzeln oder in-Verbindung miteinander von der geoinetrischen Summe der beiden Netzspannungen oder von den Netzspannungen allein durch galvanische, magnetische oder kapazitive Mittel beeinflußt werden.
DESCH71108D 1924-07-29 1924-07-29 Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen Expired DE457369C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH71108D DE457369C (de) 1924-07-29 1924-07-29 Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH71108D DE457369C (de) 1924-07-29 1924-07-29 Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE457369C true DE457369C (de) 1928-03-14

Family

ID=7440113

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH71108D Expired DE457369C (de) 1924-07-29 1924-07-29 Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE457369C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756088C (de) * 1935-06-18 1953-12-21 Aeg Einrichtung zum Parallelschalten zu synchronisierender Systeme

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756088C (de) * 1935-06-18 1953-12-21 Aeg Einrichtung zum Parallelschalten zu synchronisierender Systeme

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