DE4400376A1 - Gitarrenabnehmersystem zur Auswahl der Klangart aus mehreren Klangarten - Google Patents
Gitarrenabnehmersystem zur Auswahl der Klangart aus mehreren KlangartenInfo
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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Description
Diese Erfindung betrifft allgemein elektrische Gitarren mit
variablem Klang und insbesondere, aber nicht im Sinne einer
Beschränkung darauf, ein verbessertes Umschaltsystem zum
Wechsel der Wahl und Kombination von Tonabnehmerausgängen, um
eine große Variationsbreite im Ausgangsklang zu erzeugen.
Es gibt derzeit zwei in der Musikindustrie vorherrschende
allgemeine Klangarten von elektrischen Gitarren: die Gibson-
Klangart und die Fender-Klangart. Die Gibson-Klangart, wie sie
am Beispiel der LES PAUL-Gitarre dargestellt wird, wird entwe
der von einem von einem von beiden oder beiden brummlöschenden
Doppelspulen-Tonabnehmern erhalten, die hier als Tonabnehmer
mit Brummunterdrückung bezeichnet werden. Die Fender-Klangart,
wie sie am Beispiel der STRATOCASTER- oder TELECASTER-Gitarren
dargestellt wird, ergibt sich aus ausgewählten Kombinationen
von drei Tonabnehmern mit Einfachspulen.
Ein Umschaltsystem, mit dem an einer einzigen elektrischen
Gitarre entweder eine Gibson-Klangart oder eine Fender-KLang
art erhalten werden kann, ist in dem USA-Patent 5,136,918 von
Riboloff beschrieben, das durch die Bezugnahme darauf hierin
eingeschlossen wird. Das System der bevorzugten Ausführung
nach dem Riboloff-Patent verwendet zwei Doppelspulen-Tonabneh
mer mit Brummunterdrückung und einen Tonabnehmer mit Einfach
spule und Umschalteinrichtungen, um dem Spieler die Auswahl
einer von wenigstens drei Gibson-Klangarten, die zur LES PAUL-
Gitarre gehören, oder einer von fünf Fender-Klangarten zu er
möglichen, die zur STRATOCASTER-Gitarre gehören.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Abwandlung des Sy
stems dar, das in dem vorgenannten Patent von Riboloff offen
bart ist. Die vorliegende Erfindung stellt dem Spieler zusätz
liche Klangarten zur Verfügung, und die vorliegende Erfindung
stellt unabhängige Pol-Anschlußverbindungen von einem bestimm
ten Anschluß zu einem anderen her.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Gitarren-Tonabnehmer
system bereit, das umfaßt: einen Doppelspulen-Stegtonabnehmer
mit Brummunterdrückung; einen Doppelspulen Griffbrettonabneh
mer mit Brummunterdrückung; erste Schaltmittel zur Auswahl
einer gewünschten Tonabnehmerkonfiguration und dadurch zur Aus
wahl eines Signals für eine gewünschte Klangart, welche
Schaltmittel einen Vierpol-Fünfstellungsschalter enthalten,
der mit dem Stegtonabnehmer mit Brummunterdrückung, dem Zwi
schentonabnehmer und dem Griffbrettonabnehmer mit Brummunter
drückung verbunden ist, derart, daß jedes aus einem ersten
Satz von fünf Klangartsignalen über die ersten und zweiten
Pole der ersten Schaltmittel und jedes aus einem zweiten Satz
von fünf Klangartsignalen über die dritten und vierten Pole
der ersten Schaltmittel auswählbar ist; und zweite Schaltmit
tel zur Verbindung entweder des über die ersten und zweiten
Pole der ersten Schaltmittel ausgewählten Klangartsignals oder
des über die dritten und vierten Pole der ersten Schaltmittel
ausgewählten Klangartsignals mit einem Ausgang der zweiten
Schaltmittel.
Nach dem Vorhergehenden besteht daher eine allgemeine Auf
gabe der vorliegenden Erfindung darin, ein neues und verbes
sertes Umschaltsystem für Gitarrentonabnehmer zu schaffen.
Andere und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorlie
genden Erfindung ergeben sich für den Fachmann ohne weiteres
aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführung
in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf den Gitarrenkörper, der
die Anlage der drei Tonabnehmer in dem System nach
der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der bevorzugten
Ausführung des Gitarren-Umschaltsystems nach der vor
liegenden Erfindung.
Das USA-Patent 5,136,918 von Riboloff wird durch die Bezug
nahme darauf hierin eingeschlossen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1, die in der vorliegenden Be
schreibung dieselbe wie in dem USA-Patent 5,136,918 von Ribo
loff ist, ist eine Gitarre 10 mit einem Teil eines Halses 12
gezeigt, der mit einem Hauptkorpus 14 fest verbunden ist. Die
Gitarre 10 enthält an einem Steg 18 befestigte Gitarrensaiten
16 und (nicht gezeigte) Stimmschrauben, wie in der Technik be
kannt ist.
Drei Tonabnehmer sind unterhalb der Saiten 16 angeordnet
und in üblicher Weise an einer Decke 20 des Hauptkorpus 14 be
festigt. Ein Hochton-Doppelspulentonabnehmer 22 mit Brumm
unterdrückung (mit Spulen 22a, 22b, wie in Fig. 2 gezeigt) ist
quer unterhalb der Saiten 16 und dicht am Steg 18 in einer
Stellung befestigt, in der er als "Stegtonabnehmer" bekannt
ist. In ähnlicher Weise ist ein Rhythmus-Doppelspulentonab
nehmer 24 (Spulen 24a, 24b wie in Fig. 2 gezeigt) mit Brumm
unterdrückung dicht an einem Ende 26 des Griffbretts 12 im Ab
stand und parallel dazu befestigt, und diese Art von Tonab
nehmer ist als "Griffbrettonabnehmer" bekannt. Ein Zwischen-
oder Mitteltonabnehmer 28 mit Einfachspule ist zwischen den
Stellungen der Doppelspulentonabnehmer 22, 24 befestigt, aber
in der Mittelstellung kann auch ein Tonabnehmer mit Brumm
unterdrückung (oder wenigstens einer seiner Spulen mit dieser
Funktion) verwendet werden.
Um von den vorgenannten Tonabnehmern die nach der vorlie
genden Erfindung verfügbaren Klangarten zu erhalten, schließt
die vorliegende Erfindung ferner Schaltmechanismen ein, die
sich typischerweise in oder nahe an einem Bereich 30 der Decke
20 des Hauptkorpus 14 der Gitarre 10 befinden. Die Schaltme
chanismen und ihre Verbindungen mit den Tonabnehmern 22, 24, 28
in der bevorzugten Ausführung sind in Fig. 2 gezeigt.
Ein Schalter 32 wird verwendet, um eine gewünschte Tonab
nehmerkonfiguration und dadurch ein gewünschtes Klangartsignal
auszuwählen. Der Schalter 32 ist in der bevorzugten Ausführung
ein Vierpol-Fünfstellungsschalter, der mit dem Stegtonabnehmer
22 mit Brummunterdrückung, dem Zwischentonabnehmer 28 und dem
Griffbrettonabnehmer 24 mit Brummunterdrückung derart verbun
den ist, daß jedes aus einem ersten Satz von fünf Klangartsig
nalen über erste und zweite Pole 34, 36 des Schalters 32 und
jedes aus einem zweiten Satz von fünf Klangartsignalen über
dritte und vierte Pole 38, 40 des Schalters 32 ausgewählt wird.
Der Schalter 32 hat einen ersten Satz 100 von ersten bis
fünften Anschlüssen 102, 104, 106, 108, 110. Der erste Anschluß
102, der zweite Anschluß 104 und der vierte Anschluß 108 sind
mit einem Ende des Stegtonabnehmers 22 mit Brummunterdrückung
verbunden, das dem elektrisch an Masse angeschlossenen Ende
des Tonabnehmers 22 entgegengesetzt ist, wie in Fig. 2 ge
zeigt ist. Das heißt, diese Schalteranschlüsse liegen gemein
sam an dem Ende der Spule 22b, das nicht mit der Spule 22a
verbunden ist. Der fünfte Anschluß 110 ist zwischen den Dop
pelspulen mit dem Stegtonabnehmer 22 mit Brummunterdrückung
(d. h. an der Verbindungsstelle der Spulen 22a und 22b) verbun
den. Der dritte Anschluß 106 ist nicht angeschlossen oder
offen.
Der Schalter 32 hat einen zweiten Satz 200 von ersten bis
fünften Anschlüssen 202, 204, 206, 208, 210. Die zweiten und drit
ten Anschlüsse 204, 206 sind mit einem Ende des Griffbrettonab
nehmers 24 mit Brummunterdrückung verbunden, das dem elek
trisch an Masse angeschlossenen Ende entgegengesetzt ist. Ins
besondere sind die Anschlüsse 204, 206 mit dem Ende der Spule
24b verbunden, das dem mit der Spule 24a verbundenen Ende ent
gegengesetzt ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der vierte An
schluß 208 ist mit dem Zwischentonabnehmer 28 entgegengesetzt
zu dem Ende dieses Tonabnehmers verbunden, das elektrisch an
Masse angeschlossen ist. Dar fünfte Anschluß 210 ist zwischen
den Doppelspulen mit dem Griffbrettonabnehmer 24 mit Brummun
terdrückung (d. h. mit der Verbindungsstelle der Spulen 24a,
24b) verbunden. Der erste Anschluß 202 ist nicht angeschlossen
oder offen.
Der Schalter 32 hat einen dritten Satz 300 von ersten bis
fünften Anschlüssen 302, 304, 306, 308, 310. Die ersten und zwei
ten Anschlüsse 302, 304 sind zwischen den Doppelspulen 22a, 22b
mit dem Stegtonabnehmer 22 mit Brummunterdrückung (d. h. mit
der Verbindungsstelle zwischen diesen beiden Spulen) verbun
den. Die vierten und fünften Anschlüsse 308, 310 sind zwischen
den Doppelspulen 24a, 24b mit dem Griffbrettonabnehmer 24 (d. h.
mit der Verbindungsstelle zwischen diesen beiden Spulen) ver
bunden. Der dritte Anschluß 306 ist nicht angeschlossen oder
offen.
Der Schalter 32 hat einen vierten Satz 400 von ersten bis
fünften Anschlüssen 402, 404, 406, 408, 410. Der zweite Anschluß
404, der dritte Anschluß 406 und der vierte Anschluß 408 sind
mit dem Ende des Zwischentonabnehmers 28 verbunden, das dem
elektrisch an Masse angeschlossenen Ende entgegengesetzt ist.
Der erste Anschluß 402 und der fünfte Anschluß 410 sind nicht
angeschlossen oder offen.
Der Schalter 32 enthält ferner: ein Kontaktstück 112 zur
Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des ersten Satzes
100 mit dem Pol 34; ein Kontaktstück 212 zur Verbindung eines
ausgewählten Anschlusses des zweiten Satzes 200 mit dem Pol
36; ein Kontaktstück 312. zur Verbindung eines ausgewählten An
schlusses des dritten Satzes 300 mit dem Pol 38; und ein Kon
taktstück 412 zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses
des vierten Satzes 400 mit dem Pol 40. Der Schalter 32 enthält
auch Mittel zur gleichzeitigen Betätigung der Kontaktstücke
112, 212, 312, 412 derart, daß die jeweiligen Anschlüsse jedes
Satzes von Anschlüssen zur gleichen Zeit mit dem zugehörigen
Pol verbunden werden. In der bevorzugten Ausführung wird dies
bewerkstelligt, indem vier Kontaktarme mit den Kontaktstücken
112, 212, 312, 412, wie in Fig. 2 wiedergegeben ist, mechanisch
gekuppelt werden. Das Ende einer einzigen Kurbelwelle, mit der
die Kontaktarme verbunden sind, steht von der Decke 20 des
Hauptkorpus 14 der Gitarre vor und gestattet, daß der Spieler
sie durch die fünf Stellungen des Schalters 32 dreht und
gleichzeitig die Kontaktarme jeweils mit denselben Anschlüssen
des betreffenden Satzes verbindet (d. h. das Kontaktstück 112
mit dem Anschluß 102, das Kontaktstück 212 mit dem Anschluß
202, das Kontaktstück 312 mit dem Anschluß 302 und das Kon
taktstück 412 mit dem Anschluß 402).
In einer besonderen Ausführung ist der Schalter 32 als ein
im Handel von Standard Griggsby erhältlicher mechanischer
Vierpol-Fünfstellungs-Drehschalter ausgeführt, in dem jeder
Anschluß der Sätze 100, 200, 300, 400 getrennt und unterschied
lich ist und das jeweilige Kontaktstück 112, 212, 312, 412 zu je
der Zeit den Kontakt nur zu einem einzigen Anschluß des jewei
ligen Satzes schließt, wodurch in jeder ausgewählten Stellung
eine einfache, eindeutige Verbindung erzeugt wird. Es wird je
doch in Betracht gezogen, daß andere Arten von Schaltern, sei
es mechanische oder nichtmechanische (zum Beispiel ein nicht
mechanischer Schalter wie ein Festkörperschalter, der diesel
ben wie die vorstehend beschriebenen Funktionen ausführt),
verwendet werden können.
Die vorliegende Erfindung umfaßt auch einen Schalter 42 zur
Verbindung seines Ausgangs 43 mit entweder dem Klangartsignal,
das durch die Pole 34, 36 des Schalters 32 ausgewählt wurde,
oder dem Klangartsignal, das durch die Pole 38, 40 des Schal
ters 32 ausgewählt wurde. Der Schalter 42 enthält: einen An
schluß 44, der an den Pol 34 des Schalters 42 angeschlossen
ist; einen Anschluß 46, der an den Pol 36 des Schalters 32 an
geschlossen ist; einen Anschluß 48, der an den Pol 38 des
Schalters 32 angeschlossen ist; einen Anschluß 50, der an den
Pol 40 des Schalters 32 angeschlossen ist; und Mittel zur
wahlweisen Verbindung entweder beider Anschlüsse 44, 46 an den
Ausgang des Schalters 42 oder beider Anschlüsse 48, 50 an den
Ausgang des Schalters 42. Solche Mittel sind in Fig. 2 durch
gekuppelte, elektrisch verbundene Kontaktarme 52, 54 darge
stellt, die zwischen einer Stellung A, in der sie in Kontakt
mit den Anschlüssen 44 bzw. 46 sind, und einer Stellung B be
weglich sind, in der sie in Kontakt mit den Anschlüssen 50
bzw. 48 sind. Besondere Ausführungen des Schalters 42 enthal
ten einen mechanischen Kippschalter oder einen Druck-Zug-Po
tentiometerschalter, es wird aber auch in Betracht gezogen,
daß andere Ausführungen verwendet werden können.
Mit dem Schalter 42 in der Stellung oder Betriebsart A wer
den vielfache elektrische Signale zur Verfügung gestellt, wenn
mehr als ein Tonabnehmer über die Kontaktstücke 112, 212 ausge
wählt zu einem Klangartsignal kombiniert werden, und zwar we
gen der gemeinsamen Übertragung der elektrischen Signale auf
den einzigen Ausgang 43 des Schalters 42. Das gleiche gilt,
wenn der Schalter in der Stellung oder Betriebsart B ist,
falls mehr als ein Tonabnehmer durch die Kontaktstücke 312, 412
ausgewählt wird. Wenn nur ein Tonabnehmer ausgewählt wird,
wird sein elektrisches Signal natürlich an den Ausgang 43 ge
legt, wenn sich der Schalter 42 in der geeigneten Betriebsart
befindet. Das Ausgangssignal vom Schalter 42 wird über eine
Ausgangsbuchse 56 übertragen, die, wie in der Technik bekannt
ist, mit einem (nicht gezeigten) Verstärker verbunden sein
kann. Die Buchse 56 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, über ein Wi
derstands-Kondensator-Netz bekannter Art an den Ausgang des
Schalters 42 angeschlossen.
Mit dem Schalter in der Stellung A wird durch Betätigung
des Schalters 32 der bevorzugten Ausführung die folgende Aus
wahl getroffen:
| Stellung | |
| Auswahl | |
| 102/202 | |
| Brückentonabnehmer 22, beide Spulen | |
| 104/204 | Tonabnehmer 22 und 24, vier Spulen |
| 106/206 | Griffbrettonabnehmer 24, beide Spulen |
| 108/208 | Tonabnehmer 22 und 28, drei Spulen |
| 110/210 | Tonabnehmer 22 und 24 geteilt, zwei Spulen |
Die ersten drei in der vorstehenden Tabelle angeführten
Stellungen sind dieselben wie die ersten drei Stellungen für
die Betriebsart A in dem USA-Patent 5,136,918 von Riboloff und
erzeugen eine Gibson-Klangart von der Art wie sie insbesondere
die LES-PAUL-Gitarre kennzeichnet. Die vierte in der vorstehenden
Tabelle angeführte Stellung erzeugt einen Klang, der
sich von denen unterscheidet, auf die sich das Riboloff-Patent
speziell bezieht, und von den üblichen Gibson- und Fenderklängen.
Die fünfte in der vorstehenden Tabelle angeführte Stellung
erzeugt eine Fender-Klangart von der Art, wie sie insbesondere
die TELECASTER-Gitarre kennzeichnet.
Mit dem Schalter 42 in der Stellung B wird durch die
Betätiggung des Schalters 32 die folgende Auswahl getroffen:
| Stellung | |
| Auswahl | |
| 302/402 | |
| Brückentonabnehmer 22 geteilt, eine Spule | |
| 304/404 | Tonabnehmer 2 geteilt und Tonabnehmer 28, zwei Spulen |
| 306/406 | Zwischentonabnehmer 28, eine Spule |
| 308/408 | Tonabnehmer 24 geteilt und Tonabnehmer 28, zwei Spulen |
| 310/410 | Griffbrettonabnehmer 24 geteilt, eine Spule |
Jede solche Auswahl entspricht den Wahlen, die während der
Betriebsart B nach dem USA-Patent 5,136,918 von Riboloff ge
troffen werden können. Jede solche Auswahl erzeugt einen
Klang, der für die Fender-STRATOCASTER-Gitarre charakteri
stisch ist (der Klang in der ersten und fünften Stellung wird
auch der TELECASTER-Gitarre zugeordnet).
In der vorstehend beschriebenen Ausführung kann jede von 10
Klangarten durch das einfache Verfahren der Wahl der Betriebs
art A oder B über den Schalter 42 und der spezifischen Klang
art über den Schalter 32 ausgewählt werden.
Die vorliegende Erfindung ist daher gut geeignet, die vor
erwähnten Zwecke auszuführen und die vorerwähnten Ziele und
Vorteile zu erreichen, wie auch diejenigen, die darin einge
schlossen sind. Während eine bevorzugte Ausführung der Erfin
dung zum Zwecke dieser Offenbarung beschrieben worden ist,
können durch Fachleute in der Technik Änderungen in der Kon
struktion und Anordnung von Teilen vorgenommen werden, die vom
Sinn dieser Erfindung umfaßt sind, wie er durch die anliegen
den Ansprüche bestimmt wird.
Claims (3)
1. Tonabnehmersystem für eine Gitarre, enthaltend:
einen Doppelspulen-Stegtonabnehmer mit Brummunterdrückung;
einen Zwischentonabnehmer;
einen Doppelspulen-Griffbrettonabnehmer mit Brummunter drückung;
erste Schaltmittel zur Auswahl einer gewünschten Tonabneh merkonfiguration und damit zur Auswahl eines ge wünschten Klangartsignals, welche ersten Schaltmittel einen Vierpol-Fünfstellungsschalter enthalten, der an den Stegtonabnehmer mit Brummunterdrückung, den Zwi schentonabnehmer und den Griffbrettonabnehmer mit Brummunterdrückung angeschlossen ist, derart, daß je des aus einem ersten Satz von fünf Klangartsignalen über erste und zweite Pole der ersten Schaltmittel auswählbar ist und jedes aus einem zweiten Satz von fünf Klangartsignalen über dritte und vierte Pole der ersten Schaltmittel auswählbar ist; und
zweite Schaltmittel zur Verbindung entweder des über die ersten und zweiten Pole der ersten Schaltmittel aus gewählten Klangartsignals oder dem durch die dritten und vierten Pole der ersten Schaltmittel ausgewählten Klangartsignals mit einem Ausgang der zweiten Schalt mittel.
einen Doppelspulen-Stegtonabnehmer mit Brummunterdrückung;
einen Zwischentonabnehmer;
einen Doppelspulen-Griffbrettonabnehmer mit Brummunter drückung;
erste Schaltmittel zur Auswahl einer gewünschten Tonabneh merkonfiguration und damit zur Auswahl eines ge wünschten Klangartsignals, welche ersten Schaltmittel einen Vierpol-Fünfstellungsschalter enthalten, der an den Stegtonabnehmer mit Brummunterdrückung, den Zwi schentonabnehmer und den Griffbrettonabnehmer mit Brummunterdrückung angeschlossen ist, derart, daß je des aus einem ersten Satz von fünf Klangartsignalen über erste und zweite Pole der ersten Schaltmittel auswählbar ist und jedes aus einem zweiten Satz von fünf Klangartsignalen über dritte und vierte Pole der ersten Schaltmittel auswählbar ist; und
zweite Schaltmittel zur Verbindung entweder des über die ersten und zweiten Pole der ersten Schaltmittel aus gewählten Klangartsignals oder dem durch die dritten und vierten Pole der ersten Schaltmittel ausgewählten Klangartsignals mit einem Ausgang der zweiten Schalt mittel.
2. Tonabnehmersystem für eine Gitarre nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Vierpol-Fünfstellungsschal
ter weiter enthält:
einen ersten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine ersten, zweiten und vierten Anschlüsse an ein Ende des Stegtonabnehmers mit Brummunterdrückung angeschlossen sind und sein fünfter Anschluß zwischen den Doppelspulen mit dem Stegtonabnehmer mit Brumm unterdrückung verbunden ist;
einen zweiten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine zweiten und dritten Anschlüsse an ein Ende des Griffbrettonabnehmers mit Brummunterdrückung an geschlossen sind, sein vierter Anschluß an den Zwi schentonabnehmer angeschlossen ist und sein fünfter Anschluß zwischen den Doppelspulen mit dem Griff brettonabnehmer mit Brummunterdrückung verbunden ist;
einen dritten Satz von von ersten bis fünften Anschlüssen, wobei seine ersten und zweiten Anschlüsse zwischen den Doppelspulen mit dem Stegtonabnehmer mit Brumm unterdrückung verbunden sind und seine vierten und fünften Anschlüsse zwischen den Doppelspulen mit dem Griffbrettonabnehmer mit Brummunterdrückung verbunden sind;
einen vierten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine zweiten, dritten und vierten Anschlüsse an den Zwischentonabnehmer angeschlossen sind;
erste Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des ersten Satzes mit dem ersten Pol;
zweite Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des zweiten Satzes mit dem zweiten Pol;
dritte Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des dritten Satzes mit dem dritten Pol;
vierte Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des vierten Satzes mit dem vierten Pol; und
Mittel zur gleichzeitigen Betätigung der ersten bis vier ten Verbindermittel derart, daß die jeweiligen An schlüsse jedes Satzes von Anschlüssen zur gleichen Zeit mit dem zugehörigen Pol verbunden werden.
einen ersten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine ersten, zweiten und vierten Anschlüsse an ein Ende des Stegtonabnehmers mit Brummunterdrückung angeschlossen sind und sein fünfter Anschluß zwischen den Doppelspulen mit dem Stegtonabnehmer mit Brumm unterdrückung verbunden ist;
einen zweiten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine zweiten und dritten Anschlüsse an ein Ende des Griffbrettonabnehmers mit Brummunterdrückung an geschlossen sind, sein vierter Anschluß an den Zwi schentonabnehmer angeschlossen ist und sein fünfter Anschluß zwischen den Doppelspulen mit dem Griff brettonabnehmer mit Brummunterdrückung verbunden ist;
einen dritten Satz von von ersten bis fünften Anschlüssen, wobei seine ersten und zweiten Anschlüsse zwischen den Doppelspulen mit dem Stegtonabnehmer mit Brumm unterdrückung verbunden sind und seine vierten und fünften Anschlüsse zwischen den Doppelspulen mit dem Griffbrettonabnehmer mit Brummunterdrückung verbunden sind;
einen vierten Satz von ersten bis fünften Anschlüssen, wo bei seine zweiten, dritten und vierten Anschlüsse an den Zwischentonabnehmer angeschlossen sind;
erste Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des ersten Satzes mit dem ersten Pol;
zweite Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des zweiten Satzes mit dem zweiten Pol;
dritte Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des dritten Satzes mit dem dritten Pol;
vierte Verbindermittel zur Verbindung eines ausgewählten Anschlusses des vierten Satzes mit dem vierten Pol; und
Mittel zur gleichzeitigen Betätigung der ersten bis vier ten Verbindermittel derart, daß die jeweiligen An schlüsse jedes Satzes von Anschlüssen zur gleichen Zeit mit dem zugehörigen Pol verbunden werden.
3. Tonabnehmersystem für eine Gitarre nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die zweiten Schaltmittel enthal
ten:
einen ersten Anschluß, der mit dem ersten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen zweiten Anschluß, der mit dem zweiten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen dritten Anschluß, der mit dem dritten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen vierten Anschluß, der mit dem vierten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist; und
Mittel zur wahlweisen Verbindung entweder der ersten und zweiten Anschlüsse der zweiten Schaltmittel mit deren Ausgang oder der dritten und vierten Anschlüsse der zweiten Schaltmittel mit deren Ausgang.
einen ersten Anschluß, der mit dem ersten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen zweiten Anschluß, der mit dem zweiten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen dritten Anschluß, der mit dem dritten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist;
einen vierten Anschluß, der mit dem vierten Pol der ersten Schaltmittel verbunden ist; und
Mittel zur wahlweisen Verbindung entweder der ersten und zweiten Anschlüsse der zweiten Schaltmittel mit deren Ausgang oder der dritten und vierten Anschlüsse der zweiten Schaltmittel mit deren Ausgang.
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|---|---|---|---|
| US08/003,983 US5311806A (en) | 1993-01-15 | 1993-01-15 | Guitar pickup system for selecting from multiple tonalities |
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|---|---|
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| JP (1) | JPH07319469A (de) |
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