DE4400460A1 - Sitz- und/oder Liegemöbel - Google Patents
Sitz- und/oder LiegemöbelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz- und/oder Liegemöbel
in Form eines Bettes, eines Sessels, eines Sofas, od. dgl.,
wobei das Bett einen Bettkasten und ein Kopfteil mit
Nutzräumen aufweist und der Sessel sowie das Sofa
Seitenteile zur Bildung von Armlehnen besitzt.
Die im Handel angebotenen Polstermöbel in Form von Betten,
Sessel, Sofas, od. dgl., haben einen hohen Anteil an
handwerklichen Arbeitserfordernissen, was sowohl bei
hochwertigen Polstermöbeln als auch bei Polstermöbel mit
preiswerteren Materialien die Herstellungs- und somit
Verkaufskosten in einem hohen Rahmen hält.
Insbesondere bei einer im Design variablen Gestaltung dieser
Polstermöbel ist der Arbeitsaufwand verhältnismäßig hoch,
was sich auf die Herstellungskosten äußerst nachteilig
auswirkt, da hier individuelle Fertigungen erforderlich
sind.
Weiterhin bestehen diese Polstermöbel aus einer Vielzahl an
unterschiedlichen Materialien, die das in der heutigen Zeit
gewünschte Recycling nicht im erforderlichen Maße zulassen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein aus wenigen
unterschiedlichen und recycelbaren Materialien bestehendes
Sitz- und/oder Liegemöbel zu schaffen, welches einfach,
kostengünstig und rationell in vielen Gestaltungsvariationen
bei verringerten handwerklichen Arbeitsmaßnahmen herstellbar
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die sich daran anschließenden Unteransprüche beinhalten
Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche
Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Das Sitz- und/oder Liegemöbel gemäß der Erfindung in Form
eines Bettes mit Kopfteil, eines Sofas oder eines Sessels,
weist ein Trägerteil aus einem recycelbaren Kunststoff auf,
das im Tiefziehverfahren in den verschiedensten
Gestaltungsformen herstellbar ist und auf dem ein Bezug als
Dekorschicht aus den verschiedensten Oberflächenmaterialien
aufgebracht, vorzugsweise ebenfalls im Tiefziehverfahren
festgelegt worden ist.
Dieses Trägerteil bildet ein Teil eines Kopfteiles oder das
Kopfteil insgesamt für ein Bett und ist als Seitenteil mit
Armlehne für einen Sessel oder eines Sofas hergestellt und
in sich selbst tragend ausgeführt und zeigt an der gesamten
Sichtseite die Dekorschicht.
Aus einer Kunststoffplatte oder -folie wird unter Erwärmung
im Tiefziehverfahren das Trägerteil hergestellt, was dann
die Tragfunktion des Kopfteiles bzw. des Seitenteiles
ergibt. Auf diese vorgefertigte Form wird dann ebenfalls im
Tiefziehverfahren der Bezug als Dekorschicht, wie
Textilschicht, Kunststoffolie, Flockschicht, Furnier, od.
dgl., in den verschiedensten bzw. gewünschten Farben
aufgebracht, und somit ist das Trägerteil mit Dekorschicht
als einstückiges Werkstück ohne handwerkliche Maßnahmen in
einfacher, kostengünstiger und rationeller Weise
hergestellt.
Das Trägerteil wird als schalenartiges Tiefziehteil
ausgeführt und kann dabei mit einer Holz- oder Laminatplatte
zu dem Kopf- bzw. Seitenteil verbunden werden oder aber läßt
sich zweischalig im Tiefziehverfahren zu einem hohlen
Trägerteil für die Seitenteile verbinden.
Beim Herstellen des Trägerteiles im Tiefziehverfahren werden
gleichzeitig Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel aus
Holz oder Laminat bzw. Führungen in Form von Nuten oder
Auflagen mit eingezogen, wodurch eine Verbindung bzw.
Befestigung von Teilen des entsprechenden Möbels ohne
weiteres möglich ist.
Die mit eingezogenen Holzteile oder aber auch Muttern,
Buchsen, od. dgl., gehen mit dem Kunststoff des Trägerteiles
keine Haft- oder Klebeverbindung ein, sondern werden von
diesem lediglich lagefixiert umschlungen und dadurch ist
beim späteren Recyceln ein einfaches Entfernen dieser
eingebrachten Teile möglich.
Um dem im Tiefziehverfahren hergestellten Trägerteil eine
sogenannte Softeigenschaft zu verleihen, besteht die
Möglichkeit, zwischen Trägerteil und Dekorschicht eine
Kunststoffschaumschicht aufzubringen, wobei diese beiden
Schichten durch Kleber miteinander und mit dem Trägerteil
ebenfalls im Tiefziehverfahren verbunden werden, wobei das
Trägerteil dabei die vorgefertigte Form bildet und die
anderen beiden Schichten im zweiten Arbeitsgang aufgebracht
werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, auch die Dekorschicht
durch Nageln, Kleben, Klettbänder, od. dgl., in manueller
Weise auf das Trägerteil aufzubringen.
Die Formgebung des Trägerteiles ist aufgrund des
Tiefziehverfahrens vielgestaltig und entsprechend dieser
Formgebung läßt sich auch die Dekorschicht im
Tiefziehverfahren an das Trägerteil paßgenau anbringen.
Die Art, Werkstoffwahl und Farbgebung der Dekorschicht kann
verschiedenartig gewählt werden.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung und Herstellung
eines Trägerteiles für Kopfteile von Betten und Seitenteile
für Sitzmöbel ist unter Ausschluß von wesentlichen
handwerklichen Maßnahmen ein äußerst rationelles
Herstellungsverfahren bei großer Variation in der Formgebung
für Möbelteile geschaffen worden und dadurch der
Herstellungs- und Verkaufspreis dieser Möbelteile wesentlich
gesenkt worden.
Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt, welche nachfolgend näher erläutert werden. Es
zeigt (zeigen):
Fig. 1 eine Perspektive eines Kopfteiles mit Nutzräumen
eines Bettes,
Fig. 2 eine Perspektive eines aus Bettkasten und Kopfteil
bestehenden Bettes,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein tiefgezogenes
Trägerteil mit Dekorschicht des Kopfteiles nach
Fig. 1 gemäß Schnittlinie I-I,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine aus Trägerteil,
Schaumstoffschicht und Dekorschicht gebildeten
Wandung des Trägerteiles,
Fig. 5 eine Perspektive eines tiefgezogenen Bettkastens,
Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Sofa-Seitenteil aus
einem tiefgezogenen Trägerteil und einer Holz- oder
Laminatplatte,
Fig. 7 einen Querschnitt durch ein aus zwei tiefgezogenen
Kunststoffplatten oder -folien gebildetes hohles
Trägerteil als Sofa-Seitenteil,
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Trägerteilwandung mit
eingelassener Holzleiste,
Fig. 9 einen Querschnitt durch ein Trägerteil aus zwei
tiefgezogenen Kunststoffschalen mit eingelassener
Holzleiste und daran befestigter Laufrolle,
Fig. 10a Seitenansichten von Trägerteilen mit
bis 10d verschiedenen, eingelassenen Befestigungs- und/oder
Verbindungsteilen,
Fig. 11a Vorderansichten von Sofa- oder Sessel-Seitenteilen
bis 11e in verschiedener Formgebung, wobei das Seitenteil
in Fig. 11b teilweise im Schnitt dargestellt ist.
Das Sitz- und/oder Liegemöbel ist in Form eines Bettes,
eines Sessels, eines Sofas, od. dgl., ausgeführt und dabei
hat das Bett einen Bettkasten (1) und ein Kopfteil (2) mit
Nutzräumen (3) und der Sessel sowie das Sofa Seitenteile (4)
zur Bildung von Armlehnen (5).
Das Kopfteil (3) und das Seitenteil (4) ist jeweils aus
mindestens einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie
unter Erwärmung schalenartig tiefgezogenen Trägerteil (6)
mit/ohne in dem Trägerteil (6) angeordneten, mit der
Kunststoffplatte oder -folie beim Tiefziehen lagefixiert,
jedoch lösbar verbundenen Befestigungs- und/oder
Verbindungsmitteln (7) und einer am Trägerteil (6) im
Sichtflächenbereich durch Tiefziehen paßgenau angeformten
und mit dem Trägerteil (6) verbundenen Dekorschicht (8)
gebildet.
Das Trägerteil (6) ist aus einem recycelbaren Kunststoff
tiefgezogen.
Die Dekorschicht (8) kann von einer verschiedenartigsten
Schicht gebildet sein, z. B. von einer Textilschicht, einer
Kunststoffolie, einer Flockschicht (Trägerschicht mit
Beflockung), einem Bezug in ledergenarbter Ausführung, einem
Furnier, od. dgl., und in den verschiedensten Farben.
Die Dekorschicht (8) ist mittels Kleber und unter Vakuum an
das Trägerteil (6) angeformt; hierbei bildet das Trägerteil
(6) die Form, auf und über die die Dekorschicht (8)
maschinell tiefgezogen wird.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Dekorschicht (8)
manuell an und über das Trägerteil (6) zu ziehen, formen und
spannen und durch Nägel, Klammern, Zierkordeln, Bänder,
Klettbänder, od. dgl., zu befestigen.
Zwischen Trägerteil (6) und Dekorschicht (8) läßt sich eine
Dämpfungsschicht (9) aus einem Kunststoffschaumstoff
anordnen, wie in Fig. 4 gezeigt, die dem Trägerteil (6)
einen Softcharakter gibt.
Diese Dämpfungsschicht (9) und die daraufliegende
Dekorschicht (8) werden mittels Kleber miteinander und mit
dem Trägerteil (6) verbunden und durch Tiefziehen an dem
vorgeformten Trägerteil (6) angeformt; mit (10) ist in Fig.
4 eine Trägerschicht der Dekorschicht (8) bezeichnet, die
sich mit der Schaumstoffschicht (9) verbindet.
Bei dieser Ausführung wird zuerst das Trägerteil (6)
tiefgezogen und dann werden auf dasselbe als Form die beiden
Schichten (9, 8) übereinanderliegend aufgelegt, dabei Kleber
auf das Trägerteil (6) und zwischen beide Schichten (9, 8)
gebracht, und dann in einem zweiten Arbeitsschritt die
beiden Schichten (9, 8) über das Trägerteil (6) tiefgezogen
und mit dem Trägerteil (6) verbunden.
Die Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) sind von
Holzleisten (Fig. 10a), Holzplatten (Fig. 10c), Holz-
Kufenteilen (Fig. 10a), Holz-Winkeln (Fig. 10b), von
Buchsen, Muttern, od. dgl., gebildet und in im Querschnitt
hinterschnittenen Verformungen (11) - wie Fig. 8 und 9
zeigen - des Trägerteiles (6) verbindungslos, jedoch
lagefixiert gehalten und liegen zur Außenseite des
Trägerteiles (6) mindestens teilweise frei.
Der Trägerteil-Kunststoff umgreift beim Tiefziehen die im
Querschnitt hinterschnittenen Teile (7), hält sie somit
lagefixiert fest, geht mit ihnen jedoch keine Haft- oder
Klebeverbindung ein, so daß sie beim Recyceln einfach
herausgenommen werden können.
In das Trägerteil (6) lassen sich von der Außenseite her
zugängliche Führungen (12) - Fig. 7 - in Nutform oder
Auflagen in Leistenform tiefgezogen einformen. Dieses
erfolgt an der Seite des Trägerteiles (6), beim Seitenteil
(4) an der Innenseite für herauszieh- oder herausschwenkbare
Sitz-Liegeteile und beim Kopfteil (3) an den Seiten für
Schubkästenführungen, Rolläden, Regalbödenauflagen, od.
dgl.
Wie Fig. 6 zeigt, kann das schalenförmig tiefgezogene
Trägerteil (6) mit Dekorschicht (8) mit einer Platte (13)
aus Holz (Spanplatte) oder Laminat ein Seitenteil (4) eines
Sessels oder Sofas bilden und dabei läßt sich das an der
Seitenteil-Außenseite liegende Trägerteil (6) durch Kleben,
Stecken, Klammern, od. dgl., mit der Platte (13) verbinden.
An der ebenen, innen liegenden Platte (13) wird dann das
Gestell oder eine Schwenk-Ziehführung für das Sitz-Liegeteil
des Sofas oder Sessels befestigt.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung ist das
Sessel- bzw. Sofa-Seitenteil aus zwei aus zwei
Kunststoffplatten oder -folien unter Erwärmung tiefgezogenen
und in einer Trennebene (14) herstellungsmäßig homogen
verbundenen Schalenteilen (6a, 6b) zu einem hohlen
Trägerteil (6) ausgebildet und an dieses hohle Trägerteil
(6) ist im Sichtflächenbereich die Dekorschicht (8) paßgenau
angeformt und mit dem Trägerteil (6) verbunden (Fig. 7 und
9)
In ein oder beide Schalenteile (6a, 6b) des hohlen Trägerteiles (6) lassen sich Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) und/oder Führungen (12) oder Auflagen beim Tiefziehen teilweise umformen oder ein- bzw. anformen und zwar in verschiedenen Verlaufformen, entsprechend Fig. 7 und 10.
In ein oder beide Schalenteile (6a, 6b) des hohlen Trägerteiles (6) lassen sich Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) und/oder Führungen (12) oder Auflagen beim Tiefziehen teilweise umformen oder ein- bzw. anformen und zwar in verschiedenen Verlaufformen, entsprechend Fig. 7 und 10.
Die Trennebene (14) des hohlen Trägerteiles (6) kann in
einer oder in mehreren Ebenen verlaufen (Fig. 7 und 11b)
Das Kopfteil (2) ist aus einem oder mehreren miteinander verbundenen schalenartigen Trägerteilen (6) mit Nutzräumen (3) in Form von Ablagefächern, Regalen, Schubkästen, Rolladenfach, Spiegel- und Leuchtenaufnahmen, od. dgl., gebildet (Fig. 1 und 2).
Das Kopfteil (2) ist aus einem oder mehreren miteinander verbundenen schalenartigen Trägerteilen (6) mit Nutzräumen (3) in Form von Ablagefächern, Regalen, Schubkästen, Rolladenfach, Spiegel- und Leuchtenaufnahmen, od. dgl., gebildet (Fig. 1 und 2).
Die offene Rückseite des Kopfteiles (2) wird durch eine
Holz- oder Laminatplatte (17) geschlossen, was dem
tiefgezogenen Trägerteil(en) (6) eine zusätzliche
Versteifung gibt.
Das Kopfteil (2) läßt sich weiterhin durch eine
Holzkonstruktion aussteifen oder tragen und an das Kopfteil
(2) bzw. dessen Holzkonstruktion wird der Bettkasten (1)
angehängt.
Das hohle Trägerteil (6) für das Seitenteil (4) bildet eine
in eine oder mehrere Ebenen geschwungene Armlehne (5) (Fig.
11).
Wie Fig. 9 zeigt, lassen sich in der eingeformten, im
Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Holzleiste (7)
Laufrollen (18) oder Standfüße festlegen.
Der Bettkasten (1) ist in weiterer bevorzugter Ausführung
von einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter
Erwärmung tiefgezogenen Trägerteil (6) und daran sichtseitig
angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen
Dekorschicht (8) gebildet und dabei kann sein Kastenboden
herstellungsmäßig zu einem Lattenrost (16) ausgebildet sein
(Fig. 5), was durch Ausformung von Schlitzen im ebenen
Kastenboden erfolgt.
An einem Bettkasten (1) aus Holz lassen sich sichtseitig aus
einer Kunststoffolie tiefgezogene Bekleidungen (16) als
Dekorteile durch Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl.,
festlegen (Fig. 2).
Claims (16)
1. Sitz- und/oder Liegemöbel in Form eines Bettes, eines
Sessels, eines Sofas, od. dgl., wobei das Bett einen
Bettkasten und ein Kopfteil mit Nutzräumen und der Sessel
sowie das Sofa Seitenteile zur Bildung von Armlehnen
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (2) und
das Seitenteil (4) jeweils aus mindestens einem aus einer
Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung schalenartig
tiefgezogenen Trägerteil (6) mit/ohne in dem Trägerteil (6)
angeordneten, mit der Kunststoffplatte oder -folie beim
Tiefziehen lagefixiert, jedoch lösbar verbundenen
Befestigungs- und/oder Verbindungsmitteln (7) und einer am
Trägerteil (6) im Sichtflächenbereich durch Tiefziehen
paßgenau angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen
Dekorschicht (8) gebildet ist.
2. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) aus einem
recycelbaren Kunststoff tiefgezogen ist.
3. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorschicht (8) von einer
Kunststoffolie, einer Textilschicht, Flockschicht, Furnier,
od. dgl., gebildet ist.
4. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorschicht (8)
mittels Kleber und unter Vakuum an das Trägerteil (6)
angeformt ist.
5. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Trägerteil (6)
und Dekorschicht (8) eine Dämpfungsschicht (9) aus einem
Kunststoffschaumstoff angeordnet ist.
6. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dämpfungsschicht (9) und die
daraufliegende Dekorschicht (8) mittels Kleber miteinander
und mit dem Trägerteil (6) verbunden und durch Tiefziehen an
dem vorgeformten Trägerteil (6) angeformt sind.
7. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs
und/oder Verbindungsmittel (7) von Holzleisten, Holzplatten,
Holz-Kufenteilen, Holzwinkeln, Buchsen, Muttern, od. dgl.,
gebildet und in im Querschnitt hinterschnittenen
Verformungen (11) des Trägerteiles (6) verbindungslos,
jedoch lagefixiert gehalten und zur Außenseite des
Trägerteiles (6) mindestens teilweise freiliegen.
8. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in das Trägerteil (6) von
der Außenseite her zugängliche Führungen (12) in Nutform
oder Auflagen in Leistenform tiefgezogen eingeformt sind.
9. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmig
tiefgezogene Trägerteil (6) mit Dekorschicht (8) mit einer
Platte (13) aus Holz (Spanplatte) oder Laminat ein
Seitenteil (4) eines Sessels oder Sofas bildet und dabei das
an der Seitenteil-Außenseite liegende Trägerteil (6) durch
Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl., mit der Platte (13)
verbunden ist (Fig. 6).
10. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) für
das Sessel- bzw. Sofa-Seitenteil (4) aus zwei aus zwei
Kunststoffplatten oder -folien unter Erwärmung tiefgezogenen
und in der Trägerteil-Trennebene (14) herstellungsmäßig
homogen verbundenen Schalenteilen (6a, 6b) gebildet ist und
an dieses hohle Trägerteil (6) im Sichtflächenbereich die
Dekorschicht (8) paßgenau angeformt und mit dem Trägerteil
(6) verbunden ist (Fig. 7).
11. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in eine oder beide
Schalenteile (6a, 6b) des hohlen Trägerteiles (6)
Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) und/oder
Führungen (12) oder Auflagen tiefgezogen teilweise umformt
oder ein- bzw. eingeformt sind.
12. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (14) des hohlen
Trägerteiles (6) in einer oder mehren Ebenen verläuft.
13. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (2) aus
einem oder mehreren miteinander verbundenen schalenartigen
Trägerteilen (6) mit Nutzräumen (3) in Form von
Ablagefächern, Regalen, Schubkästen, Rolladenfach, Spiegel-
und Leuchtenaufnahmen, od. dgl., gebildet ist (Fig. 1 und
2).
14. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das hohle Trägerteil (6)
für das Seitenteil (4) eine in eine oder mehrere Ebenen
geschwungene Armlehne (5) bildet (Fig. 11).
15. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bettkasten (1) von
einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung
tiefgezogenen Trägerteil (6) und daran sichtseitig
angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen
Dekorschicht (8) gebildet ist und dabei sein Kastenboden
herstellungsmäßig zu einem Lattenrost (15) ausgebildet ist
(Fig. 5).
16. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Bettkasten (1)
aus Holz sichtseitig aus einer Kunststoffolie tiefgezogene
Bekleidungen (16) als Dekorteile durch Kleben, Stecken,
Klammern, od. dgl., festgelegt sind (Fig. 2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944400460 DE4400460A1 (de) | 1994-01-11 | 1994-01-11 | Sitz- und/oder Liegemöbel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944400460 DE4400460A1 (de) | 1994-01-11 | 1994-01-11 | Sitz- und/oder Liegemöbel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4400460A1 true DE4400460A1 (de) | 1995-07-13 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4400460A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29617418U1 (de) * | 1996-10-07 | 1996-11-28 | Hukla Werk Gmbh Matratzen Und | Polstermöbel |
| EP0784953A1 (de) * | 1996-01-16 | 1997-07-23 | Caligo | Verbesserung für Möbel, insbesondere Sitze |
| WO2018038689A1 (en) * | 2016-08-26 | 2018-03-01 | Taskiranlar Hali Pazarlama Mob. Ins. San. Ve Tic. Ltd. Sti. | Furniture assembly having a plastic base and a method for producing the same |
-
1994
- 1994-01-11 DE DE19944400460 patent/DE4400460A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE29617418U1 (de) * | 1996-10-07 | 1996-11-28 | Hukla Werk Gmbh Matratzen Und | Polstermöbel |
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |