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DE4444036A1 - Sonnenblende für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Sonnenblende für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE4444036A1
DE4444036A1 DE19944444036 DE4444036A DE4444036A1 DE 4444036 A1 DE4444036 A1 DE 4444036A1 DE 19944444036 DE19944444036 DE 19944444036 DE 4444036 A DE4444036 A DE 4444036A DE 4444036 A1 DE4444036 A1 DE 4444036A1
Authority
DE
Germany
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additional part
base body
sun visor
visor according
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944444036
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Michael Salzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salzer Bruno Michael 74336 Brackenheim De
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19944444036 priority Critical patent/DE4444036A1/de
Publication of DE4444036A1 publication Critical patent/DE4444036A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position
    • B60J3/0204Sun visors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sonnenblende für Kraftfahrzeuge, mit einem eine Blendfläche vorgebenden Grundkörper und minde­ stens einem an dem Grundkörper angeordneten Befestigungsmittel zur vorzugsweise schwenkbaren Anordnung des Grundkörpers an dem Kraftfahrzeug.
Sonnenblenden der in Rede stehenden Art sind aus der Praxis und aus der Patentliteratur hinreichend bekannt. Grundsätzlich um­ faßt eine Sonnenblende für ein Kraftfahrzeug einen flachen, in etwa trapezförmigen oder rechteckigen Grundkörper, an dem Befe­ stigungsmittel angeordnet sind, die zur Festlegung am Fahrzeug dienen. Häufig ist die Grundform des Grundkörpers zur Ausbil­ dung und/oder Anordnung der Befestigungsmittel durch Ausnehmun­ gen o. ä. abgewandelt.
In der GB-PS 1 352 821 ist bspw. eine Sonnenblende mit einem plattenförmigen, hohlen Grundkörper beschrieben. Der Grundkör­ per der Sonnenblende weist an seinen Enden jeweils eine End- Aussparung mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Zapfen auf, um den die Sonnenblende schwenkbar am Fahrzeug angelenkt ist.
Aus den eingetragenen Unterlagen des DE-GM 72 28 578 ist eine Sonnenblende mit einem Grundkörper und einem Schwenklager be­ kannt, wobei das Schwenklager mit Teilen des Grundkörpers ein­ stückig, als Spritzling, hergestellt ist.
Bei den bekannten Sonnenblenden ist nachteilig, daß es je nach Stand der Sonne und Augenhöhe eines Fahrers oder Beifahrers dazu kommen kann, daß kein ausreichender Schutz geboten wird.
Obschon im Stand der Technik die Verschwenkbarkeit des Grund­ körpers gewährleistet ist und hierdurch in einem Kraftfahrzeug auch eine Beschattung gegen seitlich eindringende Sonnenstrah­ len realisiert werden kann, ist der durch die bekannten Sonnen­ blenden gebotene Schutz oftmals nicht ausreichend. Die Längen­ abmessung der Sonnenblende richtet sich im wesentlichen nach der Breite der Oberkante der Frontscheibe, wobei der Platzbe­ darf für den mittig angeordneten Rückspiegel berücksichtigt werden muß. In der Regel unterschreitet die sonnenschutzwirk­ same Länge der bekannten Sonnenblenden die Breite des Seiten­ fensters des Fahrer- und Beifahrersitzes eines Kraftfahrzeuges erheblich, wodurch gerade der Bereich parallel zu den Kopfstüt­ zen und damit parallel zum Kopf des Fahrers oder Beifahrers un­ geschützt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sonnenblende der in Rede stehenden Art anzugeben, mit der der Sonnenschutz in einem Kraftfahrzeug verbessert werden kann. Zudem soll eine Erhöhung der Montagekosten der Sonnenblende im Kraftfahrzeug vermieden werden.
Die erfindungsgemäße Sonnenblende löst die voranstehende Auf­ gabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1. Danach ist eine Sonnenblende der in Rede stehenden Art derat ausgestaltet und weitergebildet, daß an dem Grundkörper ein Zusatzteil beweglich angeordnet ist und daß das Zusatzteil in Betriebsstellung zur Vergrößerung der Blendfläche von dem Grundkörper abragt.
Zunächst ist erkannt worden, daß die durch den Grundkörper selbst gebotene sonnenschutzwirksame Fläche häufig nicht aus­ reicht, um den Sehbereich des Fahrers oder Beifahrers wirksam abzuschatten. Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß sich die herkömmlichen Befestigungs- bzw. Montagekosten für die Anord­ nung der Sonnenblende im Kraftfahrzeug dann nicht erhöhen, wenn lediglich am Grundkörper Maßnahmen zur Verbesserung des Sonnen­ schutzes getroffen werden.
Schließlich ist erkannt worden, daß der Sonnenschutz verbessert werden kann, wenn die Blendfläche eines Grundkörpers vergrößert wird, indem dem Grundkörper ein Zusatzteil zugeordnet ist, das bei Bedarf in eine Betriebsstellung verbringbar ist und in der Betriebsstellung von dem Grundkörper abragt. Auf diese Weise kann der Fahrer oder der Beifahrer auf unterschiedliche Sonnen­ einstrahlungen variabel reagieren.
Aus praktischen Erwägungen hinsichtlich des Platzbedarfs, der Handhabbarkeit und der Materialkosten der Sonnenblende wird das Zusatzteil flächig ausgeführt. Die Hauptflächen des Zusatzteils und des Grundkörpers sind parallel zueinander angeordnet, so daß einfache Bewegungsabläufe bei geringer Platzbeanspruchung realisierbar sind.
In der Betriebsstellung könnten der herkömmlich flache Grund­ körper und das flächige Zusatzteil nebeneinander in einer Ebene, insbesondere unter Kontaktierung der Schmalseiten, ange­ ordnet sein. Unter dem Gesichtspunkt einer einfachen Führung und/oder Lagerung des Zusatzteils am Grundkörper wird es bevor­ zugt, wenn in der Betriebsstellung ein Überlappungsbereich ver­ bleibt, so daß die Parallelität der Hauptflächen des Grundkör­ pers und des Zusatzteil beibehalten wird.
Im Hinblick auf die Unterschreitung der Seitenfensterbreite durch die Länge des Grundkörpers einer verschwenkbaren Sonnen­ blende ist es von besonderem Vorteil, wenn das Zusatzteil in Betriebsstellung in Richtung der Längsachse des Grundkörpers von dem Grundkörper abragt. Hierdurch wird der bisher unge­ schützte Bereich Seitenfensterbereich parallel zur Kopfstütze wirksam beschattet. Zusätzlich oder auch alternativ könnte auch ein Verbreiterung der Sonnenschutzfläche ermöglicht werden, in­ dem ein Abragen des Zusatzteils senkrecht zur Längsachse des Grundkörpers und parallel zu einer Hauptfläche des flächigen Grundkörpers realisiert wird. Auf diese Weise kann auch der Sehbereich von Personen geringer Körpergröße beschattet werden.
Damit nun bei normalen Lichtverhältnissen die üblichen, bewähr­ ten Sonnenblendenabmessungen eingehalten werden können, er­ streckt sich das Zusatzteil in Nullstellung im wesentlichen im Bereich des Grundkörpers und überschreitet dessen Längen- und Breitenabmessungen nicht oder nur unwesentlich.
Um die durch den Grundkörper vorgegebene Länge und Breite voll ausschöpfen zu können, wird die Formgebung des Zusatzteils in vorteilhafter Weise an die Abmessungen des Grundkörpers ange­ paßt. Im Hinblick auf die Befestigung des Zusatzteils am Grund­ körper kann es von Vorteil sein, wenn das Zusatzteil zumindest ein wenig geringer dimensioniert ist als der Grundkörper.
Zur zumindest teilweisen Lagerung des Zusatzteils in der Null- oder Betriebsstellung und zur zumindest teilweise verdeckten Anordnung des Zusatzteils könnte der Grundkörper eine Aufnahme aufweisen. Fertigungstechnisch vorteilhaft könnte die Aufnahme als integraler Bestandteil des Grundkörpers ausgebildet sein. Gemäß einer einfachen Variante könnte der Grundkörper bspw. schienenartige Bestandteile aufweisen und sich im Querschnitt der Form eines L-, U- oder Doppel-T-Profils annähern, wobei die Profilschenkel und das Profilmittelteil - nämlich eine Haupt­ fläche des Grundkörpers - quasi als Führungsmittel für das Zu­ satzteil dienen. Generell und insbesondere bei profilartiger Ausgestaltung des Grundkörpers ist es vorteilhaft, wenn ein Flächenkontakt zwischen den einander zugewandten Hauptflächen des Zusatzteils und des Grundkörpers zur Ausnutzung der Haft­ reibung hergestellt wird.
In der Nullstellung könnte das Zusatzteil gänzlich innerhalb der Aufnahme angeordnet sein. Alternativ könnte das Zusatzteil in der Nullstellung auch geringfügig vom Grundkörper abragen, so daß eine Betätigung des Zusatzteils erleichtert wird. Die die Aufnahme bildenden Bestandteile des Grundkörpers könnten auch Ausnehmungen aufweisen, durch die das Zusatzteil betätig­ bar ist.
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Zusatzteil in der Aufnahme verschiebbar geführt und kann bequem aus der Aufnahme heraus - bzw. in diese hineingeschoben werden.
Zur leichteren Handhabbarkeit könnte dem Zusatzteil an dem in der Betriebsstellung abragenden Ende ein Griffelement zugeord­ net sein. Ein derartiges Griffelement könnte bspw. gegenüber dem Zusatzteil breiter und stärker dimensioniert sein, so daß eine einfache Betätigung, auch während des Führens des Kraft­ fahrzeuges, ermöglicht wird.
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper zur Ausbildung der Aufnahme als Hohlkörper ausgeführt. Hier­ durch kann das Zusatzteil in seiner Nullstellung vollständig verdeckt angeordnet werden. Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dem Grundkörper schienenartige Elemente zuzuordnen oder den Grundkörper selbst eine profilschienenähnliche Formge­ bung zu verleihen.
Zum Ein- und Ausbringen des Zusatzteils in die bzw. aus der Aufnahme eines als Hohlkörper ausgeführten Grundkörpers ist eine Öffnung vorgesehen, die in ihren Dimensionen an das Zu­ satzteil angepaßt ist. Alternativ ist es möglich, zwei in Längsrichtung des Grundkörpers gegenüberliegende Öffnungen vor­ zusehen, so daß das Zusatzteil in diametrale Richtungen ver­ schoben werden kann. Auch eine dritte Öffnung könnte vorgesehen werden, wobei das aus dieser Öffnung ausgebrachte Zusatzteil zu einer Verbreiterung der Blendfläche führt.
In der Aufnahme eines als Hohlkörper ausgebildeten Grundkörpers könnten nun Führungsmittel angeordnet sein, die die Verschieb­ barkeit des Zusatzteils ermöglichen. An der Innenwandung des Grundkörpers könnte eine Nut vorgesehen sein, in die das Zu­ satzteil entweder mit seinem Kantenbereich oder mittels eines Führungsstiftes eingreift.
Wird ein Führungsstift in einer Nut geführt, könnte zweckmäßi­ gerweise ein Anschlag vorgesehen werden, der ein ungewolltes Lösen des Zusatzteils vom Grundkörper wirksam ausschließt. Sieht der als Hohlkörper ausgebildete Grundkörper nur eine Öff­ nung vor, könnte der Führungsstift am innerhalb des Grundkör­ pers verbleibenden Endabschnitt des Zusatzteils angeordnet wer­ den, so daß die Länge des Zusatzteils in der Betriebsstellung nahezu vollständig ausgenutzt werden kann. Insgesamt ist bei jedem das Grundteil in Richtung der Längsachse verlängernden Zusatzteil darauf zu achten, daß ein angreifendes Biegemoment unschädlich ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform könnte auch bei einem als Hohlkörper ausgebildete Grundkörper am Zusatzteil ein vor­ anstehend beschriebenes Griffelement im Sinne eines Abschluß­ stückes vorgesehen sein, das die Öffnung in vorteilhafter Weise verschließt.
Außer einer verschiebbaren Führung des Zusatzteils im oder ent­ lang des Grundkörpers könnte auch eine schwenkbare Lagerung des Zusatzteils am Grundkörper in Betracht kommen. Hierzu könnte dem Grundkörper ein Schwenkelement, wie bspw. ein Zapfen, zuge­ ordnet sein, der sich senkrecht zur Längsachse und zu einer Hauptfläche des Grundkörpers erstreckt und um den das Zusatz­ teil im gewünschten Winkel gedreht werden kann. Eine derartige Lagerung ermöglicht eine variable Blendflächenvergrößerung in unterschiedliche Richtungen.
Nach einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungs­ gemäßen Sonnenblende könnte das Zusatzteil auch in Zwischen­ stellungen zwischen der Null- und der Maximalstellung festge­ legt werden. Hierzu sind entweder bestehende Klemmkraftwirkun­ gen und Haftkräfte ausnutzbar oder durch die Führungs- bzw. La­ gerungsmittel werden Raststufen realisiert. Auf diese Weise ist die Beschattung der Fensterfläche den Bedürfnissen entsprechend variierbar.
In materialmäßiger Hinsicht besteht das Zusatzteil aus einem biegesteifen Material, bspw. aus Kunststoff. Hierbei könnte eine Anpassung an die materialmäßige und farbliche Gestaltung des Grundkörpers erfolgen. Vorteilhaft ist ein gefärbter, abge­ dunkelter, transparenter Kunststoff, der außerdem eine gerin­ gere Materialstärke aufweist als der Grundkörper. Durch die Ma­ terialtransparenz wird eine Einschränkung des Sehbereichs über den Grundkörper hinaus vermieden. Durch die geringere Material­ stärke wird das Gesamtgewicht der Sonnenblende herabgesetzt , so daß die Halte- bzw. Schwenkmittel des Grundkörpers zur Befe­ stigung am Fahrzeug keine wesentlich größeren Lasten aufnehmen müssen und daher auf bereits vorhandene Haltemittel zurückge­ griffen werden kann.
Denkbar wäre auch die Anordnung mehrerer Zusatzteile an einem Grundkörper, so daß eine Vergrößerung des Grundkörpers in drei Richtungen erfolgen kann, nämlich zum einen jeweils in Richtung der Längsache und zum anderen senkrecht zur Längsachse und par­ allel zur Hauptfläche des Grundkörpers.
Zur Realisierung verschiedener Abdunklungsstufen könnten auch mehrere deckungsgleiche transparente Zusatzteile geringer Mate­ rialstärke im oder am Grundkörper übereinanderliegend gelagert sein und einzeln oder in gewünschter Kombination in Betriebs­ stellung verbracht werden.
Im Hinblick auf die Auswechselbarkeit des Zusatzteils ist es von besonderem Vorteil, dieses lösbar mit dem Grundkörper zu verbinden.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vor­ liegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen.
In Verbindung mit der Erläuterung der angeführten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Prinzipskizze der erfindungsgemäßen Sonnenblende innerhalb eines Fahrzeuges,
Fig. 2 in schematischer Darstellung ein erstes Ausfüh­ rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sonnen blende,
Fig. 3 in schematischer Darstellung ein zweites Ausfüh­ rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sonnenblende und die
Fig. 4 bis 6 in quergeschnittener Darstellung drei weitere, verschiedene Ausführungsbeispiele der erfin­ dungsgemäßen Sonnenblende.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine Sonnenblende für Kraftfahrzeuge mit einem Grundkörper 1, der zunächst die Blendfläche vorgibt. Aus den Fig. 1 bis 3 ist ersichtlich, daß an dem Grundkörper 1 Befestigungsmittel 2 vorgesehen sind, die einerseits zur schwenkbaren Anordnung, andererseits zur Festlegung des Grund­ körpers 1 an einem Kraftfahrzeug 3 dienen.
Erfindungsgemäß ist an dem Grundkörper 1 ein Zusatzteil 4 be­ weglich angeordnet, wobei das Zusatzteil 4 in Betriebsstellung zur Blendflächenvergrößerung von dem Grundkörper 1 abragt. Aus Fig. 1 geht hervor, daß durch das Zusatzteil 4 der verschwenk­ ten Sonnenblende ein größerer Bereich des nicht näher bezeich­ neten Seitenfensters des Kraftfahrzeuges 3 abgeschattet werden kann.
In sämtlichen Ausführungsbeispielen ist das Zusatzteil 4 flä­ chig ausgeführt und erstreckt sich parallel zu einer Hauptflä­ che des Grundkörpers 1. Besonders aus den Fig. 1 bis 3 ist zu erkennen, daß das Zusatzteil 4 in eine Null- oder Betriebsstel­ lung verbringbar ist. In Fig. 2 verdeutlichen die Strich- und Punktdarstellungen des Zusatzteils 4 zwei unterschiedliche Be­ triebsstellungen. Des weiteren ist dort erkennbar, daß das Zu­ satzteil 4 und der Grundkörper 1 in der Betriebsstellung einen Überlappungsbereich 5 ausbilden.
Aus den Fig. 1 bis 3 ist weiter ersichtlich, daß das Zusatzteil in Richtung der Längsachse 6 des Grundkörpers 1 abragt. In der Prinzipskizze gemäß Fig. 1 ist mit dem Pfeil A veranschaulicht, daß eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Längsachse 6 re­ alisierbar ist. Daüberhinaus ist mit dem Pfeil B eine weitere prinzipiell mögliche Bewegungsrichtung des Zusatzteils 4 - näm­ lich abgewinkelt zur Längsachse 6 und parallel zu einer Haupt­ fläche des Grundkörpers 1 - angegeben. Die Nullstellung des in Fig. 1 gezeigten Zusatzteils 4 nimmt das Zusatzteil 4 aufgrund seiner weitgehend an den Grundkörper 1 angepaßten Formgebung und aufgrund der gegenüber dem Grundkörper 1 geringeren Abmes­ sungen innerhalb des Bereiches des Grundkörpers 1 ein.
Das Zusatzteil 4 des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbei­ spiels weist eine gegenüber der Form des Grundkörpers 1 abgeän­ derte Formgebung auf. Das dort dargestellte freie Ende des Zu­ satzteils 4 ist abgeschrägt ausgeführt und kann - wie durch die punktierte Darstellung angedeutet - in Richtung der Längsachse 6 bewegt werden. In Verbindung mit Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Abschrägung dem zur Frontscheibe des Kraftfahrzeuges 3 be­ nachbarten Bereich des Seitenfensters entspricht.
Gemäß den Fig. 4 bis 6 bildet der Grundkörper 1 eine Aufnahme 7 für das Zusatzteil 4 aus. Das Zusatzteil 4 ist in der Aufnahme 7 verschiebbar geführt, wobei bei den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen lediglich eine Verschiebung in Längsrichtung - nämlich senkrecht zur Zeichenblattebene - stattfindet. Gemäß den Fig. 1 und 6 weist das Zusatzteil 4 ein Griffelement 8 auf.
Die Querschnittsdarstellung des in Fig. 4 gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Sonnenblende zeigt einen als Hohlkörper ausgebildeten Grundkörper 1. Die Aufnahme 7 ent­ spricht dem Hohlraum. Des weiteren weist der Grundkörper 1 eine hier nicht gezeigte Öffnung zum Ein- und Ausfahren des Zusatz­ teils 4 auf. Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind Führungsmittel vorgesehen. Der Grundkörper 1 weist dazu eine Nut 9 auf, in die ein Führungsstift 10 des Zusatzteils 4 ein­ greift. Der Führungsstift 10 ist hier integraler Bestandteil des Zusatzteils 4.
Gemäß dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Grundkörper 1 einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt auf. Durch die abgewinkelte Ausbildung der Profilschenkel wird quasi eine Führungsschiene ausgebildet, in die die Kantenbereiche des Zusatzteils 4 eingreifen und in der das Zusatzteil 4 verschoben werden kann.
Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit zwei Zusatzteilen 4. Der Grundkörper 1 ähnelt in seinem Querschnitt einer Kombina­ tion aus C- und U-Profil mit unterschiedlich dimensionierten Schenkeln und weist weitere, die Aufnahme 7 bildende, nicht nä­ her bezeichnete Bestandteile auf. Zur Führung des ersten Zu­ satzteils 4 in Richtung der Pfeiles B - nämlich senkrecht zur Längsachse 6, die sich hier senkrecht zur Zeichenblattebene er­ streckt, und parallel zu einer Hauptfläche des Grundkörpers 1, die sich hier ebenfalls senkrecht zur Zeichenblattebene er­ streckt - weist der Grundkörper 1 an der Innenwandung seiner Stirnseite eine Nut 9 auf. In die Nut 9 greift der Kantenbe­ reich des ersten Zusatzteils 4 ein.
Zur Führung des zweiten Zusatzteils 4 in Längsrichtung - d. h. senkrecht zur Zeichenblattebene - ist der untere Profilschenkel abgewinkelt ausgeführt. Das in Längsrichtung geführte Zusatz­ teil 4 kontaktiert den Grundkörper 1 und weist an seinem, unge­ führten Ende einen die Haftreibung vergrößernden Belag 11 auf.
Zur Betätigung des ersten, gemäß Pfeil B verschiebbaren Zusatz­ teil 4 ist ein Griffelement 8 befestigt, das an einem Anschlag 12 am unteren Abschnitt des Grundkörpers 1 zur Anlage kommt, wenn sich das Zusatzteil 4 in Maximalstellung befindet.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist das Zusatzteil 4 mittels eines Schwenkelementes 13 entsprechend Pfeil C drehbar am Grundkörper 1 gelagert. Vorteilhaft ist hier, daß mit einem einzigen Zusatzteil 4 unterschiedlichste Stellungen, sowohl senkrecht, parallel als auch schräg zur Längsachse 5 realisier­ bar sind und so eine Abstimmung auf den Einfallswinkel der Son­ nenstrahlen und auf die Körpergröße optimal erfolgen kann. Mit den in Fig. 3 gestrichelt und punktiert dargestellten Zusatz­ teilen 4 sollen verschiedenen Stellungen verdeutlicht werden. Das Schwenkelement 12 übt eine derart große Klemmkraft auf das Zusatzteil 4 aus, daß dieses in der vorgegebenen Stellung ver­ bleibt.
Bei den verschiebbar geführten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Sonnenblende ist ebenfalls eine Realisierung unterschiedlicher Stellungen vorgesehen. Die dortigen Führungsmittel sind derart bemessen, daß eine Klemmkraft oder zumindest eine Haftkraft auf das Zusatzteil 4 ausgeübt wird, die eine selbsttätige Bewegung des Zusatzteils ausschließt, jedoch so gering ist, daß die Betätigung des Zusatzteils 4 un­ problematisch ist.
Die Zusatzteile 4 der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Sonnenblen­ den sind als transparente, abgedunkelte, weitgehend biegesteife Kunststoffolien bzw. -platten ausgeführt.
Hinsichtlich weiterer, in der Figur nicht gezeigter Merkmale wird auf den allgemeinen Teil der Beschreibung verwiesen.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Lehre nicht auf die voranstehend erörterten Ausführungsbei­ spiele eingeschränkt ist. Vielmehr sind die unterschiedlichsten Konstruktionen der erfindungsgemäßen Sonnenblende möglich.
Bezugszeichenliste
1 Grundkörper
2 Befestigungsmittel
3 Kraftfahrzeug
4 Zusatzteil
5 Überlappungsbereich
6 Längsachse
7 Aufnahme
8 Griffelement
9 Nut
10 Führungsstift
11 Belag
12 Anschlag
13 Schwenkelement
A Bewegungsrichtung des Zusatzteils 4
B Bewegungsrichtung des Zusatzteils 4
C Bewegungsrichtung des Zusatzteils 4

Claims (22)

1. Sonnenblende für Kraftfahrzeuge mit einem eine Blendfläche vorgebenden Grundkörper (1) und mindestens einem an dem Grund­ körper (1) angeordneten Befestigungsmittel (2) zur vorzugsweise schwenkbaren Anordnung des Grundkörpers (1) an dem Kraftfahr­ zeug (3), dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grund­ körper (1) ein Zusatzteil (4) beweglich angeordnet ist und daß das Zusatzteil (4) in Betriebsstellung zur Vergrößerung der Blendfläche von dem Grundkörper (1) zumindest partiell abragt.
2. Sonnenblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) flächig ausgeführt ist und daß die Hauptflä­ chen des Grundkörpers (1) und des Zusatzteils (4) zueinander parallel angeordnet sind.
3. Sonnenblende nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) und der Grundkörper (1) in Betriebsstellung einen Überlappungsbereich (5) ausbilden.
4. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) den Grundkörper (1) in Richtung der Längsachse (6) des Grundkörpers (1) vergrößert.
5. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich das Zusatzteil (4) in Nullstellung im wesentlichen im Bereich des Grundkörpers (1) erstreckt.
6. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) eine weitgehend an den Grundkörper (1) angepaßte Formgebung aufweist.
7. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) zumindest geringfügig kleiner dimensioniert ist als der Grundkörper (1).
8. Sonnenblende nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) eine Aufnahme (7) für das Zusatzteil (3) aufweist.
9. Sonnenblende nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Zusatzteil (4) in Nullstellung im wesentlichen im Be­ reich der Aufnahme (7) erstreckt.
10. Sonnenblende nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzteil (4) in der Aufnahme (7) verschiebbar geführt ist.
11. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zusatzteil (4), vorzugsweise am in Betriebsstellung vom Grundteil (1) abragenden Ende, ein Griff­ element (8) vorgesehen ist.
12. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) zur Ausbildung der Auf­ nahme (7) als Hohlkörper ausgebildet ist und mindestens eine Öffnung zum Ein- und Ausbringen des Zusatzteils (4) aufweist.
13. Sonnenblende nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmittel vorgesehen sind, wobei der Grundkörper (1) bzw. die Aufnahme (7) mindestens eine Nut (9) umfaßt und das Zusatz­ teil (4) vorzugsweise mittels eines Führungsstiftes (10) in die Nut (9) eingreift.
14. Sonnenblende nach Anspruch 13, wobei das Zusatzteil einen Führungsstift aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf­ nahme, vorzugsweise im Bereich des Ein- bzw. Austritts des Zu­ satzteils einen Anschlag für den Führungsstift aufweist.
15. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffelement die Öffnung in der Null­ stellung des Zusatzteils verschließt.
16. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) mindestens ein Mittel (13) zur schwenkbaren Lagerung des Zusatzteils (4) aufweist.
17. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- bzw. Lagerungsmittel (9, 10, 13) derart ausgestaltet sind, daß das Zusatzteil (4) in Zwi­ schenstellungen zwischen Null- und Maximalstellung festlegbar ist.
18. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) aus einem wenig flexi­ blen, vorzugsweise biegesteifen, Material besteht.
19. Sonnenblende nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) aus transparentem, abgedunkelten oder farbi­ gem Kunststoff besteht.
20. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (4) eine wesentlich gerin­ gere Stärke aufweist als der Grundkörper (1).
21. Sonnenblende nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß dem Grundkörper (1) mehrere Zusatzteile (4) zugeordnet sind.
22. Sonnenblende nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil lösbar mit dem Grundkörper verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10022044B4 (de) * 2000-05-05 2011-02-17 Volkswagen Ag Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10022044B4 (de) * 2000-05-05 2011-02-17 Volkswagen Ag Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug

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Legal Events

Date Code Title Description
8122 Nonbinding interest in granting licenses declared
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SALZER, BRUNO MICHAEL, 74336 BRACKENHEIM, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee