DE4438778A1 - Steuereinrichtung - Google Patents
SteuereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung der im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Moderne Kraftfahrzeuge weisen als Standardausrüstung eine
Warnblinkanlage auf. Sie bietet einem Fahrzeugführer die
Möglichkeit, von seinem Fahrzeug aus dem Nachfolgeverkehr
bzw. die seinem Fahrzeug entgegenkommenden Verkehrsteil
nehmer auf eine Gefahrensituation hinzuweisen.
Für diese Warnblinkanlagen sind Steuerschaltungen bekannt,
welche als komplette Baugruppen, insbesondere in Relais-
Steckfassungen, innerhalb des Kraftfahrzeugs montierbar
sind.
Die bekannten Rundum-Warnblinkanlagen weisen jedoch den
Nachteil auf, daß die Warn-Information nur dann den vorge
sehenen Empfänger erreicht, wenn ein direkter Blickkontakt
(Sichtkontakt) zwischen den entsprechenden Verkehrsteil
nehmern und dem eine eingeschaltete Warnblinkanlage auf
weisenden Fahrzeug besteht. Diese Bedingung ist - wie die
Praxis gezeigt hat - in vielen Fällen, beispielsweise be
dingt durch bergige und/oder kurvenreiche Fahrbahnführung
bzw. durch die jeweils vorherrschenden Witterungsbedingun
gen, insbesondere bei Nebel, nicht oder zumindest nicht in
ausreichendem Maße erfüllt. Es kommt hinzu, daß auch durch
das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit eine eingeschal
tete Warnblinkanlage zu spät erkannt wird und eine ange
messene Reaktion auf die Gefahrensituation nicht mehr er
folgen kann.
Dies bedeutet eine erhebliche Erhöhung des Unfallrisikos
sowohl für den sich einer derartigen Gefahrenstelle nä
hernden Verkehrsteilnehmer als auch für ein sich diesem
Verkehrsteilnehmer nachfolgend näherden Fahrzeug.
Ausgehend von den Mängeln des Standes der Technik liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung
für eine in einem Kraftfahrzeug vorgesehene Warneinrich
tung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, durch
welche das Erkennen des Aktivierungszustandes der Warnein
richtung eines in der Nähe befindlichen Fahrzeugs unabhän
gig von den herrschenden meteorologischen Bedingungen und
den Sichtbedingungen übermittelt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung schließt die Erkenntnis ein, daß für die
Erhöhung der Wirksamkeit einer in einem Kraftfahrzeugs
vorgesehenen Warneinrichtung, vorzugsweise einer Rundum-
Warnblinkanlage, wesentliche Vorteile erreichbar sind,
wenn durch Einschalten der Warneinrichtung zusätzliche
Mittel aktiviert werden, deren informative Wirksamkeit von
den meteorologischen Bedingungen und von der Straßen
führung in einem räumlich begrenzten Verkehrsraum im
wesentlichen nicht beeinflußt wird und deren Aktivierung
durch die Fahrzeugführer der übrigen, sich gemeinsam mit
dem eine eingeschaltete Warneinrichtung aufweisenden Fahr
zeug in dem Verkehrsraum befindlichen Kraftfahrzeuge auf
einfache Weise feststellbar ist.
Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
weist die Steuereinrichtung für die Rundum-Warnblinkanlage
eines Kraftfahrzeugs eine Sendeeinrichtung und von der
Sendeeinrichtung unabhängig arbeitende Empfangsmittel auf.
Die Sendeeinrichtung wird mit Betätigen der Rundum-
Warnblinkanlage aktiviert. Die von der Sendeeinrichtung
abgestrahlten Impulse sind in einem vorgebbaren Entfer
nungsbereichs von den übrigen, sich in dem durch den Ent
fernungsbereich begrenzten Verkehrsraum befindlichen Fahr
zeugführern mittels der in den Steuereinrichtungen der
Rundum-Warnblinkanlagen ihrer Fahrzeuge vorgesehenen Emp
fangsmitteln feststellbar.
Der Empfang von Signalen der Sendeeinrichtung der Steue
reinrichtung einer Rundum-Warnblinkanlage eines ersten
Kraftfahrzeugs durch die Empfangsmittel einer Steuerein
richtung für die Rundum-Warnblinkanlage eines zweiten,
sich nicht im Sichtbereich zum ersten Kraftfahrzeug be
findlichen Fahrzeugs wird dem Fahrzeugführer des zweiten
Fahrzeugs optisch und/oder akustisch angezeigt. Der Fahr
zeugführer des zweiten Fahrzeugs ist dadurch in vorteil
hafter Weise über eine von der normalen Situation abwei
chenden Verkehrslage informiert, auch ohne daß er die op
tisch Einzelheiten erkennen kann. Er ist somit sofort in
der Lage, seinerseits angemessen zu reagieren und insbe
sondere die Fahrgeschwindigkeit zu vermindern.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind in der
Steuereinrichtung für eine Rundum-Warnblinkanlage eines
Kraftfahrzeugs zusätzlich Mittel vorgesehen, die eine
automatische Aktivierung der Rundum-Warnblinkanlage auslö
sen, wenn deren Empfangsmittel das Sendesignal einer ande
ren Warneinrichtung empfängt.
Diese Lösung stellt eine vorteilhafte Sicherung, insbeson
dere des Nachfolgeverkehrs, für den Fall dar, daß der
Fahrzeugführer die gleichermaßen vorgesehene optische
und/oder akustische Anzeige des von der Empfangseinrich
tung der Steuereinrichtung für die Rundum-Warnblinkanlage
seines Kraftfahrzeugs empfangenen Signals, beispielsweise
durch vorhandenen Verkehrslärm oder durch eine bei den An
zeigeelementen vorliegenden Störung, nicht wahrnimmt oder
wahrnehmen kann.
Entsprechend einer günstigen Weiterbildung der Erfindung
weist die Steuereinrichtung für eine Rundum-Warnblinkanlage
zusätzliche Mittel auf, die ein Aktivieren der in der
Steuereinrichtung vorgesehenen Sendeeinrichtung unterbin
den, wenn das Einschalten der Rundum-Warnblinkanlage durch
gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von einem Fremd
fahrzeug erfolgt ist. Dies sichert in vorteilhafter Weise,
daß durch automatisches Einschalten von Rundum-Warnblink
anlagen kein kettenreaktionsartiges Ausweiten der Aktivie
rung von Warneinrichtungen in Verkehrsräume erfolgt, in
denen keine von der normalen Situation abweichenden Ver
kehrsbedingungen vorliegen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Er
findung ist vorgesehen, die Aktivierung der Sendeeinrich
tung der Steuereinrichtung nicht nur von dem Einschalten
der betreffenden Rundum-Warnblinkanlage abhängig zu ma
chen, sondern darüberhinaus auch fahrzeuginterne Mittel zu
nutzen, durch welche ein eine Gefahrensituation bedeuten
der und damit die Verkehrssituation in einem begrenzten
Verkehrsraum wesentlich beeinflussender Zustand des Fahr
zeugs erfaßbar ist. Dazu ist beispielsweise der Beschleu
nigungs-Sensor einsetzbar, dessen Ausgangssignal zur Akti
vierung des Airbag-Systems des Kraftfahrzeugs führt.
Für die Realisierung der vorteilhaften Funktionen der vor
stehend genannten Ausführungsformen und die entsprechenden
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung
sind elektronische Mittel in Form von Logik-Bausteinen
vorgesehen. Die logische Verknüpfung der UND- und ODER-
Glieder in Verbindung mit Negatoren erfordert keinen kom
plizierten Schaltungsaufwand und sichert in günstiger Wei
se eine zuverlässige Aktivierung der Rundum-Warnblink
anlage in Abhängigkeit von der jeweils vorliegenden Situa
tion.
Darüberhinaus ist die erfindungsgemäße Steuereinrichtung
in vorteilhafter Weise derart ausgebildet, daß sie - mit
einem Blinkfrequenzgeber für die Warneinrichtung und den
Schalteinrichtungen für die Blinkleuchten des Kraftfahr
zeuges zu einer Baueinheit in Form eines Steck-Moduls
zusammengefaßt - problemlos mit den zum gegenwärtigen
Zeitpunkt in Kraftfahrzeugen verwendeten Blinkgebern
austauschbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend
zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Blockschaltung einer Rundum-Warnblink
anlage, welche mit einer erfindungsgemäßen Steuereinrich
tung versehen ist,
Fig. 2 eine erste Ausführungsform der Erfindung als De
tail von Fig. 1 im Blockschaltbild sowie
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform entsprechend Fig. 2.
Die in Fig. 1 im Grundprinzip dargestellte einer Warn
blinkanlage 1 eines Kraftfahrzeugs, welche mit einer - nach
folgend näher beschriebenen - Steuereinrichtung 2 ver
sehen ist, weist einen Ein/Aus-Schalter 4 auf, welcher im
Fahrzeuginnenraum für den Fahrzeugführer zugänglich ange
ordnet ist. Mit 7, 7a, 9 und 9a sind die von außen sicht
bar, an der rechten bzw. linken Seite des Kraftfahrzeugs
angeordneten Leuchtmittel bezeichnet, welche zur Fahrt
richtungsanzeige bzw. für das Warnblinken vorgesehen sind.
Der Blinkhebel 3 enthält zwei einzelne Schalter 5 und 6
zum Einschalten der Leuchtmittel 7, 7a (linke Blinkleuch
ten) bzw. 9, 9a (rechte Blinkleuchten) für die Fahrtrich
tungsanzeige, welche - ebenso wie die entsprechenden An
zeigeelemente 8 und 10 - über die Leitungen 25 und 26 mit
Strom versorgt werden. Im Falle der Auslösung der Funktion
"Warnblinkanlage" werden die Blinkleuchten beider Fahr
zeugseiten gleichzeitig aktiviert. Das ebenfalls im Fahr
zeuginnenraum angeordnete Anzeigeelement 11 für eine einge
schaltete Rundum-Warnblinkanlage 1 wird über die Leitung
24 aktiviert. Mit 3a ist der Beschleunigungs-Sensor eines
in dem Kraftfahrzeug vorgesehenen Airbag-Systems bezeich
net. Die Steuereinrichtung 2 entspricht in ihrer grund
sätzlichen Funktion der eines kombinierten Blink-/Warn
blink-Relais eines Kraftfahrzeugs. Dieses kann als kom
plette Einheit eingebaut und ersetzt werden.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 2 sind bei der Aus
führung gemäß der Erfindung in der Steuereinrichtung 2 zu
sätzlich eine Sendeeinrichtung 17, welche bei Einschalten
der Rundum-Warnblinkanlage 1 aktiviert wird und ein den
Zustand der Warnblinkanlage 1 des Kraftfahrzeuges kenn
zeichnendes Signal abgibt und ein Empfangsmittel 12, wel
ches zum Empfang eines Signals vorgesehen ist, das von ei
ner im wesentlichen gleichartig ausgebildeten Warn
einrichtung eines anderen Kraftfahrzeugs abgegeben wird,
wenn sich diese im aktivierten Zustand befindet.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die Sendeeinrichtung 17 als Hochfrequenzsender ausgebil
det, dessen Ausgangsleistung derart bemessen ist, daß das
ges endete Signal in einer Entfernung von vorzugsweise
200 m noch sicher empfangen werden kann.
Zum Aktivieren der Sendeeinrichtung 17 wird die Rundum-
Warnblinkanlage eingeschaltet (Betätigen des Schalters 4
gemäß Fig. 1), wobei am Schaltpunkt a ein Potential
ansteht. Dadurch wird einerseits das ODER-Glied 28 durch
geschaltet und am Ausgang des UND-Gliedes 18 entsteht bei
aktiven Blinkfrequenz-Geber 15 ein Signal, welches den
Wandler 16 ansteuert. Das Wandlerausgangssignal aktiviert
dann den Sender 17. Andererseits werden bei an dem Schalt
punkt a anliegenden Potential die ODER-Glieder 21, 22
durchgeschaltet und steuern über die - bei aktiviertem
Blinkfrequenz-Geber 15 ebenfalls durchgeschalteten UND-
Glieder 19, 20 - die Schalt-Relais 32, 33 für die nicht
dargestellten Leuchtmittel der Rundum-Warnblinkanlage an.
Das bei eingeschalteter Rundum-Warnblinkanlage aktivierte
optische Anzeigemittel 11 wird über eine Diode 23 ange
steuert.
Die Sendeeinrichtung 17 ist bei einer vorteilhaften Va
riante auch durch das Ausgangssignal des Beschleunigungs-
Sensors 30 eines in dem Kraftfahrzeug vorhandenen Airbag-
Systems, mit welchem das ODER-Glied 28 durchgeschaltet
wird, aktivierbar. Die Auslösung des Airbag-Systems stellt
insoweit gleichermaßen wie das Einschalten einer Warnein
richtung ein Signal für eine von den Normalbedingungen ab
weichende, gefährliche Verkehrssituation dar, auf welche
der Nachfolgeverkehr hinzuweisen ist.
Der mit 12 bezeichnete Empfänger der Steuereinrichtung 2
ist für den Empfang von Signalen vorgesehen, welche eine
gleichartige Rundum-Warnblinkanlage eines anderen Kraft
fahrzeugs aussendet, wenn diese aufgrund einer vom Normal
fall abweichenden Situation im Straßenverkehr aktiviert
worden ist. Mittels des Wandlers 13 werden die empfangenen
Signale aufbereitet, so daß über den Spannungsteiler 27
bzw. über die Koppeldiode 29 eine akustische bzw. optische
Anzeige im Lautsprecher 14 bzw. dem Leuchtmittel 11 erfol
gen kann.
Diese Anzeige signalisiert dem Fahrzeugführer eine ver
kehrsgefährdende, für ihn in seiner Fahrtrichtung gegeben
enfalls noch nicht erkennbare Situation und er kann ent
sprechend reagieren und die Warnblinkanlage seines Fahr
zeugs einschalten. Das Schließen des entsprechenden Schal
ters (siehe Position 4 in Fig. 1) führt bei anstehendem
Potential am Schaltpunkt a zum Durchschalten der ODER-
Glieder 21, 22, deren Ausgangssignal bei aktivem
Blinkfrequenz-Geber 15 über die UND-Glieder 19, 20 über
die Leitungen 25 und 26 die schematisiert dargestellten
Schaltrelais 32 und 33 für die nicht dargestellten Leucht
mittel (vergleiche die Positionen 7, 7a, 9, 9a in Fig. 1)
ansteuert.
Durch Spannungsaufschaltung an den Anschlüssen b und c
(Betätigen der Schalter 5 und 6 des Hebels zur Fahrtrich
tungsanzeige gemäß Fig. 1) sind die ODER-Glieder 21, 22
aktivierbar, so daß bei aktivem Blinkfrequenz-Geber 15 das
Schaltrelais 32 oder 33 über das jeweilige UND-Glied 19
oder 20 die gewünschte Fahrtrichtungsanzeige auslöst.
Fig. 3 zeigt eine vorteilhafte Variante der Erfindung,
bei welcher bei Empfang des Signals einer Rundum-Warn
blinkanlage eines voraus befindlichen, für den nachfolgen
den Fahrer jedoch noch nicht sichtbaren Kraftfahrzeugs
automatisch zur Aktivierung der Warnblinkanlage des Nach
folgefahrzeugs führt. Die Verwendung der seriell geschal
teten ODER-Glieder 28 und 34 ermöglicht dabei gleichzeitig
sowohl die normale Bedienung der Rundum-Warnblinkanlage
als auch deren Aktivierung bei Auslösen des Airbags.
Um zu vermeiden, daß bei Aktivieren einer Warnblinkein
richtung nach einem empfangenen HF-Signal anschließend in
Form einer Kettenreaktion in einer Vielzahl dem entspre
chenden Kraftfahrzeug nachfolgenden Fahrzeugen die dortige
Warnblinkanlage aktiviert wird, sind die Logik-Bausteine
35 und 36 vorgesehen. Das UND-Glied 35 aktiviert den Sen
der 17 nur dann, wenn der Negator 36 kein Eingangssignal,
d. h. wenn der Empfänger 12 kein Ausgangssignal aufweist.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht
auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbei
spiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich
anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht.
Dazu kann der Sende-Empfangsteil vorteilhaft auch getrennt
von dem Gehäuse der Steuerschaltung der Warnblinkeinrich
tung im Kraftfahrzeug installiert sein oder aber nach Art
eines Zwischenadapters mittels einer Steckvorrichtung dem
Warnblink-Relais in seiner Fassung zwischengeschaltet
sein.
Claims (11)
1. Steuereinrichtung für eine Warneinrichtung, insbeson
dere eine Rundum-Warnblinkanlage für eine Kraftfahrzeug,
mit einem Betätigungsmittel zu deren Aktivierung, sowie
Schaltmitteln für am Kraftfahrzeug außen sichtbar angeord
neten Leuchten, welche bei Aktivierung durch das Betäti
gungsmittel die Leuchten im Rhythmus einer vorgegebenen
Blinkfrequenz aktivieren,
gekennzeichnet durch
- - eine Sendeeinrichtung (17), welche ebenfalls mit der Warneinrichtung (1) aktiviert wird und ein für diesen Zustand charakteristisches Signal abgibt und
- - Empfangsmittel (12), welche zum Empfang eines Signals vorgesehen sind, welches von dem Sender einer aktivierten entsprechenden Einrichtung eines anderen, in der Nähe befindlichen Kraftfahrzeugs bei Aktivierung von dessen Warneinrichtung abgege ben wird und ein Ausgangssignal an eine Anzeige vorrichtung (11, 14) abgeben.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung
(17) und die Empfangsmittel (12) als Hochfrequen
zeinrichtungen ausgebildet sind.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung
(17) leistungsmäßig für eine Reichweite von 200 m aus
gelegt ist.
4. Steuereinrichtung nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Steuereinrichtung mit dem Blinkfrequenzgeber (15) der
Warneinrichtung (1) und den Schalteinrichtungen (32, 33)
für die Blinkleuchten (7, 7a, 9, 9a) des Kraftfahrzeuges
zu einer Baueinheit (2) zusammengefaßt ist.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Baueinheit (2) mit
den üblicherweise für Kraftfahrzeuge verwendeten Blink
geber-Baueinheiten austauschbar ausgebildet ist.
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Anzeige
vorrichtung optische und/oder akustische Mittel (11, 14)
vorgesehen sind.
7. Steuereinrichtung nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
erste elektronische Mittel vorgesehen sind, um die
Warneinrichtung (1) sowohl manuell als auch automatisch
bei Empfang eines Signal durch das Empfangsmittel (12) zu
aktivieren.
8. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Aktivierung der
Warneinrichtung (1) das Ausgangssignal des
Beschleunigungs-Sensor (30) eines im Kraftfahrzeug
installierten Airbag-Systems vorgesehen ist.
9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet, daß zweite
elektronische Mittel vorgesehen sind, um eine Aktivierung
des Senders (17) zu unterbinden, wenn die Warneinrichtung
(1) des Kraftfahrzeugs manuell nach Signalaufnahme bzw.
automatisch durch ein von dem Empfangsmittel (12) auf
genommenes Signal oder durch das Ausgangssignal des
Beschleunigungs-Sensors (30) des Airbag-Systems einge
schaltet worden ist.
10. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die in
der Steuereinrichtung (2) vorgesehenen ersten und zweiten
elektronischen Mittel als miteinander verknüpfte Logik-
Bausteine (18, 28, 31, 34, 35) ausgebildet sind.
11. Warnblinkanlage nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Logik-Bausteine als
UND- bzw. Oder-Glieder und als Negator ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9418746U DE9418746U1 (de) | 1994-10-21 | 1994-10-21 | Steuereinrichtung |
| DE19944438778 DE4438778A1 (de) | 1994-10-21 | 1994-10-21 | Steuereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944438778 DE4438778A1 (de) | 1994-10-21 | 1994-10-21 | Steuereinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4438778A1 true DE4438778A1 (de) | 1996-04-25 |
Family
ID=6532073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944438778 Withdrawn DE4438778A1 (de) | 1994-10-21 | 1994-10-21 | Steuereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4438778A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020573A1 (de) * | 2004-04-27 | 2005-11-17 | Daimlerchrysler Ag | Verfahren zur Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen für ein Kraftfahrzeug |
-
1994
- 1994-10-21 DE DE19944438778 patent/DE4438778A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020573A1 (de) * | 2004-04-27 | 2005-11-17 | Daimlerchrysler Ag | Verfahren zur Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen für ein Kraftfahrzeug |
| DE102004020573B4 (de) * | 2004-04-27 | 2013-04-04 | Daimler Ag | Verfahren zur Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen für ein Kraftfahrzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: REUTER, MICHAEL, 52385 NIDEGGEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |