DE4442019C2 - Stellungsüberwachter Kolbenspeicher - Google Patents
Stellungsüberwachter KolbenspeicherInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen stellungsüberwachten
Kolbenspeicher mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1
beschriebenen Merkmalen.
Es ist bekannt, daß eine Stellungsüberwachung bei Kolbenspeichern
im allgemeinen nicht eine Stetig-Überwachung ist, sondern eher
eine ganz bestimmte Stellung überwacht wird. Diese bestimmte
Stellung kann einem vorbestimmten Füllungsgrad entsprechen, in
welchem Fall der meist als Reed-Kontakt ausgeführte
Stromschalter auf zweierlei Weise benutzt werden kann. Zur
Begrenzung auf einen vorbestimmten Füllungsgrad kann der
hydraulische Druckerzeuger direkt abgeschaltet oder zumindest
durch ein Schaltventil an der weiteren Zufuhr des Druckmediums
gehindert werden. Wenn es andererseits darum geht, einen
bestimmten Füllungsgrad als Sicherheitsreserve oder als
Bereitschaftsanzeige in dem Hydrospeicher vorzuhalten, kann bei
Unterschreiten dieses Füllungsgrades der Stromschalter oder ein
nachgeschalteter Schaltverstärker den Druckerzeuger selbst wieder
anschalten bzw. die Zufuhr von Druckmittel über ein Schaltventil
bewirken. Ein spezielles Anwendungsbeispiel ergibt sich bei
sogenannten Fahrstabilitätsregelungen (FSR) von Kraftfahrzeugen.
Diese Regelungen sollen dazu dienen, Schleuderbewegungen durch
individuelle Beeinflussung einzelner Bremsen entgegenzuwirken. Da
ein Druckaufbau z. B. durch ein Elektro-Pumpenaggregat zu langsam
ist, wird eine Startmenge für die Regelung aus einem
Kolbenspeicher entnommen. Diese Menge soll unabhängig von
verschiedenen Temperaturen und Betriebsdrücken immer konstant
sein, wobei vorausgesetzt wird, daß ein Mindestsystemdruck
aufgebaut werden kann, der in jedem Fall eine korrekte Füllung
des Kolbenspeichers ermöglicht. Eine solche Betriebsweise ließe
sich prinzipiell mit jedem herkömmlichen Kolbenspeicher mit
Stellungsüberwachung verwirklichen, sofern man seinen Kolben bis
zu einem bodenseitigen Endanschlag verfahren würde und kurz vor
Erreichen der Endlage ein Schaltsignal im Sinne einer
Bereitschaftsanzeige erzeugen würde. Die Füllung wäre immer die
gleiche, selbst wenn der Betriebsdruck weiter ansteigen würde.
Ein Nachteil bei dieser Anordnung würde allerdings in einem
vergleichsweise großen progressiven Druckanstieg bestehen, da als
Restgasraum im wesentlichen nur das Volumen des topfförmigen
Kobens übrig bliebe. Anders ausgedrückt, um kurz vor der vollen
Entleerung des Kolbenspeichers noch den notwendigen Arbeitsdruck
zu haben, muß der Betriebsdruck bei voller Füllung wesentlich
höher liegen.
Dieser Nachteil ist bei einer Anordnung nach der DE 41 15 342 A1
vermieden, da dort das Gasvolumen in Relation zum gespeicherten
Flüssigkeitsvolumen wesentlich vergrößert ist. Dies wird dadurch
erreicht, daß ein im Durchmesser kleineres, den Kolben führendes
und im Hub begrenzendes Gehäuse von einem im Durchmesser größeren
Gehäuse unter Bildung eines großen Gasraums umgeben ist, so daß
sich ein Kolbenspeicher in Art eines sogenannten
Doppelrohrspeichers ergibt. Es hat sich jedoch in der Praxis
gezeigt, daß derartige Kolbenspeicher durch die Schachtelung
zweier Gehäuse einen komplizierten Ausbau bekommen und auch
gewichtsmäßig nicht so zu optimieren sind, wie es für den
Fahrzeugbau wünschenswert wäre.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden,
d. h. einen stellungsüberwachten Kolbenspeicher nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 so auszugestalten, daß bei geringem
Gewicht und mit wenigen Einzelteilen unabhängig von Temperatur
und/oder Betriebsdruck immer eine genau festgelegte
Druckmittelmenge gespeichert und abgegeben wird, wobei das
Druckverhältnis zwischen dem zur vollen Befüllung notwendigen
Betriebsdruck und dem Mindestbetriebsdruck (oder auch der
Gasvorspannung) gering bleibt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die
Merkmale von Anspruch 1.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß nur noch ein
einzelnes Gehäuse vorhanden ist, welches sich leicht
herausstellen läßt. Die Innenbearbeitung braucht nur über einen
Teil der Gesamtlänge zu erfolgen. Durch die Verwendung eines
Kunststoff-Formteils läßt sich der Kolben quasi verlängern, so
daß die Erzeugung eines Schaltsignals selbst in einem nicht
innenbearbeiteten Bereich ermöglicht wird. Da es ausreichend
ist, daß der Ringmagnet den Ansatz mit Spiel umgreift, entfallen
auch teure Doppelzentrierungen oder sonstige erhöhte Genauig
keitsanforderungen.
Anspruch 2 richtet sich auf Form und Befestigung des Kunststoff-
Formteils.
Anspruch 3 richtet sich auf eine einstückige Ausführung von
Zylindergehäuse und Boden (mit Ansatz), wobei gemäß Anspruch 4
bevorzugt Aluminium verwendet werden kann.
Anspruch 5 bezieht sich auf eine spezielle Anwendung und auf
einen Schaltpunkt, der vor dem maximal möglichen Hub des Kolbens
liegt und nach Anspruch 6 bei ca. 70% des maximalen Hubes liegen
kann.
Anspruch 7 richtet sich auf eine axial verstellbare Anordnung des
Stromschalters mittels eines Schraubgewindes, wofür nach Anspruch
8 eine Drehversicherung vorgesehen sein kann.
Die Ansprüche 9 und 10 beschreiben die wahlweise Möglichkeit, den
Stromschalter als Öffner oder Schließer zu benutzen.
Anhand eines in einer prinzipiellen Abbildung dargestellten
Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert.
Ein topfförmiges zylindrisches Gehäuse 1 ist durch einen
einstückig angeformten flachen Boden 2 sowie einen weiteren
angeschweißten flachen Boden 3 verschlossen. Ein Kolben 4 teilt
den Innenraum des Gehäuses 1 in zwei Druckräume jeweils
veränderlicher Größe, nämlich einen dem Boden 3 benachbarten
Flüssigkeitsraum 5 und einen dem Boden 2 benachbarten Gasraum 6.
In den Flüssigkeitsraum 5 kann über einen im Boden 3 angeordneten
Flüssigkeitsanschluß 7 Flüssigkeit aus einem nicht näher
dargestellten Hydrauliksystem eingefüllt werden bzw. wieder an
das Hydrauliksystem abgegeben werden. In den Gasraum 6 wird über
eine z. B. durch einen Widerstandsschweißbutzen 8 verschließbare
Gasfüllöffnung 9 ein unter einem Druck stehendes Gas, meist
Stickstoff, zur Erzeugung der sogenannten Gasvorspannung
eingefüllt. Der Boden 2 besitzt einen in den Gasraum 6
hineinragenden zylindrischen Ansatz 10 aus einem nicht
magnetisierbaren Material und mit einem zentralen Sackloch 11, in
welches von außen ein axial verstellbarer Stromschalter 12 bis in
den Bereich des Gasraumes 6 eingeschraubt ist. Der Stromschalter
12 ist in nicht näher dargestellter Weise mit einem
Schaltverstärker verbunden und kann z. B. durch eine Kontermutter
13 gegen Verstellen gesichert werden. Der Kolben 4 besitzt
gasraumseitig eine ihm ein topfförmiges Aussehen gebende
Ansenkung 14, deren Tiefe mindestens so bemessen ist, daß der den
Stromschalter 12 enthaltende Teil des Ansatzes 10 in die
Ansenkung 14 eintauchen kann. Im Randbereich 15 des Kolbens 4 ist
dieser hülsenartig abgesetzt und besitzt anschließend an die
Absatzstufe 16 eine Ringnut 17, die zur Aufnahme eines als
Ringwulst 18 ausgebildeten Randbereiches eines
kegelstumpfförmigen Kunststoff-Formteils 19 dient, welches den
Randbereich 15 um ein gewisses Maß überragt und an seinem freien
Ende innen als Halter 20 für einen Ringmagneten ausgebildet ist.
Durchbrüche 22 in der Mantelfläche des "Kegelstumpfes" dienen
einer staudruckfreien Strömung bei engem Spalt zwischen
Ringmagnet 21 und Ansatz 10. Der Innenraum des Gehäuses 1 ist
gestuft ausgeführt, so daß der in der innenbearbeiteten Stufe 23
größeren Durchmessers gleitende Kolben 4 bezogen auf die
Gesamtlänge des Gehäuses 1 nur einen Teilhub ausführen kann und
dann an dem Absatz 24 zwischen der Stufe 23 größeren Durchmessers
und einer Stufe 25 kleineren Durchmessers seinen Anschlag findet.
Zur Erläuterung der Funktion sei angenommen, daß bei entleertem
Flüssigkeitsraum 5 Flüssigkeit, z. B. Bremsflüssigkeit mit einem
über der Gasvorspannung liegenden Betriebsdruck über den
Flüssigkeitsanschluß 7 eingefüllt werde. Der Kolben 4 wird sich
dann aufwärts bewegen. Dabei wird bei weiter steigendem Druck
irgendwann der Ringmagnet 21 in die Nähe des Stromschalters 12
kommen. Das Magnetfeld des Ringmagneten 21 bewirkt dann nach
einem vorbestimmten Hub einen Schaltvorgang in dem Stromschalter
12. Je nach Konstruktion des Stromschalters kann dieser selbst
als Öffner und/oder Schließer geschaltet sein. Es ist aber auch
möglich, in dem Stromschalter nur ein Schaltsignal zu erzeugen
und den Schaltvorgang für den Leistungsstrom über eine
Auswerteelektronik von einem Schaltverstärker im öffnenden
und/oder schließenden Sinne ausführen zu lassen. In dem oben
beschriebenen Anwendungsfall würde das Schaltsignal etwa bei 70%
des maximalen Hubes erzeugt, wobei eine Toleranz von
beispielsweise ±10% erlaubt sein kann. Das Erzeugen des
Schaltsignals bedeutet nun nicht unbedingt das Abschalten des
Antriebes oder das Verschließen der Zuleitung, sondern kann in
erster Linie als Bereitschaftsanzeige benutzt werden, welche eine
erneute Füllung meldet. Die weitere Zufuhr von Druckmittel bis
zum Anschlag des Kolbens kann z. B. über einen Druckschalter
gesteuert werden, da eine kurzfristige Überschreitung des
eigentlich notwendigen Fülldruckes nicht schadet und im Vergleich
zu einem sonst auftretenden progressiven Druckanstieg gering ist.
Durch das Gewinde des Stromschaltereinsatzes in Verbindung mit
der Kontermutter 13 läßt sich der Schaltpunkt genau einstellen.
Wenn der Schaltpunkt für die gesamte Anwendung unverändert
bleiben soll und kann, könnte man auf die permanente
Verstellbarkeit zugunsten einer Justierung und Festlegung des
Schaltpunktes verzichten und zwar z. B. durch Verstemmen oder
Verquetschen des Gewindes.
So ist es natürlich auch
möglich, den gasraumseitigen Boden anzuschweißen. Wenn man davon
ausgeht, daß ein Boden mit Ansatz leichter herzustellen sein
dürfte als ein vergleichsweise langer Zylinder mit Ansatz, könnte
diese Konstruktion sogar günstiger sein als die dargestellte.
Natürlich ist es auch möglich, beide Böden anzuschweißen oder
z. B. durch Verschrauben zu befestigen.
Claims (10)
1. Stellungsüberwachter Kolbenspeicher mit einem im wesentlichen
zylindrischen und mit beidseitigen Böden versehenen Gehäuse mit
einem zylindrischen Innenraum, einem den Innenraum in einen
Gasraum und einen Flüssigkeitsraum jeweils veränderlicher Größe
unterteilenden, abgedichtet geführten Kolben, einem zur Aufnahme
eines magnetisch betätigbaren Stromschalters dienenden Sackloch
in einem aus nicht magnetisierbaren Material hergestellten und
vom gasraumseitigen Boden ausgehend in den Gasraum hineinragenden
Ansatz und einem mit dem Kolben innerhalb des Gasraumes
verbundenen Ringmagneten, der zumindest auf einem Teil des
Kolbenhubes den Ansatz umgreift und zum Auslösen eines
Schaltvorganges des Stromschalters bei Erreichen eines
vorbestimmten Mindestabstandes zu diesem dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenraum eine axial vom Ende des Ansatzes (10) entfernte
Anschlagstufe (Absatz 24) für den Kolben (4) aufweist und etwa
stirnseitig am Kolben (4) ein hohles Kunststoff-Formteil (19)
befestigt ist, das an seinem freien Ende (Halterung 20) zur
Aufnahme des Ringmagneten (21) vorgesehen ist und daß der
Ringmagnet (21) den zum Auslösen eines Schaltvorgangs dienenden
Mindestabstand spätestens dann erreicht, wenn der Kolben (4) an
der Anschlagstufe (Absatz 24) anstößt.
2. Kolbenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kunststoff-Formteil (19) im wesentlichen dem Mantel eines
Kegelstumpfes entspricht und mit einer an seinem größten
Durchmesser angeordneten, nach innen gerichteten Ringwulst (18)
in eine entsprechende Ringnut (17) schnappen kann, die sich am
Ende einer stirnseitigen Andrehung (Randbereich 15) am Kolben (4)
befindet, auf welche Andrehung das Kunststoff-Formteil (19)
aufgeschoben wird.
3. Kolbenspeicher nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (1) und der mit dem
Ansatz versehene Boden (2) einstückig ausgebildet sind.
4. Kolbenspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
Gehäuse (1) und Boden (2) ein Aluminiumformteil sind.
5. Kolbenspeicher nach einem der vorigen Ansprüche zur Verwendung
in einem Bremsregelkreis eines Fahrzeuges, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stromschalter (12) anspricht, wenn der
Kolben (4) einen vorbestimmten Hub gemacht hat, der kleiner ist
als sein maximal möglicher.
6. Kolbenspeicher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stromschalter (12) bei etwa 70% des maximal möglichen Hubes
anspricht.
7. Kolbenspeicher nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sackloch (11) zumindest in seinem nach
außen weisenden Bereich mit Innengewinde versehen ist, der
Stromschalter (12) in einem in das Innengewinde einschraubbaren
Einsatz angeordnet ist und der Einsatz axial verstellbar ist.
8. Kolbenspeicher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einsatz durch eine Verdrehsicherung (Kontermutter 13) in
Position gehalten wird.
9. Kolbenspeicher nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stromschalter (12) bzw. der mit ihm
verbundene Schaltverstärker als Öffner ausgebildet ist.
10. Kolbenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stromschalter (12) bzw. der mit ihm
verbundene Schaltverstärker als Schließer ausgebildet ist.
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