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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Plattenabspielgerät gemäß Oberbegriff
jedes der Ansprüche
1, 2 und 3. Im spezielleren befaßt sich die Erfindung mit einem
Plattenabspielgerät,
bei dem sich die Verlagerung einer Platte bzw. einer CD oder dergleichen
von einer Lade verhindern läßt.
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Eine
Lade, auf der eine Platte angeordnet wird, wird üblicherweise in den Raum zwischen
dem Plattenteller einer Plattenantriebseinheit und einem Klemmelement
bewegt, um die auf der Lade befindliche Platte, bei der es sich
zum Beispiel um eine CD oder dergleichen handelt, in die Plattenantriebseinheit
zu befördern.
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17 zeigt
einen Plattenwechsler als Beispiel eines herkömmlichen Plattenabspielgeräts, das eine
Lade verwendet.
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Dieser
herkömmliche
Plattenwechsler bzw. CD-Wechsler beinhaltet einen Spindelmotor 2,
der auf dem Chassis 1 einer Plattenantriebseinheit angebracht
ist, sowie einen Plattenteller 3, der durch den Motor 2 rotationsmäßig angetrieben
wird. Außerdem ist
ein Klemmchassis 4 oberhalb des Chassis 1 angeordnet,
und an dem Klemmchassis 4 ist ein Klemmelement 5 angebracht.
In einem Magazin M sind mehrere Laden T unter gebracht, und eine
Platte D ist auf der oberen Oberfläche des Aufnahmeaussparungsbereichs
T1 jeder Lade T angeordnet.
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Wenn
eine beliebige der Laden T ausgewählt und in Bezug auf 17 nach
rechts herausgezogen wird und in den Raum zwischen dem Plattenteller 3 und
dem Klemmelement 5 bewegt wird, wird das Chassis 1 angehoben,
um dadurch die Platte D zwischen dem Plattenteller 3 und
dem Klemmelement 5 festzuhalten und in einem Zustand rotationsmäßig anzutreiben,
in dem die Platte D geringfügig
von dem Aufnahmeaussparungsbereich T1 beabstandet ist, wobei die
Wiedergabe durch einen nicht gezeigten optischen Aufnehmer erfolgt.
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Bei
dem Plattenabspielgerät,
das diese Art von Laden T verwendet, besteht ein Problem darin, daß bei Bewegung
einer der Laden T in den Raum zwischen dem Plattenteller 3 und
dem Klemmelement 5 sowie während der Zurückbewegung
der Lade in das Magazin M die Platte D aus dem Aufnahmeaussparungsbereich
T1 der Lade T verlagert werden kann und sich auf die obere Oberfläche T2 der Lade
T hinaufbewegen kann. Außerdem
entsteht ein Problem dadurch, daß bei Freigabe der zwischen dem
Plattenteller 3 und dem Klemmelement 5 festgeklemmten
Platte D und Zurückbewegung
derselben in den Aufnahmeaussparungsbereich T1 der Lade T die Platte
D möglicherweise
ins Wanken gerät
und in eine Position abgesetzt wird, in der sie aus dem Aufnahmeaussparungsbereich
T1 verlagert ist.
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Insbesondere
in Kraftfahrzeugen angebrachte Plattenwechsler bzw. CD-Wechsler
und dergleichen Geräte
sind stets Vibrationen von dem Fahrzeugkörper her ausgesetzt, und somit
besteht das Risiko, daß die
Platte D aus dem Aufnahmeaussparungsbereich T1 herausgelangt.
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Wenn
die Platte D aus dem Aufnahmeaussparungsbereich T1 herausgelangt,
läßt sich
die Lade T nicht in das Magazin M zurückbewegen, wodurch es zu einer
Störung
des Betriebs des Plattenabspielgeräts kommt.
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Zur Überwindung
dieses Problems ist herkömmlicherweise
zum Beispiel vorgeschlagen worden, eine von einer Blattfeder 6 gehalterte,
kleine Rolle 7 an der unteren Oberfläche des Klemmchassis 4 vorzusehen,
um die Platte D bei der Bewegung der Lade durch die kleine Rolle
nach unten in den Aufnahmeaussparungsbereich zu drücken, wie
dies in 17 gezeigt ist.
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Wenn
sich die Lade T zu der Plattenantriebseinheit bewegt hat und die
Platte D zwischen dem Plattenteller 3 und dem Klemmelement 5 festgehalten
ist, muß in
diesem Fall jedoch die kleine Rolle dazu veranlaßt werden, sich in Bezug auf 17 nach
oben wegzubewegen, so daß sie
die Rotation der Platte D nicht behindert. Wenn in der vorstehend beschriebenen
Weise ein Mechanismus zum Veranlassen einer nach oben gehenden Bewegung
der Rolle 7 vorgesehen ist, wird die Konstruktion des Plattenabspielgeräts sehr
komplex.
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Außerdem führt die
kleine Rolle 7 bei der Bewegung der Lade T eine Abrollbewegung
auf der Oberfläche
der Platte D aus, und somit besteht der Nachteil, daß die Oberfläche der
Platte D durch die kleine Rolle 7 zerkratzt werden kann.
Die kleine Rolle 7 muß daher
aus einem sehr weichen Material gebildet sein, und ihre Oberfläche muß flachpoliert
sein, so daß sehr
teure Teile verwendet werden müssen.
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Die
EP 0 506 458 zeigt gemäß Oberbegriff jedes
der Ansprüche
1, 2 und 3 ein Plattenabspielgerät
mit einer mehrere Plattentragetabletts in gestapelter Anordnung
aufnehmenden Plattencassette. Ein in der Höhe verlagerbares, bewegliches
Chassis bewegt sich in die Höhe
einer gewünschten
Platte, und mit einem Schwenkmechanismus wird das Plattentragetablett
mit der darin befindlichen, gewünschten Platte
der Plattenantriebseinheit zugeführt.
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Während dieses
Bewegungsvorgangs drückt ein
in Form einer Keilriemenscheibe ausgebildetes Plattenausrichtelement
gegen den Rand der Platte. Wenn die Platte zwischen dem Plattenteller
und einem relativ zu diesem axial beweglichen Klemmelement festgehalten
wird, rückt
das Plattenausrichtelement von der Platte ab.
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Um
das Klemmelement relativ zu dem Plattenteller zu bewegen, ist ein
Armelement vorgesehen, welches einen Steuerkurvenabschnitt enthält, der
mit einem Bereich einer verschieblichen Steuerplatte in Eingriff
steht. Durch Verschieben der Steuerplatte wird das Armelement verschwenkt,
und mit ihm das Klemmelement. Das Armelement hat somit die Funktion
eines Zwischenglieds, um das Klemmelement auf den Plattenteller
zu und von diesem weg zu bewegen.
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Außer dem
oben angesprochenen Plattenausrichtelement in Form einer Keilriemenscheibe sind
keine besonderen Maßnahmen
vorgesehen, um die Platte während
des Transports aus beispielsweise einem Magazin zu der Plattenantriebseinheit
davor zu bewahren, sich soweit von dem Plattentragetablett zu lösen, daß es dazu
die Ausrichtung verliert (diese Ausrichtung wird durch eine Vertiefung
in dem Plattentragetablett gewährleistet).
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Wenn
das Plattenabspielgerät
zum Beispiel in einem Kraftfahrzeug eingebaut ist, kann es möglicherweise
durch Erschütterungen
dazu kommen, daß sich
die Platte aus einem Plattentragetablett abhebt und verkantet. Dies
könnte
möglicherweise
zu einer Beschädigung
des Geräts
führen.
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Außer dem
Abheben der Platte aus der sich aufnehmenden Vertiefung in dem Plattentragetablett ist
während
der Übergangsphase
Plattentransport/Abspiel position die Gefahr gegeben, dass sich die
Platte – die
ja in der Abspielpostion genügend weit
von dem Plattentragetablett abgerückt ist – seitlich bezüglich ihrer
Sollposition auf dem Plattentragetablett verlagert.
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Aus
der
DE 40 36 278 A1 ist
ein CD-Plattenspieler bekannt, bei dem gegenüber dem Plattentablett oder
-träger
ein Plattenstützarm
angeordnet ist. Dieser Plattenstützarm
wird einhergehend mit der Bewegung des Plattentabletts der Plattenstützarm abgesenkt,
so dass er auf die CD-Platte drückt,
demzufolge diese an der gewünschten
Stelle in das Plattentablett eingesetzt wird. In einer abgewandelten Ausführungsform,
die in dieser Druckschrift dargestellt ist, wird beim Ladevorgang
einer CD-Platte über eine
Steuerkurvenanordnung ein Armelement vertikal in eine Stellung nahe
der CD-Platte bewegt. Dabei ist die Steuerkurvenanordnung so ausgelegt, dass
bei festgeklemmter, abgespielter Platte das Armelement von der CD-Platte
beabstandet ist.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Plattenabspielgerät der im
Oberbegriff der jeweiligen Ansprüche
1, 2 und 3 angegebenen Art zu schaffen, bei der die Platte sowohl
beim Bewegen des Plattentragetabletts zu der Plattenantriebseinheit hin
als auch beim Vorgang des Einklemmens zwischen Plattenteller und
Klemmelement sowie beim Lösen
zwischen Plattenteller und Klemmelement stets korrekt bezüglich des
Plattentragetabletts ausgerichtet bleibt.
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Gelöst wird
diese Aufgabe erfindungsgemäß durch
die jeweiligen Kennzeichnungsmerkmale der Ansprüche 1, 2 bzw. 3.
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Nach
dem Anspruch 1 wird das Klemmelement während des Transports der Platte
mit dem diese aufnehmenden Plattentragetablett in nur sehr geringem
Abstand von der Platte gehalten, so dass sich die Platte zwar unter
dem Klemmelement her bewegen kann, im Fall starker Erschütterungen
jedoch nur ein begrenztes Stück
aus dem Plattentragetablett herausgehoben wird. Diese Bewegung ist
derart beschränkt,
daß die
Platte sicher wieder in den Plattenaufnahmeteil des Tragetabletts
zurückfällt.
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Nach
dem Anspruch 2 sorgt ein mit der Bewegung des Klemmchassis gekoppelter
Arm dafür, dass
eine Seite der Platte gesichert wird. Nach dem Anspruch 3 sorgt
ein Ausrichtelement dafür,
dass die Platte während
der Übergangsphase,
in der die Platte zwischen Plattenteller und Plattenelement eingeklemmt
bzw. von diesen Elementen gelöst
wird, nicht zu der einen Seite hin ausweichen kann.
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Gemäß einem
ersten Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung ein Plattenabspielgerät bzw. einen
CD-Player mit einer Plattenantriebseinheit, die einen Plattenteller
und ein dem Plattenteller gegenüberliegendes
Klemmelement aufweist, und mit wenigstens einer Lade, die sich in
den Raum zwischen dem Plattenteller und dem Klemmelement hineinbewegen
läßt und auf
der sich eine Platte bzw. CD plazieren läßt, wobei sich das Plattenabspielgerät erfindungsgemäß auszeichnet
durch einen Klemmelement-Bewegungsmechanismus zum Bewegen des Klemmelements
aus der am weitesten von dem Plattenteller beabstandeten Position
in eine an die Platte auf der Lade angenäherte Position bei Bewegung
der Lade in die Plattenantriebseinheit sowie zum weitergehenden
Bewegen des Klemmelements in eine Position, in der sich die Platte
bei in die Plattenantriebseinheit eingeführter Lade zwischen dem Klemmelement
und dem Plattenteller festhalten läßt.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung ein Plattenabspielgerät mit einem
einen Plattenteller aufweisenden Chassis, mit einem ein Klemmelement
aufweisenden Klemmchassis und mit wenigstens einer Lade, die sich
in den Raum zwischen dem Plattenteller und dem Klemmelement hineinbewegen
läßt und auf
der sich eine Platte plazieren läßt, wobei
sich das Plattenabspielgerät
erfindungsgemäß auszeichnet
durch ein Armelement, das zwischen dem Chassis und dem Klemmchassis
eingespannt ist, wobei bei Bewegung der Lade in eine Plattenantriebseinheit
und Beabstandung des Chassis von dem Klemmchassis sich das Armelement
in einer der auf der Lade befindlichen Platte angenäherten Position
befindet, und wobei bei Verkürzung
einer Distanz zwischen dem Chassis und dem Klemmchassis und bei
zwischen dem Plattenteller und dem Klemmelement festgehaltener Platte
das Armelement in eine von der Platte beabstandete Position bewegt
ist.
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Gemäß noch einem
weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Plattenabspielgerät geschaffen, mit
einer Plattenantriebseinheit, die einen Plattenteller und ein dem
Plattenteller gegenüberliegendes Klemmelement
aufweist, und mit wenigstens einer Lade, die sich in den Raum zwischen
dem Plattenteller und dem Klemmelement hineinbewegen läßt und auf
der sich eine Platte plazieren läßt, wobei
sich das Plattenabspielgerät
erfindungsgemäß auszeichnet durch
ein Plattenregulierelement, das sich bei zwischen dem Plattenteller
und dem Klemmelement festgehaltener Platte seitlich von der Plattenaufnahmeeinrichtung
der Lade befindet und sich nach Freigabe der zwischen dem Plattenteller
und dem Klemmelement festgehaltenen Platte in Richtung der Plattenaufnahmeeinrichtung
bewegt.
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Bei
dem vorstehend genannten ersten Gesichtspunkt ist eine Bewegung
der Platte von dem Plattenteller weg verhindert, indem man sich
die Bewegung des Klemmelements in Richtung auf den Plattenteller
zunutze macht. Genauergesagt wird bei Bewegung des Plattentellers
das Klemmelement in eine der Platte auf dem Plattenteller angenäherte Position
bewegt, und die auf der Lade befindliche Platte wird durch das Klemm element
derart reguliert bzw. festgelegt, daß eine Bewegung der Platte
von der Lade nach oben weg verhindert wird. Wenn die Lade vollständig in
die Plattenantriebseinheit hineinbewegt worden ist, wird das Klemmelement
außerdem
derart weiterbewegt, daß die
Platte zwischen dem Plattenteller und dem Klemmelement festgehalten
ist.
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Bei
dem vorstehend genannten zweiten Gesichtspunkt erfolgt eine Regulierung
der Platte auf der Lade durch die Relativbewegung zwischen dem Chassis
und dem Klemmchassis durch Vorsehen des Armelements, bei dem es
sich zum Beispiel um einen Draht oder dergleichen zwischen dem Chassis
und dem Klemmchassis handeln kann. Genauer gesagt ist bei Bewegung
der Lade das Chassis von dem Klemmchassis beabstandet bzw. getrennt,
und wenn der Abstand, über
den das Chassis dem Klemmchassis gegenüberliegt, zunimmt, nähert sich
das dazwischen eingespannte Armelement der auf der Lade befindlichen
Platte, und somit wird eine Bewegung der Platte von der Lade weg
verhindert. Außerdem wird
beim Festklemmen der Platte durch die Annäherung des Chassis an das Klemmchassis
das dazwischen eingespannte Armelement in einem Abstand von der
Platte angeordnet.
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Bei
dem vorstehend genannten ersten und zweiten Gesichtspunkt der Erfindung
läßt sich
während
des Ablaufs der Bewegung einer Lade aus einem Magazin heraus oder
in dieses hinein in wirksamer Weise verhindern, daß eine auf
der Lade befindliche Platte sich aus dem ihr zugedachten Aufnahmebereich
herausbewegt. Außerdem
ist die Verwendung der herkömmlichen
kleinen Rolle bei der Erfindung überflüssig, so
daß es
auch zu keinem Zerkratzen der Platte durch die Rolle kommt.
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Der
vorstehend genannte dritte Gesichtspunkt sieht vor, daß ein Plattenregulierelement
vorgesehen ist, das der Seite der Plattenaufnahmeeinrichtung der
Lade gegenüberliegt.
Das Plattenregulierelement bildet eine Wandfläche, durch die eine seitliche
Verlagerung der Platte in den Raum oberhalb der Lade verhindert
ist. Bei Freigabe der Klemmung der Platte wird das Plattenregulierelement
außerdem
sicher in Richtung auf die Plattenaufnahmeeinrichtung bewegt, wodurch
die möglicherweise zum
Wanken neigende Platte nach der Freigabe der Klemmung der Platte
sicher in die Plattenaufnahmeeinrichtung zurückgeführt wird.
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Gemäß dem vorstehend
genannten Gesichtspunkt wird nicht nur ein Herausfallen der Platte während der
Bewegung der Lade verhindert, sondern es ist auch möglich, eine
Platte, die unmittelbar nach der Freigabe ihrer Klemmung zwischen
dem Plattenteller und der Plattenaufnahmeeinrichtung ins Wanken
gerät,
sicher in die Plattenaufnahmeeinrichtung zurückzuführen.
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Die
Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden
anhand der zeichnerischen Darstellungen eines Ausführungsbeispiels noch
näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht unter Darstellung der mechanischen Einheit eines
Plattenwechslers als Ausführungsbeispiel
eines Plattenabspielgeräts
gemäß der vorliegenden
Erfindung, das sich in einem Fahrzeug anbringen läßt;
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2 eine
Draufsicht unter Darstellung einer Plattenauswähl- und Antriebseinheit des
Plattenwechslers;
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3 eine
Schnittansicht entlang der Linie III-III der 2;
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4 eine
Draufsicht auf den Plattenwechsler;
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5 eine
von der Seite gesehene Schnittansicht der Plattenauswähl- und
Antriebseinheit in dem Zustand, in dem eine Platte festgeklemmt
wird;
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6 eine
von der Seite gesehene Querschnittsansicht der Plattenauswähl- und
Antriebseinheit vor dem Auswählen
einer Platte;
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7 eine
von der Seite gesehene Querschnittsansicht unter Darstellung der
Plattenauswähl- und Antriebseinheit
während
der Bewegung der Lade;
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8 eine
schematische Ansicht unter Darstellung eines Armelements, und zwar
gesehen in Richtung des Pfeils Z der 4 und 10;
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9 eine
schematische Ansicht unter Darstellung des Armelements gesehen in
Richtung des Pfeils Z der 4 und 10 zum
Anzeigen des Zustands, daß das
Armelement angehoben ist;
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10 eine
Draufsicht auf die Plattenauswähl-
und Antriebseinheit unter Darstellung eines Anschlagelements für eine Lade
und eines Plattenregulierelements;
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11 eine
fragmentarische Ansicht unter Darstellung des Plattenregulierelements
gesehen in Richtung des Pfeils Z der 4 und 10;
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12 eine
fragmentarisch Ansicht unter Darstellung der Arbeitsweise des Plattenregulierelements,
und zwar wiederum gesehen in Richtung des Pfeils Z der 4 und 10;
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13 eine
vergrößerte Schnittansicht
entlang der Linie XIII-XIII der 10;
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14 eine
Perspektivansicht eines Magazins, gesehen von schräg oben;
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15 eine
Perspektivansicht des Magazins, gesehen von schräg unten;
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16 eine
Perspektivansicht unter Darstellung des inneren Aufbaus des Magazins;
und
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17 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
der Konstruktion eines herkömmlichen Plattenwechslers.
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Im
folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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In 1 bezeichnet
das Bezugszeichen 10 ein Gehäuse. Das Gehäuse 10 ist
kastenförmig
ausgebildet und beinhaltet eine Plattenaufnahmeeinheit A und eine
Plattenauswähl-
und Antriebseinheit B. Ein Magazin M wird in Richtung des in 1 dargestellten
Pfeils in die Plattenaufnahmeeinheit A eingebracht. Wie später unter
Bezugnahme auf die 14 und 15 beschrieben
wird, handelt es sich bei dem Magazin M um eines des Typs mit Laden,
wobei in 1 die schräg obere Seite des Magazins
M eine Plattenentnahmeöffnung
Ma ist.
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Wie
außerdem
in 16 gezeigt ist, ist dieser Plattenwechsler bzw.
CD-Wechsler derart ausgebildet, daß eine Lade Tx, die aus einer
Mehrzahl von Laden T in dem in die Plattenaufnahmeeinheit A eingebrachten
Magazin M ausgewählt
ist, halb aus dem Magazin M herausgezogen wird, und eine an der Plattenauswähl- und
Antriebseinheit B festgeklemmte Platte D rotationsmäßig angetrieben
wird, wobei ein Teil der Platte in dem Magazin M verbleibt.
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Die
Plattenauswähl-
und Antriebseinheit B beinhaltet ein Klemmchassis 11 und
ein Antriebseinheitchassis 12, das sich parallel unter
dem Klemmchassis 11 befindet. Zwei von dem Boden des Gehäuses 10 hochstehende
Führungsstangen 17, 17 sind
in Bezug auf 1 am rechten Ende der Plattenauswähl- und
Antriebseinheit am Boden befestigt, und das Klemmchassis 11 und
das Antriebseinheitchassis 12 sind durch die Führungsstangen 17,17 derart
geführt,
daß sie
sich jeweils anheben und absenken lassen.
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Das
Klemmchassis 11 und das Antriebseinheitschassis 12 sind
mit einer vorbestimmten Beabstandung voneinander durch einen nicht
gezeigten Verriegelungsmechanismus miteinander verriegelt. Wenn
beide Chassis 11, 12 miteinander verriegelt sind,
wird ein großer
Abstand h1 dazwischen beibehalten, wie dies in den 6, 7 und 8 gezeigt
ist.
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Antriebsgestänge 21, 22,
die in der in 5 gezeigten Weise zu einer X-Form
kombiniert sind, sind an der Innenseite jeder der einander gegenüberliegenden
Seitenplatten des Gehäuses 10 angeordnet,
und die oberen Enden der jeweiligen Antriebsgestänge 21, 22 sind
durch Verbindungsstifte 21a und 22a mit der Seite
des Antriebseinheitschassis 12 verbunden. Wie in 1 gezeigt
ist, wird bei Übertragung
der Antriebskraft eines auf der unteren Bodenfläche des Gehäuses 10 angeordneten
Motors 23 auf eine Zahnstange 25 durch Geschwindigkeitsuntersetzungs-Zahnräder 24 eine
an einer Seite des Gehäuses 10 angeordnete
Antriebsplatte 26 hin- und herbewegt. Außerdem wird
die Antriebskraft der Antriebsplatte 26 durch eine Verbindungsgestängeplatte 27 auf
eine auf der gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses 10 angeordnete
Antriebsplatte 28 übertragen.
Bei der hin- und hergehenden Bewegung der beiden Antriebsplatten 26, 28 verändert sich
ein Öffnungswinkel
der durch die X-förmigen
Antriebsgestänge 21 und 22 gebildeten
X-Form in einer derartigen Weise, daß das Antriebseinheitschassis 12 und das
Klemmchassis 11 die mit der Beabstandung h1 miteinander
verriegelt sind, gemeinsam nach oben und unten bewegt werden, so
daß beide
Chassis 11 und 12 dazu veranlaßt werden, daß sie der
aus den mehreren Laden T in dem Magazin M auszuwählenden Lade gegenüberliegen.
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Mehrere
Positioniernuten 10a, 10a sind an einander gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses ausgebildet,
und wenn der vorstehend beschriebene Auswählvorgang abgeschlossen ist,
ist nur das Klemmchassis 11 in beliebigen ausgewählten Positioniernuten 10a positioniert
und darin verriegelt. Wie in den 8 und 9 gezeigt
ist, ist eine C-förmige Ladenführung 19 an
der Innenseite einer jeden der einander gegenüberliegenden Seitenplatten
des Klemmchassis 11 angeordnet. Während das Klemmchassis 11 und
das Antriebseinheitschassis 12 in dem vorstehend genannten
Abstand h1 gehalten werden, wird die aus dem Magazin M ausgewählte Lade
Tx durch einen nachfolgend noch zu beschreibenden Mechanismus herausgezogen,
und die einander gegenüberliegenden
Ränder
der Lade Tx werden unter der Führung
der Ladenführungen 19, 19 in den Raum
zwischen dem Chassis 11 und dem Chassis 12 bewegt.
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Nachdem
die ausgewählte
Lade Tx in den Raum zwischen den beiden Chassis 11 und 12 bewegt
worden ist, wird die Verriegelung zwischen dem Klemmchassis 11 und
dem Antriebseinheitschassis 12 aufgehoben, und das unten
angeordnete Antriebseinheitschassis 12 wird durch die Antriebsgestänge 21, 22 weiter
angehoben und liegt dem Klemmchassis 11 dann mit der engen
Beabstandung h2 gegenüber,
wie dies in den 5 und 9 gezeigt
ist. Bei dieser Beabstandung läßt sich
die Platte bzw. die CD zwischen dem Chassis 11 und dem Chassis 12 festklemmen.
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Wie
in den 1, 5 sowie weiteren Figuren zu
sehen ist, besitzt das Antriebseinheitschassis 12 einen
Plattenteller 13, einen Spindelmotor 14 zum rotationsmäßigen Antreiben
des Plattentellers 13 sowie weiterhin einen nicht gezeigten
optischen Aufnehmer zum Reproduzieren der Information, die auf der
jeweiligen, auf dem Plattenteller 13 angeordneten und von
diesem antriebsmäßig zu bewegenden
Platte D aufgenommen ist.
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An
dem Klemmchassis 11 ist ein Klemmelement 15 angebracht.
Wie in 5 gezeigt ist, besitzt das Klemmelement 15 eine
Stange 15b, die sich durch das Klemmchassis 11 hinducherstreckt
und oben über
dieses hinauserstreckt, und ein Schwenkpunkt 15a ist an
der oberen Oberfläche
eines am oberen Ende der Stange 15b ausgebildeten Flansches 15c vorgesehen.
Eine Blattfeder 16 ist auf der oberen Oberfläche des
Klemmchassis 11 angeordnet. Wie in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist die Blattfeder 16 an dem Klemmchassis 11 durch
Halterungsstifte 18, 18 angebracht, die sich an
zwei Stellen derselben befinden. Der Flansch 15c des Klemmelements 15 ist
an einem Endbereich der Blattfeder 16 derart gehalten,
daß ein
Entfernen desselben verhindert ist. Außerdem ist ein Halterungsstück 16a, das
nach oben gebogen und L-förmig ausgebildet
ist, an dem genannten Endbereich der Blattfeder 16 vorgesehen,
und der Schwenkpunkt 15a liegt an der unteren Fläche des
Halterungsstücks 16a derart
an, daß das
Klemmelement 15 schwenkbar gehaltert ist.
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Die
Blattfeder 16 ist um eine imaginäre Stützlinie E gebogen bzw. gekrümmt, die
die beiden als Ruhepunkte dienenden Halterungsstifte 18, 18 in
der in 2 gezeigten Weise miteinander verbindet, und das
Klemmelement 15 ist durch die elastische Biegekraft der
Blattfeder 16 in Richtung auf den Plattenteller 13 gedrückt.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt ist, ist ein in Richtung
des Klemmchassis 11 vorspringender und auf dieses zu verformter
Vorsprung 16b an der Blattfeder 16 ausgebildet,
und eine Aussparung 16c, die von der Seite des Klemmchassis 11 her
vertieft ausgebildet und verformt ist, ist an einer weiteren Stelle
der Blattfeder 16 ausgebildet.
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Wie
in den 1, 2, 4 und weiteren Figuren
zu sehen ist, ist ein Zahnrad 31 großen Durchmessers mittels einer
Stange 30 auf der oberen Oberfläche des Klemmchassis 11 schwenkbar
bzw. drehbar gelagert. Ein kleineres Zahnrad bzw. Ritzel 32 ist
auf der oberen Oberfläche
des Klemmchassis 11 angeordnet und kämmt zu allen Zeiten mit dem Zahnrad 31 großen Durchmessers.
Ein Motor ist an der Unterseite des Antriebseinheitschassis 12 angebracht,
und die Antriebskraft des Motors wird durch eine Antriebskraft-Übertragungswelle variabler
Länge auf
das Ritzel 32 übertragen,
wobei die Antriebskraft-Übertragungswelle
in der Lage ist, der Veränderung
des Abstands (h1 und h2) zwischen dem Klemmchassis 11 und
dem Antriebseinheitchassis 12 zu folgen und wobei das Zahnrad 31 großen Durchmessers
durch das Ritzel 32 angetrieben wird.
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Das
Zahnrad 31 großen
Durchmessers führt durch
seine Rotationsbewegung drei Arten von Steuerfunktionen aus. Eine
erste Steuerfunktion besteht in der Steuerung der Höhe des Klemmelements 15.
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Wie
in 2 gezeigt ist, befinden sich der Vorsprung 16b und
die Aussparung 16c der Blattfeder 16 auf der Ortskurve
eines Kreisbogens mit einem Radius r von dem Mittelpunkt der Stange 30 des Zahnrads 31 großen Durchmessers.
Wenn die Lade T nicht aus dem Magazin M herausgezogen ist, besitzt
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers eine Rotationsphase, wie sie in den 1 und 2 gezeigt ist,
und zu diesem Zeitpunkt liegt ein an der oberen Oberfläche des
Zahnrads 31 großen
Durchmessers angebrachter Steuerstift 33 an dem Vorsprung 16b der
Blattfeder 16 an, so daß die Blattfeder 16 angehoben
wird. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Klemmelement 15 in
einer Höhe,
wie sie in den 3 und 6 mit (A)
bezeichnet ist.
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers aus der in 1 und 2 gezeigten
Phase im Uhrzeigersinn verdreht wird, wird der Steuerstift 33 von
dem Vorsprung 16b der Blattfeder 16 freigegeben,
und er führt
eine Gleitbewegung aus, wobei er an der unteren Oberfläche 16d der
Blattfeder 16 anliegt. Dabei nähert sich die Blattfeder 16 durch
ihre Federkraft dem Klemmchassis 11, an das Klemmelement 15 wird
geringfügig
abgesenkt, wie dies in den 3 und 7 durch
(B) dargestellt ist. Das Klemmelement 15 nähert sich
dabei der Lade T auf halbem Wege der Bewegung derselben und liegt
der oberen Oberfläche
der Platte D mit geringer Beabstandung gegenüber, wie dies in 7 gezeigt
ist. Wenn das Klemmelement 15 der Platte D mit der geringen
Beabstandung gegenüberliegt,
ist die Platte D daran gehindert, sich nach oben aus dem vertieften Aufnahmebereich 72 der
sich bewegenden Lade T herauszubewegen.
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird und der Steuerstift 33 in
die Aussparung 16c der Blattfeder 16 eintritt,
nähert
sich die Blattfeder 16 durch ihre Federkraft weiter dem
Klemmchassis 11. Dabei wird das Klemmelement 15 weiter
abgesenkt und befindet sich nun in der durch (C) dargestellten Höhe. Zu diesem
Zeitpunkt ist das Antriebseinheitschassis 12 angehoben,
und zwischen den beiden Chassis 11 und 12 ist
der Abstand h2 vorhanden, wie dies in 5 gezeigt
ist, wobei die Platte D nun zwischen dem Klemmelement 15 und
dem Plattenteller 13 festgehalten ist.
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Eine
zweite Steuerfunktion des Zahnrads 31 großen Durchmessers
besteht in der Herausbewegung der Lade T aus dem Magazin M sowie
der Hineinbewegung der Lade T in das Maganzin M.
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Wie
in den 2 und 4 gezeigt ist, ist ein Entnahmearm 35 auf
der oberen Oberfläche
des Klemmchassis 11 angeordnet und durch eine Stange 36 auf
dieser schwenkbar gehaltert. Eine Steuerflächennut 35a ist in
dem mittleren Bereich des Entnahmearms 35 ausgebildet,
und der auf der oberen Oberfläche
des Zahnrads 31 großen
Durchmessers angeordnete Steuerstift 33 ist in die Steuerflächennut 35a gleitend
verschiebbar eingeführt.
Ein lineare Gleitnut 11a ist in dem Klemmchassis 11 ausgebildet, und
ein Entnahmehaken 37 ist in der Gleitnut 11a gleitend
verschiebbar gelagert, wie dies in 4 zu sehen
ist. An der oberen Oberfläche
des Entnahmehakens 37 ist ein einstückig mit diesem ausgebildeter Stift 37a vorgesehen.
In dem äußersten
Endbereich des Entnahmearms 35 ist ein Schlitz 35b ausgebildet,
und in den Schlitz 35b ist der Stift 37a eingesetzt. Bei
antriebsmäßiger Bewegung
des Zahnrads 31 großen
Durchmessers im Uhrzeigersinn wird der Entnahmearm 35 nach
Maßgabe
des Rotationsortes des Steuerstifts 33 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, wodurch der Entnahmehaken 37 linear die Gleitnut 11a entlangbewegt
wird.
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Während der
Entnahmehaken 37 von der in 4 gezeigten
Position bei der Rotation des Zahnrads 31 großen Durchmessers
nach rechts bewegt wird, wird die in dem Magazin M befindliche,
ausgewählte
Lade Tx in die Plattenklemmposition in der Plattenauswähl- und
Antriebseinheit B befördert.
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Eine
dritte Steuerfunktion des Zahnrads 31 großen Durchmessers
besteht in der Steuerung des Antriebs des Anschlagelements 51 für die Lade
sowie eines Plattenregulierelements 55.
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Wie
in 4 gezeigt ist, ist eine Steuerflächennut 31a in
dem Zahnrad 31 großen
Durchmessers ausgebildet. Ein gestängeartiges Antriebsverbindungsglied 41,
das sich um eine Stange 42 dreht, ist an dem Klemmchassis 11 vorgesehen,
und ein an dem äußersten
bzw. freien Endbereich des Antriebsverbindungsglieds 41 angeordneter
Gleitstift 43 ist in die Steuerflächennut 31a eingesetzt.
Eine Kopplungsplatte 45 ist mit dem Antriebsverbindungsglied 41 durch
einen Stift 44 gekoppelt. Die Kopplungsplatte 45 ist
in bezug auf 4 an der rechten Endfläche derart
gehaltert, daß sie
in bezug auf 4 in Richtung (D)-(E) beweglich
ist. Das in bezug auf die Zeichnung obere Ende der Kopplungsplatte 45 ist durch
einen Stift 46 mit einem Kopplungsglied 47 gekoppelt.
Das Kopplungsglied 47 ist durch einen Stift 48 auf
dem Klemmchassis 11 schwenkbar gehaltert. Außerdem ist
das Kopplungsglied 47 durch einen Stift 49 mit
einer Steuerplatte 57 gekoppelt. Die Steuerplatte 50 ist
in bezug auf 4 an der oberen Seite des Klemmchassis 11 derart
gehaltert, daß sie
in Richtung (F)-(G) beweglich ist.
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Wie
in den 4 und 10 zu sehen ist, ist das Anschlagelement 51 an
der Unterseite des Klemmchassis 11 derart gehaltert, daß es um
einen Stift 52 schwenkbar ist. Wie in 16 übertrieben dargestellt
ist, ist das Anschlagelement 51 durch eine Feder 53 im
Uhrzeigersinn vorgespannt. Außerdem besitzt
das Anschlagelement 51 eine Regulierfläche 51a und eine niederzudrückende Fläche 51b,
die jeweils an dem Anschlagelement 51 ausgebildet sind. Wie
in 4 gezeigt ist, ist vor der Entnahme der Lade T
das Anschlagelement 51 durch die Vorspannkraft der Feder 53 im
Uhrzeigersinn verschwenkt, und die Regulierfläche 51a befindet sich
außerhalb des
Durchbewegungsbereichs der Lade T.
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers aus dem in 4 gezeigten Zustand im Uhrzeigersinn
verdreht wird, wird die aus dem Magazin M ausgewählte Lade Tx durch den Entnahmehaken 37 herausgezogen.
Bei Rotation des Zahnrads 31 großen Durchmessers gleitet der
Gleitstift 43 zuerst den auf gleichen Radius liegenden
Bereich (a) der Steuerflächennut 31a entlang,
und somit erfolgt keine antriebsmäßige Bewegung des Antriebsverbindungsglieds 41.
Wenn das Zahnrad 31 großen Durchmessers seine Rotationsbewegung
im Uhrzeigersinn fast beendet hat und die Lade Tx in den Raum zwischen dem
Chassis 11 und dem Chassis 12 hineinbewegt worden
ist, erreicht der Gleitstift 43 den Antriebsbereich (b)
der Steuerflächennut 31a,
wo sich der Radius derselben abrupt ändert und das Antriebsverbindungsglied 41 abrupt
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Bei dieser Anordnung wird
die Kopplungsplatte 45 in der Richtung (E) antriebsmäßig bewegt,
und die Steuerplatte 50 wird in der Richtung (G) antriebsmäßig bewegt.
Die niederzudrückende
Fläche 51b des
Anschlagelements 51 wird dann durch den an dem äußersten
Ende der Steuerplatte 50 vorgesehenen Niederdrückbereich 50a niedergedrückt, so
daß das
Anschlagelement 51 antriebsmäßig im Gegenuhrzeigersinn bewegt
wird. Wie in den 10 und 16 gezeigt
ist, hakt sich die Regulierfläche 51a des
Anschlagelements 51 dadurch an das hintere Ende der herausgezogenen
Lade Tx, und die Lade Tx ist dadurch an einer Rückkehr in das Magazin M gehindert.
Außerdem
blockiert die Regulierfläche 51a die
Frontseite der in dem Magazin M verbliebenen Laden T und verhindert
dadurch, daß eine
weitere Lade T herausfällt.
-
Wie
in den 10 bis 12 gezeigt
ist, ist das Plattenregulierelement 55 an der unteren Oberfläche des
Klemmchassis 11 angeordnet. Dieses Plattenregulierelement 55 ist
durch einen an der unteren Oberfläche des Klemmchassis 11 angebrachten
Stift 56 schwenkbar gehaltert und in bezug auf 10 im
Gegenuhrzeigersinn durch eine Feder 57 vorgespannt, die
zwischen dem Plattenregulierelement 55 und dem Klemmchassis 11 gespannt
ist. Außerdem
ist ein Anschlagstift 58 an der unteren Oberfläche des
Klemmchassis 11 angeordnet, und das Plattenregulierelement 55 wird
derart reguliert, daß es
aufgrund des An schlagstifts 58 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
wird.
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Wie
in 11 gezeigt ist, ist das Plattenregulierelement 55 an
der Stelle angeordnet, wo es den Spalt zwischen der herausgezogenen
Lade Tx und der unteren Oberfläche
des Klemmchassis 11 ausfüllt. Wie in 10 gezeigt
ist, ist das Plattenregulierelement 55 auf der linken Seite
des Klemmchassis 11 angeordnet. Wenn die Lade Tx herausgezogen
und in den Raum zwischen dem Chassis 11 und dem Chassis 12 hineinbewegt
wird, bewegt sich die auf der Lade Tx befindliche Platte D unter
der Unterseite des Plattenregulierelements 55 hindurch,
so daß die Platte
D daran gehindert ist, sich aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx herauszubewegen.
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Wenn
sich die Lade Tx vollständig
in den Raum zwischen dem Chassis 11 und Chassis 12 hineinbewegt
hat, wie dies in 10 gezeigt ist, bildet außerdem die
Seitenfläche 55a des
Plattenregulierelements 55 eine Wand an dem oberen Seitenbereich des
Aufnahmeaussparungsbereichs 72 der Lade Tx, wie dies in 11 gezeigt
ist, und somit ist die Platte D, wenn diese in dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 positioniert
ist oder zum Festklemmen auf halbem Wege aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 heraus
angehoben wird, an einem Herausfallen entlang der in 11 durch
den Pfeil P angedeuteten Richtung gehindert.
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Außerdem ist
ein Antriebsstück 50b an
der Steuerplatte 50 ausgebildet, wobei es von dieser weggebogen
ist. Wenn die Steuerplatte 50 durch die Antriebskraft des
Zahnrads 31 großen
Durchmessers in Richtung (F)-(G) bewegt wird, gelangt das Antriebsstück 50b in
Anlage an dem äußersten
Ende des Plattenregulierelements 50, und dadurch wird das
Plattenregulierelement 55 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
wie dies in 10 in gestrichelter Linie dargestellt
ist. Genauer gesagt kann dadurch, daß die Seitenfläche 55a des
Plattenregulierelements 55 unmittelbar nach der Freigabe
der zwischen dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 festgeklemmten
Platte D oben über
den Aufnahmeaussparungsbereich 72 der Lade Tx ragt, die
soeben aus der Klemmung freigegebene Platte D sicher in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx zurückgeführt werden.
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Genauer
gesagt wird dann, wenn die Lade Tx herausgezogen ist und die Platte
D zwischen dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 festgehalten
ist, die Steuerplatte 50 in bezug auf 10 in Richtung
(G) bewegt, und das Antriebsstück 50b wird von
dem Plattenregulierelement 55 freigegeben. Nach dem Abspielen
der Platte D beginnt das Zahnrad 31 großen Durchmessers sich im Gegenuhrzeigersinn
zu drehen, und zu diesem Zeitpunkt veranlaßt die Steuerflächennut 31a des
Zahnrads 31 großen
Durchmessers die Steuerplatte 50 zur Ausführung einer
Bewegung in Richtung (F). Unmittelbar nach der Freigabe der zwischen
dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 festgehaltenen
Platte gelangt das Antriebsstück 50b der
Steuerplatte 50 somit in Anlage an das Plattenregulierelement 50,
wodurch das Plattenregulierelement 55 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird.
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Wie
in 12 gezeigt ist, wird dabei der Rand der soeben
aus der Klemmung freigegebenen und noch über die Lade T angehobenen
Platte D durch die Seitenfläche 55a des
Plattenregulierelements 55 in bezug auf 12 zwangsläufig geringfügig nach
rechts gedrückt.
Als Ergebnis hiervon ist die Platte D nicht nur an einer Verlagerung
bzw. Verschiebung in der Richtung P gehindert, sondern sie wird
auch sicher in den Raum über
dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der Lade Tx zurückgeführt, so
daß sich
die Platte D sicher in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 absenken
läßt.
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Die 11 und 12 zeigen
die Plattenauswähl-
und Antriebseinheit B bei Betrachtung derselben gesehen aus der
Richtung des Pfeils Z in den 4 und 10.
Wie in den Figuren gezeigt ist, ist das Plattenregulierelement 55 bei
Betrachtung aus Richtung des Pfeils Z auf der linken Seite angeordnet,
und somit läßt sich
eine Verlagerung der Platte von der Lade T in Richtung nach links
(P-Richtung) von dem Pfeil Z verhindern. Andererseits ist die Platte
durch einen in den 8 und 9 gezeigten
Mechanismus auf der rechten Seite des Pfeils Z an einer Herausbewegung
gehindert.
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Wie
in den 8 und 9 gezeigt ist, ist ein L-förmiges Armelement 61 zwischen
dem Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 eingespannt.
Bei dem in dem Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Armelement 61 durch
Biegen und Verformen von Stahldraht gebildet. Das Armelement 61 kann
jedoch auch aus einem L-förmig
ausgebildeten Kunststoff oder einer L-förmig gebogenen Platte gebildet
sein.
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Das
Armelement 61 besitzt ein Ende 61a, das durch
ein auf der oberen Oberfläche
des Klemmchassis 11 ausgebildetes und von dieser nach oben gebogenes
Halterungsstück 11b schwenkbar
gelagert ist, und das andere äußerste Ende 61b des
Armelements 61 ist in ein Halterungsloch 12a gehakt, das
in bezug auf die Zeichnung in der auf der rechten Seite befindlichen
Seitenfläche
des Antriebseinheitschassis 12 ausgebildet ist.
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Wie
in 8 gezeigt ist, ist bei der Bewegung der Lade Tx
der Abstand zwischen dem Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 weit
geöffnet,
wie dies durch h1 gezeigt ist. Das Armelement 61 ist daher
in bezug auf 8 auf der rechten Seite nach
unten geneigt, und der Regulierbereich 61c des Armelements 61 nähert sich
auf der rechten Seite des Pfeils Z der Oberseite der Lade. Bei dieser
Anordnung ist der Rand der Platte D auf der in bezug auf die Zeichnung
rechten Plattenseite an einem Herausfallen aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade T gehindert.
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Wenn
die Lade vollständig
in die Plattenauswähl-
und Antriebseinheit gezogen ist und zwischen dem Plattenteller 13 und
dem Klemmelement 15 eingeklemmt ist, nähert sich das Klemmchassis 11 dem Antriebseinheitschassis 12 mit
der Beabstandung h2, wie dies in 9 gezeigt
ist. Das Armelement 61 wird auf seiner in bezug auf die
Zeichnung rechten Seite durch die Annäherungsbewegung angehoben,
und der Regulierbereich 61c des Armelements 61 wird von
der Platte D getrennt, wodurch der rotationsmäßige Antrieb der Platte D nicht
verhindert wird.
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Nach
der rotationsmäßigen Bewegung
der Platte D bzw. dem Abspielen derselben wird der Abstand zwischen
dem Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 unmittelbar
nach der Freigabe der zwischen dem Plattenteller 13 und
dem Klemmelement 15 gehaltenen Platte erhöht, und
dadurch nähert
sich der Regulierbereich 61c des Armelements 61 in
einem geneigten Zustand der Lade Tx. Dabei wird die Platte unmittelbar
nach Freigabe der Klemmung derselben sicher in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 zurückgeführt, wobei
sie durch den geneigt angeordneten Regulierbereich 61c geführt wird.
Die Platte D kann somit in bezug auf die 8 und 9 nicht
in Richtung nach rechts entweichen.
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Als
nächstes
wird die Konstruktion des Maganzins M beschrieben, das in die in 1 gezeigte Plattenaufnahmeeinheit
A einführbar
ist.
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Dabei
zeigt 14 eine Perspektivansicht des
Magazins M gesehen von schräg
oben, 15 zeigt eine Perspektivansicht
des Magazins M gesehen von schräg
unten, und 16 zeigt eine Perspektivansicht
unter Darstellung der inneren Ausbildung des Magazins M.
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In
dem Magazin M sind mehrere Laden T untergebracht, wobei sich auf
jeder Lade T eine Platte D anordnen läßt. Bei dem vorstehend erläuterten Plattenwechsler
sind jeweils sechs Stufen der Positioniernuten 10a in vertikaler
Richtung in dem Gehäuse 10 ausgebildet,
und das Klemmchassis 11 und das Antriebseinheitschassis 12 besitzen
sechs Stufen vertikaler Stoppostionen. In dem Magazin M lassen sich
zwar sechs Laden T auswählen,
jedoch besitzt das in 14 und den nachfolgenden Figuren gezeigte
Magazin M für
eine Vereinfachung der Darstellung nur vier Laden T.
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Wie
in 15 gezeigt ist, sind mehrere Stufen bzw. Etagen
von Gleitnuten 71, 71 an der Innenfläche jeder
der einander gegenüberliegenden
Seitenwände
des Magazins M ausgebildet, und die einander entgegengesetzten Randbereiche
jeder Lade T sind in den Gleitnuten 71, 71 gleitend
verschiebbar aufgenommen, wobei sich jede Lade T aus der Entnahmeöffnung Ma
des Magazins herausziehen läßt.
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Wie
in 16 zu sehen ist, ist in jeder Lade T in der oberen
Oberfläche
derselben der Aufnahmeaus sparungsbereich 72 ausgebildet,
in dem die Platte D zu plazieren ist, und außerdem ist der Boden des Aufnahmeaussparungsbereichs 72 zur
Bildung einer U-förmigen zentralen Öffnung 73 ausgeschnitten.
Außerdem
ist eine teilkreisförmige
Aussparung 75 unten an der unteren Oberfläche des
vorderen Plattenbereichs 74 der Lade T ausgebildet, wobei sich
die Aussparung 75 zu der zentralen Öffnung 73 fortsetzt.
Wenn die Lade Tx herausgezogen und die darauf befindliche Platte
D angehoben wird, wird die Platte D von dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx getrennt und zwischen dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 und
der teilkreisförmigen Aussparung 75 an
der unteren Oberfläche
der über diesem
Aufnahmeaussparungsbereich 72 angeordneten Lade T positioniert
und rotationsmäßig angetrieben.
Wie in 15 zu sehen ist, ist eine teilkreisförmige Aussparung 76 auch
an der Innenfläche
der Deckenplatte des Magazins M ausgebildet, und wenn die oberste
Lade T herausgezogen wird, wird die auf dieser Lade T befindliche
Platte D angehoben und in dem Raum zwischen dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 und
der Aussparung 76 antriebsmäßig bewegt.
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Ein
Vorsprung 77, mit dem der Entnahmehaken 37 in
Eingriff tritt, ist außerdem
an der Frontseite jeder Lade T ausgebildet.
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Wie
in 10 gezeigt ist, sind Positionieröffnungen 78, 78 an
dem Rand des Aufnahmeaussparungsbereichs 72 der Lade T
in senkrechter Richtung verlaufend an zwei Stellen (oder auch drei
oder mehr Stellen) vorgesehen. Wie in 13 gezeigt
ist, ist dann, wenn die Lade Tx vollständig in den Raum zwischen dem
Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 hineinbewegt
ist und das Antriebseinheitschassis 12 angehoben ist, die
untere Oberfläche
der Lade Tx auf der oberen Ober fläche des Antriebseinheitschassis 12 angeordnet.
Positionierstifte 81, 81 mit sich jeweils verjüngendem äußeren Ende sind
auf der oberen Oberfläche
des Antriebseinheitschassis 12 angeordnet und greifen in
die Positionieröffnungen 78, 78 ein,
so daß sich
die Lade Tx positionieren läßt.
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Wie
weiterhin in den 10 und 13 gezeigt
ist, liegt jeder der Positionierstifte 81 an dem Rand des
Aufnahmeaussparungsbereichs 72 der Lade dem Umfang der
Platte D gegenüber.
Als Ergebnis hiervon wird der Umfang der Platte D durch die Positionierstifte 81, 81 reguliert
bzw. festgelegt, bis die Platte D durch den Plattenteller 13 aus
dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 herausgehoben wird und
durch das Klemmelement 15 festgeklemmt wird, so daß eine Verlagerung
der Platte D in bezug auf 13 nach
rechts und links (in bezug auf 10 in
senkrechter Richtung) verhindert ist. Die Platte D ist somit derart
zentriert, daß sie
sich sicher zwischen dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 festhalten
läßt.
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Als
nächstes
wird eine Reihe von Betriebsvorgängen
eines Plattenauswähl-Abspielgeräts mit der
vorstehend beschriebenen Konstruktion erläutert.
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Keine Platte ausgewählt
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Wenn
keine Platte D abgespielt wird, ist das auf der oberen Oberfläche des
Klemmchassis 11 angeordnete Zahnrad 31 großen Durchmessers
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß es sich in der in den 1, 2 und 4 gezeigten
Phase befindet. Dabei befindet sich der Steuerstift 33 des Zahnrads 31 großen Durchmessers
an dem Nutanfangsende der Steuerflächennut 35a des Entnahmearms 35,
so daß der
Entnahmearm 35 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt ist.
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Wie
in den 2 und 3 zu sehen ist, befindet sich
der von der unteren Oberfläche
der Blattfeder 16 vorstehende Vorsprung 16b zu
diesem Zeitpunkt auf dem auf dem Zahnrad 31 großen Durchmessers
angeordneten Steuerstift 33, und somit befindet sich die
Blattfeder 16 in der am weitesten von dem Klemmchassis 11 entfernten
Position. Das an dem äußersten
Ende der Blattfeder 16 gehalterte Klemmelement 15 befindet
sich somit in der Position, in der es am weitesten von dem Plattenteller 13 beabstandet
ist, wie dies in 3 und 6 zu sehen ist.
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Außerdem befindet
sich der an dem Antriebsverbindungsglied 41 angeordnete
Gleitstift 43 an dem Nutanfangsende des denselben Radius
aufweisenden Bereichs (a) der Steuerflächennut 31a des Zahnrads 31 großen Durchmessers,
und das Antriebsverbindungsglied 41 ist in bezug auf 4 im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Die Kopplungsplatte 45 ist daher in Richtung
(D) bewegt, und die Steuerplatte 50 ist in Richtung (G)
bewegt, und somit ist der Niederdrückbereich 50a an dem äußersten
Ende der Steuerplatte 50 von dem an dem Klemmchassis 11 vorgesehene
Anschlagelement 51 getrennt. Das Anschlagelement 51 ist
somit durch die Druckkraft der Feder 53 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, und die Regulierfläche 51a des
Anschlagelements 51 befindet sich außerhalb des Bewegungsbereichs
der Lade T. Außerdem
ist das an der Steuerplatte 50 ausgebildete Antriebsstück 50b von
dem Plattenregulierelement 55 getrennt. Als Ergebnis hiervon
ist das Plattenregulierelement 55 in derselben Weise, wie
dies in 10 gezeigt ist, durch die Feder 57 im
Gegenuhrzeigersinn vorgespannt und durch den Anschlagstift 58 reguliert
bzw. festgelegt.
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Zu
diesem Zeitpunkt sind das Klemmchassis 11 und das Antriebseinheitschassis 12 mit
dem großen
Abstand h1 miteinander verriegelt, und das zwischen dem Klemmchassis 11 und
dem Antriebseinheitschassis 12 eingespannte Armelement 61 ist
bei Betrachtung in Richtung des Pfeils Z in der in 8 gezeigten
Weise auf seiner rechten Seite nach unten geneigt.
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Plattenauswähl- und
Herausziehvorgang
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Die
Auswahl der Lade T, auf der sich eine gewünschte Platte D befindet, erfolgt
durch antriebsmäßige Bewegung
des in 1 gezeigten Motors 23. Die Antriebskraft
des Motors 23 wird durch die Geschwindigkeitsuntersetzungs-Zahnräder 24 auf
die Zahnstange 25 übertragen
und verursacht eine antriebsmäßige Bewegung
der Antriebsplatte 26. Diese Antriebskraft wird durch die
Verbindungsgestängeplatte 27 auf
die Antriebsplatte 28 übertragen
und treibt beide Antriebsplatten 26, 28 an. Das
Antriebseinheitschassis 12 wird durch die Antriebskraft
der in einer X-Form kombinierten Antriebsgestänge 21 und 22 nach
oben und unten bewegt, und das im Abstand h1 mit dem Antriebseinheitschassis 12 verriegelte Klemmchassis 11 wird
zusammen mit dem Antriebseinheitschassis 12 ebenfalls nach
oben und nach unten bewegt.
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Wenn
das Klemmchassis 11 und das Antriebseinheitschassis 12 die
der gewünschten
Platte D in dem Magazin M gegenüberliegende
Position erreichen, wird die Bewegung der beiden Chassis 11 und 12 nach
oben oder nach unten gestoppt, und nur das Klemmchassis 11 wird
in dem Gehäuse 10 durch ein
beliebiges Paar der in 1 gezeigten Positioniernuten 10a verriegelt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß das
Antriebseinheitschassis 12 nicht mit dem Gehäuse 10 verriegelt
ist.
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Als
nächstes
wird das Zahnrad 31 großen Durchmessers durch das
Ritzel 32 im Uhrzeigersinn verdreht. Bei der Rotationsbewegung
des Zahnrads 31 großen
Durchmessers im Uhrzeigersinn gleitet der Steuerstift 33 zuerst
in der Steuerflächennut 35a des
Entnahmearms 35, und der Entnahmearm 35 wird daher
im Uhrzeigersinn antriebsmäßig bewegt, und
somit wird der mit dem äußersten
Ende des Entnahmearms 35 gekoppelte Entnahmehaken 37 aus der
in den 1, 2 und 4 gezeigten
Position in Richtung nach rechts bewegt. Dabei wird der Vorsprung 77 der
aus dem Magazin M ausgewählten Lade
Tx durch den Entnahmehaken 37 in bezug auf die Zeichnung
in Richtung nach rechts herausgezogen, und die Lade Tx wird in den
Raum zwischen dem Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 herausgeführt. Dabei
wird die Lade Tx unter der Führung
durch die C-förmigen
Ladeführungen 19, 19,
die an den Innenflächen
der einander gegenüberliegenden
Seitenplatten des Klemmchassis 11 angeordnet sind, in den
Raum zwischen den beiden Chassis 11 und 12 bewegt.
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers seine Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn beginnt, wird
der Steuerstift 33 von dem Vorsprung 16b der Blattfeder 16 gelöst, und
er liegt an der unteren Oberfläche 16d der
Blattfeder 16 an (siehe 3) und gleitet
die untere Oberfläche 16d entlang.
Dabei nähert
sich die Blattfeder 16 durch ihre Federkraft dem Klemmchassis 11,
und das Klemmelement 15 wird in die in den 3 und 7 gezeigte
Position (B) abgesenkt. Das Klemmelement 15 nähert sich dadurch
einer Position unmittelbar über
der durch den Entnahmearm 35 herausgezogenen Lade Tx und
liegt dieser mit geringer Beabstandung gegenüber. Die in dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx befindliche Platte D wird dadurch auf halbem Wege ihrer
Bewegung durch das unmittelbar darüber befindliche Klemmelement 15 einreguliert und
an einem Verlassen des Aufnahmeaussparungsbereichs 72 gehindert.
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Wie
in 11 gezeigt ist, ist das Plattenregulierelement 55 an
der unteren Oberfläche
des Klemmchassis 11 auf der in bezug auf 10 linken Seite
des Pfeils Z angeordnet und zwischen der oberen Oberfläche der
Lade Tx und dem Klemmchassis 11 positioniert. Der Umfang
der auf der Lade Tx befindlichen Platte D läuft somit unter der Unterseite des
Plattenregulierelements 55 hindurch, und somit ist der
Umfang der Platte D an einem Austreten aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx gehindert. Wenn die Lade Tx in die in 10 gezeigte
Position vollständig
herausgezogen ist, bildet die Seitenfläche 55a des Plattenregulierelements 55 eine
Wandfläche
zwischen der oberen Oberfläche der
Lade Tx und der unteren Oberfläche
des Klemmchassis 11 auf der Seite des Aufnahmeaussparungsbereichs 72,
wie dies in 11 gezeigt ist. Selbst wenn
das Klemmelement 55 durch Vibration nach oben bewegt werden
sollte und die Platte D aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 herausgehoben werden
sollte, ist die Platte D somit an einer Verlagerung in seitlicher
Richtung der Lade Tx in Richtung des in 11 gezeigten
Pfeils P gehindert.
-
Da
zu diesem Zeitpunkt der Abstand h1 zwischen dem Klemmchassis 11 und
dem Antriebseinheitschassis 12 vorhanden ist, ist andererseits
das Armelement 61 in bezug auf 8 auf seiner
rechten Seite sowie auf der rechten Seite des Pfeils Z abgesenkt,
und somit nähert
sich der Regulierbereich 61c des Armelements 61 auf
seiner in bezug auf die Zeichnung rechten Seite der Oberseite der
Lade Tx. Als Ergebnis hiervon kann sich der Rand der Platte auf
der rechten Seite nicht oben aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx herausbewegen, und außerdem
kann sich der Rand der Platte auch in der in bezug auf die Zeichnung
rechten Richtung nicht aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 herausbewegen.
-
Wie
vorstehend erwähnt
wurde, ist bei Auswahl der Lade Tx und Bewegung derselben in den Raum
zwischen dem Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 das
Klemmelement 15 nach unten hin der Platte D in dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 mit
der geringfügigen
Beabstandung gegenüberliegend
angeordnet, und das Plattenregulierelement 55 ist der Platte
D auf der in bezug auf 11 linken Seite des Pfeils Z
gegenüberliegend angeordnet,
und außerdem
nimmt der Regulierbereich 61c des Armelements 61 eine
Regulierung bzw. Festlegung des rechten Umfangsbereich der Platte
D in der in 8 gezeigten Weise vor. Die Platte
D ist daher vollständig
an einem Verlassen des Aufnahmeaussparungsbereichs 72 der
Lade Tx gehindert.
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Plattenfestklemmvorgang
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers in seine am weitesten im Uhrzeigersinn verdrehte Position
gedreht wird, wird die Lade Tx durch den Entnahmearm 35 vollständig in
den Raum zwischen den beiden Chassis 11 und 12 herausgezogen.
Dabei wird das Antriebseinheitschassis 12 durch die Antriebsgestänge 21, 22 weiter
angehoben, und der Zwischenraum zwischen dem mit dem Gehäuse 10 verriegelten
Klemmchassis 11 und dem Antriebseinheitschassis 12 wird
auf h2 verkürzt.
-
Zu
diesem Zeitpunkt ist die untere Oberfläche der Lade Tx auf der oberen
Oberfläche
des Antriebseinheitschassis 12 angeordnet, und die auf
der oberen Oberfläche
des Antriebseinheitschassis 12 angeordneten Positionierstifte 81, 81 befinden
sich in Eingriff mit den Positionieröffnungen 78, 78 der
Lade Tx, so daß die
Lade Tx in der in 10 gezeigten Weise positioniert
ist.
-
Der
auf dem angehobenen Antriebseinheitschassis 12 vorgesehene
Plattenteller 13 wird mit der zentralen Öffnung der
Platte D in Eingriff gebracht, und außerdem wird die Platte D durch
den Plattenteller 13 von dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der Lade
Tx abgehoben. Die äußersten
Ende der Positionierstifte 81, 81 liegen dabei
den entgegengesetzten Seiten des Umfangs der Platte D gegenüber, und die
Platte D ist derart zentriert und geführt, daß keine Verlagerung der Platte
in Richtung der Plattenfläche erfolgt,
wie dies in 13 zu sehen ist.
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Wenn
das Zahnrad 31 großen
Durchmessers vollständig
im Uhrzeigersinn verdreht ist, befindet sich der an dem Zahnrad 31 großen Durchmessers
vorgesehene Steuerstift 33 in Eingriff mit der Aussparung 16c der
Blattfeder 16, und somit nähert sich die Blattfeder 16 weiter
an das Klemmchassis 11 an, und das Klemmelement 15 wird
in seine niedrigste Position (C) abgesenkt. Zu diesem Zeitpunkt
ist die Platte D zwischen dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 eingeklemmt,
wie dies in 5 gezeigt ist.
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Es
ist anzumerken, daß zu
dem Zeitpunkt, wenn das Antriebseinheitschassis 12 angehoben
ist und der Abstand zwischen dem Antriebseinheitschassis 12 und
dem Klemmchassis 11 auf h2 verkürzt ist, das Armelement 61 auf seiner
rechten Seite angehoben ist, wie dies in 9 gezeigt
ist, und der Regulierbereich 61c des Armelements 61 von
der Platte D getrennt ist. Die Rotationsbewegung der Platte D wird
daher nicht durch das Armelement 61 beeinträchtigt.
-
Zu
dem Zeitpunkt, wenn das Zahnrad 31 großen Durchmessers in seine am
weitesten im Uhrzeigersinn verdrehte Position gedreht wird, wird
das Antriebsverbindungsglied 41 durch den Antriebsbereich (b)
der Steuerflächennut 31a des
Zahnrads 31 großen
Durchmessers im Gegenuhrzeigersinn antriebsmäßig bewegt, und somit wird
die Kopplungsplatte 45 in Richtung (E) bewegt und die Steuerflächenplatte 50 in
Richtung (G) bewegt. Der Niederdrückbereich 50a an dem äußersten
Ende der Steuerplatte 50 gelangt dann in Anlage an der
niederzudrückenden
Fläche 51b des
Anschlagelements 51, so daß das Anschlagelement 51 im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird und die Regulierfläche 51a des
Anschlagelements 51 sich mit dem hinteren Ende der Lade
Tx verhakt und die Lade Tx dadurch an einer Zurückbewegung in Richtung des
Magazins M gehindert ist, wie dies in 10 gezeigt
ist. Außerdem
sind die in dem Magazin M verbliebenen Laden T durch die Regulierfläche 51a an
einem Herausfallen aus dem Magazin M gehindert.
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Klemmfreigabevorgang
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Wenn
die Wiedergabe der Platte beendet ist, wird das Zahnrad 31 großen Durchmessers
im Gegenuhrzeigersinn verdreht, und somit wird der auf dem Zahnrad 31 großen Durchmessers
angeordnete Steuerstift 33 aus der Aussparung 16c der
Blattfeder 16 freigegeben und gelangt in Anlage an der
unteren Oberfläche 16d der
Blattfeder 16. Die Blattfeder 16 wird somit leicht
angehoben und das Klemmelement wird in die Position (B) angehoben
und die zwischen dem Plattenteller 13 und dem Klemmelement 15 festgeklemmte
Platte D wird freigegeben.
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Gleichzeitig
wird das Antriebseinheitschassis 12 abgesenkt und die durch
den Plattenteller 13 abgehobene Platte D wird in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx zurückgeführt, und
die obere Oberfläche
des Antriebseinheitschassis 12 wird von der unteren Oberfläche der
Lade Tx getrennt.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird das Antriebsverbindungsglied 41 durch
die Steuerflächennut 31a des Zahnrads 31 großen Durchmessers
im Uhrzeigersinn antriebsmäßig bewegt,
und somit wird die Kopplungsplatte 45 in Richtung (D) antriebsmäßig bewegt und
die Steuerplatte 50 in Richtung (F) antriebsmäßig bewegt.
Dadurch gelangt das an der Steuerplatte 50 vorgesehene
Antriebsstück 50b in
Anlage an dem Plattenregulierelement 55, und das Plattenregulierelement 55 wird
dadurch im Gegenuhrzeigersinn antriebsmäßig bewegt, wie dies in 10 in
gestrichelter Linie dargestellt ist, und die Seitenfläche 55a desselben
ragt geringfügig
oben über
den Aufnahmeaussparungsbereich 72, wie dies in 12 gezeigt
ist. Der Umfang der Platte D, die aus der Klemmung durch das Klemmelement 15 freigegeben
worden ist und sich auf halbem Wege ihrer Absenkbewegung befindet,
wird somit durch die Seitenfläche 55a des
Plattenregulierelements 55 in bezug auf 12 nach
rechts gedrückt,
und dadurch wird die Platte D ohne Wanken in P-Richtung in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 zurückgeführt.
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Andererseits
wird beim Absenken des Antriebseinheitschassis 12 das Armelement 61 auf
seiner rechten Seite sowie der in bezug auf den Pfeil Z rechten
Seite abge senkt, so daß der
Umfang der Platte D auf der rechten Seite derselben durch den Regulierbereich 61c des
Armelements 61 in Absenkrichtung geführt wird, wodurch sich die
Platte D sicher in den Aufnahmeaussparungsbereich 72 zurückführen läßt.
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Beim
Verschwenken des Entnahmearms 35 im Gegenuhrzeigersinn
wird die Lade Tx dann in das Magazin M zurückgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird jedoch
die obere Oberfläche
der Platte D durch das Klemmelement 15 reguliert, das sich
in der vorstehend beschriebenen Weise in der Position (B) befindet,
und die einander gegenüberliegenden
Seiten des Umfangs der Platte D werden durch das Plattenregulierelement 55 und
das Armelement 61 reguliert. Selbst beim Zurückführen der
Lade Tx kann somit die Platte D nicht aus dem Aufnahmeaussparungsbereich 72 der
Lade Tx herausgelangen.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Platte
zwar derart zwischen dem Plattenteller und dem Klemmelement gehalten, daß das Klemmchassis 11 mit
dem Gehäuse 10 verriegelt
ist und das Antriebseinheitschassis 12 angehoben wird,
jedoch kann die Anordnung auch derart ausgelegt sein, daß das Antriebseinheitschassis 12 festgelegt
ist und das Klemmchassis 11 abgesenkt wird. Alternativ
hierzu können
auch beide Chassis 11 und 12 in Richtung aufeinanderzu
beweglich ausgebildet sein.
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Außerdem ist
der Mechanismus zum Bewegen des Klemmelements 15 auf die
drei Stufen (A), (B) und (C) nicht auf das Zahnrad 31 großen Durchmesser
begrenzt, sondern es können
auch andere Steuerflächenelemente
oder dergleichen verwendet werden.