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DE4420090C2 - Bausatz zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur optischen Kennzeichnung von Eingangstüren - Google Patents

Bausatz zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur optischen Kennzeichnung von Eingangstüren

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DE4420090C2
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Joachim Bader
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Straeb & Co Geb GmbH
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Straeb & Co Geb GmbH
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/23Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of rotating members, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies on a drum or disc

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Description

Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur optischen Kennzeichnung von Eingangstüren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus dem Jahre 1922 ist die Patentschrift Nr. 353022 - ein me­ chanisches Türschild - bekannt. Dieses Türschild besteht im wesentlichen aus einer kleinen und einer großen kreisrunden Skala, welche von einem Gehäuse überdeckt werden. Das Gehäuse hat Öffnungen, so daß hinter den Öffnungen eine auf den Skalen angebrachte Beschriftung zu lesen ist. Die Skalen sind über Buchsen mit der Tür verschraubt und lassen sich durch einen durch die Tür gehenden Mechanismus von innen gegeneinander verdrehen. Infolge der Gehäuseöffnungen können bei dieser Vor­ richtung nur Ausschnitte der Skalen gesehen werden. Dadurch sollten sich wechselnde Informationen durch Schrift oder Sym­ bole übermittelt werden. Die Ausführung der Skalen ist auf eine kreisrunde Ausführung mit zentrischer Befestigung beschränkt.
Es gibt zwar bei Wohnungstüren immer wieder Versuche einer In­ dividualisierung durch das Aufbringen eines geflochtenen Kran­ zes, eines Strohsternes, eines Türklopfers o. ä., welche die op­ tische Erkennbarkeit eines Wohnungseinganges aus größerer Ent­ fernung erkennen lassen. Die eigentliche Identifikation des Eingangs findet jedoch erst im Nahbereich durch das Türschild mit dem Namensschild statt.
Die persönlichen Individualisierungsversuche haben den Nach­ teil, daß viele Menschen ein solcher Schmuck vor der Haustür nicht zusagt oder von der Hausverwaltung das Bohren entspre­ chender Löcher für das Anbringen solcher Erkennungsmerkmale untersagt wird. Teilweise wird auch eine gewisse Linie, d. h. Uniformität des Stils seitens der Hausverwaltungen vorgeschrie­ ben.
Die Türschilder mit Namen (vgl. z. B. DE-GM 18 97 633) haben den Nachteil, daß man die Information erst erhält, wenn man das Schild lesen kann. Außerdem wollen viele Menschen heute gar kein Schild mehr auf der Tür haben, wegen der steigenden Kri­ minalität und verzichten dadurch ganz auf jegliche Individua­ lisierung ihres Eingangsbereiches.
Es liegt jedoch im Interesse jedes Architekten, in seinen Bau­ werken eine gewisse Individualisierung von Stockwerken und Ein­ zelwohneinheiten zu erreichen, welche den Bewohner und den Be­ sucher die Orientierung erleichtert und außerdem den angenehmen Effekt einer Auflockerung durch Formen und Farben in den Fluren der Gebäude nach sich zieht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz o.g. Gattung zu schaffen, welcher die optische Orientierung und Individualisierung an den Wohnungseingangstüren ermöglicht ohne daß dabei keinerlei Beschädigungen im Eingangsbereich durch zu­ sätzliches Bohren, Meißeln o.a. verursacht wird.
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Bausatz ermöglicht insgesamt eine annähernd unbegrenzte Zahl an Ausgestaltungen für die Basisscheibe, die Kontrast­ scheibe und die Kombination der beiden. Bei der ganzen Vielfalt der Möglichkeiten verbleibt der technische Aufbau des Bausatz es unverändert.
Der Aufbau ist im einzelnen so, daß sich vorne, gegen den Be­ trachter, zunächst eine Basisscheibe befindet, welche mit Durchbrüchen und Öffnungen versehen ist. In der Mitte oder auch außermittig ist eine Bohrung zur Aufnahme des Türspions ange­ bracht. Rückseitig besitzt die Basisscheibe vorzugsweise eine Ausnehmung, in welche die Schutzscheibe und die Kontrastscheibe eingelegt sind, wodurch die Basisscheibe bündig an der Fläche des Türblattes anliegt. Eine Öffnung dient als besonderes Kenn­ zeichnungsmerkmal. Wenn die Kontrastscheibe immer um einen Durchbruch weitergedreht wird, ergeben sich daraus so viele definierte Stellungen wie die Basisscheibe Durchbrüche auf­ weist.
Die Basisscheibe kann aus allen möglichen Materialien wie Mes­ sing, Stahl, Holz oder Kunststoff gefertigt sein. Außerdem kann sie in den verschiedensten Farben lackiert werden. Die Basis­ scheibe hat eine gewisse Dicke zur Aufnahme der vom Türspion übertragenen Kräfte. Dies ermöglicht es auch, ihre dem Besucher zugewandte Oberfläche mit Ornamenten und Strukturen zu einer noch weitergehenden Differenzierung zu versehen und z. B. auch die Möglichkeit zu eröffnen, durch besonders ausgeprägte kon­ vexe oder konkave Stellen eine Türidentifikation durch Erfühlen zu ermöglichen.
Zwischen der Basisscheibe und der Kontrastscheibe befindet sich eine Schutzscheibe, welche aus durchsichtigem Material gefer­ tigt ist und zum Schutz der u. U. empfindlichen Oberfläche der Kontrastscheibe dient.
Die Kontrastscheibe besteht vorzugsweise aus einem bedruckten Papier mit gut kontrastrierender Farbe. Diese Farbe ist durch die Durchbrüche und Öffnungen der Basisscheibe vom Betrachter sichtbar. Die Kontrastscheibe kann außerdem eine Markierung besitzen, welche beim Drehen der Kontrastscheibe vor dem end­ gültigen Einbauzustand eine zusätzliche Differenzierung er­ zeugt.
Die Markierung kann auch alternativ als eigenständige Form­ scheibe gestaltet werden, welche ebenfalls zentral mit dem Tür­ spion befestigt wird.
Die Beilage solcher Formscheiben eröffnet außerdem die Möglich­ keit, daß solche Scheiben beliebig bedruckt werden können und falls sie in gleicher Anzahl wie die Anzahl der Öffnungen bei­ gegeben werden, die Kontrastscheibe durch diese gebildet wird. Es entsteht ein Fächer aus Formscheiben, wobei auch eine unter­ schiedliche Gestaltung der Formscheiben untereinander, z. B. eine als Namensschild möglich ist.
Eine Verlängerung der Formscheiben über den Rand der Basis­ scheibe hinaus ermöglicht ein Verschieben der Formscheiben untereinander vor dem endgültigen Festlegen durch den Türspion. Das über den Rand hinausschauende Ende ist dabei leicht nach oben geknickt, so daß es mit der Hand greifbar ist.
Die Montage erfolgt durch den Türspion. Er verbindet die Schei­ ben durch Form und Reibschluß mit dem Türblatt.
Eine Variante des beschriebenen Aufbaus ist gegeben, wenn die Basisscheibe nicht mit Durchbrüchen versehen ist, sondern die Durchbrüche durch nicht bedruckte Stellen auf einer durchsich­ tigen bedruckten Basisscheibe ersetzt werden. Die Farben der Kontrastscheibe werden dem Betrachter durch diese durchsichti­ gen Stellen sichtbar.
Bei diesem Aufbau sitzt die Schutz scheibe vorn und ist dicker ausgelegt, so daß sie die Anpresskräfte des Türspions aufneh­ men kann. Eine zusätzliche Differenzierung findet in diesem Fall wieder durch das anders gestaltete Segment auf der Basis­ scheibe statt.
Mit der Wölbung der Schutzscheibe kann außerdem ein Linsen­ effekt erzielt werden.
Eine weitere, in der Zeichnung enthaltene Ausführung ist die, daß die Basisscheibe im Verhältnis zur Größe der Kontrast­ scheibe eine erheblich kleinere Fläche aufweist, wobei durch die frei überstehende Fläche eine erhebliche Signalwirkung erzielt wird. Die Basisscheibe und die Kontrastscheibe können dabei beliebige Formen aufweisen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Fig. 1 bis 5 näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Aufbau des Bausatzes 1. Die Basisscheibe 2, sowie die Schutzscheibe 3 und die Kontrastscheibe 4 werden mit dem Türspion 5, 5′ an dem Türblatt 6 montiert. Die Basisscheibe 2 ist mit Durchbrüchen 7 versehen. Die dahinterliegende Kon­ trastscheibe 4 ist in bevorzugter Ausführung farbig gestaltet und weist außerdem noch eine aufgeklebte oder aufgedruckte Mar­ kierung 20 auf, welche mit den Durchbrüchen 7 korrespondiert. Diese Markierung kann alternativ als eigenständige Formscheibe 26 gestaltet werden.
Von der Kontrastscheibe 4 sind mehrere nicht dargestellte ver­ schiedenfarbige Exemplare dem kommerziellen Bausatz beigefügt. Die Schutzscheibe 3 ist eine durchsichtige Kunststoff- oder Glasscheibe, welche die dahinterliegenden Konstrastscheiben vor dem Verkratzen schützt. Die Basisscheibe 2 und die Kontrast­ scheibe 4 können vor dem endgültigen Festsetzen beliebig ver­ dreht werden - einzeln, miteinander oder gegeneinander. Dabei dienen die Markierung 20 und das Öffnungen 21 wie eine Art Uhr­ zeiger.
Fig. 2 zeigt denselben Bausatz wie Fig. 1, jedoch in zusammen­ gebautem Zustand. In der Darstellung wurde die Basisscheibe 2 um 45° gedreht und die Markierung 20 um 90°. Die Basisscheibe weist auf ihrer Rückseite eine Aussparung 8 auf, in welche die Schutzscheibe 3 und die Kontrastscheibe 4 eingelassen sind wodurch diese mit der Rückwand 9 der Basisscheibe 2 bündig sind.
Der Türspion 5, 5′ ist zusammengebaut und hält die Basisscheibe 2, die Schutzscheibe 3 und die Kontrastscheibe 4, sowohl durch Formschluß als auch durch Reibschluß.
Fig. 3 zeigt einen etwas anders als Fig. 1 aufgebauten Bausatz 25. Die Schutzscheibe 10 ist jetzt vorne und aus durchsichtigem Material, wie etwa Plexiglas oder Kunststoff. Dahinter liegt die Basisscheibe 11 und die Kontrastscheibe 12. Die Basis­ scheibe 11 ist in den Segmenten 13 und 15 bedruckt und in den Bereichen 14 durchsichtig. Das bedruckte Segment 15 ist anders gestaltet als die Bereiche 14 und hat dieselbe Funktion wie die Markierung 20. Die Kontrastscheibe 12 ist vorzugsweise farbig bedruckt und liegt in mehreren unterschiedlichen Farbexemplaren bei.
Die Homogenität des Bausatz es kann aber auch dadurch erreicht werden, daß die Kontrastscheibe 12 in ihrer Grundfarbe bleibt und das Motiv der gedruckten Basisscheibe 11 in nicht dar­ gestellten Motiven, z. B. einer Spirale, variiert wird. Die Außenform der Schutzscheibe 10 ist konvex 16, oder auch wie nicht gesondert dargestellt, plan.
Fig. 4 stellt ein Ausführungsbeispiel analog der Fig. 1 dar. Die Zahl der Stellungen der Basisscheibe 17 ist auf zwei be­ schränkt, nämlich die gezeichnete und eine dazu um 180° ver­ setzte. Als Zusatznutzen ist dafür der Name 18 in die Kenn­ zeichnung integriert. Anstelle der Kontrastscheibe, wie in Fig. 1 sind hier Formscheiben 26 als Fächer 27 eingebaut. Von den Durchbrüchen 7 ist eine größer ausgelegt und dient dem Eintrag des Namens 18.
Die Verlängerung 28 einer Formscheibe 26 über den Rand der Basisscheibe 17 hinaus zeigt, daß eine solche Verlängerung mit der Hand ergriffen werden kann und somit die Formscheibe 26 bei angepaßter Klemmung, vor der endgültigen Fixierung verschoben werden kann. Die Verlängerung 28 kann bei einer oder mehreren Formscheiben 26 angebracht sein.
Fig. 5 zeigt ebenfalls ein Ausführungsbeispiel analog dem Auf­ bau nach Fig. 1. Die Basisscheibe 19 ist dabei mit nur einer, nicht symmetrisch angeordneten Öffnung 22 versehen, welche dadurch einen besonders starken Kennzeichnungseffekt ausübt.

Claims (9)

1. Bausatz zur Bereitstellung einer Vorrichtung zur optischen Kennzeichnung von Eingangstüren, mit einer durch das Türblatt gehenden Befestigungsverschraubung und mit mindestens zwei Scheiben, nämlich einer mit mindestens einem lichtdurchlässigem Feld z. B. einem Durchbruch versehenen Basisscheibe und minde­ stens einer dahinter angeordneten Kontrastscheibe, wobei die Befestigungsverschraubung ein an sich bekannter Türspion ist, und wobei die aufeinanderliegenden flachen Basisscheibe und Kontaktscheibe über den Türspion an dem Türblatt durch Form­ und/oder Reibschluß in eingebautem Zustand unbeweglich festge­ setzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß in eingebautem Zustand der Türspion die Basisscheibe (2, 11, 17, 19) und die Kontrastscheibe (4, 12, 27) durchdringt, und
  • - daß der Bausatz erlaubt, vor dem Festlegen der Kontrast- und Basisscheiben durch den Türspion (5, 5′), die relative An­ ordnung der Scheiben zueinander und zum Türblatt (6) will­ kürlich zu bestimmen.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Sicht des Betrachters vor der Kontrastscheibe (4) eine Schutzscheibe (3) angebracht ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Sicht des Betrachters vor der Basisscheibe (11) eine Schutzscheibe (10) angebracht ist.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basisscheibe (2, 11) zusätzliche, gut sichtbare und/oder erfühlbare Öffnungen oder Vertiefungen oder Buckel angebracht sind.
5. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kontrastscheibe (4, 12) eine oder mehrere Markierungen (20) angebracht sind.
6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrastscheibe (4) als eine Mehrzahl von Formscheiben (26) entsprechend der Zahl der Öffnungen (7) der Basisscheibe (17) ausgebildet ist.
7. Bausatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formscheiben (26) einen Fächer (27) bilden und unterschiedliche Farben haben.
8. Bausatz nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formscheiben (26) eine Verlängerung (28) aufweisen.
9. Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzscheibe (16) konvex ist.
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