DE4413079A1 - Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters - Google Patents
Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden DokumentenvernichtersInfo
- Publication number
- DE4413079A1 DE4413079A1 DE4413079A DE4413079A DE4413079A1 DE 4413079 A1 DE4413079 A1 DE 4413079A1 DE 4413079 A DE4413079 A DE 4413079A DE 4413079 A DE4413079 A DE 4413079A DE 4413079 A1 DE4413079 A1 DE 4413079A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- switching device
- memory
- light receiver
- adjustment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 title claims description 7
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 47
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 33
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 15
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 15
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 10
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 6
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims description 3
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 10
- 230000008859 change Effects 0.000 description 6
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 4
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 4
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 2
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000006399 behavior Effects 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 230000007613 environmental effect Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 230000003760 hair shine Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000031700 light absorption Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/0007—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating documents
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/0007—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating documents
- B02C2018/0023—Switching devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Dokumentenvernichter, auch Aktenvernichter und Reißwölfe ge
nannt, sind Bürogeräte, die meist nur kurzfristig bei Bedarf
in Betrieb gesetzt werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn das
Gerät sich ständig in betriebsbereitem Zustand befindet und
sich durch die Eingabe eines zu zerkleinernden Gegenstandes
selbst in Betrieb setzt. Dies wird üblicherweise durch mecha
nische Fühler oder auch durch Lichtschranken bewirkt.
Diese Lichtschranken sind im Bereich des Einführschachtes des
Dokumentenvernichters angeordnet. Es handelt sich meist um
aktive Lichtschranken, das heißt mit einem Lichtsender und
einem Lichtempfänger. Dabei sollte die Lichtleistung nicht zu
groß werden, um den Energieverbrauch des dauernd eingeschal
teten Gerätes zu minimieren. Fremdlichteinflüsse und/oder
Verschmutzungen sowie Änderungen der Charakteristik der
Lichtschranken-Bauelemente können die Schaltcharakteristik
einer solchen Lichtschranke stark ändern, so daß das Gerät
sich schon bei einer externen Abdunklung einschaltet bzw.,
bei Verringerung der Empfindlichkeit, transparente Papiere,
wie beispielsweise Durchschlagpapier, nicht mehr erkennt.
Zum Abgleich der Lichtschranken sind normalerweise einstell
bare Mittel vorgesehen, beispielsweise Potentiometer, mit
denen die Empfindlichkeit vorgegeben wird bzw. vom Kunden
dienst nachgeregelt werden muß, wenn sich Veränderungen er
geben haben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schalteinrichtung für
einen Dokumentenvernichter mit Lichtschranke in der Einführ
öffnung zu schaffen, die von Umwelteinflüssen und Toleranzen
weitgehend unabhängig eine ausreichende Empfindlichkeit und
Betriebssicherheit beibehält.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Die Abgleicheinrichtung für die Lichtschranke ist in einer
Abgleichphase in Betrieb zu nehmen. Dies kann automatisch
jedesmal erfolgen, wenn der Dokumentenvernichter in Betriebs
bereitschaft versetzt wird. Dabei besteht allerdings das Pro
blem, daß während der Abgleichphase sich kein Gegenstand in
der Einführöffnung befinden sollte, damit beim Abgleich der
Ausgangswert des Lichtempfängers erfaßt wird, von dem aus
durch Abdunklung eine Einschaltung erfolgen sollte, also der
Referenzwert. Deswegen könnte es zweckmäßig sein, bei der In
betriebsetzung das Schneidwerk kurzfristig in Zerkleinerungs
richtung oder Rücklaufrichtung zu betätigen, um dann die Ab
gleichphase anzuschließen.
Es ist aber auch möglich, den Abgleich manuell vorzunehmen,
wenn dies notwendig erscheint, weil der normale Betrieb ge
stört ist. Dazu könnte beispielsweise eine Schalterkombina
tion benutzt werden, beispielsweise die gleichzeitige Betäti
gung der Rücklauftaste und der Einschalttaste für die Be
triebsbereitschaft des Gerätes.
Während beim automatischen Abgleich bei jedem neuen Einschal
ten des Gerätes ein flüchtiger Speicher zur Speicherung des
Referenzwertes ausreicht, sollte im Falle eines nur von Zeit
zu Zeit vorgenommenen Abgleichs ein nicht-flüchtiger Speicher
verwendet werden, beispielsweise ein EEPROM oder ein durch
eine Batterie gepuffertes RAM.
Von dem gespeicherten Referenzsignal kann beispielsweise ein
konstanter Schwell- oder Differenzwert abgezogen werden. Das
Ergebnis wird dem Vergleicher zugeführt. Bei der Unterschrei
tung dieses resultierenden Wertes durch das Betriebsausgangs
signal des Lichtempfängers erfolgt die Einschaltung des
Schneidwerkes, was über ein elektronisches Steuergerät und
davon gesteuerte Relais geschehen kann.
Die Wiederausschaltung sollte mit einer gewissen Hysterese
erfolgen, um zum Beispiel zu vermeiden, daß bei einem trans
parenten Papier, das sich im Einfüllschacht befindet, der
Dokumentenvernichter stehenbleibt, sowie sich die durchge
lassene Strahlung, zum Beispiel durch unterschiedliche Be
schriftung, geringfügig ändert.
Obwohl der Betrieb auch mit analoger Arbeitsweise möglich
ist, indem eine Speicherung des Referenzwertes zum Beispiel
durch das Ladungsniveau eines Kondensators erfolgt, ist eine
digitale Arbeitsweise bevorzugt. Dazu können die Speichermit
tel einen Digitalspeicher aufweisen. Zwischen Lichtempfänger
und Speichermittel sollte dabei ein Analog-/Digital-Wandler
eingeschaltet sein.
Eine solche Analog-/Digital-Wandlung kann außer durch dafür
speziell vorgesehene, an sich bekannte Bauelemente auch da
durch erfolgen, daß ein Zeitglied, zum Beispiel ein Zähler,
vorgesehen ist, und von diesem eine von dem jeweiligen licht
abhängigen Zustand des Lichtempfängers, beispielsweise seinem
inneren Widerstand, abhängige Lade- bzw. Entladezeit eines
Kondensators ermittelt wird, zum Beispiel unter Zuhilfenahme
eines Schmitt-Triggers. Das dadurch gewonnene Zeitsignal, zum
Beispiel ausgedrückt durch entsprechende Zähleinheiten, kann
dann als Referenzsignal im Speichermittel gespeichert werden.
Während des vorzugsweise in Form einer endlosen Schleife ab
laufenden Betriebes erzeugt diese Schaltung auch das damit
zu vergleichende Betriebssignal.
Bei der Lichtschranken-Anordnung in relativ engen Einführ
schächten von Dokumentenvernichtern reicht es häufig aus,
wenn man das Referenzsignal in Abhängigkeit von dem vom
Lichtempfänger empfangenen Gesamtlicht ermittelt, das sich
aus dem Anteil des vom Lichtsender ausgehenden Lichtes und
dem Fremdlicht, beispielsweise in die Einführöffnung eindrin
gendem Umgebungslicht, zusammensetzt. Insbesondere bei der
Verwendung einer Lichtschranke, die mit Licht einer bestimm
ten Wellenlänge arbeitet, beispielsweise mit Infrarotlicht,
kann bei engen Einführschächten das Umgebungslicht praktisch
vernachlässigt werden. Wenn jedoch Einführöffnungen größer
sind und es daher zu erwarten ist, daß dieser Fremdlichtein
fluß größer wird, ist es zweckmäßig, ihn bei der Referenz
wertermittlung zu berücksichtigen. Es könnte sonst geschehen,
daß bei der zufälligen Aufstellung des Dokumentenvernichters
unter einer starken Lampe eine Einschaltung schon dann er
folgt, wenn ein Schatten auf den Dokumentenvernichter fällt.
Wollte man dies mit der Wahl eines größeren Schwell- bzw.
Differenzwertes vermeiden, so könnte der Aktenvernichter un
ter Umständen auf transparenteres Papier nicht mehr reagie
ren. Aus diesem Grunde kann bei einer Ausführungsform der Er
findung, vorzugsweise zusätzlich zur Ermittlung eines Refe
renzsignals für das Ausgangssignal des Lichtempfängers bei
betriebsbereiter Lichtschranke (eingeschaltetem Lichtsender),
ein Fremdlichtabgleich vorgesehen sein. Dazu könnte bei
spielsweise ein Speicherwert für ein dem Ausgangssignal des
Lichtempfängers bei abgeschaltetem Lichtsender entsprechendes
Fremdlicht-Referenzsignal ermittelt werden, das zur Beein
flussung des Schwell- bzw. Differenzwertes vorgesehen ist.
Der Fremdlichtabgleich enthält dabei eine während der Ab
gleichphase betätigbare Abschalteinrichtung für den Lichtsen
der. Es wird also zusätzlich zu dem Gesamtlicht, das auf den
Lichtempfänger fällt, auch das Fremdlicht unabhängig gemessen
und in Abhängigkeit davon der Schwellwert festgelegt.
Auch bei der Ausführung mit ausschließlicher Gesamtlichtmes
sung kann der Schwellwert entweder konstant oder auch vom ab
soluten Lichtwert abhängig sein, um optimale Schaltbedingun
gen zu gewährleisten.
Es wird also ein Dokumentenvernichter mit einem von einem
Motor angetriebenen Schneidwerk geschaffen, der eine Licht
schranke aufweist, die einen Lichtsender und einen Licht
empfänger hat. Dessen zum Beispiel über einen Analog-/Digi
tal-Wandler digitalisiertes Ausgangssignal wird während einer
Abgleichphase in einem Speicher gespeichert und nach Abzug
einer Schwell- oder Differenzwertkonstante aus dem Speicher
an einen Eingang eines Vergleichers angelegt, während im Be
trieb das digitalisierte Betriebssignal an den Betriebsein
gang des Vergleichers angelegt wird. In Abhängigkeit von dem
Vergleich bewirkt ein Steuerteil den Betrieb des Dokumenten
vernichters. Der Abgleich kann manuell zu beliebiger Zeit
oder automatisch bei jeder Einschaltung durchgeführt werden.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu meh
reren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungs
form der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführun
gen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie
Zwischen-Überschriften beschränken die unter diesen gemachten
Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeich
nungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 bis 4 jeweils schematische Schaltbilder von
Schalteinrichtungen mit Lichtschranke für
Dokumentenvernichter, und
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch einen
Dokumentenvernichter mit Anordnung der Licht
schranke.
Der in Fig. 5 gezeigte Dokumentenvernichter 11 hat ein Gehäu
se 12, in dem eine schlitz- bzw. schachtförmige Einführöff
nung 13 für zu vernichtende Dokumente, Abfallpapiere etc.
vorgesehen ist. Mit Abstand von der Mündung der Einführöff
nung ist innerhalb des Schlitzes eine Lichtschranke 14 ange
ordnet, die aus einem Lichtsender 15 und einem Lichtempfänger
16 besteht, die auf beiden Seiten des Einführschachtes 13 an
geordnet sind. Ein Steuergerät 17, das von einem Einschalter
18 in Betrieb genommen wird, betätigt über Relais 19, 20
einen Elektromotor 21, der ein Schneidwerk 22 antreibt. Es
besteht aus zwei gegenläufig angetriebenen Wellen, auf denen
ineinander eingreifende Schneidscheiben angeordnet sind.
Fig. 1 zeigt, daß im Steuergerät 17 zwischen zwei Stromzu
führleitungen 23, 24, die ggf. über ein Netzgerät mit Gleich-
Niederspannung versorgt werden, die Steuerelektronik für das
Gerät einschließlich der Lichtschranke 14 angeschlossen ist.
Der Lichtsender 15 besteht aus einer Leuchtdiode und der
Lichtempfänger 16 aus einem Fototransistor, die über Wider
stände 25, 26 an die Anschlüsse 23 und 24 gelegt sind. Das
Spannungsniveau am Lichtempfänger 16 wird über einen Analog-
/Digital-Wandler 27 in Digitalwerte verwandelt. Das so digi
talisierte Ausgangssignal des Lichtempfängers kann über einen
Schalter 28, vorzugsweise einen elektronischen Schalter,
unter Steuerung durch ein elektronisches Steuerteil 29 wahl
weise unmittelbar an einen Betriebseingang 40 eines Verglei
chers 30 oder an einen Speicher 31 angeschlossen werden, der
den Digitalwert des Lichtempfänger-Ausgangssignals speichert,
wenn er ihm über den Schalter 28 zugeführt wird. Ein damit in
Verbindung stehender Speicher 32 speichert eine Konstante.
Sie bildet einen Schwell- bzw. Differenzwert, der von dem im
Speicher 31 gespeicherten Referenzsignal abgezogen wird, wenn
der Vergleicher unter Steuerung durch das Steuerteil 29 zy
klisch in schneller Aufeinanderfolge einen Vergleich abruft.
In Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleiches liefert das
Steuerteil 29 ein Ausgangssignal, das die Relais 19, 20 an
steuert, um den Motor 21 in Gang zu setzen. Das Steuerteil
wird über den Einschalter 18 in Betrieb gesetzt. Ein Rück
laufschalter 66 (siehe auch Fig. 5) ist dazu vorgesehen, den
Motor zurücklaufen zu lassen, wenn das Schneidwerk durch
Überlastung blockiert ist.
Vor der ersten Inbetriebnahme des Gerätes wird ein Abgleich
der Lichtschranke vorgenommen. Das geschieht entweder automa
tisch mit dem Einschalten über den Schalter 18, oder mit be
wußter manueller Betätigung zum Beispiel durch gleichzeitige
Betätigung des Einschalters 18 und des Rücklaufschalters 66.
Der Schalter 28 wird durch das Steuerteil 29 aus der in
Fig. 1 gezeigten Betriebslage so umgeschaltet, daß der Ana
log-/Digital-Wandler 27 an den Referenzwertspeicher 31 ange
schlossen ist.
Der Lichtsender 15 ist in Betrieb und bestrahlt den Lichtemp
fänger 16 mit der maximalen Beleuchtungsstärke, da kein Ge
genstand im Einführschacht 13 ist. Dazu kommt eventuelles
Fremdlicht. Der dabei am Lichtempfänger 16 vorliegende Span
nungswert wird über den Analog-/Digital-Wandler 27 digitali
siert und im Speicher 31 gespeichert. Bei den Speichern 31,
32 handelt es sich vorzugsweise um nicht-flüchtige Speicher
(EEPROM′s) oder zum Beispiel über eine wiederaufladbare Bat
terie gepufferte flüchtige Speicher (RAM′s). Im Speicher 32
ist eine Konstante abgelegt. Wenn es sich dabei entsprechend
der später noch näher erläuterten Betriebsweise um eine un
veränderliche Konstante handelt, so kann der Speicher 32 auch
durch einen Programmbefehl ersetzt sein, der von dem im Spei
cher 31 gespeicherten Referenzwert bei der Zuleitung zum Ver
gleicher 30 einen bestimmten Konstantenwert abzieht. Über
haupt können das Steuerteil, die Speicher 31 und 32 und der
Vergleicher 30 einzelne Bauelemente, integrierte Schaltkreise
oder programmierbare digitale Standard-Bauelemente sein, die
die hier erläuterten Funktionen unter Programmsteuerung aus
führen und die der besseren Erläuterung wegen einzeln darge
stellten und beschriebenen Elemente funktionsmäßig enthalten.
Nach erfolgtem Abgleich, der in sehr kurzer Zeit durchge
führt werden kann, schaltet der Schalter 28 wieder auf die in
Fig. 1 gezeigte Betriebsstellung und über das Steuerteil 29
wird in kurzen Abständen jeweils der Vergleicher 30 ange
steuert, der das nun an seinem Betriebssignaleingang 40 an
liegende Betriebssignal des Lichtempfängers 16 mit dem an
seinem Referenzwerteingang 41 anliegenden resultierenden Re
ferenzwert (im Speicher 31 gespeicherter Wert abzüglich des
Schwell- oder Differenzwertes im Speicher 32) vergleicht.
Wenn beispielsweise beim Abgleich ein Spannungswert von 3,5 V
am Lichtempfänger vorlag und dieser im Speicher 31 gespei
chert ist und der im Speicher 32 vorgegebene Schwell-/Dif
ferenzwert 0,5 V beträgt, so wird der Vergleicher bei Unter
schreiten eines Wertes von 3,5 minus 0,5 gleich 3 V ein Si
gnal an das Steuerteil 29 geben, das den Motor in Betrieb
setzt. Durch Anpassung der Größe dieses Schwellwertes kann
die Empfindlichkeit der Lichtschranke eingestellt werden, und
zwar kann sie soweit dem Referenzwert angenähert werden, daß
auch fast transparente Gegenstände, wie beispielsweise Durch
schlag- oder Transparentpapier, ggf. sogar Folien, zu einer
Einschaltung führen. Durch Einbau einer entsprechenden Hyste
rese zwischen Ein- und Ausschaltung kann ein frühzeitiges
Aussetzen des Betriebes verhindert werden. Ein Hysteresewert
von zum Beispiel 0,2 V würde bedeuten, daß das Gerät erst
wieder ausschaltet, wenn am Lichtsensor ein Spannungswert von
3,2 V überschritten wird.
Der Referenzwert bleibt im Speicher 31 so lange abgelegt, bis
ein neuer Abgleich vorgenommen und von dem neuen Referenzwert
der Speicherwert überschrieben wird. Dies ist notwendig, wenn
sich die Basiswerte der Lichtschranke verändern. Dies kann
verschiedene Gründe haben. Insbesondere bei Aktenvernichtern
kann es vorkommen, daß Fasern, Schmutz oder Staub Lichtsender
und/oder -empfänger verschmutzen und damit die Lichtabgabe
und -aufnahme behindern. Lichtsender und -empfänger, für die
außer den beschriebenen Fotodioden und -transistoren auch
andere elektrische Bauelemente verwendet werden können, sind
einer gewissen Alterung unterworfen und auch andere Bauteile
in dem elektrischen Kreis können sich im Laufe der Zeit än
dern. Auch die Umgebungsbedingungen, beispielsweise die Um
gebungsbeleuchtung, kann sich ändern und somit eine Korrektur
erfordern. Je nach den Voraussetzungen kann der Abgleich auf
einen manuellen Eingriff beschränkt bleiben oder jeweils in
bestimmten Intervallen oder beim Einschalten des Gerätes au
tomatisch vorgenommen werden. Da der Abgleich nur eine sehr
kurze Zeit benötigt, die die Betriebsbereitschaft kaum beein
flußt, könnte auch ein Abgleich in regelmäßigen kurzen Zeit
abständen erfolgen, wenn entsprechende Sicherungen eingebaut
sind, daß der Abgleich nicht vorgenommen wird, wenn das
Schneidwerk arbeitet. Bei einem automatischen Abgleich beim
Einschalten könnte eine Sicherung gegen einen Abgleich bei
mit einem Gegenstand belegtem Einführschacht dadurch geschaf
fen werden, daß der Abgleich unterbleibt, wenn ein bestimmter
Absolutwert des Ausgangssignals am Lichtempfänger unter
schritten wird.
Der Grundaufbau der Schalteinrichtung bei den folgenden Aus
führungsbeispielen ist bis auf die beschriebenen Unterschiede
gleich. Die Zeichnungen tragen gleiche Bezugszeichen und die
Beschreibung der Merkmale und Funktionen gelten bis auf die
im folgenden beschriebenen Unterschiede wie anhand von Fig. 1
beschrieben. Auch im übrigen können die einzelnen Merkmale
und Erläuterungen, die zu den einzelnen Ausführungsbeispielen
erwähnt sind, bei allen Ausführungsbeispielen angewendet wer
den.
Fig. 2 hat zusätzlich zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1
folgende Merkmale:
Zwischen dem Schalter 28 und dem Referenzwertspeicher 31 ist ein weiterer elektronischer Schalter 35 vorgesehen, der, ge steuert durch das Steuerteil 29, den Ausgang des Analog-/Di gital-Wandlers 27 entweder auf den Referenzwertspeicher 31 oder auf einen Speicher 36 schalten kann, der einen Fremd lichtwert speichern kann. Es handelt sich dabei von der Bau art her um einen Speicher, wie er anhand der Speicher 31 und 32 beschrieben wurde.
Zwischen dem Schalter 28 und dem Referenzwertspeicher 31 ist ein weiterer elektronischer Schalter 35 vorgesehen, der, ge steuert durch das Steuerteil 29, den Ausgang des Analog-/Di gital-Wandlers 27 entweder auf den Referenzwertspeicher 31 oder auf einen Speicher 36 schalten kann, der einen Fremd lichtwert speichern kann. Es handelt sich dabei von der Bau art her um einen Speicher, wie er anhand der Speicher 31 und 32 beschrieben wurde.
Ferner wird gleichzeitig mit der Umschaltung auf den Speicher
36 ein Schalter 37 betätigt, der den Lichtsender 15 abschal
tet.
Bei dieser Ausführungsform wird zusätzlich zu der anhand von
Fig. 1 beschriebenen Funktion während der Abgleichphase an
schließend an die Speicherung des Gesamtlicht-Referenzwertes
im Speicher 31 vom Steuerteil durch Betätigung der Schalter
35 und 37 der Lichtsender abgeschaltet, so daß der Lichtemp
fänger 16 nur noch Fremdlicht empfängt, das von außen her in
den Einführschacht 13 einstrahlt. Der digitalisierte Wert
dieser Messung wird im Speicher 36 gespeichert.
Nach Beendigung des Abgleichvorganges werden die Schalter 28,
35 und 37 wieder in die in Fig. 2 gezeigte Betriebslage ge
bracht. Bei dem nun folgenden normalen Betriebsablauf vergrö
ßert der im Speicher 36 abgelegte Fremdlicht-Referenzwert den
Schwell- oder Differenzwert aus dem Speicher 32, um zu ver
meiden, daß der Dokumentenvernichter schon bei einer Abschat
tung des Fremdlichtes anspringt. Der Schwellwert wird also
vergrößert. Je nach den Bedingungen kann festgelegt werden,
ob die Vergrößerung in vollem Umfange der Fremdlichtgröße er
folgt, oder ob nur eine teilweise Anpassung erfolgt.
Man kann sich dies an einem Zahlenbeispiel verdeutlichen:
Das Gesamtlicht, das der Lichtempfänger 16 empfängt und das
im Speicher 31 abgespeichert wird, entspräche 4,5 V. Nach
Abschaltung des Lichtsenders 15 liegen am Lichtempfänger 16
1,0 V an, was also dem Fremdlichtanteil entspricht. Wenn
jetzt die Schwellwertkonstante, wie bei dem vorangegangenen
Beispiel minus 0,5 V beträgt, so würden ohne Fremdlichtbe
rücksichtigung aus dem Speicher 36 am Referenzwerteingang 41
des Vergleichers 4,0 V anstehen und der Aktenvernichter schon
bei einer Abschattung des Fremdlichtes (1,0 V) am Betriebs
eingang 40 des Vergleichers 3,5 V haben, was den Dokumenten
vernichter zum Anspringen bringen würde.
Wenn jetzt nach Fig. 2 die Fremdlichtkonstante aus dem Spei
cher 36 von 1,0 V in vollem Maße berücksichtigt wird, so lie
gen am Referenzwerteingang 41 des Vergleichers 4,5 V minus
0,5 V minus 1 V gleich 3 V an, so daß wieder der alte
Schwellwertabstand von 0,5 V auch bei einer Abschattung des
Fremdlichtes hergestellt ist.
Man kann natürlich auch gewisse Fremdlichteinflüsse schon
durch die Größe des Schwellwertes im Speicher 32 berücksich
tigen, macht dadurch jedoch die Lichtschranke unempfindli
cher, so daß sie unter Umständen auf transparente Gegenstände
nicht mehr anspricht. Im vorliegenden Fall ist sicherge
stellt, daß auch bei größeren Lichtschächten mit erheblicher
Gefahr von Fremdlichteinfall bei jedem Abgleich erneut die
Betriebsbedingungen, unter denen der Dokumentenvernichter
arbeitet (Raumhelligkeit etc.), berücksichtigt werden.
Besonders bei der Verwendung von nicht-flüchtigen Speichern
können beim Einschalten des Gerätes die gespeicherten Daten
von früheren Abgleichvorgängen berücksichtigt werden. Sie
werden dann mit den neu gemessenen verglichen. Anhand dieser
Werte kann die Steuerung erkennen und dies ggf. dem Bediener
melden, ob beim derzeitigen Abgleichvorgang Papier oder ein
anderer Fremdkörper sich vor der Lichtschranke befindet.
Diese Daten sind gewissermaßen Kalibrierungsdaten und können
durch die spezielle Bedienung beschrieben und/oder über
schrieben werden. Es kann also eine neue Kalibrierung vorge
nommen werden, indem beispielsweise während des Einschaltens
die Rückwärtstaste 66 betätigt wird. Üblicherweise wird die
normale Maschinenfunktion ein Verbleiben von Gegenständen im
Lichtschacht nach Ende der Betätigung vermieden, weil das
Steuerteil so eingerichtet ist, daß ein gewisser zeitlicher
Nachlauf erfolgt, um auch nach Freigabe der Lichtschranke den
Gegenstand noch vollständig durch das Schneidwerk zu fördern.
Bei dieser Ausführung ist zusätzlich zu den Merkmalen der
Ausführung nach Fig. 2 eine Anpassung der Lichtschrankendaten
an den Fremdlichteinfall vorgesehen. Zum Beispiel durch Ände
rung der Widerstände 25, 26, die von dem Steuerteil 29 beein
flußt werden können, ist es möglich, die Lichtstärke des
Lichtsenders 15 und/oder die Empfindlichkeit des Lichtempfän
gers 16 zu ändern. Da das Licht sich im Quadrat der Entfer
nungszunahme verringert, kann durch Änderung der Abstrahllei
stung der Lichtquelle und/oder Verschiebung des Arbeitspunk
tes des Lichtempfängers eine automatische Anpassung an ver
schiedene Überwachungsdistanzen oder auch Fremdlichteinflüsse
geschaffen werden.
Beim Abgleichvorgang kann also das Steuerteil 29 in Abhängig
keit von der Größe des Gesamtlicht- oder Fremdlicht-Referenz
wertes die Anpassung der Lichtschrankendaten vornehmen, um
beispielsweise bei einer großen Überwachungsdistanz und star
kem Fremdlichteinfall eine brauchbare Lichtschrankenempfind
lichkeit herbeizuführen. Beispielsweise könnte die Abstrahl
leistung des Lichtsenders 15 erhöht werden, wenn beim Ab
gleichvorgang der relative Unterschied zwischen Gesamtlicht
und Fremdlicht als so klein festgestellt wird, daß das An
sprechverhalten der Lichtschranke beeinträchtigt ist. In die
sem Falle würde durch die Erhöhung der Abstrahlleistung die
ses Verhältnis wieder auf einen brauchbaren Wert gebracht
werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist bei im übrigen glei
cher Wirkungsweise bezüglich des Abgleich- und Betriebsvor
ganges mit Speicherung und Vergleich der Analog-/Digital-
Wandler durch eine mit Zeitzählung arbeitende Schaltung er
setzt. Dazu ist folgendes vorgesehen:
In dem den Lichtempfänger enthaltenden Zweig ist ein elektro nischer Schalter 50 vorgesehen.
In dem den Lichtempfänger enthaltenden Zweig ist ein elektro nischer Schalter 50 vorgesehen.
In den den Lichtsensor enthaltenden Schaltungszweig 55 ist
eine Kapazität in Form eines Kondensators 56 geschaltet und
zwischen diesem und dem Lichtempfänger 16 ist eine Verbindung
58 zum Schaltungszweig 52 und, über einen Schmitt-Trigger 57,
zum Zeitglied 62 vorgenommen.
Parallel zum Kondensator 56 liegt in dem zum Kondensator 56
parallelen Schaltungszweig 52 ein elektronischer Schalter 59,
eine Diode 60 und ein Widerstand 61.
In das Steuerteil 29 ist ein rücksetzbarer Zeitzähler 62 in
tegriert.
Im übrigen entspricht die Ausführung Fig. 3.
Beim Auslösen der Abgleichphase wird der wie alle Schalter
vom Steuerteil 29 elektronisch gesteuerte Schalter 59 ge
schlossen und dadurch der Kondensator 56 entladen. Danach
wird der Schalter 59 geöffnet. Danach wird der Schalter 50
geschlossen und der Zeitzähler 62 gestartet. Der Kondensator
56 wird demnach über den den Lichtempfänger 16 enthaltenden
Zweig 55 bei geschlossenem Schalter 50 geladen.
Dies erfolgt so lange, bis der Schmitt-Trigger 57 schaltet.
Danach wird der Zeitzähler gestoppt. Der Schalter 50 wird
geöffnet.
Das Ergebnis des Zeitzählers, das ja in digitaler Form vor
liegt, ist proportional dem Ausgangssignal des Lichtsensors
16 und wird im Speicher 31 abgelegt. In gleicher Weise er
folgt die Fremdlichtmessung bei abgeschaltetem Lichtsender
15.
Danach geht die Steuerung in eine Endlosschleife über, bei
der in gleicher Weise durch Schließen des Schalters 59 der
Kondensator 56 entladen wird. Danach wird der Schalter 50
geschlossen und der Zeitzähler gestartet. Der Kondensator
wird über den Schalter 50 und den Lichtempfänger 16 geladen.
Der Schmitt-Trigger-Eingang wird überwacht und wenn er
schaltet, wird der Zeitzähler 62 gestoppt. Danach wird der
Schalter 50 geöffnet und die Kondensatorladung durch den
Lichtempfänger 16 beendet. Das dem jeweiligen Betriebszustand
des Lichtempfängers entsprechende Zählergebnis wird über den
in Betriebslage (in Fig. 4 dargestellt) liegenden Schalter
28 dem Betriebseingang 40 des Vergleichers zugeführt und in
bereits beschriebener Weise der Vergleich mit den Daten in
den Speichern 31, 32 und 36 durchgeführt.
Es ist zu erkennen, daß die Schalteinrichtung mit abgleich
barer Lichtschranke nach der Erfindung zahlreiche Vorteile
bietet. Sie ermöglicht es nicht nur, eine Lichtschranke auf
die unterschiedlichsten Betriebsbedingungen, Fremdlichtein
flüsse etc. jeweils automatisch einzustellen, sondern auch
weitgehend selbsttätig in weitem Rahmen an der Lichtschranke
auftretende Betriebsbehinderungen auszugleichen, beispiels
weise Verschmutzungen und Fremdkörper im Lichtgang, Verkrat
zungen der Lichtaus- und -eintrittsflächen, Leistungs- und
Empfindlichkeitsänderungen durch Bauteilalterung und derglei
chen, sondern es ist auch möglich, die Lichtschranke weit
gehend ohne werksmäßige Abänderung in verschiedenen Dokumen
tenvernichtern mit unterschiedlichen Lichtschachtöffnungen
etc. einzusetzen. Dabei kann die jeweilige Grundempfindlich
keit (Konstante im Speicher 32) werksmäßig vorgegeben oder
auch einstellbar bzw. automatisch aufgrund der übrigen Meß
ergebnisse anpaßbar sein. Dies kann alles ohne fachkundigen
Eingriff durchgeführt werden. Die Erfindung ermöglicht es
auch, die ja ständig während der Betriebsbereitschaft benö
tigte Lichtleistung der Lichtschranke geringzuhalten und
somit die dafür aufgewendete geringe Energie noch weiter zu
verringern.
Claims (10)
1. Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antrie
bes (21) eines zerkleinernden Dokumentenvernichters (11)
mit einer Einführöffnung (13) für zu zerkleinernde Ge
genstände, wie Dokumente oder andere Materialien, und
einer im Bereich der Einführöffnung (13) angeordneten
Lichtschranke (14) mit Lichtsender (15) und Lichtempfän
ger (16), dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtschranke
(14) eine in einer Abgleichphase betätigbare Abgleich
einrichtung aufweist, die Mittel zum Ermitteln eines
während der Abgleichphase vorliegenden Referenzsignals
aus dem Ausgangssignal des Lichtempfängers (16) und zu
dessen Speicherung, und einen Vergleicher (30) aufweist,
der zum Vergleich des Referenzsignals mit dem Betriebs-
Ausgangssignal des Lichtempfängers unter Berücksichti
gung eines Schwell- bzw. Differenzwertes ausgebildet ist
und zur Erzeugung eines Schaltsignals für den Schneid
werk-Antrieb (21) ausgebildet ist.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Speichermittel (31, 32, 36) einen Digital-
Speicher aufweisen und/oder zwischen Lichtempfänger (16)
und Speichermittel ein Analog-/Digital-Wandler (27) ein
geschaltet ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Speichermittel (31, 32, 36) einen
nicht-flüchtigen Speicher, wie ein EEPROM oder ein ge
puffertes RAM, enthalten.
4. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgleicheinrichtung
einen Speicher (32) für den Schwell- bzw. Differenzwert
enthält, der vom Referenzsignal abgezogen bzw. dem Be
triebsausgangssignal zum Vergleich hinzugefügt wird.
5. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleicher (30)
über ein elektronisches Steuerteil (29) Relais (19, 20)
zur Schneidwerkbetätigung steuert.
6. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgleichphase beim
Einschalten des Dokumentenvernichters (11) automatisch
und/oder manuell, ggf. durch Betätigung eines Start
schalters (18) zugleich mit einem Rücklaufschalter (66)
für den Schneidwerk-Antrieb (21), einschaltbar ist.
7. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß, vorzugsweise zusätz
lich zur Ermittlung und Speicherung eines Referenzsig
nals, Mittel (36) zur Ermittlung und Speicherung für
das Ausgangssignal des Lichtempfängers bei betriebs
bereiter Lichtschranke (14) (eingeschaltetem Lichtsender
(15)) ein Fremdlicht-Abgleich vorgesehen ist.
8. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicher (36) für
ein dem Ausgangssignal des Lichtempfängers (16) bei ab
geschaltetem Lichtsender (15) entsprechendes Fremdlicht-
Referenzsignal zur Beeinflussung des Schwell- bzw. Dif
ferenzwertes und eine während der Abgleichphase betätig
bare Abschalteinrichtung (37) für den Lichtsender (15)
vorgesehen ist.
9. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Steuerung (25, 26) für
die Lichtleistung des Lichtsenders (15) und/oder die
Empfindlichkeit des Lichtempfängers (16), die in Abhän
gigkeit von dem Ergebnis des Abgleichvorganges, insbe
sondere dem Fremdlichteinfluß, betätigbar ist.
10. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch ein Zeitglied (62), beispiels
weise einen Zähler, das eine von dem jeweiligen licht
abhängigen Zustand des Lichtempfängers (16) abhängige
Lade- bzw. Entladezeit einer Kapazität (56), zum Bei
spiel über einen Schmitt-Trigger (57) als den Speicher
mitteln (31, 32, 36) zuzuleitendes Referenz- und/oder
Betriebssignal ermittelt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4413079A DE4413079A1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
| DE59503225T DE59503225D1 (de) | 1994-04-15 | 1995-03-03 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
| EP95103019A EP0677330B1 (de) | 1994-04-15 | 1995-03-03 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4413079A DE4413079A1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4413079A1 true DE4413079A1 (de) | 1995-10-19 |
Family
ID=6515521
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4413079A Withdrawn DE4413079A1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
| DE59503225T Expired - Lifetime DE59503225D1 (de) | 1994-04-15 | 1995-03-03 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59503225T Expired - Lifetime DE59503225D1 (de) | 1994-04-15 | 1995-03-03 | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0677330B1 (de) |
| DE (2) | DE4413079A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10047990A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-11 | Schleicher & Co Int Ag | Datenshredder und Schaltungsanordnung für denselben |
| DE10047992A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-11 | Schleicher & Co Int Ag | Datenshredder mit einem über einen elektrischen Antrieb angetriebenen Schneidwerk |
| DE10111907A1 (de) * | 2001-03-13 | 2002-10-31 | Giesecke & Devrient Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Entwertung von Blattgut |
| DE4437348C2 (de) * | 1994-10-19 | 2003-11-06 | Schleicher & Co Int Ag | Dokumentenvernichter mit einem Schneidwerk und einer Lichtschranke |
| DE4437351B4 (de) * | 1994-10-19 | 2007-05-10 | Martin Yale International Gmbh | Verfahren zum Abgleichen einer Schutzschaltung für einen Elektromotor |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH700580B1 (de) * | 2003-09-10 | 2010-09-30 | Baumer Electric Ag | Messeinrichtung sowie Vorrichtung und Verfahren zur Minimierung von Fremdlichteinflüssen bei dieser Messeinrichtung. |
| WO2007137761A1 (de) * | 2006-06-01 | 2007-12-06 | Dahle Bürotechnik Gmbh | Dokumentenvernichter |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3124464A1 (de) * | 1980-06-27 | 1982-03-18 | Laurel Bank Machine Co., Ltd., Tokyo | Lichtschranke |
| DE3409818A1 (de) * | 1984-03-16 | 1985-09-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Optoelektronisches abtastsystem mit automatischem abgleich |
| DE3612788A1 (de) * | 1986-04-16 | 1986-09-11 | Alois Zettler Elektrotechnische Fabrik GmbH, 8000 München | Ueberlastungsschutz fuer geraet zum zerkleinern von blattfoermigem material |
| DE3312191C2 (de) * | 1983-04-02 | 1989-05-11 | Karl Mengele & Soehne Maschinenfabrik Und Eisengiesserei Gmbh & Co, 8870 Guenzburg, De | |
| DE3337865C2 (de) * | 1982-10-18 | 1989-06-22 | Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE3819285A1 (de) * | 1988-06-07 | 1989-12-14 | Ehinger Adolf Eba Maschf | Elektrische steuereinrichtung fuer aktenvernichter |
| DE3843602A1 (de) * | 1988-12-23 | 1990-07-05 | Gao Ges Automation Org | Verfahren bzw. vorrichtung zum automatischen ueberwachen der zerstoerung von duennem blattgut |
| US4957243A (en) * | 1986-05-08 | 1990-09-18 | Sharp Kabushiki Kaisha | Shredder |
| DE9010998U1 (de) * | 1990-03-01 | 1990-10-25 | Sartorius AG, 3400 Göttingen | Komparatorschaltung für Signale einer Lichtschranke |
| DE4124669A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-28 | Schleicher & Co Int | Zerkleinerungs-antrieb fuer einen dokumentenvernichter |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH03138254A (ja) * | 1989-10-20 | 1991-06-12 | Canon Inc | 紙葉体検出装置 |
| JPH0583499A (ja) * | 1991-03-13 | 1993-04-02 | Riso Kagaku Corp | 紙葉類情報廃棄処理装置 |
| FI88133C (fi) * | 1991-06-24 | 1993-04-13 | Icl Personal Systems Oy | Skrivare eller annan motsvarande utmatningsanordning |
-
1994
- 1994-04-15 DE DE4413079A patent/DE4413079A1/de not_active Withdrawn
-
1995
- 1995-03-03 DE DE59503225T patent/DE59503225D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1995-03-03 EP EP95103019A patent/EP0677330B1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3124464A1 (de) * | 1980-06-27 | 1982-03-18 | Laurel Bank Machine Co., Ltd., Tokyo | Lichtschranke |
| DE3337865C2 (de) * | 1982-10-18 | 1989-06-22 | Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE3312191C2 (de) * | 1983-04-02 | 1989-05-11 | Karl Mengele & Soehne Maschinenfabrik Und Eisengiesserei Gmbh & Co, 8870 Guenzburg, De | |
| DE3409818A1 (de) * | 1984-03-16 | 1985-09-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Optoelektronisches abtastsystem mit automatischem abgleich |
| DE3612788A1 (de) * | 1986-04-16 | 1986-09-11 | Alois Zettler Elektrotechnische Fabrik GmbH, 8000 München | Ueberlastungsschutz fuer geraet zum zerkleinern von blattfoermigem material |
| US4957243A (en) * | 1986-05-08 | 1990-09-18 | Sharp Kabushiki Kaisha | Shredder |
| DE3819285A1 (de) * | 1988-06-07 | 1989-12-14 | Ehinger Adolf Eba Maschf | Elektrische steuereinrichtung fuer aktenvernichter |
| DE3843602A1 (de) * | 1988-12-23 | 1990-07-05 | Gao Ges Automation Org | Verfahren bzw. vorrichtung zum automatischen ueberwachen der zerstoerung von duennem blattgut |
| DE9010998U1 (de) * | 1990-03-01 | 1990-10-25 | Sartorius AG, 3400 Göttingen | Komparatorschaltung für Signale einer Lichtschranke |
| DE4124669A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-28 | Schleicher & Co Int | Zerkleinerungs-antrieb fuer einen dokumentenvernichter |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4437348C2 (de) * | 1994-10-19 | 2003-11-06 | Schleicher & Co Int Ag | Dokumentenvernichter mit einem Schneidwerk und einer Lichtschranke |
| DE4437351B4 (de) * | 1994-10-19 | 2007-05-10 | Martin Yale International Gmbh | Verfahren zum Abgleichen einer Schutzschaltung für einen Elektromotor |
| DE10047990A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-11 | Schleicher & Co Int Ag | Datenshredder und Schaltungsanordnung für denselben |
| DE10047992A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-11 | Schleicher & Co Int Ag | Datenshredder mit einem über einen elektrischen Antrieb angetriebenen Schneidwerk |
| DE10111907A1 (de) * | 2001-03-13 | 2002-10-31 | Giesecke & Devrient Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Entwertung von Blattgut |
| US7661617B2 (en) | 2001-03-13 | 2010-02-16 | Giesecke & Devrient Gmbh | Device and method for canceling sheet material |
| US8002210B2 (en) | 2001-03-13 | 2011-08-23 | Giesecke & Devrient Gmbh | Apparatus for canceling sheet material |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0677330B1 (de) | 1998-08-19 |
| EP0677330A1 (de) | 1995-10-18 |
| DE59503225D1 (de) | 1998-09-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3902647C2 (de) | ||
| EP0092118B1 (de) | Gurtkasten für eine Verdunkelungsvorrichtung | |
| DE3226522C2 (de) | ||
| DE2039862C3 (de) | Automatisch wirkende Aerosolabgabevorrichtung | |
| DE3314081C2 (de) | ||
| DE3124464A1 (de) | Lichtschranke | |
| DE2902683A1 (de) | Steuerschaltung fuer fahrzeugfenster- betaetigungsvorrichtungen | |
| DE3443406C2 (de) | ||
| DE2336614B2 (de) | Einrichtung zur Zählung von Dokumenten | |
| DE4413079A1 (de) | Schalteinrichtung zum Schalten eines Schneidwerk-Antriebes eines zerkleinernden Dokumentenvernichters | |
| EP0544135B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Endlagen von durch Elektromotore angetriebenen Stellantrieben | |
| EP0688083A2 (de) | Verfahren und Anordnung zur berührungslosen elektronischen Steuerung des Wasserflusses einer Sanitäranlage | |
| EP0563696A2 (de) | Verfahren und Schaltanordnung zum Ein- und Ausschalten künstlicher Lichtquellen in einem Raum | |
| CH687481A5 (de) | Netzbetriebene elektronische Waage mit motorisch angetriebener Arretierung und/oder Gewichtsschaltung. | |
| DE6604604U (de) | Regalbedienungsgeraet fuer automatisierte warenlager | |
| EP3062130A1 (de) | Verfahren zur Steuerung mindestens einer Lichtschranke, Steuerungsschaltung und damit ausgestattetes Selbstbedienungsterminal | |
| DE2646859A1 (de) | Lastueberwachungssystem | |
| DE68907291T2 (de) | Einrichtung zur Steuerung von einer Vielzahl elektrischer Empfänger, geeignet zum Annehmen von mindestens zwei Zuständen. | |
| DE4107107A1 (de) | Solarbetriebene beleuchtungseinrichtung, insbesondere strassenleuchte | |
| EP0940554A1 (de) | Roll-Ladensteuerung | |
| DE3227264A1 (de) | Anordnung zur ueberwachung einer druckmittelbetaetigten anlage | |
| DE8901003U1 (de) | Vorrichtung zur automatischen Saugleistungssteuerung eines Staubsaugers | |
| DE60112991T2 (de) | Perfektionierte Steuerung für motorgetriebene Verdunkelungsvorrichtungen | |
| DE3041886A1 (de) | Steuervorrichtung fuer einen gleichstrommotor | |
| EP0821295B1 (de) | Schaltgerät für die Ansteuerung eines Stellgliedes oder eines Verbrauchers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |