DE4419042A1 - Stoßdämpfereinrichtung - Google Patents
StoßdämpfereinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Stoßdämpfereinrichtungen,
insbesondere für Schienenfahrzeuge.
Aus der polnischen Patentbeschreibung P 298 759 ist ein
Buchsenpuffer bekannt, der im besonderen in Schienenfahrzeugen
Anwendung findet. In dieser Lösung wird im Puffergehäuse an dem
einem Teller gegenüberliegenden Ende ein Sitz geformt, worin ein
am Puffergehäuse befestigter Widerstandssatz untergebracht ist.
Der Widerstandssatz besteht aus mindestens einem Element, das
aus der Gruppe bekannter Ringsicherungselemente, wie Voll-,
Segment-, Gewinde- und Federringe, gewählt wird. Diese Elemente
können einzeln oder in einer Zusammensetzung angewandt werden.
Außerdem wird innerhalb des Puffergehäuses mindestens ein
kleiner Längskanal ausgeführt. Das Puffergehäuse ist am Umfang
mit einem Vorsprung ausgestattet, der zusammen mit dem
Widerstandselement einen Begrenzer der Längsbewegung des
Puffergehäuses gegenüber der Pufferbuchse bildet. An einer
Seitenfläche der Pufferbuchse befindet sich zusätzlich
mindestens ein im Sitz eingesetzter Vorsprung, der zusammen mit
dem Längskanal im Puffergehäuse als Sicherung gegen eine Drehung
des Gehäuses gegenüber der Pufferbuchse dient. Überdies geht aus
der angeführten Beschreibung hervor, daß im Inneren der
Pufferbuchse und teilweise im Inneren des Puffergehäuses ein
elastisch-dämpfendes Element eingesetzt ist.
Aus der PL-Patentbeschreibung Nr. 93 155 ist ein Puffer für
Personen- und Güterwagen bekannt, worin der Teller an seiner
Innenfläche einen zentral ausgeführten Sitz aufweist. In diesem
Sitz ist ein den Abschluß des Puffergehäuses bildender Flansch
eingesetzt. Zwischen dem Außenrand des Flansches und dem
Innenrand des Sitzes wird eine Umfangsschweißnaht gelegt.
Außerdem geht aus der Beschreibung hervor, daß die
Eisenbahnstoßdämpfereinrichtung mit Elastomerpuffern und mit
einem Führungsstück versehen ist.
Der Nachteil der oben beschriebenen Lösungen liegt in der allzu
kurzen Lebensdauer der Stoßdämpfereinrichtungen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Stoßdämpfereinrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1 dahingehend zu verbessern, daß sie einen einfachen
gedrungenen Aufbau, eine stabile Wirksamkeit und eine lange
Lebensdauer aufweist.
Die Stoßdämpfereinrichtung enthält gemäß der Erfindung
mindestens einen Federstoßdämpfer und einen
Elastomerstoßdämpfer, der an seinem dem Federstoßdämpfer
zugewandten Ende einen Durchmesser aufweist, der kleiner als der
Durchmesser der Öffnung des Federstoßdämpfers ist. Demgemäß kann
ein Teil des Gehäuses des Elastomerstoßdämpfers der
Stoßdämpfereinrichtung unter der Wirkung einer Außenkraft in die
Öffnung des Federstoßdämpfers eindringen. Das gewährt eine lange
Lebensdauer der Stoßdämpfereinrichtung bei Einhaltung der
erforderlichen Kraft- und Energieparameter und erlaubt dabei den
für den Stoßdämpfer benötigten Raum innerhalb des
Stoßeinrichtungsgehäuses zu verringern bzw. optimal gering zu
halten.
Es ist vorteilhaft, wenn der Elastomerstoßdämpfer einen seitens
seines Schaftes verjüngten Körper aufweist. Es ist auch eine
Ausführung günstig, worin der oben genannte Körper seitens
seines Bodens verjüngt ist.
Weitere Vorteile bietet die Anwendung eines
Elastomerstoßdämpfers, dessen Körper sowohl seitens seines
Bodens als auch seines Schaftes verjüngt ist. In diesem Falle
kann der zwischen zwei Federstoßdämpfern angeordnete
Elastomerstoßdämpfer beiderseits in die Öffnungen beider
Federstoßdämpfer eindringen.
Es ist auch vorteilhaft einen Elastomerstoßdämpfer anzuwenden,
dessen Körper über die gesamte Länge schmäler als die Öffnung
des Federstoßdämpfers ist. In diesem Falle ist der Körper des
Elastomerstoßdämpfers im Gehäuse der Stoßdämpfereinrichtung auf
Führungselementen abgestützt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden
nachstehend anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Stoßdämpfereinrichtung, die mit einem
Federstoßdämpfer und einem Elastomerstoßdämpfer
ausgestattet ist, wobei der letztere einen seitens
seines Schaftes verjüngten Körper aufweist, im
Längsschnitt,
Fig. 2 die Stoßdämpfereinrichtung gemäß Fig. 1 in
zusammengedrücktem Zustand,
Fig. 3 eine Stoßdämpfereinrichtung mit einem Federstoßdämpfer
und einem Elastomerstoßdämpfer, dessen Körper seitens
des dem Federstoßdämpfer zugewandten Bodens eine
Verjüngung aufweist,
Fig. 4 die Stoßdämpfereinrichtung gemäß Fig. 3 in
zusammengedrücktem Zustand;
Fig. 5 eine Stoßdämpfereinrichtung mit zwei Federstoßdämpfern
und einem dazwischen angeordneten Elastomerstoßdämpfer;
Fig. 6 die Stoßdämpfereinrichtung gemäß Fig. 5 in
zusammengedrücktem Zustand und
Fig. 7 eine Stoßdämpfereinrichtung mit einem
Elastomerstoßdämpfer, der über seine gesamte Länge
einen kleineren Querschnitt aufweist als die Öffnung
des Federstoßdämpfers.
Die in der Fig. 1 dargestellte Stoßdämpfereinrichtung weist eine
Buchse 1 auf, die teleskopisch in einem Gehäuse 2 angeordnet
ist. Innerhalb der Buchse 1 ist ein sich auf ihrem Boden
abstützender Elastomerstoßdämpfer 3 angeordnet, dessen Schaft 4
mit einem Hubweg a mit dem beweglichen Bolzen 5 eines
Federstoßdämpfers 6 in Berührung steht. Der Federstoßdämpfer 6
ist am Boden des Gehäuses befestigt und weist seitens des
beweglichen Bolzens 5 eine Öffnung 7 mit einem Durchmesser D
auf. Der Elastomerstoßdämpfer 3 weist an dem dem
Federstoßdämpfer 6 zugewandten Ende auf einer Länge b eine
Verjüngung 8 mit einem Durchmesser d auf. Außerdem befindet
sich zwischen der Buchse 1 und dem Gehäuse 2 ein
Begrenzungsmittel 9, das den maximalen Hub S dieser Elemente
begrenzt. Die Stoßdämpfereinrichtung soll die Bedingungen D < d
und b < S - a erfüllen.
In dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist innerhalb der
Buchse 1 ein Elastomerstoßdämpfer 10 verschiebbar angeordnet,
dessen Schaft 4 mit einem Hubweg a sich auf dem Boden der Buchse
1 abstützt. An dem den Federstoßdämpfer 6 zugewandten Ende des
Elastomerstoßdämpfers 3 ist eine Verjüngung ausgeführt, die über
eine Länge b einen geringeren Durchmesser d als der Durchmesser
D der Öffnung 7 im Boden des am Gehäuse 2 befestigten
Federstoßdämpfers 6 aufweist. Auch in diesem Falle soll die
Bedingung b < S - a erfüllt sein.
In einem weiteren, in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
im Gehäuse 1 ein Federstoßdämpfer 6 angeordnet, dessen Öffnung 7
einen Durchmesser D aufweist und in die ein beweglicher Bolzen 5
einführbar ist. Mit dem beweglichen Bolzen 5 des
Federstoßdämpfers 6 steht der Körper eines Elastomerstoßdämpfers
11 in Kontakt, der an dieser Seite eine Verjüngung 8 mit einem
Durchmesser d über die Länge b aufweist. Der
Elastomerstoßdämpfer 11 ist in der Buchse 2 verschiebbar
angeordnet und weist an seinem gegenüberliegenden Ende eine
Verjüngung 8′ mit einem Durchmesser d′ über die Länge b′ auf.
Der Elastomerstoßdämpfer 11 weist einen Schaft 4 mit einem
Hubweg a auf. Der Schaft 4 steht mit dem beweglichen Bolzen 5′
in Kontakt, der innerhalb der Öffnung 7′ mit einem Durchmesser
D′ im zweiten am Boden des Gehäuses 2 befestigten
Federstoßdämpfer 6′ angeordnet ist. Ein zwischen der Buchse 1
und dem Gehäuse 2 eingesetztes Begrenzungsmittel 9 begrenzt den
maximalen Hub S dieser Elemente. Dabei sollen folgende
Bedingungen D < d, D′ < d′ und S < a + b + b′ erfüllt sein.
Ein weiteres in Fig. 7 gezeigtes Ausführungsbeispiel betrifft
eine Stoßdämpfereinrichtung, die im Innern des Gehäuses 2 einen,
sich auf seinem Boden abstützenden Federstoßdämpfer 6 aufweist.
Mit dem in der Öffnung 7 mit einem Durchmesser D angeordneten
beweglichen Bolzen 5 dieses Federstoßdämpfers 6 steht der Schaft
4 eines Elastomerstoßdämpfers 12 mit einem Hubweg a in Kontakt.
Der Außendurchmesser d des in dieser Ausführung angewandten
Elastomerstoßdämpfers 12 ist über die gesamte Länge geringer als
der Durchmesser der Öffnung 7. Dieser Elastomerstoßdämpfer 12
liegt mit seinem Boden am Boden der Buchse 1 an und wird durch
am Umfang zwischen dem Elastomerstoßdämpfer 12 und der Wand der
Buchse 1 angeordnete Führungselemente 13 gehalten.
Es sind auch andere als die oben in den Ausführungsbeispielen
beschriebene Lösungen möglich, unter anderen solche, in denen
ein Elastomerstoßdämpfer mit unverändertem Außendurchmesser
seines Körpers zwischen zwei Federstoßdämpfern angeordnet ist
und letztere Öffnungen mit gleichem Durchmesser aufweisen.
Die erfindungsgemäße Stoßdämpfereinrichtung, beispielsweise in
einem Schienenfahrzeug eingesetzt, überträgt eine Axialkraft
nach Überschreiten der Vorspannung in einer der federnd
dämpfenden Elemente, zum Beispiel im Federstoßdämpfer 6, 6′
dadurch, daß ihre Buchse 1 in das Gehäuse 2 einzudringen
beginnt. Infolge einer weiteren Steigerung der Außenkraft wird
die Vorspannung des zweiten federnd-dämpfenden Elementes
überschritten, nämlich des Elastomerstoßdämpfers 3, 10, 11, 12,
wobei deren Körper dabei die Möglichkeit hat, in die Öffnung
7, 7′ des Federstoßdämpfers 6, 6′ einzudringen. Dies erlaubt den
Arbeitsraum der Stoßdämpfereinrichtung maximal auszunutzen und
eine solche Charakteristik zu erreichen, die eine große
Beständigkeit und Zuverlässigkeit der Konstruktion sichert. Bei
einer Verringerung der Belastung entspannen sich die in der
Stoßdämpfereinrichtung angewandten federnd-dämpfenden Elemente
und die Buchse 1 wird aus dem Gehäuse 2 ausgeschoben.
Claims (5)
1. Stoßdämpfereinrichtung bestehend aus einer in ein Gehäuse (2)
teleskopisch eingesetzten Buchse (1) und mit einem den Hubweg
der Elemente begrenzenden Begrenzungsmittels (9) und mit
elastisch-dämpfenden Elementen,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie mindestens einen Federstoßdämpfer (6, 6′) und einen
Elastomerstoßdämpfer (3, 10, 11, 12) enthält, wobei der Körper des
letzteren an seinem dem Federstoßdämpfer (6, 6′) zugewandten Ende
einen Durchmesser (d, d′) aufweist, der geringer als der
Durchmesser (D, D′) der Öffnung (7, 7′) im Federstoßdämpfer (6, 6′)
ist.
2. Stoßdämpfereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerstoßdämpfer (3) einen seitens seines Schaftes
(4) verjüngten Körper aufweist.
3. Stoßdämpfereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerstoßdämpfer (10) einen seitens seines Bodens
verjüngten Körper aufweist.
4. Stoßdämpfereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerstoßdämpfer (11) einen seitens seines Bodens
als auch seitens seines Schaftes 4 verjüngten Körper aufweist.
5. Stoßdämpfereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper des Elastomerstoßdämpfers (12) über seine gesamte
Länge einen Durchmesser aufweist, der geringer als der
Durchmesser der Öffnung (7) im Federstoßdämpfer (6, 6′) ist und
in der Buchse (1) auf Führungselementen (12) gelagert ist.
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