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DE4438113A1 - Brandsichere Halterung mindestens einer Scheibe - Google Patents

Brandsichere Halterung mindestens einer Scheibe

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Publication number
DE4438113A1
DE4438113A1 DE19944438113 DE4438113A DE4438113A1 DE 4438113 A1 DE4438113 A1 DE 4438113A1 DE 19944438113 DE19944438113 DE 19944438113 DE 4438113 A DE4438113 A DE 4438113A DE 4438113 A1 DE4438113 A1 DE 4438113A1
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DE
Germany
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holding profile
outer legs
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Application number
DE19944438113
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English (en)
Inventor
Eugen Dipl Ing Schrof
Edmund Hahn
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Eberspaecher Climate Control Systems GmbH and Co KG
Original Assignee
J Eberspaecher GmbH and Co KG
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Publication date
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/165Fireproof windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/941Building elements specially adapted therefor
    • E04B1/943Building elements specially adapted therefor elongated
    • E04B1/944Building elements specially adapted therefor elongated covered with fire-proofing material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms
    • E04B2/967Details of the cross-section of the mullions or transoms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine brandsichere Halterung minde­ stens einer eine Gebäudeöffnung abdeckenden Scheibe, mit im Randbereich innen und außen angeordneten elastischen Dicht­ elementen aus temperaturbeständigem Material, welche über einen zentralen Bolzen flächig mit einem Tragprofil ver­ spannt sind, wobei die inneren Dichtelemente auf äußeren Schenkeln eines U-förmigen abgewinkelten Flachband-Haltepro­ fils flächig aufliegen und die Basis des U mit einer Tragpro­ fil-Seite lösbar verbunden ist. Sie findet auch Anwendung bei einer Doppel- oder Mehrfachverglasung, wobei unter Ver­ glasung die Verwendung von Silikatglas oder geeigneten ande­ ren Materialien verstanden wird. Sie findet ferner auch bei senkrechter oder geneigter Einbaulage Anwendung, z. B. bei einer horizontalen Deckenverglasung einer Industriegebäu­ deöffnung oder bei einem Dachoberlicht (z. B. Shed, Sattel­ dach, Pultdach).
Es ist bekannt, daß unter hoher Wärmebeanspruchung, wie sie bei einem Brand auftritt, häufig für Verglasungen verwendete Gläser nicht platzen und als Scherben oder Granulat in den Raum fallen, sondern ab einer bestimmten Temperatur weich werden und dabei ihre Formbeständigkeit als Platten verlie­ ren und schrumpfen und dabei aus der Halterung "herausfließen" und dann in diesem deformierten Zustand in den Raum fal­ len können. Damit ist im Brandfall unter Umständen eine er­ hebliche Gefährdung des Flucht- und Rettungsweges verbunden. Für die Verwendung hochtemperaturfester Gläser ist es dring­ lich, eine geeignete Halterung aufzuzeigen.
Aus EP 0 384 418 B1 ist es bekannt, Glasscheiben durch eine brandsichere Halterung der eingangs genannten Art brandsi­ cher zu halten, wobei die innen und außen angeordneten elas­ tischen Dichtelemente vorzugsweise Quell- oder Blähmatten oder aus Mineralfasern hergestellt sind. Quell- oder Blähmat­ ten vereinen in sich die herausragenden Merkmale Beständig­ keit der Keramikfaser (Aluminium-Silikat) gegen hohe Tempera­ turen und Wärmeausdehnung des Vermiculit-Materials (intumes­ zierend). Sie sind damit Lagerungsmatten oder Streifen mit Haltekräften, die mit steigender Temperatur ebenfalls anstei­ gen. Im Brandfall stellt sich somit durch die intumeszieren­ de Wirkung der Quellmatte ein erhöhter Anpreßdruck ein, der die eingestellte Vorspannkraft der brandsicheren Halterung im Normalbetriebsfall deutlich übersteigt. Derartige Quell­ matten haben sich zur Lagerung von katalytischen Konvertern für die Reinigung von Motorabgasen bei hohen Temperaturen bereits vielfach bewährt, sind jedoch vergleichsweise kosten­ intensiv, weshalb man bestrebt ist, mit dem Material sparsam umzugehen. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, nicht zu dicke Quellmatten od. dgl. zu verwenden und gleichwohl einen ausreichenden Anpreßdruck auch im Brandfall sicherzustellen. Trotz Anpreßdruck ist jedoch bei der bekannten brandsicheren Halterung die Dichtigkeit im alltäglichen Gebrauchszustand nicht hundertprozentig sichergestellt.
Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, eine brandsichere Halterung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß bei einfa­ chem Aufbau und gutem optischen Erscheinungsbild ein zuver­ lässiger Halt der Scheibe(n) selbst im Brandfall gegeben und die Dichtigkeit der Halterung im alltäglichen Gebrauchszu­ stand sichergestellt sind.
Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe da­ durch, daß ein isolierter Drainagekanal in der brandsicheren Halterung integriert ist.
Vorteilhaft weitergebildet wird der Erfindungsgegenstand durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 12.
Im besonderen wird durch Einfügung einer profilierten Dich­ tung in das Tragprofil/Halteprofil der isolierte Falzbelüf­ tungs-/Drainagekanal ausgebildet, wobei auch der Wärmedurch­ gang durch das Halteprofil verbessert wird. Die profilierte Dichtung gestattet durch ihre Formgebung den dichten An­ schluß von Querprofilen, die bei großflächigen Verglasungen notwendig sind.
Bei einer einteiligen Ausführungsvariante sitzt die profi­ lierte Dichtung entweder oben im U-förmigen Ausschnitt des Halteprofils, oder es ist die elastische profilierte Stütz­ dichtung auf der Unterseite des Halteprofils vorgesehen, welches mithin über die vorgenannte Stützdichtung auf das Tragprofil montiert ist. Die Dichtung gestattet ebenfalls einen dichten Anschluß von Querprofilen bzw. Querriegeln an das System, wobei die Querriegel so ausgebildet sind die die senkrecht hierzu verlaufenden Tragprofile oder Sprossen, jedoch die Halteprofile der Querriegel eine geringere Höhe aufweisen, so daß ein Anschluß in etwas höher gelegter zwei­ ter Ebene gegenüber dem Sprossen-Halteprofil möglich ist und die Falzentwässerung ohne Kapillareffekt durch Fugen sicher­ gestellt ist.
Die äußeren Schenkel des Halteprofils bzw. die Auflageflan­ ken können von Haus aus in einer schrägen Lage eingestellt sein, um die Federwirkung in Richtung Dichtelement und Schei­ be zu verbessern.
Eine weitere Erfindungsvariante kennzeichnet sich durch ein zweiteiliges Halteprofil, bei dem sich der Drainagekanal mit­ tels eines elastischen Flachbandes im Bereich der Befestigun­ gen einfach und sicher darstellen läßt. Gleichzeitig läßt sich durch die Abstützung zwischen dem unteren und dem obe­ ren bzw. inneren und äußeren Teil des Halteprofils eine Schiefstellung der Auflageflanken erreichen. Diese Schief­ stellung erhöht dann ebenfalls den Anpreßdruck gegen die Scheibe mit dem Vorteil einer erhöhten Standzeit im Brand­ fall.
Insbesondere weist die brandsichere Halterung eine Isolier­ einfassung auf, welche sich bis zu den äußeren Schenkeln des Halteprofils erstreckt, wobei die nichtabgedeckten, zur Rauminnenseite weisenden Randflanken der äußeren Schenkel in etwa bündig mit der Isoliereinfassung verlaufen. Durch die Isoliereinfassung, welche insbesondere ein Isoliermaterial wie eine Brandschutzplatte mit einem äußeren Schutzmantel sein kann, wird einerseits das die Halteeinrichtung abstüt­ zende Tragprofil für den Brandfall geschützt und anderer­ seits das optische Erscheinungsbild im Bereich der Halteein­ richtung dadurch verbessert, daß die Isoliereinfassung bis hin zu den äußeren flachen Schenkeln des Halteprofils der brandsicheren Halterung gezogen ist, d. h. an dieser Stelle kein größerer Spalt zwischen Schenkel und Isoliereinfassung vorhanden ist. Die äußeren Schenkel des Halteprofils liegen im wesentlichen parallel zu den Glasflächen und endigen nicht etwa mit der Breite des Tragprofils selbst, sondern erst etwa mit der Breite der zusätzlich vorgesehenen Isolier­ einfassung. Hierbei werden die äußersten Randflanken der Schenkel nicht etwa zur Rauminnenseite hin verdeckt, sondern können sich an dieser Stelle durch die Raumtemperatur erwär­ men. Für den Brandfall bedeutet dies, daß die Randflanken der Schenkel des Halteprofils einer großen Temperatur ausge­ setzt sind mit der Folge, daß sich das voll geformte Halte­ profil auch entsprechend erwärmen kann. Im Ergebnis bedeutet dies aufgrund der Stützwirkung des isolierten senkrecht zu den äußeren Schenkeln verlaufenden Steges der Halteeinrich­ tung eine Verformung nur in Richtung Scheibe. Diese Verfor­ mung ergibt eine zusätzliche Kraft in Richtung Scheibe, die ausreicht, um das erweichende Glas (z. B. Pyran) länger im Glasfalz einzuklemmen und dadurch höhere Standzeiten als bisher bekannt zu erzielen. Besonders wichtig ist dies bei geneigten bzw. horizontalen Verglasungen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben; es zeigen:
Fig. 1 einen abgebrochenen Vertikalschnitt einer horizonta­ len Isolierverglasung im Bereich einer vertikalen brandsicheren Halterung,
Fig. 2 eine Isolierverglasung ähnlich Fig. 1 mit anderer Halterung,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsvariante einer brandsicheren Halterung ähnlich den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 zwei senkrecht zueinander verlaufende zugehörige Tragprofile (Sprosse und Querriegel) in schemati­ scher Draufsicht,
Fig. 5 die Ausführungsvariante der Fig. 1 mit Höhen­ erstreckung a eines Halteprofils (Schnitt A-A der Fig. 4) im Vergleich zum entsprechenden Halteprofil des Querriegels mit Höhenerstreckung b (Schnitt B-B der Fig. 4) und
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Vergleichsdarstellung der Ausführungsvariante gemäß Fig. 2.
Gemäß Zeichnung sind bei einer horizontalen Isoliervergla­ sung die Scheiben 1 mit den von ihnen durch Distanzelemente 3 getrennten Scheiben 2 aus einem Brandschutzglas an dem rauminnenseitigen Tragprofil 4 durch eine brandsichere Halte­ rung 20 eingespannt. Eine der Brandschutzscheiben 1, 2 hat die Eigenschaft, unter der im Brandfall auftretenden hohen thermischen Belastung nicht zu zerspringen, sondern in einen plastischen Zustand überzugehen und unter Schwerkrafteinwir­ kung infolge ihres Eigengewichtes sich zu verformen. Die brandsichere Halterung ist mithin so geschaffen, daß ein Herausfließen der Scheiben aus der Halterung verhindert und die Scheibe, z. B. Scheibe 2, sicher gehalten wird.
Die brandsichere Halterung 20 umfaßt im Randbereich der inne­ ren Scheibe 1 ein unteres inneres elastisches Dichtelement 10 und im Randbereich der äußeren Scheibe 2 ein oberes äuße­ res elastisches Dichtelement 11, welches jeweils Streifen­ form besitzt. Die Dichtelemente 10, 11 sind Quellmatten mit intumeszierender Wirkung, d. h. quellen bei steigender Tem­ peratur eines Brandfalles auf. Die Sandwichanordnung, beste­ hend aus zugeordneten äußeren und inneren Dichtelementen, äußeren und inneren Scheiben sowie innerstem Distanzelement 3, wird durch eine raumaußenseitige Halteleiste 17 und ein rauminnenseitiges Halteprofil 12 mit zentralen vertikalen Bolzen 5 am Tragprofil 4 verspannt, wobei vorzugsweise zwei Randbereiche von Sandwichanordnungen verspannt werden und die brandsichere Halterung 20 außerhalb des zentralen Bol­ zens 5 symmetrisch bezüglich der Vertikalebene ausgebildet ist, welche durch die Achse des zentralen Bolzens 5 in Rich­ tung des horizontalen Tragprofils 4 verläuft.
Das Tragprofil 4 ist ein Rechteckrohr aus Stahl und weist eine obere horizontale Kantenlänge von vorzugsweise 40 mm und eine seitliche vertikale Kantenerstreckung von unter­ schiedlicher Höhe auf und besitzt eine Dicke von 3 mm und mehr. Mit Ausnahme der oberen Tragprofilseite ist das Trag­ profil 4 mit einer Isoliereinfassung 6 umgeben, welche insbe­ sondere dreigeteilt sein kann und jedes Teil der Isolierein­ fassung ein an das Tragprofil 4 angrenzendes Isoliermaterial 24 in Form einer Brandschutzplatte und einen äußeren Schutz­ mantel 25 in Form eines abgewinkelten Stahlbandes enthält. Schutzmantel 25 und Isoliermaterial 4 sind an entsprechender Seite des Tragprofils 4 verschraubt.
Das Halteprofil 12 ist ein U-förmiges abgewinkeltes Flach­ band, welches zentral an der Basis des U mit der Oberseite des Tragprofils 4 lösbar verbunden ist. Es weist grundsätz­ lich äußere horizontale Schenkel 13 aus Flachbandmaterial auf, auf denen die zugehörigen inneren Dichtelemente 10 flä­ chig unter Vorspannung aufliegen.
In einer Ausführungsvariante der brandsicheren Halterung gemäß den Fig. 1 und 5 ist das Halteprofil 12 einstückig ausgebildet und als Blechbiegeteil rollgeformt. Mit seiner Basis des U liegt das Halteprofil 12 satt über die gesamte Breite des darunter sich befindlichen Tragprofils 4 auf und ist an seinen beiden seitlichen Enden um 90° nach oben gebo­ gen, so daß im Ausführungsbeispiel der Zeichnung zwei verti­ kale Abstützungsstege für ein zugeordnetes sich darüber be­ findliches inneres Dichtelement 10 ausgebildet sind. Die Abstützungsstege verlaufen hierbei in etwa in der Mitte der zugehörigen inneren Dichtelemente 10. Die Abstützungsstege weisen oben eine 90°-Umbiegung 19 nach innen und eine innere sich anschließende 180°-Umbiegung 21 nach außen auf, welche den äußeren Schenkel 13 ausbildet. Insbesondere erstreckt sich der äußere Schenkel 13 über die Breite des Tragprofils 4 hinaus bis hin in etwa der Dicke der dortigen Isoliereinfassung 6, welche sich dicht unterhalb unter Ausbildung ei­ nes kleinen Spaltes anschließt. Die Randflanke 7 des äußeren Schenkels 13 schließt in etwa bündig mit dem Schutzmantel der Isoliereinfassung 6 ab, kann jedoch auch kurz vor dem Schutzmantel 25 der dortigen Isoliereinfassung 6 enden.
Auf der Innenseite des U des Halteprofils 12 ist eine im Querschnitt U-förmige profilierte Dichtung 14 aufgenommen, welche satt an den vertikalen Abstützungsstegen des Halte­ profils 12 und an der Unterseite nach der 90°-Umbiegung 19 anliegt. Für die Durchführung des zentralen Bolzens 5 weist die profilierte Dichtung 14 eine Durchgangsbohrung auf.
Im montierten Zustand der brandsicheren Halterung 20 wird durch die profilierte Dichtung 14 zum einen ein isolierter Falzbelüftungs-/Drainagekanal 16 ausgebildet und gleichzei­ tig der Wärmeübergang durch das Tragprofil sowie zu den ver­ tikalen Abstützungsstegen des Halteprofils 12 verbessert. Die profilierte Dichtung 14 gestattet durch ihre Formgebung den dichten Anschluß von Querprofilen, die bei großflächigen Verglasungen notwendig sind.
Das vollgeformte U-förmige Halteprofil 12 der brandsicheren Halterung 20 gemäß den Fig. 1 und 5 besitzt mithin rechts und links an den Enden der äußeren Schenkel 13 Randflanken 7, welche zur Rauminnenseite hin nicht abgedeckt sind und gleichwohl ein gutes optisches Erscheinungsbild dadurch ge­ geben ist, daß die dortige Isoliereinfassung 6 bis kurz unterhalb der Randflanke 7 gezogen ist, wobei die Isolierein­ fassung 6 an dieser Stelle die vertikalen Abstützungsstege des Halteprofils 12 flächig berührt. Die Isoliereinfassung 6 steht jedoch nicht mit der Unterseite der äußeren Schenkel 13 in Verbindung und übernimmt mithin keine Abstützungsfunk­ tion der Isolierverglasung. Es hat sich gezeigt, daß ein der­ art ausgebildetes Aufsatzprofil, welches sich praktisch aus­ schließlich an der Randflanke 7 erwärmt, sich aufgrund der Stützwirkung des isolierten senkrechten Steges nur in Rich­ tung Isolierverglasung verformt. Diese Verformung schafft eine zusätzliche Kraft in Richtung Glasscheibe, die aus­ reicht, um das erweichende Glas (z. B. Pyran) länger im Glas­ falz einzuklemmen und dadurch eine höhere Standzeit als bis­ her bekannt zu erzielen. Besonders wichtig ist dies bei ge­ neigten bzw. horizontalen Verglasungen.
In einer weiteren Ausführungsvariante einer brandsicheren Halterung 20 gemäß den Fig. 2 und 6 besitzt das Halteprofil 12 im Innenbereich einen U-förmigen Querschnitt mit einer Basis eines U, die kleiner ist als die Breite des Tragpro­ fils 4. Die beiden U-förmigen Schenkel sind an einer oberen Stelle rechtwinklig nach außen gebogen, um die äußeren Schen­ kel 13 für eine flächige Abstützung der Isolierverglasung auszubilden. Die äußeren Schenkel 13 besitzen wie das vor­ stehend beschriebene Ausführungsbeispiel Randflanken 7, wel­ che sich etwa bis hin zum Schutzmantel 25 der dortigen Iso­ liereinfassung 6 erstrecken. Auch dieses Ausführungsbeispiel besitzt eine im Querschnitt U-förmige profilierte Dichtung 15, welche sich jedoch unter dem Halteprofil 12 erstreckt und satt auf der Oberseite des Tragprofils 4 aufliegt. Auch in dieser Ausführungsvariante können sich im Brandfall die Vertikalstege des Halteprofils in Richtung Isolierverglasung ausdehnen und eine zusätzliche Klemmkraft für die Isolierver­ glasung erzeugen.
Die äußeren Schenkel 13 der Haltevorrichtung können auch ohne erhöhte zentrale Vorspannung bereits schräggestellte Flanken aufweisen, um die Federwirkung zu verbessern. Auch die profilierte Dichtung 15 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 2 und 6 schafft durch ihre Formgebung einen dichten Anschluß an die Querprofile, wie nachfolgend noch beschrie­ ben wird.
Das Ausführungsbeispiel einer brandsicheren Halterung 20 gemäß Fig. 3 besitzt im Gegensatz zu den vorgenannten Aus­ führungsbeispielen nicht ein einstückiges, sondern ein zwei­ teiliges Halteprofil 12. Das obere Teil ist in etwa wie ge­ mäß den Fig. 2 und 6 ausgebildet, während das untere Teil exakt U-förmigen Querschnitt besitzt und sich über die gesam­ te Breite des Tragprofils 4 erstreckt. Zwischen beiden Tei­ len ist zentral eine Flachdichtung 23 aufgenommen, welche zusammen mit den beiden Teilen des Halteprofils einen Drai­ nagekanal 16 ausbildet. Die äußeren Schenkel 13 des oberen Teils des Halteprofils 12 erstrecken sich wieder bis hin in etwa zum Schutzmantel 25. Die Randflanken 7 können bezüglich des Schutzmantels 25 auch tiefer gelegen sein, z. B. ca. 2 mm, wie dies im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 veranschau­ licht ist.
Durch die zweiteilige Ausführung des Halteprofils 12 läßt sich der Drainagekanal 16 mittels eines elastischen Flachban­ des im Bereich der Befestigungen einfach und sicher abdich­ ten. Gleichzeitig läßt sich durch die Abstützung des Verti­ kalstegs 22 zwischen unterem und oberem Teil des Haltepro­ fils eine Schiefstellung der Auflageflanken erreichen. Diese Schiefstellung erhöht ebenfalls den Anpreßdruck gegen das Glas und führt zu höheren Standzeiten im Brandfall als bis­ her bekannt.
In den Fig. 5 und 6 sind die brandsicheren Halterungen 20 der Fig. 1 bzw. 2 gezeigt, wie sie etwa Querprofile oder Querriegel 9 gemäß Fig. 4 besitzen können, welche senkrecht zu zugeordneten Sprossen 8 verlaufen. Die zu Querriegeln 9 gehörigen Halteprofile 12 weisen eine geringere Höhenerstrec­ kung b auf als die Halteprofile 12 der Sprossen 8, welche eine Höhenerstreckung a besitzen. Mithin liegen im montier­ ten Zustand einer Isolierverglasung die Drainagekanäle 16, welche den Querriegeln 9 zugeordnet sind, höher als die Drainagekanäle 16 zugehöriger Sprossen 8. Dadurch ist eine Falzentwässerung ohne Kapillareffekt durch Fugen sicherge­ stellt.
Es sei noch angemerkt, daß in den Unteransprüchen enthaltene selbständig schutzfähige Merkmale trotz der vorgenommenen formalen Rückbeziehung auf den Hauptanspruch entsprechenden eigenständigen Schutz haben sollen. Im übrigen fallen sämt­ liche in den gesamten Anmeldungsunterlagen enthaltenen erfin­ derischen Merkmale in den Schutzumfang der Erfindung.

Claims (12)

1. Brandsichere Halterung mindestens einer eine Gebäudeöff­ nung abdeckenden Scheibe, mit im Randbereich innen und außen angeordneten elastischen Dichtelementen aus temperaturbeständigem Material, welche über zentrale Bolzen flächig mit einem Tragprofil verspannt sind, wobei die inneren Dichtelemente auf äußeren Schenkeln eines U-förmigen abgewinkelten Flachband-Halteprofils flächig aufliegen und die Basis des U mit einer Tragpro­ fil-Seite lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein isolierter integrierter Drainagekanal (16) aus­ gebildet ist.
2. Brandsichere Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenbereich oder im Außenbereich des U des Hal­ teprofils (12) eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige profilierte Dichtung (14 bzw. 15) angeordnet ist, welche den isolierten Drainagekanal (16) ausbildet (Fig. 1 und 2).
3. Brandsichere Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (12) einstückig ausgebildet ist (Fig. 1 und 2).
4. Brandsichere Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (12) im Bereich des äußeren Schen­ kels (13) eine einzige 90°-Umbiegung (18) nach außen aufweist ist (Fig. 2).
5. Brandsichere Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (12) im Bereich des äußeren Schen­ kels (13) eine nach innen gezogene 90°-Umbiegung (19) und eine innere 180°-Umbiegung (21) nach außen aufweist (Fig. 1).
6. Brandsichere Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (12) zweistückig ausgebildet ist und beide Teile U-Form besitzen, und daß beide Teile unter Ausbildung des Drainagekanals (16) ineinander angeordnet sind, wobei das innere Teil die äußeren Schenkel (13) besitzt und die zu den äußeren Schenkeln (13) senk­ rechten Schenkel (22) des äußeren Teils die Isolierein­ fassung (6) abstützt (Fig. 3).
7. Brandsichere Halterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Basis der beiden Teile eine Flachdich­ tung (23) angeordnet ist (Fig. 3).
8. Brandsichere Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Schenkel (13) des Halteprofils (12) bezüglich der Basis des U schräggestellt sind.
9. Brandsichere Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragprofil (4) (mit Ausnahme der einen Tragpro­ fil-Seite der Befestigungsstelle des Halteprofils (12) eine Isoliereinfassung (6) aufweist, welche sich bis zu den äußeren Schenkeln (13) des Halteprofils (12) er­ streckt, wobei die nichtabgedeckten, zur Rauminnenseite weisenden Randflanken (7) der äußeren Schenkel (13) in etwa bündig mit der Isoliereinfassung (6) verlaufen.
10. Brandsichere Halterung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliereinfassung (6) ein Isoliermaterial (24), insbesondere eine Brandschutzplatte, und einen äußeren Schutzmantel (25), insbesondere ein abgewinkeltes Stahl­ band, aufweist.
11. Brandsichere Halterung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliereinfassung (6) dreigeteilt ist, und daß die drei Teile der Isoliereinfassung (6) an den drei freien Seiten des Tragprofils (4) verschraubt sind.
12. Brandsichere Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß das Tragprofil (4) eine Sprosse (8) oder ein zur Sprosse (8) gehöriger im wesentlichen gleich ausgebilde­ ter Querriegel (9) ist, wobei die Aufsatzhöhe (a) des Halteprofils (12) der Sprosse (8) größer als die Aufsatz­ höhe (b) des Halteprofils (12) des Querriegels (9) ist (Fig. 4 bis 6).
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