DE4412870A1 - Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder Gefriergerätes - Google Patents
Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder GefriergerätesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlußeinrichtung eines
Kühl- und/oder Gefriergerätes, bestehend aus einer Aufsteckein
heit, die auf die auf der Außenseite eines eine Motorkompressorein
heit kapselnden Gehäuses angeordneten Anschlußstifte innerhalb ei
nes mit dem Gehäuse verbundenen, nach außen hin offenen Kastens
aufsteckbar ist, wobei die Aufsteckeinheit mit Kontakten zum An
schluß der Stromversorgung des Motors und anderer elektrisch anzu
schließender Komponenten versehen ist, und aus einem auf den
Kasten aufsetzbaren Verschlußdeckel.
Die Motorkompressoreinheiten werden von deren Herstellern mit ei
nem, diese vollständig einfassenden Stahlgehäuse geliefert, das
einerseits mit dem Anschlußstutzen für den Kältekreislauf und ande
rerseits mit nach außen ragenden Stiften für die elektrische Ver
sorgung versehen ist. Zum elektrischen Anschluß weisen die die Mo
torkompressoreinheit kapselnden Gehäuse üblicherweise drei nach
außen ragende Anschlußstifte auf, die durch ein Isolierteil von
dem Stahlgehäuse getrennt sind. Auf diese innerhalb des durch
einen flachen umlaufenden Rand gebildeten Kastens angeordneten An
schlußstifte ist eine elektrische Anschlußeinrichtung aufsteckbar,
die auf ihrer, den Anschlußstiften zugewandten Seite mit drei in
Kontaktbuchsen mündenden Öffnungen und auf der gegenüberliegenden
Seite mit Kontaktzungen und Kontaktklemmen zum Anschluß elektri
scher Leitungen versehen ist. Als Kompressormotoren werden heute
üblicherweise Einphasenasynchronmotore verwendet, wobei von den
drei Anschlußstiften einer dem Anschluß der Phase der zweite dem
Anschluß des Null-Leiters und der dritte dem Anschluß einer Hilfs
wicklung zum Anlauf des Motors dient. Zum Anlauf des Motors ist
eine Widerstandsschaltung vorgesehen, aufgrund derer für eine kur
ze Anlaufzeit die Hilfswicklung mit Strom beaufschlagt wird. Zum
Abschalten der Hilfswicklung nach der Anlaufzeit ist ein PTC (Ther
moelement) vorgesehen, das in einer Kammer der Anschlußeinheit ge
haltert ist. Weiterhin ist in der Anschlußeinheit eine Kammer für
den Motorschutzschalter vorgesehen, dessen Kontaktzungen über
Stecker angeschlossen sind.
Die bekannte Anschlußeinrichtung ist derart ausgelegt, daß an de
ren Kontakte durch einpolige Stecker die Netzleitungen an
geschlossen werden können, wobei nur wenige Kontaktzungen oder Kon
taktklemmen unbelegt bleiben, die dann zur Versorgung anderer elek
trischer Einrichtungen benutzt werden können. Bei der bekannten An
schlußtechnik ist das Gehäuse des Kompressors außerhalb des
Kastens mit einer weiteren Kontaktzunge oder Klemme versehen, die
dem Anschluß der Erdung dienen.
Moderne Kühl- und Gefriergeräte benötigen neben dem elektrischen
Anschluß der Beleuchtung und der Ventilatoren weitere elektrische
Anschlüsse für die Gerätesteuerungen, die aus Logikschaltungen, Mi
krocomputern und anderen elektronischen Elementen bestehen. Zur
Versorgung dieser Gerätesteuerungen sind mehrpolige Kabel erforder
lich. Um ausgehend von der bekannten Anschlußtechnik die Stromver
sorgung für sämtliche elektrischen Verbraucher von Kühl- und Ge
friergeräten bereitzustellen, ist es daher erforderlich, zusätzli
che Verteilerschaltungen und Verteilerkästen vorzusehen, von denen
die Stromversorgung der Motorkompressoreinheit abgeleitet ist oder
die durch besondere Leitungen mit dem Netzanschluß der Anschlußein
heit verbunden sind. Die bei der gegenwärtigen Anschlußtechnik er
forderlichen Verteilerschaltungen und Verteilerkästen lassen sich
nur mit erheblichem zusätzlichen Aufwand installieren, wobei sich
weiterhin ein besonderes Problem daraus ergibt, daß die Verteiler
schaltungen und die diese aufnehmenden Kästen und Gehäuse einen er
heblichen Platzbedarf haben, so daß sie sich nur schwer in der für
den Kompressor vorgesehenen Nische in dem Gehäuse eines Kühl- und/
oder Gefrierschranks unterbringen lassen. Weiterhin bedarf die
richtige Beschaltung einer erheblichen Aufmerksamkeit, was wiederum
bei der Vorbereitung der Verteilerschaltungen zusätzlichen Auf
wand bedeutet, um Fehler in den elektrischen Anschlüssen zu vermei
den.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine elektrische Anschlußein
richtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die sich bei
nur geringem Platzbedarf einfach und schnell montieren läßt, ohne
daß fehlerhafte Anschlüsse zu erwarten sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Anschlußeinrichtung
der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß die Aufsteckeinheit
aus einem Adaptergehäuse besteht, das auf seiner den die Anschluß
stifte aufnehmenden Buchsen gegenüberliegenden Seite mit Steckkon
takten und Halterungen für jeweils unterschiedliche Konturen auf
weisende ein- oder mehrpolige Stecker versehen ist, und daß die
Halterungen der Formen der Stecker derart angepaßt sind, daß jeder
Stecker nur in die für diesen vorgesehene Halterung einsetzbar und
mit den dieser zugeordneten Steckkontakten kuppelbar ist. Bei der
erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung sind sämtliche elektrischen
Anschlüsse des Kühl- und/oder Gefriergerätes in dem Adaptergehäuse
vereinigt, das somit nicht nur dem Anschluß des Netzkabels und der
Stromversorgung des Motors des Kompressors dient, sondern das dar
über hinaus die zentrale Versorgungseinheit sämtlicher elektri
scher Verbraucher der Geräte ist. Da das Adaptergehäuse mit den un
terschiedlich geschalteten Steckern individuell angepaßten Aufnah
men versehen ist, ist eine fehlerhafte Beschaltung ausgeschlossen,
da jeder Stecker nur in die für diesen bestimmte Aufnahme bzw. Hal
terung eingeführt werden kann. Damit sind fehlerhafte Schaltungen
ausgeschlossen und die elektrische Installation ist insgesamt sehr
einfach, da diese schnell und einfach nur durch Steckverbindungen
hergestellt werden kann, ohne daß in umständlicher Weise Anschluß
klemmen beispielsweise durch Verschraubungen belegt werden müßten.
Die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung zeichnet sich daher im
Prinzip durch das Adaptergehäuse aus, das einerseits auf die
Anschlußstifte aufgesteckt wird und andererseits Steckkontakte für
das Netzkabel und sämtliche mit Strom versorgenden Einrichtungen
besitzt, die aufgrund ihrer besonderen Ausgestaltung und Anpassung
aufeinander nur in der richtigen Weise belegt werden können.
Um eine kompakte und raumsparende Anschlußeinrichtung zu schaffen,
ist der Öffnungsquerschnitt des Kastens dem Querschnitt (Umfangs
kontur) des Adaptergehäuses angepaßt. Der Kasten besteht zweckmäßi
gerweise aus einem mit dem Kompressorgehäuse verschweißten abgekan
teten Bleckzuschnitt, dessen Wände zweckmäßigerweise einen recht
eckigen Innenraum begrenzen.
In dem Adaptergehäuse kann auf der den Kompressorgehäuse zugewand
ten Seite eine Leiterplatte gehaltert oder in dieses eingesetzt
sein, die auf ihrer Innenseite Kontaktzungen trägt, die Löcher
oder Schlitze der Zwischenwand des Adaptergehäuses durchsetzen,
wobei die Zwischenwand die Böden der durch senkrecht auf diesen
stehende, umlaufende Wände bildenden Halterungen sind. Durch die
Leiterplatte lassen sich in einfacher Weise die erforderlichen
elektrischen Verbindungen der Kontaktzungen bewirken, auf die dann
die Stecker aufgesteckt werden können. Dabei kann die Leiterplatte
zusätzlich auch in Durchbrüchen mit den Buchsen versehen sein, die
auf die Anschlußstifte des Kompressorgehäuses aufgeschoben werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Adaptergehäuse zur Erdung der Anschlüsse mit einem seitlich auskra
genden Leiterstück versehen ist, das ein eine Seitenwandung des
Kastens klemmenartig übergreifendes Kontaktstück trägt, das durch
einen abgewinkelten und auf sich gefalteten Abschnitt des Leiter
stücks gebildet ist. Dabei kann aus einem Schenkel des klemmenarti
gen Kontaktstücks eine scharfkantige Zunge nach innen hin heraus
gebogen sein, die sich zur Verbesserung des Kontakts in die Seiten
wand gleichsam einschneidet. Zweckmäßigerweise ist das Leiterstück
mit einer unterhalb der Zwischenwand des Adaptergehäuses angeordne
ten Leiterschiene angeordnet, von dem durch Schlitze der Zwischen
wand greifende Zungen abgewinkelt sind, so daß diese die Erdungs
kontakte der Stecker bilden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Adaptergehäuse mit Kammern zur Aufnahme elektrischer Komponenten,
beispielsweise eines PTC und/oder eines Motorschutzschalters ver
sehen ist, und daß die elektrische Verbindung dieser Komponenten
von den Kontaktzungen abgeleitet ist. Das PTC besteht üblicher
weise aus einer flachen Scheibe und kann daher in einer Kammer des
Adaptergehäuses von zwei Kontaktplatten eingefaßt sein, die durch
streifenförmige Leiter mit entsprechenden Kontaktzungen der Leiter
platte verbunden sind. Zum Anschluß der beiden Kontaktzungen des
Motorschutzschalters können in dem Adaptergehäuse entsprechende
Kontaktbuchsen vorgesehen sein.
Zweckmäßigerweise ist die Leiterplatte nach außen hin durch eine
Abdeckplatte abgedeckt, die in den Seitenwandungen des Adapterge
häuses verrastet ist. Die Abdeckplatte kann auf ihrer der Leiter
platte zugewandten Rückseite mit Abstützstegen versehen sein, so
daß gleichzeitig auch eine gute Halterung der Leiterplatte gewähr
leistet ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Halterungen für die Stecker aus Kammern mit im wesentlichen
schachtartigen, rechteckigen Querschnitten bestehen und daß wenig
stens an einer Wand jeder Kammer wenigstens eine senkrecht zu de
ren Grund verlaufende Nut für einen entsprechenden Vorsprung des
zugehörigen Steckers vorgesehen ist. Auf diese Weise sind Aufnah
men für die Stecker geschaffen, die deren Form in einfacher Weise
individuell angepaßt sind. Die Stecker weisen also auch grundsätz
lich eine rechteckige Umfangsform auf, wobei zur richtigen Zuord
nung der Stecker zu den Kontaktzungen besonders angeordnete Stege
oder Wulste vorgesehen sind, die der erforderlichen Individualisie
rung dienen.
Bei den Steckern handelt es sich zweckmäßigerweise um übliche
Rast-5-Stecker.
Die Stecker können mit federnden Haken versehen sein, die in Rast
ausnehmungen der Kammerwandungen greifen. Das richtige Einstecken
der Stecker kann dadurch bei der Montage durch einfallen des Rast
hakens in die zugehörige Rastausnehmung gefühlt werden. Dabei kön
nen die Rasten ebenfalls so angeordnet sein, daß die Stecker nur
in den für diese vorgesehene Aufnahmen verrasten können.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß auf ge
genüberliegenden Seiten mit gabelförmigen Schenkeln versehene Ver
bindungsstücke vorgesehen sind, deren einen Schenkel nach innen
weisende Rasthaken aufweisen, die zur Halterung des Verschluß
deckels einerseits mit Rastöffnungen einer Kastenwand und anderer
seits mit Rastöffnungen des Verschlußdeckels verrasten. Dabei
können die Verbindungsstücke jeweils zwischen zwei gabelförmigen
Schenkeln Ausnehmungen versehen sein, die mit korrespondierenden
Ausnehmungen in den Seitenbereichen des Verschlußdeckels Kabelklem
men bilden, die als Netzkabel und die Versorgungskabel zu ihrer
Zugentlastung klemmen. Die gleichzeitig auch Kabelklemmen bilden
den Verbindungsstücke können auf gegenüberliegenden Seiten unter
schiedlich breite Ausnehmungen zur Klemmung von Kabeln unterschied
licher Durchmesser aufweisen. Sind beispielsweise in einem Land
dickere Netzkabel üblich, können auch diese durch einfache um 180° gedrehte Montage der Verbindungsstücke geklemmt werden.
Um Unbefugten den Zugang zu der Anschlußeinheit zu verwehren, kann
der Verschlußdeckel im Bereich der Verrastungen mit den Haken der
Verbindungsstücke mit Durchbrüchen zum Einschub der Zinken eines
die Haken aus ihrer Verrastung aushebenden Werkzeugs versehen
sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß sich der Verschluß
deckel nur mit einem Spezialwerkzeug entfernen läßt, das üblicher
weise den Verwendern der Kühl- und Gefrierschränke nicht zur Ver
fügung steht. Das in den aus einem Blechrahmen gebildeten Kasten
eingesetzte Adaptergehäuse besteht zweckmäßigerweise aus einem ein
stückigen Kunststoffspritzgußteil. Auch die Abdeckung der Leiter
platte, der Verschlußdeckel und die Verbindungsstücke bestehen
zweckmäßigerweise aus Kunststoffspritzgußteilen.
Die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung besteht also aus einer
vorbestimmten Anzahl leicht zu montierender Teile, so daß der ge
samte Montagevorgang beim Einbau der Elektroinstallation verein
facht ist und auch von ungeschultem Personal einfach nur durch
Zusammenstecken der Teile vorgenommen werden kann, ohne daß
umständliche Verschraubungen und Montagen vorgenommen werden
müßten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der
Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Aufsteckeinheit mit Adaptergehäuse
und Verschlußdeckel im auseinandergezogenem Zustand ihrer
Einzelteile,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Adaptergehäuse,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Adaptergehäuses in Richtung des
Pfeils A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Adaptergehäuses in Richtung des
Pfeils B in Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Abdeckplatte der Leiter
platine,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Abdeckplatte in Richtung des
Pfeils C in Fig. 5,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Verschlußdeckels,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Verschlußdeckels in Richtung des
Pfeils D in Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des Verbindungsstücks mit
vier Kabelklemmen für Versorgungskabel,
Fig. 10 eine Seitenansicht des Verbindungsstücks nach Fig. 9,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Verbindungsstücks mit
Kabelklemme für das Netzkabel und
Fig. 12 eine Seitenansicht des Verbindungsstücks nach Fig. 11.
Die Einzelteile und der Aufbau der erfindungsgemäßen Anschlußein
richtung sind in einer Übersicht aus Fig. 1 ersichtlich.
Mit dem Stahlgehäuse der Motorkompressoreinheit ist ein offener
Kasten 1 verschweißt, der aus einem Blechzuschnitt mit einem im
wesentlichen rechteckigen Bodenteil 2 durch rechtwinklige Abwinke
lung der die Seitenteile 3, 4, 5, 6 bildenden Fortsätze geschaffen
ist. Das Bodenteil 2 ist mit einer kreisrunden Öffnung versehen,
die das nicht dargestellte Gehäuse der Motorkompressoreinheit
durchsetzende kreisscheibenförmige Isolierstück 7 mit den drei An
schlußstiften 8 einfaßt. Die Seitenwände sind mit Aussparungen ver
sehen. Weiterhin weist die Seitenwand 4 in ihrem unteren Bereich
zwei Rastausnehmungen 9 und die Seitenwand 6 in ihrem unteren Be
reich drei Rastausnehmungen 10 für die Verbindungsstücke 11, 12
auf.
Das Kernstück der Anschlußeinrichtung ist das Adaptergehäuse 13,
in das von unten her die Leiterplatte 14 und die diese abdeckende
Abdeckplatte 15 eingesetzt sind. Die Leiterplatte 14 weist die
Kunststoffplatine durchsetzende Kontaktzungen 16 auf, die Schlitze
18 einer Zwischenwandung 17 eines Adaptergehäuses durchsetzen.
In den nach unten hin frei auslaufenden Seitenwandungen des
Adaptergehäuses 13 sind Schlitze 19 vorgesehen, in die Rastzungen
20 der Abdeckplatte 15 greifen. Nach dem Einsetzen der nicht darge
stellten Rast-5-Stecker in die durch die Schächte 20 gebildeten
Aufnahmen wird der Verschlußdeckel 21 aufgesetzt, der durch die
Verbindungsstücke 11, 12 mit den Seitenwandungen 4, 6 des Kastens
1 verbunden wird, wobei die Verbindungsstücke gleichzeitig mit ent
sprechenden Ausnehmungen des Verschlußdeckels Kabelklemmen bilden.
Aus Fig. 2 ist eine vergrößerte Draufsicht auf das Adaptergehäuse
ersichtlich. Oberhalb der frei nach unten hin auslaufenden Seiten
wandungen ist das Adaptergehäuse 13 mit einer über den Teil des
Querschnitts des Adaptergehäuse verlaufenden Zwischenwand 17 verse
hen. Diese Zwischenwand 17 ist jeweils durch zueinander parallele
schmale rechteckige Schlitze 18 durchbrochen, die die Kontaktzun
gen 16 der Leiterplatte durchsetzen. Jede Gruppe von Schlitzen 18
bzw. diese durchsetzenden Kontaktzungen 16 ist schachtartig von
senkrecht auf der Zwischenwand 17 stehenden Wänden 24 eingefaßt,
die dadurch schachtartige Steckeraufnahmen 25 bis 30 begrenzen. In
mindestens einer Wandung der Steckerschächte 25 bis 30 sind nutar
tige Ausnehmungen 31 vorgesehen, die korrespondierend zu den ent
sprechenden Vorsprüngen der nicht dargestellten Rast-5-Steckern an
geordnet sind. Das Adaptergehäuse weist weiterhin eine nach oben
hin geschlossene Kammer 34 auf, in die von untenher zwischen seit
lichen Kontaktplatten ein PTC einsetzbar ist.
Das Adaptergehäuse 13 besitzt weiterhin einen auf beiden Seiten
offenen zylindrischen Gehäuseteil 35, in dem der Motorschutzschal
ter angeordnet ist, dessen nach oben weisenden beiden Kontaktzun
gen in Kontaktbuchsen einschiebbar sind, die in den das Gehäuse
teil 5 überragenden Gehäuseteilen 36, 37 angeordnet sind.
Von den Steckerschächten 25 bis 30 dient einer dem Einstecken des
Steckers mit dem dreipoligen Netzkabel und die weiteren den An
schlüssen von Versorgungskabeln der Geräteelektrik und -elektronik
und beispielsweise ein zweipoliger Stecker zum Anschluß eines Be
triebskondensators zur Kompensation des Blindwiderstandes bzw. der
Blindleistung.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, sind in den die Steckerschächte be
grenzenden Wandungen 24 Schlitze 40 angeordnet, deren oberen Kan
ten als Rastvorsprünge der Verrastung von federnden Rasthaken der
Rast-5-Stecker dienen.
Auf den Zwischenboden 17 des Adaptergehäuses wird von unten her
die Leiterplatte 15 in der Weise aufgeschoben, daß die Kontaktzun
gen 16 die Schlitze 18 durchsetzen. Die Leiterplatte 14 wird an
schließend in ihrer Position durch die Abdeckplatte 15 fixiert.
Die Abdeckplatte 15 besteht aus einem Spritzgußteil mit auf ihrer
Rückseite gruppenweise angeordneten Stützstegen 42, die der Ab
stützung und Halterung der Leiterplatte 14 dienen. Weiterhin ist
die Abdeckplatte 15 mit höheren Stützstegen 43 versehen, die in
die das PTC aufnehmende Kammer 34 greifen. In ihrem mittleren Be
reich ist die Abdeckplatte 15 mit Durchbrechungen 44 versehen, die
dem Durchtritt der Anschlußstifte dienen, die in an der Leiterplat
te gehalterten Anschlußbuchsen greifen.
Der aus Fig. 7 ersichtlich Verschlußdeckel übergreift nach dem Ein
stecken der Rast-5-Stecker in die schachtartigen Steckeraufnahmen
25 bis 30 von außen her mit seinen Seitenwandungen die seitlichen
Wände 3 bis 6 des Kastens 1. Zur Verankerung des Verschlußdeckels
an den Seitenwänden dienen die Verbindungsstücke 11 und 12.
Das aus den Fig. 11 und 12 ersichtliche Verbindungsstück besteht
aus einer H-förmigen Platte 50, die an gegenüberliegenden Seiten
jeweils mit zwei Schenkeln 51, 52 und 53, 54 versehen ist, die an
ihren freien Enden Haken 55 aufweisen.
Die Schenkel 51, 52 und 53, 54 sind durch etwa U-förmige Ausnehmun
gen 56, 57 voneinander getrennt. Die H-förmige Platte 50 ist in
ihrem mittleren Stegbereich durch einen Verbindungssteg 58 mit
einer zweiten Platte 60 verbunden, die an einem seitlich auskragen
den Arm einen nach unten weisenden Schenkel 61 und korrespon
dierend zu den Schenkeln 53, 54 gegenüberliegende Schenkel 62, 63
aufweist, die jeweils an ihren Enden abgeschrägt sind.
Das Verbindungsstück 11 wird mit einer Seite leiterartig auf die
Seitenwand 4 des Kastens 1 aufgesetzt, so daß die Rasthaken 55 der
Schenkel 51, 52 mit den Rastausnehmungen 5 der Seitenwand 4 ver
rasten. Dabei sind der Schenkel 61 und das Verbindungsstück 58 mit
leistenartigen Vorsprüngen 64, 65 versehen, die sich auf die obere
Kante der Seitenwand 4 legen. Nach dem Aufschieben des Verschluß
deckels 21 verrasten die Haken 55 der oberen Schenkel 53, 54 an
Rastkanten 66, die an der Oberseite seitlicher dem Einschub dienen
de Ausnehmungen 67 im Bereich der Deckwandung 68 des Verschluß
deckels 21 vorgesehen sind. Der Verschlußdeckel 21 weist im oberen
Bereich der seitlichen Ausnehmung 67 eine U-förmige Ausnehmung 68
auf, die mit der Ausnehmung 56 korrespondiert und zusammen mit die
ser eine Kabelklemme für das Anschlußkabel bildet.
Das Verbindungsstück 11 läßt sich auch in einer um 180° gedrehten
Stellung montieren, so daß die mit den Haken 55 versehenen Schen
kel 51, 52 oben liegen und dadurch eine Kabelklemme für Kabel ande
rer Dicke gebildet werden.
Der Verschlußdeckel ist auf der der Ausnehmung 67 gegenüberliegen
den Seite mit einer fast sich über die gesamte Seitenwand er
streckenden Ausnehmung 70 versehen, die durch das Verbindungsstück
12 geschlossen wird. Das Verbindungsstück 12 besteht in ähnlicher
Weise wie das Verbindungsstück 11 aus einer Platte 71, die an ge
genüberliegenden Enden mit Schenkeln 72 bis 74 und 75 bis 77 verse
hen sind, die an ihren freien Enden Haken 78 tragen. Zwischen den
Schenkeln sind Ausnehmungen 79 gebildet, die mit korrespondieren
den Ausnehmungen 80 im oberen Endbereich der Seitenwandung des Ver
schlußdeckels Kabelklemmen für austretende Versorgungskabel bil
den. Die Platte 71 ist durch einen Verbindungssteg 82 mit einer zu
dieser parallelen Platte 83 verbunden, die an ihren oberen und un
teren Enden geschrägte Schenkel 84 bis 88 und 90 bis 92 trägt, die
mit den die Haken tragenden Schenkeln korrespondieren. Seitlich
der Schenkel 72 bis 74 sind zusätzlich noch ohne Haken versehene
Schenkel 93 und 94 angeordnet, die wie auch die übrigen Schenkel
mit Einführungsschrägen versehen sind. Zwischen den Schenkeln 84
bis 88 sind mit den Ausnehmungen 79 fluchtende Ausnehmungen 95 vor
gesehen, die Teile der Kabelklemmen sind.
Das Verbindungsstück 12 wird leiterartig auf die Seitenwand 6 des
Kastens 6 in der Weise aufgesetzt, daß die Haken 78 der Schenkel
72 bis 74 mit den Rastöffnungen 10 verrasten.
Anschließend wird der Verschlußdeckel 21 derart aufgeschoben, daß
die Haken 78 der Schenkel 72 bis 74 mit der Rastleiste 96 ver
rasten, wobei dann die durch die Gehäuseausnehmungen 80 und die Aus
nehmungen 79, 95 des Verbindungsstücks 12 gebildeten Kabelklemmen
die austretenden Versorgungskabel zur Zugentlastung klemmen.
Claims (17)
1. Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder Gefrier
gerätes, bestehend
aus einer Aufsteckeinheit, die auf die auf der Außenseite ei nes eine Motorkompressoreinheit kapselnden Gehäuses angeordne ten Anschlußstifte innerhalb eines mit dem Gehäuse verbunde nen, nach außen hin offenen Kastens aufsteckbar ist, wobei die Aufsteckeinheit mit Kontakten zum Anschluß der Stromversorgung des Motors und anderer elektrisch anzuschließender Komponenten versehen ist, und
aus einem auf den Kasten aufsetzbaren Verschlußdeckel,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufsteckeinheit aus einem Adaptergehäuse besteht, das auf seiner den die Anschlußstifte aufnehmenden Buchsen gegen überliegenden Seite mit Steckkontakten und Halterungen für jeweils unterschiedliche Konturen aufweisende ein- oder mehrpoli ge Stecker versehen ist und
daß die Halterungen der Stecker derart angepaßt sind, daß je der Stecker nur in die für diesen vorgesehene Halterung ein setzbar und mit den dieser zugeordneten Steckkontakten kuppel bar ist.
aus einer Aufsteckeinheit, die auf die auf der Außenseite ei nes eine Motorkompressoreinheit kapselnden Gehäuses angeordne ten Anschlußstifte innerhalb eines mit dem Gehäuse verbunde nen, nach außen hin offenen Kastens aufsteckbar ist, wobei die Aufsteckeinheit mit Kontakten zum Anschluß der Stromversorgung des Motors und anderer elektrisch anzuschließender Komponenten versehen ist, und
aus einem auf den Kasten aufsetzbaren Verschlußdeckel,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufsteckeinheit aus einem Adaptergehäuse besteht, das auf seiner den die Anschlußstifte aufnehmenden Buchsen gegen überliegenden Seite mit Steckkontakten und Halterungen für jeweils unterschiedliche Konturen aufweisende ein- oder mehrpoli ge Stecker versehen ist und
daß die Halterungen der Stecker derart angepaßt sind, daß je der Stecker nur in die für diesen vorgesehene Halterung ein setzbar und mit den dieser zugeordneten Steckkontakten kuppel bar ist.
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Öffnungsquerschnitt des Kastens im Querschnitt (Um
fangskontur) des Adaptergehäuses angepaßt ist.
3. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in das Adaptergehäuse auf der dem Kompressorge
häuse zugewandten Seite eine Leiterplatte gehaltert oder in
dieses eingesetzt ist, die auf ihrer Innenseite Kontaktzungen
trägt, die Löcher oder Schlitze einer Zwischenwand des Adapter
gehäuses durchsetzen, und daß die Zwischenwand die Böden der
durch senkrecht auf diesen stehende umlaufende Wände bildenden
Halterungen sind.
4. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen Kontaktzungen
durch der gegenüberliegenden Seite der Leiterplatte befindli
che Bahnen gebildet sind.
5. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf die Anschlußstifte aufsteckbaren
Buchsen in Durchbrüchen der Halterplatte gehaltert sind.
6. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Adaptergehäuse zur Erdung der Anschlüs
se mit einem seitlich auskragenden Leiterstück versehen ist,
daß ein eine Seitenwandung des Kastens klemmenartig übergrei
fendes Kontaktstück trägt, das durch einen abgewinkelten und
auf sich gefalteten Abschnitt des Leiterstücks gebildet ist.
7. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Leiterstück mit einer unterhalb der
Zwischenwand des Adaptergehäuses angeordneten Leiterschiene
verbunden ist, von der durch Schlitze in die Zwischenwand grei
fende Kontaktzungen abgewinkelt sind, so daß diese die Erdungs
kontakte der Stecker bilden.
8. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Adaptergehäuse mit Kammern zur Auf
nahme elektrischer Komponenten beispielsweise eines PTC
und/oder eines Motorschutzschalters versehen ist und daß die
elektrische Verbindung dieser Komponenten von den Kontaktzun
gen abgeleitet ist.
9. Elektrische Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte nach außen hin
durch eine Abdeckplatte abgedeckt ist, die mit den Seitenwan
dungen des Adaptergehäuses verrastet ist.
10. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte auf ihrer der Leiterplatte zugewandten
Seite mit Abstützstegen versehen ist.
11. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterungen für die Stecker aus
schachtartigen Kammern mit im wesentlichen rechteckigem Quer
schnitt bestehen und daß in wenigstens einer Wand jeder Kammer
wenigstens eine senkrecht zu deren Grund verlaufende Nut für
einen entsprechenden Vorsprung des zugehörigen Steckers vorge
sehen ist.
12. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stecker Rast-5-Stecker sind.
13. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stecker mit federnden Haken versehen
sind, die in Rastausnehmungen der Kammerwandungen greifen.
14. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß auf gegenüberliegenden Seiten mit gabelför
migen Schenkeln versehene Verbindungsstücke vorgesehen sind,
deren einen Schenkel nach innen weisende Rasthaken aufweisen,
die zur Halterung des Verschlußdeckels einerseits mit Rastöff
nungen einer Kastenwand und andererseits mit Rastöffnungen des
Verschlußdeckels verrasten.
15. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke jeweils zwischen
zwei gabelförmigen Schenkeln mit Ausnehmungen versehen sind,
die mit korrespondierenden Ausnehmungen in den seitenbereichen
des Verschlußdeckels Kabelklemmen bilden.
16. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstücke auf gegenüberliegenden Seiten unter
schiedlich breite Ausnehmungen zur Klemmung von Kabeln mit un
terschiedlichen Durchmessern aufweisen.
17. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel im Bereich der Ver
rastungen mit den Haken der Verbindungsstücke mit Durchbrüchen
zum Einschub der Zinken eines die Haken aus ihren Verrastungen
aushebenden Werkzeugs versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4412870A DE4412870A1 (de) | 1994-04-14 | 1994-04-14 | Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder Gefriergerätes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4412870A DE4412870A1 (de) | 1994-04-14 | 1994-04-14 | Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder Gefriergerätes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4412870A1 true DE4412870A1 (de) | 1995-10-19 |
Family
ID=6515387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4412870A Withdrawn DE4412870A1 (de) | 1994-04-14 | 1994-04-14 | Elektrische Anschlußeinrichtung eines Kühl- und/oder Gefriergerätes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4412870A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102014114837A1 (de) * | 2014-10-13 | 2016-04-14 | Bitzer Kühlmaschinenbau Gmbh | Kältemittelverdichter |
-
1994
- 1994-04-14 DE DE4412870A patent/DE4412870A1/de not_active Withdrawn
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| CN104704695A (zh) * | 2012-10-05 | 2015-06-10 | 依必安派特穆尔芬根有限两合公司 | 具有电连接装置的通风机 |
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| US10036567B2 (en) | 2012-10-05 | 2018-07-31 | Ebm-Papst Mulfingen Gmbh & Co. Kg | Ventilator having an electrical connection device |
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