DE4429272A1 - Zündkerze für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Zündkerze für einen VerbrennungsmotorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zündkerze für
einen Verbrennungsmotor.
Herkömmlicherweise wurde in einer Zündkerze, die für einen
Verbrennungsmotor verwendet wird, besonders für eine
Hubkolben-Verbrennungsmaschine, die benötigte Spannung zur
Erzeugung eines Funkens in einem Spalt zwischen einer
Mittelelektrode und einer der Mittelelektrode
gegenüberliegenden Erdungselektrode (im nachfolgenden als
Bedarfsspannung bezeichnet) aufgrund des jüngsten Trends zu
einem niedrigeren Treibstoffverbrauch extrem hoch. Deshalb
wird in Zündsystemen manchmal ein Bruch der Isolierung
hervorgerufen. Es kam der Wunsch auf, eine Technik zum
Erzeugen eines Funkens zu entwickeln, die eine niedrige
Bedarfsspannung benötigt.
Erfindungen zum Erreichen der vorstehend genannten Technik
sind in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 52-15739
und der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 51-66946
offenbart.
In der Zündkerze gemäß der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 52-15739 sind ein erster Zündspalt zwischen einer ersten
Erdungselektrode, die einer Endseite einer Mittelelektrode
gegenüberliegt, und der Mittelelektrode, und ein zweiter
Zündspalt zwischen einer zweiten Erdungselektrode, die
ungefähr in einem rechten Winkel zur ersten Erdungselektrode
um die Mittelelektrode herum angeordnet ist, und der
Außenumfangsoberfläche der Mittelelektrode herum ausgebildet.
Jedoch hat die Zündkerze der vorstehend genannten Erfindung,
wenn sie für einen Verbrennungsmotor verwendet wird, ein
Problem, daß sich der Zündspalt aufgrund eines großen Abbrands
der Mittelelektrode vergrößert und so die erforderliche
Spannung steigt.
Andererseits ist die in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 51-66946 offenbarte Zündkerze,
in der ein Zündspalt zwischen einer Mittelelektrode und einer
der Mittelelektrode gegenüberliegenden Erdungselektrode
ausgebildet ist, mit einer Nut ausgestattet, die sich zum Ende
der Mittelelektrode in einer Axialrichtung der Mittelelektrode
auf der Seitenfläche der Mittelelektrode erstreckt und dabei
den Zündspalt ausbildet. Jedoch hat auch diese Zündkerze ein
Problem, daß sich der Zündspalt durch einen großen Abbrand der
Mittelelektrode vergrößert, wenn sie für einen
Verbrennungsmotor verwendet wird und, somit die erforderliche
Spannung steigt.
In Anbetracht der vorstehend genannten Probleme ist es Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Zündkerze zu schaffen, die
die erforderliche Spannung niedrig halten kann, sogar wenn sie
für einen Verbrennungsmotor verwendet wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Zündkerze für
einen Verbrennungsmotor eine Mittelelektrode mit einer
Außenumfangsoberfläche und einer Endseite auf, eine
Erdungselektrode mit einem der Außenumfangsoberfläche
gegenüberliegenden Entladungsabschnitt, um einen Zündspalt
dazwischen auszubilden, und eine aus einem Material mit einer
höheren Abbrandbeständigkeit als die Mittelelektrode
zusammengesetzte Endelektrode, die im wesentlichen eine
identische Querschnittsgestalt wie die Endfläche hat und die
auf der Endfläche angeordnet ist, um mit dem
Entladungsabschnitt einen Zündspalt auszubilden, wobei eine
axiale Länge des Entladungsabschnittes der Erdungselektrode an
der Stelle, an der Zündentladung auftritt, wesentlich größer
als eine axiale Länge der Endelektrode an der Stelle, an der
Zündentladung auftritt, ist. Wenn die Zündkerze in einem
Verbrennungsmotor verwendet wird, wird während dem
Anfangsbetrieb eine Zündentladung hauptsächlich zwischen der
Umfangsoberfläche der Mittelelektrode und dem
Entladungsabschnitt der Erdungselektrode erzeugt. Wenn die
Mittelelektrode abgebrannt ist, wird die Zündentladung
nachfolgend hauptsächlich zwischen der Endelektrode und dem
Entladungsabschnitt der Erdungselektrode erzeugt. Deshalb wird
die Häufigkeit der Zündentladung mit der Mittelelektrode
gesenkt und eine niedrige Bedarfsspannung bleibt erhalten. Es
ist vorzuziehen, daß eine zweite Erdungselektrode mit einem
zweiten Entladungsabschnitt, gegenüberliegend zu einer
Endfläche der Endelektrode vorgesehen ist, um einen zweiten
Zündspalt dazwischen auszubilden.
Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden durch das Studium der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Ansprüche und Zeichnungen erläutert.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 zeigt eine Teil-Querschnitt-Ansicht, die ein erstes
erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel darstellt.
Fig. 2A und 2B sind vergrößerte Ansichten des Abschnitts II
aus Fig. 1; Fig. 2A ist eine Unteransicht und Fig. 2B ist eine
Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt einen Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels für
einen Verbrennungsmotor, der 50 000 km laufen soll.
Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Dicke der
Endelektrode 4 und der Bedarfsspannung nachdem der Motor, in
dem das erste Ausführungsbeispiel eingebaut ist, 50 000 km
gelaufen ist.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung der erforderlichen
Spannung als Funktion der Dicke des Entladungsabschnitts 3a
der Erdungselektrode 3 für das erste Ausführungsbeispiel.
Fig. 6 ist eine Abwandlung der ersten Ausführungsbeispiels.
Fig. 7A und 7B zeigen ein zweites erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel; Fig. 7A ist eine Unteransicht und Fig. 7B
ist eine Seitenansicht.
Fig. 1 zeigt ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
und die Fig. 2A und 2B zeigen den vergrößerten Abschnitt II
aus Fig. 1.
Die Zündkerze 1 hat eine Mittelelektrode 2, die aus einer
Nickelgruppen-hitzebeständigen-Legierung wie beispielsweise
INCONEL 600 zusammengesetzt ist und eine Erdungselektrode 3,
die mit einem der Außenumfangsoberfläche 2b der
Mittelelektrode 2 gegenüberliegenden Entladungsabschnitt 3a
versehen ist. Eine Endelektrode 4, die aus einer
Platinlegierung zusammengesetzt ist, beispielsweise pt-
20wt%Ir, oder einem anderen Edelmetall oder einer
Edelmetallegierung zusammengesetzt ist und die in Gestalt
einer Platte ausgebildet ist, die die identische Größe wie der
Endabschnitt der Mittelelektrode 2 hat, ist mit der
Mittelelektrode durch Löten verbunden. Ein Zündspalt 5 von
annähernd 1,1 mm entspricht dem Abstand zwischen dem
Entladungsabschnitt 3a der Erdungselektrode 3 und der
Außenumfangsfläche der Mittelelektrode 2. Der Zündspalt 5 ist
zwischen der Erdungselektrode 3 und der Mittelelektrode 2
ausgebildet. Die Zündkerze 1 wird so hergestellt, daß die
Dicke der Endelektrode im Bereich von 0,1 mm bis 1,2 mm liegt
und die Dicke des Entladungsabschnittes 3a der
Erdungselektrode 3 im Bereich von 0,4 mm bis 1,6 mm liegt. Die
wie vorstehend beschrieben vorbereitete Zündkerze wurde in
einem Fahrzeugmotor verwendet und die benötigte Spannung wurde
gemessen, nachdem der Motor 50 000 km gelaufen war. Das
Ergebnis ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt.
Die nachstehende Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf die
Fig. 4 und 5.
Die Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Dicke der
Endelektrode 4 und der Bedarfsspannung nach 50 000 km
Motorlaufleistung. Da die benötigte Spannung in Abhängigkeit
der Betriebsbedingung variiert, wurde der Betrieb auf eine
Motordrehzahl von 1000 U/min bei Vollast festgesetzt und unter
tausend Entladungen wurde der Maximalwert als der benötigte
Spannungswert genommen.
In Fig. 4 zeigt "A" den Fall, in dem die Dicke des
Entladungsabschnittes der Erdungselektrode 1,4 mm beträgt. Da
die benötigte Spannung im Stand der Technik 30 bis 31 kV
beträgt, sollte die Dicke der Endelektrode nicht geringer als
0,2 mm und nicht größer als 1,0 mm sein.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, die eine von der Dicke
des Entladungsabschnittes 3a der Erdungselektrode 3 benötigte
Spannung als Parameter der Dicke der Endelektrode 4 der
Mittelelektrode 2 zeigt. In der Fig. 5 entsprechen "B", "C"
und "D" den folgenden Fällen der Dicke der Endelektrode 4
jeweils 0,3 mm, 0,5 mm und 0,7 mm. Aus Fig. 5 ist es vorzuziehen,
daß die Dicke des Entladungsabschnittes 3a nicht geringer als
0,5 mm, 0,7 mm und 0,9 mm sein sollte, die jeweils B, C und D
entspricht. Das soll heißen, das es vorzuziehen ist, daß die
Dicke des Entladungsabschnittes 3a um mindestens 0,2 mm größer
sein sollte als die Dicke der Endelektrode 4.
Wenn die vorstehend genannte Zündkerze in einem
Verbrennungsmotor verwendet wird, wird eine Zündentladung zum
Zünden zwischen der Mittelelektrode 2 und der Erdungselektrode
3 erzeugt. Da die Abbrandbeständigkeit der Endelektrode 4
größer ist als die der Mittelelektrode 2, werden diese
Elektroden 2 und 4 so abgebrannt, daß der Durchmesser der
Endelektrode 4 größer wird als der der Mittelelektrode 2, wie
in Fig. 3 gezeigt. Diese Konstruktion erlaubt es, daß die
Intensität des elektrischen Felds gestärkt wird und eine
niedrige Bedarfsspannung erhalten bleibt.
Obwohl das axiale Ende der Endelektrode 4 in diesem
Ausführungsbeispiel an der Endfläche der Mittelelektrode 2
befestigt ist, ist es auch möglich, daß das axiale Ende der
Endelektrode 4 über die Endfläche der Erdungselektrode 3
hinausragt, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird ein zweites erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel beschrieben. In dem zweiten
Ausführungsbeispiel ist zusätzlich zum Aufbau des ersten
Ausführungsbeispiels eine andere (dritte) Erdungselektrode 3′
so angeordnet, daß sie der oberen Endfläche 4a gegenüberliegt.
Der Zündspalt 5a ist zwischen der Erdungselektrode 3′, die der
oberen Endfläche 4a der Endelektrode 4 gegenüberliegt, und der
oberen Endfläche 4a ausgebildet. Der Abstand des Zündspaltes
5a beträgt annähernd 1,1 mm, was identisch zum Abstand des
Zündspaltes 5 zwischen der Außenumfangsoberfläche der
Mittelelektrode 2 und dem Entladungsabschnitt 3a der
Erdungselektrode 3 ist.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird der Abbrand der
Elektrode stärker unterdrückt, da zusätzlich zu den ersten und
zweiten Erdungselektroden 3, die sich gegenüberliegen, die
dritte Erdungselektrode 3′ vorgesehen ist. Da die Elektroden 2
und 4 auch so abgebrannt werden, daß der Durchmesser der
Endelektrode 4 größer als der der Mittelelektrode 2 ist, wie
in Fig. 3 gezeigt ist, wird die niedrige Bedarfsspannung
zusätzlich aufrechterhalten.
Außerdem wird die Menge des Abbrands stärker unterdrückt,
indem zusätzlich zum Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels
und dem des zweiten Ausführungsbeispiels das Bauteil, das auf
dem Entladungsabschnitt 3a vorgesehen ist, aus einem
wärmeverschleißbeständigen Material (beispielsweise Pt, Pt-
Legierung oder einem anderen Material) zusammengesetzt ist, das
besser als die Erdungselektrode 3 ist. Deshalb sind die
Zündspalte 5 und 5a viel stabiler und die niedrige
Bedarfsspannung wird auch aufrechterhalten.
Die vorliegende Erfindung wurde in Verbindung mit einem als am
praktikabelsten und bevorzugtesten erscheinenden
Ausführungsbeispiel beschrieben. Jedoch soll die vorliegende
Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt
werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Zündkerze 1 für
einen Verbrennungsmotor eine Mittelelektrode 2 und eine
Erdungselektrode 3 auf, um einen Zündspalt 5 mit der
Mittelelektrode 2 auszubilden, und eine Endelektrode 4, die
aus einem Material zusammengesetzt ist, das im Vergleich zur
Mittelelektrode 2 eine höhere Abbrandbeständigkeit hat, und
die auf einer Endfläche der Mittelelektrode 2 angeordnet ist,
um einen Zündspalt 5 mit der Erdungselektrode 3 auszubilden.
Eine axiale Länge des Entladungsabschnittes (3a) der
Erdungselektrode (3), bei der die Zündentladung auftritt,
ist wesentlich größer als eine axiale Länge der Endelektrode
4, bei der Zündentladung auftritt. Wenn die Zündkerze in einem
Verbrennungsmotor verwendet wird, wird während dem
Anfangsbetrieb eine Zündentladung hauptsächlich zwischen der
Umfangsoberfläche 2b der Mittelelektrode 2 und der
Erdungselektrode 3 erzeugt. Nachfolgend, wenn die
Mittelelektrode 2 abgebrannt ist, wird die Zündentladung
hauptsächlich zwischen der Endelektrode 4 und der
Erdungselektrode 3 erzeugt. Deshalb wird die Häufigkeit der
Zündentladung bei der Mittelelektrode 2 gesenkt und eine
niedrige Bedarfsspannung aufrechterhalten.
Claims (13)
1. Zündkerze (1) für einen Verbrennungsmotor mit folgenden
Bauteilen:
- - einer Mittelelektrode (2) mit einer Außenumfangsfläche (2b) und einer Endfläche (2a),
- - einer Erdungselektrode (3) mit einem Entladungsabschnitt (3a), der der Außenumfangsoberfläche (2b) gegenüberliegt, um einen Zündspalt (5) dazwischen auszubilden,
- - eine Endelektrode (4), die aus einem Material mit einer höheren Abbrandbeständigkeit im Vergleich zur Mittelelektrode (2) zusammengesetzt ist, die eine im wesentlichen identische Querschnittsgestalt wie die der Endfläche (2a) hat und die auf der Endfläche (2a) angeordnet ist, um mit dem Entladungsabschnitt (3a) einen Zündspalt (5) zu gestalten,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine axiale Länge des Entladungsabschnittes (3a) der
Erdungselektrode (3), an der die Zündentladung auftritt,
wesentlich größer ist als eine axiale Länge der Endelektrode
(4), an der die Zündentladung auftritt.
2. Zündkerze (1) nach Anspruch 1, die desweiteren einen
Verbindungsabschnitt zwischen der Mittelelektrode (2) und der
Endelektrode (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Entladungsabschnitt (3a) der Außenumfangsoberfläche (2b)
gegenübersteht und dem Verbindungsabschnitt gegenüberliegt.
3. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der der Außenumfangsoberfläche gegenüberliegende
Entladungsabschnitt (3a) nur der Mittelelektrode (2)
gegenüberliegt.
4. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querschnittsgestalt kreisförmig ist.
5. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die axiale Länge der Endelektrode (4) im Bereich von annähernd
0,2 mm bis annähernd 1,0 mm liegt, und daß die axiale Länge des
Entladungsabschnittes (3a) der Erdungselektrode (3)
mindestens um 0,2 mm größer als die axiale Länge der
Endelektrode (4) ist.
6. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Endelektrode (4) aus einem Edelmetall oder einer
Edelmetallegierung zusammengesetzt ist.
7. Zündkerze (1) für einen Verbrennungsmotor, die folgende
Bauteile aufweist:
- - eine Mittelelektrode (2) mit einer Außenumfangsoberfläche (2b) und einer Endfläche (2a),
- - eine erste Erdungselektrode (3) mit einem ersten Entladungsabschnitt (3a), der einer Außenumfangsoberfläche (2b) der Mittelelektrode (2) gegenüberliegt, damit ein erster Zündspalt (5) dazwischen ausgebildet wird,
- - eine Endelektrode (4) mit einer Endfläche, die aus einem Material zusammengesetzt ist, das im Vergleich zur Mittelelektrode (2) eine höhere Abbrandbeständigkeit hat, und die eine im wesentlichen identische Querschnittsgestalt wie die Endfläche (2a) der Mittelelektrode (2) hat, und die auf der Endfläche (2a) angeordnet ist, um einen Zündspalt (5) mit dem ersten Entladungsabschnitt (3a) auszubilden, und
- - eine zweite Erdungselektrode (3′) mit einem zweiten der Endfläche (4a) der Endelektrode (4) gegenüberliegenden Entladungsabschnitt, um einen zweiten Zündspalt (5a) dazwischen auszubilden, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Länge des Entladungsabschnittes (3a) der Erdungselektrode (3), an der eine Zündentladung auftritt, wesentlich größer als eine axiale Länge der Endelektrode (4) ist, an der eine Zündentladung auftritt.
8. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 7, die desweiteren einen
Verbindungsabschnitt zwischen der Mittelelektrode (2) und der
Endelektrode (4) hat, dadurch gekennzeichnet, daß der der
Außenumfangsoberfläche (2a) gegenüberliegende
Entladungsabschnitt (3a) dem Verbindungsabschnitt
gegenüberliegt.
9. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querschnittsgestalt kreisförmig ist.
10. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Länge der Endelektrode (4) im Bereich von
annähernd 0,2 mm bis annähernd 1,0 mm liegt, und die axiale
Länge des Entladungsabschnittes (3a) der Erdungselektrode
(3) mindestens um 0,2 mm größer ist als die axiale Länge der
Endelektrode (4).
11. Zündkerze (1) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endelektrode (4) aus einem Edelmetall oder aus einer
Edelmetallegierung zusammengesetzt ist.
12. Zündkerze (1) für einen Verbrennungsmotor, die folgende
Bauteile aufweist:
- - eine Mittelelektrode (2) mit einer Außenumfangsoberfläche (2b) und einer Endfläche (2a),
- - eine Erdungselektrode (3) mit einem Entladungsabschnitt (3a), der der Außenumfangsoberfläche (2b) der Mittelelektrode (2) gegenüberliegt, damit ein erster Zündspalt (5) dazwischen ausgebildet wird,
- - eine Endelektrode (4), die aus einem Material zusammengesetzt ist, das im Vergleich zur Mittelelektrode (2) eine höhere Abbrandbeständigkeit hat, und die eine im wesentlichen identische Querschnittsgestalt wie die Endfläche (2a) der Mittelelektrode (2) hat, und die auf der Endfläche (2a) angeordnet ist, um einen Zündspalt (5) mit dem Entladungsabschnitt (3a) auszubilden, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Länge des Entladungsabschnittes (3a) der Erdungselektrode (3), an der eine Zündentladung auftritt, wesentlich größer als eine axiale Länge der Endelektrode (4) ist, an der eine Zündentladung auftritt, wodurch während dem Anfangsbetrieb eine Zündentladung hauptsächlich zwischen der Umfangsoberfläche (2b) der Mittelelektrode (2) und dem Entladungsabschnitt (3a) der Erdungselektrode (3) erzeugt wird und nachfolgend hauptsächlich zwischen der Endelektrode (4) und dem Entladungsabschnitt (3a) der Erdungselektrode (3) erzeugt wird.
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