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DE4429327A1 - Verfahren und Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und Transportiren von scheibenförmigen Lebensmittelprodukten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und Transportiren von scheibenförmigen Lebensmittelprodukten

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DE4429327A1
DE4429327A1 DE19944429327 DE4429327A DE4429327A1 DE 4429327 A1 DE4429327 A1 DE 4429327A1 DE 19944429327 DE19944429327 DE 19944429327 DE 4429327 A DE4429327 A DE 4429327A DE 4429327 A1 DE4429327 A1 DE 4429327A1
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carrier
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Weber Food Technology SE and Co KG
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/27Means for performing other operations combined with cutting
    • B26D7/32Means for performing other operations combined with cutting for conveying or stacking cut product

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und Abtransportieren von scheibenförmigen Lebensmittelprodukten wie Schinken, Wurst, Käse und dergleichen, die mittels einer Hochleistungs­ schneidemaschine bzw. eines Slicers aufgeschnitten werden.
Es ist bekannt, daß mittels Hochleistungsschneidemaschinen, die mit einem Zirkularschneidesystem ausgestattet sind, Le­ bensmittelprodukte mit sehr hoher Schnitt folge aufgeschnit­ ten werden können, und es sind auch Vorrichtungen bekannt, die es gestatten, jeweils eine vorgebbare Anzahl von gebilde­ ten Einzelscheiben geschindelt oder stapelförmig abzulegen und die entsprechenden Portionen dann einer Verpackungs­ maschine zuzuführen.
Es sind bereits Aufschnittmaschinen bekannt, bei denen das jeweils aufzuschneidende Produkt quer zur Achse eines statio­ nären, rotierenden Kreismessers verschoben und die jeweils abgetrennte Produktscheibe mittels einer Schwenkarmanordnung auf ein Verpackungselement, in einen Pappteller oder derglei­ chen abgelegt werden kann, wobei das Verpackungselement auf einem Drehteller angeordnet ist, so daß das aufeinanderfol­ gende Ablegen der Scheiben zur Bildung einer ringförmigen Portion führt. Das Verpackungselement wird dann vom Drehtel­ ler abgehoben und entfernt, worauf ein neues Verpackungsele­ ment auf den Drehteller gelegt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Produktablage und Portions­ bildung bei Hochleistungsschneidemaschinen zu verbessern und dies mittels einer vergleichsweise einfach aufgebauten und betriebssicheren Vorrichtung zu erreichen.
Die gestellte Aufgabe wird im Rahmen des Verfahrens nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß jeweils eine vorgebbare Anzahl der beim Schneidvorgang nacheinander frei nach unten fallenden Produktscheiben auf einem Zwischenträ­ ger abgelegt wird, der während dieses Ablegevorgangs zumin­ dest eine Teilrotation ausführt, und daß die entsprechend einer gekrümmten Bahn und insbesondere geschindelt abgeleg­ ten Produktscheiben nach Beendigung der Rotationsbewegung des Zwischenträgers als Aufschnittportion auf eine den still­ stehenden Zwischenträger von unten durchgreifende Transport­ bandanordnung übergeben wird.
Durch die Bewegungssteuerung des die einzelnen Produktschei­ ben aufnehmenden Zwischenträgers läßt sich eine in Abhängig­ keit vom jeweiligen Produkt und von der gewünschten Präsenta­ tions- und Verpackungsart des jeweiligen Produkts abhängige Portionsbildung erreichen, und die jeweils gebildete Portion kann problemfrei und ohne Störung der Relativlage der einzel­ nen Produktscheiben zu einer Verpackungseinrichtung transpor­ tiert werden. Wesentlich ist dabei, daß die Produktscheiben ungeführt, das heißt im freien Fall und in äußerst schneller Folge auf den Zwischenträger gelangen und durch die Relativ­ bewegung von Zwischenträger und Transportbandanordnung eine zu keinerlei Relativverschiebung der Produktscheiben in der jeweils gebildeten Portion führende Übergabe der Portion vom Zwischenträger zu der Transportbandanordnung gewährleistet wird. Dieses Zusammenwirken von Zwischenträger und Trans­ portbandanordnung ist für das Erreichen der geforderten Lei­ stungsfähigkeit der Gesamtvorrichtung von wesentlicher Bedeu­ tung.
Vorzugsweise wird der Zwischenträger zur Bildung ringförmi­ ger Aufschnittportionen über einen Winkelbereich von zumin­ dest 360° rotiert.
Dazu ist der Zwischenträger vorzugsweise um eine zu seiner Trägerfläche vertikale Achse drehbar gelagert, und die Trans­ portanordnung ist diesen Zwischenträger untergreifend ange­ ordnet, so daß durch Relativverstellung von Zwischenträger und Transportanordnung erreicht werden kann, daß nach Bil­ dung der jeweils gewünschten Portion die Transportanordnung die durchbrochen ausgebildete Trägerfläche des Zwischenträ­ gers durchgreift und die jeweilige Portion transportierend übernimmt.
Durch eine entsprechende Programmsteuerung wird sicherge­ stellt, daß die Transportbandanordnung jeweils dann zum Ab­ transport einer Portion in Bewegung gesetzt wird, wenn die Transportbandanordnung bezüglich der jeweils gebildeten Por­ tion die volle Tragefunktion übernommen und demgemäß die Trä­ gerfunktion des Zwischenträgers nicht mehr gegeben ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vor­ richtung nach der Erfindung, und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt in schematischer Weise eine Hochleistungs­ schneidemaschine bzw. einen Slicer 1 mit einer Produktzufüh­ rungseinrichtung 2 und einem planetarisch umlaufenden Kreis­ messer 3, mittels dessen ein zugeführtes Lebensmittelprodukt in hoher Schnittfolge in Produktscheiben aufgeschnitten wird. Derartige Slicer sind bekannt und brauchen deshalb nicht weiter erläutert zu werden.
Dem Slicer 1 zugeordnet ist die erfindungsgemäße Rundlegeein­ heit 4, die vorzugsweise als selbständige Einheit ausgebil­ det ist und dem Slicer 1 in der Weise zugeordnet werden kann, daß die vom jeweiligen Produkt abgetrennten und frei nach unten fallenden Produktscheiben unmittelbar auf einen Zwischenträger 5 gelangen. Zwischen dem Slicer 1 und der Rundlegeeinheit 4 kann eine mechanische Kopplung vorgesehen sein.
Der Zwischenträger 5 weist eine ebene Auflagefläche auf und ist auf einer Drehachse 6 gelagert, wobei diese Lagerung gleichzeitig als Hub- und Senkvorrichtung, insbesondere durch Integration einer Zylinder-Kolbenanordnung, ausgebil­ det ist, so daß der Zwischenträger 5 entsprechend dem ange­ gebenen Doppelpfeil angehoben und abgesenkt werden kann.
Dem Zwischenträger 5 zugeordnet und unterhalb dieses Zwi­ schenträgers 5 gelegen befindet sich eine Transportbandanord­ nung 7, bestehend aus zwei beabstandeten Riemenwalzen 8, 9, die mittels einer geeigneten Tragrahmenanordnung 10 gehalten sind. Die Tragrahmenanordnung 10 ist dabei so ausgebildet, daß sie durch Ein- und Aushängevorgänge beispielsweise zu Reinigungszwecken aus der Anordnung entfernt werden kann.
Wenn sich der Zwischenträger 5 in der gekennzeichneten Stel­ lung 1, das heißt oberhalb der Transportbandanordnung 7 be­ findet, kann eine freie Drehung des Zwischenträgers 5 erfol­ gen.
Wird der Zwischenträger 5 in die Stellung 2 abgesenkt, dann liegt seine die jeweiligen Produkte tragende Oberfläche tie­ fer als die Oberfläche der Transportanordnung 7, und es wer­ den die sich auf dem Zwischenträger 5 befindenden Produkte von der Transportbandanordnung 7 übernommen und in Richtung des Pfeiles 14 zu einer Verpackungseinheit abtransportiert.
Zur Beeinflussung und Vorgabe des jeweils gewünschten Ring­ durchmessers kann der Abstand zwischen der Rundlegeeinheit 4 und dem Slicer 1 variiert werden, und es ist ebenfalls oder alternativ möglich, den Abstand zwischen dem Zwischenträger und der Schneidkante des Slicers 1 zu variieren.
Die Draufsicht nach Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung des Zwi­ schenträgers 5 und der zugehörigen Transportbandanordnung 7.
Der Zwischenträger 5 besteht aus einer Mehrzahl von Auflage­ nadeln 12, die in einer Ebene liegend gegenseitig beabstan­ det und an einem Ende durch eine Querverbindung 11 zusammen­ gehalten sind. Mittig ist an diesem Zwischenträger 5, wo sich bevorzugt eine etwas breitere Auflagenadel befindet, die Dreh- und Trägerachse 6 befestigt. Ein Antrieb der Dreh­ achse ist in beiden Drehrichtungen möglich, und das Ausmaß der Drehung ist vorgebbar.
Die Transportbandanordnung 7 besteht aus den beiden beabstan­ deten Riemenwalzen 8, 9 sowie einer Mehrzahl von Riemen 13, die auf den Riemenwalzen 8, 9 geführt sind und zusammen eine ebene Trägerfläche bilden.
Die Breite der Riemen 13 und der Auflagenadeln 12 des Zwi­ schenträgers 5 sind so gewählt, daß bei einem Absenken des Zwischenträgers 5 die Auflagenadeln 12 berührungsfrei zwi­ schen die Riemen 13 eintreten und unterhalb die von den Rie­ men 13 gebildete Transportfläche abgesenkt werden können. In der Zeichnung sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige der Riemen 13 gezeigt. Eine der Riemenwalzen 8, 9 ist mit einem geeigneten Antrieb versehen.
Um sicherzustellen, daß das kämmende Ineinandergreifen von Riemen und Auflagenadeln ohne gegenseitige Berührung stets exakt gewährleistet ist, wird beim Absenken des Zwischenträ­ gers eine entsprechende mechanische Kulissenführung wirksam.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Zu Beginn des Aufschneidevorgangs befindet sich der Zwischen­ träger 5 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung 1, das heißt unmittelbar benachbart der Schneideposition des Slicers 1 und oberhalb der Transportbandanordnung 7. Während des Vor­ gangs des Aufschneidens des jeweiligen Produkts dreht sich der Zwischenträger 5 in vorgebbarer Weise um die Achse 6, so daß die anfallenden Produktscheiben teilkreisförmig und im Falle einer Volldrehung kreisförmig auf dem Zwischenträger 5 abgelegt werden. Durch Vorgabe der Drehgeschwindigkeit kann das Ausmaß der sich dabei ergebenden Schindelung festgelegt werden, und es ist auch möglich, durch Vorgabe einer entspre­ chenden Anzahl von Umdrehungen des Zwischenträgers eine mehr­ lagige Ringbildung durchzuführen.
Ist die benötigte Scheibenanzahl geschnitten und nimmt der Zwischenträger 5 wieder seine Ausgangslage ein, in der die Auflagenadeln 12 parallel zu den Riemen 13 der Transportband­ anordnung 7 verlaufen, dann wird - während der Slicer Leer­ schnitte durchführt - der Zwischenträger 5 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung 2 abgesenkt, so daß sich die Oberkante der Transportbandanordnung 7 über der Oberkante bzw. Auflageflä­ che des Zwischenträgers 5 befindet. Die zunächst auf dem Zwischenträger 5 liegenden Scheiben gelangen somit durch die Absenkbewegung des Zwischenträgers 5 auf die Riemen 13 der Transportbandanordnung und werden durch die nach erfolgter Übernahme der jeweiligen Portion sofort gestartete Transport­ bandanordnung mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Pfei­ les 14 abtransportiert und gelangen zu der jeweiligen Ver­ packungsmaschine.
Nach Übernahme einer Portion durch die Transportvorrichtung, das heißt wenn die entsprechende Portion den Bereich des Zwi­ schenträgers 5 verlassen hat, kann sofort wieder ein Anheben des Zwischenträgers 5 in die Position 1 erfolgen und die nächste Portion gebildet werden.
Hinsichtlich der jeweils gewählten Drehung und auch hinsicht­ lich der jeweiligen Drehrichtung des Zwischenträgers 5 be­ steht in der Stellung 1 weitestgehende Freiheit. Es muß lediglich gewährleistet sein, daß zum Zeitpunkt der gewünsch­ ten Übergabe der jeweils gebildeten Portion die Auflagena­ deln 12 mit den Riemen 13 ausgerichtet sind und dann durch einen einfachen Absenkvorgang die Übergabe der jeweiligen Portion auf die Transportbandanordnung 7 erfolgen kann.
Alternativ zur Verwendung eines hinsichtlich der Transport­ funktion passiven Zwischenträgers kann auch ein rotierbarer Zwischenträger mit Transportfunktion vorgesehen werden, der dann nicht mehr absenkbar ausgebildet sein muß, sondern viel­ mehr in der Ebene einer sich anschließenden Transporteinheit gelegen ist. Ein derartiger, nach der jeweiligen Portions­ bildung Transportfunktion besitzender Zwischenträger kann analog der in Fig. 2 gezeigten Transportbandanordnung 7 aus­ gebildet sein, wobei dieser transportierende Zwischenträger dann einen kreisförmigen Umriß besitzt und über einen ent­ sprechenden Ringspalt an die anschließende Transporteinheit angrenzt. Zweckmäßigerweise besitzt dieser transportierende Zwischenträger eine diametral verlaufende Antriebswalze für die einzelnen Riemen, die sich abwechselnd jeweils von die­ ser Antriebswalze zu am Außenumfang angeordneten Führungsrol­ len erstrecken. Die Antriebsrolle kann in entgegengesetzten Richtungen angetrieben werden, so daß eine prinzipiell eben­ falls mögliche Energiezuführung über Schleifringe vermieden und die Transportbänder nach entsprechender Verschwenkung des Zwischenträgers abwechselnd in entgegengesetzter Rich­ tung in Bewegung gesetzt werden können.
Bezugszeichenliste
1 Slicer
2 Produktführungseinrichtung
3 Kreismesser
4 Rundlegeeinheit
5 Zwischenträger
6 Achse
7 Transportbandanordnung
8 Riemenwalze
9 Riemenwalze
10 Tragrahmen
11 Querverbindung
12 Auflagenadel
13 Riemen
14 Laufrichtungspfeil

Claims (16)

1. Verfahren zum geordneten portionsweisen Ablegen und Ab­ transportieren von scheibenförmigen Lebensmittelproduk­ ten wie Schinken, Wurst, Käse und dergleichen, die mit­ tels einer Hochleistungsschneidemaschine bzw. eines Slicers aufgeschnitten werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils eine vorgebbare Anzahl der beim Schneidvor­ gang nacheinander frei nach unten fallenden Produkt­ scheiben auf einem Zwischenträger abgelegt wird, der während dieses Ablegevorgangs zumindest eine Teilrota­ tion ausführt, und
daß die entsprechend einer gekrümmten Bahn und insbeson­ dere geschindelt abgelegten Produktscheiben nach Beendi­ gung der Rotationsbewegung des Zwischenträgers als Auf­ schnittportion mittels einer in Abhängigkeit von dem Zeitpunkt der Fertigstellung der Aufschnittportion wirk­ sam werdenden Transportanordnung vom Zwischenträger ent­ fernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Aufschnittportion vom Zwischen­ träger (5) mittels einer den stillstehenden Zwischen­ träger von unten durchgreifenden Transportbandanordnung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (5) selbst als nach Beendigung der Rotationsbewegung wirksam werdende Transportbandan­ ordnung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (5) zur Bildung einer ringförmi­ gen Aufschnittportion jeweils eine Rotation über zumin­ dest 360° ausführt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Slicer-Schneidkante und dem Zwischenträger (5) zur Einstellung des Durchmessers der jeweils gebildeten ringförmigen Aufschnittportion verändert werden kann.
6. Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und zum Abtransportieren von scheibenförmigen Lebensmittel­ produkten wie Schinken, Wurst, Käse und dergleichen, die mittels einer Hochleistungsschneidemaschine bzw. eines Slicers aufgeschnitten werden, mit einem im Fall­ weg der Produktscheiben positionierbaren Zwischenträger und einer dem Zwischenträger zugeordneten Transportband­ anordnung,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenträger (5) um eine zu seiner Trägerflä­ che vertikale Achse (6) drehbar gelagert und die Trans­ portbandanordnung (7) den Zwischenträger (5) untergrei­ fend angeordnet ist, und
daß der Zwischenträger (5) und die Transportbandanord­ nung (7) derart relativ zueinander verstellbar sind, daß in einer ersten Position der Zwischenträger (5) oberhalb der Transportbandanordnung (7) frei drehbar und in einer zweiten Position mit seiner durchbrochen ausgebildeten Trägerfläche unterhalb der Mitnahmeelemen­ te (13) der Transportbandanordnung (7) gelegen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (5) mittels einer Zylinder-Kol­ benanordnung zwischen den beiden Positionen verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zwischenträger (5) ein Drehantrieb zugeordnet ist, der ein mit vorgebbarer Geschwindigkeit erfolgen­ des Verschwenken des Zwischenträgers (5) um vorzugswei­ se 360° bewirkt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder-Kolbenanordnung und der Drehantrieb zu einer Einheit zusammengefaßt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger aus einer Mehrzahl von in einer Ebene gelegenen, gegenseitig beabstandeten Auflagena­ deln (12) besteht, die jeweils mit einem ihrer Enden an einer Querverbindung (11) befestigt sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportbandanordnung aus einer Mehrzahl von gegenseitig beabstandeten, zueinander parallelen Rie­ men (13) besteht, die um in einer Ebene gelegene und in einem Tragrahmen (10) gehalterte Riemenwalzen (8, 9) ge­ führt sind, und
daß die Riemen (13) der Transportbandanordnung (7) und die Auflagenadeln (12) des Zwischenträgers (5) bei ei­ nem Absenken des Zwischenträgers (5) berührungsfrei und kämmend ineinandergreifen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbandanordnung (7) als ein- und aushäng­ bare Rahmenkonstruktion ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Slicer (1) und der Rund­ legeeinheit (4) und/oder der Abstand zwischen der Slicer-Schneidkante und dem Zwischenträger (5) verstell­ bar ausgeführt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zwischenträger (5) eine bei dessen Absenkbewe­ gung wirksam werdende mechanische Kulissenführung zuge­ ordnet ist, die nach Beendigung der Rotationsbewegung die Parallelausrichtung zwischen den Auflagenadeln (12) und den Riemen (13) gewährleistet.
15. Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und zum Abtransportieren von scheibenförmigen Lebensmittel­ produkten wie Schinken, Wurst, Käse und dergleichen, die mittels einer Hochleistungsschneidemaschine bzw. eines Slicers aufgeschnitten werden, mit einem im Fall­ weg der Produktscheiben positionierbaren Zwischenträger und einer dem Zwischenträger zugeordneten Transportband­ anordnung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenträger um eine zu seiner Trägerfläche vertikale Achse drehbar gelagert ist,
daß der Zwischenträger als nach Beendigung der jeweili­ gen Rotationsbewegung wirksam werdende Transporteinheit ausgebildet ist, und
daß sich eine Transportbandanordnung unmittelbar an den Zwischenträger anschließt und insbesondere zeitgleich startbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der transportierend ausgebildete Zwischenträger aus einer um 360° schwenkbaren Riemen-Transportbandanord­ nung mit einer mittigen diametral verlaufenden Antriebs­ welle und im Umfangsbereich angeordneten, den einzelnen Riemen zugeordneten Umlenkrollen ausgestattet ist.
DE19944429327 1994-08-18 1994-08-18 Verfahren und Vorrichtung zum geordneten portionsweisen Ablegen und Abtransportieren von scheibenförmigen Lebensmittelprodukten Expired - Lifetime DE4429327C2 (de)

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