DE4411870A1 - Einrichtung zum Umladen von Transportträgern für den Gütertransport - Google Patents
Einrichtung zum Umladen von Transportträgern für den GütertransportInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umladen
von Gütern in Containern, auf Paletten oder dgl.
Transportträgern zwischen zwei Transportfahrzeugen
insbesondere einem LKW und einem Schienenfahrzeug,
mit jeweils einer im wesentlichen ebenen Ladefläche
zur Aufnahme der Transportträger.
Ein großes Problem für den Güterumschlag liegt in
dem Zeitaufwand, der erforderlich ist, um Güter
zwischen Schiene und Straße oder auf dem Rangier
bahnhof zwischen zwei Schienenfahrzeugen umzuladen.
Dabei wirkt sich für den an sich förderungs
bedürftigen Gütertransport auf der Schiene der für
das Rangieren der Transportwaggons erforderliche
Zeitaufwand besonders nachteilig aus; umständlich
ist außerdem das Umsetzen der Transportträger, z. B.
in Form von Containern, Paletten oder dgl., welches
mittels Kränen erfolgt. Derartige Krananlagen sind
in aller Regel in ihrer Kapazität begrenzt; sie
erfordern hohe Investitionen und ihre Standorte
sind an spezielle Container-Bahnhöfe gebunden.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die sich mit begrenztem
Mitteleinsatz sowohl hinsichtlich des erforder
lichen Platzbedarfs als auch des notwendigen
Kapitals verwirklichen läßt und welche insbesondere
ein rasches Umladen der Güter im Schiene/Schiene-
Verkehr oder im Straße/Schiene-Verkehr ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe nach der Methode
gelöst, daß die Transportfahrzeuge mit ihren Lade
flächen auf gegenüberliegenden Seiten einer im
Boden verankerten lastabtragenden Leitschiene dicht
und mit dieser etwa niveaugleich angedockt werden,
und daß die Transportträger über die Leitschiene
zwischen den beiden Ladeflächen horizontal ver
schoben werden.
Das niveaugleiche Andocken setzt ein dement
sprechend angepaßtes Fahrniveau, nämlich einerseits
der Straßenoberfläche für die LKWs und andererseits
des Gleiskörpers für die Schienenfahrzeuge voraus;
dabei wird das Straßenniveau in der Regel etwas
tiefer liegen als das Gleisbett.
Anstelle einzelner Paletten kann auch der gesamte
auf einem LKW-Fahrwerk ruhende Aufbau im Sinne
eines erfindungsgemäßen Transportträgers umgeladen
werden. Die Ladeflächen können erfindungsgemäß
sowohl plattformatig als zusammenhängender Chassis-
Boden ausgebildet sein; sie können aber auch mehr
teilig aufgebaut sein, z. B. aus einzelnen Schienen
oder Rahmenteilen bestehen.
Eine Einrichtung zur Durchführung dieser Methode
setzt voraus, daß die Ladeflächen zum horizontalen
Umsetzen der Transportträger etwa niveaugleich
nebeneinander angeordnet sind und dicht an gegen
überliegenden Seiten der Leitschiene angrenzen,
deren Oberkante etwa mit dem Niveau der Ladefläche
bündig ist. Die Transportträger mit den umzula
denden Gütern werden dabei horizontal von einer
Ladefläche auf die andere verschoben, d. h. sie
gleiten bzw. rollen von einer Ladefläche zunächst
auf die Leitschiene und von dieser auf die zweite
Ladefläche. Die Leitschiene übernimmt dabei im
Übergangsbereich zwischen den beiden Ladeflächen
die Vertikalkräfte, die sie in den Boden ableitet.
Auf diese Weise wird ein sicheres Umladen zwischen
den beiden Ladeflächen möglich, ohne daß deren an
die Leitschiene angrenzende Ränder überlastet
werden. Damit wird auch ein seitliches Einknicken
des jeweiligen Fahrzeugs unter einer einseitigen
Last weitgehend vermieden.
Insbesondere für den Umladevorgang Schiene/Straße
bzw. Straße/Schiene kommt der Leitschiene noch eine
andere, wesentliche Funktion zu, indem sie eine
seitliche Begrenzung für den Schienenweg bildet,
d. h. es wird auf diese Weise sichergestellt, daß
der LKW präzise und dicht an der jeweiligen Über
gangsstelle andocken kann, ggfs. bis zur Berührung
der Leitschiene durch den seitlichen Rand der Lade
fläche, was selbstverständlich voraussetzt, daß die
Leitschiene stabil ausgeführt und fest im Boden
verankert ist. In ihren horizontalen Dimensionen
kann sie vorteilhafterweise äußerst schmal, z. B.
nur handbreit ausgebildet sein. Wie bereits ange
deutet, erübrigt sich infolge ihrer Trennfunktion
zur Schiene hin ein zusätzlicher Sicherheits
abstand zwischen LKW und Schienenfahrzeug. Anderer
seits kann auch der Gleisabstand von der Leit
schiene äußerst knapp bemessen werden, so daß der
Verschiebeweg der umzuladenden Transportträger
minimal ist.
Ein weiterer Vorteil des kurzen Verschiebewegs
besteht darin, daß mit einfachen Verschiebe
antrieben gearbeitet werden kann. Statt fest
stehender oder auch auf den der Leitschiene abge
wandten Seiten der Ladeflächen verfahrbarer Anlagen
kommen insbesondere einfache Verschiebeantriebe wie
Seilwinden oder Hydraulikzylinder mit teleskopier
baren Kolben in Frage, die bevorzugt auf der LKW-
Ladefläche aufgebaut sind. Darüberhinaus erfordert
der erfindungsgemäße Umladevorgang keinerlei beson
dere Maßnahmen. Ein mit Verschiebeantrieb verse
hener LKW dockt an einer vorbezeichneten Stelle
entlang der Leitschiene an. Er findet auf deren
gegenüberliegenden Seite den Waggon, auf dessen
Ladefläche sich der umzuladende Transportträger
befindet. Der Verschiebeantrieb wird am Transport
träger angeschlossen, der zu diesem Zweck an seiner
Außenseite in Bodennähe Kupplungselemente aufweist.
Daraufhin wird der Verschiebeantrieb betätigt, der
dafür sorgt, daß der Transportträger von der Lade
fläche des Schienenfahrzeugs über die Oberkante der
Leitschiene auf die Ladefläche des LKW wandert,
wobei der Transportträger an seiner Unterseite mit
an sich bekannten Gleitkufen oder Rollen versehen
sein kann.
Um ein dichtes Andocken der LKW-Pritsche an die
Leitschiene beschädigungsfrei zu ermöglichen, ist
es zweckmäßig, daß die LKW-Pritsche zumindest auf
einer zum Andocken an der Leitschiene vorgesehenen
Seite mit um vertikale Achsen drehbaren, über die
Pritschenkontur vorspringenden Rollen versehen ist.
Zur Herabsetzung der Reibung während des Ver
schiebens des Transportträgers auf der Oberkante
der Leitschiene ist es ferner zweckmäßig, daß deren
Oberkante als ballige Gleitfläche ausgebildet
und/oder mit Rollen versehen ist, die um zu ihrer
Längsachse parallele Achsen drehbar sind.
Die Leitschiene selbst ist so hoch über dem Boden
niveau anzuordnen, daß ihre Oberkante einen niveau
gleichen Übergang zwischen den beiden daran auf
gegenüberliegenden Seiten angedockten Ladeflächen
ermöglicht. Die Leitschiene muß in geeigneter Weise
im Boden verankert sein, so daß sie sowohl den
Vertikalkräften der umzuladenden Last standhält als
auch den durch das Verschieben der Last über deren
Oberkante erzeugten Biegekräften.
Falls die Umstände einen größeren Sicherheits
abstand zwischen den beiden Ladeflächen erfordern,
kann die Leitschiene entsprechend breit ausgebildet
werden, z. B. indem sie ein T-förmiges Quer
schnittsprofil aufweist. Selbstverständlich wird
man entsprechend die Umladestationen so ausführen,
daß mehrere Waggons bzw. LKWs hintereinander
anfahren können; dementsprechend wird man die Leit
schiene mit Anschlußelementen zum Verbinden
mehrerer Leitschienenabschnitte in Längsrichtung
versehen.
Zweckmäßigerweise sollten die Leitschienen
abschnitte mehrfarbig ausgebildet sein, so daß
damit das Auffinden einer vorbestimmten Andock
stelle für den Rangiermeister der Bahn bzw. den
LKW-Fahrer möglich ist.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
am Beispiel einer Einrichtung zum Umladen
Straße/Schiene
Fig. 1 die Einrichtung mit einer schmalen Leit
schiene,
Fig. 2 die Einrichtung mit einer breiten Leit
schiene,
Fig. 3 das Umladen Schiene/Straße mittels einer
Seilwinde,
Fig. 4 das Umladen Straße/Schiene mittels einer
Seilwinde,
Fig. 5 das Umladen Schiene/Straße mittels eines
hydraulischen Verschiebeantriebs,
Fig. 6 einen Container mit Gleitkufe,
Fig. 7 einen auf Rollen verschiebbaren Container,
Fig. 8 eine Umladestation Schiene/Straße in der
Draufsicht und
Fig. 9 eine Umladestation Schiene/Schiene in der
Draufsicht.
Gemäß Fig. 1 sind ein Schienenfahrzeug in Form
eines Flachwaggons 1 mit Ladepritsche 2 einerseits
und ein LKW 3 mit Ladepritsche 4 andererseits an
einer schmalen, im Boden verankerten Leitschiene 5
angedockt. Die Oberkante der Leitschiene 5 ist
gebildet durch Tragrollen 6, die um Achsen drehbar
sind, welche sich parallel zur Längsrichtung der
Leitschiene 5 erstrecken. Auf beiden Seiten der
Ladepritsche 4 des LKW 3 sind Abstandsrollen 7
gelagert, die sich um vertikale Achsen drehen,
wobei auf jede Seite 2 Rollen, die jeweils im
Bereich der Enden positioniert sind, genügen. Diese
Abstandsrollen erleichtern dem LKW-Fahrer das nahe
Heranfahren an die Leitschiene 5. Auf der gegen
überliegenden Seite ist der Abstand zwischen Leit
schiene und Gleis so zu wählen, daß die Lade
pritsche 2 des Waggons 1 ebenfalls unmittelbar an
die Leitschiene angrenzt. Während des Umladens
können die Ladepritschen unter der Verschiebelast
seitlich geringfügig ausweichen; dabei kann es von
Vorteil sein, wenn sich deren Seitenkanten gegen
die Leitschiene abstützen. Es versteht sich von
selbst, daß bei dem Niveau nach vorgegebener Gleis
führung ein dazu passendes Straßenniveau zu wählen
ist, derart, daß die von den beiden Ladepritschen
2, 4 gebildeten Ladeflächen 8, 9 etwa niveaugleich
zueinander und mit der Oberkante der Leitschiene 5
positioniert sind.
Gemäß Fig. 2 ist die Leitschiene 5 breiter ausge
bildet; sie ist dadurch noch stabiler, insbesondere
gegen Biegebeanspruchung, und ermöglicht einen
größeren Sicherheitsabstand zwischen den beiden
Fahrzeugen. In ihrer Oberseite sind fünf Tragrollen
6 nebeneinander angeordnet.
Fig. 3 zeigt die rückwärtige Ansicht des LKWs mit
leerer Ladepritsche 4. An gegenüberliegenden Enden
der Ladepritsche 4 ist jeweils eine Seilwinde 10
aufgebaut, welche von einem Bordsystem des LKWs
entweder elektrisch oder hydraulisch gespeist wird.
Eine Schlaufe 11 am Ende des Seils 12 wird um einen
Dorn 13 gelegt, der an der Außenseite eines
Containers 14 in Nähe des Containerbodens ange
bracht ist. Durch Betätigen der Seilwinde 10
wandert der Container 10 von der Ladepritsche 2 des
Schienenfahrzeugs 1 langsam in Richtung des Pfeils
P1 über die Tragrollen 6 der Leitschiene 5 auf die
Ladepritsche 4 des LKWs 3. Die Endposition des
Containers 14 ist festgelegt durch wenigstens zwei
bei Bedarf anzubringende Anschlagschlagbolzen 31.
Zusätzlich können noch weitere derartige Bolzen,
die beispielsweise der seitlichen Führung während
des Verschiebens dienen, vorgesehen sein. Um jedes
Einfedern der der Leitschiene zugewandten Seiten
kante der Ladepritsche 4 des LKWs 3 zu vermeiden,
können, wie in Fig. 3 dargestellt, ein oder mehrere
an der Unterseite der Ladepritsche 4 befestigte
Stützfüße 15 ausgefahren werden, deren Fußteile 16
sich auf der Straßenoberfläche 17 abstützen.
In Fig. 4 bewältigt die Seilwinde 5 das Umladen in
umgekehrter Richtung, nämlich vom LKW 3 auf das
Schienenfahrzeug 1. Zu diesem Zweck wird auf der
von der Leitschiene 5 abgewandten Seitenkante des
Schienenfahrzeugs 1 eine Umlenkrolle 18 lösbar
befestigt, z. B. mit einem Steckteil 19 in eine
entsprechende Halterung der Ladepritsche 2
gesteckt. Bei entsprechendem Verkürzen des Seils 12
wandert der Container 14 in horizontaler Richtung
gemäß Pfeil P2 auf die Ladepritsche 2 des Schienen
fahrzeugs 1.
Es kann vorkommen, daß infolge des Gewichts des
Containers 14 die Ladepritsche 4 des LKWs 3 etwas
tiefer liegt als die Oberkante der Leitschiene 5.
Um solche Unterschiede auszugleichen, ist es zweck
mäßig, LKWs mit einer Einrichtung zum Niveau
ausgleich der Ladepritsche zu verwenden.
Fig. 5 zeigt einen LKW 3, welcher anstelle einer
Seilwinde einen Hydraulikzylinder 20 mit telesko
pierbarem Kolben 21 aufweist, an dessen Ende eine
Öse 22 zum Einfädeln auf den Dorn 13 des Containers
14 vorgesehen ist. Eine derartige Hydraulik eignet
sich zum horizontalen Verschieben des Containers in
beiden Richtungen. Auch hier ist es zweckmäßig, je
einen Hydraulikzylinder sowohl an der Frontseite
als auch an der Heckseite der Ladepritsche 4 des
LKWs 3 anzubringen.
Fig. 6 zeigt einen Container 14 mit durchgehenden
Gleitkufen 23 an seiner Unterseite.
Fig. 7 zeigt einen Container 14 mit Rollen 24 an
seiner Unterseite, die auch im Boden des Containers
versenkbar angeordnet sein können.
In Fig. 8 ist eine schematische Draufsicht auf eine
Umladeanlage Straße/Schiene dargestellt. Ein Gleis
strang mit mehreren Waggons 25 verläuft in unmit
telbarer Nähe der Leitschiene 5, so daß die der
Leitschiene 5 benachbarten Seitenränder der Lade
flächen der Waggons 25 dicht und parallel zur Leit
schiene 5 verlaufen. Die Leitschiene 5 trägt - in
der Zeichnung graphisch ausgeführte - Markierungen
für aufeinanderfolgende Umladezonen, wobei in der
Praxis sich eine Farbmarkierung anbietet. Auf der
Abholerseite haben drei LKWs 26 angedockt, zwei
davon mit leerer Ladepritsche 4, der obere mit
aufgeladenem Container 14. Auf beiden Stirnseiten
des Containers erkennt man einen hydraulischen
Verschiebeantrieb, wie er vergrößert in Fig. 5
dargestellt ist. Der in der Mitte der Fig. 8 darge
stellte LKW 26 besitzt ebenfalls eine hydraulische
Verschiebeanlage, deren Kolben maximal ausgefahren
und an dem auf dem gegenüberliegenden Schienenfahr
zeug stehenden Container 14 eingehängt sind. Durch
Verkürzen der Kolben wird der Container 14 langsam
vom Schienenfahrzeug 25 auf die Pritsche 4 des LKWs
26 umgeladen. Der unten in Fig. 8 dargestellte LKW
26 besitzt an beiden stirnseitigen Ende der Lade
pritsche 5 je eine Seilwinde, wie sie in den Fig. 3
und 4 vergrößert dargestellt ist. Die Seile 12 der
Seilwinden sind bereits mit dem Container 14
verbunden, so daß dessen Horizontalverschiebung
eingeleitet werden kann. Ein weiteres Gleis 27,
welches parallel zum Verladegleis verläuft, kann
zum Verfahren eines auf einem Schienenfahrzeug
angeordneten Verschiebeantriebs dienen. Damit
können Transportträger auf LKWs umgesetzt werden,
die keinen eigenen Verschiebeantrieb besitzen.
Im allgemeinen genügt ein einziges Verladegleis,
welches zweckmäßig etwa im üblichen Abstand paral
lel zu einem Streckengleis verläuft; es erfordert
zwischen Leitschiene und Streckengleis nur einen
geringen Platzbedarf. Weder hierfür noch für Her
stellung und Montage der Leitschienen sind hohe
Investitionen erforderlich, was zu deutlichen Wett
bewerbsvorteilen zugunsten des Schienentransports
führt.
Fig. 9 zeigt die Draufsicht auf eine rampenartig
verbreiterte Leitschiene 5, zu deren beiden Seiten
jeweils ein (nicht gezeichnetes) Umladegleis
parallel zur Leitschiene angeordnet ist. Es sind
einzelne Waggons 28 zu beiden Seiten der Leit
schiene 5 dargestellt. Zum Umladen dient eine
stationäre Verschiebeanlage, bestehend aus zwei
Verschiebeantrieben 29 mit ausfahrbaren Verschiebe
platten 30, jeweils auf der von der Leitschiene 5
abgewandten Seite der Waggons 28. Ein Container 14
wird gemäß Pfeil P3 über die Leitschiene 5 hinweg
auf den gegenüberliegenden Waggons verschoben. Der
Verschiebung in Gegenrichtung dient ein weiterer
auf der gegenüberliegenden Seite angeordneter
Verschiebeantrieb.
Claims (12)
1. Einrichtung zum Umladen von Gütern in
Containern (14), auf Paletten od. dgl.
Transportträgern zwischen zwei Transport
fahrzeugen, insbesondere einem LKW und einem
Schienenfahrzeug mit jeweils im wesentlichen
ebenen Ladeflächen (8, 9) zur Aufnahme der
Transporträger,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladeflächen (8, 9) zum horizontalen
Umsetzen der Transportträger etwa niveau
gleich nebeneinander angeordnet sind und
dicht an gegenüberliegenden Seiten einer fest
mit dem Boden verankerten lastabtragenden
Leitschiene (5) angrenzen, deren Oberkante
etwa mit dem Niveau der Ladeflächen (8, 9)
bündig ist.
2. Leitschiene (5) zum horizontalen Umladen von
auf im wesentlichen ebenen Ladeflächen (8, 9)
von Transportfahrzeugen liegenden Transport
trägern für den Gütertransport, an welche die
für das Umladen vorgesehenen Ladeflächen (8,
9) etwa niveaugleich auf gegenüberliegenden
Seiten dicht angrenzen und welche zur Last
abtragung in den Boden geeignet verankert und
ausgebildet ist.
3. Verfahren zum Umladen von Transportträgern
zwischen im wesentlichen ebenen Ladeflächen
(8, 9) zweier Transportfahrzeuge,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportfahrzeuge mit ihren Lade
flächen (8, 9) auf gegenüberliegenden Seiten
einer im Boden verankerten lastabtragenden
Leitschiene (5) dicht und mit dieser etwa
niveaugleich angedockt werden und daß die
Transportträger über die Leitschiene (5)
zwischen den beiden Ladeflächen (8, 9) hori
zontal verschoben werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladeflächen (8, 9) auf LKW-Pritschen
und/oder Eisenbahn-Flachwaggons (1) ausge
bildet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitschiene (5) parallel zu einer
LKW-Verladestraße und/oder einem Eisen
bahngleis für den Güterumschlag verlegt ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf wenigstens einer Ladefläche (9) ein
Verschiebeantrieb zum Umladen der Transport
behälter auf die korrespondierende Ladefläche
(8) vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebeantrieb ein oder mehrere
auf einer Ladefläche aufgebaute Seilwinden
(10) umfaßt.
8. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebeantrieb ein oder mehrere
auf einer Ladefläche aufgebaute Hydraulik
zylinder (20) mit teleskopierbarem Kolben
(81) umfaßt.
9. Transportträger nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß er an seiner Unterseite mit Gleitkufen
(23) und/oder Rollen (24) versehen ist.
10. Transportträger nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß er an seiner Außenseite in Bodennähe
Kupplungselemente für den Anschluß von
Verbindungselementen des Verschiebeantriebs
aufweist.
11. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die LKW-Pritsche (4) zumindest auf einer
zum Andocken an der Leitschiene vorgesehenen
Seite mit um vertikale Achsen drehbaren, über
die Pritschenkontur vorspringenden Abstands
rollen (7) versehen ist.
12. Leitschiene nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ihre Oberkante als ballige Gleitfläche
ausgebildet und/oder mit Tragrollen (6)
versehen ist, die um zu ihrer Längsachse
parallele Achsen drehbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944411870 DE4411870C2 (de) | 1994-04-06 | 1994-04-06 | Einrichtung zum Umsetzen von Transportträgern für den Gütertransport |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944411870 DE4411870C2 (de) | 1994-04-06 | 1994-04-06 | Einrichtung zum Umsetzen von Transportträgern für den Gütertransport |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4411870A1 true DE4411870A1 (de) | 1995-10-19 |
| DE4411870C2 DE4411870C2 (de) | 1997-06-05 |
Family
ID=6514757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944411870 Expired - Fee Related DE4411870C2 (de) | 1994-04-06 | 1994-04-06 | Einrichtung zum Umsetzen von Transportträgern für den Gütertransport |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4411870C2 (de) |
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| WO2023031486A1 (en) | 2021-09-06 | 2023-03-09 | Safe Green Logistics A/S | A transport vehicle |
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Also Published As
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