DE4408964A1 - Vorrichtung zum Zerkleinern von Materialien - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern von MaterialienInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/02—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with reciprocating knives
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zer
kleinern von Materialien wie industrielle oder aus privaten
Haushalten stammende zerkleinerungsfähige Stoffe. Insbeson
dere betrifft die vorliegende Erfindung das Zerkleinern von
schwer aufzuarbeitenden Abfällen, wie solchen aus der spanen
den Bearbeitung, z. B. Drehspäne, Scheckkarten, Tonbänder und
dergleichen.
Drehspäne stellen insofern ein Problem dar, als diese groß
volumig anfallen und somit beim Entsorgen, d. h. der Rückfüh
rung in die Stahlgewinnung erheblichen Transportraum bean
spruchen.
Man hat daher schon versucht, die wolleartig anfallenden
Späne zu zerkleinern, z. B. mit rotierenden Messern zu zer
reißen, was deswegen nicht zum gewünschten Erfolg führt, weil
einmal die Zuführung in den Einwirkungsbereich der Messer
Schwierigkeiten macht, da das Material stark zurückfedert,
zum anderen aber auch die schnellaufenden Messer durch die
Metallspäne klemmen.
Tonbänder oder ähnliche filmartigen Gegenstände neigen dazu,
sich um die Zerkleinerungsorgane zu wickeln, was zu häufigen
Unterbrechungen führt.
Ähnliche Probleme treten bei der Zerkleinerung von Haushalts
abfall auf, weswegen funktionsfähige Kleingeräte nicht auf
dem Markt sind.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe ge
stellt, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe zer
kleinerungsfähiges industrielles und Material aus dem Privat
haushalt auf sehr einfache und zuverlässige Weise zerkleinert
werden kann, wobei weiterhin auch sichergestellt ist, daß die
Reinigung des Gerätes, z. B. bei Wechsel des zugeführten zu
zerkleinernden Materials, auf sehr bequeme Weise möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einer Vorrichtung zum
Zerkleinern von Materialien, bestehend aus einem Gehäuse
sowie in diesem untergebrachten aufeinanderzubeweglichen
Schneidelementen, wobei die Schneidelemente aus beabstandeten
und sich unter einem nach oben erweiternden Winkel kammartig
ineinandergreifenden Reihen von Messern bestehen, und die
Messer gleichzeitig eine Scherenbewegung als auch mit Hilfe
eines Kurbeltriebes eine Schwenkbewegung um eine Achse
ausführen.
Der Zerkleinerungsvorgang geht dabei folgendermaßen vor sich:
Die kammartig ineinandergreifenden Schneidleisten werden mit
verhältnismäßig niedriger Frequenz scherenartig aufeinander
zubewegt, wodurch im oberen Bereich des v-förmigen Einfüh
rungskeils das Material kompaktiert wird. Kompaktiertes Mate
rial verursacht geringeren Platzbedarf und gerät daher in den
tieferen Teil des Einfuhrkeils soweit, bis es von den
Schneidleisten ergriffen und geschnitten oder gebrochen wird.
Da der Vorgang relativ langsam vor sich gehen kann, sind auch
keine allzu großen Kräfte für die Schwenkbewegung
erforderlich, so daß diese grundsätzlich von Hand vorgenommen
werden kann.
Gleichzeitig mit der Scherenbewegung erfolgt aber auch wegen
des Kurbeltriebes eine Auf- und Abbewegung der Messer, wobei
sich der Winkel zwischen den Messern bei der Abwärtsbewegung
verkleinert und das zu zerkleinernde Gut dabei in den
Schneidbereich mit hineinzieht.
Die erfindungsgemäß gleichzeitig ablaufende Schneid- und über
die Kurbel erzeugte Schwenkbewegung kann grundsätzlich auf
zweierlei Weise bewirkt werden. Einmal können die Messer über
einen Rahmen zusammengefaßt und jeweils starr miteinander
verbunden werden, wobei der Rahmen über einen oder mehrere
untere Stege an einer Welle angelenkt ist, so daß bei Auf
einanderzubewegung zwangsweise der Steg um die Welle gedreht
wird und die Messer ebenso auf einer Kreisbahn mit dem Radius
der Steglänge geschwenkt werden. Bei dieser Lösung ist vor
teilhaft, den mit dem Steg (starr) verbundenen Rahmen über
einen unteren Schenkel zu schließen und die Messer des gegen
überliegenden Rahmens die des ersten kammartig durchgreifen
zu lassen und auf dem unteren Schenkel aufliegen zu lassen.
Ein weiterer, ganz wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen
Lösung besteht darin, daß das Schneidwerkzeug sehr bequem der
Vorrichtung entnommen werden kann, was den Werkzeugwechsel,
oder die Reinigung der Vorrichtung erheblich erleichtert. Da
die Schneidleistenkämme einander nach unten offen durchgrei
fen, können sie nach Lösen seiner oberen Lagerung einfach
herausgezogen werden.
Den Messerbalken können in deren Zwischenräume hineinragende
Abstreifer zugeordnet werden, die z. B. an den gegenüberlie
genden Gehäusewandungen befestigt sind.
Die Erfindung ist nicht auf sich gegenüberliegende, ebene
Schneidelemente beschränkt, die Elemente können entlang der
Schneidlinie winklig oder ausgerundet ausgebildet sein, wobei
z. B. auch der Schneidbereich mittig einen tiefsten Punkt
aufweist. Dazu ist lediglich erforderlich, die Messerbalken
des zweiten Elements einzeln beweglich zu lagern. Neben der
niedrigen Arbeitsfrequenz ist auch eine relativ kurze
Schwenkbewegung für die Zerkleinerung in den meisten Fällen
ausreichend, so daß die Vorrichtungen klein gebaut werden
können. Da z. B. beim Drehen die Späne kontinuierlich anfal
len, und ebenso bei Verwendung einer solchen Vorrichtung im
Haushalt kleine Einzelmengen zu Zerkleinern sind, und eine
kurzfristige Verarbeitung großer Volumina nicht erforderlich
ist, können auch kleine Einzelplatzlösungen kostengünstig er
zielt werden.
Ebenso ist an die Motorleistung keine hohe Anforderung zu
stellen, da sehr hohe Übersetzungsverhältnisse möglich sind.
Vorteilhafterweise treibt dabei der Motor einen Exzenter, mit
dem die Oberkante des Rahmens des ersten Schneidelements vor
zugsweise beidendig verbunden ist und wobei vorzugsweise
beide Schneidelemente aufeinander zubewegt werden. Ein derar
tiger Antrieb ist konstruktiv wenig aufwendig und von hoher
Dauerhaftigkeit.
Das oben erwähnte Zurückfedern des zu zerkleinernden Guts
kann erfindungsgemäß weiterhin durch oberhalb der Schneidlei
sten angeordnete, widerhakenförmige Zahnreihen mit waage
rechten Zahnflanken verringert werden, die das Gut beim
Kompaktieren niederhalten und gleichzeitig zusätzlich ver
formen.
Das zweite durch das erste hindurchsteckbare Schneidelement
ist vorteilhaft lösbar mit der Gehäusewandung verbunden, um
dieses zu Reinigungszwecken entnehmen zu kommen. Dazu können
endseitig an der oberen Halterung des zweiten Schneidelements
z. B. federbelastete Bolzen vorgesehen sein, die in
entsprechende, endseitig an der Halterung angebrachte Sack
löcher eingreifen, oder das zweite Element ist einfach auf
die Halterung gesteckt.
Auch das erste Schneidelement kann lösbar mit seiner Lagerung
und seinem Antrieb verbunden sein.
Eine zweite Möglichkeit der Überlagerung von Schneid- und
über die Kurbel erzeugte Schwenkbewegung besteht darin, die
Messer auf einer Kurbelwelle zu lagern und erstere anstatt
gegen den drehbar gelagerten Steg bzw. den einen Schneidkamm
unten verbindenden Schenkel gegen beidseitig nahe dem
Schneideingriff von außen anliegende Arme abzustützen. Dabei
können auf der Kurbelwelle für jedes Messer eigene Exzenter
vorgesehen sein, so daß z. B. bei Versatz um je 90° nur jedes
vierte Messer (von z. B. etwa 20) mit identischer Bewegung
läuft.
Die Arme können über Gasdruckfedern gegen das Gehäuse abge
stützt werden, so daß diese bei Überlast zurückweichen und
eine Zerstörung der Messer verhindern.
Vorzugsweise können hier wie auch bei der oben geschilderten
Ausführungsform die Messer eine Sägeform aufweisen und/oder
zum Schneidraum hin ausgebaucht sein.
Weiterhin besteht eine weitere wesentliche Verbesserung der
vorliegenden Erfindung in zwischen den Messern anzuordnenden
Sägescheiben. Diese durchgreifen die zwischen den Messern zur
Aufnahme der gegenüberliegenden notwendigerweise vorhandenen
Lücken und sind so bemessen und gelagert, daß die Zähne der
Sägescheiben die Messer deren Zurückbewegen überragen, anhaf
tende Teile abstreifen, ggfls. gegen die Messer zerkleinern
und nach unten in den Schneidbereich abführen, d. h. der Dreh
sinn der Zahnscheiben ist gegenüberliegend ungleich.
Bei der Zusammenführung der Messer und dem dabei erfolgenden
Schwenken nach innen und unten bewegen sich die Messer wieder
über die Sägescheiben hinaus und streifen gegebenenfalls an
den Scheiben anhaftendes Gut von diesen wieder ab, so daß die
Messer und die Sägescheiben sich abwechselnd gegenseitig rei
nigen.
Unterhalb der Messer ist eine Schublade vorgesehen, die das
austretende Kleingut auffängt. Es können mehrere Schubladen
übereinander angeordnet werden, so daß bei Wechsel des zu
zerkleinernden Materials (Wechsel von Kunststoff auf Nah
rungsmittelreste oder Karton etc.) auch unterschiedliche
Schubladen einführbar sind, in denen das Gut gesammelt werden
kann.
Der Motor für den Messerantrieb ist vorzugsweise mit einer
Überlastsicherung ausgestattet, die diesen bei zu hoher Lei
stungsaufnahme abschaltet, was dann erforderlich ist, wenn
versehentlich nicht zu zerkleinernde Teile mit eingegeben
werden, um hierdurch die Messerbalken vor Zerstörung zu
schützen. Darüberhinaus ist die Sicherung so ausgelegt, daß
nach dem Stoppen der Schneidbewegung die Schneidelemente in
die Ausgangsstellung, d. h. den größten Öffnungswinkel, zu
rückgefahren werden.
Den Messerbalken können in deren Zwischenräume hineinragende
Abstreifer zugeordnet werden, die z. B. an den gegenüberlie
genden Gehäusewandungen befestigt sind.
Es wird vorgeschlagen, das Gehäuse mit einem schwenkbaren
Deckel zu verschließen, wobei dieser mit dem Motor, bzw. des
sen Gehäuse und dem Exzentertrieb verbindbar und derart
schwenkbar gelagert ist, daß beim Öffnen des Deckels das er
ste Schneidelement in den größten Öffnungswinkel zurückgefah
ren wird. Diese Verbindung kann gelöst werden, so daß der
Raum hinter dem Schneidelement für Reinigungszwecke zugäng
lich wird.
Im Inneren der Vorrichtung können Düsen zur Ausbringung von
Reinigungsflüssigkeit vorgesehen sein, die z. B. die oben er
wähnten Drehspäne von anhaftenden Bohrmilchresten befreien,
so daß die zerkleinerten Späne direkt aufgearbeitet werden
können.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfin
dung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt diese in dreidimensionaler Darstellung,
Fig. 2 zeigt ein Funktionsschema,
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform mit beidseitigem
Kurbeltrieb.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1 mit den beiden
darin angeordneten Schneidelementen 2, 3. Die Schneidelemente
weisen je Reihen von Messerbalken 4 auf, die sich im unteren
Bereich durchgreifen und derart eine Reihe von Scheren bil
den.
Das in der Fig. 1 links dargestellte erste Schneidelement 2
besitzt einen Rahmen 5, an dem die Messerbalken befestigt
sind, wobei die Messerbalken des rechts dargestellten zweiten
Schneidelements 3 auf dem unteren Schenkel 6 des Rahmens 5
aufliegen, bzw. beim Schneidvorgang gegen diesen gedrückt
werden.
Das erste Schneidelement 2 weist am Rahmen beidseitig befe
stigte Stege 7 auf, die über eine Welle 16 gelagert sind, und
die Drehachse gegenüber der Unterkante des Rahmens 5 nach
rückwärts zur Gehäusewandung verlagern, so daß ein Kippen des
ersten Elements um die Welle 16, gleichzeitig mit der Winkel
änderung, eine Auf- oder Abwärtsbewegung verursacht.
Das zweite Schneidelement 3 ist unten offen und kann zwischen
die Messerbalken 4 des ersten Schneidelementes 2 eingescho
ben, bzw. aus diesen herausgezogen werden.
Das zweite Schneidelement 3 ist am oberen Ende an den gegen
überliegenden Gehäusewandungen über eine Welle 17 schwenkbar
gelagert, wobei die Verbindung mit der Gehäusewandung, z. B.
durch von außen in Sacklöcher eingreifende Federzapfen (nicht
dargestellt) lösbar ist, um zur Reinigung der Messer und/oder
des Innenraums das zweite Schneidelement 3 nach Öffnen des
Deckels 14 herausziehen zu können. In besonders bevorzugter
Weise ist die Welle 17 (zusammen mit dem Schneidelement 3) in
das Gehäuse oder eine an diesem angebrachte Halterung einge
steckt. Oberhalb der Schneidelemente 2, 3 befinden sich mit
bewegte Zahnreihen 11 mit waagerechten Zahnflanken 15, die
nach unten geneigt sind und derart widerhakenartig eingefüll
tes Gut festhalten.
Die Zähne können einander insbesondere stärker angenähert
sein als dargestellt und auch ineinandergreifen, um das zu
zerkleinernde Gut vor dem Erfassen durch die Messerbalken zu
kompaktieren und zu formen.
Das erste Schneidelement 2 ist über einen Exzentertrieb 10 um
die Achse 16 schwenkbar, wobei dieser über eine Pleuelstange
18 mit der Achse 19 verbunden und durch einen Motorantrieb 9
in Bewegung versetzt wird.
Der Motor 9 kann sich in einem eigenen Motorkasten 20 befin
den.
Der Deckel 14 ist schwenkbar am Gehäuse in Lagern 22 gela
gert. Ebenfalls ist der Motorkasten 20 durch Lager 22
schwenkbar. Dieser Motorkasten 20 ist über den Exzentertrieb
10 mit dem ersten Schneidelement 2 derart verbunden, daß beim
Zurückschwenken des Deckels 14 die Zapfen 21 das erste
Schneidelement 2 aus der senkrechten Lage in eine darge
stellte rückwärtige Position gebracht wird, um den größtmög
lichen Einfüllraum zu bilden.
Für Reinigungszwecke können die Zapfen 21 zurückgezogen und
so das Motorgehäuse 20 und damit das Schneidelement 2 nach
unten, bzw. senkrecht gestellt werden.
Unterhalb der Schneidelemente können Auffangbehälter in Form
von Schubladen 12 vorgesehen sein, in die das zerkleinerte
Gut fällt, wobei die unterschiedlichen Materialien auch über
einander angeordnete, auswechselbare Schubladen möglich sind.
Den Messerbalken 4 können bewegliche oder starre Abstreifer
13 über eigene Halterungen 21 zugeordnet werden.
Fig. 2 zeigt die beiden ineinandergreifenden Schneidelemente
2 und 3, wobei das erste um den Punkt P₁ drehbar angeordnet
ist, der außerhalb der Ebene des des Elements liegt, so daß
sämtliche Punkte des Elements Kreisbahnen K₁ um P₁ beschrei
ben, die neben der horizontalen eine deutliche Vertikalbewe
gung aufweisen.
Das Element 3 ist um P₂ schwenkbar, sämtliche Punkte be
schreiben Kreisbahnen K₂ mit überwiegend waagerechter Kompo
nente bei Veränderung des Schneidwinkels α, wobei die Messer
des Elements auf dem Schenkel 6 des ersten Elements auflie
gen, d. h. vom zu schneidenden Gut dagegengedrückt werden.
Grundsätzlich kann auch eine Kreisbahn K₂′ erzeugt werden,
wenn der Drehpunkt P₂ über einen zusätzlichen Hebel nach P₂′
verlegt wird, um auch dem zweiten Schneidelement 3 eine grö
ßere Abwärtskomponente zu vermitteln. P₂ und P₂′ können
grundsätzlich auch tiefer liegen als dargestellt, um z. B.
das Kompaktieren vor dem Schneiden zu verstärken.
Die zum Zerkleinern aufgebrachte Kraft A greift oben am er
sten Schneidelement A an (Exzentertrieb) . Ein zusätzlicher
Antrieb A′ des zweiten Elements ist möglich, setzt aber des
sen Demontage vor dem Herausziehen voraus.
Fig. 3 zeigt eine besonders bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, bei welcher die gegenüberliegenden,
ineinandergreifenden Reihen der Messer 4 (der besseren Über
sicht halber ist nur die linke Reihe dargestellt) kopfseitig
in einer Exzenterwelle 23 gelagert sind, die jeweils über ei
ne Kette 28 durch die Motoren 29 angetrieben sind. Die Exzen
ter können z. B. um je 90° versetzt zueinander angeordnet
sein.
Weiterhin können die Messer 4 wie dargestellt gekrümmt, d. h.
nach innen ausgebaucht und mit Zähnen 24 versehen sein.
Die Messer liegen unten je gegen äußere Schwenkarme 25 an,
die über Gasfedern 30 abgestützt sind, wobei der Federdruck
auf die Festigkeit der Messer abgestimmt ist, so daß sie bei
Überlast zurückweichen können.
Zwischen den Messern 4 sind Sägescheiben 26 angeordnet, die
in den durch das Ineinandergreifen der Messer gebildeten
Lücken liegen und deren Durchmesser und Anordnung der Achsen 32
so gewählt ist, daß sie beim Abwärtsbewegen der Messer 4 von
diesen überdeckt und beim Herausziehen in den Schneidraum 27
hineinragen und auf diese Weise selbst gegen die Messer 4 an
diesen haftendes Gut zerkleinern und andererseits diese rei
nigen und Gut nach unten abfördern.
Die Sägescheiben 26 können ebenfalls über die Gasfedern
abgestützt sein, sie sind von Ketten 28, 28′ über die Exzen
terwelle 23 getrieben. Weiterhin können, wie dargestellt, der
Arm 25 und die Sägescheibenachsen 32 auf einem beidseits der
Messer 4 angeordneten verschwenkbaren Trägerpaar 33 ruhen und
zusätzlich die Sägescheiben 26 mit einer Rutschkupplung 31
verbunden sein, so daß diese kurzzeitig stehenbleiben und
nach dem Abstreifen durch die Messer 4 erneut betätigt wer
den.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2, 3 Schneidelemente
4 Messer
5 Rahmen
6 Schenkel
7 Stege
8 Gelenk
9 Motorantrieb
10 Exzentertrieb
11 Zahnreihen
12 Schubladen
13 Abstreifer
14 Deckel
15 Zahnflanken
16, 17 Wellen
18 Pleuelstange
19 Achse (Bolzen)
20 Motorkasten
21 Mitnehmerzapfen
22 Lager für Deckel 14 und Motorkasten 20 (mit Ratsche)
23 Exzenterwelle
24 Zähne
25 Schwenkarme
26 Sägescheiben
27 Schneidraum
28, 28′ Kette
29 Motore
30 Gasfedern
31 Rutschkupplung
32 Sägescheibenachsen
33 Träger.
2, 3 Schneidelemente
4 Messer
5 Rahmen
6 Schenkel
7 Stege
8 Gelenk
9 Motorantrieb
10 Exzentertrieb
11 Zahnreihen
12 Schubladen
13 Abstreifer
14 Deckel
15 Zahnflanken
16, 17 Wellen
18 Pleuelstange
19 Achse (Bolzen)
20 Motorkasten
21 Mitnehmerzapfen
22 Lager für Deckel 14 und Motorkasten 20 (mit Ratsche)
23 Exzenterwelle
24 Zähne
25 Schwenkarme
26 Sägescheiben
27 Schneidraum
28, 28′ Kette
29 Motore
30 Gasfedern
31 Rutschkupplung
32 Sägescheibenachsen
33 Träger.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Materialien, bestehend
aus einem Gehäuse (1) sowie in diesem untergebrachten
aufeinanderzubeweglichen Schneidelementen (2, 3), da
durch gekennzeichnet, daß die Schneidelemente aus be
abstandeten und sich unter einem nach oben erweiternden
Winkel kammartig ineinandergreifenden Reihen von Mes
sern (4) bestehen, wobei die Messer gleichzeitig eine
Scherenbewegung als auch mit Hilfe eines Kurbeltriebes
(7, 16, 23) eine Schwenkbewegung um eine Achse (16, 23)
ausführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messerbalken (4) des ersten Schneidelements (2)
in einem Rahmen (5) mit einem unteren waagerechten
Schenkel (6) gehalten sind und über sich vom Rahmen (5)
nach rückwärts erstreckende Stege (7) um ein nahe der
Gehäusewand angeordnetes Gelenk (8) schwenkbar sind, so
daß das erste Schneidelement (2) bei Schwenkungen um
das Gelenk (8) in der Schneidzone gleichzeitig eine Ab
wärtsbewegung ausführt, und daß das zweite Schneidele
ment (3) nach unten freie Messerbalken (4) aufweist,
die auf dem unteren Schenkel (6) des Rahmens (5) des
ersten Schneidelements (2) aufliegen, wobei die Mes
serbalken (4) mit einer oben gelagerten Halterung
(drehbar) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Schneidelement (2) über einen
Motorantrieb (9) schwenkbar ist.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorantrieb (9) ein
Exzentertrieb (10) ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Schneid
elemente (2, 3) gegenüberliegende, nach unten geneigte
Zahnreihen (11) mit waagerechten Flanken (15) ange
ordnet sind.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das unten offene zweite
Schneidelement (3) lösbar mit dem Gehäuse (1) verbunden
und aus diesem entnehmbar ist.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schneid
elemente (2, 3) Schubladen (12) zur Aufnahme des zer
kleinerten Guts vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Messerbalken (4)
Abstreifer (13) anliegen.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (4) mit Zäh
nen (24) versehen sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (4) an obe
ren, antreibbaren Exzenterwellen (23) gelagert sind.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (4) gegen
untere Schwenkarme (25) anliegen.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (4) gekrümmt
sind.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenräumen
der Messer (4) Sägescheiben (26) derart angeordnet
sind, daß sie bei nach außen geschwenkter Stellung der
Messer (4) diese zum Schneidraum hin übergreifen und
bei nach innen geschwenkter Stellung der Messer von
diesen überdeckt werden.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schneid
elemente (2, 3) Schubladen (12) zur Aufnahme des zer
kleinerten Guts vorgesehen sind.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schneid
elemente (2, 3) treibende Motor (9) mit einer Über
lastsicherung ausgestattet ist, die bei Überlastung die
Schneidbewegung stoppt und die Elemente auf den größten
Winkel zurückfährt.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (14) des
Gehäuses (1) beim Öffnen das Motorgehäuse (20) mittels
Zapfen (21) und damit über Pleuelstange (18) das
Schneidelement (2) in die größtmögliche rückwärtige
Lage bringt.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse
(20) bei offenem Deckel (14) durch Zurückziehen der
Zapfen (21) nach unten geschwenkt und damit das
Schneidelement (2) in eine senkrechte Lage gebracht
wird.
Priority Applications (17)
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|---|---|---|---|
| DE9413056U DE9413056U1 (de) | 1993-08-24 | 1994-03-16 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Materialien |
| DE4408964A DE4408964A1 (de) | 1993-08-24 | 1994-03-16 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Materialien |
| AT94924882T ATE152373T1 (de) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Vorrichtung und verfahren zum zerkleinern von materialien |
| DE59402617T DE59402617D1 (de) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Vorrichtung und verfahren zum zerkleinern von materialien |
| BR9407568A BR9407568A (pt) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Dispositivo e processo para a trituraçao de materiais |
| ES94924882T ES2102243T3 (es) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Dispositivo y procedimiento para triturar materiales. |
| CA002169545A CA2169545A1 (en) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Material crushing process and device |
| SG1996004730A SG46444A1 (en) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Material crushing process and device |
| US08/596,374 US5685499A (en) | 1991-03-16 | 1994-08-18 | Device and process for the comminution of materials |
| KR1019960700886A KR960703675A (ko) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | 물질 분쇄 방법 및 그 장치(material crushing process and device) |
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| PCT/EP1994/002741 WO1995005898A1 (de) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Vorrichtung und verfahren zum zerkleinern von materialien |
| EP94924882A EP0714322B1 (de) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Vorrichtung und verfahren zum zerkleinern von materialien |
| AU74998/94A AU681902B2 (en) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | Material crushing process and device |
| CN94193510A CN1131918A (zh) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | 粉碎材料的设备及其方法 |
| JP50733195A JP3252912B2 (ja) | 1993-08-24 | 1994-08-18 | 材料を粉砕するための装置および方法 |
| NO960676A NO308832B1 (no) | 1993-08-24 | 1996-02-21 | FremgangsmÕte og anordning til oppdeling av materialer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4328398 | 1993-08-24 | ||
| DE4408964A DE4408964A1 (de) | 1993-08-24 | 1994-03-16 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Materialien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4408964A1 true DE4408964A1 (de) | 1995-03-02 |
Family
ID=25928878
Family Applications (3)
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