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DE4400460A1 - Sitz- und/oder Liegemöbel - Google Patents

Sitz- und/oder Liegemöbel

Info

Publication number
DE4400460A1
DE4400460A1 DE19944400460 DE4400460A DE4400460A1 DE 4400460 A1 DE4400460 A1 DE 4400460A1 DE 19944400460 DE19944400460 DE 19944400460 DE 4400460 A DE4400460 A DE 4400460A DE 4400460 A1 DE4400460 A1 DE 4400460A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seating
reclining furniture
furniture according
decorative layer
carrier part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944400460
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Kruse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORMIRA MAGDEBURGER MOEBELWERK
Original Assignee
DORMIRA MAGDEBURGER MOEBELWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORMIRA MAGDEBURGER MOEBELWERK filed Critical DORMIRA MAGDEBURGER MOEBELWERK
Priority to DE19944400460 priority Critical patent/DE4400460A1/de
Publication of DE4400460A1 publication Critical patent/DE4400460A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/02Parts or details of bedsteads not fully covered in a single one of the following subgroups, e.g. bed rails, post rails
    • A47C19/021Bedstead frames
    • A47C19/022Head or foot boards

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz- und/oder Liegemöbel in Form eines Bettes, eines Sessels, eines Sofas, od. dgl., wobei das Bett einen Bettkasten und ein Kopfteil mit Nutzräumen aufweist und der Sessel sowie das Sofa Seitenteile zur Bildung von Armlehnen besitzt.
Die im Handel angebotenen Polstermöbel in Form von Betten, Sessel, Sofas, od. dgl., haben einen hohen Anteil an handwerklichen Arbeitserfordernissen, was sowohl bei hochwertigen Polstermöbeln als auch bei Polstermöbel mit preiswerteren Materialien die Herstellungs- und somit Verkaufskosten in einem hohen Rahmen hält.
Insbesondere bei einer im Design variablen Gestaltung dieser Polstermöbel ist der Arbeitsaufwand verhältnismäßig hoch, was sich auf die Herstellungskosten äußerst nachteilig auswirkt, da hier individuelle Fertigungen erforderlich sind.
Weiterhin bestehen diese Polstermöbel aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, die das in der heutigen Zeit gewünschte Recycling nicht im erforderlichen Maße zulassen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein aus wenigen unterschiedlichen und recycelbaren Materialien bestehendes Sitz- und/oder Liegemöbel zu schaffen, welches einfach, kostengünstig und rationell in vielen Gestaltungsvariationen bei verringerten handwerklichen Arbeitsmaßnahmen herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die sich daran anschließenden Unteransprüche beinhalten Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Das Sitz- und/oder Liegemöbel gemäß der Erfindung in Form eines Bettes mit Kopfteil, eines Sofas oder eines Sessels, weist ein Trägerteil aus einem recycelbaren Kunststoff auf, das im Tiefziehverfahren in den verschiedensten Gestaltungsformen herstellbar ist und auf dem ein Bezug als Dekorschicht aus den verschiedensten Oberflächenmaterialien aufgebracht, vorzugsweise ebenfalls im Tiefziehverfahren festgelegt worden ist.
Dieses Trägerteil bildet ein Teil eines Kopfteiles oder das Kopfteil insgesamt für ein Bett und ist als Seitenteil mit Armlehne für einen Sessel oder eines Sofas hergestellt und in sich selbst tragend ausgeführt und zeigt an der gesamten Sichtseite die Dekorschicht.
Aus einer Kunststoffplatte oder -folie wird unter Erwärmung im Tiefziehverfahren das Trägerteil hergestellt, was dann die Tragfunktion des Kopfteiles bzw. des Seitenteiles ergibt. Auf diese vorgefertigte Form wird dann ebenfalls im Tiefziehverfahren der Bezug als Dekorschicht, wie Textilschicht, Kunststoffolie, Flockschicht, Furnier, od. dgl., in den verschiedensten bzw. gewünschten Farben aufgebracht, und somit ist das Trägerteil mit Dekorschicht als einstückiges Werkstück ohne handwerkliche Maßnahmen in einfacher, kostengünstiger und rationeller Weise hergestellt.
Das Trägerteil wird als schalenartiges Tiefziehteil ausgeführt und kann dabei mit einer Holz- oder Laminatplatte zu dem Kopf- bzw. Seitenteil verbunden werden oder aber läßt sich zweischalig im Tiefziehverfahren zu einem hohlen Trägerteil für die Seitenteile verbinden.
Beim Herstellen des Trägerteiles im Tiefziehverfahren werden gleichzeitig Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel aus Holz oder Laminat bzw. Führungen in Form von Nuten oder Auflagen mit eingezogen, wodurch eine Verbindung bzw. Befestigung von Teilen des entsprechenden Möbels ohne weiteres möglich ist.
Die mit eingezogenen Holzteile oder aber auch Muttern, Buchsen, od. dgl., gehen mit dem Kunststoff des Trägerteiles keine Haft- oder Klebeverbindung ein, sondern werden von diesem lediglich lagefixiert umschlungen und dadurch ist beim späteren Recyceln ein einfaches Entfernen dieser eingebrachten Teile möglich.
Um dem im Tiefziehverfahren hergestellten Trägerteil eine sogenannte Softeigenschaft zu verleihen, besteht die Möglichkeit, zwischen Trägerteil und Dekorschicht eine Kunststoffschaumschicht aufzubringen, wobei diese beiden Schichten durch Kleber miteinander und mit dem Trägerteil ebenfalls im Tiefziehverfahren verbunden werden, wobei das Trägerteil dabei die vorgefertigte Form bildet und die anderen beiden Schichten im zweiten Arbeitsgang aufgebracht werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, auch die Dekorschicht durch Nageln, Kleben, Klettbänder, od. dgl., in manueller Weise auf das Trägerteil aufzubringen.
Die Formgebung des Trägerteiles ist aufgrund des Tiefziehverfahrens vielgestaltig und entsprechend dieser Formgebung läßt sich auch die Dekorschicht im Tiefziehverfahren an das Trägerteil paßgenau anbringen.
Die Art, Werkstoffwahl und Farbgebung der Dekorschicht kann verschiedenartig gewählt werden.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung und Herstellung eines Trägerteiles für Kopfteile von Betten und Seitenteile für Sitzmöbel ist unter Ausschluß von wesentlichen handwerklichen Maßnahmen ein äußerst rationelles Herstellungsverfahren bei großer Variation in der Formgebung für Möbelteile geschaffen worden und dadurch der Herstellungs- und Verkaufspreis dieser Möbelteile wesentlich gesenkt worden.
Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, welche nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigt (zeigen):
Fig. 1 eine Perspektive eines Kopfteiles mit Nutzräumen eines Bettes,
Fig. 2 eine Perspektive eines aus Bettkasten und Kopfteil bestehenden Bettes,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein tiefgezogenes Trägerteil mit Dekorschicht des Kopfteiles nach
Fig. 1 gemäß Schnittlinie I-I,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine aus Trägerteil, Schaumstoffschicht und Dekorschicht gebildeten Wandung des Trägerteiles,
Fig. 5 eine Perspektive eines tiefgezogenen Bettkastens,
Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Sofa-Seitenteil aus einem tiefgezogenen Trägerteil und einer Holz- oder Laminatplatte,
Fig. 7 einen Querschnitt durch ein aus zwei tiefgezogenen Kunststoffplatten oder -folien gebildetes hohles Trägerteil als Sofa-Seitenteil,
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Trägerteilwandung mit eingelassener Holzleiste,
Fig. 9 einen Querschnitt durch ein Trägerteil aus zwei tiefgezogenen Kunststoffschalen mit eingelassener Holzleiste und daran befestigter Laufrolle,
Fig. 10a Seitenansichten von Trägerteilen mit bis 10d verschiedenen, eingelassenen Befestigungs- und/oder Verbindungsteilen,
Fig. 11a Vorderansichten von Sofa- oder Sessel-Seitenteilen bis 11e in verschiedener Formgebung, wobei das Seitenteil in Fig. 11b teilweise im Schnitt dargestellt ist.
Das Sitz- und/oder Liegemöbel ist in Form eines Bettes, eines Sessels, eines Sofas, od. dgl., ausgeführt und dabei hat das Bett einen Bettkasten (1) und ein Kopfteil (2) mit Nutzräumen (3) und der Sessel sowie das Sofa Seitenteile (4) zur Bildung von Armlehnen (5).
Das Kopfteil (3) und das Seitenteil (4) ist jeweils aus mindestens einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung schalenartig tiefgezogenen Trägerteil (6) mit/ohne in dem Trägerteil (6) angeordneten, mit der Kunststoffplatte oder -folie beim Tiefziehen lagefixiert, jedoch lösbar verbundenen Befestigungs- und/oder Verbindungsmitteln (7) und einer am Trägerteil (6) im Sichtflächenbereich durch Tiefziehen paßgenau angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen Dekorschicht (8) gebildet.
Das Trägerteil (6) ist aus einem recycelbaren Kunststoff tiefgezogen.
Die Dekorschicht (8) kann von einer verschiedenartigsten Schicht gebildet sein, z. B. von einer Textilschicht, einer Kunststoffolie, einer Flockschicht (Trägerschicht mit Beflockung), einem Bezug in ledergenarbter Ausführung, einem Furnier, od. dgl., und in den verschiedensten Farben.
Die Dekorschicht (8) ist mittels Kleber und unter Vakuum an das Trägerteil (6) angeformt; hierbei bildet das Trägerteil (6) die Form, auf und über die die Dekorschicht (8) maschinell tiefgezogen wird.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Dekorschicht (8) manuell an und über das Trägerteil (6) zu ziehen, formen und spannen und durch Nägel, Klammern, Zierkordeln, Bänder, Klettbänder, od. dgl., zu befestigen.
Zwischen Trägerteil (6) und Dekorschicht (8) läßt sich eine Dämpfungsschicht (9) aus einem Kunststoffschaumstoff anordnen, wie in Fig. 4 gezeigt, die dem Trägerteil (6) einen Softcharakter gibt.
Diese Dämpfungsschicht (9) und die daraufliegende Dekorschicht (8) werden mittels Kleber miteinander und mit dem Trägerteil (6) verbunden und durch Tiefziehen an dem vorgeformten Trägerteil (6) angeformt; mit (10) ist in Fig. 4 eine Trägerschicht der Dekorschicht (8) bezeichnet, die sich mit der Schaumstoffschicht (9) verbindet.
Bei dieser Ausführung wird zuerst das Trägerteil (6) tiefgezogen und dann werden auf dasselbe als Form die beiden Schichten (9, 8) übereinanderliegend aufgelegt, dabei Kleber auf das Trägerteil (6) und zwischen beide Schichten (9, 8) gebracht, und dann in einem zweiten Arbeitsschritt die beiden Schichten (9, 8) über das Trägerteil (6) tiefgezogen und mit dem Trägerteil (6) verbunden.
Die Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) sind von Holzleisten (Fig. 10a), Holzplatten (Fig. 10c), Holz- Kufenteilen (Fig. 10a), Holz-Winkeln (Fig. 10b), von Buchsen, Muttern, od. dgl., gebildet und in im Querschnitt hinterschnittenen Verformungen (11) - wie Fig. 8 und 9 zeigen - des Trägerteiles (6) verbindungslos, jedoch lagefixiert gehalten und liegen zur Außenseite des Trägerteiles (6) mindestens teilweise frei.
Der Trägerteil-Kunststoff umgreift beim Tiefziehen die im Querschnitt hinterschnittenen Teile (7), hält sie somit lagefixiert fest, geht mit ihnen jedoch keine Haft- oder Klebeverbindung ein, so daß sie beim Recyceln einfach herausgenommen werden können.
In das Trägerteil (6) lassen sich von der Außenseite her zugängliche Führungen (12) - Fig. 7 - in Nutform oder Auflagen in Leistenform tiefgezogen einformen. Dieses erfolgt an der Seite des Trägerteiles (6), beim Seitenteil (4) an der Innenseite für herauszieh- oder herausschwenkbare Sitz-Liegeteile und beim Kopfteil (3) an den Seiten für Schubkästenführungen, Rolläden, Regalbödenauflagen, od. dgl.
Wie Fig. 6 zeigt, kann das schalenförmig tiefgezogene Trägerteil (6) mit Dekorschicht (8) mit einer Platte (13) aus Holz (Spanplatte) oder Laminat ein Seitenteil (4) eines Sessels oder Sofas bilden und dabei läßt sich das an der Seitenteil-Außenseite liegende Trägerteil (6) durch Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl., mit der Platte (13) verbinden. An der ebenen, innen liegenden Platte (13) wird dann das Gestell oder eine Schwenk-Ziehführung für das Sitz-Liegeteil des Sofas oder Sessels befestigt.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung ist das Sessel- bzw. Sofa-Seitenteil aus zwei aus zwei Kunststoffplatten oder -folien unter Erwärmung tiefgezogenen und in einer Trennebene (14) herstellungsmäßig homogen verbundenen Schalenteilen (6a, 6b) zu einem hohlen Trägerteil (6) ausgebildet und an dieses hohle Trägerteil (6) ist im Sichtflächenbereich die Dekorschicht (8) paßgenau angeformt und mit dem Trägerteil (6) verbunden (Fig. 7 und 9)
In ein oder beide Schalenteile (6a, 6b) des hohlen Trägerteiles (6) lassen sich Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) und/oder Führungen (12) oder Auflagen beim Tiefziehen teilweise umformen oder ein- bzw. anformen und zwar in verschiedenen Verlaufformen, entsprechend Fig. 7 und 10.
Die Trennebene (14) des hohlen Trägerteiles (6) kann in einer oder in mehreren Ebenen verlaufen (Fig. 7 und 11b)
Das Kopfteil (2) ist aus einem oder mehreren miteinander verbundenen schalenartigen Trägerteilen (6) mit Nutzräumen (3) in Form von Ablagefächern, Regalen, Schubkästen, Rolladenfach, Spiegel- und Leuchtenaufnahmen, od. dgl., gebildet (Fig. 1 und 2).
Die offene Rückseite des Kopfteiles (2) wird durch eine Holz- oder Laminatplatte (17) geschlossen, was dem tiefgezogenen Trägerteil(en) (6) eine zusätzliche Versteifung gibt.
Das Kopfteil (2) läßt sich weiterhin durch eine Holzkonstruktion aussteifen oder tragen und an das Kopfteil (2) bzw. dessen Holzkonstruktion wird der Bettkasten (1) angehängt.
Das hohle Trägerteil (6) für das Seitenteil (4) bildet eine in eine oder mehrere Ebenen geschwungene Armlehne (5) (Fig. 11).
Wie Fig. 9 zeigt, lassen sich in der eingeformten, im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Holzleiste (7) Laufrollen (18) oder Standfüße festlegen.
Der Bettkasten (1) ist in weiterer bevorzugter Ausführung von einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung tiefgezogenen Trägerteil (6) und daran sichtseitig angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen Dekorschicht (8) gebildet und dabei kann sein Kastenboden herstellungsmäßig zu einem Lattenrost (16) ausgebildet sein (Fig. 5), was durch Ausformung von Schlitzen im ebenen Kastenboden erfolgt.
An einem Bettkasten (1) aus Holz lassen sich sichtseitig aus einer Kunststoffolie tiefgezogene Bekleidungen (16) als Dekorteile durch Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl., festlegen (Fig. 2).

Claims (16)

1. Sitz- und/oder Liegemöbel in Form eines Bettes, eines Sessels, eines Sofas, od. dgl., wobei das Bett einen Bettkasten und ein Kopfteil mit Nutzräumen und der Sessel sowie das Sofa Seitenteile zur Bildung von Armlehnen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (2) und das Seitenteil (4) jeweils aus mindestens einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung schalenartig tiefgezogenen Trägerteil (6) mit/ohne in dem Trägerteil (6) angeordneten, mit der Kunststoffplatte oder -folie beim Tiefziehen lagefixiert, jedoch lösbar verbundenen Befestigungs- und/oder Verbindungsmitteln (7) und einer am Trägerteil (6) im Sichtflächenbereich durch Tiefziehen paßgenau angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen Dekorschicht (8) gebildet ist.
2. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) aus einem recycelbaren Kunststoff tiefgezogen ist.
3. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorschicht (8) von einer Kunststoffolie, einer Textilschicht, Flockschicht, Furnier, od. dgl., gebildet ist.
4. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorschicht (8) mittels Kleber und unter Vakuum an das Trägerteil (6) angeformt ist.
5. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Trägerteil (6) und Dekorschicht (8) eine Dämpfungsschicht (9) aus einem Kunststoffschaumstoff angeordnet ist.
6. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsschicht (9) und die daraufliegende Dekorschicht (8) mittels Kleber miteinander und mit dem Trägerteil (6) verbunden und durch Tiefziehen an dem vorgeformten Trägerteil (6) angeformt sind.
7. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs­ und/oder Verbindungsmittel (7) von Holzleisten, Holzplatten, Holz-Kufenteilen, Holzwinkeln, Buchsen, Muttern, od. dgl., gebildet und in im Querschnitt hinterschnittenen Verformungen (11) des Trägerteiles (6) verbindungslos, jedoch lagefixiert gehalten und zur Außenseite des Trägerteiles (6) mindestens teilweise freiliegen.
8. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in das Trägerteil (6) von der Außenseite her zugängliche Führungen (12) in Nutform oder Auflagen in Leistenform tiefgezogen eingeformt sind.
9. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmig tiefgezogene Trägerteil (6) mit Dekorschicht (8) mit einer Platte (13) aus Holz (Spanplatte) oder Laminat ein Seitenteil (4) eines Sessels oder Sofas bildet und dabei das an der Seitenteil-Außenseite liegende Trägerteil (6) durch Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl., mit der Platte (13) verbunden ist (Fig. 6).
10. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (6) für das Sessel- bzw. Sofa-Seitenteil (4) aus zwei aus zwei Kunststoffplatten oder -folien unter Erwärmung tiefgezogenen und in der Trägerteil-Trennebene (14) herstellungsmäßig homogen verbundenen Schalenteilen (6a, 6b) gebildet ist und an dieses hohle Trägerteil (6) im Sichtflächenbereich die Dekorschicht (8) paßgenau angeformt und mit dem Trägerteil (6) verbunden ist (Fig. 7).
11. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in eine oder beide Schalenteile (6a, 6b) des hohlen Trägerteiles (6) Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel (7) und/oder Führungen (12) oder Auflagen tiefgezogen teilweise umformt oder ein- bzw. eingeformt sind.
12. Sitz- und/oder Liegemöbel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (14) des hohlen Trägerteiles (6) in einer oder mehren Ebenen verläuft.
13. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (2) aus einem oder mehreren miteinander verbundenen schalenartigen Trägerteilen (6) mit Nutzräumen (3) in Form von Ablagefächern, Regalen, Schubkästen, Rolladenfach, Spiegel- und Leuchtenaufnahmen, od. dgl., gebildet ist (Fig. 1 und 2).
14. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das hohle Trägerteil (6) für das Seitenteil (4) eine in eine oder mehrere Ebenen geschwungene Armlehne (5) bildet (Fig. 11).
15. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bettkasten (1) von einem aus einer Kunststoffplatte oder -folie unter Erwärmung tiefgezogenen Trägerteil (6) und daran sichtseitig angeformten und mit dem Trägerteil (6) verbundenen Dekorschicht (8) gebildet ist und dabei sein Kastenboden herstellungsmäßig zu einem Lattenrost (15) ausgebildet ist (Fig. 5).
16. Sitz- und/oder Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Bettkasten (1) aus Holz sichtseitig aus einer Kunststoffolie tiefgezogene Bekleidungen (16) als Dekorteile durch Kleben, Stecken, Klammern, od. dgl., festgelegt sind (Fig. 2).
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