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DE4440032A1 - Geträgerte Zeolithe - Google Patents

Geträgerte Zeolithe

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DE4440032A1
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DE
Germany
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carbon
zeolite
mass
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catalysts
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DE4440032A
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English (en)
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DE4440032C2 (de
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Rainer Dr Schoedel
Peter Prof Dr Birke
Michael Keck
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KATALEUNA GMBH CATALYSTS, 06237 LEUNA, DE
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Leuna Werke GmbH
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Publication date
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/18Carbon
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J29/04Catalysts comprising molecular sieves having base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J29/04Catalysts comprising molecular sieves having base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites
    • B01J29/06Crystalline aluminosilicate zeolites; Isomorphous compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C249/00Preparation of compounds containing nitrogen atoms doubly-bound to a carbon skeleton
    • C07C249/04Preparation of compounds containing nitrogen atoms doubly-bound to a carbon skeleton of oximes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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Description

Die Erfindung betrifft geträgerte Zeolithe sowie deren Verwen­ dung als Katalysatoren.
Zeolithe, auf Trägern synthetisiert, sind bereits in der Literatur beschrieben. Im DE 42 40 693 wird ein Oxidations­ katalysator, bestehend aus auf Oxid geträgertem Titansilikalit, geschützt. Die in diesem Patent dargelegte Herstellung ist nicht auf alle Zeolithsynthesen übertragbar, da unter den hydrother­ malen Synthesebedingungen Reaktionen zwischen Trägern und Synthesegemisch ablaufen können. Diese Probleme können umgangen werden, wenn als Träger für den Titansilikalit Aktivkohle ver­ wendet wird, wie in der DE 42 40 692 beschrieben.
Die Aktivkohleträger besitzen jedoch eine Reihe von Nachteilen:
  • - die schlechte Reproduzierbarkeit der Herstellung von Aktiv­ kohlen und damit von Zeolith-Aktivkohle-Katalysatoren
  • - die Anordnung von Zeolithkristallen in den Mikroporen der Kohle, wo sie für die zu aktivierenden Moleküle nicht zugäng­ lich sind und
  • - die unbefriedigende mechanische Festigkeit, insbesondere von makroporösen Aktivkohlen.
Zudem können Aktivkohle-haltige Katalysatoren nicht oxidativ bei Temperaturen oberhalb von 400°C regeneriert werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, Zeolithe auf Trägern zu entwickeln, bei denen während der Synthese keine Reaktionen zwischen Trägern und Zeolithsynthese­ gemisch ablaufen, der Träger einen geringen Anteil an Mikro­ poren aufweist und mechanisch stabil ist sowie eine Verwendung nach oxidativer Regeneration bei Temperaturen oberhalb von 400°C gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch geträgerte Zeolithe gelöst, die als Träger ein anorganisches Material mit definierter Porenstruktur, dessen Oberfläche mit polymeren und/oder poly­ kondensierten Kohlenstoffverbindungen vollständig überzogen ist, aufweisen.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß auf diese Weise hoch­ aktive zeolithhaltige Katalysatoren erhalten werden, und die Zeolithe mit einer guten Haftfähigkeit auf der Trägeroberfläche angeordnet sind. Diese Haftfähigkeit bleibt auch erhalten, wenn die Kohlenstoffschicht des anorganischen Trägers abgebrannt wird, wie es z. B. bei Regenerationen erfolgen kann. Die auf diese Weise erhaltenen kohlenstofffreien Festkörper können wieder als Kataly­ satoren eingesetzt werden, wenn die chemische Natur der Träger­ oberfläche nicht selektivitätsmindernd wirkt.
Wesentlich für die erfindungsgemäßen Festkörper ist, daß die Trägeroberfläche vollständig mit Kohlenstoff bedeckt ist.
Der Anteil der Kohlenstoffschicht an der Trägermasse sollte im Bereich von 1 bis 30 Masse-% liegen.
Der Gehalt an auf dem Träger kristallisierten Zeolithen beträgt 1 bis 80 Masse-%. Als besonders vorteilhaft haben sich Zeolith­ gehalte von 20 bis 50 Masse-% erwiesen.
Von Bedeutung für die erfindungsgemäßen Festkörper ist weiterhin, daß die Zeolithkristalle in für die Reaktionspartner leicht zu­ gänglichen Poren angeordnet sind. Deshalb sollte der Anteil des Porenvolumens mit Porenradien kleiner als 5 nm am Gesamtporen­ volumen unterhalb von 10% liegen.
Solche kohlenstoffbeschichteten Träger wurden bereits in der P 44 16 903.5-44 zur Herstellung von Katalysatoren für Fein­ chemikalien vorgeschlagen. Als anorganische Trägermaterialien werden Al₂O₃, SiO₂, TiO₂, SiO₂·Al₂O₃, Tone, ZrO₂ oder natürliche Silikate und/oder beliebige Gemische dieser Stoffe eingesetzt, wobei deren Oberflächen im Bereich von 1 bis 900 m²/g liegen. Die Trägermaterialien können auch chemisch modifiziert vorliegen, wie z. B. durch Behandeln mit Fluorid-, Chlorid-, Sulfat- oder Phosphatverbindungen.
Durch Mischen verschiedener oder auch gleicher Trägermaterialien unterschiedlicher Textur und nachfolgendes Überschichten mit Koks können so beliebige bzw. gewünschte Porengrößenverteilungen in den kohlenstoffbeschichteten Katalysatorträgern erzielt wer­ den.
Die Herstellung der kohlenstoffbeschichteten Katalysatorträger erfolgt entweder durch Tränken des anorganischen Trägermaterials mit organischen Verbindungen und nachfolgender Temperung bei Temperaturen von 100 bis 1000°C und/oder durch Behandeln der anorganischen Trägermaterialien mit Gemischen aus nichtoxidie­ renden Gasen und organischen Verbindungen bei Temperaturen von 150 bis 1000°C, wobei als nichtoxidierendes Gas insbesondere Stickstoff zum Einsatz kommt.
Die organischen Verbindungen, die als Ausgangsstoffe für die Ausbildung der Kohlenstoffschicht eingesetzt werden, sind ge­ sättigte und/oder ungesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen, sowohl mit Heteroatomen als auch ohne Heteroatome. Der Anteil der Verbindungen mit Heteroatomen bestimmt die Heterogenität der kohlenstoffhaltigen Oberflächenschicht.
Auf den kohlenstoffbeschichteten Trägern werden erfindungsgemäß folgende Zeolithe synthetisiert: Y-, L-, Mordenit-, ZSM-5-, TS-1-, TS-2-, AlPO₄-, SAPO-, MeAPO- bzw. MeSAPO-Molekularsiebe. Für die Synthese der geträgerten Zeolithphase werden die gleichen Ausgangsprodukte und Molverhältnisse gewählt, wie sie für die Herstellung ungeträgerter Zeolithe üblich sind. Zum Ausgangs­ gemisch der Zeolithsynthese wird vor der hydrothermalen Behand­ lung der mit Kohlenstoff beschichtete Träger gegeben. Dabei sollte das Verhältnis aus dem Volumen des Zeolithansatzes und dem Volumen des Trägers den Wert von 3 nicht übersteigen.
Die auf den kohlenstoffbeschichteten Trägern synthetisierten Zeolithe werden vorzugsweise als Katalysatoren eingesetzt. Es konnte nachgewiesen werden, daß bei dieser Syntheseart kleinere Zeolithkristalle als bei der Zeolithsynthese ohne Träger gebil­ det werden. Damit sind die geträgerten Zeolithkatalysatoren für viele Anwendungsfälle effektiver als die reinen Zeolithphasen.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
16,3 g Böhmit werden in 24 ml Wasser suspendiert und 15 min bei Raumtemperatur gerührt. Zu dieser Suspension werden innerhalb von 1 h 22,6 g H₃PO₄ (85 Masse-%) unter Rühren zugetropft und nachfolgend noch 2 h gerührt. Anschließend werden innerhalb von 1 h ebenfalls unter Rühren 10,1 g Di-n-Propylamin und 36 ml Wasser gegeben. Diese Suspension wird danach unter Rühren mit 30 g eines kohlenstoffbeschichteten Al₂O₃ versetzt und 30 Minuten bei Raumtemperatur belassen. Der eingesetzte Träger besitzt fol­ gende Eigenschaften:
BET-Oberfläche: 81 m²/g
C-Gehalt: 6,8 Masse-%
% Anteil des Porenvolumens mit Porenradien < 5 nm: 3.
Das Gemisch wird anschließend in einen teflonausgekleideten Autoklaven überführt und bei 200°C unter autogenem Druck über einen Zeitraum von 24 h behandelt. Nach Abkühlen auf Raumtempe­ ratur wird das Syntheseprodukt auf einer Fritte mit 100 ml Wasser gewaschen, danach bei 120°C 10 h an der Luft getrocknet und anschließend 4 h bei 550°C in einer Stickstoffatmosphäre ge­ tempert.
Die röntgenographische Phasenanalyse belegt, daß als Zeolith­ phase ein AlPO-31 vorliegt.
Beispiel 2
Zu 35 g Tetraethylorthosilikat werden unter Inertgasspülung und Rühren 1,2 g Tetraethylorthotitanat gegeben. Dieses Gemisch wird anschließend ebenfalls unter Inertgasspülung und Rühren zu 80 g einer 20 Masse-%igen Tetrapropylammoniumhydroxid-Lösung gegeben. Das Gemisch wird 30 Minuten bei Raumtemperatur belas­ sen, anschließend unter Rühren auf 84°C erhitzt und weitere 30 Minuten bei dieser Temperatur gehalten. Zu diesem Gemisch werden unter Rühren 25 g eines mit Kohlenstoff beschichteten SiO₂ gegeben. Nach der Zugabe des Trägers wird noch 15 Minuten gerührt. Anschließend wird die Suspension in einem teflonbe­ schichteten Autoklaven überführt, innerhalb von 2 h auf 177°C erhitzt und 80 h bei dieser Temperatur unter autogenem Druck und Rühren belassen.
Der verwendete kohlenstoffbeschichtete SiO₂-Träger besitzt fol­ gende Charakteristika:
BET-Oberfläche: 143 m²/g
C-Gehalt: 4,9 Masse-%
% Anteil des Porenvolumens mit Porenradien < 5 nm: 7.
Nach der Synthese wird das Produkt auf Raumtemperatur abgekühlt, auf einer Filterplatte mit 300 ml Wasser gewaschen, bei 110°C 24 h an der Luft getrocknet und nachfolgend 5 h bei 550°C in Stickstoffatmosphäre getempert.
Die röntgenographische Phasenanalyse weist nach, daß die zeo­ lithische Komponente TS-1-Struktur besitzt.
Beispiel 3
4,5 g Al(NO₃)₃·9 H₂O und 7 g Tetrapropylammoniumbromid werden in 48 g Wasser gelöst. Zu dieser Lösung werden nacheinander unter Rühren 48 g Kieselsollösung (40 Masse-% SiO₂ in H₂O, Chemiewerk GmbH Bad Köstritz), 65,4 cm³ einer wäßrigen Ammoniaklösung (25 Masse-%) und 30 g eines mit Kohlenstoff beschichteten SiO₂-Trägers gegeben. Der Träger hat folgende Charakteristika:
BET-Oberfläche: 195 m²/g
C-Gehalt: 7,1 Masse-%
% Anteil des Porenvolumens mit Porenradien < 5 nm: 9.
Das heterogene Gemisch wird 30 Minuten bei Raumtemperatur ge­ rührt und nachfolgend in einen teflonbeschichteten Autoklaven überführt, auf 178°C geheizt und bei dieser Temperatur 170 h unter autogenem Druck unter Rühren belassen.
Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird das Syntheseprodukt auf einem Filter mit 150 ml Wasser gewaschen. Anschließend wird das Produkt 24 h bei 110°C an der Luft getrocknet und danach 5 h bei 550°C in Stickstoffatmosphäre getempert.
Die röntgenographische Phasenanalyse zeigt das Vorliegen einer ZSM-5-Struktur.
Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)
Die Herstellung der Zeolithkomponente erfolgt wie im Beispiel 2 dargestellt, es erfolgt aber keine Trägerung.
Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel)
Die Herstellung der Zeolithkomponente erfolgt wie im Beispiel 3, jedoch ohne Trägerung.
Beispiel 6
Die in den Beispielen 2 und 4 synthetisierten Katalysatoren wurden mit folgender Prüfmethode hinsichtlich ihrer Oximbildungs­ geschwindigkeiten in der Umwandlung von Cyclohexanon mit H₂O₂ und Ammoniak beurteilt:
Es werden jeweils 1,0 g Katalysator, 48 ml NH₃·H₂O (13,8 Masse-%) und 42 ml t-Butanol in ein doppelwandiges Reaktionsgefäß über­ führt, das mit Magnetrührung, zwei Dosiervorrichtungen, einem Kühler sowie einer Temperatur- und Druckmeßvorrichtung ausge­ rüstet ist. Die Suspension wird unter intensivem Rühren auf 80°C hochgeheizt. Nach Erreichen der Reaktionstemperatur werden über die zwei Dosiervorrichtungen 19 g H₂O₂ (30 Masse-%) und 17 g Cyclohexanon innerhalb eines Zeitraumes von 270 Minuten unter Rühren zur Vorlage gegeben. Danach wird das Reaktionsgemisch noch 30 Minuten bei Reaktionstemperatur gehalten und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt. Zur Aufarbeitung des Reak­ tionsgemisches wird der Katalysator abzentrifugiert und das flüssige Produkt mit 20 ml Cyclohexan, das zuvor zum Spülen der Apparatur verwendet wurde und 20 g Ammoniumsulfat versetzt. Nach einer fünfminütigen Extraktion werden die Phasen getrennt. Die wäßrige Phase wird noch fünfmal mit je 10 ml Cyclohexan extrahiert. Die organischen Extrakte werden vereinigt und gas­ chromatographisch analysiert.
Es werden folgende Aktivitätsdaten ermittelt:
Bildungsgeschwindigkeit in mmol Oxim/gZeolith·h
Katalysator
106,3
(Beispiel 2) @ Katalysator 53,7
(Beispiel 4)
Ein Vergleich der Aktivitätswerte verdeutlicht den Vorzug des auf kohlenstoffbeschichtetem Träger synthetisierten Zeoliths.
Beispiel 7
Um die Regenerierbarkeit der erfindungsgemäßen Katalysatoren zu überprüfen, wurde der im Beispiel 2 hergestellte Katalysator nach zehnmaligem Einsatz unter den im Beispiel 6 beschriebenen Bedingungen durch Tempern über einen Zeitraum von 5 h bei 550°C regeneriert, wobei die Kohlenstoffschicht abbrennt. Der auf diese Weise regenerierte Katalysator wird anschließend unter den im Beispiel 6 dargestellten Bedingungen hinsichtlich der Oximbil­ dungsgeschwindigkeit von 102,9 mmol Oxim/gZeolith·h gemessen. Dieser Wert belegt die Regenerierbarkeit dieser Katalysatoren durch Luftbehandlung bei Temperaturen größer als 400°C.
Beispiel 8
Die in den Beispielen 3 und 5 hergestellten Katalysatoren wurden zur Aktivierung in einer Stickstoffatmosphäre 5 h lang bei 600°C getempert und anschließend wie folgt charakterisiert:
Jeweils 300 mg des Katalysators wurden in einen Integralreaktor überführt und im Wasserstoffstrom (20 l/h) auf 450°C hoch­ geheizt und 1 h bei dieser Temperatur belassen. Anschließend wird dem Wasserstoff über eine Dosiervorrichtung 2 g Pentan/h zugeführt. Das Wasserstoff-Kohlenwasserstoffgemisch wird durch die Katalysatorschicht geleitet. Der Reaktorausgang ist mit einem Probegeber eines Gaschromatographen gekoppelt. Nach einer Reaktionszeit von 1 h wird das Reaktionsprodukt analysiert und die Pentan-Spaltaktivität ermittelt.
Es wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Spaltaktivität in mmol Pentan/gZeolith·h
Katalysator
45,3
(Beispiel 3) @ Katalysator 32,8
(Beispiel 5)
Die Gegenüberstellung der Meßdaten belegt den Vorzug der ge­ trägerten Zeolithe.

Claims (6)

1. Geträgerte Zeolithe, gekennzeichnet durch ein anorganisches Trägermaterial mit definierter Porenstruktur, dessen Ober­ fläche mit polymeren und/oder polykondensierten Kohlenstoff­ verbindungen vollständig überzogen ist.
2. Geträgerte Zeolithe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstoffgehalt des Trägers 1 bis 30 Masse-% be­ trägt.
3. Geträgerte Zeolithe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in den kohlenstoffbeschichteten Trägern der Anteil des Porenvolumens mit Porenradien kleiner als 5 nm am Gesamtporenvolumen unterhalb von 10% liegt.
4. Geträgerte Zeolithe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Zeolithkomponente Molekularsiebe der Typen Y, L, Mordenit, ZSM-5, TS-1, TS-2, AlPO₄, SAPO, MeAPO bzw. MeSAPO auf dem Träger synthetisiert sind.
5. Geträgerte Zeolithe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zeolithgehalt im Bereich von 1 bis 80 Masse-%, vorzugsweise im Bereich von 20 bis 50 Masse-%, liegt.
6. Verwendung der gemäß der Ansprüche 1 bis 5 geträgerten Zeo­ lithe als Katalysatoren.
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Citations (3)

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DE4240692A1 (de) * 1992-12-03 1994-06-09 Leuna Werke Ag Oxidationskatalysator

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Chem. Abstract Ref.-Nr. 91:27745n (1979) *

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