DE4335283A1 - Zoom-Linsensystem - Google Patents
Zoom-LinsensystemInfo
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Description
Die Anmeldung beansprucht die Priorität und basiert auf
der am 15. Oktober 1992 eingereichten japanischen
Patentanmeldung Nr. Hei. 4-277083, deren Offenbarung durch
Bezugnahme hier mit eingebunden ist.
Diese Erfindung betrifft ein Zoom-Linsensystem (das heißt
ein Linsensystem für veränderliche Brennweite und
Bildgröße), welches sich zur Verwendung mit Kompaktkameras
eignet, die eine Beschränkung der hinteren Brennweite
(bildseitigen Schnittweite) aufweisen. Insbesondere
betrifft die Erfindung ein Zoom-Linsensystem, welches eine
geringe Gesamtabmessung besitzt und welches ein hohes
Zoom-Verhältnis von wenigstens 3 aufzeigen kann.
Bis jetzt verfügbare Zoom-Linsensysteme zur Verwendung mit
Kompaktkameras, die Zoom-Verhältnisse von ungefähr 3
besitzen, bestehen aus drei Gruppen, entweder
positive-positive-negative oder negative-positive-negative
Gruppen. Die meisten dieser herkömmlichen
Zoom-Linsensysteme besaßen jedoch eine große
Gesamtlinsenlänge (der Abstand von der ersten Oberfläche
zur Bildebene) an dem Schmalwinkelende
(Teleobjektiveinstellung). Im Falle eines Linsensystems
mit einer geringen Gesamtlänge ist die hintere Brennweite
(bildseitige Schnittweite) gering und der
Linsendurchmesser der dritten Linsengruppe ist so groß,
daß die Anforderung an eine kompakte Anordnung nicht
erfüllt wurde.
Ein anderes Problem bei den herkömmlichen
Zoom-Linsensystemen liegt darin, daß bei Versuchen zur
Herabsetzung der Gesamtlinsenlänge eine Neigung zu einer
erhöhten positiven Verzeichnung (Verzerrung) auftritt.
Die vorliegende Erfindung ist hinsichtlich dieser Umstände
durchgeführt worden und besitzt als Aufgabe ein
Zoom-Linsensystem vorzusehen, welches nicht nur eine
reduzierte Gesamtlinsenlänge und Linsendurchmesser
aufweist, um selbst als eine Gesamteinheit kompakt zu
sein, sondern auch ausgelegt ist, um eine wirksame
Kompensation von Aberrationen zu ermöglichen.
Diese Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann durch ein
Zoom-Linsensystem gelöst werden, welches in der
Reihenfolge von der Objektseite gesehen umfaßt: eine
positive Linsengruppe, eine positive erste Linsengruppe
und eine negative zweite Linsengruppe, wobei die dritte
negative Linsengruppe ein positives Linsenelement
aufweist, mit asphärischen Oberflächen auf beiden Seiten,
auf der dem Objekt am nächsten liegenden Seite, die eine
auf das Bild gerichtete konvexe Oberfläche aufweist und
wobei die dritte Linsengruppe außerdem wenigstens ein
negatives Linsenelement enthält, welches eine auf das
Objekt gerichtete konkave Oberfläche aufweist, außerdem
dadurch gekennzeichnet, daß alle Linsengruppen während
eines Zoomvorgangs von dem Weitwinkelende zu dem
Telewinkelende (Schmalwinkelende) in Richtung auf das
Objekt hin bewegt werden und das System die folgenden
Bedingungen erfüllt:
- a) 0 < ΔX3 G1/fs
- b) - 0,75 < ΔX3G2/ΔX3G1 < 0
- c) - 1,5 < r3G2/fs < - 0,5
wobei
ΔX3G1 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Objektseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
ΔX3G2 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
r3G2 der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe; und
fs die Brennweite des Gesamtsystems an dem Weitwinkelende ist.
ΔX3G1 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Objektseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
ΔX3G2 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
r3G2 der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe; und
fs die Brennweite des Gesamtsystems an dem Weitwinkelende ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
das Zoom-Linsensystem gemäß Beispiel 1 der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 1 an dem
Weitwinkelende auftreten;
Fig. 3 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 1 an dem
Mittenwinkelende auftreten;
Fig. 4 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 1 an dem
Schmalwinkelende auftreten;
Fig. 5 eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
das Zoom-Linsensystem gemäß Beispiel 2 der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 6 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 2 an dem
Weitwinkelende auftreten;
Fig. 7 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 2 an dem
Mittenwinkelende auftreten;
Fig. 8 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 2 an dem
Schmalwinkelende auftreten;
Fig. 9 eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
das Zoom-Linsensystem gemäß Beispiel 3 der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 10 ein Anzahl von Kurvendarstellungen, in denen
die Kurven von verschiedenen Aberrationen
aufgetragen sind, die in dem Linsensystem
von Beispiel 3 an dem Weitwinkelende
auftreten;
Fig. 11 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen verschiedene Aberrationen aufgetragen
sind, die in dem Linsensystem von Beispiel 3
an dem Mittenwinkelende auftreten;
Fig. 12 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 3 an dem
Schmalwinkelende auftreten;
Fig. 13 eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
das Zoom-Linsensystem gemäß Beispiel 4 der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 14 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 4 an dem
Weitwinkelende auftreten;
Fig. 15 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 4 an dem
Mittenwinkelende auftreten; und
Fig. 16 eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in
denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem
Linsensystem von Beispiel 4 an dem
Schmalwinkelende auftreten.
Im folgenden werden die bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung eingehend beschrieben. Ein
typisches Beispiel des Zoomobjektivs (Zoom-Linse) nach den
bevorzugten Ausführungsformen ist in Fig. 1 gezeigt und
umfaßt in der Reihenfolge von der Objektseite, die in der
Zeichnung auf der linken Seite liegt, eine positive erste
Linsengruppe, die aus zwei durch die Oberflächen r1 bis r4
definierten Linsenelementen aufgebaut ist, eine positive
zweite Linsengruppe, die aus zwei verkitteten Linsen und
einem positiven Linsenelement aufgebaut ist und durch die
Oberflächen r5 bis r12 definiert ist und eine negative
dritte Linsengruppe, die aus einem bi-asphärischen
positiven Linsenelement und einem negativen Linsenelement
aufgebaut ist und durch die Oberflächen r13 bis r16
definiert wird.
Durch Verwendung des Aufbaus mit drei Gruppen umfassend
eine positive, eine positive und eine negative Gruppe,
welches zur Erreichung eines kompaktiven Aufbaus
vorteilhaft ist, wird nicht nur die Gesamtlinsenlänge an
dem Schmalwinkelende, sondern auch der Linsendurchmesser
der dritten Linsengruppe auf einen kleinen Wert gehalten
und dennoch kann ein Zoomverhältnis von ungefähr 3 erzielt
werden. Außerdem kann eine Verzeichnung (Verzerrung)
korrigiert werden, indem das positive Linsenelement auf
der Objektseite der dritten Linsengruppe so ausgelegt
wird, daß es auf beiden Oberflächen asphärisch ist.
Die oben aufgeführten Bedingungen a) und b) definieren
die asphärische Gestalt des positiven Linsenelements auf
der Objektseite der dritten Linsengruppe. Indem dem Betrag
der Asphärizität der Linsenoberfläche auf der Objektseite
das positive Vorzeichen gegeben wird und dem Betrag der
Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite das negative
Vorzeichen, können beide Oberflächen des positiven
Linsenelements so ausgeführt werden, daß die Brechkraft
progressiv in Richtung auf die Peripherie der Linse
ansteigt, wobei bewirkt wird, daß jede Linsenoberfläche
Verzeichnungen korrigieren kann. Infolgedessen können
andere Aberrationen als eine Verzeichnung in einer
ausgeglichenen Weise leicht korrigiert werden, was zur
Erreichung eines kompakten Gesamtsystems vorteilhaft ist.
Falls der untere Grenzwert der Bedingung b) nicht
erreicht wird, wird der Betrag der Asphärizität der
Oberfläche der Bildseite, die einen kleinen
Krümmungsradius aufweist, zu groß, wodurch erhöhte
Aberrationsveränderungen aufgrund von Herstellungsfehlern,
etc. verursacht werden.
Die Bedingung c) definiert den paraxialen Krümmungsradius
der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite des
positiven Linsenelements, welches auf der Objektseite der
dritten Linsengruppe ist. Falls der obere Grenzwert dieser
Bedingung überschritten wird, wird der Krümmungsradius der
konvexen Oberfläche auf der Bildseite zu groß, wodurch
nicht nur Aberrationen höherer Ordnung auftreten, sondern
auch Aberrationsveränderungen aufgrund von Fehlern der
asphärischen Gestalt ansteigen. Falls der untere Grenzwert
von Bedingung c) nicht erreicht wird, fällt die positive
Brechkraft der negativen dritten Linsengruppe so ab, daß
die Erreichung einer effektiven Korrektur von Aberrationen
in der dritten Linsengruppe schwierig wird, wodurch die
Aberrationsveränderungen, die während eines Zoomvorganges
auftreten können, erhöht werden.
Das Zoom-Linsensystem gemäß der bevorzugten
Ausführungsformen erfüllt außerdem die folgenden
Bedingungen:
- d) 0,1 < ΔV3G1 < 0,5
- e) 0,0 < ΔV3G2 < 0,3
wobei ΔV3G1 den Änderungsbetrag des
Verzeichnungskoeffizienten der Aberration dritter Ordnung
aufgrund der asphärischen Oberfläche auf der Objektseite
des positiven Linsenelements ist, welches auf der
Objektseite der dritten Linsengruppe ist, und wobei
ΔV3G2 der Änderungsbetrag des Verzeichnungskoeffizienten
der Aberrationen dritter Ordnung aufgrund der asphärischen
Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements
ist, vorausgesetzt daß beide Parameter unter der Annahme
berechnet werden, daß die Brennweite des Gesamtsystems an
dem Weitwinkelende 1,0 ist.
Die Bedingungen d) und e) definieren außerdem die
asphärische Gestalt des positiven Linsenelements auf der
Objektseite der dritten Linsengruppe. Falls der untere
Grenzwert von einer der Bedingungen nicht erreicht wird,
wird eine Verzeichnung zu wenig korrigiert. Falls der
obere Grenzwert von einer der Bedingungen überschritten
wird, ist das Ergebnis für die Korrektur einer
Verzeichnung vorteilhaft, aber andererseits ist es
schwierig, andere Aberrationen, wie beispielsweise
sphärische Aberrationen, zu korrigieren. Es soll hier
darauf hingewiesen werden, daß die asphärische Oberfläche
auf der Bildseite einen kleineren Krümmungsradius besitzt
und größere Auswirkungen auf die Aberrationen als die
asphärische Oberfläche auf der Objektseite bewirkt, und
daß deshalb hinsichtlich einer einfachen Herstellung der
Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite
vorzugsweise kleiner ist als derjenige der Oberfläche auf
der Objektseite und dies ist zur Unterdrückung der
Aberrationsveränderungen aufgrund von Herstellungsfehlern
effektiv.
In den bevorzugten Ausführungsformen ist das positive
Linsenelement auf der Objektseite der dritten Linsengruppe
aus einem Plastikmaterial hergestellt und erfüllt die
folgende Bedingung:
- f) 0,3 < fs/f3GP < 0,8
wobei f3GP die Brennweite der Plastiklinse ist.
Die Bedingung f) definiert die Brechkraft des positiven
Linsenelements auf der Objektseite der dritten
Linsengruppe. Da beide Oberflächen dieses Linsenelements
asphärisch sind, können die in der dritten Linsengruppe
auftretenden Aberrationen ohne Erhöhung der Brechkraft
korrigiert werden und die Aberrationsveränderungen
aufgrund von Brechkraftänderungen, die im Ansprechen auf
Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderungen etc.
auftreten, können unterdrückt werden, sogar wenn die
Plastiklinse verwendet wird. Falls der obere Grenzwert der
Bedingung f) überschritten wird, wird die Brechkraft der
Plastiklinse zu groß und die Brechkraftänderungen aufgrund
von Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderungen etc.
sind so groß, daß sie unerwünschte
Aberrationsveränderungen hervorrufen. Falls der untere
Grenzwert der Bedingung f) nicht erreicht wird, ist die
positive Brechkraft, die erreicht werden kann zur
effektiven Korrektur der Aberrationen, die in der dritten
Linsengruppe auftreten, die eine negative Gesamtbrechkraft
besitzt, zu klein.
Um die Brechkraft der zweiten Linsengruppe zu erhöhen,
ohne ihre Dicke unnötig zu vergrößern, umfaßt die zweite
Linsengruppe vorzugsweise in der Reihenfolge von der
Objektseite eine negative erste Untergruppe 2a und eine
positive zweite Untergruppe 2b, wobei jede wenigstens
eine verkittete Linse umfaßt, die aus einem negativen und
einem positiven Linsenelement besteht, und erfüllt
außerdem die folgenden Bedingungen:
- g) 0,9 < fs/f2G < 1,4
- h) 40 < γ2GaN
- i) γ2GbN < 40
wobei
f2G die Brennweite der zweiten Linsengruppe;
γ2GaN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der negativen Untergruppe 2a; und
γ2GbN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der positiven Untergruppe 2b ist.
f2G die Brennweite der zweiten Linsengruppe;
γ2GaN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der negativen Untergruppe 2a; und
γ2GbN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der positiven Untergruppe 2b ist.
Die Bedingung g) definiert die Brechkraft der zweiten
Linsengruppe. Falls der obere Grenzwert dieser Bedingung
überschritten wird, steigen die Aberrationsveränderungen
an, die während eines Zoomvorganges auftreten. Falls der
untere Grenzwert der Bedingung g) nicht erreicht wird,
wird das Gesamtlinsensystem sperrig.
Die Bedingungen h) und i) definieren die Streuung des
negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der
zweiten Linsengruppe. Falls diese Bedingungen erfüllt
sind, kann die Brechkraft der zweiten Linsengruppe erhöht
werden, ohne ihre Dicke unnötig zu vergrößern.
Das Linsensystem gemäß der bevorzugten Ausführungsformen
erfüllt die folgende zusätzliche Bedingung j) und
außerdem enthält die zweite Untergruppe 2b wenigstens eine
asphärische Oberfläche, die die folgende Bedingung k)
erfüllt:
- j) 0,2 < Σd2G/fs < 0,4
- k) -35 < ΔI2Gb/fB <-5,
wobei
Σd2G die Summe der Abstände zwischen Oberflächen in der zweiten Linsengruppe; und
ΔI2Gb der Änderungsbetrag des sphärischen Aberrationskoeffizienten der Aberrationen mit dritter Ordnung aufgrund der asphärischen Oberfläche in der zweiten Untergruppe 2b bedeutet.
Σd2G die Summe der Abstände zwischen Oberflächen in der zweiten Linsengruppe; und
ΔI2Gb der Änderungsbetrag des sphärischen Aberrationskoeffizienten der Aberrationen mit dritter Ordnung aufgrund der asphärischen Oberfläche in der zweiten Untergruppe 2b bedeutet.
Die Bedingung j) definiert direkt die Summe der Abstände
zwischen Oberflächen in der zweiten Linsengruppe. Falls
der obere Grenzwert dieser Bedingung überschritten wird,
wird die zweite Linsengruppe sperrig. Falls der untere
Grenzwert der Bedingung j) nicht erreicht wird, wird die
Sicherstellung der erforderlichen Kantendicke schwierig.
Die Bedingung k) definiert die asphärische Gestalt der
zweiten Untergruppe 2b. Falls eine divergente asphärische
Oberfläche, die diese Bedingung erfüllt, in der die zweite
Untergruppe 2b vorgesehen wird und nahe an einem
Blendenanschlag angeordnet ist, wird die Dicke der zweiten
Linsengruppe verkleinert, während es gleichzeitig möglich
ist, die sphärische Aberration zu korrigieren, die wegen
der erhöhten Brechkraft auftritt. Falls der obere
Grenzwert der Bedingung k) überschritten wird, ist die
Wirksamkeit der asphärischen Oberfläche bei der Korrektur
der sphärischen Aberration gering. Falls der untere
Grenzwert der Bedingung k) nicht erreicht wird, tritt
eine Überkorrektur der sphärischen Aberration auf.
In den Beispielen 2, 3 und 4 sind die ersten und dritten
Linsengruppen ausgelegt, um gemeinsam bewegbar zu sein und
dies ist ein vorteilhafter Aufbau, dessen Merkmal ein
vereinfachter Mechanismus ist.
Im folgenden wird nun der Veränderungsbetrag des
Koeffizienten der Aberrationen dritter Ordnung aufgrund
der asphärischen Oberfläche beschrieben. Die Gestalt der
asphärischen Oberfläche kann allgemein folgendermaßen
ausgedrückt werden:
Wenn die konische Konstante K gleich 0 ist, wird die
folgende Gleichung erhalten:
mit
wenn die Brennweite f gleich 1,0 ist, wird der sich
ergebende Wert wie folgt transformiert. Durch Einsetzen
der folgenden Gleichungen
in die obige Gleichung wird die folgende Gleichung
erhalten:
Die zweiten und nachfolgenden Glieder definieren den
Betrag der Asphärizität der asphärischen Oberfläche.
Der Zusammenhang zwischen dem Koeffizienten A4 des
zweiten Gliedes und dem Koeffizienten der asphärischen
Oberfläche dritter Ordnung ist Φ und wird folgendermaßen
ausgedrückt:
Φ = 8 (N′ - N) α₄
wobei N der Brechungsindex ist, wenn die asphärische
Oberfläche nicht vorgesehen ist, und N′ der Brechungsindex
ist, wenn die asphärische Oberfläche vorgesehen ist.
Der Koeffizient der asphärischen Oberfläche Φ bewirkt die
folgenden Veränderungsbeträge den Koeffizienten der
verschiedenen Arten von Aberrationen dritter Ordnung
wobei I der sphärische Aberrationskoeffizient ist, II der
Koma-Koeffizient ist, III der Astigmatismus-Koeffizient
ist, IV der Koeffizient für die gekrümmte Oberfläche der
dem Bild abgewendeten sphärischen Oberfläche (der
Koeffizient der Bildfeldkrümmung) ist, V ein
Verzeichnungskoeffizient ist, die Höhe von paraxialen
auf der Achse liegenden Strahlen ist, die durch jede
Linsenoberfläche verlaufen und h die Höhe von paraxialen
und neben der Achse liegenden Strahlen ist, die durch die
Mitte der Pupille und jede Linsenoberfläche verlaufen.
Die Gestalt der asphärischen Oberfläche kann durch
verschiedene andere Gleichungen ausgedrückt werden, aber
wenn y kleiner ist als der paraxiale Krümmungsradius, kann
eine ausreichende Approximation durch Glieder
geradzahliger Ordnung allein erzielt werden. Somit ist
ersichtlich, daß die Anwendbarkeit der vorliegenden
Erfindung keineswegs durch einfache Änderung der
Gleichungen zum Ausdrücken der Gestalt der asphärischen
Oberfläche gefährdet ist.
Die folgenden Beispiele sind zur weiteren Verdeutlichung
der vorliegenden Erfindung vorgesehen, sollen aber in
keinerlei Hinsicht als Beschränkung angesehen werden.
Fig. 1 ist eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
schematisch den Aufbau des Zoom-Objektivstems gemäß
Beispiel 1 zeigt. Spezifische numerische Daten sind in den
Tabellen 1 und 2 unten angegeben, wobei f die Brennweite,
fB die hintere Brennweite (bildseitige Schnittweite), FNO,
die F-Zahl, ω den Halbsichtwinkel, r den Krümmungsradius,
d die Linsendicke oder den räumlichen Abstand, n den
Brechungsindex an der d-Linie (588 nm) und γ die Abbe-Zahl
bezeichnet.
Fig. 2 ist eine Anzahl von Kurvendarstellungen, in denen
die Kurven von verschiedenen Aberrationen aufgetragen
sind, die in dem Linsensystem an dem Weitwinkelende
auftreten; die dargestellten Aberrationen sind eine
sphärische Aberration SA, eine Sinus-Bedingung SC,
chromatische Aberrationen wie durch die sphärischen
Aberrationen an den d-, g- und c-Linien ausgedrückt,
laterale chromatische Aberrationen, Astigmatismus (S,
sagittal; M, meridional), und eine Verzeichnung
(Verzerrung).
Die Fig. 3 und 4 zeigen Sätze von Kurvendarstellungen,
in denen die Kurven dieser Aberrationen aufgetragen sind,
die dem Linsensystem an dem Mittenwinkel beziehungsweise
Teleobjektivenden auftreten.
Die Oberflächen 12, 13 und 14 in dem Linsensystem sind
asphärisch. Die Gestalt einer asphärischen Oberfläche kann
allgemein durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
wobei X der Abstand ist, um den die Koordinaten an dem
Punkt auf der asphärischen Oberfläche, an dem die Höhe von
der optischen Achse Y ist, von der Tangentialebene zum
Scheitel der asphärischen Oberfläche beabstandet sind; C
ist die Krümmung (l/r) des Scheitels der asphärischen
Oberfläche; K ist die konische Konstante; und A4, A6, A8
und A10 sind die asphärischen Koeffizienten der vierten,
sechsten, achten beziehungsweise zehnten Ordnung.
Die asphärischen Koeffizienten der Oberflächen 12, 13 und
14 sind in Tabelle 3 angegeben.
In Tabelle 1 befindet sich ein Blendenanschlag 0,90 mm vor
der zwölften Oberfläche in Richtung der Bildseite.
Fig. 5 ist eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
schematisch den Aufbau des Zoom-Objektivstems gemäß
Beispiel 2 der vorliegenden Erfindung zeigt. Spezifische
numerische Daten sind in den Tabellen 4 und 5 angegeben.
Die Fig. 6, 7 und 8 sind drei Sätze von
Kurvendarstellungen, in denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem Linsensystem an
der Weitwinkelstellung, der Mittenwinkelstellung
beziehungsweise an der Telewinkeleinstellung auftreten.
In dem Linsensystem von Beispiel 2 sind die Oberflächen
12, 13 und 14 asphärisch und ihre asphärischen
Koeffizienten sind in Tabelle 6 angegeben.
In Tabelle 4 befindet sich eine Blende 0,90 mm vor der
zwölften Oberfläche in Richtung der Bildseite.
Fig. 9 ist eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
schematisch den Aufbau des Zoom-Objektivstems gemäß
Beispiel 3 der vorliegenden Erfindung zeigt. Spezifische
numerische Daten sind in den Tabellen 7 und 8 angegeben.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen drei Sätze von
Kurvendarstellungen, in denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem Linsensystem an
der Weitwinkelstellung, der Mittenwinkelstellung
beziehungsweise der Telewinkelstellung auftreten.
In dem Linsensystem von Beispiel 3 sind die Oberflächen
12, 13 und 14 asphärisch und ihre asphärischen
Koeffizienten sind in Tabelle 9 angegeben.
In Tabelle 7 befindet sich eine Blende 0,90 mm vor der
zwölften Oberfläche in Richtung der Bildseite.
Fig. 13 ist eine vereinfachte Querschnittsansicht, die
schematisch den Aufbau des Zoom-Objektivstems gemäß
Beispiel 4 der vorliegenden Erfindung zeigt. Spezifische
numerische Daten sind in den Tabellen 10 und 11 angegeben.
Die Fig. 14, 15 und 16 zeigen drei Sätze von
Kurvendarstellungen, in denen die Kurven von verschiedenen
Aberrationen aufgetragen sind, die in dem Linsensystem an
der Weitwinkeleinstellung, der Mittenwinkeleinstellung
beziehungsweise der Telewinkeleinstellung auftreten.
In dem Linsensystem von Beispiel 4 sind die Oberflächen
12, 13 und 14 asphärisch und ihre asphärischen
Koeffizienten sind in Tabelle 12 angegeben.
In Tabelle 1 befindet sich eine Blende 0,90 mm vor der
zwölften Oberfläche in Richtung der Bildseite.
Die folgende Tabelle 13 zeigt wie die darin spezifizierten
Bedingungen a) bis k) durch jeweilige Beispiele 1 bis 4
erfüllt werden.
Wie auf den vorangegangenen Seiten beschrieben
gewährleistet die vorliegende Erfindung, daß die
Gesamtlinsenlänge nicht mehr als ungefährt 0,9 mal die
Brennweite ist. Gleichzeitig wird die bildseitige
Schnittweite an der Weitwinkeleinstellung auf wenigstens
10 mm gehalten, um sicherzustellen, daß der
Linsendurchmesser der dritten Linsengruppe nicht unnötig
groß wird. Wegen dieser zwei Merkmale kann die vorliegende
Erfindung ein Zoom-Linsensystem vorsehen, welches nicht
nur eine kompakte Gesamtabmessung aufweist, sondern auch
wirksam die Aberrationen korrigiert.
Claims (12)
1. Zoom-Linsensystem, welches in der Reihenfolge von der
Objektseite umfaßt: eine positive Linsengruppe, eine
positive erste Linsengruppe und eine negative zweite
Linsengruppe, wobei die negative dritte Linsengruppe
ein positives Linsenelement aufweist, mit asphärischen
Oberflächen auf beiden Seiten, auf der dem Objekt am
nächsten liegenden Seite, die eine auf das Bild
gerichtete konvexe Oberfläche aufweist und wobei die
dritte Linsengruppe außerdem wenigstens ein negatives
Linsenelement enthält, welches eine auf das Objekt
gerichtete konkave Oberfläche aufweist, außerdem
dadurch gekennzeichnet, daß alle
Linsengruppen während eines Zoomvorgangs von der
Weitwinkelstellung auf die Telewinkelstellung bewegt
werden und das System die folgenden Bedingungen
erfüllt:
- a) 0 < ΔX3 G1/fs
- b) - 0,75 < ΔX3G2/ΔX3G1 < 0
- c) - 1,5 < r3G2/fs < - 0,5
wobei
ΔX3G1 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Objektseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
ΔX3G2 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
r3G2 der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe; und
fs die Brennweite des Gesamtsystems an dem Weitwinkelende ist.
ΔX3G1 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Objektseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
ΔX3G2 der Betrag der Asphärizität der Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe;
r3G2 der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite des positiven Linsenelements auf der Objektseite der dritten Linsengruppe; und
fs die Brennweite des Gesamtsystems an dem Weitwinkelende ist.
2. Zoom-Linsensystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
positive Linsenelement in der dritten Linsengruppe,
welches auf der dem Objekt nächstliegenden Seite
angeordnet ist, außerdem die folgenden Bedingungen
erfüllt:
- d) 0,1 < ΔV3G1 < 0,5
- e) 0,0 < ΔV3G2 < 0,3
wobei
ΔV3G1 der Änderungsbetrag des Verzeichnungskoeffizienten aufgrund der asphärischen Oberfläche auf der Objektseite ist, berechnet unter der Annahme, daß die Brennweite des Gesamtsystems an der Weitwinkelstellung 1,0 ist; und
ΔV3G2 der Änderungsbetrag des Verzeichnungskoeffizienten der Aberrationen mit dritter Ordnung aufgrund der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite ist, berechnet unter der Annahme, daß die Brennweite des Gesamtsystems an der Weitwinkelstellung 1,0 ist.
ΔV3G1 der Änderungsbetrag des Verzeichnungskoeffizienten aufgrund der asphärischen Oberfläche auf der Objektseite ist, berechnet unter der Annahme, daß die Brennweite des Gesamtsystems an der Weitwinkelstellung 1,0 ist; und
ΔV3G2 der Änderungsbetrag des Verzeichnungskoeffizienten der Aberrationen mit dritter Ordnung aufgrund der asphärischen Oberfläche auf der Bildseite ist, berechnet unter der Annahme, daß die Brennweite des Gesamtsystems an der Weitwinkelstellung 1,0 ist.
3. Zoom-Linsensystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
positive Linsenelement auf der Objektseite der dritten
Linsengruppe aus einem Plastikmaterial hergestellt ist
und die folgende Bedingung erfüllt:
- f) 0,3 < fs/f3GP < 0,8
wobei f3GP die Brennweite der Plastiklinse ist.
4. Zoom-Linsensystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Linsengruppe in der Reihenfolge von der Objektseite
umfaßt: eine negative erste Untergruppe (2a) und eine
positive zweite Untergruppe (2b), wobei jede wenigstens
eine verkittete Linse umfaßt, die aus einem negativen
und einem positiven Linsenelement besteht und außerdem
die folgenden Bedingungen erfüllt:
- g) 0,9 < fs/f2G < 1,4
- h) 40 < γ2GaN
- i) γ2GbN < 40
wobei
f2G die Brennweite der zweiten Linsengruppe;
γ2GaN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der negativen Untergruppe (2a); und
γ2GbN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der positiven Untergruppe (2b) ist.
f2G die Brennweite der zweiten Linsengruppe;
γ2GaN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der negativen Untergruppe (2a); und
γ2GbN die Abbe-Zahl des negativen Linsenelements der verkitteten Linse in der positiven Untergruppe (2b) ist.
5. Zoom-Linsensystem nach Anspruch 3,
welches außerdem die folgende Bedingung j) erfüllt
und wobei die zweite Untergruppe (2b) wenigstens eine
asphärische Oberfläche umfaßt, die die folgende
Bedingung k) erfüllt:
- j) 0,2 < Σd2G/fs < 0,4
- k) -35 < ΔI2Gb/fB < -5,
wobei
Σd2G die Summe der Abstände zwischen Oberflächen in der zweiten Linsengruppe; und
ΔI2Gb der Änderungsbetrag des sphärischen Aberrationskoeffizienten aufgrund der asphärischen Oberfläche in der zweiten Untergruppe (2b) bedeutet.
Σd2G die Summe der Abstände zwischen Oberflächen in der zweiten Linsengruppe; und
ΔI2Gb der Änderungsbetrag des sphärischen Aberrationskoeffizienten aufgrund der asphärischen Oberfläche in der zweiten Untergruppe (2b) bedeutet.
6. Zoom-Linsensystem, welches in der Reihenfolge von der
Objektseite umfaßt: eine positive Linsengruppe, eine
positive erste Linsengruppe und eine negative zweite
Linsengruppe, wobei die dritte negative Linsengruppe
ein positives Linsenelement aufweist, mit asphärischen
Oberflächen auf beiden Seiten, auf der dem Objekt
nächstliegenden Seite, welche eine auf das Bild
gerichtete konvexe Oberfläche aufweist und wobei die
dritte Linsengruppe außerdem wenigstens ein negatives
Linsenelement umfaßt, welches eine auf das Objekt
gerichtete konkave Oberfläche aufweist, das positive
Linsenelement auf der Objektseite der dritten
Linsengruppe aus einem Plastikmaterial hergestellt ist
und die folgende Bedingung erfüllt:
- f) 0,3 < fs/f3GP < 0,8
wobei fs die Brennweite des Gesamtsystems an der
Weitwinkeleinstellung und f3GP die Brennweite der
Plastiklinse ist.
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| DE4335283B4 (de) | 2006-01-05 |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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