DE4441278A1 - Schnittanordnung zum Schneiden von Teebeuteln aus Bahnmaterialien - Google Patents
Schnittanordnung zum Schneiden von Teebeuteln aus BahnmaterialienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schnittanordnung zum Schneiden von
Bahnabschnitten aus länglichen Bahnmaterialien. Insbesondere ist die
Erfindung anwendbar zum Schneiden von Teebeuteln aus
Papiermaterialbahnen, jedoch ist beabsichtigt, daß die Vorrichtung auch
zum Schneiden anderer geeigneter Materialien verwendet werden kann.
Dennoch wird nachfolgend lediglich Bezug auf Teebeutel und
Papierbahnen im Interesse der Einfachheit der Beschreibung genommen,
jedoch wird der adressierte Leser verstehen, daß unter Bezugnahme auf
das Wesen der Erfindung die Anordnung auch zum Schneiden
irgendwelcher Arten von Bahnmaterial vorgesehen werden kann.
Bei der Hochgeschwindigkeitsherstellung von Teebeuteln, insbesondere
solchen Teebeuteln, die derzeit weit in Großbritannien verwendet werden
und tatsächlich "runde" Teebeutel sind, werden die Beutel aus
Papierbahnmaterial geschnitten, das bei hoher Geschwindigkeit in seiner
Längsrichtung gefördert wird. Die Schnittanordnung weist ein
Walzenpaar auf, das eine Schneidklemmung bildet, wobei zumindest eine
der Walzen erhöhte Schneidkanten besitzt, die die Form der Teebeutel
definieren, und im bevorzugten Anwendungsfall werden diese
Schneidkanten gegen die glatte Ambossfläche der anderen Walze gepreßt.
Diese Schneidwalzen werden nur unter den Umständen verwendet, wo
die Teebeutel als Fertigteile aus dem einen Abfallstreifen hinterlassenden
Material geschnitten werden müssen, der nachfolgend entsorgt wird.
Andere Teebeutelmaschinen werden nur eingesetzt, um quadratische oder
rechteckige Teebeutel herzustellen, wo es keinen Abfallstreifen gibt,
jedoch werden bei solchen Anordnungen unterschiedliche Formen von
Schneidwerkzeugen verwendet.
Die vorliegende Erfindung ist für solche Schneidwerkzeuge vorgesehen,
die Klemmwalzen mit erhöhten Schneidkanten aufweisen.
Eine Teebeutelmaschine zum Herstellen von Teebeuteln bei hoher
Geschwindigkeit, beispielsweise von 2000-4000 Stück pro Minute, ist
ein ziemlich großer und komplizierter Bestandteil der Anlage, weil die
Maschine den Tee aufnehmen und ihn in Dosierungen auf eine erste
Transportbahn verteilen muß. Eine zweite Bahn wird über der ersten
Bahn eingesetzt, um diese Dosierungen zwischen den Bahnen
aufzufangen, und dann werden die Bahnen und die Teeportionen
zwischen Dichtungswalzen hindurchgeführt, die die Bahnen gemeinsam
um die Teeportionen herum verschließen. Die Transportbahn wird dann
zu einer Schneidestation bewegt, wo die Teebeutel aus den Bahnen
herausgeschnitten werden, wobei jeder Teebeutel um seine Kanten herum
nach dem Aufnehmen einer Teedosis zwischen den gegenüberliegenden
Lagen des Beutels abgedichtet wird. Nach dem Schneiden wird der
Teebeutel zu einer Stapelstation geführt, in der die Beutel in Paketen
gestapelt werden, und nachfolgend werden die verpackten Pakete direkt
in einen Karton oder eine andere Verpackungsform verpackt. Die Bahnen
werden kontinuierlich durch die Maschine bewegt und insofern gibt es
Probleme hinsichtlich der Kinetik und Dynamik des Maschinenbetriebes.
Der Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Maschine bringt ein Problem mit
sich, welches darin besteht, daß die Schneidkanten an den Schneidwalzen
infolge des Hochgeschwindigkeitsbetriebes und des relativ hohen, zum
Schneiden der Papierbahnen erforderlichen Klemm- bzw.
Schneiddruckes, zu einer sehr kurzen Lebensdauer des
Schneidwerkzeuges von beispielsweise 150 Betriebsstunden führt.
Nach dieser Betriebsdauer müssen die Schneidwalzen in Abhängigkeit
von der Konstruktion der bekannten Maschinen von der Maschine
entfernt und ersetzt oder die Schneidkanten nachgeschärft werden. Dies
führt zu einem unökonomischen Produktionsverfahren, weil nicht nur die
Prozedur des Entfernens der Walze oder der Walzen eine lange Zeit in
Anspruch nimmt, während der keine Produktion stattfindet, sondern
darüber hinaus auch die Walzen selbst durch das Ersetzen und/oder das
Nachschärfen sehr teuer sind.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zum
Steuern des Klemmdruckes zwischen den Schneidwalzen zu schaffen und
eine längere Lebensdauer für die Schneidwalze oder Schneidwalzen zu
erreichen und diese Anordnung so auszubilden, daß das Entfernen der
Schneidwalzen aus der Maschine oder das Beibehalten und/oder Ersetzen
vereinfacht wird.
Es sei betont, daß bei herkömmlichen Anordnungen die Schneidwalze
oder -walzen unmittelbar am Maschinenrahmen befestigt wurden und das
Einsetzen und Entfernen der Walze oder Walzen beträchtliche Zeit eines
Installateurfachmannes erforderte. Dies ergibt sich daraus, weil die
Maschine, obwohl sie groß und kompliziert ist, so kompakt wie möglich
gestaltet sein muß.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Schnittanordnung zum
Schneiden von Teebeuteln aus einer Papierbahn und dergleichen
Materialien, mit einem Walzenpaar, das eine Schneidklemmung definiert
und bei der zumindest eine der Walzen Schneidkanten zum Schneiden des
Umfanges eines Teebeutels aufweist, so daß die Teebeutel aus den
Bahnen ausgeschnitten werden können, um einen Abfallstreifen zu
hinterlassen, gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Klemmdruck
steuerbar und durch einen fluiddruckbetätigten Zylinder einstellbar ist.
In dieser Beziehung weist der fluiddruckbetätigte Zylinder Luftzylinder
auf, die auf Druckhebel wirken, die andererseits auf Lager drücken, die
eine der den Klemmdruck definierenden Walzen tragen, wobei der
Klemmdruck steuerbar ist.
Diese Anordnung unterscheidet sich von den herkömmlichen Mitteln zum
gemeinsamen Andrücken der Walzen insofern, als diese herkömmlichen
Mittel im wesentlichen eine Schraubenspindelanordnung aufweisen, durch
die ein Betätigungsglied die Schraubenspindel drehen kann, um den
Druck zwischen den Walzen zu erhöhen. Die herkömmliche Anordnung
ist daher eine unmittelbare mechanische Anordnung, hingegen in
erfindungsgemäßer Hinsicht der Druck durch ein Fluidmedium,
insbesondere Luft, angelegt wird, wobei der Druck wirkungsvoller
gesteuert werden kann.
Durch die Steuerung der Luftzylinder verwendenden Druckklemmung ist
herausgefunden worden, daß die Lebensdauer der Schneidkanten
erheblich vergrößert werden kann, beispielsweise bis auf eine Zeit von
etwa 1000 Stunden gleichmäßigen Betriebes, was zu beträchtlichen
ökonomischen Vorteilen der Produktion verglichen mit dem Stand der
Technik führt.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Walzenpaar in
einem Gehäuse angeordnet ist, welches selbst in der Maschine befestigbar
und aus dieser entfernbar ist.
Dieses Merkmal bringt den hervorragenden Vorteil, daß das
Schneidwerkzeugpaar als eine Einheit entfernt und außerhalb der
Maschine gewartet werden kann. Gleichfalls können die Walzen
außerhalb der Maschine verspannt und die Einheit einfach in die
Maschine eingesetzt werden, wenn sie benutzt werden soll.
In der bevorzugten Ausführungsform werden das erste und zweite
Merkmal kombiniert und die entfernbare Einheit trägt auch die
Luftzylinder und die Druckhebel, das die Kugellager für das eine der
Walzen aufweisende Gehäuse und die in Gleitlagern für die andere Walze
gelagerten Kugellager, wobei die Hebel auf die Gleitlager zum
gemeinsamen Anpressen der Walzen wirken, um die Druckklemmung zu
bilden.
Die Hebel können einen Arm aufweisen, der mit einem Ende schwenkbar
mit dem Gehäuse der Einheit und mit dem anderen Ende mit dem
Luftzylinder verbunden ist, wobei ein Bereich zwischen den Enden als
Widerlager dient, das auf den Gleitlagerblock an einem Ende der durch
die Lagerblöcke gelagerten Walze wirkt.
Vorzugsweise werden Hebel vorgesehen, die auf die entsprechenden
Lagerblöcke wirken und die damit verbundenen Luftzylinder können
unabhängig verstellbar sein, wobei der zwischen den Walzen angelegte
Druck an den jeweiligen Enden der Walzen unterschiedlich sein kann.
Vorzugsweise eine der Walzen ist eine Amboßwalze und die andere
Walze ist eine Schneidwalze, die mit erhöhten Schneidkanten versehen
ist.
Vorzugsweise die Amboßwalze ist in Gehäusekugellagern befestigt,
während die Schneidwalze in den Gleitlagerblöcken befestigt ist.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun beispielhaft
mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht, die die Arbeitsschritte bei der
Herstellung von runden Teebeuteln darstellt;
Fig. 2 einen detaillierten und teilweisen Aufriß der
Schneidwerkzeugeinheit gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 eine Perspektivansicht der Schneidwerkzeugeinheit gemäß
Fig. 2.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen und zunächst auf Fig. 1 sind die
Grundbetriebsstationen von einer Teebeutel produzierenden Maschine
dargestellt und es wird betont, daß diese Stationen schematisch und
einfach dargestellt sind, die Maschine jedoch eine große und mit
komplizierten Einzelteilen versehene Anlage ist. Die geeigneten Antriebe
und Steuerungen sind mit verschiedenen Sicherheitsabdeckungen und
dergleichen versehen, nicht zu vergessen, daß die Maschine bei hoher
Geschwindigkeit arbeitet soweit sie Teebeutel in einer Menge von etwa
2000-4000 Stück pro Minute produziert.
Die erste Station ist eine Dosierstation und durch einen Vorratsbehälter
10 gekennzeichnet, aus dem geringe Teemengen in parallelen Reihen
nebeneinander auf eine erste Teebeutelpapierbahn 12 ausgegeben werden,
die von einer Trägerwalze 14 schnell abgerollt wird. Die Bahn 16 von
einer zweiten Materialwalze 18 wird über den Teedosierungen auf der
ersten Bahn, wie dargestellt, angebracht und die zwei Bahnen werden
gegeneinander an einer zweiten Station abgedichtet, die eine
Abdichtstation 20 ist, die von einem Abdichtwalzenpaar gebildet wird.
Diese zwei Stufen sind herkömmlich bekannt.
Die durch ein Walzenpaar dargestellte dritte Stufe ist die Schneidestufe
22 und in diesem Ausführungsbeispiel weisen die beiden Walzen eine
obere Schneidwalze 24 und eine untere glattflächige Amboßwalze 25 auf.
Die Walzen werden zusammengepreßt, um einen Klemmdruck zu
erzeugen, der nachfolgend erklärt wird. Die Walze 24 ist mit
Schneidkanten 26 (Fig. 2) versehen und besitzt insbesondere acht dieser
Schneidkanten, wobei jede von diesen eine kreisförmige Ausbildung hat.
Jede Kante erstreckt sich in einem Winkel um die Walze 24, der etwas
geringer ist als 90°, so daß sich kleine ringförmige Spalte zwischen den
Kanten 26 ergeben, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
In einer vierten Station werden die aus den Bahnen 12 und 16
herausgeschnittenen Teebeutel (von runder Ausbildung) durch ein hin-
und herbewegbares Ausstoßelement 28 entfernt und in ein Magazin 30
gedrückt. Aus dem Magazin 30 werden Stapel, beispielsweise Stapel 32
der Teebeutel vom Magazin in geeignete Verpackungen oder eine
geeignete Verpackungsvorrichtung gedrückt. Eine weitere Beschreibung
der Verpackungsvorrichtung wird hier nicht gegeben und bildet auch
keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Der verbleibende Abfallstreifen der Bahnen 12 und 13 wird in einer
Walze 33 für die nachfolgende Entsorgung gewunden.
Die durch Bezugsziffer 34 bezeichneten Teedosierungen werden
paarweise nebeneinander angeordnet, um so zwei Reihen von
Teedosierungen zu bilden, und die Abdichtungs-, Schneide- und
Entfernungsstationen verschließen, schneiden und entfernen immer zwei
Teebeutel gleichzeitig. In diesem Zusammenhang ist die Schneidwalze 24
mit zwei Reihen von Schneidkanten 26 versehen, wie am besten in Fig.
3 zu erkennen ist.
Eine Anlage, die in Übereinstimmung mit der Beschreibung in bezug auf
Fig. 1 arbeitet, ist bereits bekannt. Die vorliegende Erfindung betrifft
die Schneidestation 22 und insbesondere deren Konstruktion.
Zuvor ist der Druck der Klemmung zwischen den Walzen 24 und 25
durch mechanisch verstellbare Schraubenspindelmittel angelegt worden.
Dies führte in der Tat zu hoher Abnutzung der Schneidkanten 26 und
damit zu einer kurzen Lebensdauer der Schneidwalze 24, die eine häufige
Ersetzung und/oder Nachschärfung erforderte, was zu uneffektiven und
teueren Unterhaltungskosten führte.
Zu einem ersten Merkmal der Erfindung und insbesondere auf eine ihrer
Ausführungsformen wird auf Fig. 2 bezug genommen. In dieser
Anordnung wird der Druck zwischen den Walzen 24 und 25 von
Luftzylindern, beispielsweise in Fig. 2 gezeigten Luftzylindern 36
erzeugt. Der in Fig. 2 gezeigte Zylinder 36 ist doppeltwirkend und
weist Zuführ- und Abführluftrohre 38 und 40 auf. Der Kolben 42 des
Zylinders ist durch Schwenkverbindung mit einem Ende eines
Hebelarmes 44 verbunden, dessen entgegengesetztes Ende schwenkbar
bei 46 mit einem festen Teil der Maschine 48 verbunden ist. Der Hebel
44 von V-förmiger Form und der mittlere Bereich 50 liegen auf einer
Lagerplatte 42, die selbst auf einem Gleitlager der Walze 24 aufliegt, um
dieselbe hin zur und in Eingriff mit der Walze 25 zu drücken.
Der Luftzylinder 36 wird mit Druck beaufschlagt, so daß der Druck
zwischen den Walzen 24 und 25 erhöht werden kann. Es sei bemerkt,
daß der Hebel 44 und dessen Schwenkbefestigung 46 derart sind, daß die
angelegte Kraft auf den Zylinder 36 durch mechanische Ausnutzung am
flachen Lagerabschnitt 50 vervielfacht wird. Es sei hervorgehoben, daß
die Walzen 24 und 25 den gleichen Durchmesser aufweisen und sich, wie
in Fig. 2 durch die Bezugsziffern 52 und 54 dargestellt, in Eingriff
befinden, so daß sie in entgegengesetzte Richtungen und bei gleicher
Drehzahl rotieren.
Wie in Fig. 3 gezeigt, gibt es weiterhin zwei dieser Luftzylinder 36A
und 35B, die an entgegengesetzten Enden der Walze 24 wirken. Die
jeweiligen Enden können deshalb mit unterschiedlichen Kräften in
Eingriff mit der Amboßwalze 25, falls erforderlich, gedrückt werden.
Es sei zu verstehen, daß die Zylinder 36A und 36B jeweils mit ihren
entsprechenden Hebelarmen 44A und 44B verbunden sind, die wie oben
beschrieben, funktionieren.
Die ortsfesten Befestigungen 48A und 48B für die Hebel 44A und 44B
sind Träger, die durch ein Gehäuse, das nachfolgend zu beschreiben ist,
gehalten werden, jedoch hat das Gehäuse Spalte an seiner Oberfläche zur
Aufnahme der Widerlager 52A und 52B, die auf den Gleitlagern der
Walze 24 sitzen.
Die Betriebsweise der Schnittanordnung wird aus dem oben
Beschriebenen verstanden werden, jedoch zeigt Fig. 3 eine nützliche
Darstellung zur Erleichterung des Verständnisses. In Fig. 3 werden die
Bahnen 12 und 16 mit gefüllten Teedosierungen 34 dazwischen
dargestellt und die Bahnen 12 und 16 bewegen sich gemeinsam, wie
durch Pfeil 56 angezeigt, durch das Gehäuse 58, welches Öffnungen in
seiner Vorder- und Rückseite aufweist. Nur die hintere Öffnung 60 ist
dargestellt, jedoch eine ähnliche Öffnung existiert an der Vorderseite des
Gehäuses, wobei die Vorderseite in die Richtung zeigt, in die die Bahnen
12 und 16 gemäß dem Pfeil 56 gefördert werden.
Wenn sich die Bahnen 12 und 16 durch das Gehäuse 58
hindurchbewegen, so werden die Walzen 24 und 25 bei hoher
Geschwindigkeit angetrieben und mit der Bahn derart synchronisiert, daß
ringförmige Abdichtungsbereiche 62, 64, die Teedosierungen 34 im
Einklang mit den Schneidkanten 26 der Walze 24 umgeben und
einschließen. Die Teedosierungen liegen daher innerhalb der
Abgrenzungen jeder Schneidkante. Die Schneidkante dient infolge der
Dichtbereiche 62 und 64 zum Definieren der Schnittlinien 66 und 68, wie
in Fig. 3 gezeigt ist, die runde Teebeutel mit einem abgedichteten
Umfang und einer eingebrachten Dosis 34 von Tee festlegen. Der
Mitreißimpuls der Bahnen trägt die Teebeutel mit den Abfallstreifen
entlang bis zur Entnahmestation, in der die Teebeutel von den Bahnen
durch das Ausstoßelement 28 in das Magazin 30 entfernt werden.
Die Walze 24 wird an ihren Enden auf Lagern 70 gelagert und diese
Lager wiederum werden durch Gleitblöcke 72 gelagert, die vertikal
verschiebbar in Stützen 74 auf den Innenflächen der Seiten des Gehäuses
58 angeordnet sind. Die Hebel 44A und 44B sind wie beschrieben
angeordnet, um sich mit den Gleitblöcken 72 in Eingriff zu befinden,
wobei die Reibung beträchtlich reduziert wird.
Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß die Schneidestation eine
selbstaufnehmende oder integrierte Einheit ist, insofern, als auf der
Oberseite des Gehäuses eine Abdeckung 76 vorgesehen ist, die eine
Vorderplatte 78 und drei Seitenplatten 80, 82 und 84 sowie eine
Grundplatte 86 aufweist. Diese Abdeckung trägt die Luftzylinder 36A
und 36B an der Rückseite der Vorderplatte 78.
Die gesamte Einheit ist vorgesehen, in der Maschine in seitlicher
Richtung zu gleiten, wie durch Pfeil 90 angezeigt, und sie besitzt
Befestigungsstützen 92 und 94 zur Verankerung der Einheit, wenn sie
sich in einer geeigneten Position in der Maschine befindet. Dies ist eine
beträchtliche Verbesserung verglichen mit der existierenden Maschine, in
der die Walzen 24 und 25 individuell befestigt sind. Der Vorteil, eine
gemäß Fig. 3 gezeigten Anordnungseinheit aufzuweisen, ist der, daß die
Walzen 24 und 25 für eine gute Betriebsweise außerhalb der Maschine
zusammengesetzt und dann die vollständige Einheit in die Maschine
eingesetzt werden kann, um deren funktionelle Betriebsweise zu
gewährleisten.
Wenn es gleichfalls erforderlich ist, die Einheit zu reparieren oder eine
Schneidwalze 24 zu ersetzen, kann die Einheit durch Entfernen der
Stützen 92 und 94 herausgenommen werden.
Das Gehäuse 58 und die Abdeckung 76 werden so ausgebildet, daß sie
geeignet sind, voneinander außer Eingriff zu gelangen, um die Walzen 24
und 25 ohne Schwierigkeiten aus dem Gehäuse 58 zu entfernen.
Eine besonders effektive Schnittanordnung und Gestaltung ist geschaffen
worden, die eine verbesserte Betriebswirksamkeit und verbesserte
Eignung zum Entfernen und Reparieren erzielt.
Claims (9)
1. Schnittanordnung zum Schneiden von Teebeuteln aus einer
Papierbahn und dergleichen Materialien (12, 16), mit einem
Walzenpaar (24, 25), das eine Schneidklemmung definiert und bei
der zumindest eine der Walzen (24) Schneidkanten (26) zum
Schneiden des Umfanges eines Teebeutels aufweist, so daß die
Teebeutel aus den Bahnen (12, 16) ausgeschnitten werden können,
um einen Abfallstreifen zu hinterlassen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmdruck steuerbar und durch einen
fluiddruckbetätigten Zylinder (36) einstellbar ist.
2. Schnittanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der fluiddruckbetätigte Zylinder (36) Luftzylinder (36A, 36B)
aufweist, die auf Druckhebel (44A, 44B) wirken, die andererseits
auf Lager (70) drücken, die eine der den Klemmdruck
definierenden Walzen (24) tragen, wobei der Klemmdruck
steuerbar ist.
3. Schnittanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lager (70) von Gleitlagern (72) getragen werden, auf die die
Hebel (44A, 44B) wirken.
4. Schnittanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Hebel (44A, 44B) einen Arm, der mit dem
fluiddruckbetätigten Zylinder (36) schwenkbar verbunden ist,
wobei ein Bereich zwischen den Enden als auf ein Gleitlager (72)
wirkendes Widerlager dient, und einen weiteren Arm aufweist,
der zur Schwenklagerung um einen Drehpunkt angebracht ist.
5. Schnittanordnung nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftzylinder (36A, 36B) auf die
jeweiligen Enden einer der Walzen (24) wirken und unabhängig
voneinander verstellbar sind.
6. Schnittanordnung nach irgendeinem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (24, 25)
eine Schneidwalze (24) und eine Amboßwalze (25) aufweist.
7. Schnittanordnung nach irgendeinem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (24, 25)
in einem Gehäuse (58) angeordnet ist, welches selbst in der
Maschine befestigbar und aus dieser entfernbar ist.
8. Schnittanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (58) den fluiddruckbetätigten Zylinder (36) , die
Gleitlager (72) und die Hebel (44A, 44B) trägt.
9. Schnittanordnung zum Schneiden von Teebeuteln aus einer
Papierbahn und dergleichen Materialien (12, 16), mit einem
Walzenpaar (24, 25), das eine Schneidklemmung definiert und bei
der zumindest eine der Walzen (24) Schneidkanten (26) zum
Schneiden des Umfanges eines Teebeutels aufweist, so daß die
Teebeutel aus den Bahnen (12, 16) ausgeschnitten werden können,
um einen Abfallstreifen zu hinterlassen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Walzenpaar (24, 25) in einem Gehäuse (58) angeordnet
ist, welches selbst in der Maschine befestigbar und aus diesem
entfernbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9418692A GB9418692D0 (en) | 1994-09-16 | 1994-09-16 | Improvements relating to cutting assemblies for cutting, for example, tea bags from web material |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4441278A1 true DE4441278A1 (de) | 1996-03-28 |
Family
ID=10761444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944441278 Ceased DE4441278A1 (de) | 1994-09-16 | 1994-11-19 | Schnittanordnung zum Schneiden von Teebeuteln aus Bahnmaterialien |
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Also Published As
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| GB9418692D0 (en) | 1994-11-02 |
| GB9518915D0 (en) | 1995-11-15 |
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