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DE45522C - Neuerung an Combinationstheilen für Geldschrankschlösser - Google Patents

Neuerung an Combinationstheilen für Geldschrankschlösser

Info

Publication number
DE45522C
DE45522C DENDAT45522D DE45522DA DE45522C DE 45522 C DE45522 C DE 45522C DE NDAT45522 D DENDAT45522 D DE NDAT45522D DE 45522D A DE45522D A DE 45522DA DE 45522 C DE45522 C DE 45522C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slider
lock
tumbler
combination
heads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45522D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. DAMBOIS >n Lüttich, Belgien, 21 Rue Nysten
Publication of DE45522C publication Critical patent/DE45522C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Die Combinationstheüe des nachbeschriebenen Geldschrankschlosses haben den Zweck, die Merkmale abzuschaffen, welche als Zeichen beim unbefugten Oeffnen des Geldschrankschlosses dienen, und auf diese Weise das unbefugte Oeffnen dieses Schlosses unmöglich zu machen.
Fig. ι bis 3 zeigen Ansichten der Combination in verschiedenen Stellungen.
Fig. 4 ist ein Querschnitt in der Linie A-B-C-D,
Fig. 5 nach der Linie E-F der Fig. 1,
Fig. 6 die Hinter- und Seitenansicht der Zuhaltung α,
Fig. 7 die Vorder- und Seitenansicht der Schwinge b,
Fig. 8 die Vorder- und Seitenansicht des Gleitstückes c.
Fig. 9 zeigt den Zusammenhang der Combination mit der Schiebestange, auf welcher alle Hebel und Riegel des Geldschrankes drehbar befestigt sind.
Die Knöpfe e, Träger der Buchstaben, und die Scheiben i i1 der Combination sind gekuppelt .vermittelst flacher Federn 0, welche auf der Scheibe i i1 befestigt sind und je einen Zapfen o1 tragen, der durch die Scheibe i z1 hindurchgeht und in eine der Vertiefungen e1, Fig. 4 (in gleicher Zahl wie die Buchstaben auf Knopf e vorhanden), des Knopfes e tritt. Durch Einführung der Keile s der Zuhaltung α unter die Federn ο und in die Schlitze i2 werden die Zapfen o1 aus der Vertiefung e1 gehoben, und man kann nach Belieben die Buchstaben, die zum Oeffnen des Schlosses als Merkmale dienen, ändern.
Die Möglichkeit, das Schlofs zu öffnen, hängt von der Lage ab, welche das Gleitstück c bezw. die damit verbundene Schwinge b einnimmt.
Die Schwinge b ist durch eine Schraube f auf der Platte ρ drehbar befestigt und wird auf ihr vermittelst der Füfse b1 b1, Fig. 7, geführt. Das Gleitstück c ist auf der Platte ρ durch Stifte, welche in die Schlitzet1^ des Gleitstückes, Fig. 3, greifen, und Schrauben mit Unterlagsscheiben gehalten und mit der Schwinge b durch eine Schraube b2, Fig. 1 und 2, verbunden, welche die Schwinge b in einem Schlitz bs, Fig. 7, durchsetzt und auf dem Gleitstück c in c2, Fig. 3 und 8, befestigt ist. Die beiden Theile b und c können auch unabhängig von einander sein; ein Stift an der hinteren Seite der Schwinge b, in der Höhe des Gleitstückes c angebracht, kann die Schraube b 2 ersetzen; auch kann die Schwinge b durch eine Feder, die das Gleitstück c nach rechts drückt, ersetzt werden.
Jede der Scheiben i i1 bildet eigentlich zwei zusammenhängende Scheiben i und i',-Fig. 4, deren Durchmesser verschieden grofs sind. Die Scheiben i haben auf ihrem Rande einen geradlinigen (oder fast geradlinigen) Theil, Fig. ι bis 3, gegen welchen sich die Köpfe c3 der Arme c* des Gleitstückes c legen, wenn die Knöpfe e der Combination sich in der Lage befinden, dafs das Schlofs geöffnet werden kann. In dieser Lage, Fig. 1 und 3, ist der Schlitz c5 des Gleitstückes c so gestellt, dafs, wenn man den Schlüssel oder den Drücker χ, Fig. 9, auf die Schiebestange y, welche den Schaft a} der Zuhaltung a in Be-
wegung setzt, einwirken läfst, die Zuhaltung a gehoben wird, der Ansatz a1 , Fig. 6, in den Schlitz c5 und die Klauen s in die Schlitze z2 eindringen, so dafs das Schlofs geöffnet werden kann, d. h. der Schaft a1 nimmt die in Fig. 9 punktirte Stellung ein.
In dieser Lage ist das Anlegen der Köpfe c3 an den geradlinigen Theil der Scheiben i durch die Art der Aufhängung der Schwinge b gesichert, welche durch ihr Gewicht das Gleitstück c stets nach rechts drängt.
Aber wenn man die Lage der Knöpfe e wechselt, d. h. wenn man die Combinationsscheiben verschieden dreht, Fig. 2, dann kommen die kreisförmigen Theile der Scheiben i mit den Köpfen c3 des Gleitstückes c in Berührung; das Gleitstück c und die Schwinge b werden nach links gedrängt und nehmen die Lage ein, welche in Fig. 2 gezeigt ist. Der Schlitz c5 des Gleitstückes c verläfst seinen Platz und nimmt (bezüglich des Ansatzes λ2 der Zuhaltung a) die in Fig. 2 punktirte Stellung ein, so dafs die Zuhaltung α nicht gehoben werden kann.
Der gröfseren Sicherheit wegen ist in dem Gleitstück c, unmittelbar neben dem Schlitz c5, eine kleine Kerbe ce eingeschnitten, Fig. 3 und 8. Die linke Seite dieser Kerbe ist geneigt. Wenn ein unbefugter Versuch, das Schlofs zu öffnen, dadurch gemacht wird, dafs man die Zuhaltung α in die Höhe hebt, ohne dafs die Scheiben i die zum OefFnen des Schrankes richtige Lage einnehmen, so stöfst der Ansatz cP gegen die geneigte Seite der Kerbe ce, gleitet an dieser entlang, indem er das Gleitstück c noch mehr nach links drängt, und die Köpfe c3 verlieren dann jede Berührung mit den Scheiben ti1, so dafs die Knöpfe sich vollständig frei drehen und es unmöglich ist, sich über die Stellung der geradlinigen Flächen der Scheiben i Gewifsheit zu verschaffen.
In dieser Stellung kommen die Klauen s nicht in Berührung mit den Scheiben i V.
Die Kerbe c6 kann man auch fortlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    In einer Combination für Geldschrankschlösser die Schwinge b, welche auf der Platte ρ in der Weise frei hängt, dafs sie durch ihr eigenes Gewicht stets die Neigung hat, ein Gleitstück c (geführt auf der Platte p) nach rechts zu drängen, — dessen Köpfe c3 (des Gleitstückes c) in Berührung mit den geradlinigen Flächen der Scheiben i V der Knöpfe e kommen, wenn die Combinationstheile die zur Oeffnung des Schlosses erforderliche Lage einnehmen, ■— und in dessen Schlitz c5 der Ansatz a2 der Zuhaltung α beim Oeffnen des Schlosses eingreift, und das eine Sicherheitskerbe c6 enthält, welche bei jedem unerlaubten Versuch, das Schlofs zu öffnen, durch Einwirken des Ansatzes <z2 der Zuhaltung α das Gleitstück c hinlänglich nach links drängt, damit die Köpfe cs des Gleitstückes c jede Berührung mit den Scheiben i V verlieren, und so jedes Merkmal fortgeschafft wird, welches einem unbefugten Oeffnen des Schlosses förderlich sein könnte, — eventuell der Ersatz der Schwinge b durch eine das Gleitstück c nach rechts drückende Feder.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45522D Neuerung an Combinationstheilen für Geldschrankschlösser Expired - Lifetime DE45522C (de)

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Publication Number Publication Date
DE45522C true DE45522C (de)

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DENDAT45522D Expired - Lifetime DE45522C (de) Neuerung an Combinationstheilen für Geldschrankschlösser

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DE (1) DE45522C (de)

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