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DE455978C - Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung fuer die Traeger der abwechselnd zur Stuetzung des Fahrzeugs dienenden Raeder und Laufketten - Google Patents

Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung fuer die Traeger der abwechselnd zur Stuetzung des Fahrzeugs dienenden Raeder und Laufketten

Info

Publication number
DE455978C
DE455978C DEV21264D DEV0021264D DE455978C DE 455978 C DE455978 C DE 455978C DE V21264 D DEV21264 D DE V21264D DE V0021264 D DEV0021264 D DE V0021264D DE 455978 C DE455978 C DE 455978C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
drive
wheels
shaft
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV21264D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vickers Ltd
Original Assignee
Vickers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Ltd filed Critical Vickers Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE455978C publication Critical patent/DE455978C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/02Endless track vehicles with tracks and additional ground wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung für die Träger der abwechselnd zur Stützung des Fahrzeugs dienenden Räder und Laufketten. Die Erfindung bezieht sich auf eine durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung für die Träger der abwechselnd zur Stützung des Fahrzeugs dienenden Räder und Laufketten. Die Umwandlung des Antriebs erfolgte bisher durch Anheben bzw. Senken der endlosen Laufketten mit Bezug auf den Fahrzeugrahmen mittels einer Einrichtung, die durch ein Umkehrgetriebe von der Maschinenwelle an einer Stelle zwischen der Maschine, dem üblichen Geschwindigkeitswechselgetriebe und dem Getriebekasten angetrieben wurde, durch den das Fahrzeug seinen Antrieb erhält.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt der Antrieb der Einstellvorrichtung durch Vermittlung des zum Fahrzeugantrieb dienenden Wechselgetriebes und des Getriebes für den Rückwärtsgang. Auf diese Weise kann die Vorrichtung zur Umwandlung des Antriebs in der einen oder anderen Richtung dadurch bedient werden, daß man den üblichen Schalthebel in eine seiner Stellungen für den Vorwärtsgang oder in seine Rückwärtsstellung bewegt, ohne daß es notwendig ist, ein zusätzliches Umkehrgetriebe wie bei den bisher bekannten Einrichtungen zu verwenden. Die Bauart des Fahrzeuges wird hierdurch vereinfacht und verbilligt. Der Antrieb von der Motorwelle auf die Vorrichtung zur Umwandlung der Antriebsart erfolgt vorzugsweise durch eine Reibungskupplung, so daß der Antrieb stoßlos erfolgt und die Möglichkeit einer Beschädigung vermieden wird, wenn die Maschine am Ende der Umwandlung der Antriebsart von der Antriebsvorrichtung nicht entkuppelt ist. Die obenerwähnte Welle wird vorzugsweise durch den vorderen Teil der Antriebs- oder Kardanwelle des Fahrzeugs gebildet, und dieser Wellenteil ist von dem hinteren Wellenteil durch eine Klauen- oder andere Kupplung getrennt, die zwischen den beiden Wellenteilen angeordnet ist, so daß letztere miteinander verbunden werden können, wenn das Fahrzeug anzutreiben ist, oder voneinander gelöst werden, wenn die Antriebsart des Fahrzeugs geändert werden soll.
  • Die erwähnte Reibungskupplung wird vorzugsweise durch einen Handhebel bedient, durch den die Reibungskupplung aus ihrer normalen ausgerückten Lage, die sie bei eingerückter Klauenkupplung einnimmt, in die eingerückte Stellung bewegt wird, nachdem die Klauenkupplung ausgerückt worden ist.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Fahrzeugs gemäß der Erfindung, und Abb. 2 ist eine Draufsicht hierzu.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Teil der Abb. 2.
  • i bezeichnet den Fahrzeugrahmen, 2, 2 sind die vorderen Wagenräder, 3, 3 sind die Federn dieser Räder, 4, 4 sind die hinteren Wagenräder, und 5,5 sind die Federn für die letztgenannten Räder. Mit 6, 6 sind die endlosen Laufketten und mit 7, 7 die Antriebsräder dieser Laufketten bezeichnet. Mit 8 sind die vorderen Rollen bezeichnet, über die die endlosen Laufketten hinweggehen, g und io sind Tragrollen für die endlosen Laufketten. Diese Rollen werden. von Rahmen i getragen, die zu beiden Seiten des Fahrzeugs angeordnet sind. 12 ist die Maschinenantriebswelle, 13 das Gehäuse für das übliche Geschwindigkeitswechselgetriebe, 14 der übliche Handsteuerhebel für dieses Wechselgetriebe, 15 die Antriebs- oder Kardanwelle, die von diesem Geschwindigkeitswechselgetriebe angetrieben wird. 16 ist ein Gehäuse, welches die Reibungskupplung- enthält, und 17 ist ein Handhebel zum Einstellen dieser Reibungskupplung.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform des Fahrzeugs sind die Rahmen i i an dem Rahmengestell angebracht, und die Umwandlung des Antriebs von der einen Antriebsart in die andere erfolgt dadurch, daß die Fahrzeugräder mit Bezug auf das Rahmengestell auf und ab be-,vegt werden, zu welchem Zweck die Federn 3, 5 mit Armen 18, ig verbunden sind, die um die Achsen der vorderen und hinteren Gleiskettenführungsräder schwingbar gelagert sind. Radial verlaufende Stangen 2o, 21 dienen dazu, die Fahrzeugräder in einer konstanten radialen Entfernung von den Achsen der Laufrallen 8 und den Antriebsrädern 7 für die Laufketten zu halten. Die .Arme 18, ig werden von den längs verlaufenden Wellen 22, 23 und durch mit Schraubengewinde versehene Teile 24, 25 angetrieben, die mit Muttern 26, 27 in Eingriff stehen, die ihrerseits in Schlitze der Arme 18 bzw. ig eingreifen.
  • Die Welle 15, die von dem üblichen Getriebekasten 13 des Fahrzeugs angetrieben wird, ist, wie dargestellt, geteilt, und eine durch einen Fußhebel 2g beeinflußbare Klauenkupplung 3o ist zwischen die beiden Teile dieser Welle eingeschaltet; diese Kupplung verbindet in der einen Lage die beiden Teile der Welle 15 für den Antrieb des Fahrzeugs und löst in der anderen Lage den hinteren Wellenteil von dem vorderen. Der vordere Teil der Welle 15 trägt ein Kettenrad 31, welches eine Querwelle 32 mittels einer Kette 33 und mittels der in dem Gehäuse 16 untergebrachten Reibungskupplung antreibt. Diese Reibungskupplung ist gewöhnlich ausgerückt und wird durch den Handhebel 17 in die eingerückte Lage geführt, wenn es erwünscht ist, die Antriebsart des Fahrzeugs umzuwandeln. Die Querwelle 32 ist durch geeignete Räder mit den Wellen 22 und 23 verbunden. Hieraus geht hervor, daß durch eine Bewegung des Schalthebels 14 in eine seiner vorderen Stellungen oder in seine rückwärtige Lage bei ausgerückter Kupplung 3o das Kettenrad 31 und die hierdurch angetriebenen Wellen 22, 23 in der einen oder anderen Richtung gedreht werden, um das Fahrzeug von der einen in die andere Antriebsart umzuwandeln, falls die Reibungskupplung in dem Gehäuse 16 eingerückt ist. _ Die zum Antrieb der Laufketten dienenden. Räder 7, 7 sind in einem gewissen Abstand vor den hinteren Wagenrädern 4, 4 angeordnet, und jedes der Räder 7, 7 wird von der Antriebswelle 15 mittels einer Reibungskupplung. 44 angetrieben, die beim Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von Reibungsplatten aufweist. Der Antrieb für die hinteren Wagenräder 4, 4 erfolgt durch eine Teleskopwelle 34, die mit einem Universalgelenk 35 versehen ist-und-mittels der üblichen, in dem Kasten 36 untergebrachten - Differentialräder auf die Wellenteile einwirkt, die diese Wagenräder tragen. Um die Welle 15 .entweder mit den Antriebsrädern 7, 7 mittels der erwähnten Kupplungen oder mit den Wagenrädern 4, 4 mittels der Teleskopwelle 34 zu kuppeln, ist noch ein Getriebekasten 37 vorgesehen. Dieser Getriebekasten ist in Abb. 1 und-2 nur schematisch angedeutet, jedoch in Abb. 3 besonders dargestellt. Der Getriebekasten weist ein Stirnrad 38 auf, das verschiebbar auf der Antriebswelle 15 sitzt. Das Stirnrad 38 kann entweder mit einem Stirnrad 3g auf der Welle 4o, die durch ein Universalgelenk mit der Teleskopwelle 34 verbunden ist, oder mit einem Stirnrad 41 , auf der Welle 42 in Eingriff gebracht werden, die eine Querwelle 43 antreibt, die ihrerseits mit den Antriebsteilen der erwähnten Reibungskupplungen verbunden ist. Auf diese Weise wird ein Antrieb zwischen der Welle 15 und der Teleskopwelle 34 hergestellt, wenn das Fahrzeug für den Laufräderantrieb eingestellt ist, oder zwischen dieser Antriebswelle 15 und den Antriebsrädern 7, 7 für die Laufketten mittels der erwähnten Reibungskupplungen, falls das Fahrzeug für den Laufkettenantrieb eingestellt ist. Das Stirnrad 38 wird durch einen Arm bewegt, der von einem Handhebel beeinflußt wird, welcher in bequemer Reichweite von dein Sitz des Wagenführers angebracht ist. Die Lage des Handhebels 17 und des Fußhebels 29 mit Bezug auf den Schalthebel 14 und die Fußhebel a, h, c, welche die Maschinenkupplung bzw. die Bremse für die Antriebswelle 15 oder den Maschinenakzelerator oder dessen Ventil einstellen, sind aus Abb. 2 zu erkennen, so daß das Fahrzeug von der einen Antriebsart in die andere umgewandelt werden kann, ohne daß der Wagenführer das Fahrzeug zu verlassen braucht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung für die Träger der abwechselnd zur Stützung des Fahrzeugs dienenden Räder und Laufketten, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Einstellvorrichtung durch Vermittlung des zum Fahrzeugantrieb dienenden Wechselgetriebes und des Getriebes für Rückwärtsgang erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wechselgetriebe und der auf die Träger der Räder und Laufketten einwirkenden Einstellvorrichtung eine Reibungskupplung (i6) eingeschaltet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Einstellvorrichtung von dem in der .Nähe des Wechselgetriebes liegenden Teil der Antriebslängswelle (i5) des Fahrzeugs abgeleitet wird und dieser Wellenteil mit dem hinteren Teil der Längswelle durch eine Klauenkupplung (30) verbunden ist, die beim Antrieb der Einstellvorrichtung ausgerückt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung (i6) mittels eines Handhebels (i7) ausgerückt wird, bevor die Klauenkupplung (3o) eingerückt wird und letztere bei eingerückter Reibungskupplung ausgerückt ist.
DEV21264D 1925-11-06 1926-05-15 Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung fuer die Traeger der abwechselnd zur Stuetzung des Fahrzeugs dienenden Raeder und Laufketten Expired DE455978C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB455978X 1925-11-06

Publications (1)

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DE455978C true DE455978C (de) 1928-02-13

Family

ID=10437823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV21264D Expired DE455978C (de) 1925-11-06 1926-05-15 Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung fuer die Traeger der abwechselnd zur Stuetzung des Fahrzeugs dienenden Raeder und Laufketten

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DE (1) DE455978C (de)

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