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DE455407C - Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen fuer Erz u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen fuer Erz u. dgl.

Info

Publication number
DE455407C
DE455407C DET30840D DET0030840D DE455407C DE 455407 C DE455407 C DE 455407C DE T30840 D DET30840 D DE T30840D DE T0030840 D DET0030840 D DE T0030840D DE 455407 C DE455407 C DE 455407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pan
loading
pockets
container
pans
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET30840D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE455407C publication Critical patent/DE455407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen für Erz u. dgl. Zur Beschickung rechteckiger Sinterungspfannen wird öfters eine fahrbare Vorrichtung benutzt, die im wesentlichen aus einem Behälter besteht, der eine oder mehrere Taschen mit regelbaren Verschlußklappen besitzt. Beim Beschicken wird diese Vorrichtung über die zu beschickende Pfanne hinweg bewegt, wobei die Verschlußklappen entsprechend geöffnet sind, so daß die Pfanne mit Beschickungsgut gefüllt wird, dessen Oberfläche mittels einer an der hintersten Tasche vorgesehenen verstellbaren Abstreifplatte etwa in Flucht mit der Oberkante der Pfanne eingeebnet wird.
  • Das Beschicken runder Sinterungspfannen wurde dagegen für gewöhnlich von Hand ausgeführt, eine Arbeit, die große Erfahrung und Geschicklichkeit seitens der Arbeiter erfordert, damit die Beschickung derartig gleichmäßig dicht erhalten wird, daß die Verbrennung des in das Erz eingemengten Brennstoffes gleichmäßig durch dieMischung hindurch fortschreitet.
  • Es ist auch eine maschinelle Einrichtung zur Beschickung runder Sinterungspfannen bekannt, bei welcher das Beschickungsgut in der Mitte der Pfanne zugeführt wird und mittels eines drehbaren Verteilers über den ganzen wagerechten Schnitt der Pfanne ausgebreitet wird. Eine gleichförmig dichte Be-Schickung läßt sich aber damit nicht erreichen.
  • Die Erfindung bezweckt, die Handarbeit bei dem Beschicken runder Sinterungspfannen zu vermeiden und ein maschinelles Beschicken solcher Pfannen in schneller und bequemer Weise mit einer oder mehreren Schichten von Beschickungsgut zu ermöglichen, das im letzteren Falle verschiedene Zusammensetzungen oder Beschaffenheit haben kann. Gemäß der Erfindung sind die Taschen des Behälters sektorförmig ausgebildet und unten je mit einer radialen oder im wesentlichen radialen Beschickungsöffnung versehen, deren Breite vom Umfang des Behälters gegen die Mitte zu abnimmt. Wenn die Vorrichtung beim Beschicken über der kreisrunden Pfanne angebracht ist und der Behälter gedreht wird, während die Entleerungsklappe offen ist, wird das Beschikkungsgut infolge der gegen die Mitte abnehmenden Breite der Beschickungsöffnung gleichmäßig in solcher Menge auf die Pfanne aufgetragen, daß sie eine gleichmäßig starke Schicht des Beschickungsgutes erhält. Wenn der Behälter mit mehreren Taschen versehen ist kann die eine mit gröberem Material zum Schutze des Rostes gefüllt werden, während die übrigen Taschen, wenn mehr als zwei vorhanden sind, zur Einlagerung von pulverförmigen Erzen mit verschiedenem Gehalt an Brennstoff, gegebenenfalls auch von Brennstoff allein, um eine dünne Deckschicht von Brennstoff auftragen zu können, benutzt werden. Die verschiedenen Schichten können dabei mittels in bekannter Weise an den Kanten der Beschikkungsöffnungen vorgesehenen Abstreifplatten je für sich eingeebnet werden, indem die genannten Abstreifplatten derart in senkrechte oder schräge Lagen eingestellt werden daß sie entsprechend tief in die Pfanne hineinragen.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht der Beschickungsvorrichtung und Abb. 2 eine Draufsicht derselben. Abb.3 zeigt ebenfalls eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Drehung um i--,o° aus der in Abb. i dargestellten Lage.
  • P bezeichnet den oberen Teil einer Sinterpfanne, die in bekannter Weise die Form eines flachen, stehenden, kreisrunden. Zylinders hat. S bezeichnet die Beschickungsvorrichtung, die entweder feststehend aufgestellt ist, während die fahrbaren Pfannen dicht unterhalb angebracht werden, oder die fahrbar ist und über die jeweils zu beschikkenden Pfannen gebracht und nach der Beschickung wieder entfernt oder nach einer anderen leeren Pfanne befördert wird. Bei der dargestellten Ausführung ist die Beschickungsvorrichtung mit ihrem oberen Teile an einem wagerechten Kugellager T aufgehängt, dessen oberer, mit der Beschickungs vofichtung verbundener Druckring als Zahnring ausgebildet oder mit einem solchen fest verbunden ist. In diesen Zahnring greift ein Ritzel V ein, durch das die Beschickungsvorrichtung während des Beschickens gedreht werden kann. Die Beschickungsvorrichtung kann jedoch statt dessen auch an der unteren Kante gelagert sein beispielsweise mittels Räder, die unmittelbar auf dem oberen Flansche der Pfannen rollen. Eine Einrichtung der letztgenannten Gattung ist vorzuziehen, wenn die Beschickungsvorrichtung fahrbar ist.
  • Die Beschickungsvorrichtung enthält bei der dargestellten Ausführung drei Taschen X, die, von oben gesehen, sich als Kreisausschnitte mit einem Winkel von je iao° darstellen. Die Taschen besitzen äußere senkrechte Mantelwandungen, die Teile des senkrechten kreisrunden Zylinders bilden, dessen Durchmesser etwa gleich dem Durchmesser der zu beschickenden Pfannen ist, und derart schräg abwärts geneigte Seitenwandungen, daß das Gut in den Taschen nicht steckenbleiben kann. In dem Boden jeder Tasche ist eine Beschickungsöffnung vorgesehen, die für gewöhnlich durch eine drehbare Klappe A verschlossen ist, die derart gebaut ist, daß bei der Drehung die Beschickungsöffnung allmählich geöffnet wird und dabei immer die Form einer vom Umkreis gegen die Mitte der Breite nach abnehmenden Spalte behält, wodurch eine gleichmäßige Beschickung über den ganzen wagerechten Querschnitt der Pfanne hin erreicht wird. Die Regelungsklappe A ist mit einer Welle H drehbar verbunden, deren äußeres Ende in einem an der äußeren Wand der Tasche befestigten Lager R gelagert ist und deren inneres Ende in einem prismaförmigen Mittelstück N gelagert ist, das von den inneren Wandungen der Taschen gebildet wird. Die Drehung der Klappe A erfolgt mit Hilfe eines an ihr befestigten Handhebels C, der in verschiedenen Lagen mittels eines Führungsbogens E gesperrt werden kann, der von einer an der Tasche befestigten und von einem Winkeleisen K versteiften , Platte I getragen wird. An einer oder mehreren der Taschen kann außerdem auf der Welle H eine Regelungs-oder Abstreifungsplatte G befestigt sein, mittels der das in die Pfanne eingelassene Gut abgestreift und geebnet wird. Ist eine solche Platte G vorgesehen, so wird die Welle H mit einem Handhebel D ausgestattet, durch den die Welle und die Platte gedreht werden kann, so daß sich die letztere nach Wunsche senkrecht, geneigt oder wagerecht einstellen läßt. Der Handhebel D kann in der gewünschten Einstellung durch einen Führungsbogen F gesperrt werden. Um am Umkreise der Pfanne eine stärkere Zuteilung der Beschickung als im übrigen zu bewirken, was sich als wünschenswert erwiesen hat, um zu verhindern, daß ein zu großer Teil der Verbrennungsluft an der Wandung der Pfanne entlang durchströmt, kann eine besondere Zuteilungsvorrichtung in Form einer Hinter der Klappe A unten an der äußeren Kante der Tasche vorgesehenen, am Winkeleisen K oder an einem anderen geeigneten Teil in schräger Lage befestigten Platte I. o. dgl. angeordnet sein. Es genügt eine solche Zuteilungsvorrichtung an der Tasche, die das Beschickungsgut für die oberste Schicht der Pfanne enthält.
  • Falls die Pfanne mit drei übereinandergelagerten Schichten verschiedener Beschaffenheit beschickt tverden soll, ist die Wirkungsweise der Vorrichtung kurz die folgende. Die drei Taschen werden mit den verschiedenen Beschickungsstoffen gefüllt bei geschlossenen Bodenklappen. Dann wird eine Pfanne unter den Behälter gebracht, worauf die Klappe der Tasche, die das Gut für die Bodenschicht enthält, geöffnet und gleichzeitig die Beschickungsvorrichtung in Umdrehung versetzt wird. Hierdurch wird der Boden der Pfanne mit einer gleichmäßigen Schicht dieses Gutes bedeckt. Dann wird diese Klappe geschlossen und die Drehung der Vorrichtung unterbrochen. Darauf wird in ähnlicher Weise mit den übrigen Taschen verfahren und das Öffnen der Klappen derart bemessen, daß die Pfanne nach Einbringen der dritten Schicht gefüllt ist, Es ist selbstverständlich nicht erforderlich, daß die Beschickungsvorrichtung gedreht wird, sondern sie kann stillstehen, wenn die Pfanne auf einer drehbaren Unterlage ruht und während des Beschickens gedreht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen für Erz u. dgl., bei der die zu beschickende Sinterungspfanne unter einen Behälter gebracht wird, der Taschen mit regelbaren Verschlußklappen besitzt, wobei der Behälter und die Pfanne einander gegenüber drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen sektorförmig ausgebildet und unten je mit einer radialen Beschickungsöffnung versehen sind, deren Breite vom Umfang des Behälters gegen die Mitte zu abnimmt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren Kante einer oder mehrerer der Taschen hinter der Klappe eine Zuteilungsvorrichtung in Form einer schräggestellten Platte o. dgl. vorgesehen ist, mittels der während des Beschickens ein stärkeres Zusammenpressen des Gutes nach dem Rand der Pfanne zu als in den übrigen Teilen der Beschickung bewirkt wird.
DET30840D 1924-09-24 1925-09-17 Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen fuer Erz u. dgl. Expired DE455407C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE455407X 1924-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE455407C true DE455407C (de) 1928-01-31

Family

ID=20310143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET30840D Expired DE455407C (de) 1924-09-24 1925-09-17 Vorrichtung zum Beschicken runder Sinterungspfannen fuer Erz u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE455407C (de)

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